Fluginfo Geschrieben 24. Juni 2022 Melden Geschrieben 24. Juni 2022 Man sollte aber schon die Reihenfolge beachten, also chronologisch vorgehen. Und hier haben zuerst die Airlines gestrichen, und dann haben die Airports die Kapazitäten zurückgefahren, sollte man in der Betrachtung unbedingt mit einbringen. Daher ist ein Zusammenspiel beim Hochfahren natürlich so wichtig. Wenn Airlines Pläne nur halbherzig an Airports kommunizieren, ist niemanden geholfen und die Situation wiederholt sich in 2023.
oldblueeyes Geschrieben 24. Juni 2022 Melden Geschrieben 24. Juni 2022 Blöderweise sind Pläne keine festen Zusagen. Was nützt mir ein Plan beim nä Lockdown , eine theoretische Personalplanung wenn weniger zurückkehren als angenommen, eine Infektionswelle vor Ort etc. Niemand kann sich gegen allen Variablen absichern. 2
Fluginfo Geschrieben 24. Juni 2022 Melden Geschrieben 24. Juni 2022 vor einer Stunde schrieb oldblueeyes: Blöderweise sind Pläne keine festen Zusagen. Was nützt mir ein Plan beim nä Lockdown , eine theoretische Personalplanung wenn weniger zurückkehren als angenommen, eine Infektionswelle vor Ort etc. Niemand kann sich gegen allen Variablen absichern. Eigentlich kann man wenn man dies liest die Slotvergabe in Europa auch begraben, wenn sich niemand mehr um etwas kümmert und Beförderungsleistungen keine Garantien mehr haben. Mehr Chaos wie jetzt wird es auch nicht geben!
d@ni!3l Geschrieben 24. Juni 2022 Melden Geschrieben 24. Juni 2022 (bearbeitet) Könnt ihr euch noch an das Chaos erinnern, als AB pleite ging? Dann multipliziert das ganze mal, hätte es durch Corona sogar mehrere Airlines auf einmal getroffen. Genau das wäre nämlich passiert, hätte man nicht runter gefahren hätte. Man hat jedoch runter gefahren - und deshalb nun ein anderes Problem, da alle Systempartner ebenfalls mit skaliert sind. Draufhauen kann man immer, aber mal ein bisschen versuchen die Ursache zu verstehen würde auch helfen. Natürlich wäre es wünschenswert, würden Pläne eingehalten. Ich glaube keine Airline streicht gerne Flüge. Aber was ist denn die Alternative? Versucht man am Plan festzuhalten geht wahrscheinlich gar kein Flug mehr pünktlich und man muss teuer kurz vor Abflug streichen. Weder im Sinne der Pax, noch der Airlines. Reduziert man den Plan um zumindest das Restprogramm "sauber" fliegen zu können hält man sich nicht an die eigenen Pläne und wird auch kritisiert. Plant man von Anfang an zu wenig ist man nicht ambitioniert... Man sitzt jetzt in der Sch*** und und stößt immer wem vor den Kopf. Manchmal hilft auch keine Kommunikation - wenn ich als Airline dem Airport sage : Wir brauchen übrigens in vier Monaten das zehnfache der Kapazität, macht mal - dann geht das einfach (scheinbar) nicht. Corona hat einfach vieles durcheinander gebracht - bei Airlines, bei Airports. Aber auch abseits davon, wenn man sich Lieferketten etc. anguckt. Aldi und co hat auch niemand kritisiert, dass sie sich auf den Klopapier Ansturm im Frühjahr 2020 nicht vorbereitet haben und das Lager voll davon hatten. Vieles was immer planbar war ist es nun nicht mehr. Das ergibt sich auch wieder, aber etwas Geduld sollte man schon erwarten dürfen. Ich wüsste übrigens gerne mal, was all die Passagiere die