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Hatte einen Pauschalreisetripp mit grossem deutschen Reiseveranstalter nach Martinique (FRA-FDF-FRA) gebucht.

Tatsächlich erst am Abfluggate wurde einem vom Gate Personal eine Condor Mitteilung in die Hand gedrückt. Diese teilte ziemlich überraschend mit, dass der Rückflug über BGI führen wurde und für den dortigen 45 Minuten Transfer ein Reisepass benötigt wird. Wer keinen vorweisen kann, würde nicht von Condor zurückbefördert.

Ich finde das ziemlich grenzwertig, speziell die Information erst kurz vor dem Boarding.

Ich hatte ja eine 14tägige Pauschalreise nach Martinique gebucht, was interessiert mich da Barbados? Zumal ich ja nicht mal nach Barbados einreise, sondern nur die Maschine zum kurzen Transfer in das Flughafengebäude verlassen habe. Ein Passkontrolle fand übrigens auch nicht statt! Nach Martinique kann man als EU Bürger mit gewöhnlichem Personalausweis einreisen (voll intergrieter Teil von Frankreich..) und auch hier fand bei der Einreise keinerlei Pass- oder Zollkontrolle statt.

Ich habe Condor mal angeschrieben und um Erläuterungen gebeten!

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Da bin ich aber gespannt wie die reagieren, vermute aber daß sie Dich an den Veranstalter verweisen werden.

Ist wohl ein "grenzwertiger" Fall, denn die ursprünglich gebuchte Leistung beinhaltete ja keinen Stop außerhalb der EU.

Im Zweifelsfall muß dann wohl der Veranstalter für eine Alternativverbindung sorgen (würde dann wohl AF sein)

Wenn Du keinen Reisepaß dabei hast, kann man Dich nicht einfach stehen lassen, der DE-Flug via BGI wird dann aber zu 100% sicher ohne Dich abheben.

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Condor muss dich befördern, und wenn die Beförderung an diesem Tag nicht möglich ist, eben mit dem nächsten direkten Flug, auch wenn du dann einen Tag länger auf Martinique bleiben müsstest. Was ich auf alle Fälle tun würde, ist den Reiseveranstalter einschalten, auch noch von Dort- damit dieser dies mit der Ailrine abklären kann.

 

Dass sich mal was ändert kann passieren, aber sie können dich nicht hinbefördern und dann dort sitzen lassen. Vor allem dann nicht wenn du den Flug schon bezahlt hast.

 

Bist du denn jetzt noch in Martinique?

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Nein, ich bin schon wieder zurück und hatte, dank eines Reisepasses, keine Probleme.

Ich finde nur, dass diese Verfahrensweise durch Condor oder Neckermann ziemlich fragwürdig ist.

Condor hat schnell geantwortet und weist die Verantwortung auf mich (MItwirkungspflichten) und Neckermann zurück.

Angeblich sei die Reiseroute vorher bekannt gewesen (wird auch so sein..) aber als Pauschalreisekunde habe ich einen Flug FRA-FDF-FRA mit Transfer und Unterkunft gebucht! Was kümmert mich da Barbados? Über die Einreisevorschriften für FDF habe ich mich informiert.

Neckermann verweist in den Reise Informationen, die der geneigte Kunde erst nach dem Buchen in vollem Umfang zur Verfügung gestellt bekommt, daraufhin, dass für die EInreise nach Martinique(!) ein Reisepass erforderlich sei, diese Auskunft ist für EU Bürger definitiv falsch!

Ich denke Condor und Neckermann machen es sich sehr einfach, indem sie die Verantwortung auf den Kunden zurückweisen!

Werde jetzt Neckermann um ein Statement bitten!

bearbeitet von snooper

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1 hour ago, snooper said:

Angeblich sei die Reiseroute vorher bekannt gewesen (wird auch so sein..) aber als Pauschalreisekunde habe ich einen Flug FRA-FDF-FRA mit Transfer und Unterkunft gebucht! Was kümmert mich da Barbados?

 

Wenn das Routing so feststand, so sehe ich das Mitwirken in Bezug auf die Bestimmungen Barbados‘ sehr wohl als zumutbar und durchaus als Deine Aufgabe.

1 hour ago, snooper said:

dass für die EInreise nach Martinique(!) ein Reisepass erforderlich sei, diese Auskunft ist für EU Bürger definitiv falsch!

 

Da allerdings stimme ich Dir zu.

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Ist es nicht so das der Carrier selber bestimmen kann welche Paxe mit welchen Dokumenten er mitfliegen lässt für die jeweiligen Flugziele ?

