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aaspere

Gericht untersagt Teil der airberlin/Etihad-Code-Share-Verbindungen

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Das VG Braunschweig will noch in diesem jahr zu einer Entscheidung in der Hauptsache der Causa Codeshare kommen.

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2015-12/35923591-gericht-entscheidet-noch-dieses-jahr-ueber-air-berlin-ausnahmen-mit-etihad-015.htm

Das gäbe dann aber auch nur einen Aufschub von 2,5 Monaten. Dennoch, da hat die Justiz ja mal 7-Meilenstiefel angezogen. Damit hatte ich nicht gerechnet und bedeuten tut das erstmal auch noch nichts.

bearbeitet von aaspere

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Code Share-Flüge von EY und AB bleiben ab dem 16.01. untersagt

 

 

Wie aus dem verlinkten Artikel auch hervorgeht, geht es um die strittigen 31 Verbindungen. 

Insgesamt 52 Verbindungen sind weiterhin erlaubt. 

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Gast

Für mich schwer verständlich , wo liegt eigentlich das Problem ? Mit welcher Flugnummer man fliegt kann doch letztendlich egal sein. Im Vergleich dazu: Tuifly verkauft doch auch auf seiner Hp Flüge von anderen Airlines (LH,AB usw) , ohne Codeshare. Warum sollte das bei AB und EY nicht auch möglich sein? Also konkret,warum darf nicht jeder der beiden das Produkt des anderen mitverkaufen (wenn auch mit original Flugnummer),und diese am Umsteigepunkt verknüpfen? Notfalls in Form eines Reiseveranstalters,wie z.B. Binoli

bearbeitet von Gast

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Für mich schwer verständlich , wo liegt eigentlich das Problem ? Mit welcher Flugnummer man fliegt kann doch letztendlich egal sein. Im Vergleich dazu: Tuifly verkauft doch auch auf seiner Hp Flüge von anderen Airlines (LH,AB usw) , ohne Codeshare. Warum sollte das bei AB und EY nicht auch möglich sein? Also konkret,warum darf nicht jeder der beiden das Produkt des anderen mitverkaufen (wenn auch mit original Flugnummer),und diese am Umsteigepunkt verknüpfen? Notfalls in Form eines Reiseveranstalters,wie z.B. Binoli

Das brisante am Marketingmittel Codeshare ist, dass jemand Tickets für eine Strecke verkaufen kann, ohne selbst Flugrechte dafür zu besitzen. Das gefällt der Konkurrenz natürlich nicht.

Kann er. Das Problem ist eben, dass die Buchungen erst einige Wochen nach dem Buchungszeitpunkt eingespielt werden, manchmal sogar erst wenige Tage vor dem Abflug. Da findet dann keine Kommunikation mehr zwischen Veranstalter und Kunden statt.

Wenn der Veranstalter sie zu genau diesem Zweck sucht schon. Das tut er aber offensichtlich zum Schaden der Kundschaft, bzw. zur Freude der Einzelplatzpassagiere, nicht. Die geniessen eine Art kostenloses Vorgriffsrecht.

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Gast

Na,da wäre doch die Zwischenschaltung eines Veranstalters (der logischerweise zur Familie gehört) sicher NICHT rechtswiedrig.Ein Veranstalter kann Flüge verkaufen,wie er will...

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Sehe ich ein bischen anders. Ein Reiseveranstalter ist an kein Luftfahrtabkommen gebunden. Sonst dürfte Tui nur Flüge verkaufen, für die Airlines der Tui-Group auch Streckenrechte haben. Macht Tui aber nicht,verkauft Flüge in die ganze Welt.

Warum sollte nun ein Veranstalter der AB-Group nicht auch Flüge von Ethiad verkaufen dürfen,oder selbst dort auf dem Markt aktiv werden?

 

edit: Möchte ja das Thema nicht sprengen,hab aber mal ne Zwischenfrage:

Ab 02.01. sind ab Leipzig Flüge zu finden mit A321. Wird der zusätzlich zu der B738 dort stationiert,oder ist das nur temporär?

 

Der Veranstalter kann nur Flüge von Etihad verkaufen wenn Etihad diese Flüge selber anbietet. Sonst würde Binoli nur airberlin-Flüge nach AUH verkaufen. Das kann AB auch selber.

Etihad darf aber weitere Flüge z.B. ab STR nicht anbieten.

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airberlin bleibt gelassen und bestätigt: 

 

"Alle bisher gebuchten Codeshare-Flüge von Etihad Airways und airberlin werden wie geplant durchgeführt. Unser zukünftiger gemeinsamer Flugplan bleibt dadurch unverändert buchbar. Auch alle Flüge über Abu Dhabi hinaus in das weltweite Etihad Airways Netzwerk werden weiter gemeinsam vermarktet."

