Tschentelmän Geschrieben 26. September 2018 Melden Geschrieben 26. September 2018 vor 9 Minuten schrieb AeroSpott: Der Markt hat sich gut aufgeräumt. Wenn am ehesten noch WDL. Und selbst die werden aus meiner Sicht überleben - die waren bereits in den alten Besitzverhältnissen jahrelang nicht tot zu kriegen. Mit der geplanten Umflottung werden sie auch ihren Platz im Markt finden.
Caravelle10R Geschrieben 26. September 2018 Melden Geschrieben 26. September 2018 vor 1 Stunde schrieb AeroSpott: Glaube ich auch nicht. Was gibt es denn noch groß? Der Markt hat sich gut aufgeräumt. Wenn am ehesten noch WDL. Sonst kann ich mir kaum eine Pleite vorstellen. Was ist das denn für eine Aussage? Entweder habe ich irgendwie die letzten Jahrzente verschlafen oder ich bitte um eine Erklärung. Manchmal sollte man einfach mal gar nichts schreiben, als irgendeinen Mist hier hinein zu posten.
God Geschrieben 27. September 2018 Melden Geschrieben 27. September 2018 8 hours ago, Caravelle10R said: Was ist das denn für eine Aussage? Entweder habe ich irgendwie die letzten Jahrzente verschlafen oder ich bitte um eine Erklärung. Manchmal sollte man einfach mal gar nichts schreiben, als irgendeinen Mist hier hinein zu posten. Was war das denn jetzt für ein Wutanfall? Sind wir hier im Kindergarten? Deutest du etwas wirklich an, dass ein Konzern nicht auf der Kippe steht, weil er die letzten Jahrzehnte mehr oder weniger erfolgreich aktiv war? Auch wenn ich mit WDL sympatisiere, die gefühlt 30 Jahre alten BAEs in der Flotte sorgen jetzt nicht wirklich für das wirtschaftlichste Konstrukt. Auch das Engagement von Zeitfracht sehe ich jetzt nich zwangsweise als Fortbestehungsgarant, eher im Gegenteil. Falls die Airlinesparte rote Zahlen schreibt wird der Betrieb eher möglichst schnell abgeschoben.
AeroSpott Geschrieben 27. September 2018 Melden Geschrieben 27. September 2018 vor 28 Minuten schrieb God: Was war das denn jetzt für ein Wutanfall? Sind wir hier im Kindergarten? Deutest du etwas wirklich an, dass ein Konzern nicht auf der Kippe steht, weil er die letzten Jahrzehnte mehr oder weniger erfolgreich aktiv war? Auch wenn ich mit WDL sympatisiere, die gefühlt 30 Jahre alten BAEs in der Flotte sorgen jetzt nicht wirklich für das wirtschaftlichste Konstrukt. Auch das Engagement von Zeitfracht sehe ich jetzt nich zwangsweise als Fortbestehungsgarant, eher im Gegenteil. Falls die Airlinesparte rote Zahlen schreibt wird der Betrieb eher möglichst schnell abgeschoben. Danke, das ist fast exakt mein Gedankengang.
Tschentelmän Geschrieben 27. September 2018 Melden Geschrieben 27. September 2018 vor 1 Stunde schrieb God: Auch wenn ich mit WDL sympatisiere, die gefühlt 30 Jahre alten BAEs in der Flotte sorgen jetzt nicht wirklich für das wirtschaftlichste Konstrukt. Auch das Engagement von Zeitfracht sehe ich jetzt nich zwangsweise als Fortbestehungsgarant, eher im Gegenteil. Falls die Airlinesparte rote Zahlen schreibt wird der Betrieb eher möglichst schnell abgeschoben. Eine 100 % Überlebensgarantie gibt es natürlich nie und wenn der Investor sein Interesse verliert, ist auch ungünstig. Dennoch - WDL überlebt mit seinem Geschäftsmodell schon seit Jahren - trotz seiner alten Flotte. Wenn sie das bestehende Modell weiter forcieren, die Embraer-Umstellung funktioniert und man keine waghalsigen Höhenflüge unternehmen will, dann werden die so schnell nicht kaputt gehen.
