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Aktuelles zu Germania

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12 hours ago, EDDS/EDDC Pax said:

hmmmm,ist nicht gerade der Großteil der Flotte eher in der Region weit ab von DUS,BER stationiert???

 

Nein.

 

~16 an Großflughäfen, ~14 an Regionen (inklusive Bremen, Dresden und Nürnberg mal großzügig als regional betrachtet...) und zwei für Airbus.

 

Germania macht also DUS, Berlin, Zürich und Region.

 

Was jetzt am Boom in Wien ein Problem der Germania darstellen soll, erschließt sich mir leider nicht...

bearbeitet von medion

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Vorerst hat man scheinbar etwas Luft bekommen, durch irgendwelche Geldgeber. Warum auch es Menschen gibt, die in einen ‚Sack ohne Boden‘ Geld einbringen, erschließt sich mir nicht.

Auch wenn Germania durch den Wegfall von AB einen kleinen boom hatte, so wird man das nie und nimmer so weiter durchhalten können. Der ‚Geiz-ist geil‘ Modus ist bei vielen Kunden fest im Kopf – leider. Allein in meinem Bekanntenkreis gibt es unzählige, die von den € 1,99-Tickets der Ryanair schwärmen und das gesamte Jahr 2019 durchgebucht haben. Erstaunlich auch, welch große Strecken man zur Flughafen-Anfahrt bereit ist, um billig zu fliegen. Das wird sich auch mehr und mehr in den Regionen durchsetzen. Das bedeutet für mich, dass ST mit der jetzigen Struktur nicht überleben kann. Dazu ein riesiger Berg an Altschulden, die ja irgendwann mal bedient werden müssen. Das bedeutet, dass selbst einige richtig gute Jahre nur helfen könnten, etwas aus dem Minus in Richtung einer Null zu kommen.

Dazu noch die Streitigkeiten innerhalb der Familie/Firma. Vielleicht sind da noch viele Dinge, die bisher überhaupt nicht ans Tageslicht gekommen sind.

Aus meiner Sicht die einzige Chance für die ST – man findet einen Kandidat, der den gesamten Laden übernimmt und saniert. Sonst wird das nichts.

Für die Mitarbeiter wäre es sehr, sehr schade und ich drücke denen ganz fest die Daumen, dass es solch eine Lösung geben wird.

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Hat jemand eine Info, wer der Finanzgeber sein könnte ?

 

Germania arbeitet ja sehr eng mit Sundair zusammen. Hier steht ja Schauinsland-Reisen dahinter. Würde Sinn machen.

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TUI bucht ab Flughäfen wo sie nicht selber fliegen (abgesehen von PMI) fast ausschließlich Germania, gut möglich dass die da auch Intresse an einem Fortbestand haben.

Auch könnte ich mir Condor gut vorstellen, Condor und Germania arbeiten ja schon lange zusammen, verkaufen gegenseitig Flüge des anderen und haben ihre Flüge auf einander abgestimmt. 

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vor 2 Stunden schrieb Hubi206:

Vorerst hat man scheinbar etwas Luft bekommen, durch irgendwelche Geldgeber. Warum auch es Menschen gibt, die in einen ‚Sack ohne Boden‘ Geld einbringen, erschließt sich mir nicht.

Auch wenn Germania durch den Wegfall von AB einen kleinen boom hatte, so wird man das nie und nimmer so weiter durchhalten können. Der ‚Geiz-ist geil‘ Modus ist bei vielen Kunden fest im Kopf – leider. Allein in meinem Bekanntenkreis gibt es unzählige, die von den € 1,99-Tickets der Ryanair schwärmen und das gesamte Jahr 2019 durchgebucht haben. Erstaunlich auch, welch große Strecken man zur Flughafen-Anfahrt bereit ist, um billig zu fliegen. Das wird sich auch mehr und mehr in den Regionen durchsetzen. Das bedeutet für mich, dass ST mit der jetzigen Struktur nicht überleben kann. Dazu ein riesiger Berg an Altschulden, die ja irgendwann mal bedient werden müssen. Das bedeutet, dass selbst einige richtig gute Jahre nur helfen könnten, etwas aus dem Minus in Richtung einer Null zu kommen.

