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Aktuelles zum Flughafen Münster/Osnabrück


CL-600

Empfohlene Beiträge

Am 15.4.2024 um 07:20 schrieb skorpion:

Am Dienstag 16. April kommt es laut dem FMO Spotterforum zu einer Premiere am Flughafen. Deren Ausagen nach kommt zum ersten Mal ein A350-900 zum FMO. Iberojet kommt gegen 10.55 Uhr mit der EC NBO und bringt Fans von Atletico Madrid aus Madrid zum Champions Leaque in Dortmund. Nach dem Spiel geht es Nachts zurück nach Madird. 

Sehr interessant, muss ja sehr knapp sein für den Start mit der Bahnlänge.

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  • 3 Wochen später...

Seit langer Zeit gibt es endlich wieder touristischen Verkehr im Winter am FMO. Sundair stationiert ja einen A319 am Airport, der hauptsächlich die Kanaren und Ägypten bedienen wird. Durch AirCairo wird zudem einmal in der Woche ebenfalls Ägyten angeflogen. Nun kommt Ryanair mit Alicante und Palma noch hinzu. Saisonal fliegt auch Sunexpress nach Antalya und Pristina soll auch bald buchbar sein. 

Ein gutes Winterprogramm gab es letztmalig vor Corona am FMO. Da die Passagierzahlen im ersten Quartal bereits um knapp 30% gestiegen sind, für den Sommer und Herbst das Angebot gegenüber dem letzten Jahr erweitert wurde, darf man guter Hoffnung auf eine Steigerung der Paxzahlen sein. Wirtschaftlich hat der FMO bereits in den letzten beiden Jahren die Verlustzone verlassen und ist zu den schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Bei den Passagierzahlen dürfte der nächste Schritt in diesem Jahr folgen und die Millionengrenze wieder überschritten werden. In 2023 ist man daran ganz knapp gescheitert. 

Hin und wieder gibt es dann noch das ein oder andere Schmankerl. Mit dem ersten Besuch eines A350 gab es da sicherlich ein Highlight. Und in den nächsten Tagen gibt es mit Tuifly einige Flüge nach Malta. Diese hängen sehr wahrscheinlich mit Kreuzfahrten zusammen. 

Auch die Lufthansa trägt mit zum Aufschwung bei. So feiert man das 40jährige Bestehen der Linie nach München. Das auch im Sommer viele Flüge in der Woche von der CRJ9 auf einen A319 umgestellt wurden, ist ebenfalls ein gutes Signal. Wie es auf der Frankfurt Route weiter gehen wird wenn die CRJ ausgeflottet wird, bleibt noch abzuwarten. Vielleicht kehrt ja dort die E190 wieder zurück. Immerhin kann dieser Typ direkt am Terminal andocken und das Boarding mit Bussen entfällt dann. 

Alles in Allem hat sich der FMO nach der Krise durch Corona sehr schnell und gut erholt. Er befindet sich wieder auf Wachstumskurs. Es zeigt sich auch wieder einmal, dass Verkehr weiteren Verkehr anzieht. Schön das auch die Reiseveranstalter den FMO wieder vermehrt in ihren Planungen berücksichtigen. 

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vor 4 Stunden schrieb Caparzo:

Also mit Bus wurde ich am fmo noch nie zu einer crj geführt , immer zu Fuß ;)

Bis vor Corona wurden die CRJ immer in Höhe der Besucherterasse geparkt und von den A Gates im EG mit Bussen abgefertigt. Als Passagier hatte man dadurch natürlich den „längsten“ Fußweg von der SiKo bis zu den Gates. 

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Bei der Eröffnung der Maiwochen in Osnabrück traten drei selbsternannte Klimaaktivisten mit selbstgebastelten Pappschildern auf, auf denen sie die Schließung des FMO einfordern. Ein Autor der Hasepost hat dazu eine wunderbare Glosse geschrieben und hält diese den Aktivisten als Spiegel vor die Nase.xD:P

https://www.hasepost.de/klimaaktivisten-wollen-fmo-schliessen-weil-direktfluege-nach-bali-fehlen-472593/

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  • 2 Wochen später...

