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aaspere

Stratolaunch Carrier

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Irgendwie erklärt dabei keiner, wie man eigentlich in so kurzer Zeit so einen Riesenvogel entwickeln und bauen will. In den Zeichnungen sieht das immer so aus, als würde man zwei Boeing 747-Rümpfe (die dürften ja billig zu haben sein) in diese Struktur integrieren, aber die angegebenen Abmessungen passen nicht dazu. Also dass das Ding wirklich im nächsten Jahr startet, glaube ich erst, wenn ich es sehe. Aber ich drücke den Machern trotzdem die Daumen.

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Irgendwie erklärt dabei keiner, wie man eigentlich in so kurzer Zeit so einen Riesenvogel entwickeln und bauen will.

 

Na ja, von Grund auf neu entwickelt müsste der Vogel wahrscheinlich gar nicht werden. Wenn man es mal vergleicht, sooo viel anders sieht das was es bisher schon gibt vom Entwurf her auch nicht aus, nur eben um einiges kleiner (aber die Firma heisst schliesslich nicht umsonst "Scaled Composites").

 

http://www.scaled.com/projects/model_348_whiteknighttwo

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Na ja, von Grund auf neu entwickelt müsste der Vogel wahrscheinlich gar nicht werden.

 

Der Dreamlifter (Basis 747) brauchte 3 Jahre von Ankündigung bis zum Erstflug.

Der Beluga-Nachfolger (Basis A330) soll ca. 4,5 Jahre nach Ankündigung in Dienst gehen, also wird es auch etwa so lange bis zum Erstflug dauern wie beim Dreamlifter

 

Und bei einem ähnlichen "Bastelprojekt", das zudem noch nicht beim Flugzeughersteller selbst angesiedelt ist, soll es so viel schneller gehen und das Teil nach nichtmal 1,5 Jahren in der Luft sein?

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Hmm, die scheinen ja schon seit 2011 mit dem Ding beschäftigt zu sein, und an sich ist die Idee vom Airborne Launch ja weder schlecht noch neu.

 

Die Konstruktion empfinde ich persönlich als irgendetwas zwischen erstaunlich und gruselig. Komisch ist, dass in dem Artikel drei komplett verschiedene Renderings/Grafiken gezeigt werden, aber das Grundkonzept bleibt ja gleich. Strukturell von der 747 stammt offensichtlich nur der Cockpit-Buckel, was auch etwas seltsam anmutet, weil die 747 ja aus Aluminium und der Rest des Carriers aus Verbundwerkstoffen bestehen soll. Warum ausgerechnet bei diesem aufgepfropften Teil auf Regalware zurückgreifen? Ansonsten werden u.a. noch Fahrwerk und Avionik als gespendete Systeme genannt. Besonders bemerkenswert ist aber das Doppelrumpf-Design. Vergleichbare Carrier-Konzepte wie die 747SCA, die AN-225 oder die wunderschöne, gute alte Sänger stellen die abwerfbare Nutzlast ja auf den einzigen, mittigen Rumpf. Natürlich waren die erstgenannten nie für einen Launch mit Raketenantrieb gedacht und die Nutzlasten in allen drei Fällen hatten Flügel, konnten also aerodynamisch nach oben von Carrier wegkommen. Aber bei dem Doppelrumpf tut mir das Mittelsegement der Tragfläche schon ziemlich leid. Es muss Schwingungen der Nutzlast auffangen, es muss Schwingungen der Rümpfe auffangen, die ja durch die Leitwerke auch noch aerodynamisch belastet werden. Außerdem finde ich die extrem dichte Anordnung der Motoren in den zwei Dreiergruppen und das trotz 540 Tonnen MTOW immer noch sehr schlanke Erscheinungsbild des Geräts auffällig. Sooo viel Sprit wird das Ding wohl nicht verbrauchen, dass man die Rümpfe damit vollstopfen müsste. 540 Tonnen auf 9000 Meter bringen, das kann eine A380 auch locker und bietet außerdem noch richtig viel Reichweite...

Allerdings hat Scaled Composites ja schon eine ganze Reihe optischer Merkwürdigkeiten mit doch beachtenswertem Erfolg in die Luft gebracht. Ich verbleibe gespannt!

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CFK bitte.

Mit richtig viel Geld ist offenbar doch alles möglich.

Was machen eigentlich die deutschen Milliardäre mit ihrem Geld? Wo sind Plattner-Launch oder Quandt-Launch?

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Wenn man sich den Stratolauncher ansieht, dann ist der nicht für hohe Geschwindigkeiten gebaut. Sonst müssten die Tragflächen eine Pfeilung wie z. B. bei der 747 aufweisen. Es reicht also, die Nutzlast in die Höhe zu bekommen, nur warum nicht höher als die genannten 9000 m?

Eines ist jedenfalls klar, hievt man die Rakete bereits auf 9000 m und gibt ihr gleich den Schwung von ein paar 100 km Speed mit, kann der Antrieb und vor allem die Treibstoffmenge erheblich kleiner ausfallen und beides ist in Raketentechnik ja exorbitant teuer.

Somit Kosteneinsparung und vielleicht noch wichtiger für manche Fälle: Nutzlasterhöhung ohne Neuentwicklung des Antriebes.

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vor 2 Stunden schrieb Hame:

Sie ist gestern tatsächlich geflogen!

Jenseits den diversen kommerziellen Videos dazu, gefällt mir diese privaten Aufnahme am besten. Ziemlich imposant der Vogel.

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Wenn das Fluggerät seine Anforderungen erfüllt, vielleicht.

Das Geschäft im Orbit entsteht ja erst noch richtig und um eine Masse an billigen Satelliten ins All zu bringen, wird es wohl kaum eine günstigere Alternative geben als diese.

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