Dazu noch die Streitigkeiten innerhalb der Familie/Firma. Vielleicht sind da noch viele Dinge, die bisher überhaupt nicht ans Tageslicht gekommen sind.

Aus meiner Sicht die einzige Chance für die ST – man findet einen Kandidat, der den gesamten Laden übernimmt und saniert. Sonst wird das nichts.

Für die Mitarbeiter wäre es sehr, sehr schade und ich drücke denen ganz fest die Daumen, dass es solch eine Lösung geben wird.

 

So negativ sehe ich das nicht. Erstmal ist Germania kein "Sack ohne Boden", die hohen Schulden stammen hauptsächlich von Einmaleffekten, wie der Gambia Bird Pleite bzw. der A321-Krise in 2014. Operativ war Germania auch in den letzten Jahren weitgehend im grünen Bereich. Unter Währungsschwankungen und den Kerosinpreisen leiden alle gleichermaßen.

Klar, auch ich kenne viele, die auf Ryanair 1,99€ Angebote abfahren, das heißt aber nicht, dass es für das ST-Geschäftsmodell keinen Markt gäbe. Germania setzt sich mit einem guten Produkt von der Chartermasse ab, das wird durchaus wahr- und angenommen.

Die Streitigkeiten innerhalb der Familie spielen überhaupt keine Rolle, da die Familie bei Germania nicht mehr mitmischt. Das Verfahren zwischen Bischoff jr und Balke wird sicherlich den ein oder anderen Euro kosten, was die Fortbestandsaussichten der Airline betrifft, ist das aber unbedeutend.

bearbeitet von grounder

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Klar gibt es viele, die auf Billig Tickets abfahren. Aber es gibt doch genau so gut viele, die aus Prinzip nicht mit sowas wie Ryanair fliegen wollen. Vom Service an Bord ist Germania nunmal die Nr. 1, wenn man in den Urlaub fliegen will. Dass sich das nicht ausgeht, kann ich nicht so recht verstehen.

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Und die 1,99€ hier als Beispiel für die Finanzprobleme bei Germania anzuführen, ist ohnehin nicht korrekt, denn diese Tickets gibt's bei Ryanair und die verdienen mit der masche Geld.

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Es sind nun mal keine wirklich entscheidenden Unterschiede, auch wenn das Marketing recht gut funktioniert.

Im Einzelplatzverkauf verzichtet man bis heute eben auf einen reinen Handgepäcktarif.

Auf den meisten Charterrouten gibt es ein Getränk und ein Happen zu essen (der ggf. gar nicht mit dem eigenen Geschmack korreliert) ohne weitere Bezahlung - nichtsdestotrotz hat das kostenpflichtige Bordbistro auch bei Germania Einzug gehalten. Verpflegung kann ich aber auch bei Sunexpress, Condor usw vorab dazubuchen. Dafür sind die Jets genauso eng bestuhlt wie bei allen anderen Airlines, es gibt auch keine Premium Economy. Sitzplätze reservieren? Kostet ebenfalls Geld wie bei allen anderen. 

Die Linienflugverbindungen sind oft so exotisch, dass sich kein anderer so recht dran traut und durch die Nische die Chance besteht, Geld zu verdienen. Sobald sich auf so eine Strecke Wizz, easy oder Ryanair gesellt, zieht Germania den Kürzeren. Wenn das Ticket im direkten Vergleich 40,- günstiger ist, sagt doch heute keiner mehr, egal, zahle ich gerne für einen gratis Sandwich...

 

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vor 8 Minuten schrieb linie32:

..."zahle ich gerne für einen gratis Sandwich.."

 

Selbst bei 17,99 innerdeutsch oder 59 Euro für einen Flug über 3 Stunden gibt es Gäste, die sehr erbost reagieren, wenn der Kaffee nicht kostenlos ist. Deshalb Zustimmung Deiner Ausführungen.

