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Aktuelles zum Flughafen BER


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Geschrieben

Strategisch wären für den BER eigene Langstreckenflüge, direkt zu einem relevanten Ziel, die beste Entwicklung. Hub-Zubringer sind grundsätzlich nie verkehrt, aber je weiter weg das Hub liegt, desto besser.

Geschrieben
vor 21 Stunden schrieb Jochen Hansen:

aber wenn man mit A330NEO neben DXB für die Reiseveranstalter noch etwas PUJ/VRA/CUN/MIA/MBJ/JNB mit 2-3 A330NEO fliegt, kann man diese super durchtauschen und auch über die die jeweiligen Airports zur Homebase nach FRA drehen

und was macht man mit den Crews? Da muss man trotzdem welche in BER stationieren und hat benötigt noch Reserve für Krankheit/Urlaub. Das ist mit einer einzelnen Crewbase effizienter (zB kann die Standby Crew nicht nur für einen Flieger sondern für (hypothetische Zahl) 5 vorgehalten werden)

Geschrieben (bearbeitet)

Gibt es denn Standby-Crews für A320 in Berlin ? Ich meine jetzt speziell für DXB. Wenn es da einen Spontanausfall gibt,dürfte es auch schwierig werden, aus FRA Ersatz zu besorgen,ohne ins Arbeitszeitlimit zu kommen ?Oder aber, es wird grenzwertig mit der Abflugzeit bezüglich Nachtflugverbot am BER...Oder gibt es Standby in LEJ, die dann per PKW schnell am BER sind?

 

Bearbeitet von born4fly
Geschrieben

Hier gibt es ein paar Infos zur Gepäcksortieranlage vom BER: 

https://www.aerotelegraph.com/die-menschen-die-den-ber-technisch-am-laufen-halten 

"Die Gepäckanlage selbst arbeitet dabei weit unter ihrer Kapazitätsgrenze. Ausgelegt auf bis zu 11.000 Gepäckstücke pro Stunde, werden zu Stoßzeiten derzeit lediglich rund 3000 Stück verladen."

Die Gepäcksortieranlage scheint also kein Flaschenhals zu sein und könnte zukünftiges Wachstum am BER aufnehmen. 

 

(Die Gepäcksortieranlage am BER war ja ursprünglich für den BER als Hub gedacht, um z.B. das Gepäck der Air Berlin Umsteiger zu sortieren. Die Möglichkeit Gepäck zu sortieren wird momentan z.B. von der Lufthansa Group genutzt, z.B. bietet Eurowings Umsteigeflüge über den BER an, und es gibt auch Umsteigeverbindungen von Eurowings zu United. Bei vielen Flügen am BER, z.B. von Easyjet, muss die Gepäcksortieranlage das Gepäck nicht sortieren, sondern nur transportieren. Theoretisch könnte Easyjet das irgendwann ändern, Easyjet bietet bisher schon Umsteigeflüge über den BER an, allerdings muss man bisher dabei am BER das Gepäck selbst abholen und wieder abgeben. Vermutlich geht es da um Kosten. Wäre spannend wenn Easyjet das Sortieren irgendwann aktivieren würde, auch wenn z.B. Norse mitmachen würde, es gibt ja schon eine Partnerschaft zwischen Easyjet und Norse) 

Geschrieben
Am 4.2.2025 um 22:20 schrieb born4fly:

Gibt es denn Standby-Crews für A320 in Berlin ?

Afaik nicht.

 

Am 4.2.2025 um 22:20 schrieb born4fly:

Ich meine jetzt speziell für DXB. Wenn es da einen Spontanausfall gibt,dürfte es auch schwierig werden, aus FRA Ersatz zu besorgen,ohne ins Arbeitszeitlimit zu kommen ?

Nö, warum? Die Crews fliegen ja nicht den ganzen Umlauf, sondern gehen in DXB ins Hotel. Da kannst du easy jemanden vorher mit der Hansa nach BER proceeden lassen, ohne dass es zeittechnisch kritisch wird.

 

Wird halt nur blöd, wenn jemandem erst kurz vorm Dienstbeginn einfällt, dass er sich unfit to fly fühlt. Da sind dann tatsächlich die Möglichkeiten begrenzt, auch im Hinblick auf das von dir angesprochene Nachtflugverbot.

 

Am 4.2.2025 um 22:20 schrieb born4fly:

Oder gibt es Standby in LEJ, die dann per PKW schnell am BER sind?

Wäre auch eine Möglichkeit. Aber nicht eigener PKW (oder - bei Gott - Rental mit selber fahren, wir haben ja nicht das Jahr 2009 und Condor ist zum Glück nicht Air Berlin), sondern im Taxi als Fahrgast.

