Carlos Geschrieben 5. Februar 2024 Melden Geschrieben 5. Februar 2024 (bearbeitet) Am 3.2.2024 um 16:33 schrieb Avroliner100: Nach KLM geht auch Air France auf der Innereuropäischen Business Class vom Porzellan weg. Künftig wird das Essen in Pappschachteln mit Einweg Verpackung serviert. Optisch sieht es gar nicht so kacke aus. Haptisch ist es allerdings nicht besonders Wertig. Über die Nachhaltigkeit kann man streiten. Zwar weniger Gewicht an Bord, dafür aber auch deutlich mehr Verpackungsmüll. Aufjedenfall könnte sich die PR Abteilung (egal von welcher Airline) das blumige Nachhaltigkeitsgeschwafel aus Kundenwunsch sparen: https://corporate.airfrance.com/en/news/new-gourmet-meal-box-business-air-france-short-haul-flights Quelle: https://frankfurtflyer.de/air-france-serviert-das-essen-in-der-business-class-kuenftig-in-pappschachteln/ Randnotiz: Beschichtete Pappe für Lebensmittel ist nicht recyclebar. Sobald Pappe mit Lebensmitteln kontaminiert ist, geht das Zeug genauso in die Verbrennung wie normaler Haushaltsmüll. Da wird nirgends n neuer DIN A4 Block draus. Nachhaltigkeit geschenkt. Zumal an Bord vermutlich eh nicht getrennt wird, sondern alles in den gleichen Sack wandert. Der Unterschied zur Schuhschachtel ist die Beschichtung? Solche Verpackungen (Trays und mit Deckel Box genannt) sind kompostierbar. Allerdings arbeiten die üblichen wirtschaftsfeindlichen ökologischen Sittenwächter auch schon an einer Kommunikationsstrategie gegen diese Verpackungen. Bearbeitet 5. Februar 2024 von Carlos
Beliebter Beitrag Avroliner100 Geschrieben 5. Februar 2024 Beliebter Beitrag Melden Geschrieben 5. Februar 2024 vor 3 Stunden schrieb Carlos: Allerdings arbeiten die üblichen wirtschaftsfeindlichen ökologischen Sittenwächter auch schon an einer Kommunikationsstrategie gegen diese Verpackungen. Auch wenn es jetzt ein bisschen ins Offtopic geht: Das hat zur Abwechslung mal überhaupt gar nichts mit angeblichen Sittenwächtern zu tun, sondern vielmehr mit Technologie, Wirtschaftlichkeit und am Ende auch Hygiene. vor 3 Stunden schrieb Carlos: Der Unterschied zur Schuhschachtel ist die Beschichtung? Genau Richtig. Eine ganz normale Schuhschachtel aus Pappe kannst du ganz normal und ohne große Probleme kompostieren oder recyceln, sofern sie aus 100% Pappe entsteht. Sobald du aber eine optische Hochglanzbeschichtung auf der Pappe hast, hört es schon auf. Beispielsweise die Titelseite von einem Hochglanzmagazin. Die ist oft mit einer hauchdünnen Kunststofffolieüberzogen. Das Problem ist hier: Sowohl die dünne Kunststoffolie als auch der Karton sind für sich genommen recyclebar. Zusammen aber ein Fall für die Müllverbrennung, denn du bekommst die Stoffe nicht mehr voneinander getrennt. Zumindest nicht auf einem wirtschaftlich sinnvollen Weg. Sprich: Wäre viel zu teuer. Selbiges ist auch bei Einwegpappe für Lebensmittel der Fall: Becher, Teller etc. sind in der Regel beschichtet, sodass sie entweder nicht oder wenigstens kaum Fettdurchlässig sind. Im schlechtesten aber häufigsten Fall ist es eine PFAS Kunststoffbeschichtung, die nicht nur unrecyclebar und mit Mikroplastik belastet ist sondern auch noch gesundheitlich schädlich ist. Es gibt auch da schon