Wenn die Pax-Zahlen aktuell sich wieder ganz gut entwickeln, könnte man doch auch mal wieder eine bessere ÖPNV Anbindung auf die Agenda nehmen. Aktuell ist es von MS ganz okay mit dem Bus, aber selbst von Osnabrück aus gibt es keine sinnvolle Direktanbindung geschweige denn von anderen Kreisteilen im Kreis Steinfurt. Auch der neue Werbepartner Mickie Krause kommt nicht sinnvoll rüber und ist aufs Auto angewiesen. Das ist zwar im ländlichen Raum eher ubiquitär vorhanden, aber für den FMO speziell wäre es anderes bestimmt besser. Ich denke dabei nicht an einen Bahnanschluss, aber eine sinnvolle Busverbindung wäre super. Und als Umsteigeknoten hätte der FMO bestimmt ja auch eine sinnvolle Infrastruktur, was gerade auch beim anstehenden Umbau des T1 zusätzlich berücksichtig werden könnte. 

Bearbeitet von im-exil
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Zu ÖPNV allgemein:

Das Grundproblem in ländlichen Gegenden ist, und das werden auch Politik und Klimaaktivisten nicht ändern können, dass bei der geringen Bevölkerungsdichte und der geographischen Verteilung nicht genug Leute zur gleichen Zeit vom gleichen Ort zum gleichen Ort wollen, als dass sich ständig Busse sinnvoll füllen ließen. Das Ergebnis sind geringe Frequenzen, es fährt nicht das, was man bräuchte, wann man es bräuchte, komplizierte und langwierige Umsteigeverbindungen und eine dementsprechend geringe Nutzung. Ich sehe hier bei mir in der Gegend oft genug, dass in den wenigen Linienbussen, von der Schülerbeförderung abgesehen, oft nur eine einstellige Zahl an Passagieren drin sitzt. Das ist ökoligisch und ökonomisch problematisch.

Auch in Zukunft werden dabei meines Erachtens nur smarte, digitalisierte Lösungen helfen und nicht einfach das plumpe, oft geforderte "es müsten mehr Busse fahren" auf den festen Linien, die jetzt schon nicht funktionieren. Große Busse zu festen Zeiten auf festen Linien funktioniert auf dem Land eben mit wenigen Ausnahmen nicht.

Wenn man sich per App on demand von seinem Standort aus ein Kleinfahrzeug ordern könnte, welches einen dann genau zur gewünschten Zeit zum gewünschten Zielort bringt, wäre die Sache schon anders (Konzepte wie z.B. MOIA in Hamburg und Hannover).

 

 

Zum FMO speziell:

Hier kommt hinzu, dass ein großer Teil der Abflüge zu Zeiten erfolgt, in denen ÖPNV-technisch sowieso nichts fährt, nämlich nachts. Da hilft auch ein Bus von OS Bhf zum FMO nichts, wenn ich nachts schon nicht mit dem Zug aus dem Umland nach OS HBf komme.

Dass es allerdings aktuell gar keine Verbindung nach OS gibt, ist schon traurig und ich gebe dir Recht, vielleicht kann man wieder darüber nachdenken, jetzt wo die Passagierzahlen wieder auf mehr als 1 Mio. pro Jahr wachsen. Alternantiv vielleicht ein Bus-Shuttle zwischen dem Grevener Bahnhof und dem FMO, das wäre auch zeiteffizienter, als die ganze Strecke z.B. ab Münster mit dem (langsamen) Bus fahren zu müssen, wenn es doch in FMO-Nähe einen Bahnhof gibt.

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vor 3 Stunden schrieb jet:

Alternantiv vielleicht ein Bus-Shuttle zwischen dem Grevener Bahnhof und dem FMO, das wäre auch zeiteffizienter, als die ganze Strecke z.B. ab Münster mit dem (langsamen) Bus fahren zu müssen, wenn es doch in FMO-Nähe einen Bahnhof gibt.

 

Das ist in n der Tat ein Punkt!

 

Warum hat(e) den bisher niemand auf dem Schirm?, auch ich nicht!

 

Es ist immer nur die Rede von Münster und/oder Osnabrück.

 

Hammer,   wie der Name des Flughafens, von seinem Standort _in  Greven_ ablenken kann.

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Es gibt mittlerweile eine (eher bescheiden bediente) Busanbindung zum Kattenvenner Bahnhof an der Bahnstrecke Münster-Osnabrück. Am Wochenende durchgeführt als Ruftaxi (Linie 140). Aber die Anreise zum FMO kommt wahrscheinlich generell für die wenigsten in Frage und von einer direkten Bahnanbindung wird man wohl nur träumen dürfen. 

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vor 21 Stunden schrieb ZuGast:

 

Das ist in n der Tat ein Punkt!

 

Warum hat(e) den bisher niemand auf dem Schirm?, auch ich nicht!

 

Es ist immer nur die Rede von Münster und/oder Osnabrück.