 

Quelle: http://pregas.de/allgemein/item/statement-zur-gerichtlichen-entscheidung-ueber-die-codeshare-fluege-mit-etihad-airways/

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Naja, das erinnert mich eher an die Metapher vom Pfeifen im dunklen Wald.

Und dieser Kommentar hat was für sich:

http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/kommentar-zum--code-sharing--verbot-fuer-air-berlin-bundesregierung-muss-die-lebensluege-endlich-beenden,10808230,33034674.html?piano_d=1?piano_d=1


Jetzt ist diese Causa auch der Aufmacher bei t-online.de

http://www.t-online.de/wirtschaft/unternehmen/id_76524330/bittere-gerichtsniederlage-fuer-air-berlin.html

bearbeitet von aaspere

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Gibt es eigentlich tatsächlich operative oder finanzielle Aspekte eines Code Share die sich, den entsprechenden Willen beider Beteiligter vorausgesetzt, nicht im Rahmen eines Interlining regeln lassen oder ist das primär ein Marketingsproblem?

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Es ist in erster Linie ein Marketingthema mit wirtschaftlichen Folgen. Allerdings gibt es ja auch Stimmen, die sagen, daß Etihad die Lust an AB verlieren könnte. Und da liegt vielleicht das eigentliche Problem, wenn sich das bewahrheiten sollte.

bearbeitet von aaspere

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Es ist in erster Linie ein Marketingthema mit wirtschaftlichen Folgen. Allerdings gibt es ja auch Stimmen, die sagen, daß Etihad die Lust an AB verlieren könnte. Und da liegt vielleicht das eigentliche Problem, wenn sich das bewahrheiten sollte.

Es bleibt der Fakt, das trotz lokaler Verbundenheit/Dankbarkeit mit AB in einem Rechtsstaat kein Geschäftsmodell in wesentlichen Teilen auf außergesetzlichen Grundlagen funktionieren kann. Gesetzgeber/Lobbiisten haben solange weggeschaut wie die Folgen für LH im Rahmen blieben. Spätestens mit dem Flug STR-AUH hat AB die Kundschaft von LH via MUC/FRA im Ländl einfangen wollen und das führte zu dem heutigen Stand. Luftverkehrspolitik ist in Deutschland mehrheitlich auf LH zugeschnitten und von MUC/FRA-Interessen dominiert. D.h. neben einer fälligen europäischen Lösung ist im Sinne von BER und AB eine mächtige Lobbyarbeit notwendig, die am Ende zu gesetzeskonformen Handeln führt und nicht auf Gewohnheitsrechten beruht. 

bearbeitet von Nordberlin

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An die Experten: Was passiert eigentlich wenn AB alle Flüge, durch z. B. den Rückzug von EY, einstellt, man aber noch offene Buchungen aus der OW-Allianz hat? Ich denke speziell z. B. an Avios Buchungen von BA oder Executive von AA. Bucht BA/AA dann einfach um oder sind Meilen und Taxes dann futsch?

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Sehe ich ein bischen anders. Ein Reiseveranstalter ist an kein Luftfahrtabkommen gebunden. Sonst dürfte Tui nur Flüge verkaufen, für die Airlines der Tui-Group auch Streckenrechte haben. Macht Tui aber nicht,verkauft Flüge in die ganze Welt.Warum sollte nun ein Veranstalter der AB-Group nicht auch Flüge von Ethiad verkaufen dürfen,oder selbst dort auf dem Markt aktiv werden?

 

Solche Konstruktionen, die einfach nur zur Umgehung bestehender Regelungen dienen, sind schlicht und einfach verboten. Meinst Du, man bräuchte ansonsten noch Luftverkehrsabkommen ?

 

Außerdem, wie sollte das in der Praxis aussehen ? Wie soll man denn einem Kunden aus Karachi den Flug nach New York verkaufen ohne Codeshare ? "Buchen Sie bitte Karachi-AbuDhabi-Düsseldorf über Etihad und anschliessend leiten wir Sie auf die Webseite unseres Partners Air Berlin um, wo Sie dann bitte den Hüpfer über den Teich separat buchen ?" ;) ; Das geht einfach nicht. Total unzeitgemäß. (PS: Alle genannten Strecken nur als Beispiel!)

 

Wenn halt ca 50 CS-Verbindungen erlaubt sind, kann man nicht einfach 80 (120, 333 oder sonswieviele) anbieten. Das dürfte doch eigentlich klar sein und kann nicht verwundern. Die Mühlen des Gesetzes mahlen oft langsam, aber einfach mal anzunehmen, die anderen werden schon nichts sagen und alles läuft für immer weiter, halte ich auf diesem Niveau auch für sehr naiv. Hier sind zwei globale Player am Werk und diesen Fall mußte man nunmal immer einkalkulieren. Ich habe da persönlich null Mitleid. 

