OliverWendellHolmesJr Geschrieben 19. November 2017 Melden Geschrieben 19. November 2017 vor einer Stunde schrieb B2002: Der bayrische Verkehrsminister war also dagegen, dass jemand kompetentes aus MUC zum BER abwandern, um diesen fertigzustellen bzw. weiterzuentwickeln. Wen wundert das nur?! Und wie passt die Ablehnung Brandenburgs in die Theorie. Die zudem nicht von der Hand zu weisen ist. Wenn es einen Baugeschäftsführer gibt braucht es neben dem Geschäftsführer nicht noch einen Personal- und einen Finanzgeschäftsführer. Und der Kandidat selber wollte wohl nur als Geschäftsführer. vor 30 Minuten schrieb Käptn_Adler: Oder gibt es schlicht unkalkulierbare technische Schwierigkeiten ? Den Nachtrag 6.1 zur Baugenehmigung, mit dem die Brandschutztrennung zwischen Flughafenbahnhof und Terminalgebäude final geklärt werden soll. Bei der Baustelle kann kein Zulieferer guten Gewissens Verträge unterschreiben, die Strafzahlungen bei Verzug vorsehen, solange der Genehmigungsprozess nicht abgeschlossen ist. Darüber hinaus sollten sich die beiden Länder dringend über die weitere Finanzierung einigen, bevor
Nosig Geschrieben 20. November 2017 Melden Geschrieben 20. November 2017 Tippt eigentlich jemand der Anwesenden hier noch auf vor 2020?
chris2908 Geschrieben 20. November 2017 Melden Geschrieben 20. November 2017 3 hours ago, Nosig said: Tippt eigentlich jemand der Anwesenden hier noch auf vor 2020? Wohl eher nicht....
medion Geschrieben 20. November 2017 Melden Geschrieben 20. November 2017 (bearbeitet) 19 hours ago, B2002 said: Der bayrische Verkehrsminister war also dagegen, dass jemand kompetentes aus MUC zum BER abwandern, um diesen fertigzustellen bzw. weiterzuentwickeln. Wen wundert das nur?! Klar, jetzt sind die Bayern wieder Schuld.... Mein Tipp, das Ding geht nie ans Netz. (Ich möchte bitte Lügen gestraft werden, die schönen Milliarden-Euros, zum Glück sind die ja nicht weg, es hat nur jetzt jemand anderes...). Der große Showdown kommt dann 2020. Tegel verliert wohl seinen "Lärmschutz in der Stadt interessiert uns nicht"-Status, BER kann nicht eröffnet werden.... @OliverWendellHolmesJr Du bist doch hier wohl der "Gesetzes-Otto", bis wann muss BER ans Netz gehen, damit die 'Planfestestellung" oder wie das heißt nicht erlischt? @Käptn_Adler Weil es der Journalistenschar, die ja mit absoluter Mehrheit aus dem RRGGGGGG-Becken kommt, absolut egal ist. Da scheinen wir ja, selten genug, mal der gleichen Meinung zu sein. Und was ist an Türen bitte ein Problem? Falsch eingebaut, dann wird es ausgebaut und wieder neu eingebaut. Also irgendwie klappt das woanders. Es gab den bedauerlichen Kindestötungsfall in Köln-Bonn in einer Drehtür, das ist jetzt eine Drehschiebetür, das hat irgendwie zwei Wochen gedauert, Multipliziert mit 100 Türen mit Skaleneffekt, das sollte man doch in zwei Jahren selbst in Berlin hinkriegen, 18 hours ago, Käptn_Adler said: weil sie ein Monopol in der Expertise haben ??? Wie genau soll das aussehen? Selbst Entwicklungsländer wie Äthiopien, Türkei und USA kriegen Flughafenneubauten hin... Wieso soll das monokausal jetzt von einer einzelnen Minifirma abhängen? Bearbeitet 20. November 2017 von medion
flyer1974 Geschrieben 20. November 2017 Melden Geschrieben 20. November 2017 Ich auch nicht, das Zusammenspiel aus Türen und mechanischem Rauchabzug scheint schier unlösbar. Entweder man entscheidet sich zu tiefgründigen Eingriffen in die Bausubstanz, die auch Zeit , Geld und Genehmigungsverfahren kosten werden, oder es wird vorerst nichts. Allein steuerungstechnisch bekommt man es meiner Meinung nach nicht mehr hin. Die zusätzlichen Sprinkler mögen zwar unter der Decke sein, aber das ist auch alles. Die einzige Lösung, die es in meinen Augen gibt, ist die zuständige Baubehörde bewilligt Erleichterungen in Sachen Brandschutz, abweichend vom bisherigen Brandschutzkonzept. ( Ansonsten Neubau ?, völlig anders geplant )
