d@ni!3l Geschrieben 9. August 2024 Melden Geschrieben 9. August 2024 (bearbeitet) vor 53 Minuten schrieb Lucky Luke: Und wenn dann der Tarifvertrag mit zukünftigen Steigerungen immer noch unter der Inflationsrate der letzten Jahre liegt, dann schrumpft der Reallohn. Nicht wenn die nominalen Steigerungen der nächsten Jahre die Inflation der nächsten Jahre im geometrischen Mittel übertreffen. vor 53 Minuten schrieb Lucky Luke: Der Aktionär kommt für mich ganz am Ende der Nahrungskette Ja, für dich. Da sind wir beim Thema "ich wünsche mir die Welt" vs. "so ist die Welt". Während die einen von Hammer und Sichel träumen müssen jedoch andere real miteinander verhandeln und sich einigen. Und da sich alle einigen - wenn auch mit Umwegen- ist es doch offensichtlich für alle ok ? vor 53 Minuten schrieb Lucky Luke: Die VC hat DEUTLICHE Einbußen in Kauf genommen Ja bei Condor wo es nicht anders ging. Bei LH war das Ziel jedoch: mehr für die, die da sind - Türen zu für alle anderen. Ist ja ok, aber ggf auch ein Teil der Geschichte, warum freie andere Menschen ihrerseits lieber die Verdi als ihre Vertretung wählen. Bearbeitet 9. August 2024 von d@ni!3l 1
Netzplaner Geschrieben 9. August 2024 Melden Geschrieben 9. August 2024 vor einer Stunde schrieb Lucky Luke: Nochmal, Unternehmen sind doch kein Selbstzweck. Sie haben den Arbeitnehmern zu dienen. Der Aktionär kommt für mich ganz am Ende der Nahrungskette. Nein. Unternehmen sind ein Selbstzweck, sie wirtschaften um weiter wirtschaften zu können. Und Kapital kostet, ob du willst oder nicht. 6
FACoff Geschrieben 9. August 2024 Melden Geschrieben 9. August 2024 Das kann man so oder so sehen. In Deutschland gilt immernoch Artikel 14 des Grundgesetzes. 1
Der_Insider Geschrieben 9. August 2024 Melden Geschrieben 9. August 2024 (bearbeitet) vor 37 Minuten schrieb Netzplaner: Nein. Unternehmen sind ein Selbstzweck, sie wirtschaften um weiter wirtschaften zu können. Und Kapital kostet, ob du willst oder nicht. Gute Arbeitskräfte kosten auch, dank Bürgergeld mehr und mehr. Die Business Kasper können die Flugzeuge nicht fliegen. (Auch wenn viele das gerne machen würden.. ) (Von Spohr natürlich abgesehen falls Daniel gleich wieder eine seiner berühmten Fragen stellt) Bearbeitet 9. August 2024 von Der_Insider 1
Avroliner100 Geschrieben 9. August 2024 Melden Geschrieben 9. August 2024 (bearbeitet) vor 3 Stunden schrieb Lucky Luke: Ich bin ehrlich sprachlos. Das ist eins zu eins Arbeitgeber-Narrative übernommen. Glaubst du das wirklich, wenn ein AG was von "mit dem Rücken zur Wand" und "schwierigen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen" faselt, während in der Bilanz fürs letzte Jahr ein Rekordgewinn steht? Der Gewinn im letzten Jahr war nach 3 Jahren Corona auch bitter nötig. Man erinnere sich an die Hochzeiten, als der Konzern eine Millionen Euro pro Stunde verbrannt hatte. Das muss auch erst mal wieder rein gewirtschaftet werden. Dafür war der Gewinn im letzten Jahr ein Anfang, der Schuldenberg aber ist noch lange nicht weg. Auch ist es immer schön, vom Rekordgewinn im letzten Jahr zu sprechen. Dass es insbesondere für die DLH in diesem Jahr 2024 bislang gelinde gesagt „scheisse“ läuft, ist aber auch nicht ganz irrelevant. #zukunftssicherung Dass die ganze deutsche Wirtschaft grade abkachelt, Großkunden aus der Automobilindustrie ein Sparprogramm nach dem nächsten Auflegen, Geschäftsreisen