 

Als potentieller Partner verliert/verlöre AB nun deutlich an Attraktivität für Etihad, sollte es final bei der Entscheidung des Gerichts bleiben. 

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An die Experten: Was passiert eigentlich wenn AB alle Flüge, durch z. B. den Rückzug von EY, einstellt, man aber noch offene Buchungen aus der OW-Allianz hat? Ich denke speziell z. B. an Avios Buchungen von BA oder Executive von AA. Bucht BA/AA dann einfach um oder sind Meilen und Taxes dann futsch?

Am ehesten letzteres. Die Kunden, die gerade unterwegs sind können froh sein, wenn sie noch ohne eigene Mehrkosten von Partner- oder sonstigen Airlines nach Hause gebracht werden, aber für alle anderen dürfte gelten: Pech gehabt.

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Ich gestehe, dass ich gerade keine Übersicht über alle CS-Verbindungen habe. Aber es sind ja wohl hauptsächlich die CS-Verbindungen ab STR und TXL fraglich und geht nicht um die Menge.

EY darf in Deutschland nur 3 Flughäfen anfliegen. Wenn man jetzt sagt, dass diese Regelung durch das CS ausgehebelt wird, dann dürften doch eigentlich alle CS-Flüge zu Zielen außer FRA / MUC / DUS illegal sein, oder? Wo ist nun also der Unterschied ob EY seinen Code auf Flüge von DUS nach DRS setzt oder von STR nach DRS?

Der Punkt ist mir noch schleierhaft. Hat ja jemand etwas konkretes?

Wobei innerdeutsch dann ja an sich auch immer noch die 9. Freiheit voraussetzt, die natürlich nicht gegeben ist. Wieso dürfen also innerdeutsche CS-Flüge angeboten werden?

 

LG wolkenreiter

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Die Grundsatzfrage bleibt: Wann verliert EY das Interessan an AB?

 

Lebt James Hogan bei den Scheichs wirklich in einer ‚narrenfreien Welt‘, oder könnte auch seine Zustimmung irgendwann bröckeln. Die Scheichs haben ein riesigen Imperium und viele Mitarbeiter, die mit Sicherheit clever sind und eine Top-Ausbildung haben. Vielfach ist es in so einem Machtapparat auch so, dass es viele Neider gibt, die dann evtl. den Scheichs immer mal wieder erklären, dass das, was JH macht, eigentlich noch nie so richtig erfolgreich war.

 

Tatsache ist ja, dass es keine seiner bisherigen Beteiligungen geschafft hat, aus der Verlustzone zu kommen. Emirates läuft EY den Rang ab und schafft riesige Mengen an Passagieren auch ohne Partner nach Dubai.

 

Ist also nur eine Spekulation, aber erlaubt darf so etwas ja auch mal sein. Aber wie gesagt, ein kleiner Stein kommt zum anderen. Wenn es wirklich schief laufen würde, wäre es sicher jammerschade für AB und vor allem für die Mitarbeiter.

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Tatsache ist ja, dass es keine seiner bisherigen Beteiligungen geschafft hat, aus der Verlustzone zu kommen.

Nicht ganz, Air Seychelles und Air Serbia weisen Gewinne aus, die Beteiligung an Air Lingus wurde mit deutlichem Gewinn an IAG verkauft. Virgin Australia macht zwar noch keinen Gewinn, aber hat sich von 2014 auf 2015 deutlich verbessert, Jet Airways hat die letzten vier Quartale Gewinn ausgewiesen. Air Berlin hingegen hat sich im Ergebnis kontinuierlich verschlechtert, bei Alitalia muss man mal schauen wie die Sanierung läuft, aber große Sprünge macht man da noch nicht.

 

Die Codeshare Flüge machen einen Umsatz von ca. 140 Millionen Euro, was bei einem Gesamtumsatz jenseits der 4 Milliarden zwar keine Peanuts mehr sind aber eben auch nicht das Riesending, vor allem da ja nicht der komplette Umsatz weg fällt da die Flüge ja weiterhin geflogen werden, man kann sie halt nur nicht mehr gegenseitig jeweils unter eigener Flugnummer vermarkten. Selbst wenn es dann in der nächsten Instanz bei diesem Urteil bleiben sollte ist fraglich wie lange es bestand hat da die EU dabei ist ein Luftverkehrsabkommen mit den UAE zu verhandeln das dann als Europarecht über nationalem Recht steht, nebenbei sollen noch die Regeln zu Ownership and Control abgeschafft werden so das Etihad ohne Probleme seine Beteiligungen in der EU komplett übernehmen kann.

bearbeitet von Dummi

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Mir als Laie sind die Folgen noch nicht ganz klar. Nehmen wir an ich hätte STR-AUH-BKK gebucht. Werde ich dann jetzt nicht mehr in STR bis BKK eingecheckt und muss in AUH erneut einchecken, da die Buchung aufgesplittet wird?

