Zum Inhalt springen
airliners.de

Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Moin,

 

absolut! 
 

war dies nicht der Airport, der im Gegensatz zu Frankfurt so toll performed, dass man „zu Strafe“ nicht in FRA die A380 Flotte (wieder)ansiedelte? 
Was wäre denn los gewesen, wenn die die LH ihr geplantes Programm geflogen hätte?
Dann hätte es eine durchgehende Schlange direkt ins Bierzelt auf der Theresienwiese gegeben, dann wäre der Flughafen quasi ums Eck 😃

Geschrieben
vor 51 Minuten schrieb Nosig:

Die Infrastruktur ist doch die gleiche wie früher, die schon mal bestens funktionierte? Eher ist das Personal oder dessen Einsatz das Problem.


Meines Wissens wird in München aktuell bereits seit Monaten die SiKo umgebaut, daher gibt es wohl deutlich weniger Kontrollstellen als sonst, was zumindest eine Teilerklärung für die aktuellen Zustände sind.

Geschrieben

Infrastruktur ist ja nicht nur "Beton", ich zitiere mal Wiki:

 

Zitat

Als Infrastruktur (von lateinisch inf(e)ra ‚unterhalb‘ und lateinisch structura ‚Zusammenfügung‘) bezeichnet man alle Anlagen, Institutionen, Strukturen, Systeme und nicht-materiellen Gegebenheiten, die der Daseinsvorsorge und der Wirtschaftsstruktur eines Staates oder seiner Regionen dienen.

 

Und ja, klar fehlt Personal, aber im Ergebnis funktioniert der Flughafen in dem Punkt nicht. Und ich habe extra "Infrastruktur" gewählt, weil es ja nicht nur Flughäfen betrifft... 

Geschrieben
vor 40 Minuten schrieb tim.p:


Meines Wissens wird in München aktuell bereits seit Monaten die SiKo umgebaut, daher gibt es wohl deutlich weniger Kontrollstellen als sonst, was zumindest eine Teilerklärung für die aktuellen Zustände sind.

Hinzu kommt das lange Wochenende wegen des Feiertags,  mit dem ein erhöhtes Passagieraufkommen (u. a. auch wegen der Wiesn) einhergeht. 

vor 54 Minuten schrieb Emanuel Franceso:

5 A359 sollen doch u.a. aufgrund der Probleme in München kommenden Sommer nach Frankfurt verlegt werden.

Der Grund liegt nmK wohl eher darin, dass FRA dringend „frisches Fluggerät“ benötigt. 

Geschrieben
vor 18 Minuten schrieb jetstream:

Hinzu kommt das lange Wochenende wegen des Feiertags,  mit dem ein erhöhtes Passagieraufkommen (u. a. auch wegen der Wiesn) einhergeht. 

 

Wobei das ja alles wirklich nicht überraschend kommt, ich gehe davon aus, dass der Flughafen schon ganz grob weiß an welchen Tagen viele Buchungen vorliegen, oder?

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Emanuel Franceso:

5 A359 sollen doch u.a. aufgrund der Probleme in München kommenden Sommer nach Frankfurt verlegt werden.

Obwohl dies doch eher eine faule Ausrede ist, weil man zu wenig Gerät in Frankfurt verfügbar hat. CS ist bekannt beim Verdrehen der Wahrheit, eigentlich ein idealer Politiker.

vor 23 Minuten schrieb d@ni!3l:

 

Wobei das ja alles wirklich nicht überraschend kommt, ich gehe davon aus, dass der Flughafen schon ganz grob weiß an welchen Tagen viele Buchungen vorliegen, oder?

