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ThomasNUE

[22MAR16] Explosionen am Brussels Airport

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Das Lachen wird dem Scherzkeks teuer zu stehen kommen. Man kann nur hoffen, dass dieser Vorfall samt Konsequenzen groß publik gemacht um potentielle Nachahmer abzuschrecken.

Die Vollidioten sterben nicht aus ! Wäre schön, wenn die Konsequenzen (speziell die finanziellen) publik gemacht würden, obwohl ich befürchte, daß nicht wenige Personen wie dieser Mann sich dadurch nicht von ihren "Scherzen" abbringen lassen würden

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SN hat ihre Langstrecken-Ops nun planmäßig verteilt auf ZRH, FRA und Lüttich:

http://airlineroute.net/2016/03/25/sn-25mar16lh/

Wobei nun aber doch wieder teilweise von FRA nach LGG verlegt wurde.

 

LH bietet heute jeweils einen Flug von MUC und FRA nach LGG an.

Von ZRH gibt es wohl keine Flüge mehr nach Belgien.

 

http://airlineroute.net/2016/03/25/sn-25mar16update2/

 

Was SN in LGG nun hoch zieht, ist aber doch beachtenswert. Dort hatte man sonst vielleicht 1.000 Pax am Tag?

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Die Fluggäste müssen ja auch irgendwie zur Langstrecke kommen. Und unendlich dürften die Zubringer-Kapazitäten nicht sein. Daher wundert mich ZRH schon.

Ich hätte eher noch auf CGN getippt, was räumlich relativ nah liegt und auch durch Busshuttle hätte bedient werden können.

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Was SN in LGG nun hoch zieht, ist aber doch beachtenswert.

Die RJ100 von SN ab Antwerpen, die A319/320 ab LGG.

 

SN heute ab ANR:

Stockholm(2x), Zagreb, Manchester, Hamburg, Edinburgh, Warschau, Oslo, Bologna, Birmingham.

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Wieso nutzt man hier ZRH und FRA, wo doch MUC das bessere europäische Netz hat im LH-Konzern?

 

Na ja, wenn man sich so an Silvester zurückerinnert kann eine Entscheidung gegen München eigentlich nicht wundern, denn immerhin wurde der komplette öffentliche Nah- und Fernverkehr wegen genau nichts lahmgelegt. Besser kann man kaum unter Beweis stellen, den aktuellen Herausforderungen nicht wirklich gewachsen zu sein, wenn beim geringsten Verdachtshinweis gleich der Stecker komplett gezogen wird würde ich dorthin auch nicht unbedingt ausweichen wenn ich in unklaren Zeiten (in denen ohnehin schon improvisiert werden muss) an einem halbwegs stabilen Betrieb interessiert bin.

Ich hätte eher noch auf CGN getippt, was räumlich relativ nah liegt und auch durch Busshuttle hätte bedient werden können.

 

Auch Köln ist in letzter Zeit ja nicht gerade durch souveränen Umgang mit der aktuellen Bedrohung aufgefallen, von daher gilt ähnliches wie oben im Zusammenhang mit München und eine kompliziertere Anreiselogistik wird unterm Strich offenbar als das geringere Risiko erachtet.

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Na ja, wenn man sich so an Silvester zurückerinnert kann eine Entscheidung gegen München eigentlich nicht wundern, denn immerhin wurde der komplette öffentliche Nah- und Fernverkehr wegen genau nichts lahmgelegt. Besser kann man kaum unter Beweis stellen, den aktuellen Herausforderungen nicht wirklich gewachsen zu sein, wenn beim geringsten Verdachtshinweis gleich der Stecker komplett gezogen wird würde ich dorthin auch nicht unbedingt ausweichen wenn ich in unklaren Zeiten (in denen ohnehin schon improvisiert werden muss) an einem halbwegs stabilen Betrieb interessiert bin.

Das selbe wäre in Frankfurt oder Berlin oder Hamburg etc auch gewesen. Und vor Ort hat man nix mitbekommen, dass irgendetwas los war. Nur durch die Medien wurde man informiert. ÖPNV etc lief ganz normal bei uns in den Randgebieten. 

 

Übrigens, die A320er Shuttle-Flüge von ZRH nach LGG waren gestern sehr leer, teilweise nur 10 Passagiere drauf. Heute wurden daher die Flüge annulliert.

Edited by moddin

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(...)

 

Übrigens, die A320er Shuttle-Flüge von ZRH nach LGG waren gestern sehr leer, teilweise nur 10 Passagiere drauf. Heute wurden daher die Flüge annulliert.