jetzt kritisieren "nur, weil man beim Personal am Flughafen sparen will fällt jetzt der Flug aus. Zahlt doch einfach mehr, dann findet ihr Leute" sagen, wenn der Flug nächstes Jahr teurer wird... Schade ist jedoch, dass die Airports selbst kaum einen Anreiz haben besser zu performen (dass es funktionieren kann zeigt ja Medienberichten nach MUC). Aber was sollen denn die Airlines sagen, wenn DUS zu wenig Personal einstellt - wir fliegen nächstes Jahr nicht mehr ab hier? Die Airlines sind da auch ausgeliefert. Bearbeitet 24. Juni 2022 von d@ni!3l 2
emdebo Geschrieben 24. Juni 2022 Melden Geschrieben 24. Juni 2022 vor 57 Minuten schrieb d@ni!3l: wenn der Flug nächstes Jahr teurer wird... Das konnte man problemlos schon dieses Jahr umsetzen. Nur den Mehrwert "Verlässlichkeit" hat man nicht eingebaut - und die Kundschaft hat es mal wieder so gewollt ... Man kann diese Scheinargumente einfach nicht mehr hören. 1
Fluginfo Geschrieben 24. Juni 2022 Melden Geschrieben 24. Juni 2022 Ganz einfach, einen stabilen Flugplan für 2023 stricken und diesen dann einhalten. Sollte die Nachfrage größer sein, freut sich vielleicht die Konkurrenz, wenn sie Kapazitäten frei hat. Sollte die Nachfrage kleiner, dann wird in Einzelfällen gestrichen, aber nicht so kurzfristig wie aktuell. So haben alle erstmals nach drei Jahren wieder eine solide Planungsgrundlage. Corona entwickelt sich ja immer mehr zur Grippe. So profitieren Fluggäste, Personal von Airliners, Flughäfen, Zulieferer, Hotels, Flugsicherung usw.. Aber den Flugplan wie aktuell bereits 10x anzupassen im Jahr überzeugt keinen Kunden. Natürlich bleibt für 2023 ein Risiko, aber auch dies ist mit diversen Anpassungen auch vorhanden. Wenn man sieht wie der Rest der Welt mit Ausnahme von China und die Krisenregion Russland/Ukraine hochfährt, muss wegen internationalen Wettbewerb dies Europa auch machen. Flüge bei Nachfrageeinbrüchen aus den Systemen zu nehmen ist wohl das kleinere Übel. vor 8 Minuten schrieb emdebo: Das konnte man problemlos schon dieses Jahr umsetzen. Nur den Mehrwert "Verlässlichkeit" hat man nicht eingebaut - und die Kundschaft hat es mal wieder so gewollt ... Man kann diese Scheinargumente einfach nicht mehr hören. 100% Zustimmung
d@ni!3l Geschrieben 24. Juni 2022 Melden Geschrieben 24. Juni 2022 Wie gesagt. Die Anpassungen macht man nicht aus Spaß. Es ist eben nicht "ganz einfach".
YankeeZulu1 Geschrieben 24. Juni 2022 Melden Geschrieben 24. Juni 2022 stellt sich zumindest ab 2023 die Frage, WER (Paxe) fliegt noch wohin. Die politische und wirtschaftliche Lage lassen derzeit alles, nur keine auch nur halbwegs belastbaren Prognosen zu. Was man danach öffentlich propagiert, hat - wie wir wissen - nicht zwingend mit der Realität zu tun. Ja, aktuell scheint es, daß man sowohl bei den Airportdienstleistern als auch den Airlines etlches, wenn nicht vieles auf die "leichte Schulter" genommen hat, aber verlässlich planen war nicht wirklich möglich. Das wird auch für 2023 nicht unbedingt möglich sein; ich befürchte, manch optimistischer Plan wird sich in Luft auslösen. Eines ist für mich sicher: verlässliche Planungen für die AN und wirklich angemessene Bezahlung(en) sind ein wichtiger Baustein für ein funktionierendes System.