nachhaltige Beschichtungslösungen. Aber auch da: Die sind viel teurer und daher nicht unbedingt finanziell attraktiv. Auch das ändert in den allermeisten Fällen jedoch nichts an der Entsorgung, denn du kannst diese Beschichtungen ebenso nicht mehr voneinander trennen. So gehen beide Varianten am Ende in die Verbrennung, eine enthält allerdings wenigstens kein Mikroplastik. Die Rohstoffe sind aber dennoch verloren. Verbrennung oder Kompostierung (neben den Feldweg kippen) ist kein Recycling sondern Entsorgung. Wir sind noch nicht einmal fähig, den Alu Deckel von einem Jogurtbecher maschinell zu trennen. Auch das ist alles Entsorgung. Genauso wie ein Tetra Pack. Selbst wenn Recyclebar auf der Verpackung steht. Denn Recyclebar bedeutet nicht, dass es auch recycelt wird. In mühsamer Handarbeit kann ich natürlich auch den Jogurtbecher nehmen, den Deckel von Hand abziehen, beides spülen und dann getrennt recyceln. In der Praxis ist das aber nicht wirtschaftlich sondern viel zu teuer. Also weg damit. Klar kann ich nen Tetrapack von Hand auseinanderbauen … aber ne Maschine kann es bislang nicht. Letzter Punkt ist dann noch die Hygiene: Bis der ganze Müll letztendlich in der „Weiterverarbeitung“ ankommt, befindet er sich in teils erbärmlichem Zustand. Ein Butterpapier, eine Pappschale einer Currywurst voll Mayo und Ketchup, einen Kaffeebecher mit Milchresten … das willst du nicht mehr recyceln geschweige denn überhaupt anfassen. Das wird direkt in die Verbrennung geschoben. Lustigerweise nicht selten mit genau dem gleichen Plastikmüll, den wir in unserem eigenen Haushalt noch säuberlich getrennt haben. Denn auch beim Einwegplastik ist leider das allerwenigste tatsächlich wiederverwertbar. Das einzige, was tatsächlich eine reale Chance hat, sind saubere Umverpackungen (für Küchenrollen, Klopapier, andere Artikel…) und eventuell noch saubere Mineralwasserflaschen. Dann hört es leider aber auch schon recht schnell auf. 2019 haben wir gerade mal knappe 5,6% unseres Verpackungsmülls auch tatsächlich recycelt. Der Rest ging in die Verbrennung. Oder in den Export. https://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/plastikmuell-deutschland-recycelt-nur-5-6-prozent-des-abfalls-a-1248715.html Export? Ja, wir schieben große Teile unseres nicht recyclebaren Mülls ins Ausland, zum Beispiel nach Malaysia oder Afrika. Dort wird die ganze scheisse dann einfach hinter den Hügel gekippt und die Kinder suchen darin nach Wertsachen. Für unsere Statistik ist exportierter Müll gleichzeitig oftmals „recycelt“. https://www.spiegel.de/wirtschaft/greenpeace-studie-malaysia-wird-zur-deutschen-muellkippe-a-514cf9e0-2ca8-4939-87fa-729a8a20a610# Hat jetzt wenig mit Air France direkt und noch weniger mit Luftfahrt zu tun - dennoch ein kleiner Exkurs. Unterm Strich - um wieder zu AF zu kommen: Was Nachhaltigkeit angeht schlägt Mehrweg nahezu immer Einweg. Und nichts ist mehr „Mehrweg“ als ein Porzellanteller, den man über zig Jahre verwenden und einfach spülen kann. 20
Carlos Geschrieben 5. Februar 2024 Melden Geschrieben 5. Februar 2024 Warum wird der Widerstand gegen Palmblattgeschirr ständig größer. Das wäre doch eine sehr gute Alternative zum beschichteten Karton.