zurückgehen, die Gebühren fürs Fliegen immer teurer werden und gleichzeitig die Zahlungsbereitschaft sinkt ist ebenfalls eine Realität, der sich gerade UFO Und VC gerne mal mit verspiegelter Ray Ban polarized verweigern. Ehrlicherweise finde ich es jammerschade, dass die LH Kernmarke mehr und mehr schrumpft. Den ein oder anderen Sargnagel hämmern aber auch die Gewerkschaften selbst rein. Und wie immer, vergisst man die „Corona“ Hilfen bei den „Rekordgewinnen“ ganz schnell. Diese Hilfen waren kein Geschenk, sondern in erster Linie mal drei räudige Jahre, die zu einem Mount Everest an Krediten und einer hohen Schuldenlast geführt haben. Bei LH genauso wie bei Condor, TUI und co. Und diese Kredite wollen zurückgezahlt werden. Und das nicht mal an irgendwelche Kredithaie, sondern an Papa Staat. Letztendlich war es „drei Jahre auf Schulden leben“. Der Preis dafür: Die Branche am Leben halten. Wofür wir alle dankbar sein sollten. Zumindest diejenigen, die es in der Branche gehalten hat. Aber diese drei Jahre totalausfall mit einer Marge von 10% wieder reinwirtschaften … das ist nicht morgen erledigt. Auch nicht übermorgen. Bearbeitet 9. August 2024 von Avroliner100 8
d@ni!3l Geschrieben 9. August 2024 Melden Geschrieben 9. August 2024 (bearbeitet) vor 9 Minuten schrieb Der_Insider: Die Business Kasper können die Flugzeuge nicht fliegen. Ohne die "Business Kasper" hätten sie aber auch wenig zu fliegen. So ein Schmarrn - soll sogar Airlines geben die aktiv Business Kasper (iSV Geldgeber) suchen zum Überleben... Bearbeitet 9. August 2024 von d@ni!3l 5
Avroliner100 Geschrieben 9. August 2024 Melden Geschrieben 9. August 2024 (bearbeitet) vor 9 Minuten schrieb Der_Insider: Gute Arbeitskräfte kosten auch, dank Bürgergeld mehr und mehr. Die Business Kasper können die Flugzeuge nicht fliegen. Wir leben mittlerweile in einer Zeit, in der klar sein sollte: Jedes Handwerk ist wichtig. Und gerade deshalb stellt sich die Frage, warum die ein oder andere Spartengewerkschaft nach wie vor einen auf Extrawurst machen muss. Ein Pilot ist ein Pilot und definitiv wichtig. Es braucht aber auch den gerne verhöhnten „Business Kasper“, der diesen Flug verkauft, vermarktet, einen Flugplan erstellt und das Unternehmen am Leben hält. Genauso wie es den Rampi, den Check-In Agent, einen Caterer, Loader oder was auch immer braucht. Jeder Macht seinen Job und jeder ist genauso wichtig. Ohne den Piloten fliegt kein Flugzeug. Ohne den „armen“ Loader fliegt das Flugzeug - aber ohne Gepäck. Ohne den Rampi wird es schwierig und ohne den Tankwagenfahrer passiert erst mal gar nix und wir können alle nach Hause gehen. Warum soll also der Pilot oder der Flugbegleiter mit einer eigenen Spartengewerkschaft eine andere Stellung haben, als ein Tankwagenfahrer? Der eine handelt mit der VC bombastische Verträge aus, für den Caterer ist dann kein Geld mehr da. Auch nicht grade genial. Was spricht dagegen, dass eine Gewerkschaft ganzheitlich das ganze Unternehmen vertritt. Ist das nicht der Inbegriff von Fairness? Bearbeitet 9. August 2024 von Avroliner100 4
FlyingSickbag Geschrieben 9. August 2024 Melden Geschrieben 9. August 2024 UFO holt zum „Gegenschlag“ aus und verspricht allen Discover MAs kostenlose Mitgliedschaft für 2 Jahre mit fast peinlich-rhetorischen Phrasen wenn sie der UFO beitreten. “… wir sind gekommen um zu bleiben … / … niemand erfährt von eurer Mitgliedschaft … / … damit ihr seht das wir es ernst meinen - 2 Jahre freie Mitgliedschaft… zum Nulltarif“
