FKB Geschrieben 22. Juni Melden Geschrieben 22. Juni vor 2 Stunden schrieb schneekiller: Bevor das passiert geht die Lufthansa in die Insolvenz! Das fliegende Personal, insbesondere vorne haben doch immer noch nicht bemerkt, dass ihre Gehälte, Sozialleistungen und zusätzlich ihr Pensionsfond eines der Grundprobleme der LH-Mainline sind. Die hierdurch entstehenden Personalkosten und die teilweise weit überalterte und verzettelte Flotte sorgen für Sitzplatzkosten, die am Markt nur noch schwer refinanzierbar sind. Was soll diese Neiddebatte? Swiss hat bei höheren Gehältern durch eine bessere Produktivität niedrigere Personalkosten als LH. Das Problem der LH sind nicht die Piloten sondern der aufgeblähte Verwaltungsapparat. Aber auch hier gilt: Die Leute haben sich nicht selbst eingestellt. LH hat das Problem aber erkannt und arbeitet seit Längerem bereits daran - im Rahmen der Möglichkeiten und möglichst geräuschlos. Amerikanische Airlines zahlen noch viel höhere Gehälter und sind dabei noch profitabler. 5
Fluginfo Geschrieben 22. Juni Melden Geschrieben 22. Juni vor 25 Minuten schrieb FKB: Was soll diese Neiddebatte? Swiss hat bei höheren Gehältern durch eine bessere Produktivität niedrigere Personalkosten als LH. Das Problem der LH sind nicht die Piloten sondern der aufgeblähte Verwaltungsapparat. Aber auch hier gilt: Die Leute haben sich nicht selbst eingestellt. LH hat das Problem aber erkannt und arbeitet seit Längerem bereits daran - im Rahmen der Möglichkeiten und möglichst geräuschlos. Amerikanische Airlines zahlen noch viel höhere Gehälter und sind dabei noch profitabler. Es gibt nicht nur zu viel Verwaltungspersonal, sondern durch zu viele Airlines im Konzern Doppel-, Dreifach- bzw. Vielfachstrukturen. Dies haben die Amis nicht bei ähnlicher Größe. Jetzt kommen viele Jobs bei ITA dazu, die man bei LH, OS, LX, SN usw. bereits mehrfach hat. 5
FKB Geschrieben 22. Juni Melden Geschrieben 22. Juni vor 7 Minuten schrieb Fluginfo: Es gibt nicht nur zu viel Verwaltungspersonal, sondern durch zu viele Airlines im Konzern Doppel-, Dreifach- bzw. Vielfachstrukturen. Dies haben die Amis nicht bei ähnlicher Größe. Jetzt kommen viele Jobs bei ITA dazu, die man bei LH, OS, LX, SN usw. bereits mehrfach hat. 100% d’accord. Aber glaube mir: Solche Fürstentümer werden bis aufs Blut verteidigt.
schneekiller Geschrieben 22. Juni Melden Geschrieben 22. Juni vor 46 Minuten schrieb FKB: Was soll diese Neiddebatte? Wie sie selber schreiben versucht die Lufthansa gerade ihre Personalkosten deutlich zu senken und das auch über Kündigungen und Kürzungen beim Personal! und wer hat in dieser Situation einen ziemlich wilden Streik vom Zaun gebrochen um Pensionsanteile die man selbst so unterschrieben hat, die jetzt aber nicht in die geplante Richtung laufen? Die Neiddebatte haben die Herrschaften schon selbst entfacht und nicht andere! 2
oldblueeyes Geschrieben 22. Juni Melden Geschrieben 22. Juni (bearbeitet) vor 2 Stunden schrieb FKB: Amerikanische Airlines zahlen noch viel höhere Gehälter und sind dabei noch profitabler. Man sollte diese ewigen Vergleiche auch im richtigen Kontext machen. In so ziemlich allen Berufsgruppen sind die Löhne in den USA höher. Gleichzeitig auch die Lebenshaltungskosten, sprich das Preisniveau aller Güter und Dienstleistungen. Nur um mal einen Vergleich like-for-like zu versuchen, ein average trip bei Southvest hat ca die gleiche Länge wie bei Ryanair. Die Einnahmenseite sieht anders aus, Southwest generierte 2025 208 USD /Pax , Ryanair nur 70 EUR /Pax. US Einkommen /Kosten für eine Airline aber europäische Preise/ Einnahmen, passen nicht zusammen. vor einer Stunde schrieb Fluginfo: Es gibt nicht nur zu viel Verwaltungspersonal, sondern durch zu viele Airlines im Konzern Doppel-, Dreifach- bzw. Vielfachstrukturen. Dies haben die Amis