Dash8-400 Geschrieben 27. April 2013 Melden Geschrieben 27. April 2013 N'Abend! 300 Mitarbeiter in 10 Teams. Also 30 Mann pro Team. 5 Tage pro Flugzeug. In 5 Tagen arbeiten die 30 Mann also 1.200 Mannstunden. Wenn pro Flugzeug 112 Mannstunden (s.o.) kalkuliert sind, kann ein 30-Mann Team in 5 Tagen 10 Flugzeuge umrüsten. Alle 10 Teams rüsten also in 5 Tagen 100 Flugzeuge um? Ich versteh das nicht :D Sinn macht es eher, wenn das 30-Mann Team tatsächlich 1.200 Stunden pro Flugzeug braucht. Dann passen auch die Kosten wieder besser. Deine Rechnung ist zwar mathematisch korrekt, nur steht das so nirgendwo. Ich könnte mir vorstellen, dass die Teams unterschiedlich groß sind und z.B. "Team Everett" alleine schon 150 Mitarbeiter hat, da Boeing ja während des Groundings normal weiterproduziert hat stehen dort wohl die meisten Maschinen, die umgerüstet werden müssen. Ein "Team ANA" könnte deutlich größer sei als ein "Team LAN" und "Team Charlotte" größer als "Team LOT". Habe die Ehre, Dash8-400
bueno vista Geschrieben 27. April 2013 Melden Geschrieben 27. April 2013 1) Aus gebogenen Blechen geschweißte Edelstahlkiste. ... 2) Deckel mit Befestigungsbohrungen und Bohrung für die Kabeldurchführung. 3) Kabeldurchführung mit Schnellverschluss 4) Abgasrohr Ganz so einfach ist der Fix nicht. Es sollen auch Module der Lade und Entladeelektronik sowie verschiedene Elektronikbords, Relais und Verkabelungen auf den neusten Stand gebracht werden.
Windyfan Geschrieben 28. April 2013 Melden Geschrieben 28. April 2013 Findet ihr das nicht auch merkwürdig, dass Überführungsflüge mit dem alten Batteriesystem genehmigt werden können? Das ist doch offensichtlich kein so schwieriges Unterfangen die Umrüstung durchzuführen als dass die Flieger in die Werkshallen zurück müssen, jetzt soll die in Amerika gestrandete LOT in einem dritte-Welt Land umgerüstet werden. Das Risiko, dass auf dem Überführungsflug wieder etwas passiert ist doch entscheidend höher, als den Vorteil,,die Maschine logistisch etwas günstiger zu parken? Zumal die Umrüstung ja sowieso nur durch Boeing Teams gemacht werden darf. Zur Umrüstung: Meint ihr nicht, wenn Verkabelungen geändert, Relaisboxen abgeändert werden müssen, dass dann der Zertifizierungsprozeß nicht viel länger gedauert hätte?Vielleicht nur der Austausch der Ladegeräte, die baugleich sind, nur mit einer anderen Software versehen sind?
ilam Geschrieben 28. April 2013 Melden Geschrieben 28. April 2013 Wobei mir die 30 Mann pro Flugzeug etwas seltsam vorkommen. 3 Schichten? Dann wären es nur noch 10 Mann, die auf einmal dran arbeiten. Ich kann mir nämlich weder vorstellen, dass nur 8 Stunden am Tag an so einer Maschine gearbeitet wird noch dass über Wochen hinweg durchgängig mehr 12 Arbeitsstunden täglich von den Teammitglieder verlangt werden...
marcfly Geschrieben 2. Mai 2013 Melden Geschrieben 2. Mai 2013 interessant. War mir noch gar nicht bekannt, das Fluggesellschaften die "neue Technik" dann doch nicht so gut finden und Sonnenschutz manuell drauf kleben müssen. Ich dachte, es sei so innovativ, was man alles in den Dreamliner eingebaut hat. http://www.aerotelegraph.com/airbus-a350-ueberlegt-dimmbare-fenstern-wie-boeing-b787-dreamliner
ilam Geschrieben 2. Mai 2013 Melden Geschrieben 2. Mai 2013 Schon praktisch für Airbus, dass die 787 für sie Versuchskaninchen spielt.
marcfly Geschrieben 2. Mai 2013 Melden Geschrieben 2. Mai 2013 Schon praktisch für Airbus, dass die 787 für sie Versuchskaninchen spielt. na ja, sowas wird wohl vorher getestet, das braucht man wohl nicht erst in einen Flieger einbauen um zu wissen, ob es funktioniert. es scheint mir eher in die Richtung: Innovation um jeden Preis zu gehen, um es zu vermarkten. Ist ein Stück weit wie mit den Batterien, da steht ja auch Innovation gegen Zuverlässigkeit und Funktion. Da kann Airbus ja nur gut beraten sein, den Käse zu lassen, bis es marktreif ist.
ilam Geschrieben 2. Mai 2013 Melden Geschrieben 2. Mai 2013 Dass die Abschattung nicht vollständig ist, war in der Tat bekannt. Aber wie das echten Passagieren gefällt, kann man vorher nicht wirklich erproben.
