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Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb NCC1701:

Nun, wenn du das Thema schweres Gepäck ansprichst, so ist das Reisen mit dem Zug in so einem Fall immer beschwerlicher

Logisch, aber jeder Umsteigevorgang, der wegfällt erleichtert das Ganze.

vor 5 Stunden schrieb Fluginfo:

Ist doch ganz einfach, inländische Paxe werden per Bahn via Frankfurt geroutet der Rest von Europa via München und Flugzeug. 😉

Ich hatte es so verstanden, dass Parallellbedienung verringert werden soll, wie z. B. im Falle Toulouse, dass nicht mehr ab Frankfurt, sondern nur noch ab München bedient werden soll.
In dem Falle sollte auch München wenigstens einigermaßen an den Fernverkehr angeschlossen werden.

Geschrieben
vor 5 Stunden schrieb OliverWendellHolmesJr:

4 Züge je Tag und Richtung, oder so aus Richtung Kassel

Das waren schon mal 6 Züge am Tag auf der Strecke Berlin - Braunschweig - Frankfurt Süd - Frankfurt Flughafen.

Solange wegen Bauarbeiten zwischen Hamburg und Berlin viel Güterverkehr über die  Weddeler Schleife umgeleitet wird, ist das zur Zeit nicht darstellbar. Danach muss leider auch noch zwischen Wolfsburg und Spandau saniert werden. Wenn das fertig ist, werden wohl auch wieder sechs tägliche Züge von Berlin nach Frankfurt Flughafen fahren.

Bei der Bahn geht alles sehr langsam voran und hat lange Vorlaufzeiten; gerade deshalb sollte sich der Flughafen in München frühzeitig mit der Thematik auseinandersetzen.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 6 Stunden schrieb BWE320:

Natürlich sind es weniger Menschen, als im Frankfurter Einzugsgebiet, aber menschenleer ist es da auch nicht. 
Es wäre ein deutlicher Qualitätsgewinn, wenn man mit schwerem Gepäck ohne zusätzlichen Umstieg zum Airport käme.

Ich denke da an Leipzig, Halle, Erfurt, Nürnberg, perspektivisch auch an Chemnitz, Plauen, Salzburg und Stuttgart

 

Zweifellos, es wäre für den Flughafen (!) eine Verbesserung. Für die Stadt, da haben andere schon etwas zu geschrieben. 

Ich stolperte nur über die Formulierung, der Anschluss wäre der Kernbaustein, der MUC zurück hält ggü. FRA. 

 

 

 

 

vor 5 Stunden schrieb Fluginfo:

Ist doch ganz einfach, inländische Paxe werden per Bahn via Frankfurt geroutet der Rest von Europa via München und Flugzeug. 😉

 

Also back to the Roots und das Europadrehkreuz wieder ausbauen?  Dieses mit dem heutigen Langstreckenportfolio, das wäre eine mächtige Einheit. 

 

 

Edit: mit dem neuen grünen OB, was erwarten wir denn da für MUC? 

Bearbeitet von locodtm
Geschrieben (bearbeitet)
vor 9 Stunden schrieb OliverWendellHolmesJr:

Alles, was westlich (Augsburg/Ulm/Stuttgart) und südlich (Salzburg/Innsbruck) müsste am Münchener Hauptbahnhof vorbei geleitet werden um die Fahrzeit deutlich zu reduzieren.

Es geht zwar auch, aber nicht nur um die Reisezeiten. Mit dem ICE am Hauptbahnhof ankommen und dann mit Gepäck und Kindern nochmals umsteigen zu müssen, um dann in der S-Bahn zum Flughafen rumzupimmeln macht einfach keinen Spaß. Wenn man in Ulm oder Stuttgart direkt in den ICE einsteigen kann, mag sich das ja noch in Grenzen halten. Aber wenn man bereits zweimal umsteigen muss, bevor man überhaupt am ICE ist, sieht das anders aus.

