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Zwischenfälle 2019

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Hier noch ein Nachzügler-Zwischenfall aus 2019 - soweit ich gesehen habe, gab es hierzu noch keine Diskussion... Der Fall ereignete sich bereits im Oktober und die Nummer klingt nach einem echten Scheisstag für zwei Piloten, insbesondere für den jungen Copilot... 

 

 

https://www.aerotelegraph.com/linienpiloten-misslingt-start-in-muenster-voellig

Edited by Tschentelmän

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vor 3 Stunden schrieb Tschentelmän:

die Nummer klingt nach einem echten Scheisstag für zwei Piloten, insbesondere für den jungen Copilot... 

 

Da sollte man den Kapitän in den Ruhestand schicken und den jungen Unglücksraben nochmal zur Flugschule.

 

Im Ernst, welche Konsequenzen haben die zwei nach dem Vorfall zu erwarten?

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vor einer Stunde schrieb Hightower:

 

Im Ernst, welche Konsequenzen haben die zwei nach dem Vorfall zu erwarten?

Ich glaube, daß zunächst mal beide gegroundet sind. Ich denke auch, daß der CPT, zumindest in Europa nicht mehr fliegen wird. Auch wenn den beiden die Lizenz nicht endgültig entzogen wird werden sie es sehr schwer haben, bei einer anderen Gesellschaft wieder einen Job zu bekommen.

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Zunächst hatten die Beteiligten viel Glück im Unglück, dass die Sache glimpflich ablief.

 

Ich nehme auch an, dass der 63 Jährige Kapitän seine Karriere beenden muss, denn gerade ein Ausbildungsflug erfordert besondere Achtsamkeit.

 

Inwieweit ein Copilot in der Ausbildungsphase dafür Probleme bekommt, kann ich jedoch nicht einschätzen - wäre aber irgendwie tragisch wenn er seinen Job dafür verlieren würde...

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Mit 63 war es das wohl für dem Herrn vorne links, darf ja eh nimm viel länger fliegen.

 

Der frisch ausgebildete  Co Pilot, wird mit Sicherheit eine weitere Chance bekommen, ob in dieser

oder anderen Firma, allerdings natürlich ein scheiß Beginn - in solch einem verantwortungsvollem Beruf

sind die Hürden hoch, was richtig ist, sicherlich wird er jetzt länger unter Trainingskapitäne fliegen müssen jetzt, als

andere die frisch auf Linie kommen:) Schätze ich mal...

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Zum Beinahe-Zusammenstoß eines LH A321 (D-AISV, LH24) mit einem Segelflugzeug im Class E Airspace nahe Hamburg hat die BFU gestern ihren Abschlussbericht vorgelegt:

 

https://www.bfu-web.de/DE/Publikationen/Untersuchungsberichte/2019/Bericht_19-1124-5X_Airprox_Reinfeld.pdf?__blob=publicationFile
 

Neben dem bereits oft kritisierten Aspekt des fehlenden Transponders in vielen Segelfliegern finde ich eine Aussage sehr bemerkenswert:

 

Quote

Die Entscheidung, einen IFR-Flug ohne zwingende Notwendigkeit durch einen Luft- raum zu führen, in dem unbekannter und vor allem auch vom Radar und TCAS nicht erfassbarer Verkehr legal fliegen darf, ist aus Sicht der BFU nicht nachvollziehbar. Solange es im Luftraum der Klasse E erlaubt ist, ohne aktivierten Transponder be- ziehungsweise andere Radar und TCAS kompatible Ausrüstung zu fliegen, sollte dieses Verfahren unbedingt vermieden werden, um das Kollisionsrisiko zu minimie- ren. Eine beschleunigte Verkehrsabwicklung darf hier keine Priorität haben.


Somit ziemliche Ohrfeige für ATC. Und das hätte mächtig ins Auge gehen können (Lateralabstand von ca. 56 m und einen Höhen- unterschied von ca. 46 ft.).

 

Edited by effxbe
Reg und Flug ergänzt

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