Gast Geschrieben 11. Mai 2022 Melden Geschrieben 11. Mai 2022 vor 9 Minuten schrieb muc-ro-szg: OS wird nicht auf Airbus umgestellt, hätte man das tun wollen wäre es bereits längst geschehen. Das ist mMn. ein ziemlich guter Punkt. Aber warum behält man denn überhaupt die Boeings? Alle anderen kleinen Airlines der Group fliegen auch mit A330 auf der Langstrecke. Eigentlich sind die 777 und 767 ja auch nur historische Überreste von Lauda. Wie wäre es denn mit ein paar (8?) A330-300 als 767 Ersatz und ein paar (4?) A350-900 für die 777? Auch wenn ich persönlich eher auf 787 tippe.
muc-ro-szg Geschrieben 11. Mai 2022 Melden Geschrieben 11. Mai 2022 (bearbeitet) Man benötigt in VIE ab 2024 eine zusätzliche LR Maschine. Shanghai würde man jetzt schon gerne öfters fliegen, darf man aber nicht. Daher gehe ich stark davon aus, 2023 wird entschieden welche 787 in VIE stationiert werden. Wobei sich die mit GE Triebwerken am besten eignen würden. Natürlich könnte man auch die LR abziehen und bezahlt vonseiten der LHG 150 Millionen Euro an den österreichischen Staat. Bearbeitet 11. Mai 2022 von muc-ro-szg
d@ni!3l Geschrieben 11. Mai 2022 Melden Geschrieben 11. Mai 2022 (bearbeitet) vor 26 Minuten schrieb muc-ro-szg: OS wird nicht auf Airbus umgestellt, hätte man das tun wollen wäre es bereits längst geschehen. Dann hätte man aber 76W und 77E mit Restleben zu früh abgegeben. Also das wird ja erst ca. 2025 relevant -wieso hätte man das eher tun sollen? vor 13 Minuten schrieb ben7x: A330-300 als 767 Ersatz und ein paar (4?) A350-900 für die 777? Auch wenn ich persönlich eher auf 787 tippe. Ich meine man hat mal kommuniziert, dass es ein einheitlicher Typ wird. Jeweils ca 5 wären echt wenig optimal. vor 5 Minuten schrieb muc-ro-szg: Wobei sich die mit GE Triebwerken am besten eignen würden. Wieso? vor 5 Minuten schrieb muc-ro-szg: Man benötigt in VIE ab 2024 eine zusätzliche LR Maschine. Alle anderen Hubs brauchen auch neue LR-Maschinen. Man braucht ein Kriterium, nach dem man verteilt. Und das ist nicht "wer schreit am lautesten", sondern wo ist die Verzinsung aufs Kapital am höchsten. Und das sieht (leider) für OS nicht gut aus. Also "brauchen" und "bekommen" sind teilweise zwei paar Schuhe. Bearbeitet 11. Mai 2022 von d@ni!3l
muc-ro-szg Geschrieben 11. Mai 2022 Melden Geschrieben 11. Mai 2022 Bei LX stehen 5 A330 in der Wüste. Bei OS wird ein auslaufender Leasing Vertrag einer 777 verlängert. Außerdem nimmt man LAX nach Corona wieder auf statt zb BOS. Die LHG wird sich in der Streckenplanung schon was denken.
Emanuel Franceso Geschrieben 11. Mai 2022 Melden Geschrieben 11. Mai 2022 (bearbeitet) vor 30 Minuten schrieb muc-ro-szg: OS wird nicht auf Airbus umgestellt, hätte man das tun wollen wäre es bereits längst geschehen. Man braucht aber auch erstmal Ersatz für die A333, der kommt erst in den nächsten Jahren mit den B789. Und wenn, wie angedeutet alle 32 B789 nach FRA gehen sollen, wird OS damit leben müssen. Bearbeitet 11. Mai 2022 von Emanuel Franceso
XWB Geschrieben 11. Mai 2022 Melden Geschrieben 11. Mai 2022 Spohr hat heute nochmal gesagt, dass bei LX die A333 so bald wie möglich zurückkehren (Personal vorausgesetzt). Außerdem hat er betont, dass noch weitere Langstreckenflugzeuge bestellt werden müssen (insbesondere Airbus). Und ich denke, dass eventuell sogar mehr als 10 A346 zurück kommen, wenn man ihn so verstanden haben will. Bevor die A380 zurückkommen, werden entweder Lieferungen bei Airbus vorgezogen oder 777 von Boeing kommen (hörte sich nach Gebrauchten an). Aber auch er hat eine (unwahrscheinliche) Rückkehr nicht ausgeschlossen. Er sieht des Weiteren die A350 vor allem bei den Premium Airlines mit First Class (also sowohl ZRH, als auch MUC & FRA).