Nicht vergessen, jeder Umstieg erhöht sich die Verspätungsgefahr. Für die S-Bahn nicht faktisch kriegsentscheidend, aber psychologisch trotzdem relevant.

Und schlussendlich wäre ein ICE von Münchner Hauptbahnhof auch vermutlich (hoffentlich) deutlich scheller als ne S-Bahn.

 

Die Attraktivität eines Flughafens lebt halt einfach von der Anbindung. Und damit auch verbunden ist die gefühlte Anbindung. Viele Städte haben erhebliche Passierzuwächse registrieren können, wenn von Bus auf schienengebundenen Verkehr umgestellt wurde. Obwohl die Reisezeiten kaum kürzer wurden - einfach weil Passagiere Züge lieber haben als Busse.

Und Langstreckenzüge ohne Umsteigen sind da besser als S-Bahnen, die an jedem Zigarettenautomat anhalten.

Bearbeitet von abdul099
Geschrieben
vor 9 Stunden schrieb NCC1701:

Nun, wenn du das Thema schweres Gepäck ansprichst, so ist das Reisen mit dem Zug in so einem Fall immer beschwerlicher. Es sei den, man könnte es am Bahnhof so einchecken, dass es sich nicht davon unterscheidet, als wenn man es an seinem "lokalen" Flughafen eincheckt.

 

...NCC1701 ;)

In Sachen AvSec ist das einfach kaum umsetzbar - gerade wenn dann noch das AOSSP, bei US-Flügen, mit ins Spiel kommt!

Geschrieben
vor 7 Stunden schrieb abdul099:

Es geht zwar auch, aber nicht nur um die Reisezeiten. Mit dem ICE am Hauptbahnhof ankommen und dann mit Gepäck und Kindern nochmals umsteigen zu müssen, um dann in der S-Bahn zum Flughafen rumzupimmeln macht einfach keinen Spaß. Wenn man in Ulm oder Stuttgart direkt in den ICE einsteigen kann, mag sich das ja noch in Grenzen halten. Aber wenn man bereits zweimal umsteigen muss, bevor man überhaupt am ICE ist, sieht das anders aus.

Nicht vergessen, jeder Umstieg erhöht sich die Verspätungsgefahr. Für die S-Bahn nicht faktisch kriegsentscheidend, aber psychologisch trotzdem relevant.

Und schlussendlich wäre ein ICE von Münchner Hauptbahnhof auch vermutlich (hoffentlich) deutlich scheller als ne S-Bahn.

 

Die Attraktivität eines Flughafens lebt halt einfach von der Anbindung. Und damit auch verbunden ist die gefühlte Anbindung. Viele Städte haben erhebliche Passierzuwächse registrieren können, wenn von Bus auf schienengebundenen Verkehr umgestellt wurde. Obwohl die Reisezeiten kaum kürzer wurden - einfach weil Passagiere Züge lieber haben als Busse.

Und Langstreckenzüge ohne Umsteigen sind da besser als S-Bahnen, die an jedem Zigarettenautomat anhalten.

Wie sähe ein Anschluss an den Fernverkehr denn Infrastruktur-seitig aus? Wäre es theoretisch bzw mit geringem Aufwand möglich, ICEs auf der S-Bahn Strecke fahren zu lassen, oder bräuchte es wie in FRA einen eigenen Bahnhof mit ganz neuer (Schnellfahr-) Strecke? Klar würde ein 12/13-Teiler sicher nicht an den Bahnsteig passen, aber ein 7-teiliger ICE 4 bzw. ein ICE 3 in Einfachtraktion doch schon eher?

Und wenn es keine separate Strecke bzw. keinen Verlängerung der SFS von Ingolstadt über MUC nach München Hbf gibt könnte man doch wenigstens einige ICE aus Hbf zum MUC verlängern, so wie es in FRA auch getan wird?