 

Hammer,   wie der Name des Flughafens, von seinem Standort _in  Greven_ ablenken kann.

Die Antwort ist eigentlich ganz simpel. Der Name des FMO rührt daher, weil die Städte Münster und Osnabrück zu den beiden großen Anteilseignern des Flughafens gehören. Der dritte große Eigentümer ist der Kreis Steinfurt. Über ihre Beteiligungsgesellschaften hält die Stadt Münster 35,06% Anteile, der Kreis Steinfurt 30,28% und die Stadt Osnabrück 17,2%. Die Stadt Greven, auf deren Gebiet der Airport liegt, hält 5,89% und der Landkreis Osnabrück noch einmal 5,08%. Der Kreis Warendorf hält noch Anteile von2,44%, der Rest verteilt sich auf jeweils unter 1%. 

Der Flughafen sollte von Anfang an etwa in der Mitte von Münster und Osnabrück liegen. Da bot sich das vorhandene kleine Flugfeld in Greven sehr gut an. 

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Ist mir schon klar, das der Name daher rührt, dennoch finde ich es beachtlich , das der eigentliche Standort, nämlich Greven, bei der Diskussion ,um der Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel , vollkommen außen vor bleibt.

 

Wenn man einmal drüber nachgedenkt , sparachei vieles für ein Shuttlebus zwischen Greven und dem Flughafen und eine gute anbbu zwischen Greven und Osnabrück sowie Münster. Damit wäre sowohl Greven gut angebunden und gleichzeitig der FMO an die beiden Namensgeber.

 

Einzigartiger Wermutstropfen: für Fahrgäste mit Ziel FMO gäbe es dann keine direkte Verbindung.

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vor 2 Stunden schrieb ZuGast:

Ist mir schon klar, das der Name daher rührt, dennoch finde ich es beachtlich , das der eigentliche Standort, nämlich Greven, bei der Diskussion ,um der Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel , vollkommen außen vor bleibt.

 

Wenn man einmal drüber nachgedenkt , sparachei vieles für ein Shuttlebus zwischen Greven und dem Flughafen und eine gute anbbu zwischen Greven und Osnabrück sowie Münster. Damit wäre sowohl Greven gut angebunden und gleichzeitig der FMO an die beiden Namensgeber.

 

Einzigartiger Wermutstropfen: für Fahrgäste mit Ziel FMO gäbe es dann keine direkte Verbindung.

Stimmt im Wesentlichen. Aber ich würde den Shuttle verlängern nach kattenvenne. Dann gibt es von dort eine Anbindung an die Bahnstrecke OS nach MS. 
Aber eigentlich böte sich der FMO mit der Infrastruktur auch als zentrale Drehscheibe der Busverkehrs in Teilen  des Kreis ST an. Aktuell gibt es nach meiner Kenntnis nicht wirklich einen guten Plan unterschiedliche Busverbindungen miteinander zu vernetzen.   
Aber mit der kleinen Variante  Greven-FMO-kattenvenne hätte man schon einiges geschafft 

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Es gab vor eineigen Jahren den vagen Plan, eine eigene Zugverbindung mit einem Bahnhof zum und am FMO zu bauen. Eine der möglichen Trassenführungen sollte von der Strecke Münster-Enschede zwischen den Orten Steinfurt-Borghorst und Nordwalde in Richtung Greven abzweigen. Hinterm Flughafen sollte sie dann einen Anschluss an die Hauptlinie Münster-Osnabrück-Bremen-Hamburg erhalten.

Gerade aus der östlichen niederländischen Provinz Overijssel reisen viele Fluggäste zum FMO an. Hier ist die Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Flughafen äußerst schlecht. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie für ein S-Bahnknzept Münsterland wurde deshalb eine Variante zum FMO mitgeprüft.

Die heute noch eingleisige mit Dieseltriebwagen betriebene Nebenstrecke Münster-Enschede soll in den nächsten Jahren elektrifiziert und ausgebaut werden. Am Ende soll es dort einen Takt von 20 Minuten geben. Zudem soll die Strecke bis zur Provinzhauptstadt Zwolle am Ijsselmeer verlängert werden. Durch die Elektrifizierung wird die Strecke deutlich schneller befahrbar sein. Die Fertigstellung ist bis Ende dieses Jahrzehnts geplant. Ursprünglich war 2027 amgedacht, weil dann die Verträge mit der DB-Regio auslaufen.