Avroliner100 Geschrieben 5. Februar 2024 Melden Geschrieben 5. Februar 2024 (bearbeitet) vor einer Stunde schrieb Carlos: Warum wird der Widerstand gegen Palmblattgeschirr ständig größer. Das wäre doch eine sehr gute Alternative zum beschichteten Karton. Ich vermute mal der hohe Preis wird ein enormes Kriterium sein. Ein Palmblatt Teller kostet dich im Großhandel um die 30 Cent pro Stück. Einen herkömmlich beschichteten Pappteller bekommst du im Großhandel teilweise für 2 Cent pro Stück. Für einen nicht kunststoffbeschichteten Pappteller musst du dagegen schon um die 10 Cent löhnen. Angenommen man wäre Air France, KLM oder Mc Donalds und hätte ein Budget von 30 Euro, dann könnte man entweder: 100 Leute mit Palmblatt Tellern 300 Leute mit plastikfreien Papptellern 1.500 Leute mit herkömmlichen Einwegtellern …versorgen. Was würdest du machen, wenn du Kosten sparen willst? Logistik und Reinigung für einen einzigen Porzellan Teller kosten dich ganz grob runtergebrochen rund 15-20 Cent, wenn du es von einem grossen Caterer machen lässt. Machst du es selbst, dann liegst du irgendwo im kaum messbaren. Mit dem Palmblatt Teller sparst du also schon mal nicht. Da bist du mit Porzellan deutlich billiger dran. Bearbeitet 5. Februar 2024 von Avroliner100
JSQMYL3rV Geschrieben 5. Februar 2024 Melden Geschrieben 5. Februar 2024 Spielt nicht auch das Gewicht eine Rolle? Das dürfte doch in der Luftfahrt einer der größten Kostentreiber sein, wegen dem zusätzlichen Kerosinverbrauch. (also Porzellan vs Plastik/Pappe) 1
Avroliner100 Geschrieben 5. Februar 2024 Melden Geschrieben 5. Februar 2024 (bearbeitet) vor einer Stunde schrieb JSQMYL3rV: Spielt nicht auch das Gewicht eine Rolle? Das dürfte doch in der Luftfahrt einer der größten Kostentreiber sein, wegen dem zusätzlichen Kerosinverbrauch. (also Porzellan vs Plastik/Pappe) Klar spielt das Gewicht eine entscheidende Rolle. Ein Kritikpunkt war allerdings die Argumentationsweise der Presseabteilung. Einweg hat nämlich nichts mit dem proklamierten “responsible Catering” zu tun, sondern es spart primär Gewicht, Kosten und Prozesse (kein Caterer muss Geschirr entgegen nehmen und spülen - der Müllsack reicht). Dadurch wird aber das Catering an sich nicht nachhaltiger. Bearbeitet 5. Februar 2024 von Avroliner100
Carlos Geschrieben 8. Februar 2024 Melden Geschrieben 8. Februar 2024 Welche Kosten (z.B. für die Visual Identity) fallen für die AF-spezifische Entwicklung der Boxen an? Welche Kosten werden dadurch zukünftig vermieden, welche Kostenvorteile lukriert AF durch Verwendung von Boxes anstatt Geschirr?
BCS Geschrieben 13. Februar 2024 Melden Geschrieben 13. Februar 2024 (bearbeitet) KLM wird mit der Einführung der A321NEO ebenfalls eine neue Livery einführen. Bzw. die aktuelle Livery etwas modifizieren. https://news.klm.com/klm-reveals-new-a321neo-livery/ Gleichzeitig bestätigt KLM die Zielgröße von ca. 30 A321NEO mit dem Ersten ab August diesen Jahres. Bearbeitet 13. Februar 2024 von BCS
Carlos Geschrieben 14. Februar 2024 Melden Geschrieben 14. Februar 2024 Wofür ist dies wichtig? "The new livery – the aircraft's exterior paint scheme – is both eye-catching and practical: the dark line separating KLM’s trademark blue and white swoops farther down, rendering the nosedome completely blue. This will ensure that, in the event of an emergency replacement, a new nosedome can be fitted without disrupting the signature blue markings. Another new standout feature is the black outline around the cockpit windows, making them look like sunglasses." Source: https://news.klm.com/klm-reveals-new-a321neo-livery/