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Gast

Mir als Laie sind die Folgen noch nicht ganz klar. Nehmen wir an ich hätte STR-AUH-BKK gebucht. Werde ich dann jetzt nicht mehr in STR bis BKK eingecheckt und muss in AUH erneut einchecken, da die Buchung aufgesplittet wird?

 

Nein, hierbei ergeben sich überhaupt keine Änderungen. Und schon gar nicht, wenn man über AB gebucht hat.

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Dieses gemutmaße über EY, wann die das Interesse an AB verlieren bringt nix. AB muss schwarze Zahlen schreiben - so oder so. Wenn EY sich bei AB rauszieht, verlieren sie einen der wichtigsten Märkte in Europa mit 80 Mio Einwohnern. Das kann nicht deren Interesse sein, da sie über längere Zeit immer als schwarzer Peter dastehen würden. Darauf setzt m.M. nach die Politik um Dobrint.

 

Die langfristige Strategie von EY ist schon gut, nur halt auch mit Steinen gepflastert. Wie lange Emirates den Wachstumskurs noch durchhalten kann weiß auch keiner.

 

 

Die Folgen werden jetzt spannend werden; igelt man sich in D ein und versucht ein Abkommen hinzubekommen, welches die LH weitestgehend durch Lobbyarbeit "schreibt" wird man es nicht zur unterschriftsreife bringen, da auf der anderen Seite auch eine gewisse Macht sitzt, die sich jetzt nicht mehr über den Tisch ziehen läßt. Und Ansatzpunkte haben die Fluglinien genügend. Wenn Prag jetzt mit dem A380 angeflogen wird, da saugt man auch etliche Passagiere aus dem grenznahen Bereich mit ab; weitere werde folgen.

 

Wäre man elegant damit umgegangen und eine Lösung festgezurrt mit den CS Flügen; es wäre von Vorteil für AB und auch für LH gewesen. Der deutsche Markt ist nicht unineressant und von etlichen Gesellschaften stark umkämpft. Ich vermute mal, es wird jetzt noch intensiver nachgedacht um hier Marktanteile zu sichern. Den Markt einfach aufgeben und sich zurückziehen - nein davon ist nicht auszugehen. Man würde es einer Türkish auf dem Silbertablett präsentieren. Aber Fakt ist auch - AB ist einer der Verlierer.

 

Nur mal am Rande: Wer bucht denn CS bei EY? Ich vermute in der Mehrzahl Flugreisende aus Drittstaaten, die ebenso wenig bei LH gebucht hätten, sondern eher bei einem Ihrer lokalen Anbieter.

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Die Codeshare Flüge machen einen Umsatz von ca. 140 Millionen Euro, was bei einem Gesamtumsatz jenseits der 4 Milliarden zwar keine Peanuts mehr sind aber eben auch nicht das Riesending, vor allem da ja nicht der komplette Umsatz weg fällt da die Flüge ja weiterhin geflogen werden, man kann sie halt nur nicht mehr gegenseitig jeweils unter eigener Flugnummer vermarkten.

Es geht im engeren Sinne nicht um den Umsatz welcher mit den CS Flügen gemacht wird. Das wird zwar vordergründig immer so behauptet, aber hauptsächlich geht es doch darum, das Etihad nicht das Interesse an AB verliert, und weiterhin bereit ist zu investieren.

Ich denke man hat auch seitens der Etihad gedacht, dass die deutschen Behörden mehrere Augen zu drücken und die CS Flüge durchwinken. Jetzt versucht man sich durch die Instanzen durch zu klagen. Wenn das scheitert, würde es mich nicht wundern, wenn man AB irgendwann als Fehlinvestition abhakt. Denn ohne hundertprozentige Gewissheit, werden auch irgendwann die Passagiere verunsichert, und buchen dort wo sie wissen wie sie in zwei Monaten fliegen werden.

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Wer bucht denn CS bei EY? Ich vermute in der Mehrzahl Flugreisende aus Drittstaaten, die ebenso wenig bei LH gebucht hätten, sondern eher bei einem Ihrer lokalen Anbieter.

Exakt dieselben Leute, die einen Etihad-Flug ab bzw. nach Stuttgart buchen würden wenn es ihn gäbe, um mal beim obigen Beispiel zu bleiben, also beileibe nicht nur Kunden aus Drittstaaten.

 

Nein, hierbei ergeben sich überhaupt keine Änderungen. Und schon gar nicht, wenn man über AB gebucht hat.

Bezogen aufs Einchecken vielleicht nicht, der Preis ist allerdings sehr wohl ein anderer, wenn in Zukunft zwei Tickets für das gekauft werden muss, was bislang auf einem lief.

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