HAJ-09L Geschrieben 20. November 2017 Melden Geschrieben 20. November 2017 Zitat § 75 Rechtswirkungen der Planfeststellung (1) (...) (1a) (...) (2) Ist der Planfeststellungsbeschluss unanfechtbar geworden, so sind Ansprüche auf Unterlassung des Vorhabens, auf Beseitigung oder Änderung der Anlagen oder auf Unterlassung ihrer Benutzung ausgeschlossen. (...) (3) (...) (4) Wird mit der Durchführung des Plans nicht innerhalb von fünf Jahren nach Eintritt der Unanfechtbarkeit begonnen, so tritt er außer Kraft. Als Beginn der Durchführung des Plans gilt jede erstmals nach außen erkennbare Tätigkeit von mehr als nur geringfügiger Bedeutung zur plangemäßen Verwirklichung des Vorhabens; eine spätere Unterbrechung der Verwirklichung des Vorhabens berührt den Beginn der Durchführung nicht. 1
QR 380 Geschrieben 20. November 2017 Melden Geschrieben 20. November 2017 Wie genau soll das aussehen? Selbst Entwicklungsländer wie Äthiopien, Türkei und USA kriegen Flughafenneubauten hin... @ medion, paß bloß auf, dass diesen Satz nicht der Erdowahn mitbekommt. Sonst ist es auf die nächsten Jahre mit dem Türkeiurlaub vorbei
OliverWendellHolmesJr Geschrieben 20. November 2017 Melden Geschrieben 20. November 2017 Man kann ja vieles zu BER sagen, aber der "Beginn der Durchführung" hat stattgefunden. Ein weiterer Punkt, die zeitliche Befristung von Baugenehmigungen, die in Brandenburg sechs Jahre beginnt und am Ende des siebten Jahres muss die Nutzung begonnen worden sein. Da es eine ganze Reihe von Nachträgen gibt sollte hier noch genug Luft sein. Kritischer sind die Refinanzierung und die große Frage, was passiert wenn TXL am 31.12.2019 um Mitternacht seine Privilegien beim Lärmschutz verliert. Das die USA beim Flughafen-Bau ein gutes Tempo vorlegen ist aber eine relativ neue Erscheinung.
HAJ-09L Geschrieben 20. November 2017 Melden Geschrieben 20. November 2017 vor einer Stunde schrieb OliverWendellHolmesJr: Kritischer sind die Refinanzierung und die große Frage, was passiert wenn TXL am 31.12.2019 um Mitternacht seine Privilegien beim Lärmschutz verliert. Das Licht wird sicher nicht von heute auf morgen abgestellt. Zunächst einmal muss vom Senat ein Lärmschutzbereich festgelegt werden. Daraus lassen sich die Entschädigungsansprüche bzw. die notwendigen Schallschutzmaßnahmen ableiten. Deren Umsetzung lässt sich möglicherweise über mehrere Jahre hinweg verteilen, so dass nicht sofort riesige Auszahlungen zu finanzieren sind.
medion Geschrieben 20. November 2017 Melden Geschrieben 20. November 2017 29 minutes ago, HAJ-09L said: Zunächst einmal muss vom Senat ein Lärmschutzbereich festgelegt werden. Daraus lassen sich die Entschädigungsansprüche bzw. die notwendigen Schallschutzmaßnahmen ableiten. Deren Umsetzung lässt sich möglicherweise über mehrere Jahre hinweg verteilen, so dass nicht sofort riesige Auszahlungen zu finanzieren sind. Dann besteht Hoffnung, vor 2040 passiert da also auch nichts. 2 hours ago, QR 380 said: @ medion, paß bloß auf, dass diesen Satz nicht der Erdowahn mitbekommt. Sonst ist es auf die nächsten Jahre mit dem Türkeiurlaub vorbei noch nie gemacht, muss das? Vielleicht als Katarnese den Ball mal flach halten... 2 hours ago, OliverWendellHolmesJr said: genug Luft sein. Das die USA beim Flughafen-Bau ein gutes Tempo vorlegen ist aber eine relativ neue Erscheinung. Die Frage die ja nun immer drängender wird, wir lange reicht die Luft denn noch? Ja, man wundert sich, weil die USA Regierung unter Trump ja nichts kann, gell?
