aaspere

Aktuelles zum Flughafen BER

4,501 posts in this topic

Das Kernproblem an der Sache ist weder die technische Machbarkeit, noch die Kosten, die für eine oberirdische Trasse im Rahmen bleiben sollten, sondern eben eine langfristige Flächennutzungsplanung von 1996 die inzwischen mit völlig unterschätzten bzw. überholten Fluggastschätzungen völlig obsolet ist - was von der Politik gerne mal ignoriert wird. 

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Was ist mit der Desdner Bahn? Direkt und schnell in die Innenstadt bitte, nicht U-Bahn-Serpentinen durch die Vororte. Sehr gute Erreichbarkeit ("20 Minuten") wurde für BER versprochen. Auch das hält man nicht mehr ein?

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vor 20 Minuten schrieb Nosig:

Sehr gute Erreichbarkeit ("20 Minuten") wurde für BER versprochen. Auch das hält man nicht mehr ein?

Plattentektonik. Es sind immerhin 5 Jahre vergangen. Wobei natürlich die Frage ist, ob diese 20 Minuten pauschal für das gesamte Berliner Stadtgebiet in Aussicht gestellt wurden. Vom Märkischen Viertel zum BER in 20 Minuten war es, soweit ich das heute abschätzen kann, auch 2012 schon, nunja, sportlich kalkuliert. 

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Es war vom Hauptbahnhof gerechnet und ohne Transrapid.

Wer wundert sich da noch, wenn ein gewisser Stadtflughafen populär bleibt?

Edited by Nosig
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Wenn der BER in Betrieb geht, braucht es keine U- Bahn mehr.
Dann ist das Beamen längst erfunden.

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Das ist unlogisch, Spock! Wenn das Beamen erfunden wird, braucht BER nicht mehr zu eröffnen

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vor 3 Stunden schrieb Käptn_Adler:

Wenn der BER in Betrieb geht, braucht es keine U- Bahn mehr.
Dann ist das Beamen längst erfunden.

 

vor 2 Stunden schrieb Karl Schmidt:

Das ist unlogisch, Spock! Wenn das Beamen erfunden wird, braucht BER nicht mehr zu eröffnen

Der Käptn hat ja nicht geschrieben, dass der BER als Flughafen in Betrieb geht. B|

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Eben, das dachte ich auch. Schliesslich braucht es dann ja eine Beam-Station, und da kann man dann mit der U-Bahn hinfahren. Nur, was machen wird dann mit Runways und Vorfeld?

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.....oder F1-Rennstrecke.

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vor 1 Stunde schrieb aaspere:

.....oder F1-Rennstrecke.

Besser nicht - Kannibalisierungseffekte mit dem Lausitz-Ring können nicht ausgeschlossen werden.

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Seit wann werden auf dem Lausitzring Rennen der Formel 1 ausgetragen? :P

Edited by ccard
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Am 15.5.2017 um 11:21 schrieb ccard:

Seit wann werden auf dem Lausitzring Rennen der Formel 1 ausgetragen? :P

Siehste, kaum hat aaspere den Gedanken niedergeschrieben, schon ist der Lausitzring mit der bitteren Realität konfrontiert :D

Ansonsten: In dem Beitrag des RBB ist dem Technikchef die Zuversicht ins Gesicht geschrieben: http://mediathek.rbb-online.de/tv/Brandenburg-aktuell/Rundgang-auf-der-BER-Baustelle/rbb-Fernsehen/Video?bcastId=3822126&documentId=42790240

Es lebe die nonverbale Kommunikation...

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Heute gab es ein umfangreiches Interview mit dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Flughafengesellschaft in der Morgenpost:

https://www.morgenpost.de/berlin/article210598541/Der-Flughafen-BER-wird-kein-Drehkreuz.html

Eine der Kernaussagen war die Absage an das Drehkreuz, da es keine daran interessierte Fluggesellschaft gibt.

 

Auch wenn ich die Grundaussage teile (hier wird keine Fluggesellschaft ein richtiges Drehkreuz vergleichbar zu LH in Frankfurt aufziehen), gehe ich doch davon aus, dass perspektivisch Eurowings, Easyjet (wenn sie Umsteigeverbindungen einführen) und Ryanair (die ja gerade in Rom mit Umsteigeverbindungen beginnen) sowie auch mögliche Langstreckenanbieter wie Norwegian oder Eurowings den BER für Umsteigeverbindungen in begrenztem Umfang nutzen werden.