Unabhängig von den Einreisebestimmungen ?

 

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Die Frage ist, wie eine Airline das formuliert.

 

Ein "für die Einreise in Martinique ist ein Reisepass erforderlich" ist definitiv falsch und wenn der informierte Kunde sagt "Quatsch, brauch ich nicht, ich kenne die Einreisebestimmungen, mach ich nicht", dann kann man ihm keinen Strick draus drehen.

 

Ein deutliches "Der Kunde hat auf Flügen nach Martinique einen Reisepass mitzuführen" ist hingegen unproblematisch, einen Grund hierfür liefert ja dieser Thread.

bearbeitet von ilam

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Am 9.12.2018 um 18:48 schrieb snooper:

Werde jetzt Neckermann um ein Statement bitten!

 Hi,

 

würde ich auch so machen- dass die sich höher stellen als die Gesetze kann ich nicht verstehen. Der einzige Grund weshalb sie eben die Beförderung verweigern hätten können, wäre dass sie dir dadurch in den AGBs ausdrücklich gesagt haben einen Pass mitzuführen- vermutlich auch genau deswegen weil man nie weiß wo man aus welchen Gründen wann zwischenlanden muss. Die wollen wohl von vornerein ausschliessen dass sowas passiert, weil sie wissen wie unverlässlich die eigene Planung ist.

 

Es wäre wie wenn ich in der EU reise statt nen Pass nen perso mitnehme und der Flug z.B. von Warschau nach Frankfurt umgeleitet wird über Russland oder die Ukraine- sowas wärenicht vorhersehbar- nur scheint Condor sich hier eben doppelt abzusichern indem es von vornerein eine Beförderung ohne diesen Reisepass ausschliesst obwohl es theoretisch gehen würde und die Bestimmungen des Landes dich hier stützen..

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Nun mal ein anderes Beispiel. Du brauchst für Spanien ein für Spanien ein gültiges Grenzübertrittspapier obwohl es ein Abkommen gibt, das auch ein bis zu einem Jahr abgelaufenes deutsches Grenzübertrittspapier anerkannt werden soll.

Nun stellt sich , ich glaube die spanische Luftaufsichtsbehörde, aber dahin und verlangt ein zeitlich gültiges Grenzübertrittspapier. 

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Das auswärtige Amt schreibt hierzu:

"Sollte die Flugroute allerdings eine Zwischenlandung auf nicht zu den französischen Überseeterritorien gehörenden Inseln vorsehen (derzeit z.B. via Mauritius nach La Réunion oder via Tobago nach Martinique), kann es dort, insbesondere bei Verlassen des Flugzeugs, zu Ausweiskontrollen kommen. In diesem Fall ist für die Einreise ein mindestens noch 6 Monate gültiger Reisepass erforderlich, der Personalausweis ist nicht ausreichend. Das gilt auch für Rückflüge von St. Martin vom niederländischen Teil der Insel (Sint Maarten, Flughafen Juliana)."

 

Neckermann schreibt, daß für die Einreise ein Reisepass erforderlich ist...  warum wohl? Weil der Rückflug eben über einen Ort führt, für den ein Reisepass erforderlich ist.

 

Nicht erst am Gate, sondern schon bei der Buchung erfährt der Kunde, daß der Rückflug über BGI erfolgt, nicht wie behauptet, erst am Gate.

 

Wo ist also dein persönliches Problem...  hat doch alles geklappt.  Langweile?

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Und wenn man sich mal die AGBs der Reiseveranstalter anschaut ist dort meistens ein Punkt aufgeführt: Für die Einhaltung der Einreisebestimmungen ist der Passagier selbst verantwortlich. Nicht umsonst werden beim Checkin und/oder am Gate die Ausweispapiere kontrolliert. Falls bei der Einreise etwas nicht klappen sollte kommen ansonsten auf die Fluggesellschaften erhebliche  Strafzahlungen zu.

Ein Ex-Kollege wurde von der Crew netterweise mit auf dem GenDec aufgeführt. Bei der Einreise dann: Kein Crewvisum, entweder 5000$ Strafe oder direkt zurück.

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Spannend wird der Fall, wenn es sich um einen Nicht-EU-Ausländer handelt, der sich zwar in der EU frei bewegen darf (Entsprechendes Visum oder Aufenthaltsstatus) für viele andere Länder aber ein Visum benötigt. Der müsste vorher genau wissen, wo es langgeht, ein pauschales "Reisepass mitnehmen" langt da nicht.

 

 

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