 

Unabhängig davon, aber im Zusammenhang mit Germania soll es Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Kabine und Cockpit geben,die nach Air-Berlin (bezogen auf Kabine) - recht einfach - zur LGW wechselten und dann zur Germania kamen und nun wieder "zittern". 

bearbeitet von MD-80

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Laut diesem Artikel im Handelsblatt hat die Germania 2017 einen operativen Gewinn eingeflogen und auch einen Bilanzüberschuss erwirtschaftet.

 

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/luftfahrt-letzte-chance-fuer-den-ferienflieger-germania/23851592.html?ticket=ST-2532903-UV7fIjDb1UJdx6oGgecw-ap2

 

Wenn also die Miese in 2018 tatsächlich in erster Linie an der Expansion und sonstigen Sondereffekten gelegen hat, ist die Lage vielleicht doch nicht so aussichtslos wie hier teilweise geschrieben und Germania für Investoren auch nicht völlig uninteressant.

 

Ein Überleben von Germania würde ich direkt mit dem Schicksal von Sundair verknüpfen. Die haben die Hälfte ihrer Schäfchen ab März bei Germania im Trockenem. Oder halt auch nicht. Die D-ASGK fliegt für Germania im Moment jeden Tag ab TXL auf die Kanaren, die restlichen Flieger von Sundair stehen überwiegend rum, also scheint Germania die Kapazitäten irgendwie besser vermarkten zu können als Sundair. Wenn nun Germania von heute auf morgen pleite geht und Sundair die zwei bisher sicher verplanten Maschinen ungeplant und mit freundlichen Grüßen nun auch noch zurück auf den Hof geschoben bekommt - Prost Mahlzeit.

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vor 18 Minuten schrieb LarsK:

Laut diesem Artikel im Handelsblatt hat die Germania 2017 einen operativen Gewinn eingeflogen und auch einen Bilanzüberschuss erwirtschaftet.

 

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/luftfahrt-letzte-chance-fuer-den-ferienflieger-germania/23851592.html?ticket=ST-2532903-UV7fIjDb1UJdx6oGgecw-ap2

 

Wenn also die Miese in 2018 tatsächlich in erster Linie an der Expansion und sonstigen Sondereffekten gelegen hat, ist die Lage vielleicht doch nicht so aussichtslos wie hier teilweise geschrieben und Germania für Investoren auch nicht völlig uninteressant.

 

Ein Überleben von Germania würde ich direkt mit dem Schicksal von Sundair verknüpfen. Die haben die Hälfte ihrer Schäfchen ab März bei Germania im Trockenem. Oder halt auch nicht. Die D-ASGK fliegt für Germania im Moment jeden Tag ab TXL auf die Kanaren, die restlichen Flieger von Sundair stehen überwiegend rum, also scheint Germania die Kapazitäten irgendwie besser vermarkten zu können als Sundair. Wenn nun Germania von heute auf morgen pleite geht und Sundair die zwei bisher sicher verplanten Maschinen ungeplant und mit freundlichen Grüßen nun auch noch zurück auf den Hof geschoben bekommt - Prost Mahlzeit.

Du darfst eins jedoch nicht vergessen. Germania ist unabhängig...Sundair ist im Mitbesitz (50%) von Deutschlands größten Reiseveranstalter, wenn hier Auslastung fehlt, so kann dieser auch Plätze bei anderen Airlines runter nehmen und auf die eigene verlegen. Selbiges passiert z.B. bei einer Pleite von GMI.

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Die Verluste rein durch Sondereffekte sind gut möglich. Germania hatte genug Ärger letztes Jahr:

 

  • Expansion nach Air Berlin Pleite (gut 10 Maschinen)
  • Verspätete A319-Lieferung, dadurch verzögerte Ausflottung von den 737er und Subchartereinsätze
  • Längere AOGs:
  • Kollision der D-ABLB (3 Monate)
  • D-ASTM Fahrwerksprobleme (3 Wochen?) mitten in der Hauptsaison kurz nach ihrer Einflottung
  • D-ASTW Triebwerksprobleme am Ende der Hauptsaison (6 Wochen) 
  • Tür 4L von D-ASTR in Friedrichshafen kaputt gemacht (10 Tage)
  • D-ASTP CIDS Panne im Januar (2 Wochen)
  • D-ASTW Korrosionsschaden (Ende 2017, über 8 Wochen bis in 2018 rein)
  • und weitere unerwartbare Pannen in der Flotte

 

Dazu standen viele große Checks an, das sind viele Millionen extrakosten.

bearbeitet von AeroSpott

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vor 1 Stunde schrieb LarsK:

Ein Überleben von Germania würde ich direkt mit dem Schicksal von Sundair verknüpfen. Die haben die Hälfte ihrer Schäfchen ab März bei Germania im Trockenem.