BCS Geschrieben 14. Februar 2024 Melden Geschrieben 14. Februar 2024 Wenn Sie sich auf die Anpassung der Lackierung beziehen lautet die Antwort: Kosten sparen. Der Telegraph fasst das auch noch einmal zusammen. https://www.aerotelegraph.com/mini-anpassung-der-lackierung-hilft-klm-sparen
Avroliner100 Geschrieben 14. Februar 2024 Melden Geschrieben 14. Februar 2024 (bearbeitet) Wobei man schon darüber streiten kann, ob diese „Änderung an der Lackierung“ jetzt den AeroTelegraph Artikel Bzw. der KLM Pressestelle wert ist. Die Waschbärenmaske ist bei den NEOs fast überall Standard. Auch wenn manche Airline drauf verzichten mag gehört das gefühlt zur „Serienausstattung“ des Flugzeugs. Selbst wenn man mal ohne Maske geplant hatte … nur da weil jetzt vorne jetzt doch die völlig normale Maske drauf ist, ist das doch keine neue Livery… Angenommen man ist in einem Mercedes Autohaus und bestellt ne C Klasse ohne Typenbezeichnung. Wenig später will man am Kofferraum dann doch das AMG Logo drauf haben. Dann sagt das Mercedes Autohaus ja auch nicht: Guck mal, wir haben dem Typen heute ne neue Lackierung für seinen Benz verkauft - lass uns für diese sagenhafte Nachricht gleich mal ne Linked-In Story schreiben. Bearbeitet 14. Februar 2024 von Avroliner100
AV2 Geschrieben 14. Februar 2024 Melden Geschrieben 14. Februar 2024 (bearbeitet) vor 9 Minuten schrieb Avroliner100: Wobei man schon darüber streiten kann, ob diese „Änderung an der Lackierung“ jetzt den AeroTelegraph Artikel Bzw. der KLM Pressestelle wert ist. Die Waschbärenmaske ist bei den NEOs fast überall Standard. Auch wenn manche Airline drauf verzichten mag gehört das gefühlt zur „Serienausstattung“ des Flugzeugs. Nur da weil jetzt vorne die Maske drauf ist, ist das doch keine neue Livery… Wobei man schon darüber streiten kann, ob dieser Artikel jetzt von dir gelesen wurde. Es geht hauptsächlich um die veränderte Linienführung des blauen Teils, so dass das Radom nur noch einfarbig lackiert werden muss... Bearbeitet 14. Februar 2024 von AV2 4
Avroliner100 Geschrieben 14. Februar 2024 Melden Geschrieben 14. Februar 2024 (bearbeitet) vor 15 Minuten schrieb AV2: Wobei man schon darüber streiten kann, ob dieser Artikel jetzt von dir gelesen wurde. Es geht um die veränderte Linienführung des blauen Teils, so dass das Radom nur noch einfarbig lackiert werden muss... Ok ertappt. Ich hab mir die Bildchen bei Aerotelegraph in der Slideshow angeschaut. In meiner Naivität war ich eigentlich davon ausgegangen, dass man eine neue Livery anhand von Bildern von der alten Livery nennenswert unterscheiden kann. Dass jetzt das Radom komplett blau ist … ja gut. Aber ist das jetzt ernsthaft auch schon ne neue Livery? Bearbeitet 14. Februar 2024 von Avroliner100
AV2 Geschrieben 14. Februar 2024 Melden Geschrieben 14. Februar 2024 vor 16 Minuten schrieb Avroliner100: Ok ertappt. Ich hab mir die Bildchen bei Aerotelegraph in der Slideshow angeschaut. In meiner Naivität war ich eigentlich davon ausgegangen, dass man eine neue Livery anhand von Bildern von der alten Livery nennenswert unterscheiden kann. Dass jetzt das Radom komplett blau ist … ja gut. Aber ist das jetzt ernsthaft auch schon ne neue Livery? Angepasst trifft es meiner Meinung nach auch besser, als "neu". Fairerweise hat AeroTelegraph so aber auch getitelt. 1
