aaspere

Gerichtsurteile aus der Luftfahrt

611 posts in this topic

Wer selbst schon mal in dieser Situation war,weiß , das das dann auch ein "Spiessrutenlauf " mit Beschimpfungen und Anfeindungen anderer Reisenden werden kann. Das ist einfach gesagt-der Passagier trägt eine Mitschuld- .

Ich hab das schon mal live miterlebt,in SXF, als im EZY-Terminal gar nix mehr ging,und wir aufgefordert wurden,zum Nachbar-Terminal zu wechseln. Die Passagiere dort (anderer Airlines)waren gar nicht begeistert,"Vordrängler" zu haben,und selbst die MA selbst waren der Meinung,es geht der Reihe nach....

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Deshalb hat das Gericht ja auch die Mitverantwortung des Klägers festgestellt und mit 20% beziffert.

Edited by aaspere
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Hab das irgendwie anders gelesen.

Dem Fluggast wurden 20% wegen seiner passiven Haltung nicht erstattet,
der Flughafen mußte demnach 80 Prozent der Forderung übernehmen. :35_thinking:

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Das 1. Handelsgericht in Santander hat Ryanair verurteilt, 2.000 €  Entschädigung an einen Passagier zu zahlen, dem das Handgepäck auf dem Flug von Mahon nach Madrid verlorengegangen war. Wegen Platzmangel in der Kabine wurde das Handgepäck im Laderaum der Maschine untergebracht.

Weil der Passagier praktisch dazu "gezwungen" wurde, das Handgepäck zu übergeben und er zu diesem Zeitpunkt wertvolle Dokumente, elektronische Artikel wie Computer, Kamera usw. nicht gegenüber der Fluggesellschaft deklarieren und beispielsweise gegen Aufpreis höher versichern konnte, wurde der Höchstbetrag des Montrealer Abkommens von ~ 1400 € aös Entschädigungshöchstgrenze nicht herangezogen. Das Gericht kam zu dem Schluß, dass das rücksichtslose Verhalten der Fluggesellschaft den Schaden verursacht habe.

Details u.a. bei hosteltur, eldiarioalerta.com und

http://www.elconfidencial.com/ultima-hora-en-vivo/2017-04-16/primera-sentencia-que-eleva-la-indemnizacion-por-perdida-de-equipaje-de-mano_1192163/ 

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Ich frage mich, wie es möglich ist, dass ein Gepäckstück auf einem Direktflug von A nach B, das in A in den Laderaum des Fliegers geladen wurde, in B aber nicht mehr da ist.

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Posted (edited)

Nun ja, es wird ja wohl alles auf dem Gepäckband im Flughafengebäude landen?
Und auf dem Weg gibt es ja auch noch Möglichkeiten eines Besitzerwechsels. 

Aber alles in Verantwortung der Airline und ihrer beauftragten Partnerunternehmen. 

Hat das Urteil aus März evtl. etwas zu tun mit den zwischenzeitlichen Überlegungen
bei Ryanair, die Anzahl der Handgepäckstücke wieder begrenzen zu wollen? 

 

 

Edited by emdebo
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