Der_Insider Geschrieben 9. August 2024 Melden Geschrieben 9. August 2024 (bearbeitet) vor 16 Minuten schrieb Avroliner100: Wir leben mittlerweile in einer Zeit, in der klar sein sollte: Jedes Handwerk ist wichtig. Und gerade deshalb stellt sich die Frage, warum die ein oder andere Spartengewerkschaft nach wie vor einen auf Extrawurst machen muss. Ein Pilot ist ein Pilot und definitiv wichtig. Es braucht aber auch den gerne verhöhnten „Business Kasper“, der diesen Flug verkauft, vermarktet, einen Flugplan erstellt und das Unternehmen am Leben hält. Genauso wie es den Rampi, den Check-In Agent, einen Caterer, Loader oder was auch immer braucht. Jeder Macht seinen Job und jeder ist genauso wichtig. Ohne den Piloten fliegt kein Flugzeug. Ohne den „armen“ Loader fliegt das Flugzeug - aber ohne Gepäck. Ohne den Rampi wird es schwierig und ohne den Tankwagenfahrer passiert erst mal gar nix und wir können alle nach Hause gehen. Warum soll also der Pilot oder der Flugbegleiter mit einer eigenen Spartengewerkschaft eine andere Stellung haben, als ein Tankwagenfahrer? Der eine handelt mit der VC bombastische Verträge aus, für den Caterer ist dann kein Geld mehr da. Auch nicht grade genial. Was spricht dagegen, dass eine Gewerkschaft ganzheitlich das ganze Unternehmen vertritt. Ist das nicht der Inbegriff von Fairness? Ich sage mal so,fast jeder Pilot könnte einen Tankwagen fahren aber kein Tankwagenfahrer könnte ein Flugzeug fliegen. Sonst wären wir wieder im Kommunismus, deine Argumentation wollte übrigens mal Plasberg dem VC Vorsitzenden Handwerk vor paar Jahren aufs Brot schmieren, warum er ein Vielfaches einer Flugbegleiterin verdienen sollte. Bin mir sicher das Plasberg auch ein Vielfaches seines Kameramanns verdient aber das scheint er damals grinsend vergessen zu haben. Bearbeitet 9. August 2024 von Der_Insider
Beliebter Beitrag Avroliner100 Geschrieben 9. August 2024 Beliebter Beitrag Melden Geschrieben 9. August 2024 (bearbeitet) vor 2 Stunden schrieb Der_Insider: Ich sage mal so, jeder Pilot könnte einen Tankwagen fahren aber kein Tankwagenfahrer könnte ein Flugzeug fliegen. Und genau diese Arroganz ist es, die dem Image der Pilotengewerkschaft VC schadet und die absolut nicht sein müsste. Vorab Disclaimer: Ich bin kein Tankwagenfahrer. Wenn man es jetzt aber mal hart auf hart kommen lässt, dann sind Tankwagenfahrer und Piloten auf dem Papier vor allem mal eines: Ungelernte Kräfte mit einem speziellen Führerschein. Der Lappen des einen nennt sich ATPL, der Lappen des anderen ein LKW Führerschein mit Gefahrenklasse. Der Lappen des Piloten mag sich darin unterscheiden, dass dieser bei seiner Ausbildung erst mal 100k gelöhnt hat. Fair. Aber auch das ist erst mal „finanzielle Leistungsfähigkeit“ und noch keine Qualifikation. Ist der Pilot deshalb jetzt wertiger oder nicht? Er überwacht primär eine Maschine beim Fliegen, hat Jet lag, lange Arbeitszeiten alles schön und gut. Alles eine harte Belastung, harte Arbeit und verdienter Lohn. Aber auch alles eingepreist. Dennoch schadet es auch dem ein oder anderen Piloten nicht, mal einen Blick über den Tellerand raus zu werfen: Was machen denn die anderen? Sind das alles unfähige Idioten ohne Kompetenz, die gefälligst dafür zu sorgen haben, dass mein Flieger pünktlich abhebt? Ahh ich bin Pilot. Diesen lächerlichen