blackbox Geschrieben 7. Juni 2016 Melden Geschrieben 7. Juni 2016 UPS MD-11 schwer beschädigt bei Startunfall in Seoul Q: jacdec
Gyps_ruepelli Geschrieben 7. Juni 2016 Melden Geschrieben 7. Juni 2016 Da ergeben sich zwei Fragen: 1. Ist die Sandbank bei Hochwasser unter Wasser? Nein. Japsand ist ein sogenannter "Hochsand", der nur noch bei Sturmfluten vollständig überspült wird.
Hubi206 Geschrieben 7. Juni 2016 Melden Geschrieben 7. Juni 2016 2. Das könnte man mit einem Ponton und darauf befindlichen Kran erledigen. Bis dahin wird die Maschine dort bedtmöglich fixiert. Abhängig von 1. und der Zeit, die bis zur Bergung vergeht, dürfte der Vogel allerdings durch Salzwasser und -Luft nennenswerte Schäden davontragen. Wenn die Sandbank bei Hochwasser nicht überspült wird, kann man für ein paar Tage die Schäden durch die Salzluft vernachlässigen. Ist ja kein hightec-Flieger und auf den Inseln parken die ja auch längere Zeit. Zum Transport bräuchte man einen guten Draht zur Bundeswehr. Wenn die eine Übung daraus machen und den Vogel unter eine CH53 hängen würden, wäre das Problem sehr schnell erledigt. Wenn man das bezahlen muss, wird es allerdings sehr teuer.
Gyps_ruepelli Geschrieben 7. Juni 2016 Melden Geschrieben 7. Juni 2016 "guter Draht" klingt in dem Zusammenhang gut. Bleibt nur zu hoffen, dass die Bundeswehr einen entsprechenden Hubschrauber hat, der gerade nicht kaputt ist.
ilam Geschrieben 7. Juni 2016 Melden Geschrieben 7. Juni 2016 3. Was ist bei einer Ladung auf ebener Piste eine Meisterleistung? Im TV gab es gestern Bilder aus der Nähe zu sehen, der Boden war schon sehr weich und die Räder sind weit eingesunken. Die Verzögerung war also durchaus beachtlich und der eine oder andere Pilot hätte bei der Aktion den Flieger schon auf das Dach gelegt...
aaspere Geschrieben 7. Juni 2016 Melden Geschrieben 7. Juni 2016 Gute Infos hier. Hochsand kannte ich noch nicht. Dann erklärt sich auch das Einsinken der Räder. Und dann ist das schon eine reife Leistung des Piloten, dort keinen Crash produziert zu haben. zu 2. Ponton mit Kran wäre vielleicht möglich. Bundeswehr-Lastenhubschrauber wär schneller und sicherer. Die Bundespolizei hat sowas auch.
aaspere Geschrieben 7. Juni 2016 Melden Geschrieben 7. Juni 2016 Also, egal wie. Der Vogel muß da runter.
Gyps_ruepelli Geschrieben 7. Juni 2016 Melden Geschrieben 7. Juni 2016 Das wird eine sehr schwere Aufgabe. Der Japsand ist Teil der absoluten Schutzzone des Nationalparks Wattenmeer und es ist Hochsaison der Brutzeit bei Seevögeln. Natürlich wäre ein Flugzeugwrack, das am Ende noch hochverbleites Avgas verliert, ein größeres langfristiges Risiko für die Natur, aber ich nehme an, dass der Naturschutz bei den Planungen einer Bergung eine wichtige Rolle spielen wird. Viel größer ist das Problem, dass Japsand nicht erschlossen ist. Es gibt keine Anlegestelle oder Ähnliches und der Übergang zwischen Meer und Land ist vermutlich sehr fließend. Vielleicht müsste man so etwas wie ein Landungsboot benutzen, das man dann bei Niedrigwasser kontrolliert trocken fallen lässt. Hier sieht man am Beispiel einer Fähre, was ich meine: Dann hätte man die Niedrigwasserperiode Zeit, um das Flugzeug an Bord zu schleppen und dann würde das Landungsboot bei Flut wieder flott werden.