Netzplaner Geschrieben 11. Mai 2022 Melden Geschrieben 11. Mai 2022 Ich sehe eher eine günstige Gelegenheit, die Mini-Langstreckenflotte auf Airbus umstellen zu können. So oder so wird ein neues Muster kommen, und wenn man schon Schulungsaufwand hat, hätte die Umstellung auf ein Airbus-Modell langfristig das größere Synergiepotenzial wenn es um Upgrades von Kont- auf Ikont-Crews geht. Historisch gesehen war das nicht nötig, weil der Investitionsstau auf der Langstreckenflotte sich erst noch aufbauen "musste" und Crews für die Boeing-Muster eben vorhanden waren. "Würden sie wollen, hätten sie bereits" ist im Übrigen eine seltsame Argumentation, demnach würden ja niemals irgendwelche Airlines ihre Lieferanten wechseln oder?
oldblueeyes Geschrieben 11. Mai 2022 Melden Geschrieben 11. Mai 2022 Man wollte in VIE auch vor ca 6-7J den Versuch wagen alles auf 772 umzustellen. Aus den 4x AeroMexico 772 mit passenden Triebwerke wurde es am Ende 1 und die ältesten 767 wurden ersatzlos gestrichen. Wichtig ist das OS sich die Flugzeuge leisten ķann - brandneue 789 werden es wohl kaum sein. Aber vielleicht öffnet sich die Tür 2024-25 für 7-8 jährige gebrauchte 789. Blöd für OS ist natürlich das sie innerhalb des Konzerns nur exotische Muster haben und nicht taktisch wachsen können - bei Flottenverschiebungen sind sie aussen vor.
muc-ro-szg Geschrieben 11. Mai 2022 Melden Geschrieben 11. Mai 2022 (bearbeitet) Es gibt aber Verträge die eine LHG eingegangen ist, mit den dazugehörigen Strecken. Natürlich kann man sich aus diesen Zusagen mittels Kompensationsleistungen entledigen. Ich bleibe aber dabei. FRA/VIE: 787 MUC/ZHR: A350 Sobald bekannt ist woher die 7 zusätzliche 787 kommen, wird klar sein wohin die Reise geht und welche Größe die OS LR zukünftig haben wird. Bearbeitet 11. Mai 2022 von muc-ro-szg 1
ArnoldB Geschrieben 11. Mai 2022 Melden Geschrieben 11. Mai 2022 (bearbeitet) Mal anders herum gefragt. Zahlt sich der Mehraufwand, die gesamte Langstreckenflotte von Boeing auf Airbus umzustellen (distanzbasierte Streckenstreichungen, schwierigere Pilotenumschulungen, nach wie vor weniger Treibstoffeffizienz, ich nehme an weniger Belly cargo?, ...), wirklich aus? Bis die A333 eingeflottet sind, haben die ja auch schon wieder ihr halbes Leben schon hinter sich. Ist da wirklich so ein Kostenvorteil im Vergleich zB zu geleasten jungen gebrauchten 787-9? Ich glaube das einfachste wäre immer noch, der AUA einfach ~9 gebrauchte/Whitetail 787-9 aus irgendeiner Schnäppchen-Bestellung abzugeben, mit der Option auf das Vorkrisenniveau von 12 Maschinen zurückzukommen wenn die Zahlen dann endlich mal ausreichend gut sind, und dann hat man Ruhe für die nächsten 25 Jahre. Die Maschine passt von der Kapazität her perfekt zum Wiener Markt, man muss keine Strecken streichen, die Flugzeuge sind deutlich effizienter als die 767/777 und man kann es umweltpolitisch vermarkten, usw. Klar kann man auch sagen, dass selbst diese gebrauchten 787 bei einer Swiss mehr Profit bringen würden, aber der Logik nach dürfte die AUA gar keine Langstrecke betreiben und die 767 und 777 kann man auch gleich der LX oder LH abgeben. Also irgendwo kommt man ja zu einem Punkt wo man so oder so investieren muss, ob in den A333-Transfer oder gebrauchte 787-9. Bearbeitet 11. Mai 2022 von ArnoldB 1