sabre Geschrieben 27. September 2018 Melden Geschrieben 27. September 2018 vor 19 Stunden schrieb Waldo Pepper: Und wen trifft es als nächstes ? ..auch wenn es die meisten nicht glauben möchten.....Condor und Germania.....ausser die "Politik" hilft wieder mit "Arbeitsplatz" Argumenten und hilft mit Geldern des Steuerzahlers.....
medion Geschrieben 27. September 2018 Melden Geschrieben 27. September 2018 Da sind wir wieder in Sabres Fabelreich. Condor ist mittlerweile Teil eines multinationalen vertikal-organisiertem Konzern, da dürfte das nicht so einfach sein. Germania ist ein mir undurchschaubares Konstrukt, keine Ahnung. Allerdings ist die deutsche Politik so gut wie alles andere als luftfahrtfreundlich...
101er Geschrieben 27. September 2018 Melden Geschrieben 27. September 2018 vor 19 Stunden schrieb Waldo Pepper: Und wen trifft es als nächstes ? Es ist doch für außenstehende schwer zu erraten, welche Gesellschaft in wie starken wirtschaftlichen Schwierigkeiten steht. Nicht jede Fluggesellschaft ist börsennotiert wie AirBerlin, wo man aus den Geschäftsberichten die Schwierigkeiten herauslesen konnten und als Kunde wegen des Insolvenzrisikos auf Buchungen verzichten konnte. Zudem kann man schlecht einschätzen, welches Wagniskapital die Gesellschafter im Hintergrund für den Aufbau einer Airline zu Verfügung stellen. Ich hätte zum Beispiel bei einer Laudamotion oder Sundair Zweifel, dass diese Gesellschaften mit den aktuellen Ticketerlösen ihre Kosten decken können. Mit Ryanair und Schauinslandreisen als Gesellschafter im Rücken traue ich dennoch beiden Gesellschaften zu, Anlaufprobleme zu meistern. Bei Tuifly und Condor geht es ja auch immer um die internen Verrechnungssätze für die eigenen Pauschalurlauber. Tui und TuiFly schätze ich als solide ein. Dass sich die Marktkapitalisierung der Thomascook im letzten Jahr um fast 50% auf nur noch 1 Mrd. € reduziert hat, ist sicherlich bei der Betrachtung der Condor beachtenswert. Aber der Konzern stand ja (wenn man den Aktienkurs als Indikator für die wirtschaftliche Stabilität heranzieht) auch schon im Jahr 2012 mal nicht so gut da, hatte sich aber wieder berappelt.
Hubi206 Geschrieben 27. September 2018 Melden Geschrieben 27. September 2018 vor 27 Minuten schrieb medion: Germania ist ein mir undurchschaubares Konstrukt, keine Ahnung. Germania hat im letzten veröffentlichten Geschäftsbericht per 31.12.2016 folgende Werte, die "bedenklich" stimmen: - Verlustvortrag € 20.598.662,55 - Jahresfehlbetrag € 7.741.729,41 - Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag € 13.340.391,96 - ein Annuitätendarlehen der S.A.T. Fluggesellschaft mbH in Höhe von € 16.384.000,- Es waren scheinbar keine Flugzeuge im Eigenbestand. Wie gesagt, Ende 2016. Das sind für mich keine guten Eckzahlen. Wie sich das Geschäft in 2017 und 2018 verändert hat, vermag ich nicht zu sagen
AeroSpott Geschrieben 27. September 2018 Melden Geschrieben 27. September 2018 vor 10 Minuten schrieb Hubi206: Germania hat im letzten veröffentlichten Geschäftsbericht per 31.12.2016 folgende Werte, die "bedenklich" stimmen: - Verlustvortrag € 20.598.662,55 - Jahresfehlbetrag € 7.741.729,41 - Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag € 13.340.391,96 - ein Annuitätendarlehen der S.A.T. Fluggesellschaft mbH in Höhe von € 16.384.000,- Es waren scheinbar keine Flugzeuge im Eigenbestand. Wie gesagt, Ende 2016. Das sind für mich keine guten Eckzahlen. Wie sich das Geschäft in 2017 und 2018 verändert hat, vermag ich nicht zu sagen Falsch. Die Flugzeuge gehörten bis zur Verschmelzung der SAT Fluggesellschaft GmbH (9x Boeing 737, 3x A319, 2x A321), welche wiederum eine Tochter der GMI ist.