nicht bei ähnlicher Größe. Jetzt kommen viele Jobs bei ITA dazu, die man bei LH, OS, LX, SN usw. bereits mehrfach hat. Hier darf man aber auch 2 Dinge nicht vergessen. Erstens müssen in Europa die Gruppenairlines alle lokal als Strukturen agieren, wir haben die Vereinigten Staaten von Europa nicht. Nicht nur rechtlich, sondern auch bezgl. Langstreckenflugrechte sind manche Corporatestrukturen eine Notwendigkeit. Zweitens, lokaler Stolz spielt gerade in der Airlinewelt eine wichtige Rolle. Wäre es eine Bank, hätte man längt viele Funktionen in Corporate Shared Services Center ausgelagert. Günstiger, neutral gegenüber den einzelnen Marken und oft mit besseren Mitarbeiter. vor einer Stunde schrieb FKB: 100% d’accord. Aber glaube mir: Solche Fürstentümer werden bis aufs Blut verteidigt. Alle Bereiche werden natürlicherweise verteidigt. Es ist eine völlig normale Reaktion erst mal die "Schuld" bei den anderen zu suchen. Bearbeitet 22. Juni von oldblueeyes 4
Eb Ot Geschrieben 22. Juni Melden Geschrieben 22. Juni In Europa gelten bspw AF, KLM Arbeitsverträge als sehr gut. Als sehr sehr gut! Auch, was die Altersvorsorge und früherer Renteneintritt angeht. Ähnlich und vergleichbar mit KTV. Ernstgemeinte Frage: Warum schaffen es eine AF oder KLM anscheinend gut über die Runden zu kommen, und das ohne gegen die Mannschaft analog einer LH vorzugehen und noch dazu ein AOC nach dem anderen zu gründen? Ohne in der Öffentlichkeit die eigenen Mitarbeiter anzugreifen? Insgesamt (Gruppenweit) wurden und werden ständig die Personalkosten reduziert.(Stichwort neugründung AOCs). Dh im Schnitt ist das ganze Konstrukt zumindest Personalkostenmässig ja günstiger. Klar, a bissl was geht immer. (Gut, irgendwo fallen halt Kosten im Training an, und von Effizienz und Produktivität ist man bei einer Neugründung auch noch weit entfernt) Die Personalkosten sind auch nur eine Stellschraube im ganzen Konstrukt, aber vermutlich auch die Emotionalste. Stichwort Neid. 2
oldblueeyes Geschrieben 23. Juni Melden Geschrieben 23. Juni AF hat einiges an härtere Reformen vor 8-10J gemacht, und dabei ging es auch nicht so zimperlich zu https://www.youtube.com/watch?v=ZPuOnAHomcI Und der Status quo ist dass heute AF sehr gute Erträge hat, KLM aber vor sich hin dümpelt - da haben wir aber auch kurzfristige Effekte der Kapitalisierung und Aufstockung des Anteils Frankreichs während der Pandemie. Du hast die Gehälter und Pensionen angesprochen, lass uns das Thema angehen. AF hat einen ähnlichen Modell wie das Alte von LH, das was dabei rauskommt ist im Schnitt weniger als eine LH Betriebsrente. KLM hat das aktuelle LH-Modell; es kommt etwas mehr raus – fairerweise muss man hier sagen, dass aufgrund von Finanzmarktregulierungen hier auch die Pensionskassenverwalter unterschiedlich agieren dürften. Einige Gründe für aktuell bessere Zahlen können aber genannt werden: - CDG ist eins der 4 grossen Aggloremationen Europas und AMS bedient auch im Pendelbereich über 10 Mio Bewohner - kein LH Hub hat ein ähnliches O&D Paxpotential, also hohe Yields, an einem Hub; beide Hubs sind dazu konzentrierten Zentren ihrer Länder, was in Deutschland nicht der Fall ist - du kannst die Jahresabschlüsse sehen und wirst merken dass AF pro Pax wesentlich generiert als die LH- ich hatte dies vor paar Wochen mal hier gepostet, es waren im Schnitt etwas knapp unter 100 EUR - die Quellenmärkte spielen auch eine Rolle - die wichtigsten Routen sind auch für AFKLM TATL aber es reicht denen im Westen Europas ihre Flugzeuge zu füllen; geographisch liegt die LH Gruppe nicht so gut und musste sich historisch die Paxe in weniger ertragsreiche Regionen sichern : Berlin, Ostdeutschland, Osteuropa - Zentralismus - Frankreich ist Paris und Provinz und alles ist OK - da wirst du keinen politischen Zwerg irgendwelche Forderungen stellen