Tankwagen fahr ich zur Not selber, Koffer laden ist was für Versager. Rampe mach ich zur Not selber, den Flieger einchecken und einsteigen auch. Ticketing auch. Kann ja nicht so schwer sein, ich bin ja schließlich Pilot. Flugplan kann ich selber machen, Yield Management juckt mich nicht. Kann ja nicht so schwer sein, ein paar Excel Tabellen zu schieben. Mach ich im Schlaf. Ich fliege ja schließlich A320. Wo das Geld herkommt, wie es verdient wird? Interessiert mich nicht, ich bin Pilot, geh mit meiner Breitling zur Bank und werde schon einen Kredit bekommen. Ich bin ja schließlich ein angesehener Pilot. Diese überbezahlten Büroluschen (deren 40 Stunden Woche zum Teil in Realität ohne Pause schon am Donnerstag Mittag erfüllt ist, damit ihr Piloten vernünftigerweise den Kopf zum fliegen frei habt und euch nicht auch noch um den ganzen andern Scheiss kümmern müsst, der halt noch so anfällt) braucht doch eh niemand. Es geht hier um uns. Piloten. Wir fliegen den Flieger. Ohne uns geht nichts. (Realitätscheck: Der durchschnittliche FO hat schon als Berufseinsteiger ähnlich viel bis mehr Brutto, als der durchschnittliche Referent mit Studienabschluss. Der eine arbeitet keine 900 Stunden im Jahr, der andere arbeitet 900 Stunden in 6 Monaten. Kein Neid, nur ein Fakt. Der Mensch am Ticketschalter, auf der Rampe oder in der Bodenabfertigung hat mit Glück das Gehalt eines Flugbegleiters, arbeitet dabei aber mehr als die doppelte Stundenanzahl und benötigt für seinen Job im Vergleich ebenfalls recht anspruchsvolle Qualifikationen. Keine Neiddebatte, aber dieses ewige „wir Piloten sind so super qualifiziert“ ist teilweise überzogen. Gut qualifiziert sind die anderen zum Teil genauso). Das ist jetzt natürlich krass überspitzt und trifft auf 99,9% der Piloten aus Leidenschaft nicht zu. Grade diejenigen, die aber gerne gerne mit der VC in den selbsternannten Gott-Modus wechseln: Auch da wäre es mal angebracht, schön auf dem Boden zu bleiben. Ein Flugzeug fliegen ist komplex und das will ich auf keinen Fall schmälern. Das, was die anderen Tag täglich machen ist aber eben auch nicht „pipifax“ und teilweise anspruchsvoller und dennoch deutlich schlechter bezahlt, als man es so denken mag. Und das liegt mit Sicherheit nicht an der Leistung oder am Grips oder der Kompetenz der jeweiligen Stelle. Als Pilot kannst du gerne deinen A320 24/7 durch die Gegend fliegen. Es hilft dir aber alles nix, wenn der leer ist. Weil niemand das Ticket verkauft hat, niemand den Flieger eingecheckt, eingestiegen, abgefertigt, betankt, beladen oder sonst was hat. Bearbeitet 9. August 2024 von Avroliner100 18
Netzplaner Geschrieben 9. August 2024 Melden Geschrieben 9. August 2024 vor 32 Minuten schrieb FlyingSickbag: UFO holt zum „Gegenschlag“ aus und verspricht allen Discover MAs kostenlose Mitgliedschaft für 2 Jahre mit fast peinlich-rhetorischen Phrasen wenn sie der UFO beitreten. “… wir sind gekommen um zu bleiben … / … niemand erfährt von eurer Mitgliedschaft … / … damit ihr seht das wir es ernst meinen - 2 Jahre freie Mitgliedschaft… zum Nulltarif“ Ist die UFO nicht sowieso ein, gehässig formuliert, Seniorenverein? Nach dem was ich gehört habe wurde jedenfalls in keiner der vergangenen Tarifrunden so wirklich wert darauf gelegt, den Job für den Nachwuchs attraktiver zu machen, und entsprechend sieht auch der Organisationsgrad unter den jüngeren Kohorten aus… 3