 

Das denke ich eher nicht. Sollte Germania nicht überleben, würde dies eine mittlerweile große Lücke hinterlassen. Die Kapazität der zwei an Germania geleasten Maschinen könnte sicherlich schnell anderweitig unter gebracht werden - sind schließlich Standard-ausgestattete A320 in guter Verfassung inkl. einer bisher soliden Hintergrund-Struktur. Vielleicht könnte Sundair im Falle eines Germania-Wegbrechens sogar weiter wachsen.

 

Aber hoffen wir das Beste, dass uns Germania noch lange erhalten bleibt!

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vor 3 Stunden schrieb micha1512:

Du darfst eins jedoch nicht vergessen. Germania ist unabhängig...Sundair ist im Mitbesitz (50%) von Deutschlands größten Reiseveranstalter, wenn hier Auslastung fehlt, so kann dieser auch Plätze bei anderen Airlines runter nehmen und auf die eigene verlegen. Selbiges passiert z.B. bei einer Pleite von GMI.

 

Das überzeugt mich nicht: Die Sundair-Flieger stehen im Moment halt viel rum, Schauinsland könnte da jetzt schon helfen, tun sie aber anscheinend nicht. Die sind ja auch kein Wohltätigkeitsverein, sondern werden die Kapazitäten erst mal möglichst günstig einkaufen. Wenn Sundair teurer anbietet als andere, wird Schauinsland wohl erstmal woanders zugreifen (solange es nicht existenziell für Sundair wird und die Gefahr droht, das Investment abschreiben zu müssen). Denn der geringere Gewinn oder sogar Verlust, den Schauinsland durch die bei Sundair zu teuer eingekauften Flüge hinnehmen müsste, gehen zu 100% in die Bilanz von Schauinsland, der entgangene Umsatz/Gewinn bei Sundair nur zu 50%.

 

Alles unter der Annahme, dass bei Sundair im Moment nicht so viel los ist, weil andere ihre Kapazitäten günstiger anbieten können (oder es meinen zu können *smallplanethust*)

vor 1 Stunde schrieb Tschentelmän:

 

Das denke ich eher nicht. Sollte Germania nicht überleben, würde dies eine mittlerweile große Lücke hinterlassen. Die Kapazität der zwei an Germania geleasten Maschinen könnte sicherlich schnell anderweitig unter gebracht werden - sind schließlich Standard-ausgestattete A320 in guter Verfassung inkl. einer bisher soliden Hintergrund-Struktur. Vielleicht könnte Sundair im Falle eines Germania-Wegbrechens sogar weiter wachsen.

 

Aber hoffen wir das Beste, dass uns Germania noch lange erhalten bleibt!

 

Das könnte natürlich auch sein. Wobei es nicht nur aus der Sicht von Sundair sicherlich wünschenswert wäre, wenn Germania bestehen bleibt und man dem Business-Plan durchzieht wie geplant, anstatt im Falle einer Pleite sich am Rennen der Aasgeier zu beteiligen mit ungewissen Ausgang. 

 

Der Artikel im Handelsblatt macht ja Hoffnung für den ersteren Fall.

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vor 19 Stunden schrieb grounder:

 

So negativ sehe ich das nicht.

Ich will und möchte ja auch nichts schlecht reden. Wie schon gesagt, für die Mitarbeiter drücke ich ganz fest die Daumen.