oldblueeyes Geschrieben 11. Mai 2022 Melden Geschrieben 11. Mai 2022 vor 12 Minuten schrieb muc-ro-szg: Es gibt aber Verträge die eine LHG eingegangen ist, mit den dazugehörigen Strecken. Natürlich kann man sich aus diesen Zusagen mittels Kompensationsleistungen entledigen. Ich bleibe aber dabei. FRA/VIE: 787 MUC/ZHR: A350 Vor ein paar Wochen warst du doch der Meinung das Girl Power auf einen Soja Latte Öko Kaffeekränzchen ein paar Subventionen für die 789 klar machen. Vielleicht wartet die LH mit der Entscheidung bis Soja Latte getrunken wird. Jetzt wo der Kurz weg ist, will man nicht den kürzeren ziehen
d@ni!3l Geschrieben 11. Mai 2022 Melden Geschrieben 11. Mai 2022 vor 3 Minuten schrieb ArnoldB: schwierigere Pilotenumschulungen Sind die wirklich so schwierig? Man schult ja ohnehin immer mal wieder von A320 und Embraer auf Boeing um und es gehen immer mal wieder von Boeing in Rente. Wenn künftig die, die von 320 auf Langstrecke gehen und dort auf 330 gehen würde es sogar einfacher. Also Schulungen gibt es so oder so. vor 5 Minuten schrieb ArnoldB: nach wie vor weniger Treibstoffeffizienz Die haben die 333 aber egal wo sie fliegen. Ob in VIE, in FRA oder ZRH. Also das ist für den Konzern irrelevant bei der Entscheidung. 1
aVeNiXtonVD Geschrieben 11. Mai 2022 Melden Geschrieben 11. Mai 2022 vor 23 Minuten schrieb XWB: Spohr hat heute nochmal gesagt, dass bei LX die A333 so bald wie möglich zurückkehren (Personal vorausgesetzt). Außerdem hat er betont, dass noch weitere Langstreckenflugzeuge bestellt werden müssen (insbesondere Airbus). Und ich denke, dass eventuell sogar mehr als 10 A346 zurück kommen, wenn man ihn so verstanden haben will. Bevor die A380 zurückkommen, werden entweder Lieferungen bei Airbus vorgezogen oder 777 von Boeing kommen (hörte sich nach Gebrauchten an). Aber auch er hat eine (unwahrscheinliche) Rückkehr nicht ausgeschlossen. Er sieht des Weiteren die A350 vor allem bei den Premium Airlines mit First Class (also sowohl ZRH, als auch MUC & FRA). Wo hat er das heute nochmals betont?
muc-ro-szg Geschrieben 11. Mai 2022 Melden Geschrieben 11. Mai 2022 vor 3 Minuten schrieb oldblueeyes: Vor ein paar Wochen warst du doch der Meinung das Girl Power auf einen Soja Latte Öko Kaffeekränzchen ein paar Subventionen für die 789 klar machen. Vielleicht wartet die LH mit der Entscheidung bis Soja Latte getrunken wird. Jetzt wo der Kurz weg ist, will man nicht den kürzeren ziehen Ein neues LR Paket ist am Flughafen VIE auch in Arbeit. Fokus Klima und Nachhaltigkeit.