Der_Insider Geschrieben 9. August 2024 Melden Geschrieben 9. August 2024 (bearbeitet) vor 18 Minuten schrieb Avroliner100: Und genau diese Arroganz ist es, die dem Image der Pilotengewerkschaft VC schadet und die absolut nicht sein müsste. Vorab Disclaimer: Ich bin kein Tankwagenfahrer. Wenn man es jetzt aber mal hart auf hart kommen lässt, dann sind Tankwagenfahrer und Piloten auf dem Papier vor allem mal eines: Ungelernte Kräfte mit einem speziellen Führerschein. Der Lappen des einen nennt sich ATPL, der Lappen des anderen ein LKW Führerschein mit Gefahrenklasse. Ist der Pilot deshalb jetzt wertiger oder nicht? Er überwacht primär eine Maschine beim Fliegen, hat Jet lag, lange Arbeitszeiten alles schön und gut. Aber auch alles eingepreist. Dennoch schadet es auch dem ein oder anderen Piloten nicht, mal einen Blick über den Tellerand raus zu werfen? Ahh ich bin Pilot. Diesen lächerlichen Tankwagen fahr ich zur Not selber, Koffer laden ist was für Versager. Rampe mach ich zur Not selber, den Flieger einchecken und einsteigen auch. Ticketing auch. Kann ja nicht so schwer sein, ich bin ja schließlich Pilot. Flugplan kann ich selber machen, Yield Management juckt mich nicht. Kann ja nicht so schwer sein, ein paar Excel Tabellen zu schieben. Mach ich im Schlaf. Ich fliege ja schließlich A320. Wo das Geld herkommt, wie es verdient wird? Interessiert mich nicht, ich bin Pilot, geh mit meiner Breitling zur Bank und werde schon einen Kredit bekommen. Ich bin ja schließlich ein angesehener Pilot. Das ist jetzt natürlich krass überspitzt und trifft auf 99,9% der Piloten aus Leidenschaft nicht zu. Grade diejenigen, die aber gerne gerne mit der VC in den selbsternannten Gott-Modus wechseln: Auch da wäre es mal angebracht, schön auf dem Boden zu bleiben. Ein Flugzeug fliegen ist komplex und das will ich auf keinen Fall schmälern. Das, was die anderen Tag täglich machen ist aber eben auch nicht „pipifax“ und teilweise anspruchsvoller und dennoch deutlich schlechter bezahlt, als man es so denken mag. Und das liegt mit Sicherheit nicht an der Leistung oder am Grips oder der Kompetenz der jeweiligen Stelle. Als Pilot kannst du gerne deinen A320 24/7 durch die Gegend fliegen. Es hilft dir aber alles nix, wenn der leer ist. Weil niemand das Ticket verkauft hat, niemand den Flieger eingecheckt, eingestiegen, abgefertigt, betankt, beladen oder sonst was hat. Ich weiß was du meinst aber trotzdem ist es schwieriger in ein A320 Cockpit bei einer großen Airline zu kommen, als Tankwagen zu fahren, ein BWL Studium abzuschließen oder ein 6 Wochen Kurs als FB zu machen. (Das schaffen ~4% aller Bewerber) Das mag sich arrogant anhören aber so ist es halt… Und eine Ausbildung für 100.000€ plus Typerating plus Line Training ist wertiger als ein LKW- und Vorfeldführerschein für einen Tankwagen, sonst würden Tankwagenfahrer mehr verdienen als Piloten. Im Kommunismus würden alle das gleiche verdienen, der arrogante Pilot, der tolle Tankwagenfahrer, der Loader, der Rampy, das Check In Personal… alle weil sie einfach so wichtig sind und die gleiche Arbeit machen. Das hat gut geklappt in der DDR. Bearbeitet 9. August 2024 von Der_Insider
d@ni!3l Geschrieben 9. August 2024 Melden Geschrieben 9. August 2024 Ja, Piloten sind toll. Aber man kann auch Berufe gut finden ohne dabei andere abzuwerten. Eigentlich ist ja das tolle an Airlines, dass so viele Disziplinen zusammenarbeiten...
