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Reisen nach Corona und im Klimawandel


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vor 1 Minute schrieb Nosig:

Die A321 sind jetzt eigentlich perfekt für Hauptstrecken. Die produzieren zu einigermaßen vernünftigen Kosten. Man wird auch Flüge bündeln müssen, dann passt etwas größer auch genau.

Die Reisezeiten werden länger und ein Abfluss zu anderen Hubs verbirgt dies als Gefahr und zusätzlich die Slotsituation für den gesamten Sommer 2021. Deinen Gedanken habe ich auch lange Zeit so gesehen, bin mir aber nicht mehr sicher ob statt 28/7 die Lufthansa mit 14/7 und Einsatz von A321 statt A319/A320 ihren Auftrag und Hubfunktion nachkommen kann. 

Es bedeutet ja nicht das gar keine A321 unterwegs sind, aber in reduzierter Stärke.

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vor 3 Minuten schrieb Nosig:

 

Diesen Satz verstehe ich nicht.

Die Gesamtreisezeit wird automatisch länger, wenn du Frequenzen kürzt, weil die Umsteigezeit am Hub länger wird und zudem werden durch eine starke Reduzierung der Flüge (z. B. 2x A319 auf 1x A321) Slots am Hub und Zielflughafen frei. Dir fehlen am Ende schnelle via Verbindungen. In den Buchungsplattformen werden dann Verbindungen via Amsterdam oder Paris mehr als die via Frankfurt Verbindung gebucht.

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Zweimal Einspruch. 

 

Wenn man statt bis zu 6 Wellen nur noch 2, 3 oder 4 fliegt, gibt es dadurch noch keinen Automatismus, dass sich irgendwelche Reisezeiten verlängern müssen, die Frequenz lässt halt nach (welch Wunder bei stark gesunkener Nachfrage).

 

Kapazitäts- und Frequenzreduzierungen betreffen jetzt ja die deutschen Hubs nicht exklusiv, also die Abwanderungsgefahr ins befreundete europäische Umland ist weder größer noch kleiner geworden. Wer fliegen "muss", ist derzeit schon ganz erfreut, überhaupt noch irgendeine passende Verbindung zu finden. Den Wunsch nach einer bevorzugten Tageszeit darf man getrost mindestens bis zum Ende des Winterflugplans ad acta legen.

 

 

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vor 1 Minute schrieb medion:

Zweimal Einspruch. 

 

Wenn man statt bis zu 6 Wellen nur noch 2, 3 oder 4 fliegt, gibt es dadurch noch keinen Automatismus, dass sich irgendwelche Reisezeiten verlängern müssen, die Frequenz lässt halt nach (welch Wunder bei stark gesunkener Nachfrage).

 

Kapazitäts- und Frequenzreduzierungen betreffen jetzt ja die deutschen Hubs nicht exklusiv, also die Abwanderungsgefahr ins befreundete europäische Umland ist weder größer noch kleiner geworden. Wer fliegen "muss", ist derzeit schon ganz erfreut, überhaupt noch irgendeine passende Verbindung zu finden. Den Wunsch nach einer bevorzugten Tageszeit darf man getrost mindestens bis zum Ende des Winterflugplans ad acta legen.

 

 

Dann solltest aber das Statement von CS lesen, aktuell mit deutlich unter 20% auch nicht vergleichbar mit der Erwartungshaltung von bis zu 70%. Ist ja nur der kleine Unterschied von 50%.

Schau dir mal die derzeit freigegeben Flugpläne der KLM und selbst der Lufthansa für kommenden Sommer an, dann siehst du schon markante Unterschiede zum aktuellen WFP. Und die Buchungen müssen jetzt und bis Januar auch so sein, weil in dieser Zeit erwartungsgemäß viel gebucht wird. Natürlich ist das Niveau kleiner als vor der Krise, aber deutlich höher wie im Zeitraum April 20 - März 21. Und dies bei allen Airlines, die jetzt noch fliegen.

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Mit zwei bis drei Wellen kann die Lufthansa keinen Blumentopf gewinnen. Zumal auch die Kapazität des Frankfurter Flughafens gerade wegen der vielen Langstreckenverbindungen und langen Standzeiten am Terminal die bisher über den Tag und 6 Wellen gestreckte Kapazität gut verteilt. Wer sich ein wenig mit Abläufen beschäftigt merkt schnell, das dies nicht realisierbar ist.