ArnoldB Geschrieben 11. Mai 2022 Melden Geschrieben 11. Mai 2022 (bearbeitet) vor 5 Minuten schrieb d@ni!3l: Sind die wirklich so schwierig? Man schult ja ohnehin immer mal wieder von A320 und Embraer auf Boeing um und es gehen immer mal wieder von Boeing in Rente. Wenn künftig die, die von 320 auf Langstrecke gehen und dort auf 330 gehen würde es sogar einfacher. Also Schulungen gibt es so oder so. Die haben die 333 aber egal wo sie fliegen. Ob in VIE, in FRA oder ZRH. Also das ist für den Konzern irrelevant bei der Entscheidung. Schon aber bei LH und LX sind die 333 eine Teilflotte von mehreren und bedienen bestimmte Märkte. Bei der AUA wären sie das einzige Muster und die Märkte würden zwingend dem Muster folgen, also zum Teil wegfallen, während ne LX/LH dann halt nen A340 oder zukünftig A350/787 einsetzt. Deswegen frage ich mich ja, ob die etwaige Ersparnis (konzerninterne A333 statt gebrauchte Schnäppchen-787) wirklich den Mehraufwand in Form der kompletten Umstellung des Streckennetzes usw wert ist. Bearbeitet 11. Mai 2022 von ArnoldB
d@ni!3l Geschrieben 11. Mai 2022 Melden Geschrieben 11. Mai 2022 (bearbeitet) Mal ganz salopp gesagt: 9 statt 12 Flugzeuge sind auch eine CO2 Reduzierung vor 20 Minuten schrieb ArnoldB: Bei der AUA wären sie das einzige Muster und die Märkte würden zwingend dem Muster folgen, also zum Teil wegfallen, Aber so ist das nun mal - überall gibt es Restriktionen. Man muss mit dem Gerät das man sich leisten kann die Ziele fliegen, die sich lohnen. Was bringt es mir - um es einfach auszudrücken mit willkürlichen, plakativen Werten - in LAX 1 Mio. mehr Gewinn zu machen aber dafür 2 Mio. mehr Leasing zu zahlen? Oder ganz anders Plakativ: Easyjet holt sich auch nicht 330 wenn sie ein paar Ziele mit dem 320 nicht erreichen können. Irgendwo muss man Abstriche machen, aber im 333 Radius gibt es mMn schon viele, viele lukrative Ziele - also da würde man schon was finden. Hier mal eine Karte mit der Annahme der 333 schafft 5000nm (habe das mal bei Airbus gelesen und deckt sich mit dem, was 4Y damit fliegt) der Ziele, die der 333 ab VIE schaffen würde. Wenn man in dem Bereich keine Ziele findet um 9-12x 333 zu beschäftigen macht man mMn was falsch. "Leicht" übertrieben: Wegen 1-2 Zielen die man mit einem Modell, was sich sonst nicht rechnet, zu planen ist, als würde man privat einen Transporter fahren, weil man alle 3 Jahre umzieht Bearbeitet 11. Mai 2022 von d@ni!3l
oldblueeyes Geschrieben 11. Mai 2022 Melden Geschrieben 11. Mai 2022 vor 5 Minuten schrieb ArnoldB: Mal anders herum gefragt. Zahlt sich der Mehraufwand, die gesamte Langstreckenflotte von Boeing auf Airbus umzustellen (distanzbasierte Streckenstreichungen, schwierigere Pilotenumschulungen, nach wie vor weniger Treibstoffeffizienz, ...), wirklich aus? Bis die A333 eingeflottet sind, haben die ja auch schon wieder ihr halbes Leben schon hinter sich. Ist da wirklich so ein Kostenvorteil im Vergleich zB zu geleasten jungen gebrauchten 787-9? Ich glaube das einfachste wäre immer noch, der AUA einfach ~9 gebrauchte/Whitetail 787-9 aus irgendeiner Schnäppchen-Bestellung abzugeben, mit der Option auf das Vorkrisenniveau von 12 Maschinen zurückzukommen wenn die Zahlen dann endlich mal ausreichend gut sind, und dann hat man Ruhe für die nächsten 25 Jahre. Die Maschine passt von der Kapazität her perfekt zum Wiener Markt, man muss keine Strecken streichen, die Flugzeuge sind deutlich effizienter als die 767/777 und man kann es umweltpolitisch vermarkten, usw. Wahrscheinlich alles eine Frage des Zeitpunktes. Die geleasten 772 kosten i Gesamtpaket inkl Kabinenimbau über die Leasingzeit vielleicht 300k / Monat an Ownership. Vor der Krise kosteten neue 789 um die 1 Mio. Eine 10-12 jährige 773 kostet heute um die 400k/ Monat für einen Neuvertrag vs 351 ca 1,2 Mio. Da siehst du wie die Entstehung eines Gebrauchtmarktes und eine neue Technologie die Preise drücken kann. Und Swiss und WK sind nicht unhappy mit ihren 343 im Gesamtpaket. Realistische Erwartung wäre also 333 falls man beim Wechsel günstige 789 nicht erwischt, in der Konsequenz aber auch 350 Anfang/ Mitte der 2030er. Und Swiss hatte auch keine Hemmung von all Airbus auf 773 zu wechseln- war so happy das aus 9 Flugzeuge 12 wurden. A oder B, da wird zu fetish like betrachtet. 1
d@ni!3l Geschrieben 11. Mai 2022 Melden Geschrieben 11. Mai 2022 vor 3 Minuten schrieb oldblueeyes: A oder B, da wird zu fetish like betrachtet. Absolut - da denke ich immer an U2, die komplett von 737 auf 320 gegangen sind - und das bei einer viel größeren Anzahl als es bei OS der Fall war. Bei Crews für 9 AC wäre das kein Show-Stopper.