 

Nun, auf den relativ kurzen Strecken innerhalb Mitteleuropas ist man vielleicht derzeit mit dem privaten PKW gefühlt sicherer, komfortabler und zuverlässiger unterwegs. Das kann ggf zusätzliche Zeit wettmachen.

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Wird man beim Betreten eines Hafens kontrolliert?

 

Somit ist dieses Argument hinfällig.

 

Es gibt Häfen, da wird man im Hafengebäude kontrolliert und eben zusätzlich nochmal bei Betreten des Schiffes.

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Es gibt Häfen, da wird man im Hafengebäude kontrolliert und eben zusätzlich nochmal bei Betreten des Schiffes.

Sowas gibt es auch an diversen Flughäfen, somit nix neues.

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Das selbe wäre in Frankfurt oder Berlin oder Hamburg etc auch gewesen.

 

Berlin und Hamburg scheiden aus anderen Gründen aus: erstere weil der Flughafen nicht fertig ist (der nach den neuen Bestimmungen vermutlich eh erstmal wieder für ein weiteres Jahr zum Betrieb mit Sicherheitsschleuse beim Betreten der Abflughalle baulich umgeplant wird), letztere aus Lärmschutzgründen.

Wie es in München an Silvester tatsächlich ausgesehen hat spielt übrigens in diesem Zusammenhang gar nicht mal die entscheidende Rolle. Die Botschaft, die nach aussen in die Welt gedrungen ist war: der Hauptbahnhof ist geschlossen, nichts geht mehr und das auch noch weil man auf einen bezahlten Hinweisgeber reingefallen ist.

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Berlin und Hamburg scheiden aus anderen Gründen aus: erstere weil der Flughafen nicht fertig ist (der nach den neuen Bestimmungen vermutlich eh erstmal wieder für ein weiteres Jahr zum Betrieb mit Sicherheitsschleuse beim Betreten der Abflughalle baulich umgeplant wird), letztere aus Lärmschutzgründen.

Wie es in München an Silvester tatsächlich ausgesehen hat spielt übrigens in diesem Zusammenhang gar nicht mal die entscheidende Rolle. Die Botschaft, die nach aussen in die Welt gedrungen ist war: der Hauptbahnhof ist geschlossen, nichts geht mehr und das auch noch weil man auf einen bezahlten Hinweisgeber reingefallen ist.

 

Und trotzdem gilt: Lieber 10mal Fehlalarm als 1mal einen Terroranschlag. Unsere Sicherheitsbehörden sind keine Götter, sondern auch nur Menschen, und sie tun sicher alles in ihrer Macht stehende, um den Terror zu bekämpfen. Ich finde nicht, dass man über den geschlossenen Hauptbahnhof in irgendeiner Weise lästern sollte. Das Thema an sich ist ja schon mehr als traurig genug!

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Und trotzdem gilt: Lieber 10mal Fehlalarm als 1mal einen Terroranschlag. Unsere Sicherheitsbehörden sind keine Götter, sondern auch nur Menschen, und sie tun sicher alles in ihrer Macht stehende, um den Terror zu bekämpfen. Ich finde nicht, dass man über den geschlossenen Hauptbahnhof in irgendeiner Weise lästern sollte. Das Thema an sich ist ja schon mehr als traurig genug!

 

Genau, und noch lieber 0 mal Fehlalarm als 1 mal, denn auch Fehlalarme sind durch Abstumpfungseffekte der Bevölkerung schon ein Sicherheitsrisiko an sich. Das festzustellen hat mit "lästern" und mangelnder Trauer aber mal schon gar nichts zu tun, sondern ist das genaue Gegenteil.

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Von sog. Abstumpfungseffekten sind wir aber weit entfernt, denn dafür passiert ja leider viel zu viel und zu oft etwas.

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Von sog. Abstumpfungseffekten sind wir aber weit entfernt, denn dafür passiert ja leider viel zu viel und zu oft etwas.

Wenn das eine Begründung bzw. Rechtfertigung sein soll, zusätzlich zu dem, das "sowieso passiert" ein Länderspiel oder andere Bereiche des öffentlichen Lebens nicht mehr stattfinden zu lassen haben die Terroristen alle ihre Ziele erreicht. Dann fügt man sich nämlich endgültig der Tatsache, dass mit einem wirren Telefonanruf alles lahmgelegt werden kann, von belanglosem wie einer DSDS-Aufzeichnung bis wirtschaftlich entscheidendem wie einem internationalen Flughafen.