SoBe2007 Geschrieben 9. August 2024 Melden Geschrieben 9. August 2024 vor einer Stunde schrieb Netzplaner: Ist die UFO nicht sowieso ein, gehässig formuliert, Seniorenverein? Nach dem was ich gehört habe wurde jedenfalls in keiner der vergangenen Tarifrunden so wirklich wert darauf gelegt, den Job für den Nachwuchs attraktiver zu machen, und entsprechend sieht auch der Organisationsgrad unter den jüngeren Kohorten aus… Die Ufo ist vor allem ein Haus&Hof Laden der DLH geworden seit geraumer Zeit und verhökert das LH Stammpersonal mit billigen Schaufensterabschlüssen. Den Discover Leuten kann man die Ufo wirklich nicht wünschen.
ZuGast Geschrieben 10. August 2024 Melden Geschrieben 10. August 2024 vor 12 Stunden schrieb Der_Insider: Ich weiß was du meinst aber trotzdem ist es schwieriger in ein A320 Cockpit bei einer großen Airline zu kommen, als Tankwagen zu fahren, ein BWL Studium abzuschließen oder ein 6 Wochen Kurs als FB zu machen. (Das schaffen ~4% aller Bewerber) Das mag sich arrogant anhören aber so ist es halt… Und eine Ausbildung für 100.000€ plus Typerating plus Line Training ist wertiger als ein LKW- und Vorfeldführerschein für einen Tankwagen, sonst würden Tankwagenfahrer mehr verdienen als Piloten. Im Kommunismus würden alle das gleiche verdienen, der arrogante Pilot, der tolle Tankwagenfahrer, der Loader, der Rampy, das Check In Personal… alle weil sie einfach so wichtig sind und die gleiche Arbeit machen. Das hat gut geklappt in der DDR. Grundsätzlich hast du zwar recht, dass Verhältnis stimmt aber trotzdem nicht. Nicht nur im Bereich Flugwirtschaft. Der Müllmann braucht auch keine besondere Qualifikation, erst Recht nicht der von früher, der "nur" sich nur festhalten mußte und die Tonnen hohlen mußte, trotzdem ist er für die Gesellschaft "UNBEZAHLBAR." Ich persönlich finde es besser wenn die berufliche Qualifikation nur ein Faktor ist , der bei der Bezahlung ne Rolle spielen kann, grundsätzlich aber nicht das alleinige Kreterium ist. Wie im Handwerk z.B. der Meister , der Zwerg nicht als Meister angestellt ist, sondern als Geselle, hat natürlich oft ein höheres Einstiegslohn als der Geselle, aber der Geselle kann in einem Job trotzdem genau so viel verdienen wie der Meister im gleichen Job. Aber der Meister kann den Meister Job bekommen das kann der Geselle nicht.
exitrow Geschrieben 10. August 2024 Melden Geschrieben 10. August 2024 Um wieder bisschen zurück zu kommen zu Discover ;-) Discover plant nach dem erfolgten Tarifabschluss (mal von den damit verbundenen VC/UFO Unruhen losgelöst) in den nächsten 1-3 Wochen nun eine Entscheidung Richtung der künftigen LR Flotte mitteilen zu können. Im Fokus stehen eine Erweiterung des Portfolios um Mittelamerika, Südamerika, Südostasien und Südafrika. Dafür werden Flugzeuge mit größerer Reichweite als die A333 bekanntermaßen benötigt bzw. eine Ergänzung zu den A333 Im Rennen weiterhin A350 / B787 2
Gast Geschrieben 10. August 2024 Melden Geschrieben 10. August 2024 Wenn man jetzt die neuen Flieger benötigt, um zusätzliche Ziele aufnehmen zu können, sehe ich die 787 eher weniger. Das wäre eher was für in 10 Jahren, wenn die A330 langsam den Bach runtergehen und man das recht schnell ersetzen kann. Die Frage ist dann eher ob es direkt neue A350 werden oder welche ex LH.