Gast Geschrieben 24. Juni 2022 Melden Geschrieben 24. Juni 2022 (bearbeitet) vor einer Stunde schrieb d@ni!3l: Ich wüsste übrigens gerne mal, was all die Passagiere die jetzt kritisieren "nur, weil man beim Personal am Flughafen sparen will fällt jetzt der Flug aus. Zahlt doch einfach mehr, dann findet ihr Leute" sagen, wenn der Flug nächstes Jahr teurer wird... Zumal sie 2023 die steigenden Energiepreis usw. so richtig merken werden… Ich finde es ist schwierig, einem Unternehmen, welches durch die Corona-Krise mehr als 10Mrd. Euro Verlust gemacht hat vorzuwerfen, dass man hätte weniger Personal entlassen sollen und viel früher neues Personal einstellen müssen. Damals stand man einfach an der Klippe zur Insolvenz und Personalkosten sind nun mal ein riesiger Kostenfaktor, an dem man sparen musste. Was hätte man denn auch sonst großartig tun sollen? Und auch Neueinstellungen kosten sehr viel Geld, was man natürlich nicht „verschwenden“ wollte. Ich kenne Leute (und das sind auf jeden Fall nicht die einzigen), die ihre Reise eine Woche vorher gebucht haben. Dadurch ist es einfach unmöglich, verlässlich im Voraus zu planen. Hätte man die Sicherheit gehabt, dass wirklich so viele Menschen fliegen werden, dann hätte man sich auch entsprechend drauf vorbereiten können. Aber so war es nunmal nicht. Und ganz ehrlich, es muss doch auch jedem klar sein, dass nach 2 Jahren Corona-Krise nicht alles gleich perfekt laufen kann. Bearbeitet 24. Juni 2022 von ben7x
d@ni!3l Geschrieben 24. Juni 2022 Melden Geschrieben 24. Juni 2022 vor 26 Minuten schrieb emdebo: Das konnte man problemlos schon dieses Jahr umsetzen. Dafür ist man aber auf die Dienstleister am Flughafen angewiesen . Wieso sollen die das wirtschaftliche Risiko eingehen und viel einstellen, wenn der Schaden bei nicht genug eingestelltem Personal, vor allem die Airlines haben ... vor 5 Minuten schrieb ben7x: Und ganz ehrlich, es muss doch auch jedem klar sein, dass nach 2 Jahren Corona-Krise nicht alles gleich perfekt laufen kann. Sollte man meinen...
Fluginfo Geschrieben 24. Juni 2022 Melden Geschrieben 24. Juni 2022 Besonders der Wintertourismus wird stark anwachsen, damit Heizkosten gespart werden. So wird bestimmt bald Werbung kommen. 😉
Fluginfo Geschrieben 24. Juni 2022 Melden Geschrieben 24. Juni 2022 Zu beachten für 2023 ist auch noch folgender Umstand, dass Deutschland von den fünf größten EU-Ländern noch den größten Nachholeffekt hat. Trotzdem läuft es nicht rund! Ticketpreiserhöhungungen sind heute von der AUA angekündigt worden, somit nur Frage der Zeit wann die Mutter nachzieht.
muc-ro-szg Geschrieben 24. Juni 2022 Melden Geschrieben 24. Juni 2022 vor 44 Minuten schrieb Fluginfo: Zu beachten für 2023 ist auch noch folgender Umstand, dass Deutschland von den fünf größten EU-Ländern noch den größten Nachholeffekt hat. Trotzdem läuft es nicht rund! Ticketpreiserhöhungungen sind heute von der AUA angekündigt worden, somit nur Frage der Zeit wann die Mutter nachzieht. Warum hat Deutschland 2023 von den fünf größten EU Ländern noch den stärksten Nachholeffekt? Hat das die Lufthansa nicht bereits angekündigt? Jede Führungskraft im Konzern sagt seit Wochen „Fliegen wird teurer“. Also mich überrascht die Aussage von AM überhaupt nicht, da hat sie doch nur Fakten wiederholt, die jedem bereits klar sein sollten.
oldblueeyes Geschrieben 24. Juni 2022 Melden Geschrieben 24. Juni 2022 Ja, und ? Das Hedging zu günstigen Preise läuft aus bezw es kommen Forwardeffekte und alle Branchen erwarten auch nominell relevante Gehaltserhöhungen. Dazu tendentiell steigende Refinanzietungskosten des Fremdkapitals. Es ist doch selbstverständlich Preise weiterzugeben .