Tommy1808 Geschrieben 2. Mai 2013 Melden Geschrieben 2. Mai 2013 Dass die Abschattung nicht vollständig ist, war in der Tat bekannt. Aber wie das echten Passagieren gefällt, kann man vorher nicht wirklich erproben. Naja, wie sensibel das Auge schon auf kleinste Lichtmengen und Änderungen derselben reagieren kann ist jetzt aber nicht wirklich jüngst gewonnenes Geheimwissen, sondern schon das eine oder andere Jahrzehnt bekannt. Gruß Thomas
744pnf Geschrieben 2. Mai 2013 Melden Geschrieben 2. Mai 2013 Aber wie das echten Passagieren gefällt, kann man vorher nicht wirklich erproben. Von den Flugbegleitern bevormundet zu werden, wann man aus dem Fenster schauen darf und wann nicht finde ich z.B. auch nicht besonders erstrebenswert.
ilam Geschrieben 2. Mai 2013 Melden Geschrieben 2. Mai 2013 @744pnf: Das dürfte aber genau das Hauptargument für die Airlines sein, diese Technik einzubauen. Ansonsten sehe ich eigentlich alle entscheidenden Vorteile auf Seiten der "alten Technik": - Preis - Wartbarkeit (innerhalb von Sekunden austauschbar, keine zusätzliche Fehlerquelle wie Verkabelung, Schalter usw. möglich)
BobbyFan Geschrieben 2. Mai 2013 Melden Geschrieben 2. Mai 2013 Was kann man innerhalb von Sekunden austauschen ? Bei gewissen Flugzeugtypen: das innere Fenster samt Sonnenblende.
wurzinra Geschrieben 2. Mai 2013 Melden Geschrieben 2. Mai 2013 Jeder, der interconti fliegt, liebt diese individuellen Fensterblicker. Wenn man gerade im Halbschlaf sich herumquält und ein gegenüber sitzender Fluggast möchte wieder einmal Sibirien von oben sehen, dann kommt einem vor, dass ein Blitzlicht unmittelbar vor deinem Gesicht aufflammt.
nairobi Geschrieben 2. Mai 2013 Melden Geschrieben 2. Mai 2013 Jeder, der interconti fliegt, liebt diese individuellen Fensterblicker. Wenn man gerade im Halbschlaf sich herumquält und ein gegenüber sitzender Fluggast möchte wieder einmal Sibirien von oben sehen, dann kommt einem vor, dass ein Blitzlicht unmittelbar vor deinem Gesicht aufflammt. Mein schrecklichter Intercont Flug war, als ich in mittleren Siitzreihe kurz hinter der ersten Klasse gesessen habe. Rechts und links war mit Rollos und Vorhängen bis dicht gemacht. 11 Stunden in einer Dunkelkammer, dass grenzt an Folter. Für Leute, die absolute Dunkelheit zum Schlafen benötigen gibt es diese herlichen Augenabdeckungen. Soll sogar Zeiten gegeben haben, da haben Airlines diese Dinger kostenfrei verschenkt. Ich hätte mir seiner Zeit lieber Alaska von oben angesehen. Schlafen kann ich auf Flügen eh nicht.
Tommy1808 Geschrieben 2. Mai 2013 Melden Geschrieben 2. Mai 2013 Für Leute, die absolute Dunkelheit zum Schlafen benötigen gibt es diese herlichen Augenabdeckungen. Soll sogar Zeiten gegeben haben, da haben Airlines diese Dinger kostenfrei verschenkt. Ich hätte mir seiner Zeit lieber Alaska von oben angesehen. Schlafen kann ich auf Flügen eh nicht. Leute die absolute Dunkelheit beim schlafen brauchen nutzen eh Schlafbrillen. Das Problem bei offenen Sonnenblenden ist nicht Helligkeit per se, sondern die sich sehr schnell ändernde Helligkeit wenn das Flugzeug z.B. eine Kursänderung vornimmt. Sonst wären auch Leselampen Tabu. Gruß Thomas
744pnf Geschrieben 2. Mai 2013 Melden Geschrieben 2. Mai 2013 @744pnf: Das dürfte aber genau das Hauptargument für die Airlines sein, diese Technik einzubauen. Zum Glück muss man nicht alles gut finden nur weil es neu entwickelt ist und ein Schweinegeld kostet. Mich erinnert das Ganze an den legendären Millionen-Dollar-Kugelschreiber der NASA, der auch in Schwerelosigkeit funktionieren sollte, während die Russen ihren Kosmonauten einen handelsüblichen Bleistift mitgegeben haben. Das Analogon zu letzterem wären die window blinds mit manueller Bedienung.
ilam Geschrieben 2. Mai 2013 Melden Geschrieben 2. Mai 2013 Die Nasa-Kugelschreiber-Story ist ne Urban Legend.Aber grundsätzlich bin ich auch für ein "Keep it simple".
bueno vista Geschrieben 3. Mai 2013 Melden Geschrieben 3. Mai 2013 Wie muss ich mir die "aufklebbaren Sonnenblenden" vorstellen? Da fällt mir auch als Ing. keine sonderlich elegante Lösung zu ein.