Grundlage ist die Aussage von Spohr, man will im Sommer auf ca. 70 % der Vorcoronazeit wieder kommen. Selbst bei fehlenden 30% der Kapazität können dann nicht in 2 oder 3 Wellen für einen geordneten Flugplan funktionieren. Das geht von den Umläufen oftmals schon gar nicht. Das Europanetz ist nicht nur der Inlandverkehr oder die Nachbarländer von Deutschland.

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vor 2 Stunden schrieb Fluginfo:

In den Buchungsplattformen werden dann Verbindungen via Amsterdam oder Paris mehr als die via Frankfurt Verbindung gebucht.

Und Du glaubst nur LH wird in den kommenden Jahren ein geringeres Flugangebot haben?

Ich denke mal auch bei AF/KL und auch bei BA werden die gleichen Effekte eintreten, mit denen die LH zu kämpfen haben wird.

(Und BA vielleicht sogar noch mit ein paar Problemen mehr.)

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4 minutes ago, jubo14 said:

Und Du glaubst nur LH wird in den kommenden Jahren ein geringeres Flugangebot haben?

Ich denke mal auch bei AF/KL und auch bei BA werden die gleichen Effekte eintreten, mit denen die LH zu kämpfen haben wird.

(Und BA vielleicht sogar noch mit ein paar Problemen mehr.)

Ich denke nicht, dass man das in seinen Post reininterpretieren sollte. Flieg natürlich die AF/KL zur gleichen zeit zu den Hubs, oder auch die BA, dann stellt das kein so großes Problem für Lufthansa dar. Fliegen die Airlines aber genau zwischen der LH zu ihren Hubs, dann könnte Lufthansa mehr Passagiere verlieren, als ihr recht ist. 

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vor 8 Minuten schrieb jubo14:

Und Du glaubst nur LH wird in den kommenden Jahren ein geringeres Flugangebot haben?

Ich denke mal auch bei AF/KL und auch bei BA werden die gleichen Effekte eintreten, mit denen die LH zu kämpfen haben wird.

(Und BA vielleicht sogar noch mit ein paar Problemen mehr.)

Nur ein Beispiel wie der Hase laufen kann.

Kaum hat TuiFly ihre Kapazitäten stark gekürzt für Sommer 2021, schon stehen Corendon und Sky Express bereit genau diese Kapazitäten abzufangen. Sky Express will acht deutsche Flughäfen im Sommer mehrfach pro Woche von Griechenland bedienen.

Um auf die Hub-Gegebenheiten zurückzukommen, mir ist bei KL/AF nicht bekannt, dass sie so viel Kapazität wie Lufthansa vom Markt nimmt. Eine Gefahr von Verschiebungen ist für nächsten Sommer mehr als in normalen Jahren gegeben und sollte nicht ausgeschlossen werden.

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Das ist nun aber wieder die rein europäische Betrachtung!

 

Denn die "Wellen" die sich in der Fliegerei gebildet haben, hatten ja durchaus ihre Gründe.

Und wenn AF/KL nun "zwischen den Wellen" in Europa die Passagiere zu ihren Drehkreuzen schaffen, und damit in Europa der LH 2-3 Stunden Reisezeit "abnehmen", so verlieren sie die aber wieder in der Zielregion.

In Summe habe ich damit dann wieder bei alle nAnbietern vergleichbare Reisezeiten.

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vor 3 Minuten schrieb jubo14:

Das ist nun aber wieder die rein europäische Betrachtung!

 

Denn die "Wellen" die sich in der Fliegerei gebildet haben, hatten ja durchaus ihre Gründe.

Und wenn AF/KL nun "zwischen den Wellen" in Europa die Passagiere zu ihren Drehkreuzen schaffen, und damit in Europa der LH 2-3 Stunden Reisezeit "abnehmen", so verlieren sie die aber wieder in der Zielregion.

In Summe habe ich damit dann wieder bei alle nAnbietern vergleichbare Reisezeiten.

Quatsch, die MCT an den zentralen Hubs ist der große Pluspunkt bisher einer Lufthansa in FRA/MUC gewesen. Weniger Wellen, weniger gute Listung in den Buchungsportalen.

Es gibt auch mehrere Langstreckenwellen, hier wird der Nachteil bei Reduzierung von 4 Zubringern aus ein europäischen Zielort auf 2 Zubringern noch deutlicher zum Nachteil und zur Verlängerung von Reisezeiten. Natürlich nicht bei allen Flügen, aber eine deutlich Anzahl wo dann die KLM punkten kann.

Bearbeitet von Fluginfo
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Richtig!