BU662 Geschrieben 24. Juni 2022 Melden Geschrieben 24. Juni 2022 vor 44 Minuten schrieb oldblueeyes: Ja, und ? Das Hedging zu günstigen Preise läuft aus bezw es kommen Forwardeffekte und alle Branchen erwarten auch nominell relevante Gehaltserhöhungen. Dazu tendentiell steigende Refinanzietungskosten des Fremdkapitals. Es ist doch selbstverständlich Preise weiterzugeben . Ach ja? Erwarten wirklich alle Branchen per se nominell relevante Gehaltserhöhungen? Fällt mir schwer, das zu glauben. und selbst wenn, steigende Löhne per se führen nicht zu steigenden Realeinkommen. Auch wenn es viele nicht sehn wollen, wir stehen am Beginn einer globalen Rezession. Das wird deutliche Auswirkungen auf den Luftverkehr haben. Wir sehen jetzt im Sommer die Nachhol-Effekte, aber wartet mal das Ende der Sommerferien ab, da sinkt die Nachfrage schon deutlich. Und spätestens im NOV gehen dann wieder Dutzende Flieger in den Storage. Mit einer Erhöhung der Startpreise schneidet man am Ende nur Nachfrage weg und macht die leeren Flieger nur noch leerer. Die Airlines haben 17 Buchungsklassen. Wenn sie der Meinung sind, dass die Leute im Schnitt zu wenig zahlen, dann können sie die Preisflöte ausspielen und den Mix dieser Klassen versuchen zu ändern. Dann wird sich schnell zeigen, ob der Kunde das bereit ist zu zahlen. Meine Vermutung: In den Ferien geht bestimmt noch etwas mehr, nur sobald die Ferien vorbei sind, muss man sich die Volumen zusammen discounten. Und jetzt kommt die Crux bei der Sache, warum das dann doch irgendwie auch zusammenhängt. Fährt man nämlich die "Yield-Hoch-und-Streichkonzert" Strategie, so wird man im Herbst/Winter erneut sehr stark ausdünnen. Das heißt für die Crews, sie fliegen auf den Minimum-Stunden, die ihnen vertraglich zugesichert wurden. Heißt auf deutsch gesagt: Mickrige Gehälter, bei Neu-Einsteigern knapp über sozialen Mindestsicherung. Diese Mitarbeiter werden dann sicher mal überlegen, ob es nicht andere Branchen gibt, wo man weniger Schichten macht, trotzdem fair verdient und das Weite suchen. Und die Luftfahrtbranche verliert ja nicht nur fliegende Crews, sondern auch jede Menge Leute, die nicht fliegen ... Und dann wäre da noch der geneigte Verbraucher, dessen frei verfügbare Einkommen sinken werden in 2023. Ganz einfach weil Energie- und Lebensmittelpreise das, was an Lohnzuwächsen kommt, mehr als auffressen und am Ende weniger im Klingelbeutel ist. Dabei dann als Airline deutlich höhere Preise durchsetzen zu wollen, wird das Volumen reduzieren. In den Peaks ist das kein Problem, sobald die Peaks vorbei sind, wird das dann ganz schnell zum Problem.