Naja, wenn die Umbauarbeiten der Kontrollspuren im T2 länger dauern als geplant und zusätzlich ca. 20% mehr als letztes Jahr abzufertigen sind mit fast gleicher Belegschaft, deutet viel auf ein Versagen der Verantwortlichen hin. Hier hätte man Behelfsweise für die Wies'nzeit Vorkehrungen treffen müssen, aber ohne Personal geht halt nichts. In Prinzip gibt es in vielen Bereichen Engpässe, und eine Verschiebung von 5 Fliegern bring hier auch nichts, weil durch andere Airlines auch für nächstes Jahr Steigerungen stattfinden. In den Peaks war man ja schon nahe an die 100% der Vorcoronazeit dran, aber beim Personal fehlen geschätzt locker mal noch 10%. Ohne kräftige Personalaufstockungen wird sich im Sommer 25 nichts ändern.

Geschrieben

Ich finde das Thema emotional viel zu aufzuladen. Ja, MUC hat mit einem Personalproblem zu kämpfen. Das gilt in Gänze und betrifft gewiss auch LH. Ich muss da schmunzeln, wenn CS die Schuld nur auf MUC (oder FRA oder oder oder) schieben will. LH ist auch nicht overstaffed. 

Parallel hat FRA in den letzten Quartalen einige Verbesserungen auf den Weg gebracht, die auch Früchte tragen. Das ist genauso anzuerkennen, wie die Probleme am MUC. 

 

Zur Siko muss ich, insbesondere was die "Empörung" angeht schmunzeln. Der Umbau frisst halt aktuell Kapazität. Dazu kommt, dass die Hubwellen extremer ausgeprägt sind als früher was, obwohl insgesamt weniger Pax als 2019 fliegen, zu mehr Paxen zu spezifischen Uhrzeiten führt. Ansonsten sind Warteschlangen, insbesondere wenn diese in der Ausprägung nur über 1-2 Wochen stattfinden, etwas, dass man bei solchen Projekten durchaus in Kauf nimmt. Es ist betriebswirtschaftlich nicht zielführend für 2 Wochen Kapazitäten anderweitig aufzubauen. Da ist die Frage dann ganz einfach: was kosten mich die Probleme langfristig an Gästen (Tipp: recht wenig, weil die Wiesn halt in München stattfindet und nicht in FRA/ZRH...) und was würden im Gegenzug irgendwelche Behelfslösungen kosten. 

 

Auch wenn ein Geschäft oft kundenzentriert sein sollte, gibt es da klare Grenzen. In solchen Projektphasen kommt es gerne vor, dass die maximale Kundenzufriedenheit nicht an Prio 1 steht. das sieht man immer wieder bei Infrastrukturprojekten, dass kurzfristige Kundenzufriedenheit gegen längerfristigen Erfolg (nach dem Umbau steht deutlich mehr Kapazität zur Verfügung) eingetauscht wird. Pech für die, die aktuell ex MUC fliegen. Dürfte in 2 Monaten aber wieder vergessen sein. 

Geschrieben

Das klingt schon anders, nach geplantem Engpass, dann halt auf Kosten der Passagiere. Ein Vorgehen, das man heute leider an vielen Stellen erlebt. Da kann man als Kunde nur mit den Füßen abstimmen. Dienstleistung geht anders.

Geschrieben

@aib Traurigerweise muss ich dir auf der Sachebene komplett Recht geben. Auf einer emotionalen Ebene sind genau solche beschissenen Argumentationen der Grund, warum niemand Manager mag.

 

Ein Flughafen einen Zweck: Passagiere von A nach B bringen. Wenn er dem nicht mehr nachkommt, weil die Passagiere gar nicht in time durch die SiKo kommen, dann hat er irgendwo versagt. Noch dazu ist ja die FMG keine privatwirtschaftliche Firma, bei der eine Gewinnabsicht verständlicherweise an erster Stelle steht. Als Konzern in staatlicher Hand hat sie irgendwo auch eine infrastrukturelle Daseinsfürsorge, und in der Hinsicht scheißt sie gerade komplett rein.