FlyingSickbag Geschrieben 11. Mai 2022 Melden Geschrieben 11. Mai 2022 vor 11 Minuten schrieb aVeNiXtonVD: Wo hat er das heute nochmals betont? Ich nehme an bei der internen Veranstaltung heute im 16 Uhr…
aVeNiXtonVD Geschrieben 11. Mai 2022 Melden Geschrieben 11. Mai 2022 Ich denke, man hat es über die vergangenen Jahre gut gesehen, dass die Prioritäten der LH derzeit absolut in FRA, MUC und ZRH liegen. Das sind die Premium Marken und Die (!) Ausrufezeichen. Da wird man sich weiter darauf fokussieren, diese weiter zu entwickeln und konkurrenzfähig zu bleiben. In VIE hat man eigentlich ganz andere Ziele. Da ist es erstmals sicher wichtig, dass man nachhaltig Geld verdienen möchte. Wir sind uns da glaube ich einig, dass das mit bald 30 jährigen Aluschachteln je länger je mehr nicht mehr funktionieren kann. Jetzt hat man als Ersatz wohl 2 Modelle, die infrage kommen. A333 oder B787. Beides sind gute Flieger, die im Konzern oder anderswo effizient und gewinnbringend eingesetzt werden. OS, wird dasjenige bekommen, was bei der LH verfügbar ist und in FRA oder an anderen Standorten nicht oder weniger gebraucht wird. Zurzeit sieht es aus meiner Sicht auch nach A333 aus, wenn wirklich alle B787 nach FRA gehen sollten.
oldblueeyes Geschrieben 11. Mai 2022 Melden Geschrieben 11. Mai 2022 vor 2 Minuten schrieb aVeNiXtonVD: OS, wird dasjenige bekommen, was bei der LH verfügbar ist und in FRA oder an anderen Standorten nicht oder weniger gebraucht wird. Zurzeit sieht es aus meiner Sicht auch nach A333 aus, wenn wirklich alle B787 nach FRA gehen sollten. Das ist mir zu negativ. Unternehmen schauen auf das ROCE. Eigene Kapitaldecke, Routenprofile, Spritpreise, Cargo etc. geben am Ende des Tages ein Gesamtbild. OS hat sich schon seit AvH um 789 bemüht, es wäre die Premiumlösung bis in den 2040er. Die Frage ist wie die Realität vor Ort mit LCC Wettbewerb, Ukraine-Krieg und historisch niedrige Erträge das ermöglicht.