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Wie es in München an Silvester tatsächlich ausgesehen hat spielt übrigens in diesem Zusammenhang gar nicht mal die entscheidende Rolle. Die Botschaft, die nach aussen in die Welt gedrungen ist war: der Hauptbahnhof ist geschlossen, nichts geht mehr und das auch noch weil man auf einen bezahlten Hinweisgeber reingefallen ist.

 

Wenn es danach geht, bleiben in Deutschland nicht mehr viele Städte übrig, in denen noch etwas stattfinden kann. Bitte nicht vergessen, letztes Jahr wurde auch das Radrennen in Frankfurt wegen Terrorgefahr abgesagt, dann noch der Karneval in Braunschweig, das Fußballspiel in Hannover, Silvester in München und garantiert noch einiges mehr, das offiziell aus "Wettergründen" o.ä. abgesagt wurde...

 

Die Städte, in denen bisher nichts abgesagt wurde, hatten meiner Meinung nach nur Glück, dass es keine Hinweise gab, die konkret genug waren.

 

Ich beneide die Entscheider nicht, die bei einer Ausgangslage von "mit 20% Wahrscheinlichkeit wird eine Bombe hochgehen, die dann dutzende Todesopfer fordert" entscheiden müssen, was sie nun tun sollen.

 

Hinterher schlauer zu sein, ist extrem einfach. Ging die Bombe hoch, dann ist es ein Skandal, dass nicht abgesagt wurde (ab welcher Wahrscheinlichkeit soll man denn eigentlich absagen?). Wurde abgesagt, dann weiß man im Normalfall gar nicht, ob es jetzt ein Fehlalarm war oder nicht.

 Dann fügt man sich nämlich endgültig der Tatsache, dass mit einem wirren Telefonanruf alles lahmgelegt werden kann

 

Der wirre Telefonanruf genügt nicht, da muss schon ein wenig mehr "Futter" kommen, von den Anrufen gibt es inzwischen vor fast jeder Veranstaltung einige...

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(...)

 

Ich beneide die Entscheider nicht, die bei einer Ausgangslage von "mit 20% Wahrscheinlichkeit wird eine Bombe hochgehen, die dann dutzende Todesopfer fordert" entscheiden müssen, was sie nun tun sollen.

 

Hinterher schlauer zu sein, ist extrem einfach. Ging die Bombe hoch, dann ist es ein Skandal, dass nicht abgesagt wurde (ab welcher Wahrscheinlichkeit soll man denn eigentlich absagen?). Wurde abgesagt, dann weiß man im Normalfall gar nicht, ob es jetzt ein Fehlalarm war oder nicht.

 

Der wirre Telefonanruf genügt nicht, da muss schon ein wenig mehr "Futter" kommen, von den Anrufen gibt es inzwischen vor fast jeder Veranstaltung einige...

 

Genau das ist der Punkt, volle Zustimmung! Hinterher zu kritisieren und alles als Panikmache oder Niederlage vor dem Terror zu bezeichnen, ist zu einfach. Natürlich zwingt uns der Terrorismus einen "Krieg" auf, den wir nicht haben wollen. Und natürlich haben wir da jetzt schon Einschränkungen im öffentlichen Leben, die es so früher nicht ab, das merken wir ja bei z.B. jeder Siko am Flughafen. Flüchtlingskrise, Attentate in Urlaubsregionen, best. Auslandseinsätze der Bundeswehr usw. sind da ebenso Beispiele, die wir ohne den Terror nicht hätten. 

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Genau das ist der Punkt, volle Zustimmung! Hinterher zu kritisieren und alles als Panikmache oder Niederlage vor dem Terror zu bezeichnen, ist zu einfach. Natürlich zwingt uns der Terrorismus einen "Krieg" auf, den wir nicht haben wollen. Und natürlich haben wir da jetzt schon Einschränkungen im öffentlichen Leben, die es so früher nicht ab, das merken wir ja bei z.B. jeder Siko am Flughafen. Flüchtlingskrise, Attentate in Urlaubsregionen, best. Auslandseinsätze der Bundeswehr usw. sind da ebenso Beispiele, die wir ohne den Terror nicht hätten. 

Sorry für OT, aber:

Was für ein "Krieg" denn? Gegen wen? Einen Bürgerkrieg vielleicht, da die Mehrheit der Attentäter europäische Staatsbürger waren/sind?