hören, weil er nicht dazu gehört - wer bei der ENA oder ENP war landet nicht in der Picardie, und Wald-und Wiesenpolitiker haben im knallharten Intelligenzbaiserten Selektionsprozess sich da einzureihen, wo deren Platz ist - ungleiche finanzielle Verhältnisse : Frankreich hat in der Pandemie AFKLM kräftig kapitalisiert, natürlich hat man das Geld nur bei AF reingesteckt - bedeutet im Klartext , LH muss die Pandemieverluste refinanzieren, dafür Zinsen zahlen, diese mit der Zeit abtragen während AF sich aus dem Tagesgeldkonto sich einiges an Flottenoptimierung leisten konnte; ist ein bisschen so wenn man sich fragt warum derjenige der im abbezahlten Haus wohnt mehr Geld zur Verfügung hat als derjenige der zur Miete wohnt - vieles wurde bei AF vor Jahren besser gemacht die Langstreckenflotte ist/war weniger bunt und man hatte mit der Grossbestellung der 773 die richtige Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt getroffen manche unangenehmen Schritte wurden schon vor 10 Jahren vollzogen -zB die Konsolidierung der kleinen REgionalairline in Hop!- da waren auch über 100 Kleinstflugzeuge und von denen sind heute unter 40 geblieben - also 2x Lufthansa Cityline was die Grösse der Belegschaft betrifft Man kann sich nicht immer nur einen Argument herauspicken das einem passt. Bei der Flotte hat die LH zum einen aus heutiger Sicht ungünstige Entscheidungen getroffen, zum anderen ist die Modernisierungswelle via ungleichen Ressourcen nicht vergleichbar. Das Potential der Hubs ohne Zubringer ist unterschiedlich. Manches was reformierbar ist haben die anderen längst getan. 4
Flugvorbereitung Geschrieben 23. Juni Melden Geschrieben 23. Juni (bearbeitet) vor 8 Stunden schrieb Eb Ot: In Europa gelten bspw AF, KLM Arbeitsverträge als sehr gut. Als sehr sehr gut! Auch, was die Altersvorsorge und früherer Renteneintritt angeht. Ähnlich und vergleichbar mit KTV. Ernstgemeinte Frage: Warum schaffen es eine AF oder KLM anscheinend gut über die Runden zu kommen, und das ohne gegen die Mannschaft analog einer LH vorzugehen und noch dazu ein AOC nach dem anderen zu gründen? Ohne in der Öffentlichkeit die eigenen Mitarbeiter anzugreifen? Insgesamt (Gruppenweit) wurden und werden ständig die Personalkosten reduziert.(Stichwort neugründung AOCs). Dh im Schnitt ist das ganze Konstrukt zumindest Personalkostenmässig ja günstiger. Klar, a bissl was geht immer. (Gut, irgendwo fallen halt Kosten im Training an, und von Effizienz und Produktivität ist man bei einer Neugründung auch noch weit entfernt) Die Personalkosten sind auch nur eine Stellschraube im ganzen Konstrukt, aber vermutlich auch die Emotionalste. Stichwort Neid. Weil Lufthansa in der Verwaltung - mit mit ihren unendlichen Doppelstrukturen - ein massives Kostenproblem hat. Alleine bei der LH Mainline in Deutschland gibt es zwei organisatorische Hubs (FRA und MUC) die jeweils neben eigenem Personal natürlich auch alle Führungsebenen haben. Team- und Abteilungsleiter, Referenten. Nicht mal die Struktur der Arbeit in der Verkehrszentrale zwischen FRA und MUC ist gleich. Dazu kommt, dass das mittlere Management die Kohle mit vollen Händen aus dem Fenster wirft. Während die geliebte Tochter Discover und Swiss modernste Software von SITA für den Mission Support (eWAS für Wetter, Mission Watch für Überwachung) bekommen, hat der ehemalige Abteilungsleiter in FRA die Kohle für tomorrow.io rausgehauen. Das ist eine Software, die wohl mal dafür konzipiert war Wetterdaten (v.a. Unwetter) für NFL-Spiele und die Entscheidungsgrundlage für Absagen zu leisten. Nachdem da die Worte "generative AI" gefallen sind hat man das Zeug wohl panisch gekauft, ohne dass hier wetterrelevante Daten (SIGWX, Turbulenzen, ...) angezeigt werden können. Abgesehen von den Details. Hier, wie auch an anderen Stellen, wird die Kohle in