aaspere Geschrieben 7. Juni 2016 Melden Geschrieben 7. Juni 2016 Also D-Day auf Japsand, nur umgekehrt. :)
Gyps_ruepelli Geschrieben 7. Juni 2016 Melden Geschrieben 7. Juni 2016 Noch eine verwegenere Idee: Möglicherweise könnte man für die Bergung sogar eine Fähre verwenden! Im Seegebiet um Japsand existiert mit der MS "Insel Amrum" eine sehr alte Fähre mit unter einem Meter Tiefgang. Das Schiff misst 13 Meter in der Breite, die Beechcraft Bonanza hat 10,21 Meter Spannweite. Ich weiß nicht, ob das konstruktionsbedingt funktioniert, aber man könnte versuchen, die Fähre auf Japsand trockenfallen zu lassen und das Flugzeug dort an Bord zu bringen. Da die Fähre nur noch Reserveschiff ist, sollte das eigentlich ohne allzu große Beeinträchtigungen der Fährverkehrs möglich sein. Frage an die Experten: Wie schwierig ist es, bei dem Flieger die Tragflächen abzumontieren?
Hubi206 Geschrieben 7. Juni 2016 Melden Geschrieben 7. Juni 2016 Eine ausgewachsene Bonanza mit einem Kran zu heben ist schon nicht ohne.Ich glaube nicht,daß das einer mit nem Hubi riskiert. Und die Bundeswehr schon garnicht.Thema:CH53 schmeißt Seaking in die Nordsee... Also das dürfte für eine CH53 überhaupt kein Problem darstellen. Die Bonanza wiegt leer unter einer Tonne und die CH53 nimmt locker über 7 t am Haken mit.
aaspere Geschrieben 7. Juni 2016 Melden Geschrieben 7. Juni 2016 Also, die besten Vorschläge kamen jetzt offensichtlich von Gyps_ruepelli. Schaun wir mal, ob hier jemand der verantwortlichen hier mitliest.
Hubi206 Geschrieben 7. Juni 2016 Melden Geschrieben 7. Juni 2016 Es geht auch nicht ums Gewicht.Außenlasten entwickeln eine schicke Eigendynamik,dachte das weiß man als"Hubi206". Die Bonanza verfügt über keinerlei Vorrichtungen um sie von oben anzuheben.2 große Gurte unter dem Rumpf durch wäre möglich, aber nur am Kran und nicht unter einem Hubi. Dann stöbere mal im Internet und Du wirst viele Fotos finden, wo unter der CH53 ein komplettes Flugzeug mit Flächen und Leitwerk hängt.
Hubi206 Geschrieben 7. Juni 2016 Melden Geschrieben 7. Juni 2016 Ich habe auf Anhieb 4 Fotos gefunden, wo eine Cessna152, ein FiatG91, Ein Harrier und eine Phantom unter der CH53 hängen. Ich hatte vor langer Zeit mit einem CH53-Piloten lange zu tun. Er hat erklärt, daß man Flugzeuge nach Möglichkeit immer komplett (also mit Fläche und Leitwerk) am Haken transportiert. Dann wird sich die transportierende Maschine im Flug automatisch auch immer in Flugrichtung bewegen.
BernhardB Geschrieben 7. Juni 2016 Melden Geschrieben 7. Juni 2016 Hallo, heute flog eine Ryanair 738 im Tiefflug mit ausgefahrenem Fahrwerk über Sankt Augustin. Stellte sich als FR5489 NRN-OPO heraus die mit Squawk 7700 über Belgien umgekehrt und in CGN gelandet ist. Hat jemand eine Idee, was da los war? Medical? Scheint ja nicht ganz so dramatisch gewesen zu sein, hätte noch einige Flughäfen unterwegs gegeben.
BAVARIA Geschrieben 7. Juni 2016 Melden Geschrieben 7. Juni 2016 Hallo, heute flog eine Ryanair 738 im Tiefflug mit ausgefahrenem Fahrwerk über Sankt Augustin. Stellte sich als FR5489 NRN-OPO heraus die mit Squawk 7700 über Belgien umgekehrt und in CGN gelandet ist. Hat jemand eine Idee, was da los war? Medical? Scheint ja nicht ganz so dramatisch gewesen zu sein, hätte noch einige Flughäfen unterwegs gegeben. War wahrscheinlich Rauch im Cockpit.