Nur sind die selben Flieger bei den anderen auch raus. Da gilt absolut das Gleiche.

Und wenn KLM "nur" 1.500 und Air France dann 3.500 Mitarbeiter abbaut, dann bewegt sich das, in Relation zur Gesamtgröße der Airlines, auf dem selben Niveau, wie die Personalreduktion bei LH.

 

Ich denke mal die Debatte, wer denn wem etwas wegnehmen könnte, die führen wir hier in den Foren recht exklusiv.

Die Verantwortlichen bei den Airlines gucken ehr danach, wie sie ihre Airline am Leben, bzw. in der Luft halten können. Es wird nach Strecken gesucht, wo man bereits in 2021 wieder glaubt Geld verdienen zu können.

LH hat da offensichtlich den Fokus auf verstärkte Touri-Routen ins Mittelmeer gelegt.

BA versucht den wegbrechenden Verkehr nach London City nun mit Southampton zu kompensieren.

Wenn man dann über den Atlantik und nach Fernost wieder Geld verdienen kann, dann werden die Airlines das auch versuchen. Und dann kommt der eine oder andere Flieger halt aus der Wüste zurück. Aber das wird sicherlich noch nicht in der ersten Jahreshälfte 2021 passieren. Die sich jetzt eventuell ergebenden Verschiebungen von Passagierströmen dürfte zwischen nicht messbar und verschmerzbar liegen.

Und was die Verträge mit den großen Konzernen angeht, so werden die alle ihre Reisekontigente bei den Airlines kürzen. Aber sie werden wohl kaum auch noch wechseln. Auch da wird es in der jetzigen Situation kaum Bewegung geben.

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2 hours ago, Nosig said:

Viele Vierstrahler sind ja endgültig weg. Deren Sitze auch, deren Zubringer und Rückbringer auch. Damit muss die LH-Passagiermenge doch dauerhaft schrumpfen? Und zwar stark. Im ganzen Netzwerk.

So wirklich weg sind genau 18 Vierstrahler. Bessere Nutzung der vorhandenen Kapazitäten und Zulauf neuer Maschinen (A350 und dann irgendwann ja auch mal 777X) sollte das schon gut kompensieren können. 

 

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On 12/11/2020 at 1:49 PM, Fluginfo said:

Quatsch, die MCT an den zentralen Hubs ist der große Pluspunkt bisher einer Lufthansa in FRA/MUC gewesen. Weniger Wellen, weniger gute Listung in den Buchungsportalen.

 

Ich glaube langsam, du lebst in einer Vorcorona-Welt. Du magst doch die LH sowieso nicht, wie das mit deinem bedingungslosem Pro-MUC zusammenhängt, hast du noch nie erklärt.

 

Also Stundentakt von MUC und BER nach FRA und alles ist gut, dann verliert auch keiner was nach AMS und CDG. Aus meiner Sicht einfach totales Denkversagen....

 

 

 

 

Bearbeitet von medion
kleine Ergänzung
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"Mit den Drehkreuzen München, Zürich, Wien und Brüssel habe man Vereinbarungen für ein Hochfahren des Geschäfts erzielt, sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr der "WirtschaftsWoche". 'In Frankfurt führten nicht einmal die Verhandlungen über Gebühren für geparkte Flugzeuge zu einem marktüblichen Kompromiss, sodass wir jetzt weitere, nicht benötigte Flugzeuge zum Parken ausfliegen'"

 

https://www.aero.de/news-37932/Lufthansa-aergert-sich-ueber-Fraport.html

 

Denke mal, auch das wird nicht ohne Auswirkung auf zukünftige Entscheidungen über Frankfurt sein bei der Lufthansa...

 

9 minutes ago, medion said:

 

Ich glaube langsam, du lebst in einer Vorcorona-Welt. Du magst doch die LH sowieso nicht, wie das mit deinem bedingungslosem Pro-MUC zusammenhängt, hast du noch nie erklärt.

Und in welcher Welt lebst du?

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vor 43 Minuten schrieb daxreb:

"Mit den Drehkreuzen München, Zürich, Wien und Brüssel habe man Vereinbarungen für ein Hochfahren des Geschäfts erzielt, sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr der "WirtschaftsWoche". 'In Frankfurt führten nicht einmal die Verhandlungen über Gebühren für geparkte Flugzeuge zu einem marktüblichen Kompromiss, sodass wir jetzt weitere, nicht benötigte Flugzeuge zum Parken ausfliegen'"

 

https://www.aero.de/news-37932/Lufthansa-aergert-sich-ueber-Fraport.html

 

Denke mal, auch das wird nicht ohne Auswirkung auf zukünftige Entscheidungen über Frankfurt sein bei der Lufthansa...

