wrangler Geschrieben 9. März 2013 Melden Geschrieben 9. März 2013 Auf die hätte ich jetzt auch eher getippt!! Würde auch für Skyworks Sinn machen, die ACMI zu verleasen. Bin mir nicht sicher ob das funktionieren würde. So wie das Projekt beschrieben ist gibt es wohl anfangs kein eigenes AOC bei Rostock Airways. Dass heisst Skywork müsste als Luftfrachtführer auftreten, was aus meiner Sicht mit einem Schweizer AOC auf einer Europäischen Binnenstrecke nicht geht. Gruß Wrangler
C9T Geschrieben 9. März 2013 Melden Geschrieben 9. März 2013 Warum sollte das nicht gehen? Umgekehrt geht's ja auch. Cirrus ist 2003 mit ihrem AOC und deutsch registriertem Flugzeug für flyaboo Genf - Lugano geflogen bis die ihr eigenes AOC hatten
ChiefT Geschrieben 9. März 2013 Autor Melden Geschrieben 9. März 2013 Bin mir nicht sicher ob das funktionieren würde. So wie das Projekt beschrieben ist gibt es wohl anfangs kein eigenes AOC bei Rostock Airways. Dass heisst Skywork müsste als Luftfrachtführer auftreten, was aus meiner Sicht mit einem Schweizer AOC auf einer Europäischen Binnenstrecke nicht geht. Gruß Wrangler Sie könnten es mit non-objection probieren.
AN-12 Geschrieben 10. März 2013 Melden Geschrieben 10. März 2013 Es gibt doch das europäische Luftverkehrsabkommen mit der Schweiz. Soweit ich weis, werden die schweizer Airlines wie die anderen europäischen auch behandelt. Fakt ist ja, dass Skywork derzeit neue Beschäftigung für die Dashs sucht oder diese loswerden möchte. Rein hypothetisch kann ich mir denken, dass es günstiger ist, die Dinger ACMI zu verleasen, als vorzeitig aus den eigenen Leasingverträgen auszusteigen.
iai-kfir Geschrieben 10. März 2013 Melden Geschrieben 10. März 2013 Ich kann mir die Skywork für diesen Job nicht vorstellen, da sie die Technik für die Q400 gar nicht alleine gebacken kriegen, es springen in BRN doch schon jetzt mehr als genügend teuere Leiharbeiter und Fremdfirmen für diesen Flugzeugtyp herum.
baerchen Geschrieben 10. März 2013 Melden Geschrieben 10. März 2013 Es gibt doch das europäische Luftverkehrsabkommen mit der Schweiz. Soweit ich weis, werden die schweizer Airlines wie die anderen europäischen auch behandelt. Fakt ist ja, dass Skywork derzeit neue Beschäftigung für die Dashs sucht oder diese loswerden möchte. Rein hypothetisch kann ich mir denken, dass es günstiger ist, die Dinger ACMI zu verleasen, als vorzeitig aus den eigenen Leasingverträgen auszusteigen. und an wen sollten SW ACMI verleasen um das Projekt Rostock zu ermöglichen ? Schweizer in Deutschland Domestic ?? Ich glaube es kaum! Schweizer Flugzeug auf deutschem AOC ?Ich glaube es kaum ? Das Ding war für mich in dem Moment gestorben, als ich das Interview gelesen habe, in dem der GF angibt erstmal ACMI fliegen zu wollen. Da mangelt es schon am luftrechtlichen Grundverständnis..
AN-12 Geschrieben 10. März 2013 Melden Geschrieben 10. März 2013 und an wen sollten SW ACMI verleasen um das Projekt Rostock zu ermöglichen ? Schweizer in Deutschland Domestic ?? Ich glaube es kaum! Schweizer Flugzeug auf deutschem AOC ?Ich glaube es kaum ? Das Ding war für mich in dem Moment gestorben, als ich das Interview gelesen habe, in dem der GF angibt erstmal ACMI fliegen zu wollen. Da mangelt es schon am luftrechtlichen Grundverständnis.. Zwischen ACMI und klassischem Wetlease gibt es ja zig Schattierungen. Warum sollte es nicht möglich sein, zunächst unter Skywork-Flugnummer zu fliegen? Mit deren Crews, Operations und eigenem Vertieb. Ebenso wie bei Manx2. Soweit ich weis, können Schweizer durch das Luftverkehrsabkommen auch Domestic innerhalb der EU fliegen.