Eine Abzweig von dieser Strecke mit Anbindung an den Flughafen hätte sogar eine länderübergreifende Bedeutung. Zum Einen wären Teile der Kreise Borken und Steinfurt direkt mit der Stadt Osnabrück verbunden. Das Gleiche gilt für die niederländische Region Twente (dazu gehören die Städte Enschede, Almelo und Hengelo), wo immerhin rund 630.000 Menschen leben. Hengelo hat bereits einen Anschluss an Osnabrück, da hier die ICE-Strecke Berlin-Amsterdam über Rheine und Osnabrück verläuft. 

Für den Einzug von Fluggästen ist diese Region in den Niederlanden sehr interessant. Bereits heute heben ja sehr viele Niederländer ab dem FMO vor allen in den Urlaub ab.Genau deshalb wurde die Variante mit einem direkten Anschluss ja auch geprüft. 

Von Enschede über Hengelo gibt es zwar eine direkte Verbindung zum Flughafen nach Amsterdam. Da die Niederländer aber eine sehr strenge Auslegung in Sachen Umweltschutz pflegen, kann es in ein paar Jahren zu erheblichen Kapazitätskürzungen dort kommen. Das wurde ja bereits auch hier mehrfach diskutiert. Der eigentliche Ausweichort Lelystad ist zwar fertig, aber noch nicht in Betrieb genommen worden. Gerade deshalb fällt der FMO für die östlichen Niederlande immer mehr ins Auge und vielleicht auch ins Gewicht. Deshalb ist eine direkte Anbindung nach Greven kein Fantasieprojekt. Leider sind aber die Planungszeiten für solche Bauprojekte sehr lang. Kurzfristig wird es da keine Lösung geben. 

Vielleicht könnte etwas mehr Druck dafür entstehen, wenn die Eingrenzungen in Amsterdam auch tatsächlich vollzogen werden. Insbesondere eine Transavia wäre ja davon betroffen. Der FMO wäre auch nicht zuletzt wegen seiner Öffnungszeiten von 24/7 für die Niederländer interessant. Hier liegt zusätzlich noch ein weites ungenutztes Potenzial für direkte Flugverbindungen brach. Eine Transavia könnte hier durchaus Sinn machen, was an Großflughäfen nicht der Fall wäre. 

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Viele gute Gedanken und Punkte. Natürlich wäre eine Spange zwischen der RB64 (also der Strecke Entschede-Gronau-MS) rüber zur Strecke MS-OS-HB ein Träumchen unter vielen Aspekten. Gerade für das Problem, dass der Kreis ST. eigentlich seit seiner Gründung 1974 nicht gut zusammengewachsen ist und das östliche Kreisgebiet schlecht an die Kreisstadt Steinfurt mit der Kreisverwaltung angeschlossen ist. Aber dies ist für den hiesigen Rahmen wirklich sehr off topic.

Auch wenn ich den Gedanken für sehr wünschenswert halte, wird ja eigentlich schon ewig über den Ausbau und die Elektrifizierung der RB64 diskutiert, ein endgültiger Entscheid, diese Massnahme in den Bundesverkehrswegeplan aufzunehmen steht nach meiner Kenntnis bisher aus, warum auch immer.

https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Münster–Enschede

Daher ist eine Fertigstellung bis Ende des Jahrzehnts vielleicht schön, aber aus meiner Sicht nicht realistisch. Aber was wäre den nun umsetzbar? Ich kann mir am ehesten eine Expressbuslinie (die bitte nicht an jeder Milchkanne anhält) z.B. ab Bahnhof Nordwalde direkt nach Greven, weiter über den FMO mit Weiterführung an den Bahnhof Kattenvenne. Von mir aus kann man auch in Steinfurt starten, aber je länger die Buslinie wird umso grösser wird die Gefahr, dass jede Bauernschaft eine Haltestelle haben will und die Fahrtzeit sich dann verlängert. Natürlich ist der Markt in den NL sehr wichtig und er nahm ja Post-Corona auch etwas zu, die PAX aus der Twente Region schätzen sehr die Erreichbar (mit Auto) und weniger bis kein Gepäck-Chaos im Vergleich zu Schipol. Ob man diesen Markt mit so einem Express-Bus gut bedienen kann, wage ich zu bezweifeln, aber es wäre zumindest ein Anfang. 

Ich habe früher mal in Burgsteinfurt gewohnt aber ohne Auto war der FMO von dort quasi nicht praktikabel erreichbar. Man hätte nach erst mit dem Zug nach MS gemusst um dann mit dem Bus wieder rauszufahren. Ein Irrsinn, hat dazu geführt, dass man dann doch eher geschaut hat, gleich nach DUS durchzuziehen. 