Geschrieben

@Nosig

Ob geplant weiß ich nicht. Ich habe mit MUC nichts zu tun. Ich denke schon, dass man das Chaos wie es die letzten Tage herrschte nicht geahnt hat. Aber ein wenig Probleme bei solchen Umbauprojekten kann man erwarten und u.U auch hinnehmen.

 

@Lucky Luke

Wie viele Gäste haben ihren Flug verpasst, wenn Du von “komplett reinscheißen” schreibst? 
Ich kann als “Manager” damit leben, dass mich bestimmte Personen nicht mögen. Ist in der Restrukturierung auch besser damit umgehen zu können. Ich kann aber jeden verstehen, gerade im operativen Bereich, der mit der Lage zu 100% unzufrieden ist und etwas ändern möchte. 

Geschrieben
Gerade eben schrieb aib:

 

 

@Lucky Luke

Wie viele Gäste haben ihren Flug verpasst, wenn Du von “komplett reinscheißen” schreibst? 
Ich kann als “Manager” damit leben, dass mich bestimmte Personen nicht mögen. Ist in der Restrukturierung auch besser damit umgehen zu können. Ich kann aber jeden verstehen, gerade im operativen Bereich, der mit der Lage zu 100% unzufrieden ist und etwas ändern möchte. 

Hab gehört bei einem Kanarenflugv(TFS) am Mittag waren es rund 40 Personen die nicht mitgekommen sind. Also für den gesamten Tag wohl eine größere Anzahl. Sollte man nicht unbedingt Schönreden, aber die deutsche Luftfahrt ist derzeit im absoluten Keller angekommen, nicht nur in München.

Geschrieben (bearbeitet)

@Fluginfo

Das wäre in der Tat eine sehr hohe Quote. Ich will die Lage in den letzten Tagen auch nicht schönreden, es gab Stunden da waren die Schlangen wirklich extrem. Mir liegt nur viel an einer Einordnung / anderen Sichtweise die gerne untergeht.

Bearbeitet von aib
Geschrieben

Wenn man umbaut, hat man einen Engpass. Dafür kann man planen. Die Fluggäste und wann sie einbestellt werden, sind vorher genau bekannt. Wenn dann noch ein Feiertag/Brückentage und das Oktoberfest anstehen, muss eben auch noch dafür geplant werden. Es ist alles absehbar, keine Extremwetterlage, großer Systemausfall oder ähnliches. Da so reinzuschlittern finde ich schon erstaunlich, zumal München auch nicht neu im Geschäft ist.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 3 Stunden schrieb aib:

Aber ein wenig Probleme bei solchen Umbauprojekten kann man erwarten und u.U auch hinnehmen.

Dann sollte man die Reisenden fairerweise aber vorab auch darauf hinweisen, dass es im Zeitraum von bis zu Engpässen kommen kann (bspw. über entsprechende Posts in den Social Media) und sie nicht „sehenden Auges“ in eine Situation laufen lassen, im Rahmen derer sie ggf. Gefahr laufen ihren Flug zu verpassen (Obwohl sie wie empfohlen 2 Stunden+ am Flughafen erschienen sind). Das wäre doch wohl das Mindeste, oder? Würde mich mal interessieren ob Du auch so entspannt argumentieren würdest, wenn Du selbst in dieser Situation gewesen wärst. 

Bearbeitet von jetstream
Typo
Geschrieben

@jetstream

Ja würde ich. Ich habe an einem anderen Flughafen in Deutschland mal knapp 2h in der Schlange verbracht und beinahe meinen Flug verpasst. 
 

Informationspolitik bin ich d’accord. Sie lief nicht so toll. LH verschickt proaktiv E-Mails. Von MUC selbst sehe ich da wenig. Jedoch sprechen die Airports immer davon, dass man 2-3h vor Abflug am Airport sein soll. Vermutlich hätte man damit selbst in den letzten Tagen zumeist die Flüge erreichen können.

Geschrieben
vor 8 Minuten schrieb aib:

Vermutlich hätte man damit selbst in den letzten Tagen zumeist die Flüge erreichen können.