Klaus-Günther Geschrieben 10. März 2013 Melden Geschrieben 10. März 2013 Zwischen ACMI und klassischem Wetlease gibt es ja zig Schattierungen. Warum sollte es nicht möglich sein, zunächst unter Skywork-Flugnummer zu fliegen? Mit deren Crews, Operations und eigenem Vertieb. Ebenso wie bei Manx2. Soweit ich weis, können Schweizer durch das Luftverkehrsabkommen auch Domestic innerhalb der EU fliegen. Das Luftverkehrsabkommen CH mit der EU hat die Kabotagerechte (8. und 9. Freiheit) ausgeklammert. Diese sind Bestandteil von separaten Verhandlungen, die meines Wissens noch nicht abgeschlossen sind. D.h. innerdeutsche Flüge mit Skywork darf es aktuell nicht geben.Egal, ob Charter oder Linie.
scandic Geschrieben 10. März 2013 Melden Geschrieben 10. März 2013 Das Ding war für mich in dem Moment gestorben, als ich das Interview gelesen habe, in dem der GF angibt erstmal ACMI fliegen zu wollen. Da mangelt es schon am luftrechtlichen Grundverständnis.. Ist diese Aussage nicht ein bisschen frech? Ohne zu wissen, wer da wirklich in die Bresche springt (Skywork ist ja nur ein unbestätigtes Gerücht), der GF Inkompetenz zu unterstellen, ist m.E. sehr gewagt. Aber mal eine Anschlussfrage meinerseits: wie sähe es aus, wenn Skywork dafür eine deutsche Tochtergesellschaft gründet und die Flugzeuge einfach ins deutsche Register überträgt. Wie schnell kann diese Gesellschaft ihr Zertifikat bekommen?
wozzo Geschrieben 10. März 2013 Melden Geschrieben 10. März 2013 Das Ding war für mich in dem Moment gestorben, als ich das Interview gelesen habe, in dem der GF angibt erstmal ACMI fliegen zu wollen. Da mangelt es schon am luftrechtlichen Grundverständnis.. An dem Grundverständnis mangelt es mir allerdings auch, weswegen ich dankbar wäre, wenn mir das erklärt würde. Solange die vermietende Gesellschaft in Deutschland Flüge durchführen darf (Skywork ist ja nur eine Spekulation dieses Forums) – worin bestehen die rechtlichen Probleme? Mir erscheint ein solches Vorgehen auch insofern nachvollziehbar, als dass man keine neue Gesellschaft über einen langen Zeitraum aufbauen muss, also gibt es zeitliche Vorteile und eine niedrigere Anschubfinanzierung? Und hängt es nicht von den Mietverträgen ab, dass man notfalls einen schnellen Exil machen kann (wenn die rosigen Prognosen sich nicht bewahrheiten sollten)? War nicht flytouropa/Memmingen so eine Konstruktion? Dass in Spotterspreadsheets die Anmerkung "keine richtige Airline" in der Kommentarspalte steht, das sollte ja kein Kriterium sein.
ChiefT Geschrieben 10. März 2013 Autor Melden Geschrieben 10. März 2013 Das Luftverkehrsabkommen CH mit der EU hat die Kabotagerechte (8. und 9. Freiheit) ausgeklammert. Diese sind Bestandteil von separaten Verhandlungen, die meines Wissens noch nicht abgeschlossen sind. D.h. innerdeutsche Flüge mit Skywork darf es aktuell nicht geben.Egal, ob Charter oder Linie. Das Zauberwort heisst Streckenrechte, wie hier richtig angemerkt. Sie könnten höchstens befristet um Non-Objection bei anderen Fluggesellschaften und dem LBA anfragen. Allerdings glaube ich nicht, dass sie die bekämen. Alternativ nutze man ein anderes AOC zum ACMI.
LH3611 Geschrieben 10. März 2013 Melden Geschrieben 10. März 2013 Die Kombination Skywork+DH4 kann ich mir nicht wirklich vorstellen, der Leasinggeber sucht schon seit geraumer Zeit einen neuen Betreiber für die Dash's. Und für de Rostocker gibt es bestimmt einfachere Möglichkeiten, an Gerät zu kommen, als über eine schweizer Firma.