MIllionen-Beträgen ohne Rückfragen mit der Fachabteilung einfach rausgehauen. Und das ist nur ein Beispiel, an einem Standort, in einer einzigen Abteilung. In einer Unternehmenskultur die von katastrophalen Flotteneinkäufen (A346, A388, B748) mit einer Ja-Sager Kultur, in der Kritik als störend emfpunden wird, ändert sich dort auch nichts, selbst wenn man die Personalkosten total reduziert. Jedenfalls kann man bereits an den wenigen, sehr speziellen Beispielen sehen, dass die Komplexität viel zu hoch ist und von Standards ist die Gruppe meilenweit entfernt. Ganz am Rande zu der Gehaltsfrage: Speziell am Boden ist die Arbeitsbelastung mit 7/3-Schichtsystem (7 Tage Arbeiten und 3 Tage frei) in Kombination mit dem Gehalt ohne die Benefits wie das Standby fliegen unattraktiv, oder anders gesagt: lediglich für den Einstieg attraktiv. Als Mitarbeiter im Dispatch ist man typischerweise bei ca. 4.400 - 5.000€ (Brutto Grundgehalt) eingegliedert und verbringt dafür einen Großteil seiner Zeit im Büro unter extrem hoher Arbeitsbelastung im Sommer mit Systemen, die weit von modern oder stabil entfernt sind. Wer an diesem Punkt von Sparpotenial in Metropolen wie Frankfurt oder München spricht, der hat den Knall noch nicht gehört - v.a. nachdem jeder Filialleiter von Aldi im Median mehr verdient. Bearbeitet 23. Juni von Flugvorbereitung 7
FKB Geschrieben 23. Juni Melden Geschrieben 23. Juni vor 9 Stunden schrieb oldblueeyes: In so ziemlich allen Berufsgruppen sind die Löhne in den USA höher. Gleichzeitig auch die Lebenshaltungskosten, sprich das Preisniveau aller Güter und Dienstleistungen. Deine Argumentation ist nur solange schlüssig wie US Gehälter auf US Kaufkraft treffen. International können US Airlines auch nicht mehr erlösen wie die Konkurrenz. Und: (Korrigiere mich wenn ich falsch liege): Gemessen an der Flugstrecke sind Flüge über den Nordatlantik deutlich günstiger als z.B. von Europa Richtung Asien und Südamerika. Ein weiteres Gegenbeispiel: Thai Airways müsste durch die relativ niedrigen Lohnkosten (vor allem hinten in der Kabine) unheimlich wettbewerbsfähig sein. Sind sie aber nicht. Deshalb bleibe ich bei meiner Kernbotschaft: Der Erfolg einer Airline hängt an anderen Faktoren als an der Höhe von einzelnen Gehältern. Lohnkosten sind das Produkt von Gehältern und der Anzahl der Mitarbeiter. Wenn die Lohnkosten zu hoch sind, liegt es meistens an der Anzahl der Mitarbeiter (sprich: die Leute arbeiten ineffektiv, nicht weil sie faul sind, sondern weil der Laden schlecht organisiert ist). 3
Fluginfo Geschrieben 23. Juni Melden Geschrieben 23. Juni vor 9 Stunden schrieb oldblueeyes: Hier darf man aber auch 2 Dinge nicht vergessen. Erstens müssen in Europa die Gruppenairlines alle lokal als Strukturen agieren, wir haben die Vereinigten Staaten von Europa nicht. Nicht nur rechtlich, sondern auch bezgl. Langstreckenflugrechte sind manche Corporatestrukturen eine Notwendigkeit. Zweitens, lokaler Stolz spielt gerade in der Airlinewelt eine wichtige Rolle. Wäre es eine Bank, hätte man längt viele Funktionen in Corporate Shared Services Center ausgelagert. Günstiger, neutral gegenüber den einzelnen Marken und oft mit besseren Mitarbeiter. Alle Bereiche werden natürlicherweise verteidigt. Es ist eine völlig normale Reaktion erst mal die "Schuld" bei den anderen zu suchen. Diese Zukäufe kosten aber Gewinn bzw. vergrößern Verluste, dies sollte sich CS auch auf seine Fahne schreiben lassen, und dies nicht zu knapp. Grundsätzlich stellt sich halt die Frage, ob durch Zukäufe langfristig die Balance der Kosten in den Griff zu bekommen sind. Nach Stand heute ist dies aber stark anzuzweifeln. Übernimmt man TAP, werden die Probleme nicht kleiner trotz Zugang zum südamerikanischen Markt. Alles eine Frage, ob dies durch stärkerer eigener Präsenz nicht kostengünstiger wäre.