d@ni!3l Geschrieben 11. Mai 2022 Melden Geschrieben 11. Mai 2022 vor 2 Minuten schrieb oldblueeyes: OS hat sich schon seit AvH um 789 bemüht, Eigene CEOs wollen immer das für sie ideale Gerät (so kamen wohl die 3 genannten Vorlagen ins entsprechende Gremium). Aber die Konzernzentrale muss das Kapital halt geschickt allokieren, man kann jeden Euro nur 1x ausgeben. Wenn aus einem Euro den ich in VIE für Flugzeug x investiere in y Jahren 1,10€ werden, in ZRH aber 1,15€ und in MUC 1,14€ (unter Abzug aller Kosten und unter Einbeziehung aller Erträge, also auch Cargo) stell ich es halt nach ZRH. Hab ich dann noch welche übrig nach MUC. Hab ich dann noch welche nach VIE. D.h. die "letzten" landen im schlechtesten Segment (hier die Annahme: das ist VIE für den Ort und 333 für den AC-Typ). Deshalb ist das "woanders nicht gebraucht" hart ausgedrückt, aber im Endeffekt nicht so falsch.
oldblueeyes Geschrieben 11. Mai 2022 Melden Geschrieben 11. Mai 2022 (bearbeitet) Ich hatte nichts anderes behauptet. Am Ende des Tages müssen es ja nicht konzerninterne Flugzeuge sein. SN hat auch externe 333 bekommen. OS wird das bekommen, was im Gesamtmix das ROCE optimiert. Vergiss nicht, ich bin der " Deibel" aller VIE Foristen weil ich deren 787 Träume schon 2016 skeptisch gegenüber stand. Bearbeitet 11. Mai 2022 von oldblueeyes
d@ni!3l Geschrieben 11. Mai 2022 Melden Geschrieben 11. Mai 2022 (bearbeitet) vor 6 Minuten schrieb oldblueeyes: Am Ende des Tages müssen es ja nicht konzerninterne Flugzeuge sein. SN hat auch externe 333 bekommen. Ja stimmt. Aber intern hat man halt einige 333 übrig, wenn LH den in FRA nicht mehr benötigt. Also den ggf. unter Marktwert abgeben und dafür extern was holen macht auch nur bedingt sinn - da kann man den auch konzernintern nutzen (wenn(!) es denn keinen guten Markt dafür gibt, das nehme ich nur an). Es spart auf jeden Fall Cash, was ja eher knapp ist und Flugzeuge nicht "zu Ende" fliegen wäre auch LH-Konzern untypisch. vor 6 Minuten schrieb oldblueeyes: Vergiss nicht, ich bin der " Deibel" aller VIE Foristen weil ich deren 787 Träume schon 2016 skeptisch gegenüber stand. Ja, das hab ich mitbekommen. Lokalpatrioten in Airline-Foren und sachliche Argumente ist so eine Sache... Bearbeitet 11. Mai 2022 von d@ni!3l
ArnoldB Geschrieben 11. Mai 2022 Melden Geschrieben 11. Mai 2022 (bearbeitet) Man kann ja pragmatisch an das ganze heran gehen, und da habe ich mich eben gefragt ob das Szenario "LH behält sich alle 787 und gibt 333 an OS ab" in der Gesamtbetrachtung unterm Strich wirklich die strategisch und finanziell bessere Entscheidung ist. Und wie schon gesagt muss man irgendwo halt eine Linie ziehen und Grundsatzentscheidungen treffen. Wenn es ganz alleine um den zu erzielenden Profit ginge, dürfte ich ja gar keine Flugzeuge mehr in Wien stationieren, weil alles in ZRH besser performt. Die vier neuen A320neo dürfte die AUA dann ja auch nicht bekommen, würde in ZRH sicher auch besser performen, und es gäbe noch jüngere A320ceo im Konzern. Trotzdem kommen sie. Also kann der Profit ja nicht das alleinige Kriterium sein. Natürlich kann ich auch 333 nach VIE stellen, gebe dann gewisse auch gut funktionierende Strecken auf, habe weniger Bellycargo Kapazitäten, höheren Umschulungsaufwand, zahle in Zukunft vielleicht immer höhere Lärm/CO2-Gebühren an Flughäfen und habe einen höheren Treibstoffverbrauch, und muss das Langstrecken-Fass in 10-15 Jahren wieder aufmachen. Ob es das wirklich wert ist, wenn man vielleicht einige junge 787-9 zu Schnäppchenpreisen vom Gebrauchtmarkt nehmen könnte und das Thema damit für die nächsten 25 Jahre erledigt ist? Muss im Endeffekt halt LH entscheiden. Bearbeitet 11. Mai 2022 von ArnoldB 2
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