Tschentelmän Geschrieben 15. Februar 2024 Melden Geschrieben 15. Februar 2024 KLM Flug 601 von Amsterdam nach LAX kehrte über Grönland zurück, da mehrere Toiletten an Bord defekt waren, scheinbar funktionierte nur noch eine. Frage mich hinsichtlich der Umkehr-Flugzeit, ob man über Grönland nicht gleich nach LAX hätte durchfliegen können. https://www.derwelt.at/alptraum-im-dreamliner-dieser-flug-war-ein-griff-ins-klo-news/
schwarzerAbt Geschrieben 15. Februar 2024 Melden Geschrieben 15. Februar 2024 (bearbeitet) vor 28 Minuten schrieb Tschentelmän: KLM Flug 601 von Amsterdam nach LAX kehrte über Grönland zurück, da mehrere Toiletten an Bord defekt waren, scheinbar funktionierte nur noch eine. Frage mich hinsichtlich der Umkehr-Flugzeit, ob man über Grönland nicht gleich nach LAX hätte durchfliegen können. https://www.derwelt.at/alptraum-im-dreamliner-dieser-flug-war-ein-griff-ins-klo-news/ Vielleicht nicht nach LAX, aber doch nach NY, Chicago oder Bosten wenn man Kanada mal aussen vor läßt. Bearbeitet 15. Februar 2024 von schwarzerAbt
Emanuel Franceso Geschrieben 15. Februar 2024 Melden Geschrieben 15. Februar 2024 Dafür hat man in AMS direkt die eigene Wartung und ggf. ein Ersatzflugzeug. https://www.flightradar24.com/data/flights/kl601#33f7306a 1
born4fly Geschrieben 21. Februar 2024 Melden Geschrieben 21. Februar 2024 Hallo, Ich frage mich seit einiger Zeit, warum (und mit welchem Vorteil) betreibt KLM 737-900 ? Die Maschinen haben gerade mal 2 Sitzplätze mehr als die -800 (nach Angaben ihrer eigenen Hp) , fliegen gemischt mit den -800 Strecken . Warum muß KLM diesen Typ betreiben ?
HAJ98 Geschrieben 21. Februar 2024 Melden Geschrieben 21. Februar 2024 Ein Grund ist auf jeden Fall, dass die 737-900 eine größere „Business Class“ hat. Wenn du die Seat Maps vergleichst, sind in der 739 10 Reihen vorgesehen und in der 738 fünf Reihen. Die 739 wird also auf Strecken mit höherem Business aufkommen eingesetzt, ohne die Economy deswegen im Vergleich zur 738 verkleinern zu müssen.
born4fly Geschrieben 22. Februar 2024 Melden Geschrieben 22. Februar 2024 Danke @HAJ98 ,von diesem Standpunkt aus habe ich das nicht gesehen. Ja ,du hast Recht ,das ist ein Grund
Emanuel Franceso Geschrieben 6. März 2024 Melden Geschrieben 6. März 2024 Air France wird im Sommer 2024 Flugzeuge von Amelia (A320, u.a. nach Berlin) Amelia International (A319) und ASL Airlines France einsetzen (B738). https://luchtvaartnieuws.nl/nieuws/categorie/2/airlines/ook-air-france-huurt-capaciteit-elders-voor-druk-zomerseizoen KLM wird im Sommer 2024 insgesamt 8 Flugzeuge von Eastern Airways, German Airways und Privilege Style einsetzen. https://luchtvaartnieuws.nl/nieuws/categorie/2/airlines/klm-huurt-komende-zomer-acht-vliegtuigen-vanwege-capaciteitstekort
Carlos Geschrieben 28. März 2024 Melden Geschrieben 28. März 2024 https://simpleflying.com/air-france-klm-direct-flights-from-milan-to-new-york/ AF/KL wollen ab Linate nach New York. Das Problem ist, dass für Langstrecken nur Malpensa vorgesehen ist. Warum eigentlich? Weil es die EU-Bürokratie sich dies so vorstellt? Gibt es einen anderen Grund? Wenn die EU in den Luftverkehr eingreift, geschieht Chaos. Das Beispiel Malpensa ist so ein Beispiel. Die EU hat in den Luftverkehr eingegriffen und hat durch ihr Projekt Malpensa statt Linate nur Chaos geschaffen. Der Flughafen Malpensa war (ist) eines von 30 prioritären Infrastrukturprojekte, die sich die EU-Bürokratie in den Kopf gesetzt hat. Mit Malpensa statt Linate ist die EU klar gescheitert.