Caravelle10R Geschrieben 27. September 2018 Melden Geschrieben 27. September 2018 vor 16 Stunden schrieb AeroSpott: Glaube ich auch nicht. Was gibt es denn noch groß? Der Markt hat sich gut aufgeräumt. Wenn am ehesten noch WDL. Sonst kann ich mir kaum eine Pleite vorstellen. vor 6 Stunden schrieb God: Was war das denn jetzt für ein Wutanfall? Sind wir hier im Kindergarten? Deutest du etwas wirklich an, dass ein Konzern nicht auf der Kippe steht, weil er die letzten Jahrzehnte mehr oder weniger erfolgreich aktiv war? Auch wenn ich mit WDL sympatisiere, die gefühlt 30 Jahre alten BAEs in der Flotte sorgen jetzt nicht wirklich für das wirtschaftlichste Konstrukt. Auch das Engagement von Zeitfracht sehe ich jetzt nich zwangsweise als Fortbestehungsgarant, eher im Gegenteil. Falls die Airlinesparte rote Zahlen schreibt wird der Betrieb eher möglichst schnell abgeschoben. Leute, wo sind wir hier? Ja, im Kindergarten. Am ehesten noch WDL. Was soll so eine Aussage? Da geht eine Airline Azur Air Germany pleite, warum sie pleite gegangen ist, ist eindeutig klar und jetzt werden hier wieder Pleiteszenarien ausgepackt. Fürchterlich! Und dann bringt man einfach mal die WDL ins Spiel. Jetzt möchte ich Fakten hören und nicht einfach nur lesen am ehesten ..... Und pleite gehen kann jeder. Habt ihr Einblicke, dann untermauert Eure Vermutungen bitte mit Fakten oder erläutert warum Ihr der Ansicht seid. Also bitte Argumente liefern und nicht einfach auf den kleinsten (hier WDL) drauf hauen, weil man deren Geschäftskonzept mit Zeitfracht noch nicht ganz durchblickt. Hier geht es übrigens um Azur Air und Ableger und nicht um Germania, WDL und Co., bitte wieder zum Topic zurückkehren.
Hubi206 Geschrieben 27. September 2018 Melden Geschrieben 27. September 2018 vor 14 Minuten schrieb AeroSpott: Falsch. Die Flugzeuge gehörten bis zur Verschmelzung der SAT Fluggesellschaft GmbH (9x Boeing 737, 3x A319, 2x A321), welche wiederum eine Tochter der GMI ist. Kann sein. Ich habe nur von der Bilanz Germania Fluggesellschaft mbH geschrieben.
speedman Geschrieben 27. September 2018 Melden Geschrieben 27. September 2018 vor 6 Minuten schrieb Caravelle10R: Da geht eine Airline Azur Air Germany pleite... Azur Air ist aber (noch) nicht pleite!
Caravelle10R Geschrieben 27. September 2018 Melden Geschrieben 27. September 2018 stimmt! Ersetze PLEITE durch "den Flugbetrieb eingestellt".
locodtm Geschrieben 27. September 2018 Melden Geschrieben 27. September 2018 @Caravelle10R, der kleinste wäre aber doch wohl Avanti Bei Condor und Germania kann es spannend werden. Nicht im Sinne einer Insolvenz aber bzgl. der weiteren Entwicklung. Germania muss das große Wachstum verkraften und bei Condor hängt sicher vieles von der Strategie Thomas Cooks ab. Man möchte sich ja von (Teilen des) Fluggeschäftes trennen. Kritischer sehe ich allerdings eher Sundair. Man ist noch in der Startphase. Nutzt man die freiwerdenden Kapazitäten durch Small Planet und Azur hat man aber sicher auch eine gute Chance.
ZuGast Geschrieben 27. September 2018 Melden Geschrieben 27. September 2018 Ich habe so ein Bauchgefühl dass Sundair in absehbarer Zukunft nicht Pleite, sondern geschluckt wird.
medion Geschrieben 27. September 2018 Melden Geschrieben 27. September 2018 So etwas meinte ich. Die Tochter gibt der Mutter ein Darlehen, wem die Flugzeuge gehören ist auf den ersten Blick auch nicht klar, mal treibt man es in Gambia, dann in Rumänien (oder war es Bulgarien?), mal kürzer, mal länger. Aber scheinbar fließt ja von irgendwoher Geld seit Jahrzehnten. An den "lukrativen" Charterverträgen oder den ganzen versenkten Kurzfristprojekten kann es ja irgendwie nicht liegen...