FlyingSickbag Geschrieben 10. August 2024 Melden Geschrieben 10. August 2024 vor 1 Stunde schrieb exitrow: Um wieder bisschen zurück zu kommen zu Discover ;-) Discover plant nach dem erfolgten Tarifabschluss (mal von den damit verbundenen VC/UFO Unruhen losgelöst) in den nächsten 1-3 Wochen nun eine Entscheidung Richtung der künftigen LR Flotte mitteilen zu können. Im Fokus stehen eine Erweiterung des Portfolios um Mittelamerika, Südamerika, Südostasien und Südafrika. Dafür werden Flugzeuge mit größerer Reichweite als die A333 bekanntermaßen benötigt bzw. eine Ergänzung zu den A333 Im Rennen weiterhin A350 / B787 Deckt sich mit dem, was ich die letzten Tage vernommen habe. Meinen Infos nach (ohne Garantie) soll das Commitment bei LH hinsichtlich der A350 auch bereits feststehen die als Ergänzung zu A330 betrieben werden und im ersten Schritt wohl die A332 ersetzen sollen und dann immer weiter ausgerollt werden und folglich die ältesten A333 (-KA …..) ersetzen sollen. Seitens des Konzerns wurde wohl das Tarifergebnis noch abgewartet was nun die weiteren Planungen voran treiben kann sodass bald auch offizielle Infos folgen sollten. 2
XWB Geschrieben 10. August 2024 Melden Geschrieben 10. August 2024 vor 21 Minuten schrieb FlyingSickbag: Deckt sich mit dem, was ich die letzten Tage vernommen habe. Meinen Infos nach (ohne Garantie) soll das Commitment bei LH hinsichtlich der A350 auch bereits feststehen die als Ergänzung zu A330 betrieben werden und im ersten Schritt wohl die A332 ersetzen sollen und dann immer weiter ausgerollt werden und folglich die ältesten A333 (-KA …..) ersetzen sollen. Seitens des Konzerns wurde wohl das Tarifergebnis noch abgewartet was nun die weiteren Planungen voran treiben kann sodass bald auch offizielle Infos folgen sollten. Wäre dann nur die Frage, ob die gebrauchten -X (wo ja eh eine neue Kabine ansteht) oder sogar werksneu?
Avi News Geschrieben 10. August 2024 Melden Geschrieben 10. August 2024 Hört sich ein wenig wie Karotte an: A350/787 aber erstmal nach Tarifabschlüssen weiterschauen und dann kommunizieren, was es tatsächlich wird. Den Paint Slot für die Aua 787 hat man dann auch erstmal auf Eis gelegt, bis die Belegschaft in leiseren Tönen aufgetreten ist. jetzt fliegt eine halt all-white rum, bis zum nächsten Paint Slot-quasi als Mahnmal:-) Neue Flotte macht mM keinen Sinn. Das erhöht für Jahre die Komplexität, die Kosten, alles das was die Discover eigentlich ausmachen sollte (Stückkosten reduzieren im Vergleich zum Rest des Konzerns). Dem Kunden ist es ohnehin egal mit welchem Gerät er fliegt. Einer der großen Stolperfallen eines Jump Projektes war die Vielzahl an unterschiedlichen Versionen/Konfigurationen einer 330. Wieviel Sitze stellt man in den Verkauf, was wenn der Flieger kurzfristig gewechselt wird. (Klar, kann man 330 und 350 Mixed fliegen, maintenance und versions-wise sind es aber 2 komplett unterschiedliche Flugzeuge) So oder so, ist es ein Klassiker in Flugbetrieben: welcher Flieger wird der nächste Flieger. In welchem Betrieb ist das nicht so? Müsste es nicht eher so sein, dass die ältesten Flieger und gebrauchten Flieger beim Leisure Carrier landen? Sprich: LH 330 zu Discover? das wäre jetzt mein persönlicher guess… 2
Emanuel Franceso Geschrieben 10. August 2024 Melden Geschrieben 10. August 2024 (bearbeitet) vor 8 Minuten schrieb Avi News: Müsste es nicht eher so sein, dass die ältesten Flieger und gebrauchten Flieger beim Leisure Carrier landen? Sprich: LH 330 zu Discover? LH's A333 sollen ja schrittweise an Discover und Brussels gehen. Ansonsten braucht man A350/B787 um weiter entfernte Ziele anzufliegen, nur mit A333 ist man in der Reichweite limitiert. Die A332 sollen perspektivisch rausgehen, dann blieben noch die beiden ex WK A333 mit anderer Konfiguration. Die scheinen zum Sommer 2025 allerdings nach München zu gehen, dann hat man in FRA neben den 3 A332 nur noch ex LH A333. Bearbeitet 10. August 2024 von Emanuel Franceso
Gast Geschrieben 10. August 2024 Melden Geschrieben 10. August 2024 vor einer Stunde schrieb XWB: Wäre dann nur die Frage, ob die gebrauchten -X (wo ja eh eine neue Kabine ansteht) oder sogar werksneu? Oder die vier ersten -V. vor 46 Minuten schrieb Avi News: Den Paint Slot für die Aua 787 hat man dann auch erstmal auf Eis gelegt Genutzt hat man den Slot schon. Nur eben für allwhite. vor 46 Minuten schrieb Avi News: Neue Flotte macht mM keinen Sinn. Okay, dann bleiben aber einige Ziele, die man wohl neu anfliegen will, auf der Strecke. Bzw man könnte dann nur Ziele anbieten, die der A330-300 kann.