Hubi206 Geschrieben 7. Juni 2016 Melden Geschrieben 7. Juni 2016 Hallo, heute flog eine Ryanair 738 im Tiefflug mit ausgefahrenem Fahrwerk über Sankt Augustin. Stellte sich als FR5489 NRN-OPO heraus die mit Squawk 7700 über Belgien umgekehrt und in CGN gelandet ist. Hat jemand eine Idee, was da los war? Medical? Scheint ja nicht ganz so dramatisch gewesen zu sein, hätte noch einige Flughäfen unterwegs gegeben. 7700 ist Luftnotlage und wird nicht beim medical verwendet. Eselsbrücken dazu: seven seven = I fall from the heaven; seven six = ich hör nix; seven five = man with a knife
noATR Geschrieben 7. Juni 2016 Melden Geschrieben 7. Juni 2016 War wahrscheinlich Rauch im Cockpit.So scheint es gewesen zu sein: http://www.aerointernational.de/airlines-nachrichten/ryanair-maschine-landet-ausserplanmaessig-in-koelnbonn.html
BernhardB Geschrieben 7. Juni 2016 Melden Geschrieben 7. Juni 2016 War wahrscheinlich Rauch im Cockpit. 7700 ist Luftnotlage und wird nicht beim medical verwendet. Eselsbrücken dazu: seven seven = I fall from the heaven; seven six = ich hör nix; seven five = man with a knife So scheint es gewesen zu sein: http://www.aerointernational.de/airlines-nachrichten/ryanair-maschine-landet-ausserplanmaessig-in-koelnbonn.html Danke! Und wieder was dazu gelernt. Erstaunlich, wie voll Ryanair immer die Maschinen bekommt (aber das ist ein anderes Thema). War ein sehr ungewöhnlicher Anblick!
moddin Geschrieben 7. Juni 2016 Melden Geschrieben 7. Juni 2016 7700 ist Luftnotlage und wird nicht beim medical verwendet. Eselsbrücken dazu: seven seven = I fall from the heaven; seven six = ich hör nix; seven five = man with a knife Der Squawk wird für allgemeine Notfälle verwendet, sowohl technischer Natur als auch bei dringenden Medicals. Seven Seven, next to heaven. Im Falle eines erkrankten Passagiers kann es durch aus um Leben und Tod gehen.
alxms Geschrieben 7. Juni 2016 Melden Geschrieben 7. Juni 2016 Erstaunlich, wie voll Ryanair immer die Maschinen bekommt (aber das ist ein anderes Thema). 179/189, zur aktuellen Zeit eine normale Auslastung für einen Urlaubsflug wie NRN-OPO, also nichts FR-Spezifisches. Und selbst wenn, sind Momentaufnahmen wie diese nicht besonders aussagekräftig.
Gyps_ruepelli Geschrieben 8. Juni 2016 Melden Geschrieben 8. Juni 2016 Nochmal zu Notlandung auf Japsand: Wie mir die Schutzstation Wattenmeer eben per Mail mitteilte, ist das Flugzeug mit Hilfe eines Frachtschiffs und eines Kranes geborgen worden. Wir Grünen haben halt so unsere Connections ^_^
aaspere Geschrieben 8. Juni 2016 Melden Geschrieben 8. Juni 2016 Gut gemacht. Leider gibt es aber schon wieder einen Vorfall mit Egyptair. Zum Glück ist nix passiert. http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_78060610/bombendrohung-zwingt-egyptair-flug-zu-notlandung-in-usbekistan.html Das sieht mir jetzt wirklich nach einer bewußt gesteuerten Kampagne aus.
Sinbad Geschrieben 8. Juni 2016 Melden Geschrieben 8. Juni 2016 Gut gemacht. Leider gibt es aber schon wieder einen Vorfall mit Egyptair. Zum Glück ist nix passiert. http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_78060610/bombendrohung-zwingt-egyptair-flug-zu-notlandung-in-usbekistan.html Das sieht mir jetzt wirklich nach einer bewußt gesteuerten Kampagne aus. Bewusst gesteuerte Kampagne? Von wem gesteuert? Wie kommen Sie darauf?
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