Geschrieben

Streng genommen braucht es auch ohne Flughafenanschluss eine komplett neue Strecke von München nach Ingolstadt, weil diese durch Nahverkehr und Güterverkehr dermaßen überlastet ist, dass die ICE's nicht beschleunigt werden können und immer wieder Verspätungen einfahren. Daher wäre mit Aufwand und etwas Zeitverlust eine neue Strecke München HBF via Flughafen dann in Richtung Ingolstadt unbedingt nötig. Für was haben wir 300 MrD. im Bund hierfür?

Geschrieben
vor 24 Minuten schrieb Fluginfo:

Streng genommen braucht es auch ohne Flughafenanschluss eine komplett neue Strecke von München nach Ingolstadt, weil diese durch Nahverkehr und Güterverkehr dermaßen überlastet ist, dass die ICE's nicht beschleunigt werden können und immer wieder Verspätungen einfahren. Daher wäre mit Aufwand und etwas Zeitverlust eine neue Strecke München HBF via Flughafen dann in Richtung Ingolstadt unbedingt nötig. Für was haben wir 300 MrD. im Bund hierfür?

Meine Frage war auch eher ein out of the box Gedanke, wie man auch ohne Investitionen im wahrscheinlich zweistelligen Milliarden-Bereich für einen Bahnhof, ein paar Tunnel und Gleise trotzdem einen Fernverkehrs-Anschluss erreichen könnte. Klar bräuchte es insgesamt mehr Kapazitäten im Netz, einen Fernverkehrs-Anschluss an einen kompletten Strecken-Neubau zu knüpfen würde das Vorhaben ja aber sowohl deutlich teurer als auch länger und damit unwahrscheinlicher machen. Das Vorbild sollte da mMn. vielleicht sogar weniger FRA sondern vielmehr BER sein, wo ein ICE Halt ja auch auf den Regio Gleisen möglich wäre.

Geschrieben

Aktuell ist der Flughafen mit zwei S-Bahnen und Regioverkehr angebunden als unterirdischen Wendebahnhof und keiner durchgängigen Verbindung von West nach Ost oder Nord nach Süd. Und die Länge des Bahnhofs wurde für S-Bahnverkehr ausgelegt.

 

Geschrieben

Man müsste in sinnvollen Relationen denken. 
 

Ein Zug ist Massentransportmittel. 80% der Passagiere über MUC zu Routen, die aber an den HBF wollen wird nicht funktionieren.

 

Gegeben der Lage wäre der “smarte” Weg gewesen, Brenner-Rosenheim-München Ost-MUC - Ingolstadt/Regensburg -Nürnberg aus/neuzubauen.

 

Das wäre für alle Fahrgäste DE nach Tirol/Italien attraktiv. 
 

So schleifen wie am CGN kann man machen, wird aber nicht wirklich funktionieren.

 

Für den oberen Vorschlag läuft aber die ABS München-Rosenheim falsch herum in München Ost herein.

Geschrieben

Lufthansa baut wohl Terminal 2 in München aus – Frankfurt geht leer aus - airliners.de

https://www.airliners.de/lufthansa-baut-terminal-2-muenchen-frankfurt/86623

 

Der T-Stiel für 10 Mio. zusätzliche Passagiere soll wohl heute verkündet werden.

Im obigen Artikel finde ich aber die Aussage, dass Konzernchef Carsten Spohr auf eine dritte Runway (sowie einen ICE-Anschluss am Airport) drängt, inhaltlich falsch.

Er hat ja nur gesagt: "Wir schulden es der nächsten Generation, dass wir diese Option offenhalten." Option offenhalten für die nächste Generation ist eine klare Aussage, dass da jetzt kein Bedarf ist und dieser höchstens langfristig zu entscheiden ist. Ich lese dass als eine Aussage, dass über eine dritte Bahn gegebenenfalls in 10 bis 20 Jahren zu entscheiden ist. 