Geschrieben
Am 6.2.2025 um 11:35 schrieb temp:

Easyjet bietet bisher schon Umsteigeflüge über den BER an, allerdings muss man bisher dabei am BER das Gepäck selbst abholen und wieder abgeben. Vermutlich geht es da um Kosten.

 

Easyjet will nicht die Kosten für gescheiterte Anschlussflüge übernehmen. Die Kosten für den Gepäcktransfer sind dabei nur ein Teil. Der Rest sind Übernachtungs-, Verpflegungskosten, Kosten für das vorhalten von Sitzen auf den betroffenen Flügen, Kosten für den Einkauf von Ersatzflügen bei dritten im Fall einer gescheiterten Umsteigeverbindung. Diese Kosten passen nicht in das bestehende Geschäftsmodell. Bisher trägt es der Kunde selber oder "versichert" es über Drittanbieter.

Geschrieben
Am 6.2.2025 um 11:35 schrieb temp:

"Die Gepäckanlage selbst arbeitet dabei weit unter ihrer Kapazitätsgrenze. Ausgelegt auf bis zu 11.000 Gepäckstücke pro Stunde, werden zu Stoßzeiten derzeit lediglich rund 3000 Stück verladen."

Die Gepäcksortieranlage scheint also kein Flaschenhals zu sein und könnte zukünftiges Wachstum am BER aufnehmen.

Bei ca. 25 Mio Pax in 2024 und 3.000 Gepäckstücke pro Stunde, stelle ich mir die Frage, wenn man dass mal nur ganz einfach bis 9000 (2000 seien mal Peakzeit zugestanden) linear hochskaliert, bedeutet das, dass man mit 75 Mio Pax am BER kalkuliert bzw. die Anlage dafür ausgelegt hat O.o ???

Möchte mal wissen, was man eingespart hätte, wenn man die auf nur 8000 pro Stunde ausgelegt hätte.

 

...NCC1701 ;)

Geschrieben (bearbeitet)

Zum Zeitpunkt der Planung wurde einfach noch mit mehr Gepäck geflogen.

Oder, böse Zungen würden sagen, die Menge des Gepäcks ist gleich, es fliegt jetzt nur als zu großes, zu vieles und zu schweres Handgepäck in der Kabine, weil es, wenn es durch die Gepäckanlage laufen würde, einen Aufpreis kostet.

Bearbeitet von 8stein
Geschrieben

Ich würde auch behaupten, dass auf klassischen Netzwerkflügen, ggf noch mit Langstrecke generell mehr mit Aufgabegepäck geflogen wird wie bei P2P innerhalb Europas mit Billigfliegern.

 

vor 6 Stunden schrieb 8stein:

Oder, böse Zungen würden sagen, die Menge des Gepäcks ist gleich, es fliegt jetzt nur als zu großes, zu vieles und zu schweres Handgepäck in der Kabine, weil es, wenn es durch die Gepäckanlage laufen würde, einen Aufpreis kostet.

Das hätte ich vor 3 Jahren auch noch so gesagt. Inzwischen kostet bei Ryanair und Easyjet (die gemeinsam einen signifikanten Anteil der Flüge am BER haben) oft das Aufgabegepäck weniger, als das "große" Handgepäck

Geschrieben
vor 14 Stunden schrieb JSQMYL3rV:

Das hätte ich vor 3 Jahren auch noch so gesagt. Inzwischen kostet bei Ryanair und Easyjet (die gemeinsam einen signifikanten Anteil der Flüge am BER haben) oft das Aufgabegepäck weniger, als das "große" Handgepäck

Handgepäck ist manchmal aber bequemer, weil man direkt vom Flieger raus zum Bodentransport laufen kann und nicht erst am Gepäckband rumsteht. Niemand wirft den Koffer mit Anlauf auf den Wagen, er landet nicht aus Versehen in Mailand statt Madrid...

Es dürfte also trotz höherem Preis Kunden geben, die Handgepäck bevorzugen. Welcher Anteil ist mir unbekannt, ich will nur darauf hinaus, dass es nie nur schwarz und weiß ist.

  • 3 Wochen später...
Geschrieben

Info

Dienstag, 4. März 2025 auf der ITB um 12.30 Uhr:
Mediengespräch mit Peter Gerber, Chief Executive Officer von Condor sowie Aletta von Massenbach, Chief Executive Officer der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH; ITB – Messe Berlin, ITB-Stand von Condor, Messedamm 22, 14055 Berlin.