HS125 Geschrieben 10. März 2013 Melden Geschrieben 10. März 2013 An dem Grundverständnis mangelt es mir allerdings auch, weswegen ich dankbar wäre, wenn mir das erklärt würde. Solange die vermietende Gesellschaft in Deutschland Flüge durchführen darf (Skywork ist ja nur eine Spekulation dieses Forums) – worin bestehen die rechtlichen Probleme? Mir erscheint ein solches Vorgehen auch insofern nachvollziehbar, als dass man keine neue Gesellschaft über einen langen Zeitraum aufbauen muss, also gibt es zeitliche Vorteile und eine niedrigere Anschubfinanzierung? Und hängt es nicht von den Mietverträgen ab, dass man notfalls einen schnellen Exil machen kann (wenn die rosigen Prognosen sich nicht bewahrheiten sollten)? War nicht flytouropa/Memmingen so eine Konstruktion? Dass in Spotterspreadsheets die Anmerkung "keine richtige Airline" in der Kommentarspalte steht, das sollte ja kein Kriterium sein. Ja vergleichbar mit Flytouropa, CSO Cityfly, Manx2, Iceland Express. Eine Gesellschaft die sich auf die Planung, Organisation; Marketing und den Ticketvertrieb unter eigenem "Label" kümmert und den Flugbetrieb an einen Partner ausgliedert. Vorteil: klar kalulierbare Kostenstruktur, schneller Markteintritt, Streckenerprobung= Strecken/Projekt können relative zeitnah wieder reduziert eingestellt werden bei Erfolglosigkeit. Nachteil: AOC Partner kann "angeflogene" gute Strecken selbst übernehmen, vom Flugbetrieb des Partners (Qualität, Zuverlässigkeit abhängig), höhere Kosten pro Rotation (da der Partner mitverdient).
A380 Geschrieben 11. März 2013 Melden Geschrieben 11. März 2013 SkyWork hat nur eine Q400 abgestellt. die zweite ist im Sommerflugplan mit den Feriendestinationen und Thessaloniki fest verplant. Die Dritte Q400 wird für Charter und als Reserve genutzt. Ab dem Winterflugplan 2013/2014 sieht es dann wohl wieder anders aus.
ChiefT Geschrieben 12. Juni 2013 Autor Melden Geschrieben 12. Juni 2013 www.rostock-airways.de Nun scheint es los zugehen - mit offenbar eingecharterten gerät von Air Nostrum. Dazu auch der airliners.de-Artikel: http://www.airliners.de/erstes-ziel-mallorca-rostock-airways-nimmt-flugbetrieb-auf/29790
tom aus l Geschrieben 12. Juni 2013 Melden Geschrieben 12. Juni 2013 Hab´eben mal auf die hp von Rostock Airways geschaut.Es läuft ein Band durch auf dem für PMI geworben wird.One way zum "Knallerpreis von 170,- € ; hin und rück für "nur" 310,- €. Wenn bei solchen Schnäppchen der Flieger nicht voll wird,dann weiß ich nicht.
jubo14 Geschrieben 12. Juni 2013 Melden Geschrieben 12. Juni 2013 Gemessen an den Alternativen kann ich den Preis nicht wirklich hoch finden! Von Hamburg kostet es 291,- €, von Berlin werden 226,- € fällig. Nur wenn ich von Rostock erst nach HAM oder TXL muss, geht das weder kostenlos, noch ohne größere Zeitverluste.
tom aus l Geschrieben 12. Juni 2013 Melden Geschrieben 12. Juni 2013 Morgen,13.06.13, Hinflug 95,68 € ; Rückflug am 20.06.13,62,99 € . Ab LBC mit Ryanair,macht zusammen 158,67 € .Die 1:45 Std. bis höchstens 2 Std auf der A 20 werden wohl hinzukriegen sein.PMI ist ja kein buisiness-Ziel,als Urlauber nehme ich mir die Zeit.140,- € pro Person nehm ich doch gerne mit.Macht als Familie mit 2 Kindern eben mal 540,- €,die ich auf Malle verleben kann.