Wir führen keinen Krieg gegen den IS - da kann die Bild (v.a. deren Julian Reichelt) oder Hollande (den ich sehr schätzte bis genau einen Tag nach den November-Attentaten) noch so sehr von einem geschlossenen Kampf im mittleren Osten fabulieren. Eher müsste man konsequenterweise einen Krieg in den Banlieues von Paris, Marseille oder Straßburg führen, wo man über Jahrzehnte eine Parallelgesellschaft hat erwachsen lassen.

Aber nun gut - zu den von dir genannten Einschränkungen im öffentlichen Leben: SiKo's, Attentate, alles d'accord. Was du mit der Flüchtlingskrise hierzu bezweckst, indem du sie als Einschränkung im öffentlichen Leben bezeichnest, bleibt wohl auch dein Geheimnis. Sie ist Resultat einer vollständig gescheiterten Mittelostpolitik und somit Resultat aus dem Grauen des IS - korrekt. Inwieweit uns das hier im öffentlichen Leben beeinflusst, ist mir nicht klar.

Nur eines sollte uns klar sein - wir können (wie hier ja auch immer wieder eifrig gefordert und gewünscht) gerne immer weitere Milliarden in die Sicherheitsparanoia pumpen, Metaldetektoren vor jedes Stadion stellen, jedes Telefonat auf immer und ewig speichern oder uns, ganz dem Motto der NRA, alle gegen "die bösen Jungs" bewaffnen.

 

Und es ändert sich - nichts.

 

Nur eines: wir haben unsere Freiheit aufgegeben.

 

Klingt doch irgendwie - verquer?

 

Moe

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Was du mit der Flüchtlingskrise hierzu bezweckst, indem du sie als Einschränkung im öffentlichen Leben bezeichnest, bleibt wohl auch dein Geheimnis. [...]  Inwieweit uns das hier im öffentlichen Leben beeinflusst, ist mir nicht klar.

Es gibt z.B. diverse Sportvereine, die nicht mehr in die städtischen Sporthallen können, weil diese durch Flüchtlinge belegt sind. Auch stehen viele Veranstaltungsflächen nicht mehr zur Verfügung, es leiden andere Hilfsprojekte usw. usw. usw.

 

Mag sein, dass es nicht jeder mitbekommt aber die Flüchtlingskrise hat auch für viele Leute sehr konkrete Auswirkungen auf das öffentliche Leben.

Bitte nicht missverstehen: Dies ist absolut wertungsfrei gemeint. Ob diese Einschränkunen im Einzelnen gerechtfertigt sind, ist hingegen eine ganz anderes Thema. "Unser" Osterfeuer konnte dieses Jahr z.B. nicht auf dem üblichen Platz stattfinden. Ja - und?

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Es gibt z.B. diverse Sportvereine, die nicht mehr in die städtischen Sporthallen können, weil diese durch Flüchtlinge belegt sind. Auch stehen viele Veranstaltungsflächen nicht mehr zur Verfügung, es leiden andere Hilfsprojekte usw. usw. usw.

 

Mag sein, dass es nicht jeder mitbekommt aber die Flüchtlingskrise hat auch für viele Leute sehr konkrete Auswirkungen auf das öffentliche Leben.

Bitte nicht missverstehen: Dies ist absolut wertungsfrei gemeint. Ob diese Einschränkunen im Einzelnen gerechtfertigt sind, ist hingegen eine ganz anderes Thema. "Unser" Osterfeuer konnte dieses Jahr z.B. nicht auf dem üblichen Platz stattfinden. Ja - und?

Danke @ Ilam, so betrachtet und ganz wertfrei hast du natürlich recht.

 

Es sind aber in meinen Augen dennoch zwei paar Schuhe, ob ich a) "echte" Einschränkungen in meiner persönlichen Freiheit habe (z.B. durch lästige SiKos, durch das Aufzeichnen meiner Telefonate, Aufzeichnen der Browser-Verläufe, WhattsApp-Chatts, u.a.), die jeder Bundesbürger gleichermaßen "erleiden" müsste, oder ob b) eine deutsche Gesellschaft eine besondere Herausforderung stemm(t)/n muss (=Flüchtlingskrise), die im Grunde von der Wurzel her hausgemacht ist. Und davon ist wahrhaftig nicht jeder betroffen (auch wenn das unsere besorgten Mitbürger gerne so darstellen).

 

Gut, aber genug OT und ich hoffe, damit keine Diskussion über Flüchtlinge in Gang zu bringen. Ansonsten @ Mods bitte löschen und @ Faro war nicht böse gemeint von mir.

 

Moe

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Es gibt z.B. diverse Sportvereine, die nicht mehr in die städtischen Sporthallen können, weil diese durch Flüchtlinge belegt sind. Auch stehen viele Veranstaltungsflächen nicht mehr zur Verfügung, es leiden andere Hilfsprojekte usw. usw. usw.