Emanuel Franceso Geschrieben 23. Juni Melden Geschrieben 23. Juni Die Lufthansa Group setzt den Anflug von Dubai nun bis zum Ende des SFP26 aus (betrifft Lufthansa und SWISS), SWISS wird im Gegenzug den 2. täglichen Flug nach Delhi bis Ende Oktober verlängern.
MarkoFlow Geschrieben 25. Juni Melden Geschrieben 25. Juni Ich glaube, der Vergleich mit AF/KLM zeigt ganz gut, dass Personalkosten nur ein Teil des Problems sind. Hubstruktur, O&D-Potenzial, Flottenkomplexität und die vielen parallelen Konzernstrukturen spielen bei LH mindestens genauso stark hinein. Neue AOCs können kurzfristig Kosten drücken, machen das Gesamtsystem aber nicht automatisch einfacher oder effizienter.
XWB Geschrieben 26. Juni Melden Geschrieben 26. Juni https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/lufthansa-bereitet-sich-wegen-kerosinmangel-auf-grounding-von-bis-zu-40-jets-vor-a-becd39e7-6e23-4131-9091-59c8150344c7 Angeblich will man 40 Flieger grounden wegen Fuel Shortage. Wo haben die denn diese Räuberpistole her? Höre ich zum ersten Mal. Im Offen gesagt habe ich das nicht vor vernommen. Oder wurden da von „Fachjournalisten“ völlig falsche Dinge zusammengezogen?
Emanuel Franceso Geschrieben 26. Juni Melden Geschrieben 26. Juni (bearbeitet) Das war doch Thema kurz nach Beginn des Iran Krieges. Seither hat man die CityLine stillgelegt. edit: Ein Artikel vom 31.3.26 dazu. https://www.airliners.de/lufthansa-erwaegt-teil-grounding-kuendigt-ticketpreiserhoehungen/86850#:~:text=Wegen der gestiegenen Kerosinkosten durch,Kapazitäten sollen gezielt umgelenkt werden. Bearbeitet 26. Juni von Emanuel Franceso
XWB Geschrieben 26. Juni Melden Geschrieben 26. Juni Gerade eben schrieb Emanuel Franceso: Das war doch Thema kurz nach Beginn des Iran Krieges. Seither hat man die CityLine stillgelegt. Ja, genau. Und wird im Winter noch Frühjahr noch Flieger rausnehmen. Haben die den Artikel aus dem Frühjahr hervorgeholt?
Emanuel Franceso Geschrieben 26. Juni Melden Geschrieben 26. Juni vor 3 Minuten schrieb XWB: Ja, genau. Und wird im Winter noch Frühjahr noch Flieger rausnehmen. Haben die den Artikel aus dem Frühjahr hervorgeholt? Klingt für mich so, wenn ich mir die beiden Airliners Artikel dazu durchlese und vergleiche. https://www.airliners.de/lufthansa-erwaegt-teil-grounding-kuendigt-ticketpreiserhoehungen/86850#:~:text=Wegen der gestiegenen Kerosinkosten durch,Kapazitäten sollen gezielt umgelenkt werden. (vom 31.3.) https://www.airliners.de/kerosinmangel-lufthansa-bereitet-grounding/88665 (von heute) 1
XWB Geschrieben 26. Juni Melden Geschrieben 26. Juni (bearbeitet) Danke dir. Sehr merkwürdig. Vielleicht kann das jemand aus der Redaktion aufklären? Ist zwar eine Agenturmeldung, aber steht dennoch auf airliners.de. Update: Okay beim Spiegel ist wohl schon der Hitzekollaps am Start: An dieser Stelle war eine Meldung zu finden, wonach sich die Lufthansa wegen der Energiekrise auf das Grounding von bis zu 40 Jets vorbereitet. Nach Veröffentlichung stellte sich heraus, dass die Kerninformation veraltet und somit falsch war. Wir haben uns daher entschlossen, den ganzen Text zu depublizieren. Bearbeitet 26. Juni von XWB 3
oldblueeyes Geschrieben 26. Juni Melden Geschrieben 26. Juni Beim Spiegel scheint der Relotius Volontäre Club immer noch aktiv zu sein. 5
