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[31OCT15] Metrojet A321 (EI-ETJ) abgestürzt


a319fly

Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Angebliches Bild der Bombe aufgetaucht - SpOn

 

Getränkedosen eignen sich eigentlich mangels Druckaufbau überhaupt nicht für sowas...

 

 

Edit:

Hierüber

kann man die "Verlautbarung" z.B. da als pdf 64MB 'runterladen. Leichenfledderer :-(

 

Eine LED hätte ja zur Statusanzeige des Luftdrucksensors genügt, falls der da auch in dem Gewürge sitzt ;-)  aber da fehlt noch was an der "Bombe", damit's überhaupt auch nur puffen kann...

Geschrieben

Das ist mir schon bisschen weit hergeholt.

Außerdem widerspricht es ja allen bis jetzt angestellten Vermutungen. 

Ich glaube kaum, dass jemand mit der Dose im Gepäckraum neben den Tank hockt und den Schalter drückt.

Geschrieben

SSH wird ja jetzt wegen Sicherheitsbedenken nicht mehr angeflogen. Mich wundert jedoch, dass man in HRG, RMF usw. kein Risiko sieht. Die Situation dürfte da doch kaum anders sein, oder?

Geschrieben

[...]

Ich glaube auch kaum, dass die IS sich jemals an die Grenzen Russlands herantrauen wird, der Empfang dürfte entsprechend ausfallen.

[...]

 

Es wäre schön wenn es so einfach wäre, doch ist Russland bereits ein gebranntes Kind ähnlich motivierten Terrors, es brodelt schon sehr lange im Kaukasus.

Geschrieben

Angebliches Bild der Bombe aufgetaucht - SpOn

 

Getränkedosen eignen sich eigentlich mangels Druckaufbau überhaupt nicht für sowas...

 

Kommt auf den verwendeten Sprengstoff an.

 

Mich irritieren eher die LEDs hinter dem Schalter. Erhöht nur die Gefahr einer Entdeckung bei einer Sichtkontrolle.

und den Schalter drückt.

 

Wenn der Schalter zur sofortigen Detonation führt machen die LEDs erst Recht keinen Sinn. Wenn das Ding echt ist, ist er dazu da, die Bombe scharfzumachen und sie detoniert dann später (zeit- oder druckgesteuert).

Geschrieben

Ich glaube kaum, dass jemand mit der Dose im Gepäckraum neben den Tank hockt und den Schalter drückt.

Oooch, es ist in diesen Kreisen doch durchaus Üblich, dass man seine Scherzartikel persönlich vorbei bringt... :ph34r:

 

Allerdings müsste es in diesem Fall einen vermissten Flughafenmitarbeiter o. Ä. geben, wozu ich bisher nichts entsprechendes gehört habe.

 

--------------------

Wegen Sprengstoff in der Büchse: Kollege ilam hat Recht - detonationsfähige Sprengstoffe (wer benutzt heute noch was anderes?) benötigen überhaupt kein Gehäuse, sondern können ohne alles verwendet werden.

Geschrieben

Also ich denke auch, dass das allenfalls dazu gut sein soll die Ermittler auf die falsche Fährte zu locken. Welchen Sinn sollte es machen eine funktionierende Methode preiszugeben?

Geschrieben

Abwarten, bei dem Attentat von Lockerbie haben die Ermittler ja auch herausbekommen können wo der Sprengstoff versteckt war, das war damals ein Kofferradio.

 

Man hat sogar Marke und Typ feststellen können und damit sogar den Laden, in dem das Teil gekauft wurde, ich meine Dank einer Versionsnr. auf der Platine.

 

Wenn man sich das Trümmerfeld von Lockerbie ins Gedächtnis ruft, dann ist dies um so erstaunlicher, dass man das ermitteln konnte. Da muss es bei diesem Fall hier ja noch viel bessere Voraussetzungen geben.

 

Im Radio hieß es Äquivalent von 1 kg TNT. - das passt wohl nicht in eine 0,33 er Dose - oder? Dann müsste (bei TNT) das spezifische Gewicht von dem Sprengstoff 3,0 sein, das kann ich mir schwer vorstellen.

 

Warten wirs ab.

Geschrieben

Im Radio hieß es Äquivalent von 1 kg TNT. - das passt wohl nicht in eine 0,33 er Dose - oder?

 

Doch, durchaus möglich.

 

Mal als Beispiel:

 

https://de.wikipedia.org/wiki/CL-20

 

hat etwa die doppelte Dichte von Wasser, in eine Dose passen also etwa 670g. Das Zeug hat die 1,9-fache Sprengkraft von TNT. Eine volle Dose entspricht also über 1,2kg TNT.

 

[edit] Dieser Sprengstoff war es sehr sicher nicht, aber es gibt gebräuchlichere, bei denen man ebenfalls problemlos in 330ml 1kg-TNT-Sprengkraft unterbekommt. Und ob das vermutete Kilo am Ende vielleicht dann doch "nur" 800g sind, wird jetzt niemand sagen können

Geschrieben

Danke @ ilam!

 

Mir war gar nicht bekannt, dass es noch stärkere chemische Sprengstoffe gibt, ich dachte immer, das wäre der Maßstab, da man sogar die Sprengkraft von Atombomben in TNT Äquivalent ausdrückt.

 

Ich wage es gar nicht mir das vorzustellen, schrecklich...

