RobinHood Geschrieben 21. März Melden Geschrieben 21. März vor 2 Stunden schrieb Faktencheck: Weil deine Erwartungshaltung schon recht frech war. Hier stellt jemand Informationen ein und du wünschst dir eine gesonderte Aufbereitung, ohne den Aufwand dahinter mal zu hinterfragen. Falsch. Jedesmal Kleckerweise einzustellen wie viele Maschinen wo stationiert sind, ist nett gemeint aber völlig unübersichtlich und störend. Und bitte welcher Aufwand ist es eine Pressemeldung per copy paste hier reinzukippen? 5
Beliebter Beitrag MW103 Geschrieben 21. März Beliebter Beitrag Melden Geschrieben 21. März vor 9 Minuten schrieb RobinHood: Falsch. Jedesmal Kleckerweise einzustellen wie viele Maschinen wo stationiert sind, ist nett gemeint aber völlig unübersichtlich und störend. Und bitte welcher Aufwand ist es eine Pressemeldung per copy paste hier reinzukippen? Wie undankbar kann man sein… Emanuel macht einen super Job. 27
jubo14 Geschrieben 21. März Melden Geschrieben 21. März Mod-Hinweis: Ich war gezwungen die letzten 3 Beiträge zu entfernen. Kritik darf hier gerne geäußert werden, aber es muss nicht persönlich werden. 2
Avroliner100 Geschrieben 3. April Melden Geschrieben 3. April (bearbeitet) Ryanair Chef MOL rechnet ab Mai mit Lieferengpässen für Kerosin, sofern sich nicht schnell Alternativen zum Nahen Osten finden und die Strasse von Homus auch im April weiterhin blockiert bleibt. Obwohl Ryanair ebenso wie auch Lufthansa mit einer sehr hohen Quote von 80% bei 67$/Barrel preislich abgesichert ist, sehen die Iren 10-25% ihrer erwarteten Lieferungen für Mai und Juni als potenziell gefährdet an. Ryanair prüft nun Kürzungen im Angebot für den Fall, dass diese Lieferausfälle tatsächlich eintreten. Ryanair ist durch ihre hohe Hedging Quote (ähnlich wie Lufthansa) trotz allem noch in einer verhältnismäßig „guten“ Situation. Schwieriger werde es für weniger gut abgesicherte Wettbewerber. Quelle: https://www.aero.de/news-52263/Ryanair-Chef-Kerosin-koennte-ab-Mai-knapp-werden.html https://www.airliners.de/ryanair-chef-oleary-warnt-kerosinengpaessen-europa/86887 Bearbeitet 3. April von Avroliner100
OliverWendellHolmesJr Geschrieben 3. April Melden Geschrieben 3. April (bearbeitet) Am 3.4.2026 um 08:16 schrieb Avroliner100: Obwohl Ryanair ebenso wie auch Lufthansa mit einer sehr hohen Quote von 80% bei 67$/Barrel preislich abgesichert ist, sehen die Iren 10-25% ihrer erwarteten Lieferungen für Mai und Juni als potenziell gefährdet an. Das Fuel-Hedging bei Ryanair ist eine reine Preissicherung für bestimmte Menge an einem bestimmten Tag. Die physische Belieferung mit der Menge Kerosin an dem Tag ist damit nicht sichergestellt. Daher kann auch Ryanair von physischen Kerosin-Mangel betroffen sein. Das zweite Risiko, das Ryanair hat, ist das die Hedge-Partner aufgrund der Differenz zwischen gesichertem Preis und Marktpreis in finanzielle Schieflage geraten und den Kontrakt nicht einhalten können. Zusammengefasst: Ryanair kauft täglich Kerosin zum Marktpreis und hat Finanzinstrumente so eingekauft, dass der effektive Preis von 67 USD/Barrel nach Abwicklung der Finanzinstrumente ist. Wenn der Markt kein Kerosin hat, hat Ryanair kein Kerosin, wenn die Gegenpartei der Finanzinstrumente zusammenbricht bleibt Ryanair auf dem Marktpreis sitzen. Ergänzt: Das dritte Risiko ist eine Mischung aus den ersten beiden Risiken: Ryanair bekommt aufgrund von physischem Kerosin-Mangel kein Kerosin muss aber trotzdem die Hedges realisieren und hat einen Nettomittelabfluss in höhe des effektiven Preises. Bearbeitet 5. April von OliverWendellHolmesJr 2