airliners.de Team airliners-Nachrichten Geschrieben 26. Juni airliners.de Team Melden Geschrieben 26. Juni Wir hatten direkt die Agenturmeldungen veröffentlicht, weil wir angenommen haben, dass vor allem der "Spiegel", aber auch die entsprechenden Agenturen das nochmal gecheckt haben. Natürlich hätte auch uns die Parallele zur damaligen Berichterstattung auffallen können. Jedenfalls meldete sich umgehend die Lufthansa-Pressestelle bei uns und stellte die Situation klar. Wir haben umgehend auch die Meldung aktualisiert. -Alex 7
Emanuel Franceso Geschrieben 29. Juni Melden Geschrieben 29. Juni Im Europa Netz werden weitere Strecken gestrichen, bis zu 15 Flugzeuge sollen aus dem Programm genommen werden; Wachstum wird weiterhin vorrangig in München stattfinden aufgrund der geringeren Kosten ggü. Frankfurt. https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/lufthansa-flotte-europaverkehr-li.3507241
Emanuel Franceso Geschrieben 29. Juni Melden Geschrieben 29. Juni Am 2.6.2026 um 15:41 schrieb Emanuel Franceso: Update zum Flugprogramm von/nach Tel Aviv: Austrian Airlines fliegt seit heute 1 mal täglich, ab Juli sind 11/7 geplant Eurowings plant ab 10. Juli 1/7 ab Hamburg und ab 18. Juli 3/7 ab Düsseldorf zu fliegen Lufthansa plant ab 1. Juli 2 tägliche Flüge ab Frankfurt zu fliegen SWISS wird frühestens ab 1. August wieder nach Tel Aviv fliegen Brussels Airlines wird zu einem späteren Zeitpunkt Flüge nach Tel Aviv wieder aufnehmen https://irreg.lufthansaexperts.com/de/news/lufthansa-group-nimmt-tel-aviv-fluege-ab-juni-2026-schrittweise-wieder-auf-flugangebot-in-den-nahen-osten.html Update hierzu: Austrian Airlines erhöht Wien - Tel Aviv ab 1. August auf 14/7 Lufthansa nimmt am 1. August 2 tägliche Flüge zwischen München und Tel Aviv wieder auf SWISS nimmt am 1. August einen täglichen Flug zwischen Zürich und Tel Aviv wieder auf Brussels Airlines nimmt am 5. August einen wöchentlichen Flug zwischen Brüssel und Tel Aviv wieder auf https://irreg.lufthansaexperts.com/de/news/lufthansa-group-nimmt-tel-aviv-fluege-ab-juni-2026-schrittweise-wieder-auf-flugangebot-in-den-nahen-osten.html
MV_Flieger Geschrieben 29. Juni Melden Geschrieben 29. Juni vor 3 Stunden schrieb Emanuel Franceso: Im Europa Netz werden weitere Strecken gestrichen, bis zu 15 Flugzeuge sollen aus dem Programm genommen werden; Wachstum wird weiterhin vorrangig in München stattfinden aufgrund der geringeren Kosten ggü. Frankfurt. https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/lufthansa-flotte-europaverkehr-li.3507241 Gibt es hierzu schon mehr Informationen? Welche Strecken könnten betroffen sein?
cr94 Geschrieben 1. Juli Melden Geschrieben 1. Juli (bearbeitet) LH2031 und LH2035 stehen beide noch in Düsseldorf. Planmäßiger Abflug 6:20 und 7:30. Gibt es irgendwelche Probleme in München, Düsseldorf oder bei der LH? Edit: LH2005 komplett gestrichen Bearbeitet 1. Juli von cr94
aib Geschrieben 1. Juli Melden Geschrieben 1. Juli Sieht auf den Radarbildern im Münchener Umland sehr gewittrig aus. Wahrscheinlich muss da etwas Kapazität rausgenommen werden.
Fluginfo Geschrieben 1. Juli Melden Geschrieben 1. Juli vor einer Stunde schrieb aib: Sieht auf den Radarbildern im Münchener Umland sehr gewittrig aus. Wahrscheinlich muss da etwas Kapazität rausgenommen werden. Zumeist ist heute nur die Südbahn offen und teilweise waren mehrfach bereits beide Bahnen wetterabhängig kurzzeitig geschlossen.
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