Nein. Einfach nein.

 

Das zeigt auch, wie wenig Energie du hier in die Recherche verwendet hast. Das Internet (beispielsweise Reddit) ist voll mit Berichten von Leuten, die 3h oder mehr vorher am Flughafen waren und trotzdem ihren Flug verpasst haben.

Geschrieben
vor 3 Minuten schrieb Lucky Luke:

Nein. Einfach nein.

 

Das zeigt auch, wie wenig Energie du hier in die Recherche verwendet hast. Das Internet (beispielsweise Reddit) ist voll mit Berichten von Leuten, die 3h oder mehr vorher am Flughafen waren und trotzdem ihren Flug verpasst haben.

Deswegen schrieb ich "zumeist". Ausnahmen bestätigen die Regel. Freunde von mir sind gestern MUC-DUS geflogen und brauchten mit Start der Wareschlange "draußen" weniger als 1,5h. Warum ich darauf nichts gebe? Weil es genauso anekdotisch ist wie x Berichte auf Reddit. 

Geschrieben

Nun, wenn ein Umbau Kapazitäten kostet, kann ich halt die nicht vorhandene Kapazität nicht verkaufen.

 

Wenn ein Manager nicht gemocht wird, dann ist das normal und auch teilweise nicht zu verhindern, aber damit auch noch öffentlich zu kolportieren, ist überdenkenswert.

 

Wie viele Stunden sollen denn die Passagiere so einplanen am Fünfsterne-Airport MUC? 4 oder doch lieber 6? Wenn Gäste stundenlang anstehen und hundertfach (!) ihren Flug verpassen, wie genau soll das Ganze "ohne Emotionen" funktionieren??

 

Auch wenn ich (fast) nur für Umsteige-Passagiere sprechen kann, es hat sich - vielleicht auch nur gefühlt - eine deutliche Verschiebung ergeben. Viele in meiner Blase (durchaus Mehrmals-im-Jahr-Interkont-Flieger) vermeiden, wenn immer es irgendwie geht, in FRA und MUC hängenzubleiben äh umzusteigen...

Geschrieben (bearbeitet)
vor einer Stunde schrieb Nosig:

Wenn man umbaut, hat man einen Engpass. Dafür kann man planen. Die Fluggäste und wann sie einbestellt werden, sind vorher genau bekannt. Wenn dann noch ein Feiertag/Brückentage und das Oktoberfest anstehen, muss eben auch noch dafür geplant werden. Es ist alles absehbar, keine Extremwetterlage, großer Systemausfall oder ähnliches. Da so reinzuschlittern finde ich schon erstaunlich, zumal München auch nicht neu im Geschäft ist.

Danke, das war auch meine Gedanke, als ich hier den einen oder anderen Kommentar gelesen habe.

 

Wenn durch einen geplanten Umbau wirklich 20% Kapazität wegfallen, dann hat jemand seine Hausaufgaben in der Planung nicht ordentlich gemacht, sprich entweder den Veranstaltungskalendar der Stadt nicht parallel zum eigenen Terminplan berücksichtigt oder dann keine temporären Ausweichstellen geplant.

Allerdings übersteiht es meine Vorstellung, dass nur durch die 20% weniger SiKo Kapa es zu einer 2km Schlange kommt. Wenn dem wirklich so ist, dann muss die vor Corona ja schon am Limit gewesen sein.

 

Nachtrag, nachdem ich folgenden Link gelesen habe.

vor 13 Minuten schrieb derflo95:

Laut diesem Kommentar, sind es wohl nur 8% weniger Siko Kapa

 

Zitat

...Eine Baustelle, die die Kapazität um acht Prozent reduziert, kann unmöglich allein für derartige Zustände verantwortlich sein....

 

...NCC1701 ;)

 

Bearbeitet von NCC1701
Beiträge wurde zusammenführt.

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde Dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde Dich hier an.

Jetzt anmelden
×
×
  • Neu erstellen...