XWB Geschrieben 10. August 2024 Melden Geschrieben 10. August 2024 vor 45 Minuten schrieb Avi News: Hört sich ein wenig wie Karotte an: A350/787 aber erstmal nach Tarifabschlüssen weiterschauen und dann kommunizieren, was es tatsächlich wird. Den Paint Slot für die Aua 787 hat man dann auch erstmal auf Eis gelegt, bis die Belegschaft in leiseren Tönen aufgetreten ist. jetzt fliegt eine halt all-white rum, bis zum nächsten Paint Slot-quasi als Mahnmal:-) Neue Flotte macht mM keinen Sinn. Das erhöht für Jahre die Komplexität, die Kosten, alles das was die Discover eigentlich ausmachen sollte (Stückkosten reduzieren im Vergleich zum Rest des Konzerns). Dem Kunden ist es ohnehin egal mit welchem Gerät er fliegt. Einer der großen Stolperfallen eines Jump Projektes war die Vielzahl an unterschiedlichen Versionen/Konfigurationen einer 330. Wieviel Sitze stellt man in den Verkauf, was wenn der Flieger kurzfristig gewechselt wird. (Klar, kann man 330 und 350 Mixed fliegen, maintenance und versions-wise sind es aber 2 komplett unterschiedliche Flugzeuge) So oder so, ist es ein Klassiker in Flugbetrieben: welcher Flieger wird der nächste Flieger. In welchem Betrieb ist das nicht so? Müsste es nicht eher so sein, dass die ältesten Flieger und gebrauchten Flieger beim Leisure Carrier landen? Sprich: LH 330 zu Discover? das wäre jetzt mein persönlicher guess… Es wird die restlichen A333 und auch 350/787 geben. Das ist bereits sicher. Nicht alle kommen zusätzlich. Einige auch als Ersatz für bspw. die A332. Nur durch 350/787 können neue Ziele in Asien und Südamerika erreicht werden (was sowohl Konzern- als auch Discover-Zielsetzung ist). Es ist also nur eine Frage des Wann und Welche. 1
Avi News Geschrieben 10. August 2024 Melden Geschrieben 10. August 2024 Neue Strecke heißt ja nicht unbedingt dass die Strecke perspektivisch Geld bringt. Keine Ahnung ob man nen Flieger einflottet um neue längere Strecken zu fliegen. Südamerika-> Mega. Die Frage die sich stellt: lässt sich dort Geld verdienen. Asien-> ebenfalls Mega. Die Frage: lässt sich dort Geld verdienen. LH tut es anscheinend nicht- siehe letzter Quartalsbericht. Lass mich gern von ner 787/350 überraschen-wäre tatsächlich eine Überraschung.
Gast Geschrieben 10. August 2024 Melden Geschrieben 10. August 2024 vor 22 Minuten schrieb Avi News: LH tut es anscheinend nicht Glaube du bist da was heißem auf der Spur.
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