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb spandauer:

Interessant. Hat Condor etwas zu verkünden? Nur für mehr HRG oder neu RHO ab Berlin wird man wohl kaum eine PK mit Condor-CEO, FBB-Chefin und Regierendem Bürgermeister abhalten. 

 

Thailand und Miami Non-Stop im A330 :))

 

Also was mit "Langstrecke" muss es wohl sein, sonst bekommt man den Regierenden wohl nicht. Bin gespannt.

vor 6 Stunden schrieb ben7x:

Eurowings fliegt ab dem 03.11.2025 3/7 BER-AUH. Dazu kommen zusätzliche Flüge nach Dubai, insgesamt 11/7. 

https://corporate.berlin-airport.de/de/unternehmen-presse/presseportal/pressemitteilungen/2025-02-28-eurowings-abu-dhabi.html

 

Im letzten Jahr hat die EW auch Saudi-Arabien schnell vor der ITB rausgehauen, da flyNAS kam. Mal schauen wer diesmal kommt.

Geschrieben

BER-Hub incoming. :D

 

Ich mache mal die eigene Rolle rückwärts. Und bitte - liebe BER-Fans - nehmt das nicht für zu voll, es ist reine, realitätsferne, Gedankenträumerei. Aber nach den FRA-Zubringern will ich bei Condor nichts mehr kategorisch ausschließen.

 

Aber sollte Attestor wirklich Condor zu einem ernsthaften Netzwerker aufbauen wollen, dann wäre der BER dafür als Flughafen nicht gänzlich ungeeignet. Ich habe mich qua eigener Arbeit in den letzten Wochen nochmal tiefer in die Infrastruktur des BER eingelesen. Und mal abgesehen von dem Heimatmarkt, der schwierig ist, aber auch nicht gänzlich undankbar, gerade mit einer Schienenanbindung an DRS und eventuell auch irgendwann mal LEJ: Rein infrastrukturtechnisch ruht da eine Perle.

 

Dieser Flughafen ist gebaut als Hub, die Gepäcksortieranlage ist der feuchte Traum jedes Airline-Logistikers. Auch passagierseitig gibt das Terminal alles her, was man sich wünschen kann. Einen kompakten Schengen-Riegel, etliche Positionen, die einen Wechsel zwischen Schengen und Non-Schengen erlauben, und sogar die Zwischenebene für Ankunft und die Abfertigung uncleaner Transfer-Passagiere. Etwas, das FRA bis heute nur in A+ hat. Condor könnte in BER Sachen möglich machen, die in FRA nie oder nur mit monumentalem Aufwand möglich wären, und man bekäme zusätzlich einen nicht riesigen, aber bis jetzt auch unbespielten Heimatmarkt geschenkt.

 

Halte ich das für realistisch? Nein. Mein Gedankenspiel hat circa eine Wahrscheinlichkeit von einem Prozent. Aber ich habe auch vor nem Jahr noch geschrieben, dass ich Condor-eigene Zubringer für völlig unrealistisch halte.

 

Für mich gibt es da drei relevante Fragen:

 

1. Wie realistisch ist eine Aussöhnung mit Lufthansa?

 

2. Möchte Attestor lieber eine im Wachstum beschränkte Nummer Zwei in einem stabilen Markt sein oder eine potenzielle Nummer Eins in einem mutigen Markt? (Irgendwas mit Fischen und Teichen und so...)

 

3. Welche Gegenwehr ist von Lufthansa zu erwarten? Air Berlin ist nicht nur am eigenen Übermut gescheitert, sondern auch ganz maßgeblich an einem Kranich, der ihr das Leben so schwer wie nur möglich gemacht hat. Mit vollem Angriff in DUS und auch nicht wenig Kontrastprogramm in TXL. Dafür wäre in meinen Augen gerade eine hervorragende Zeit, weil es der LHG vorne und hinten an Fliegern fehlt.

 

Ich wiederhole: Das ist nur ein völlig realitätsfernes Gedankenspiel. Wahrscheinlich sehen wir am Ende 14/7 BER-DXB mit A339.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 13 Minuten schrieb Patrick W:

Erst einmal wäre ich schon froh wenn Condor in Berlin wieder zur alten Stärke finden würden! Flüge nach Antalya, Mallorca oder würde ich mir wünschen!

Dafür eine Pressekonferenz mit Wegner? Dann hätte BER schon was von Provinzflughafen. Gab es ja nicht mal zur Wiederkehr im letzten Jahr.

Da muss schon bissl mehr kommen. 