Geschrieben

Das aber weil man die Grundstoffe in Europa recht problemlos bekommt, während es schwierig ist, fertigen Sprengstoff nach Europa zu schmuggeln.

In Ägypten dürfte das deutlich anders aussehen, da hat man Zugriff auf echte Kriegswaffen, da muss man keinen instabilen und vergleichsweise schwachen Sprengstoff selbst herstellen...

Geschrieben

Das aber weil man die Grundstoffe in Europa recht problemlos bekommt

 

Nicht als Araber. Wenn ein Landwirt in den Raiba Markt geht um Amoniumnitrathaltigen Kunstduenger zu kaufen, dann eregt das keine Aufmerksamkeit.

Wenn ein Baertiger Araber da auftaucht rufen die sofort die Cops.

Geschrieben

Als Landwirt bekommst Du ammoniumnitrathaltigen Dünger auch nur noch, wenn Du dem
Verkäufer persönlich als Landwritschaftstreibender bekannt bist. Andere Personen nur gegen
Identitäts- und Verwendungsnachweis. Außerdem sind vom Markt Abgabenlisten mit diesen Daten
zu führen und aufzubewahren.

Geschrieben

Als Landwirt bekommst Du ammoniumnitrathaltigen Dünger auch nur noch, wenn Du dem

Verkäufer persönlich als Landwritschaftstreibender bekannt bist. Andere Personen nur gegen

Identitäts- und Verwendungsnachweis. Außerdem sind vom Markt Abgabenlisten mit diesen Daten

zu führen und aufzubewahren.

Soweit die Theorie. Glaubt Ihr denn wirklich, dass es im tiefsten Ägypten tatsächlich Identitäts- und Verwendungsnachweise oder Listen gibt, in die solche Informationen eingetragen werden.

Ich halte das für ein Märchen aus 1000-und-einer-Nacht

Geschrieben

Nicht als Araber. Wenn ein Landwirt in den Raiba Markt geht um Amoniumnitrathaltigen Kunstduenger zu kaufen, dann eregt das keine Aufmerksamkeit.

Wenn ein Baertiger Araber da auftaucht rufen die sofort die Cops.

 

 

Ich glaube das geringste Problem für die dürfte sein, das Zeug von einer nicht bärtigen, europäisch aussehenden Person kaufen zu lassen. 

Geschrieben

Soweit die Theorie. Glaubt Ihr denn wirklich, dass es im tiefsten Ägypten tatsächlich Identitäts- und Verwendungsnachweise oder Listen gibt, in die solche Informationen eingetragen werden.

Ich halte das für ein Märchen aus 1000-und-einer-Nacht

 

Die Frage war auch auf Deutschland bezogen. Zudem kannst du Amoniumnitrat nicht einfach mit einer Zuendschnur in die Luft jagen, es muss angeprengt werden (und da reicht kein Schwarzpulver). An einen entsprechenden Zuender zu kommen duerfte nicht einfach werden.

Ich glaube das geringste Problem für die dürfte sein, das Zeug von einer nicht bärtigen, europäisch aussehenden Person kaufen zu lassen. 

 

Als nicht bekannter Landwirt - keine Chance.

  • 2 Wochen später...
  • 2 Wochen später...
Geschrieben

Das Ägypten da möglichst keine Bombennachrichten haben möchte ist verständlich (aber nur aus Sicht der Touristik). Ich kann mir eigentlich bei dem Erhaltungszustand und der Zugänglichkeit des Wracks nicht vorstellen, dass man keine eindeutigen Bombenspuren gefunden hat. Ich denke da an charakteristische Blechverformung und chemische Analysen auf Rückstände von Sprengstoff.

 

Nutzt jetzt Ägypten einfach die Verschwiegenheitsklausel der Untersucher aus, erst Infos mit einem Zwischenbericht herauszugeben?

 

Es scheint ja ziemlich belastbare Hinweise für die Bombentherie zu geben, sonst hätten wohl kaum mehrere Nationen ihre Flüge zeitweise eingestellt.

 

Wen es so ist, dann ist das traurig, wenn nicht sogar ein schäbiges Verhalten! Ägypten hat bei der Untersuchung sicherlich die Federführung, könnte dann z. B. den anderen auch untersagt werden, Wischproben und Materialproben aus den vermeintlichen Bombenbereich zu entnehmen? Dann könnte man den sicheren eindeutigen Nachweis wohl entkräften.

 

Wer kennt sich da aus und kann mitteilen, wie weit die Befugnisse von ägypten da gehen?

Geschrieben

Dazu gleich die nächste Frage, muss ein Zwischenbericht veröffentlicht werden, denn fertiggestellt ist er.

 

Ahram Online , Monday 14 Dec 2015

Egypt's civil aviation ministry said in a statement on Monday that results of a preliminary investigation into the downing of a Russian plane over Egypt's Central Sinai in October indicate that the crash was not the result of a terrorist act.

"The investigative committee completed on Sunday the preliminary report on the [Russian] plane crash," a statement sent to Ahram Online by Egypt's civil aviation ministry said.

"The technical investigative committee has so far not found any evidence indicating criminal or terrorist activity in the downing of the plane, chief investigator Ayman El-Muqqadam said.

The statement added that a copy of the report has been sent to authorised international experts taking part in the probe, including from Russia, Ireland, and France, and International Civil Aviation Organization (ICAO).

 


Offizielle Seite

http://www.civilaviation.gov.eg/News/news%20pages%20ar/messs_14_12_2_15.html

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