 

Inhaltlich ist derzeit einfach auch kein Bedarf für eine dritte Bahn da. Die Flugbewegungen liegen immer noch 25 Prozent unter den Spitzenwerten vergangener Jahre: Verkehrszahlen - Flughafen München https://www.munich-airport.de/verkehrszahlen-88506

Und das baurechtliche Verfahren für den T-Stiel will man sicher auch nicht durch eine 3. Startbahn unnötig kompliziert machen. Zumal auch Lufthansa und andere Airlines keine Lust haben werden, die Baukosten einer nicht notwendigen dritten Bahn über Flughafenentgelte zu finanzieren. 

Geschrieben
vor 1 Minute schrieb 101er:

Lufthansa baut wohl Terminal 2 in München aus – Frankfurt geht leer aus - airliners.de

https://www.airliners.de/lufthansa-baut-terminal-2-muenchen-frankfurt/86623

 

Der T-Stiel für 10 Mio. zusätzliche Passagiere soll wohl heute verkündet werden.

Im obigen Artikel finde ich aber die Aussage, dass Konzernchef Carsten Spohr auf eine dritte Runway (sowie einen ICE-Anschluss am Airport) drängt, inhaltlich falsch.

Er hat ja nur gesagt: "Wir schulden es der nächsten Generation, dass wir diese Option offenhalten." Option offenhalten für die nächste Generation ist eine klare Aussage, dass da jetzt kein Bedarf ist und dieser höchstens langfristig zu entscheiden ist. Ich lese dass als eine Aussage, dass über eine dritte Bahn gegebenenfalls in 10 bis 20 Jahren zu entscheiden ist. 

 

Inhaltlich ist derzeit einfach auch kein Bedarf für eine dritte Bahn da. Die Flugbewegungen liegen immer noch 25 Prozent unter den Spitzenwerten vergangener Jahre: Verkehrszahlen - Flughafen München https://www.munich-airport.de/verkehrszahlen-88506

Und das baurechtliche Verfahren für den T-Stiel will man sicher auch nicht durch eine 3. Startbahn unnötig kompliziert machen. Zumal auch Lufthansa und andere Airlines keine Lust haben werden, die Baukosten einer nicht notwendigen dritten Bahn über Flughafenentgelte zu finanzieren. 

Falsch, weil Bauprojekt in Deutschland eher 15 Jahre oder länger brauchen. Wenn man sich in 10 Jahren entscheidet, hat man erst in 25 Jahre das Infrastrukturprojekt. Wir sind nicht China und VAE/Saudi Arabien mit deutlich kürzeren Umsetzungsphasen.

Geschrieben (bearbeitet)

Laut Markus Söder soll der Satellit am T2 ausgebaut werden und Lufthansa wird zusätzliche Langstreckenflugzeuge in München stationieren.

Zitat

Gemeinsam wollen wir den Satellit am Terminal 2 weiter ausbauen – in der Endstufe für bis zu zusätzlich zehn Mio. Passagiere pro Jahr. Zudem wird die Lufthansa ihr Langstreckennetz in München mit zusätzlichen Langstreckenflugzeugen und noch mehr Qualität und Service erweitern.

https://x.com/Markus_Soeder/status/2036089830069661706?s=20

 

Gibt nun auch eine PM der LH und des Flughafen München dazu: die Inbetriebnahme des T Stiels ist für 2035 geplant.

https://newsroom.lufthansagroup.com/erfolgsgeschichte-wird-fortgeschrieben--lufthansa-group-und-flughafen-muenchen-vertiefen-partnerschaft-und-planen-ausbau-des-terminal-2/

https://www.munich-airport.de/presse-gemeinsame-wachstumsstrategie-39240197

Bearbeitet von Emanuel Franceso
Geschrieben (bearbeitet)

Ich bin in den Pressemeldungen über einen Satz gestolpert, den ich so nur auf Seiten Flughafengesellschaft / Söder gelesen habe, nicht jedoch bei Lufthansa (Fetthervorhebungen von mir):

"Gemeinsam wollen wir den Satellit am Terminal 2 weiter ausbauen – in der Endstufe für bis zu zusätzlich zehn Mio. Passagiere pro Jahr."