 

PS: warum brauchst du ausgerechnet noch mehr AYT und PMI? Das bedient ja nun wirklich jeder andere Carrier.

Bearbeitet von 0815
PS
Geschrieben

Das wird spannend. Da sollte schon echt eine große Neuigkeit verkündet werden, wenn man dementsprechend "groß" auffährt.

Jetzt wo Eurowings stark in Richtung mittleren Osten aufgestockt hat, wäre es aber schon irgendwie verrückt, wenn ab BER jetzt ein großer Zweikampf in diese Richtung aufgebaut werden sollte.

An sich macht da eine Langstrecke, die evtl. zum Start im W-Pattern bedient wird, am meisten Sinn. Hat da jemand eventuell den Flugplan im Blick und weiß, ob bei Condor auf der Langstrecke Kapazität frei wird/ist die noch nicht verplant ist?

Geschrieben
vor 4 Minuten schrieb born4fly:

Aktuell kommt gerade Flug QR83 mit B777 rein. Ist das nur eine Ausnahme,oder wird man die 777 nun öfter sehen ?

Auf dem Freitagflug kommt auch regelmäßig die B789 zum Einsatz. B777 sieht man ab und an schon auf den QR Umläufen, ist also nicht mehr sooo besonders.

Geschrieben
vor 11 Minuten schrieb born4fly:

Aktuell kommt gerade Flug QR83 mit B777 rein. Ist das nur eine Ausnahme,oder wird man die 777 nun öfter sehen ?

Die gibts immer mal wieder, wenn das Aufkommen da ist. Gerade wegen den Streiks und ITB.

Geschrieben
vor 53 Minuten schrieb barti103:

Auf dem Freitagflug kommt auch regelmäßig die B789 zum Einsatz. B777 sieht man ab und an schon auf den QR Umläufen, ist also nicht mehr sooo besonders.

Die 789 kommt standardmäßig Montag bis Sonntag auf dem Früh- und Nachmittagsflug zum Einsatz :P

Geschrieben

Da zeigt sich auch am Beispiel EW, dass sich Langstrecke ab BER durchaus rechnen kann und lohnenswert ist, wenn auch vielleicht nur mit Schmalrumpfflugzeugen. Berlin ist eh ein total unterversorgter Markt was Langstrecken angeht.

 

Auf die Pressekonferenz am Dienstag auf der ITB bin ich gespannt, was Condor da zu verkünden hat.

Geschrieben
vor 15 Stunden schrieb AviationTopics:

An sich macht da eine Langstrecke, die evtl. zum Start im W-Pattern bedient wird, am meisten Sinn. Hat da jemand eventuell den Flugplan im Blick und weiß, ob bei Condor auf der Langstrecke Kapazität frei wird/ist die noch nicht verplant ist?

 

Sehe ich anders, wenn die Langstrecke ohnehin gefedert werden muss, macht es keinen Sinn sie mit den Möglichkeiten die sie hat, abwechselnd an zwei oder oder noch mehr Standorten aufzufüllen.

Wenn dieses Szenario, rein hypothetisch, wahr wird, muss sich Condor ganz für Berlin entscheiden.

 

Diese Bewertung nehme ich nicht an der Marksituation, sondern an Komplexität vor:

Crew Base, Technik und alles andere was dazu gehört an mehreren Standorten vorzuhalten und die Widebodies mit der begrenzten Narrowbodyflotte zu füttern sind ein paar Stolpersteine zu viel.

Mit einem starken Partner am BER, kann man zu einem anderen Schluss kommen, aber der ist nicht da.

Geschrieben
vor 16 Stunden schrieb Lucky Luke:

BER-Hub incoming

Bin ja persönlich ein großer Freund solcher Gedankenspiele und war auch den Condor-Feedern damals nicht gänzlich abgeneigt, von daher gefällt mir was du schreibst. Einige Gedanken dazu meinerseits:

 

vor 16 Stunden schrieb Lucky Luke:

sollte Attestor wirklich Condor zu einem ernsthaften Netzwerker aufbauen wollen

Der Investor wird mMn. vor allem möglichst viel Profit aus dem Investment in Condor schlagen wollen. Ob der Aufbau eines komplett neuen Hubs dazugehört weißt ich nicht. Würde ich persönlich aber irgendwie bezweifeln. Man bräuchte einen strategischen Investor, der an langfristigem Erfolg interessiert ist, ausreichend finanzstark ist, Know-how und Commitment mitbringt, und einen langen Atem hat. Das sehe ich bei Attestor nicht gänzlich. 
 

vor 16 Stunden schrieb Lucky Luke:

Welche Gegenwehr ist von Lufthansa zu erwarten?