Allerdings sprechen die Zahlen eine andere Sprache. Wenn es stimmt, dass in 2018 ein Fehlbetrag zwischen 50 und 65 Mio vorhanden ist, dann sieht das nach m.M. "zappenduster" aus. Scheinbar hat man in 2017 schon mit betriebsinterner Vermschmelzung das Eigenkapital positiv gedreht. Vermutlich war das die einzige Chance, damit die Bilanz 2017 testiert wird.

Leider sind solche Verfahren oft der Anfang vom Ende. Immer wieder - bei AB fing alles ähnlich an.

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2017 konnte Germania den Konzernumsatz um rund 23% steigern und hat 456 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet. Dabei wuchs vor allem der Bereich Linienflug um fast 50% und stellt nun ein Drittel vom Gesamtumsatz dar. Auch im Bereich Charter wuchs Germania um knapp 10%. Im Bereich der Hotels konnte der Umsatz nahezu verdreifacht werden. Der operative Cashflow lag bei 17 Mio Euro (2016: 4 Mio Euro). Insgesamt hatte der komplette Konzern vor Minderheiten einen Fehlbetrag von 8,2 Millionen Euro. Das Betriebsergebnis liegt mit etwa -7,5 Millionen etwas niedriger. Die Eigenkapitalquote der Germania lag zum Stichtag bei circa 14%. Das Konzerneigenkapital wird mit 34 Millionen Euro angegeben.

 

In 2017 wurden Kredite in Höhe von circa 60 Millionen getilgt und damit die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten nahezu halbiert. Dazu wurden weitere Anzahlungen für die A320Neos getätigt.

 

In 2017 wurden 5 Boeing 737 von 1998 für einen Preis von circa 36 Millionen veräußert, die restlichen Boeings im ersten Quartal 2018. Dazu wurden wie geplant für die Finanzierung der A320Neos im 3. Quartal 2018 die beiden A321 veräußert.

 

In 2017 wurde kein Fuel-Hedging betrieben, daher resultiert zum Teil auch der Fehlbetrag durch den gestiegenen Ölpreis. Dazu kommen Ausfälle und Entschädigungen für die Flugsperre in den Nordirak.

 

Die Liquiditätslage wurde durchwegs als positiv bewertet. Für 2018 wurde mit einem Umsatzwachstum von 35% gerechnet.

 

 

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vor 3 Stunden schrieb AeroSpott:

2017 konnte Germania den Konzernumsatz um rund 23% steigern und hat 456 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet. Dabei wuchs vor allem der Bereich Linienflug um fast 50% und stellt nun ein Drittel vom Gesamtumsatz dar. Auch im Bereich Charter wuchs Germania um knapp 10%. Im Bereich der Hotels konnte der Umsatz nahezu verdreifacht werden. Der operative Cashflow lag bei 17 Mio Euro (2016: 4 Mio Euro). Insgesamt hatte der komplette Konzern vor Minderheiten einen Fehlbetrag von 8,2 Millionen Euro. Das Betriebsergebnis liegt mit etwa -7,5 Millionen etwas niedriger. Die Eigenkapitalquote der Germania lag zum Stichtag bei circa 14%. Das Konzerneigenkapital wird mit 34 Millionen Euro angegeben.

 

In 2017 wurden Kredite in Höhe von circa 60 Millionen getilgt und damit die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten nahezu halbiert. Dazu wurden weitere Anzahlungen für die A320Neos getätigt.

 

In 2017 wurden 5 Boeing 737 von 1998 für einen Preis von circa 36 Millionen veräußert, die restlichen Boeings im ersten Quartal 2018. Dazu wurden wie geplant für die Finanzierung der A320Neos im 3. Quartal 2018 die beiden A321 veräußert.

 

In 2017 wurde kein Fuel-Hedging betrieben, daher resultiert zum Teil auch der Fehlbetrag durch den gestiegenen Ölpreis. Dazu kommen Ausfälle und Entschädigungen für die Flugsperre in den Nordirak.

 

Die Liquiditätslage wurde durchwegs als positiv bewertet. Für 2018 wurde mit einem Umsatzwachstum von 35% gerechnet.