 

Und in welcher Welt lebst du?

In seinen Prognosen lag @ Medion bisher immer zu 100% daneben, dass gibt Zuversicht für das Drehkreuz München, yeah!

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On 12/11/2020 at 4:17 PM, jubo14 said:

BA versucht den wegbrechenden Verkehr nach London City nun mit Southampton zu kompensieren.


Da wird gar nichts von LCY geschoben. Der ist zu den fraglichen Zeiten nämlich geschlossen. Es scheint es wird von STN/MAN verschoben. 
 

Ich rechne im neuen Jahr weiterhin mit erheblichen Einbußen im Interkontbereich (Aufgrund von Einreiserestriktionen, längerer Vorlaufzeit, höherer Unsicherheit, zT politischen Verwerfungen). Das wird sich auch auf den Zubringerstrecken widerspiegeln. Innereuropäisch sieht es schon besser aus. Aber ob es deutlich über 70-80% des Vorkrisenniveaus; schwierig. Auch die Personen, die jetzt in der Krise auf andere Verkehrsmittel umgestiegen sind, werden nicht alle zurückkommen...

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34 minutes ago, Fluginfo said:

In seinen Prognosen lag @ Medion bisher immer zu 100% daneben, dass gibt Zuversicht für das Drehkreuz München, yeah!

Da brauche ich keinen daneben liegenden medion, ich bin zuversichtlich was München UND Frankfurt angeht, nur die Zuversicht ggü. Frankfurt schwindet je mehr sich FRAPORT das Verhältnis zum Hauptkunden zerstört. 

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vor 22 Minuten schrieb Blablupp:

Da wird gar nichts von LCY geschoben. Der ist zu den fraglichen Zeiten nämlich geschlossen. Es scheint es wird von STN/MAN verschoben.

Und Du glaubst ernsthaft, dass es nach Corona noch nennenswerten Verkehr von und nach LCY geben wird?

Wenn es eine Branche gibt, die in diesem Jahr gelernt hat, dass man den größten Teil seines Geschäfts auch per Video-Chats erledigen kann, dann sind das die Banken. Bedenkt man dann noch, das da in London auch noch Tausende von Arbeitsplätzen, Brexit sei Dank, in andere Europäische Metropolen abgewandert sind, reduziert das den Bedarf noch einmal erheblich.

Und vor dem Hintergrund der Restriktionen des Airports, kann ich mir es viel ehr vorstellen, dass der Airport das Schicksal von Tempelhof teilen wird, als dass dort in den kommenden Jahren die mögliche Kapazität des Terminals auch nur ansatzweise benötigt würde.

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@ jubo14

Eigenartig, wie sich Zürich und New York bisher ohne EU Zugehörigkeit über die Jahre durchgeschlagen haben und wohl nach Corona auch weiter tun.

Die Pandemie hat schon schwere Folgen hinterlassen, auch in einigen Gedankengängen. 

Dieser verbreitete Pessimismus einiger User incl. von dir bei ganz vielen Themen aktuell hier zieht das Forum ziemlich runter. Vielleicht sollten manche einfach mal die Scheuklappen abnehmen und daran denken, dass es auch eine Zeit danach wieder gibt auf die wir uns alle freuen sollten. Mindestens Halbzeit der ganz schwierigen Phase ist erreicht. Ab Mitte Januar 2021 wird es auch Dank des Impfstoffes langsam Schritt für Schritt wieder aufwärts gehen. Warum Nutzen eigentlich die fortschrittlichen Asiaten, im besonderen die Chinesen nicht dieses Allheilmittel Videokonferenz und sind im großen China im Inland auf 90% auf dem Vorcoronaniveau angekommen.

Auch wenn es vielleicht die nächsten paar Wochen noch düsterer wird als es jetzt aussieht, es geht auch wieder aufwärts und auch die Luftfahrt wird teilhaben. Wie sich die Verhältnisse nach Brexit genau entwickeln bleibt abzuwarten. Jedenfalls ist der Großraum London auch nach Rückkehr zum Alltag nach der Pandemie ein sehr großer Handelspartner der EU. Daher würde ich vorsichtig sein und die Funktion von LCY so abzuschreiben bzw. deren Ende bereits erkannt zu haben.

Du kommst mir schon sehr hochmütig manchmal in deinen Äußerungen rüber.

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