 

Wie ist das mit der "Endstufe" gemeint? Soll der T-Stiel in mehreren Bauabschnitten realisiert werden?

 

 

vor 1 Stunde schrieb Fluginfo:

Falsch, weil Bauprojekt in Deutschland eher 15 Jahre oder länger brauchen. Wenn man sich in 10 Jahren entscheidet, hat man erst in 25 Jahre das Infrastrukturprojekt. Wir sind nicht China und VAE/Saudi Arabien mit deutlich kürzeren Umsetzungsphasen.

Das Projekt 3. Startbahn beginnt ja nun nicht bei Null. Es gibt ja das rechtlich strittige "ewige Baurecht" dafür, siehe:

https://www.zeit.de/news/2025-07/30/verfassungsklage-gegen-baurecht-fuer-3-startbahn-gescheitert

 

Daher gehe ich davon aus, dass man ein derartiges Bauprojekt auch in Deutschland binnen fünf Jahren realisieren können müsste (falls der Bedarf vorhanden und die Finanzierung gesichert ist).

Bearbeitet von 101er
Geschrieben
vor 6 Minuten schrieb 101er:

Ich bin in den Pressemeldungen über einen Satz gestolpert, den ich so nur auf Seiten Flughafengesellschaft / Söder gelesen habe, nicht jedoch bei Lufthansa (Fetthervorhebungen von mir):

"Gemeinsam wollen wir den Satellit am Terminal 2 weiter ausbauen – in der Endstufe für bis zu zusätzlich zehn Mio. Passagiere pro Jahr."

 

Wie ist das mit der "Endstufe" gemeint? Soll der T-Stiel in mehreren Bauabschnitten realisiert werden?

Nachdem T-Stiel wäre ja noch ein H eine Option gewesen. Ich verstehe die Aussage so, der heute beschlossene Ausbau T-Stiel ist auch die Endstufe von Terminal 2 Ausbau insgesamt. Dahinter könnte irgendwann dann ein Terminal 3 erfolgen.

Geschrieben
vor 8 Stunden schrieb Fluginfo:

Streng genommen braucht es auch ohne Flughafenanschluss eine komplett neue Strecke von München nach Ingolstadt, [...]

Die Strecke soll -neben der zusätzlichen Kapazität- die Fahrtzeit zwischen München HBF <> Ingolstadt HBF auf weniger als 30 Minuten drücken. Und München HBF <> Nürnberg HBF auf unter 60 Minuten. Das ist mit Führung über den Flughafen nicht möglich. Das ist aber zwingend notwendig, damit der Taktfahrplan im Fernverkehr funktioniert. 

 

Für was haben wir 300 MrD. im Bund hierfür?

Um die Investitionen in die Infrastruktur nachzuholen, die in den vergangenen 30+ Jahren unterlassen wurden. Und die Summe reicht nicht für Maßnahmen, die für den Deutschland-Takt notwendig sind, daher ist meines Erachtens für das Projekt Fernverkehrsanbindung keine Bundesmittel über. Wenn der Flughafen oder der Freistaat das zahlen, wäre es was anderes.

 

vor 2 Stunden schrieb 101er:

Und das baurechtliche Verfahren für den T-Stiel will man sicher auch nicht durch eine 3. Startbahn unnötig kompliziert machen. Zumal auch Lufthansa und andere Airlines keine Lust haben werden, die Baukosten einer nicht notwendigen dritten Bahn über Flughafenentgelte zu finanzieren. 

Ist der Satellit nicht planfestgestellt? Dann bräuchte es nur eine Baugenehmigung. 

Viel wichtiger noch als die Finanzierung, der Wettbewerb, wenn mit der neuen Bahn plötzlich 40 Flugbewegungen mehr zu jeder Betriebsstunde möglich sind.

 

vor 17 Stunden schrieb abdul099:

Die Attraktivität eines Flughafens lebt halt einfach von der Anbindung.