muc-ro-szg Geschrieben 24. Juni 2022 Melden Geschrieben 24. Juni 2022 (bearbeitet) Alles korrekt, doch wenn eine Gewerkschaft über 9 % mehr Lohn fordert und man "Energie" benötigt, die bald doppelt so viel kostet, muss man die Preise anheben (oder beim Personal sparen). Viele Möglichkeiten hat ein Konzern wie die LHG nicht mehr Kosten einzusparen. Selbst eine Ryanair, die immer BILLIG schreit und das Konzept BILLIG auch sehr gut verkauft, spricht ganz offen darüber, die Preise ziehen um 10-15 % an. Bearbeitet 24. Juni 2022 von muc-ro-szg
Fluginfo Geschrieben 24. Juni 2022 Melden Geschrieben 24. Juni 2022 vor 12 Minuten schrieb muc-ro-szg: Alles korrekt, doch wenn eine Gewerkschaft über 9 % mehr Lohn fordert und man "Energie" benötigt, die bald doppelt so viel kostet, muss man die Preise anheben (oder beim Personal sparen). Viele Möglichkeiten hat ein Konzern wie die LHG nicht mehr Kosten einzusparen. Selbst eine Ryanair, die immer BILLIG schreit und das Konzept BILLIG auch sehr gut verkauft, spricht ganz offen darüber, die Preise ziehen um 10-15 % an. Die Alternative ständig beim Personal zu allererst zu sparen ist doch zuletzt richtig in die Hosen gegangen. Daher ist dies derzeit nun wirklich kein profanes Mittel um die Kopfzahl zu erhöhen, weil der Markt es nicht hergibt. Deshalb müssen die Flugpreise rauf. Sollten die Energiepreise wieder einmal sinken (könnte durchaus eine Weile dauern), kann dies an den Kunden auch wieder weiter gegeben werden. 3
Gerald Geschrieben 24. Juni 2022 Melden Geschrieben 24. Juni 2022 vor 27 Minuten schrieb BU662: Die Airlines haben 17 Buchungsklassen. Wenn sie der Meinung sind, dass die Leute im Schnitt zu wenig zahlen, dann können sie die Preisflöte ausspielen und den Mix dieser Klassen versuchen zu ändern. Lufthansa hat schon seit Ewigkeiten 26 Buchungsklassen. Und der Mix wird über Revenue-Systeme gesteuert. Da ist nichts Neues.
oldblueeyes Geschrieben 24. Juni 2022 Melden Geschrieben 24. Juni 2022 Unternehmen sid dazu da Gewinne zu erwirtschaften. Sie arbeiten nicht per se um Beschäftigung zu sichern oder Wohlstandsverluste zu kompensieren. Wenn sich die Preise erhöhen und die Nachfrage sinkt, dann pendelt sich der Markt neu - das sind normale Anpassungen die immer in Krisen - und umgekehrt in Boomzeiten passieren. Natürlich ist jedem persönlich zu wünschen so gut wie möglich durch Krisenzeiten zu kommen, aber die Anpassungen der Märkte an der Realität passieren nun mal.
Viele_Flieger Geschrieben 24. Juni 2022 Melden Geschrieben 24. Juni 2022 vor 26 Minuten schrieb Gerald: Lufthansa hat schon seit Ewigkeiten 26 Buchungsklassen. Naja, nicht alles sind "richtige" Buchungsklassen. Einige sind für Awardtickets usw...