Emanuel Franceso Geschrieben Mittwoch um 04:57 Melden Geschrieben Mittwoch um 04:57 Ryanair hat erste Strecken für den Sommer 2027 geladen. 1
Palawi Geschrieben Mittwoch um 05:15 Melden Geschrieben Mittwoch um 05:15 Am 3.4.2026 um 11:44 schrieb OliverWendellHolmesJr: Das Fuel-Hedging bei Ryanair ist eine reine Preissicherung für bestimmte Menge an einem bestimmten Tag. Die physische Belieferung mit der Menge Kerosin an dem Tag ist damit nicht sichergestellt. Daher kann auch Ryanair von physischen Kerosin-Mangel betroffen sein. Das zweite Risiko, das Ryanair hat, ist das die Hedge-Partner aufgrund der Differenz zwischen gesichertem Preis und Marktpreis in finanzielle Schieflage geraten und den Kontrakt nicht einhalten können. Zusammengefasst: Ryanair kauft täglich Kerosin zum Marktpreis und hat Finanzinstrumente so eingekauft, dass der effektive Preis von 67 USD/Barrel nach Abwicklung der Finanzinstrumente ist. Wenn der Markt kein Kerosin hat, hat Ryanair kein Kerosin, wenn die Gegenpartei der Finanzinstrumente zusammenbricht bleibt Ryanair auf dem Marktpreis sitzen. Ergänzt: Das dritte Risiko ist eine Mischung aus den ersten beiden Risiken: Ryanair bekommt aufgrund von physischem Kerosin-Mangel kein Kerosin muss aber trotzdem die Hedges realisieren und hat einen Nettomittelabfluss in höhe des effektiven Preises. Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem tatsächlichen Kerosinverbrauch und der Ausgleichszahlung aus Hedging? Oder bekommt man einfach Betrag x, der für einen erwarteten Verbrauch kalkuliert wurde?
LOWG97 Geschrieben Mittwoch um 11:40 Melden Geschrieben Mittwoch um 11:40 Weiß jemand, ab wann Ryanair üblicherweise die Strecken für den Winterflugplan 2026/27 freischaltet? Aktuell sind ab VIE z. B. nur einzelne Strecken buchbar.
JSQMYL3rV Geschrieben Mittwoch um 18:14 Melden Geschrieben Mittwoch um 18:14 vor 12 Stunden schrieb Palawi: Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem tatsächlichen Kerosinverbrauch und der Ausgleichszahlung aus Hedging? Oder bekommt man einfach Betrag x, der für einen erwarteten Verbrauch kalkuliert wurde? wahrscheinlich Verhandlungssache, aber üblicherweise reserviert man sich x Liter zum Preis von y
Blablupp Geschrieben Mittwoch um 18:14 Melden Geschrieben Mittwoch um 18:14 (bearbeitet) vor 12 Stunden schrieb Palawi: Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem tatsächlichen Kerosinverbrauch und der Ausgleichszahlung aus Hedging? Oder bekommt man einfach Betrag x, der für einen erwarteten Verbrauch kalkuliert wurde? Die meisten Airlines heften mit Finanzinstrumenten, die unabhängig vom tatsächlichen Verbrauch sind. Sprich sie realisieren Gewinn/Verlust XYZ aus diesen Produkten und decken damit die höheren/niedrigeren Kosten für Kerosin. “Früher” hat man sich auch mit Kontrakten auf Kerosin eingedeckt. Da der Markt für Derivate auf Öl aber ungleich liquider ist und Öl und Kerosin stark korreliert, sind die meisten Airlines in den letzten 10 Jahren auf Ölkontrakte umgestiegen. ”Problem” der Airlines ist natürlich auch, dass man Kerosin an Flughäfen tankt, der (Standard-) Terminkontrakte aber einen standardisierten Lieferort beinhalten. Und alles was nicht Standard ist, kostet. Bearbeitet Mittwoch um 18:18 von Blablupp
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