ben7x Geschrieben 17. März Melden Geschrieben 17. März vor 1 Minute schrieb Nosig: Ich würde auf einen leichten Vorsprung für die E2 tippen. Die haben sie ja schon und kennen sie. Ja, auf der einen Seite das. Auf der anderen Seite ist der A220 wohl die größere und leistungsfähigere Plattform. Abhängig von den Missionsprofilen wird man hier also entscheiden müssen ob eher größer/stärker oder kleiner/schwächer. Da man aber jetzt schon mit haufenweise E-Jets durch Europa fliegt (siehe vor allem E170/175), würde ich letzteres als Punkt für die E2 interpretieren. Der A220 könnte da als Replacement „zu viel Flugzeug“ sein. Argument für Embraer bzw. gegen Airbus war und ist ja vor allem auch die kurzfristige Liefermöglichkeit. Falls man die Flieger also nächstes Jahr auf der Hof haben möchte wird Embraer einen weiteren Punkt machen. Falls man sich Zeit lassen kann, sieht es wieder anders aus. Gegen Airbus spricht auch, dass „alles neu“ ist. Neuer Hersteller, neue Prozess, neues dies, neues das. Das hätte man bei der E2 gar nicht (mehr). vor 21 Minuten schrieb oldblueeyes: Ich würde die Chance von Airbus auf 50/50 schätzen, da Embraer darauf angewiesen ist solch einen Ankerkunden beste Konditionen zu gewähren. Wir reden nach AF/KLM über den 2tgrössten Operator in Europa. Ich persönlich würde die Chance eher irgendwas wie 60/40 für Embraer einschätzen, und auch nicht erwarten, das Embraer hier mit großen Rabatten kämpfen muss. Ganz im Gegenteil, ich sehe eher Airbus in der Position, Nachlässe gewähren zu müssen, was von ihnen in der Gesamtbetrachtung voller Auftragsbücher und eines trotzdem verlustbringenden Programms nicht wirklich zu erwarten ist. 1
rheintrainer Geschrieben 17. März Melden Geschrieben 17. März Nicht ganz vergessen sollte man in der Hinsicht auch die angestrebte Beteiligung Polens bei Airbus: https://www.businessinsider.de/politik/staerkung-europaeischer-verteidigung-polen-will-offenbar-bei-airbus-einstiegen/ 2
oldblueeyes Geschrieben 17. März Melden Geschrieben 17. März vor 2 Stunden schrieb ben7x: Ich persönlich würde die Chance eher irgendwas wie 60/40 für Embraer einschätzen, und auch nicht erwarten, das Embraer hier mit großen Rabatten kämpfen muss. Ganz im Gegenteil, ich sehe eher Airbus in der Position, Nachlässe gewähren zu müssen, was von ihnen in der Gesamtbetrachtung voller Auftragsbücher und eines trotzdem verlustbringenden Programms nicht wirklich zu erwarten ist. Eigentlich brauchen beide keine grosse Rabatte geben, es sei den Airbus möchte zukünftig auch weiter nach oben Fuss fassen. Embraer ist per se günstiger, wir reden basierend auf Listenpreise von ca 80% vs den jeweils konkurrierenden A220. Die vorhandene Infrastruktur für Embraer spricht nochmal für sich. Airbus wiederum hat noch 500 Flugzeuge im Backlog und einen Quellenmarkt in dem noch 900 A319 rumfliegen-> wenn sie 40% davon in A223 konvertieren, von einem A225 mal gar nicht zu reden, dann sind sie nicht auf einen Preiskampf um jeden Kunden angewiesen.
MatzeYYZ Geschrieben 17. März Melden Geschrieben 17. März Natürlich ist Airbus auf keinen Preiskampf angewiesen. Nur könnten sie Boeing einen weiteren treuen Kunden streitig machen, zumindest bei der Kurz und Mittelstrecke. Die B737 dürfte damit zur Disposition stehen. Für Embrear wäre es viel schlimmer, wieder die E2 verkauft zubekommen.