 

Mag sein, dass es nicht jeder mitbekommt aber die Flüchtlingskrise hat auch für viele Leute sehr konkrete Auswirkungen auf das öffentliche Leben.

Bitte nicht missverstehen: Dies ist absolut wertungsfrei gemeint. Ob diese Einschränkunen im Einzelnen gerechtfertigt sind, ist hingegen eine ganz anderes Thema. "Unser" Osterfeuer konnte dieses Jahr z.B. nicht auf dem üblichen Platz stattfinden. Ja - und?

Danke, ilam, für die Ergänzung und Klarstellung. Ich habe ja, wie du richtig formuliert hast, ja auch nur eine Aufzählung vorgenommen, ohne jegliche Wertung.

 

Sorry für OT, aber:

Was für ein "Krieg" denn? Gegen wen? Einen Bürgerkrieg vielleicht, da die Mehrheit der Attentäter europäische Staatsbürger waren/sind?

Wir führen keinen Krieg gegen den IS - da kann die Bild (v.a. deren Julian Reichelt) oder Hollande (den ich sehr schätzte bis genau einen Tag nach den November-Attentaten) noch so sehr von einem geschlossenen Kampf im mittleren Osten fabulieren. Eher müsste man konsequenterweise einen Krieg in den Banlieues von Paris, Marseille oder Straßburg führen, wo man über Jahrzehnte eine Parallelgesellschaft hat erwachsen lassen.

Aber nun gut - zu den von dir genannten Einschränkungen im öffentlichen Leben: SiKo's, Attentate, alles d'accord. Was du mit der Flüchtlingskrise hierzu bezweckst, indem du sie als Einschränkung im öffentlichen Leben bezeichnest, bleibt wohl auch dein Geheimnis. Sie ist Resultat einer vollständig gescheiterten Mittelostpolitik und somit Resultat aus dem Grauen des IS - korrekt. Inwieweit uns das hier im öffentlichen Leben beeinflusst, ist mir nicht klar.

Nur eines sollte uns klar sein - wir können (wie hier ja auch immer wieder eifrig gefordert und gewünscht) gerne immer weitere Milliarden in die Sicherheitsparanoia pumpen, Metaldetektoren vor jedes Stadion stellen, jedes Telefonat auf immer und ewig speichern oder uns, ganz dem Motto der NRA, alle gegen "die bösen Jungs" bewaffnen.

 

Und es ändert sich - nichts.

 

Nur eines: wir haben unsere Freiheit aufgegeben.

 

Klingt doch irgendwie - verquer?

 

Moe

 

Unsere Politiker tun sich in der Mehrheit ja auch schwer damit, dieses als Krieg zu bezeichnen. Klar, das ist eine Definitionssache (nicht nur allein aus juristischen und politisch-taktischen Überlegungen), den klassischen Zweifrontenkrieg zwischen zwei Staaten gibt es schließlich nicht mehr. Aber unabhängig davon, wie man es nennt, ein friedliches Zusammenleben ist das auf unserem Globus in Teilen nicht mehr, und was ist das Gegenteil von Frieden? Und wie du es am Ende des Statements auch richtig aussagst: "Wir haben unsere Freiheit aufgegeben!" Und was ist das Gegenteil von Freiheit?

 

Und um nochmals auf das zurück zu kommen, was ich aussagen wollte: Mir ist es lieber, wenn unsere Sicherheitsdienste einmal zu viel als einmal zu wenig Alarm geben, und genauso wird ja auch in der Luftfahrt (wir sind ja hier im Luftfahrtforum) praktiziert. Grad gestern wieder bei der Easyjet in Wien. Jeder allein stehender Koffer löst eine Sperrung einer Terminals aus, usw.. Alles Dinge, die gewisse Einschränkungen unserer Freiheit natürlich mit sich bringen, aber leider notwendig sind.

Wir sollten deshalb nicht jedes Mal vorschnell urteilen, ob eine Sicherheitsmaßnahme sinnvoll war oder nicht, wir können nur feststellen, dass es bislang in Deutschland keine größeren Terroranschläge gegeben hat (http://www.heute.de/bka-chef-muench-elf-terroranschlaege-in-deutschland-vereitelt-experten-kritisieren-mangelhaften-datenaustausch-der-sicherheitsbehoerden-in-europa-42886126.html). Und das ist zumindest eine sehr positive Nachricht.

 

 

Edited by Faro

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