Gerald Geschrieben 24. Juni 2022 Melden Geschrieben 24. Juni 2022 (bearbeitet) vor 29 Minuten schrieb Viele_Flieger: Naja, nicht alles sind "richtige" Buchungsklassen. Einige sind für Awardtickets usw... Auch die werden natürlich gesteuert. Das war aber auch bei den früheren 9, dann 12, dann 16, 19 und nun 26 Klassen so. War nur 42 Jahre mein Beruf, denke etwas davon zu verstehen. Den Ausdruck 'falsche oder richtige Buchungsklassen' kenne ich nicht, und in den Jahren nie gehört. Und das gilt nur für Lufthansa. Jede Airliner macht das anders, pauschal eine Summe der Anzahl der Buchungsklassen zu nennen ergibt gar keinen Sinn. Bearbeitet 24. Juni 2022 von Gerald
OliverWendellHolmesJr Geschrieben 24. Juni 2022 Melden Geschrieben 24. Juni 2022 vor 48 Minuten schrieb oldblueeyes: Wenn sich die Preise erhöhen und die Nachfrage sinkt Und die Preiselastizität ist so, dass die Preiserhöhungen den Nachfragerückgang kompensieren? vor 24 Minuten schrieb Viele_Flieger: Naja, nicht alles sind "richtige" Buchungsklassen. Einige sind für Awardtickets usw... Awardtickets sind keine Erlöse? Also sind Buchungsklassen mit denen die Verfügbarkeit von Awardtickets gesteuert wird für die Erlössteuerung irrelevant? vor 2 Stunden schrieb oldblueeyes: Dazu tendentiell steigende Refinanzietungskosten des Fremdkapitals. Eigenkapital wird nicht teurer?
Starwing-EAE Geschrieben 24. Juni 2022 Melden Geschrieben 24. Juni 2022 https://skytraxratings.com/airlines/lufthansa-ratinghttps://skytraxratings.com/airlines/lufthansa-rating Scheinbar hat Skytrax Lufthansa den 5. Stern aberkannt. Glaubwürdig war das ja ohnehin nie. Fairerweise muss ich aber feststellen, das LH mit den 5 Sternen in letzter Zeit nicht geworben hat. War LH wohl selber unangenehm.... 3
Avroliner100 Geschrieben 24. Juni 2022 Melden Geschrieben 24. Juni 2022 (bearbeitet) vor 1 Stunde schrieb Starwing-EAE: https://skytraxratings.com/airlines/lufthansa-ratinghttps://skytraxratings.com/airlines/lufthansa-rating Scheinbar hat Skytrax Lufthansa den 5. Stern aberkannt. Glaubwürdig war das ja ohnehin nie. Fairerweise muss ich aber feststellen, das LH mit den 5 Sternen in letzter Zeit nicht geworben hat. War LH wohl selber unangenehm.... Falls dem so sein sollte ... auch unter der Kategorie „Worlds five Star Airlines“ ist man nicht mehr gelistet. https://skytraxratings.com/airlines?stars=5 Eine Ursache dürfte höchstwahrscheinlich mit die Reduzierung des Services in der Euro-Eco sein. Bei Meal and Drinks erhält LH neu nur noch fatale 0,5 von 5 möglichen Sternen. Das ist eigentlich der einzige „Totalausfall“ bei den Ratings. Und scheint von Skytrax abgestraft worden zu sein. Swiss und Austrian haben „noch“ ihre Alten Ratings mit 4 von 5 Sternen - scheinen vermutlich noch nicht neu geprüft worden zu sein. Auch hier könnte es Anpassungen geben. KLM (welche noch Free Service bietet) kommt in derselben Kategorie immerhin auf 4 von 5 Sternen. Was kleines scheint Skytrax also schon zu reichen ... gar nichts hingegen nicht. Weitere Argumente wurden hier ja oft und intensiv diskutiert, Stichwort Business Class. Dennoch trotz allem schade, dass (wenn dem so ist) man dieses Niveau leider nicht durchgehend halten konnte. Bei LH selbst gab es noch keine Anpassung: https://www.lufthansa.com/co/de/lufthansa-awards Bearbeitet 24. Juni 2022 von Avroliner100
Fluginfo Geschrieben 24. Juni 2022 Melden Geschrieben 24. Juni 2022 (bearbeitet) Für dieses Wochenende sind auch etliche Mittelmeerziele wie Neapel, Rom, Barcelona, Dubrovnik und Atlantikziel Porto von Streichungen ex MUC neben jeder dritten Inlandverbindung betroffen. Bearbeitet 24. Juni 2022 von Fluginfo
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