OliverWendellHolmesJr Geschrieben 20. November 2017 Melden Geschrieben 20. November 2017 Wieiviel Luft? Von wann ist die letzte Teil-Baugenehmigung, bzw. der letzte Nachtrag? Ende 2016 oder Anfang 2017. Zu Trump, so neu dann auch wieder nicht. Bisher muss man sagen, der effektivste Gegner im Kampf gegen Trump und seine autoritären Ideen ist tatsächlich die Inkompetenz und Dummheit von Trump und seinen Goons.
medion Geschrieben 20. November 2017 Melden Geschrieben 20. November 2017 5 minutes ago, OliverWendellHolmesJr said: Wieiviel Luft? Von wann ist die letzte Teil-Baugenehmigung, bzw. der letzte Nachtrag? Ende 2016 oder Anfang 2017. Zu Trump, so neu dann auch wieder nicht. Bisher muss man sagen, der effektivste Gegner im Kampf gegen Trump und seine autoritären Ideen ist tatsächlich die Inkompetenz und Dummheit von Trump und seinen Goons. also 2024 ich denke bis dahin sind LAX, ORD und JFK umgebaut....
Käptn_Adler Geschrieben 21. November 2017 Melden Geschrieben 21. November 2017 (bearbeitet) So soll der BER doch noch zum Großflughafen ausgebaut werden Bearbeitet 21. November 2017 von Käptn_Adler
medion Geschrieben 21. November 2017 Melden Geschrieben 21. November 2017 Heute ist irgendwie der Tag der seltsamen Pressevorlagen, haben wir Vollmond? Auf dem Bild/Animation sehen wir das neue Berlin/Brandenburger Jobwunder, (die Zahlen können ja gar nicht hoch genug prognostiziert werden auf einmal...). Es wird keinen Sat auf dem Vorfeld geben, dazu die schon bekannten (Brücken-)Anstückelungen. Dazu eine Kongress-, Hotel-, Airport-, Erlebnislandschaft, welch gradios neue Idee. Das alles verbunden durch eine Airport-Hochbahn (?). Berlin steht bereit, sagt Lütke, damit will er auch Vertrauen zurückgewinnen. Im Dezember wird der nächste Eröffnungstermin mitgeteilt. Des Weiteren spricht er sich für eine Verlängerung der U7 aus, der Flughafen brauche auch ein Stück Stadt... Was ist da los? Sind die völlig durchgeknallt?
QR 380 Geschrieben 21. November 2017 Melden Geschrieben 21. November 2017 Solange man es nicht selber bezahlen muß, kann man ja Wünsche äußern. Unser aller Kaiser Franz tät' sag'n, ja is den heit scho Weihnachten... 1
HAJ-09L Geschrieben 21. November 2017 Melden Geschrieben 21. November 2017 @medion: Das Gebäude oben links in der Ecke des Bildes sieht aber verdächtig nach Satellit aus. Oder meinst du mit vor 2 Stunden schrieb medion: Es wird keinen Sat auf dem Vorfeld geben den TV-Empfang? ;-) 1
medion Geschrieben 21. November 2017 Melden Geschrieben 21. November 2017 Bevor mich hier lächerlich zu machen versuchen, Rede von Lütke lesen: "Abschied nehmen die Planer von der Idee, einen Terminal-Satelliten auf dem Vorfeld mit einer Brücke oder einem Tunnel an das Hauptterminal anzubinden. Stattdessen sollen Passagiere durch eine Ladenpassage auf dem Vorfeld zum Satelliten gelangen. So kann im Flughafen von der Krawatte bis zum Cappuccino mehr verkauft werden und die Betreibergesellschaft verdient daran mit. Start- und Landegebühren seien stark reguliert, erklärte Lütke Daldrup. „Wir müssen vor allem unser Geld mit Handel, Gastronomie und Services verdienen.“
HAJ-09L Geschrieben 21. November 2017 Melden Geschrieben 21. November 2017 vor 10 Minuten schrieb medion: Bevor mich hier lächerlich zu machen versuchen, Rede von Lütke lesen: "Abschied nehmen die Planer von der Idee, einen Terminal-Satelliten auf dem Vorfeld mit einer Brücke oder einem Tunnel an das Hauptterminal anzubinden. Stattdessen sollen Passagiere durch eine Ladenpassage auf dem Vorfeld zum Satelliten gelangen. So kann im Flughafen von der Krawatte bis zum Cappuccino mehr verkauft werden und die Betreibergesellschaft verdient daran mit. Start- und Landegebühren seien stark reguliert, erklärte Lütke Daldrup. „Wir müssen vor allem unser Geld mit Handel, Gastronomie und Services verdienen.“ Hinweis retour, Zitat aus der BZ-Meldung: Zitat s 2040 wird das bestehende Haupt-Terminal durch einen Gebäuderiegel auf dem Vorfeld ergänzt. Von dort ist über einen etwa 400 Meter langen Tunnel ein weiterer „Satellit“ erreichbar. Damit wäre eine Kapazität für bis zu 55 Millionen Passagiere möglich. Und nu?