Das ist richtig, allerdings gibt es ein Zielkonflikt zwischen Anbindung des "Umlands" an den Flughafen mit Fernverkehr und Verkürzung der Fahrtzeiten im Fernverkehr und Schaffung eines integrierten Takts im Fernverkehr.

Das der Flughafen Frankfurt zulasten von anderen Flughäfen von einem integrierten Takt profitiert ist halt so.

Geschrieben
vor 20 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr:

Die Strecke soll -neben der zusätzlichen Kapazität- die Fahrtzeit zwischen München HBF <> Ingolstadt HBF auf weniger als 30 Minuten drücken. Und München HBF <> Nürnberg HBF auf unter 60 Minuten. Das ist mit Führung über den Flughafen nicht möglich. Das ist aber zwingend notwendig, damit der Taktfahrplan im Fernverkehr funktioniert. 

Nachdem München überwiegend Endbahnhof ist gilt dein Argument nur eingeschränkt. Es fahren ständig zwei ICE's hintereinander nach Nürnberg. Einer fährt dann Richtung Berlin, der andere Richtung Frankfurt. Takt kann eingehalten werden, wenn der ICE über den Flughafen etwas früher als bisher abfährt. Es werden häufig ICE's bereitgestellt, die vorher abgestellt waren. 

Geschrieben
vor 10 Minuten schrieb Fluginfo:

Nachdem München überwiegend Endbahnhof ist gilt dein Argument nur eingeschränkt. Es fahren ständig zwei ICE's hintereinander nach Nürnberg. Einer fährt dann Richtung Berlin, der andere Richtung Frankfurt. Takt kann eingehalten werden, wenn der ICE über den Flughafen etwas früher als bisher abfährt. Es werden häufig ICE's bereitgestellt, die vorher abgestellt waren. 

 

Dabei lässt Du außer acht, dass auch München ein Knotenpunkt im Deutschlandtakt ist. Da kann man nicht früher abfahren, da damit die Anschlüsse von Umsteigern im Hauptbahnhof unmöglich werden würden.

Geschrieben
vor 7 Minuten schrieb Ich86:

 

Dabei lässt Du außer acht, dass auch München ein Knotenpunkt im Deutschlandtakt ist. Da kann man nicht früher abfahren, da damit die Anschlüsse von Umsteigern im Hauptbahnhof unmöglich werden würden.

Die Anschlusszüge sind S-Bahn und RB/RE Bahnen und die haben häufig einen anderen Takt. Sehe dies nicht als Problem.

Geschrieben

Was ich interessant finde: In dem Rendering, was der PM des Flughafens beigelegt ist, hat der Stiel (im Gegensatz zum Ur-Satelliten) wieder die Treppenhäuser zu den Jetways dem eigentlichen Gebäude vorgelagert.

 

Also - ist sicher nicht kriegsentscheidend - aber finde das ein spannendes hin und her.

Geschrieben
vor 9 Minuten schrieb Lucky Luke:

Was ich interessant finde: In dem Rendering, was der PM des Flughafens beigelegt ist, hat der Stiel (im Gegensatz zum Ur-Satelliten) wieder die Treppenhäuser zu den Jetways dem eigentlichen Gebäude vorgelagert.

 

Also - ist sicher nicht kriegsentscheidend - aber finde das ein spannendes hin und her.

Ähnlich dem neuen T1-Pier…

Finde es ebenfalls spannend, dass man ganz im Osten des Stiels (vorne/unten im Bild) auf bis zu drei (?) Gebäudepositionen verzichtet, dem Taxiway zuliebe. Ist beim T1-Pier ja genau so, die Größe der östlichen Erweiterungsfläche wird hier ja aber oftmals besonders hervorgehoben. Daher verwunderlich, dass man die Taxiways nicht etwas weiter nach Osten gesetzt hat.

Geschrieben

Wie es scheint wird keines der neuen Gates mehr mit 3 Brücken ausgestattet werden. Sollte der A380 da doch noch für die LH fliegen, werden sie an den Gates wohl nur in Ausnahmefällen andocken.

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