 

 

 

Abgesehen davon, dass einige Zahlen in deiner Auflistung nicht ganz stimmen, bzw. etwas abenteuerlich aufgerundet wurden, eine Erfolgsbilanz ist das nicht !

Trotz der beschriebenen, gewaltigen Umsatzzuwächse unterm Strich ein Minus von 8,3 Mio €. Und das Minus wäre sogar in der derselben Größenordnung wie 2016 gewesen wenn man nicht noch die 5 Boeing 737 verkauft hätte. Dabei hatte die Geschäftsleitung für 2017 eigentlich ein leicht positives Ergebnis prognostiziert!

Für 2018 wird trotz weiterem Umsatzwachstum und dem Verkauf der restlichen  4 737 + 2 A321  wieder wird mit einem Ergebnis von bis zu -30 Mio € gerechnet. Viele Assets bleiben da nicht mehr zum Versilbern.

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Der verspätete Rückflug von Lanzarote nach Dresden endete heute in Nürnberg.Muss man schon so sparen?

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Ja das ist bekannt aber jetzt ist keine Nacht.Die Ist vor einer halben Stunde in Nürnberg gelandet.

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vor 32 Minuten schrieb baum:

Ja das ist bekannt aber jetzt ist keine Nacht.Die Ist vor einer halben Stunde in Nürnberg gelandet.

Vielleicht machte es mehr Sinn den Flieger nach NUE fliegen zu lassen, da man dort heute noch eine Maschine braucht um den LPA zu fliegen. In DRS hingegen ist heute kein Germania Abflug mehr geplant.

Die Passagiere werden dann wahrscheinlich mit Bussen von NUE nach DRS gebracht, um den delay für den LPA klein zu halten.

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vor einer Stunde schrieb grounder:

 

Abgesehen davon, dass einige Zahlen in deiner Auflistung nicht ganz stimmen, bzw. etwas abenteuerlich aufgerundet wurden, eine Erfolgsbilanz ist das nicht !

Trotz der beschriebenen, gewaltigen Umsatzzuwächse unterm Strich ein Minus von 8,3 Mio €. Und das Minus wäre sogar in der derselben Größenordnung wie 2016 gewesen wenn man nicht noch die 5 Boeing 737 verkauft hätte. Dabei hatte die Geschäftsleitung für 2017 eigentlich ein leicht positives Ergebnis prognostiziert!

Für 2018 wird trotz weiterem Umsatzwachstum und dem Verkauf der restlichen  4 737 + 2 A321  wieder wird mit einem Ergebnis von bis zu -30 Mio € gerechnet. Viele Assets bleiben da nicht mehr zum Versilbern.

 

Der Bericht liest sich bei manchen Zahlen echt besch****. Allein was die Kredite und Erlöse durch die Boeings angeht gibt es mehrere Zahlen, musste man erstmal halbwegs durchblicken.

 

Das Geld der Boeings hat übrigens zum Tilgen der Darlehen beigetragen. Da gibt es einen gewaltigen Unterschied zwischen 2016 und 2017:

2016 wurden 16 Mio. an Krediten getilgt aber Finanzierungen in Höhe von 35 Mio. Euro in Anspruch genommen.

2017 wurden 50,3 Mio. an Krediten getilgt und nur Finanzierungen in Höhe von rund 3,2 Mio. Euro in Anspruch genommen.

 

Das macht schonmal einen gewaltigen Unterschied. 

 

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vor einer Stunde schrieb AeroSpott:

 

 

Das Geld der Boeings hat übrigens zum Tilgen der Darlehen beigetragen. 

 

 

Mit dem Erlös aus dem Verkauf der Boeings wurden die Darlehen für die Boeings vollständig getilgt, was ja folgerichtig ist. Dennoch blieben rund 21 Mio € übrig und trotzdem ein Konzernverlust von 8,3 Mio Euro

vor einer Stunde schrieb Tschentelmän:

Ich dachte, die alten B737-700 gehen alle zum ausschlachten, bis auf eine, die mittlerweile nach Russland vermittelt werden konnte. Oder gibt es weitere Käufer?

 

Woher kommt denn die Info dass alle Boeings bis auf eine  ausgeschlachtet werden sollen?

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