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Wer braucht am BER schon ein Drehkreuz ala FRA, MUC?

Umsteigeverkehr im niedrigen zweistelligen Bereich wird es zwar geben, Berlin ist aber eine Endzieldestination und wird als solche auch im Langstreckenbereich immer bedeutender. Im Gegensatz zu den genannten Drehkreuzen wollen die Paxe real nach Berlin und nutzen Berlin weniger als "nur" Umsteigeflughafen.

Indirekt spricht dies dann auch für die Wirtschaftlichkeit einer Verbindung, man braucht auch eben einfach weniger Umsteiger, damit eine Route läuft...

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Zitat

So belegt ein aktueller interner FBB-Lagebericht („vertraulich“), der in Vorbereitung der Aufsichtsratssitzung erstellt wurde, das nicht publik gemachte Ausmaß der aktuellen Probleme und Risiken, die selbst das Nennen eines Eröffnungstermins geschweige denn eine Eröffnung weiter unmöglich machen.

Tagesspiegel: Warum es am BER auch 2018 nichts wird

(Nix neues oder überraschendes)

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Nachdem die letzten Tage ja diverse "hochdramatische" Berichte zur Fertigstellung im Tagesspiegel und Morgenpost erschienen sind, hat die Onlinezeitung Aero.de das ganze etwas "neutraler" dargestellt. Demnach sind die Türen bis Sommer 17 fertig und die Sprinkleranlage bis Winter 17

http://www.aero.de/news-26703/BER-Eroeffnung-2018-wird-knapp.html 

Wie auch immer: Die Wahrheit ist irgendwo da draußen, äh.. dazwischen... 

 

Edit: Hier noch ein netter Link zum Langstreckenpotential in Berlin... 

http://www.berlin-airport.de/de/geschaeftspartner/airlines-luftfracht-abfertiger/airlines/streckenpotenziale/index.php

Bangkok und USA Destinationen mit ganz vorne beim Potential... ich denke aber, wenn was kommen könnte sind wohl eher Städte wie Tokio, Shanghai, Seoul, evtl. Boston/Washington mit B787/A350 o.ä.

Dubai scheitert an den Verkehrsrechten, Bangkok am Yield (vielleicht AirAsia/Eurowings),

Südamerika und Südafrika sehe ich langfristig nicht, gegen die bestehenden Verbindungen via Frankfurt, Madrid, Golfairlines muss sich das erstmal jemand trauen da Geld in die Hand zu nehmen - und da sehe ich außer den etablierten Carriern wie z.B. LH, Iberia, Emirates etc. mit Ihren Drehkreuzen auf diesen Routen wenig Kandidaten. BER liegt da auch zu weit Nordöstlich in Europa, im Gegensatz zu den Asien Routen.    
 

 

 

 

Edited by Stef1704
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2018, 2019 ... wenn ich daran denke, wie lange die Geschichte jetzt schon geht. 2012 hatte ich noch kein einziges graues Haar. :/

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China baut zwischen 2005 und 2020 mehr als 20 BERs.

Deutschland steht sich selbst im Weg. Das ist die wichtigste Lehre aus dem Desaster.

Pannenflughafen BER: Im Dickicht der Rohre


Dafür denkt der Flughafenchef in die Zukunft. Am Montag wird er dem Aufsichtsrat Überlegungen für einen Masterplan vorstellen, um bis 2040 die Kapazität auf 55 Millionen Passagiere pro Jahr zu steigern. 2016 hatte Berlin knapp 33 Millionen Fluggäste. Wenn der BER eröffnet, soll er 27 Millionen abfertigen, das alte SXF in Schönefeld zwölf. Ab 2020 soll ein neues Terminal – T1E – sechs Millionen zusätzlich bewältigen, macht zusammen 45 Millionen.

 

 

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vor 10 Minuten schrieb Käptn_Adler:

China baut zwischen 2005 und 2020 mehr als 20 BERs. 

Ein auf so vielen Ebenen unpassender und absurder Vergleich.