Interessanter Punkt. Meiner Meinung nach wird Lufthansa keinen Versuch der Condor, abseits der Hubs großartig auf der Langstrecke zu wachsen, unbeantwortet lassen. Egal ob BER oder DUS oder sonst wo. Wie das aussehen könnte, da kann man jetzt kreativ werden. Entweder macht es LH selbst, mit Basis vor Ort und/oder im W-Pattern. Oder man lässt Disco fliegen. Oder Eurowings macht doch wieder Langstrecke. Oder oder oder… Hier und da strategisch dazwischenkrätschen tut der Hansa selbst nicht sonderlich weh, würde Condor im Aufbau des Hubs aber durchaus ungelegen kommen.

Von Wettbewerb auf der KMS durch Skalierung von EW mal ganz zu schweigen, das wäre ja ein leichtes.

 

vor 16 Stunden schrieb Lucky Luke:

dann wäre der BER dafür als Flughafen nicht gänzlich ungeeignet […] Etwas, das FRA bis heute nur in A+ hat.

Da stelle ich mir die Frage, wie es künftig in FRA aussehen wird. Bleibt Condor als Lufthansa-„Partner“ in der künftigen T1/T2-Kombination, oder wird man nach dem Bruch mit Hansa ins T3 abwandern? Und wie sieht da die Infrastruktur aus, um Hubbing zu ermöglichen? In FRA zu bleiben wäre grundsätzlich ja ganz sicher die elegantere Lösung.

 

vor 18 Minuten schrieb Micha:

Crew Base, Technik und alles andere was dazu gehört an mehreren Standorten vorzuhalten

Hier ist dann wiederum die Frage, wie man das Ganze aufbaut. Sollte BER der einzige Hub der Condor sein gehe ich mit, dann braucht man das natürlich alles. Oder wird es eher ein zweiter, gleichberechtigter Hub werden? Oder wird man FRA mit einer Handvoll Langstrecken weiterhin anbinden, einfach um die Flieger in die bestehende Technik nach FRA durchtauschen zu können? Es gibt hier viele Möglichkeiten. Aber klar, ein kompletter Umzug wäre unglaublich komplex und teuer. Siehe meinen ersten Punkt bzgl. eines Investors…
 

vor 20 Minuten schrieb Micha:

und die Widebodies mit der begrenzten Narrowbodyflotte zu füttern sind ein paar Stolpersteine zu viel.

Mit einem starken Partner am BER, kann man zu einem anderen Schluss kommen, aber der ist nicht da.

Einen möglichen Partner hätte man: EasyJet. Und man hat selbst sehr eindrücklich gezeigt, dass man bereit ist auch mal eine etwas exotischere Lösung zu gehen, spricht ein eigenes Netzwerk aufzubauen. Müsste man in BER auch, und wie gesagt, EasyJet könnte hier in gewisser Weise die LH in FRA ersetzen. Bzgl. begrenzter Narrowbodies hat Condor bzw. Marabu ebenfalls gezeigt, dass man hier bereit ist auf bspw. gebrauchte Neos ex. Indigo zu setzen, oder Condor selbst auf gebrauchte Ceos. Möglichkeiten hat man also genutzt, zumal es künftig/irgendwann mehr Neos auf dem Gebrauchtmarkt geben wird, auch abseits Indigo. Und man hat selbst massig Flieger bestellt, und weitere Flieger ab Werk kaufen/leasen könnte man auch. Aber wie gesagt, das würde richtig, richtig teuer werden.

 

Letztendlich hängt das alles vom Commitment von Seiten Condor und des Investors bzw. der Investoren ab. Bspw. müsste man für einen Hub auch schauen, wie genau die Größe der Langstrecke aussehen sollte. Mit dem A330neo hat man hier ja aber einen Flieger gewählt, der relativ flexibel lieferbar ist. Langfristig wären auch A350 möglich, abhängig vom Erfolg. 

Ich persönlich sehe das alles zwar auch als absolut unwahrscheinlich an, interessant wäre es aber natürlich durchaus. 
 

vor 17 Stunden schrieb Lucky Luke:

Ich wiederhole: Das ist nur ein völlig realitätsfernes Gedankenspiel. Wahrscheinlich sehen wir am Ende 14/7 BER-DXB mit A339.

Oder irgendetwas zwischen den beiden Extremen „Hub“ und „kleiner Langstreckenbasis“. Sprich wenn man die A330er sowieso vor Ort hat, kann man auch hier und da versuchen, die ein oder andere Strecke zu entwickeln. Wieso nicht. 

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