Raphael Geschrieben 28. März 2024 Melden Geschrieben 28. März 2024 In Malpensa sind die Vorraussetzungen für Langstrecken deutlich besser wie in Linate. Linate ist ein klassischer City-Airport mit einer nicht besonders langen Bahn (~2400m), der hauptsächlich Kurzstrecken innerhalb Italiens und zu ausgewählten Zielen in Europa mit hohem Anteil an Geschäftsreisenden bietet. Der Flughafen hat aufgrund seiner Nähe zur Stadt keine Expansionmöglichkeiten und das Terminal in Linate ist mit dem in MXP (T1) nicht zu vergleichen. Das System, wie es in Mailand anzutreffen ist, mag zwar in Europa eher selten sein, aber ist in anderen Teilen der Welt Gang und gebe. Und in Rio, Washington, New York, São Paulo, Shanghai, Bangkok und Souel fordert niemand Langstrecken am alten, Stadtnahen Flughafen wie du… Hör doch mal bitte auf, alles, was dir nicht 100%ig passt, auf die Politik zu schieben, nur weil es dir am Verständnis von komplexen Prozessen in einer schnelllebigen, globalisierten Welt mangelt (wobei man hierfür wirklich nur einen gesunden Menschenverstand bräuchte). 9
Carlos Geschrieben 28. März 2024 Melden Geschrieben 28. März 2024 vor 32 Minuten schrieb Raphael: In Malpensa sind die Vorraussetzungen für Langstrecken deutlich besser wie in Linate. Linate ist ein klassischer City-Airport mit einer nicht besonders langen Bahn (~2400m), der hauptsächlich Kurzstrecken innerhalb Italiens und zu ausgewählten Zielen in Europa mit hohem Anteil an Geschäftsreisenden bietet. Der Flughafen hat aufgrund seiner Nähe zur Stadt keine Expansionmöglichkeiten und das Terminal in Linate ist mit dem in MXP (T1) nicht zu vergleichen. Das System, wie es in Mailand anzutreffen ist, mag zwar in Europa eher selten sein, aber ist in anderen Teilen der Welt Gang und gebe. Und in Rio, Washington, New York, São Paulo, Shanghai, Bangkok und Souel fordert niemand Langstrecken am alten, Stadtnahen Flughafen wie du… Hör doch mal bitte auf, alles, was dir nicht 100%ig passt, auf die Politik zu schieben, nur weil es dir am Verständnis von komplexen Prozessen in einer schnelllebigen, globalisierten Welt mangelt (wobei man hierfür wirklich nur einen gesunden Menschenverstand bräuchte). Danke, dass du deine vermeintliche Überlegenheit offenbaren willst. Ich habe eine andere Meinung und habe diese Dinge, die du erklärst überhaupt nicht angesprochen. Es geht darum, dass Linate durch Malpensa vollständig ersetzt werden sollte und nicht um die Limitationen, die bei Linate zweifelsohne bestehen. Die EU ist mit dem Vorhaben gescheitert - Linate nach wie vor in Betrieb, die Verkehrsaufteilung ist willkürlich (wenngleich Langstrecken aufgrund der längeren Bahnen in Malpensa konzentriert sind). Warum Malpensa als prioritäres Projekt durch die EU ausgewählt wurde, würde mich interessieren.
Beliebter Beitrag jubo14 Geschrieben 28. März 2024 Beliebter Beitrag Melden Geschrieben 28. März 2024 Was hier sicherlich eine ganze Reihe von Usern nervt, ist Deine gebetsmühlenartige Schuldzuweisung an die EU. Was bitte hat die EU denn mit dem Verlagern der Verkehrsströme von LIN nach MXP zu tun? Es war der italienische Staat, der die Entscheidung getroffen hat den Fernverkehr über MXP abzuwickeln und es waren italienische Gerichte, die die Zahl der Flugbewegungen beschränkt und den Interkontinentalverkehr in LIN verboten haben. Dein Hass auf die EU geht einem hier echt auf die Nerven! 20
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