Pilot Pirx Geschrieben 24. Oktober 2013 Melden Geschrieben 24. Oktober 2013 Nach den Verlautbarungen im Sommer wollte Rostock Airways am 27. Oktober den regulären Linienbetrieb nach Frankfurt, München und Kopenhagen starten. Allerdings tat sich rein gar nichts in Sachen Flugplan und Buchbarkeit. Heute meldet die Ostsee-Zeitung, der Start werde um 60 Tage verschoben, ab 8. November sollen die Flüge buchbar sein. Mit den Charterflügen nach Mallorca im Sommer wurden "unter 50.000 Euro" Verlust gemacht. Andres Blass ist nicht mehr Geschäftsführer, Nachfolger ist ein Rechtsanwalt aus Weimar.
tom aus l Geschrieben 24. Oktober 2013 Melden Geschrieben 24. Oktober 2013 Leider ist der Artikel der Ostsee Zeitung nur für Abonementsinhaber sichtbar ,oder man muß die Printausgabe wählen.Eine immer weiter verbreitete Unsitte, lt LN muß journalistische Arbeit bezahlt werden. Der GF von Rostock Airways ist jetzt RA Norbert Dotterweich,Weimar.
BAVARIA Geschrieben 25. Oktober 2013 Melden Geschrieben 25. Oktober 2013 Hier gibts näheres Online zu lesen: http://www.svz.de/nachrichten/home/top-thema/artikel/linienflieger-in-laage-bleiben-am-boden.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=111&cHash=dbc569eabe384f5b67546dde1c0c151a
scramjet Geschrieben 25. Oktober 2013 Melden Geschrieben 25. Oktober 2013 Mit den Charterflügen nach Mallorca im Sommer wurden "unter 50.000 Euro" Verlust gemacht. Lt. dem von BAVARIA verlinkten Artikel hatte man eine Auslastung von fast 90%. Wenn man damit noch Verluste macht, weiß ich nicht, wie man damit jemals Gewinn erzielen will. Im Schnitt 80 Paxe in 90-Sitzern, mit 60 Flügen 50K Verlust gemacht... Weiß jetzt net, wie hoch die Preise bei denen sind. Aber dürften ja nochmal 4 bis 5 Paxe nötig sein, um überhaupt auf null rauszukommen... Leider ist der Artikel der Ostsee Zeitung nur für Abonementsinhaber sichtbar ,oder man muß die Printausgabe wählen.Eine immer weiter verbreitete Unsitte, lt LN muß journalistische Arbeit bezahlt werden. Tut jetzt nichts zur Sache an sich. Aber dass Journalisten nicht für lau arbeiten, sollte ja wohl klar sein. Und besonders, wenn man noch eine gewisse Qualität fordert (wo viele der Luftfahrt-"Experten" hier ja eh immer am Niveau des Journalismus rummeckern), das kostet halt. Man kann sich jetzt aussuchen, ob man lieber direkt was bezahlt, oder sich lieber mit Werbung zubomben lässt... Aber dass man die Zeitung für umsonst kriegt, erwartet ja auch keiner.
tom aus l Geschrieben 25. Oktober 2013 Melden Geschrieben 25. Oktober 2013 Ich habe auch nicht den Anspruch jedes journalistische Produkt gratis zu bekommen. Ich habe unsere Lokalzeitung die LN ( Schwesterblatt der Ostseezeitung) aboniert,dazu leiste ich mir einige Magazine. Irgendwann ist das Geld für Printprodukte zu Ende.Gerade für uns Forumnutzer ist es schier unmög- lich alle Zeitungen Deutschlands zu abonieren,die im Forum zitiert werden.Nur darauf hob meine Kritik ab.Zumal es diverse freie Internetprodukte zu lesen gibt, wäre es für mich wünschenswert auswärtige Tageszeitungen dann auch frei lesbar zu haben.
L49 Geschrieben 25. Oktober 2013 Melden Geschrieben 25. Oktober 2013 Laut Artikel Flüge mit DO 328 bei Preisen von 150,- für ein Returnticket nach FRA oder MUC lt. Zeitungsartikel. Wird da ggf. mit Auslastungen von > 100% gerechnet? <_<
tom aus l Geschrieben 25. Oktober 2013 Melden Geschrieben 25. Oktober 2013 Die Kalkulation von Rostock Airways ist ,wie sie in den Pressemitteilungen kolportiert werden, in der Tat recht komisch. Wenn wie hier von scramjet bzw. Pilot Pirx gepostet wird, bei 90 % Auslastung eine Unterdeckung von 50.000 € erreicht wird, hat sich wohl jemand sehr stark verrechnet.Der user L49 stellt die Zahl von Minimum 100 % Auslastung für die geplanten Linienverbindungen in den Raum,die benötigt würden.Ich gehe einen Schritt weiter,es wird ein Dachgepäck- träger installiert,dann kann man 120 % Auslastung generieren.(das war nur Spaß auf den Spaß der Pressemitteilung)
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