medion Geschrieben 21. November 2017 Melden Geschrieben 21. November 2017 Der Tunnel wird dann bei laufendem Betrieb gebaut? Oder der wird dann 2040 wahrscheinlich 3-D-hoch-minus-1 gedruckt. Oder ein BZ-Redakteur (falls es so etwas gibt...) hat sich verguckt oder alte Pläne verwechselt, es kommen ja auch dauernd neue....
Käptn_Adler Geschrieben 21. November 2017 Melden Geschrieben 21. November 2017 (bearbeitet) Für meinen Geschmack, und beschäftige mich mit dem BER seit 20 Jahren, hat man auf die wichtigsten räumlichen und technischen Problemstellungen sehr sinnvolle Antworten gefunden. Der größte Kritikpunkt ist zum jetzigen Zeitpunkt die vorgeschlagene Zeitachse bis 2040. Denn im Prinzip könnte das komplette Modell mit T2 und T3 (westlicher Anbau am T1) schon im Jahr 2025 gebraucht werden. Dann nämlich, wenn man tatsächlich vorhätte SXF zu schließen. Klar: Um wirklich belastbare politische Entscheidungen treffen zu können, sollte der BER erstmal ans Netz gehen und seine Zuverlässigkeit beweisen. Doch wenn man tatsächlich vorankommen will müsste man richtig ranklotzen. Sehr offen scheint mir momentan die Rolle (bzw die Architektur) des People Movers (PM), der wohl eher in starker Abhängigkeit von der Entwicklung des Airport City steht. Falls es zu wirklich einer Verlängerung der U7 kommt (hierzu habe keine echte Meinung) wäre es zu überlegen ob man nicht vielleicht eine oberirdische U-Bahn-Strecke anstelle des PM einsetzt. Quasi als Schlaufe und nicht als Sackbahnhof. Bearbeitet 21. November 2017 von Käptn_Adler
flyer1974 Geschrieben 21. November 2017 Melden Geschrieben 21. November 2017 laut dem BZ Bericht eröffnet im Frühjahr/ Sommer 2020 T1E, der Rest aber erst im Herbst 2020 ? Ein Widerspruch in sich selbst ? Hier werden Ausbaupläne diskutiert, während die Grundsubstanz weit von einem funktionsfähigen Zustand entfernt ist ? 1
Nosig Geschrieben 22. November 2017 Melden Geschrieben 22. November 2017 Berlin und Brandenburg haben keinerlei Geld mehr und nun wollen sie, ausgerechnet mitten im BER-Gelände, gleich noch einen zweiten Flughafen mit eigener Haupthalle bauen? Das ist schon fast eine Kunstform, man bebaut eigentlich nur freies Feld und es kommt ein verwirrendes Labyrinth raus, das sich überall selbst im Weg steht, zu klein, zu teuer und zu spät ist. Man müsste da irgendwie die Vorzeichen ändern, dann wäre es perfekt.
medion Geschrieben 22. November 2017 Melden Geschrieben 22. November 2017 16 hours ago, HAJ-09L said: Is scho recht... Okay, auf allen Hochglanzvisionsanimationen ist der Sat drauf. Und Lütke sagte, es wird keinen geben... Mir persönlich ist es (mittlerweile) auch völlig egal, aber wie denn nu?
Nosig Geschrieben 22. November 2017 Melden Geschrieben 22. November 2017 Es wird einen geben, nur der Anschluss geht dann quer über das Vorfeld. Damit nimmt man die kostbarste Fläche weg und behindert seine Betriebsabläufe. Warum hat man nur den Tunnel nicht vorgebaut? (Weil man das Hauptgebäude innen nachträglich ohne Sinn und Verstand zugebaut hat) Diesen Krampf hätte man sich wirklich sparen können.
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