Bearbeitet von im-exil
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Ulkiger Weise ist die schnellste Verbindung von Steinfurt zum FMO mit dem R75 nach Emsdetten. Dort kann man eigentlich sitzen bleiben, weil dieser als R62 über Saerbeck nach Greven weiter fährt. In Saerbeck am Friedhof kann man in den S50 umsteigen. Dieser fährt in Richtung Münster Hbf dann direkt über den FMO. Vom ZOB Steinfurt-Burgsteinfurt braucht man rund 50 Minuten Fahrtzeit. 

Was die Bahnstrecke betrifft, es müssen neue Züge her da die eingesetzten Talentzüge bereits jetzt schon zu klein sind. Von deren Alter und der Umweltverträglichkeit will ich gar nicht reden. 

 

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vor einer Stunde schrieb skorpion:

Ulkiger Weise ist die schnellste Verbindung von Steinfurt zum FMO mit dem R75 nach Emsdetten. Dort kann man eigentlich sitzen bleiben, weil dieser als R62 über Saerbeck nach Greven weiter fährt. In Saerbeck am Friedhof kann man in den S50 umsteigen. Dieser fährt in Richtung Münster Hbf dann direkt über den FMO. Vom ZOB Steinfurt-Burgsteinfurt braucht man rund 50 Minuten Fahrtzeit. 

Was die Bahnstrecke betrifft, es müssen neue Züge her da die eingesetzten Talentzüge bereits jetzt schon zu klein sind. Von deren Alter und der Umweltverträglichkeit will ich gar nicht reden. 

 

So lernt man dazu, aber für mich eh eine akademische Frage, da ich dort nicht mehr lebe. Aber die genannten Busse halten an jeder Milchkanne, der Umstieg in Saerbeck scheint 2 min geplant zu sein (hab's aber nur als Stichprobe angeschaut). Auch wenn es natürlich eine Möglichkeit ist, Luft nach oben hat es viel. 

Mal schauen, was sich insgesamt tut, ich hoffe für dem FMO, dass sich die Anbindung einfach mal verbessert und eine "schnelle Spange" zwischen der RB64 über FMO nach Kattenvenne erscheint mir praktikabel und charmant. Aber für die üblichen deutschen Entscheidungswege vielleicht zu "kühn" und logisch überlegt. (Achtung Ironie:-) ).

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vor 2 Stunden schrieb skorpion:

Ulkiger Weise ist die schnellste Verbindung von Steinfurt zum FMO mit dem R75 nach Emsdetten. Dort kann man eigentlich sitzen bleiben, weil dieser als R62 über Saerbeck nach Greven weiter fährt. In Saerbeck am Friedhof kann man in den S50 umsteigen. Dieser fährt in Richtung Münster Hbf dann direkt über den FMO. Vom ZOB Steinfurt-Burgsteinfurt braucht man rund 50 Minuten Fahrtzeit. 

Was die Bahnstrecke betrifft, es müssen neue Züge her da die eingesetzten Talentzüge bereits jetzt schon zu klein sind. Von deren Alter und der Umweltverträglichkeit will ich gar nicht reden. 

 

 

Genau das meinte ich oben. Das ist qualitativ einfach ein No-go. Zu langsam, zu unkomfortabel, risikoreich (knapper Umstieg, und das ggf mit Gepäck für eine mehrwöchtige Interkontinental-Reise).

 

Ob und welche ÖPNV-Anbindung machbar wäre, also genug Aufkommen generieren könnte, hängt auch von den Kundenkreisen und Strecken ab, die man am FMO bedient. Geschäftsreisende werden das wenig bis gar nicht nutzen, Familien mit Kindern und viel Gepäck auf der klassischen Pauschalreise werden weiter mit Auto anreisen oder sich bringen lassen.

Individualreisende, Rucksacktouristen, Schüler und Studenten, junge Paare etc., LCC-Passagiere allgemein wären wohl eher zugänglich für ÖPNV-Angebote, auch wenn sie nicht ganz optimal ausgestaltet sind. Heißt z.B., dass ich bei mehr LCC-Verkehr mehr potenzielle ÖPNV-Nutzer sehe.

 

M.M.n. wäre mit einem Busshuttle von und zu nahegelegenen Bahnhöfen wie Greven und Kattenvenne schon einiges erreicht. Übrigens könnte man auch nicht nur wegen des FMO darüber nachdenken, sondern auch wegen des Airportparks. Die Unternehmen dort wären als Arbeitgeber attraktiver, wenn auch hierfür die ÖPNV-Anbindung besser würde.

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