EDCJ Geschrieben 27. September 2018 Melden Geschrieben 27. September 2018 vor 2 Stunden schrieb ZuGast: Ich habe so ein Bauchgefühl dass Sundair in absehbarer Zukunft nicht Pleite, sondern geschluckt wird. Dazu passt ja auch folgendes: http://www.airliners.de/germania-sundair-maschinen/46942 Geht dein Gedankengang in diese Richtung ?
ZuGast Geschrieben 27. September 2018 Melden Geschrieben 27. September 2018 vor 4 Minuten schrieb EDCJ: Dazu passt ja auch folgendes: http://www.airliners.de/germania-sundair-maschinen/46942 Geht dein Gedankengang in diese Richtung ? Jo.
Hubi206 Geschrieben 28. September 2018 Melden Geschrieben 28. September 2018 vor 16 Stunden schrieb medion: So etwas meinte ich. Die Tochter gibt der Mutter ein Darlehen, wem die Flugzeuge gehören ist auf den ersten Blick auch nicht klar, mal treibt man es in Gambia, dann in Rumänien (oder war es Bulgarien?), mal kürzer, mal länger. Aber scheinbar fließt ja von irgendwoher Geld seit Jahrzehnten. Allerdings sollte eine Gesellschaft irgendwann Gewinne erzielen und nicht ständig externes Geld benötigen (es sei denn Finanzierung von Flugzeugen), sonst macht das alles eigentlich keinen Sinn
medion Geschrieben 28. September 2018 Melden Geschrieben 28. September 2018 Passt nur bedingt in den Azur Strang, aber der hat sich ja bald sowieso erledigt. Man glaubt immer gar nicht, wie viel Geld irgendeinen Hafen sucht... Kredit kommt ja auch eher von "ich glaube" als von "ich jemals zurückzahle"...
Paul0 Geschrieben 28. September 2018 Melden Geschrieben 28. September 2018 Wir reden hier nicht über inhabergeführte Klempnerbetriebe. Eine Airline (der genannten Größen) geht dann „pleite“ wenn der Investor den Hahn zudreht.
grounder Geschrieben 29. September 2018 Melden Geschrieben 29. September 2018 Am 27.9.2018 um 15:52 schrieb AeroSpott: Falsch. Die Flugzeuge gehörten bis zur Verschmelzung der SAT Fluggesellschaft GmbH (9x Boeing 737, 3x A319, 2x A321), welche wiederum eine Tochter der GMI ist. Auch falsch. Hier wird einiges durcheinander geworfen: Die Flugzeuge gehören auch heute noch der SAT und die SAT wurde auch nicht mit der Germania Fluggesellschaft verschmolzen. Beide Unternehmen sind 100 prozentige Tochterfirmen der Germania Beteiligungsgesellschaft, die als Konzernholding fungiert. SAT besitzt und verleast die 14 Flugzeuge, Germania betreibt das operative Geschäft und mietet u.a. die 14 Maschinen von der Konzernschwester, weitere Schwesterfirmen sind die Technik, die Hotelerie und eine Finanzfirma. Wenn man sich also einen Überblick über die Lage der Germania verschaffen will, sollte man nicht die Geschäftsberichte einzelner Teilbereiche ansehen, sondern den der Holding, also der Beteiligungsgesellschaft. Übrigens hat die Germania (Fluggesellschaft) bis 2013 sehr gute Gewinne gemacht, die Probleme kamen erst mit Gambia Bird, den geleasten A321 und dem Buchungssystem. Mittlerweile läuft es aber auch wieder besser.
grounder Geschrieben 29. September 2018 Melden Geschrieben 29. September 2018 Am 27.9.2018 um 17:42 schrieb ZuGast: Ich habe so ein Bauchgefühl dass Sundair in absehbarer Zukunft nicht Pleite, sondern geschluckt wird. Also nur weil Germania für kurze Zeit zwei Airbusse von Sundair anmietet ist das nicht das geringste Anzeichen, dass Germania Sundair schlucken wird. Zumal es für diesen Wetlease ja eine Erklärung gibt, nämlich die Umschulung der Boeing Crews.
karstenf Geschrieben 29. September 2018 Melden Geschrieben 29. September 2018 Und was hat das alles mit Azur zu tun?
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