ben7x Geschrieben 17. März Melden Geschrieben 17. März vor 6 Minuten schrieb MatzeYYZ: Natürlich ist Airbus auf keinen Preiskampf angewiesen. Nur könnten sie Boeing einen weiteren treuen Kunden streitig machen, zumindest bei der Kurz und Mittelstrecke. Die B737 dürfte damit zur Disposition stehen. Für Embrear wäre es viel schlimmer, wieder die E2 verkauft zubekommen. Es geht um das Regio-Segment. Da geht es nicht um Airbus vs. Boeing, letztere wurden schon vor Monaten aus dem Auftrag ausgeschlossen.
locodtm Geschrieben 17. März Melden Geschrieben 17. März vor einer Stunde schrieb ben7x: Es geht um das Regio-Segment. Da geht es nicht um Airbus vs. Boeing, letztere wurden schon vor Monaten aus dem Auftrag ausgeschlossen. Ja, jetzt. Aber wenn der A220 mal in der Flotte ist und sich bewährt? Auf einmal könnte der 320er oder ein möglicher 220-500 in der Flotte landen.
oldblueeyes Geschrieben 17. März Melden Geschrieben 17. März Wenn man sich mit Boeing so verkracht haben sollte, das man keine Maxe mehr von denen haben will, dann macht ein strategisches vorpreschen von Airbus sinn. Ob dies der Fall sein sollte, schwer einzuschätzen. 1
ben7x Geschrieben 17. März Melden Geschrieben 17. März vor 14 Minuten schrieb locodtm: Ja, jetzt. Aber wenn der A220 mal in der Flotte ist und sich bewährt? Auf einmal könnte der 320er oder ein möglicher 220-500 in der Flotte landen. Dass der A220 in der Flotte auf A320neo statt 737 Max hindeuten soll ist mMn. etwas sehr weit hergeholt. Lot least haufenweise weitere Maxe, ich denke daher nicht, dass man damit per sé unzufrieden ist. Sondern eher mit dem Umgang seitens Boeing während des Grounding. A320neo/ceo hätte man sich auch ohne A220 schon längst holen können.
locodtm Geschrieben 18. März Melden Geschrieben 18. März Es ist ein mögliches Szenario mit einem Argument sich stärker zu engagieren aus Sicht von Airbus. Nicht mehr, nicht weniger. Keiner sagt, falls A220 gekauft werden, dass die Max raus gehen.
oldblueeyes Geschrieben 18. März Melden Geschrieben 18. März LOT hat immer noch eine Klage von 2021 gegen Boeing wegen der 737, die 2024 weitere Termine hatte. Wie freuendlich man gegenüber Boeing derzeit gesonnen ist, kann niemand sagen - es ist immerhin eine Staatsairline und das frühere Regime ist nicht mehr da. Selbstverständlich gibt es derzeit keine Intention die Max auszutauschen, strategisch kann es für Airbus einen Zeitfenster zu geben, in dem man etwas aufbauen kann. Nicht mehr, nicht weniger und die offene Frage ist natürlich was dies beider Seiten Wert sein könnte.
Emanuel Franceso Geschrieben 28. März Melden Geschrieben 28. März LOT wird 2 B788 leasen, die in 2026 zur Flotte stoßen sollen und aktuell noch für eine andere Airline unterwegs sind. Laut planespotters.net sind die beiden B788 aktuell noch für Thai Airways unterwegs (HS-TQC (LN 226) und HS-TQD (LN 244)). https://www.reuters.com/business/aerospace-defense/polish-airline-lot-signs-deal-two-boeing-787-8-dreamliners-2025-03-27/ https://www.planespotters.net/airframe/boeing-787-8-hs-tqc-thai-airways/edz0lv https://www.planespotters.net/airframe/boeing-787-8-hs-tqd-thai-airways/r11zwd
Patrick W Geschrieben 28. März Melden Geschrieben 28. März Waren nicht eigentlich die 2 787 die sich Lufthansa noch zusätzlich gesichert für Lot bestimmt ?!
bwbollek Geschrieben 28. März Melden Geschrieben 28. März Ja, die B789 waren ab Werk für LOT bestimmt, aber scheinbar konnte man vom Kaufvertrag zurücktreten und Boeing hat mit LH einen anderen Abnehmer gefunden. Das Leasing der beiden gebrauchten B788 wird für LOT unter dem Strich sicherlich kostengünstiger sein als die Finanzierung von zwei werksneuen Maschinen, die dazu noch etwas größer sind. Eine B789 hat bei LOT ganze 42 Sitze mehr an Bord als eine B788.
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