Schon mal die Entwicklung der chinesischen Mittelschicht mit der deutschen in den letzten 30 Jahren verglichen. Über den Nachholbedarf nachgedacht? Nicht Ursache und Wirkung verwechseln.
Darüber hinaus gibt es keinen Grund, Standards zu senken - ob im Bau oder bei Verfahrensrechten rund um Bau und Genehmigung. Das ist nicht der Grund für den Skandal. Was man dagegen dringend machen muss, eine Trennung zwischen operativen Fachleuten und politischer Aufsicht. Die unsachgemäße politische Einflussnahme ist genauso alt, wie das Projekt.

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vor 30 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr:

Was man dagegen dringend machen muss, eine Trennung zwischen operativen Fachleuten und politischer Aufsicht. Die unsachgemäße politische Einflussnahme ist genauso alt, wie das Projekt.

Irre Vorstellung. Der Staat, die Politik, ist Initiator des Projekts. Wie naiv muss ein Bürger, ein Steuerzahler sein, zu glauben das die öffentliche Hand bei Milliardeninvestitionen NICHT maßgeblich involviert ist. 

Dir ist wohl entgangen, dass der operative (Bauausführung) und planerische Bereich (Architekt) für die Mängel und Fehlplanungen verantwortlich sind. Die Politik ist in erster Linie Bauherr und Finanzierer des Projekts.

Edited by Käptn_Adler
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#AlternativeFacts

vor 3 Stunden schrieb Käptn_Adler:

Dir ist wohl entgangen, dass der operative (Bauausführung) und planerische Bereich (Architekt) für die Mängel und Fehlplanungen verantwortlich sind.

Da sprechen Prüfungs- und Abschlussbericht von Landesrechnungshof und Abgeordentenhaus aber eine andere Sprache. Nun denn, als erster Propagandist Pressesprecher der Flughafenirrfahrt -politik muss man sehen wo man bleibt.

vor 3 Stunden schrieb Käptn_Adler:

Die Politik ist in erster Linie Bauherr[*] und Finanzierer des Projekts.

[*] Der Bauherr ist der wirtschaftlich und rechtlich verantwortliche Auftraggeber eines Bauvorhabens.
Und trägt als solcher durch fehlerhafte Aufsicht, unzureichende Projektstruktur, falsch (zu günstig?) eingekauftes Personal, wechselnde Anforderungen an die Leistungsfähigkeit, usw. die Verantwortung für das Desaster BER.

#TrumpPositives
Wir befinden uns in Jahr elf nach dem ersten groß kommunizierten Fertigungstermin. Wir schaffen für Generationen von Management- und Politikseminaren Fallstudienmaterial aus der Kategorie "Wie mache ich etwas. Nicht." Vermutlich wird bald wieder ernsthaft über den Standort Sperenberg diskutiert. Wäre auch nichts neues, war mal Raumordnungsziel und Politk der Berliner SPD.

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LOL.

Ich bin nicht so blauäugig zu glauben, dass hier im Forum Bau-, Infrastruktur-, oder Stadtplanungsexperten mitreden. Deshalb erwarte ich auch grundsätzlich keine sinnvollen Analysen hier. 

Eines interessiert mich aber doch @OWH Jr:  Wann hat denn Deiner Meinung nach Wowereit die Architekten gmp aus Hamburg beauftragt eine Brandschutzanlage zu entwerfen, die den Rauch nach unten abziehen soll (physikalisch unmöglich) und später deshalb nicht behördlich zu genehmigen war ? Oder waren das schon Diepgen und Stolpe, die das so wollten ? Na ? 

Nimm es mir nicht übel OHW, normalerweise ignoriere ich so gering informierte Äußerungen wie die Deine. Da Du aber seit Jahren hier im Forum die Chance gehabt hast, die verschiedenen Entwicklungen mitzuverfolgen bleibt nur ein Urteil für Dich: Unverbesserlicher Wutbürger.

vor 2 Stunden schrieb OliverWendellHolmesJr:

[*] Der Bauherr ist der wirtschaftlich und rechtlich verantwortliche Auftraggeber eines Bauvorhabens.
Und trägt als solcher durch fehlerhafte Aufsicht, unzureichende Projektstruktur, falsch (zu günstig?) eingekauftes Personal, wechselnde Anforderungen an die Leistungsfähigkeit, usw. die Verantwortung für das Desaster BER.

Ich verstehe Dein kindliches Verlangen Politiker Bashing zu betreiben. Es bleibt aber einfach nur weltfremd.

Edited by Käptn_Adler
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