Windyfan Geschrieben 4. Mai 2013 Melden Geschrieben 4. Mai 2013 Ich tippe mal, das das eine passgenaue Abdeckung aus flachem Leichtkunstoff schwarz sein wird, die zwei, drei Klebepunkte haben wird. Muss ja schnell wieder abgenommen werden können. Ne Klebefolie a la Dcfix wäre sicherlich nichts für die Paxe! LOL .
ilam Geschrieben 4. Mai 2013 Melden Geschrieben 4. Mai 2013 Es sind doch schon etliche Leute mit der ANA-787 geflogen und das zum Teil aus Frankfurt. Komisch, dass es hierzu keine Berichte von Passagieren gibt, dann wüssten wir, wie der Kram aussieht.
Windyfan Geschrieben 13. Mai 2013 Melden Geschrieben 13. Mai 2013 Die NTSB schiebt offenbar Tests nach: http://www.aero.de/news-17432/NTSB-Eilige-Testserie-mit-787-Batterien.html Viele Grüße Windy
Der_Stevie Geschrieben 13. Mai 2013 Melden Geschrieben 13. Mai 2013 "Trotz intensivster Laboruntersuchungen gelang es Ermittlern und Hersteller bislang nicht, den tatsächlichen Auslöser der Überhitzungsreaktionen ausfindig zu machen." An sich schon peinlich. "Boeing hat an der Batteriekonstruktion nachgebessert. Seattle schließt weitere Zwischenfälle mit den Batterien jetzt aus." Und wie schließen die das aus, wenn sie die Ursache erklärtermaßen nicht kennen? "Überhitzt ein Akku dennoch, soll eine Reihe passiver Schutzvorkehrungen die sensible Elektroanlage und den Rest des Flugzeugs vor Schäden bewahren." Also sie schließen Zwischenfälle aus. Passieren könnte es aber dennoch. Das ist alles etwas zu viel Widerspruch für mein simples Gemüt. Das NTSB scheint auch etwas kalte Füße zu bekommen.
marcfly Geschrieben 13. Mai 2013 Melden Geschrieben 13. Mai 2013 (bearbeitet) ich bin gespannt was passiert wenn der nächste ernstzunehmende Zwischenfall passiert. Das ist ja nur eine Frage der Zeit. Jede Wette: dann ist es vorbei mit der Lithium Ionen Batterierelei. Dann hat Boeing aber das nächste fette und teure Problem an der Backe. Und je länger das nun dauert, desto größer ist der Schaden und aufwendiger der Austausch. So etwas kann bei mehreren Hundert Flugzeugen im Einsatz den Hersteller in eine mehr als starke Schieflage bringen. Viel schlimmer noch: Man bringt auch die Fluggesellschaften in höchste Gefahr, wenn dann ganze Flotten gegroundet werden müssen, jetzt ging es ja irgendwie noch, weil außer ANA keiner in große Bedrängnis kam. Das man das Risiko überhaupt eingeht wo das Problem bekannt ist, verstehe ich nicht ganz. Steht in keinem Verhältnis zum Nutzen. Technologie hin oder her! Bearbeitet 13. Mai 2013 von marcfly
DJpc Geschrieben 14. Mai 2013 Melden Geschrieben 14. Mai 2013 An sich schon peinlich. An sich nicht, denn es könnte ja auch immer noch so sein, dass da wirklich "zufällig" eine Zelle in der jeweiligen Batterie defekt war und diese Zellen halt "zufällig" recht zeitnah den Geist aufgegeben haben. Sicherlich nicht schön, kommt aber immer mal wieder bei von Menschen konstruierten Sachen vor. Das man bis jetzt nichts gefunden hat zeigt meiner Meinung nach eher auf, dass das System in der 787 scheinbar doch wohl sauber gebaut ist, denn sonst hätte man dort ja Fehler gefunden. Also sie schließen Zwischenfälle aus. Passieren könnte es aber dennoch. Das ist alles etwas zu viel Widerspruch für mein simples Gemüt. Das NTSB scheint auch etwas kalte Füße zu bekommen. Öhm - nein. Wenn Du in dein Auto steigst schließt Du ja auch Zwischenfälle aus. Passieren kann trotzdem etwas. Und für den Fall hat Boeing ja vor- bzw. drumrum gebaut ;) Sowas nennt man vorsorge.
Der_Stevie Geschrieben 14. Mai 2013 Melden Geschrieben 14. Mai 2013 Das man bis jetzt nichts gefunden hat zeigt meiner Meinung nach eher auf, dass das System in der 787 scheinbar doch wohl sauber gebaut ist, denn sonst hätte man dort ja Fehler gefunden. Ah so. Deshalb haben die Batterien auch gleich mehrfach gebrannt. Öhm - nein. Wenn Du in dein Auto steigst schließt Du ja auch Zwischenfälle aus. Passieren kann trotzdem etwas. Und für den Fall hat Boeing ja vor- bzw. drumrum gebaut ;) Sowas nennt man vorsorge. Nein, wenn ich in mein Auto steige, schließe ich keine Zwischenfälle aus. Wäre ja weltfremd, wenn ich das tun würde.
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