vielflieger2020

Airlines und der Corona-Virus

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Der Flughafen Paris Orly schließt demnächst auf unbestimmte Zeit. Auch der London City Airport ist oder wird demnächst komplett geschlossen.

 

Miami Air hat scheinbar alle Flugzeuge zurückgegeben an die Leasinggesellschaften.

Schaut verdammt nach 1. Corona Opfer in den USA aus. Hat jemand evtl. Infos?

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Hat Miami Air nicht auch viele Truppenflüge für die US-Streitkräfte durchgeführt? War das zuletzt noch ein Thema bei denen? Soll heißen - ist Miami Air womöglich auch durch Trump's mitärischer Rückzugspolitik ein Teil des Geschäftsmodells weggefallen?

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Hallo!

 

Es wird darüber nachgedacht, die gesetzliche Regelung bei der Erstattung von gestrichenen Flügen zu ändern.

 

Aus der dpa-Meldung:

Zitat

Bei stornierten Flügen und Pauschalreisen sollen Konsumenten nach Vorschlägen aus der Bundesregierung künftig Gutscheine erhalten anstelle von Erstattungen. Damit könnten Fluggesellschaften und Reiseveranstalter in der Corona-Krise finanziell entlastet und vor Liquiditätsengpässen bewahrt werden, argumentierten Regierungsvertreter im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur.

 

Die gesamte Meldung findet man hier.

 

Grüße,

QFB

 

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vor 1 Stunde schrieb QFB:

Hallo!

 

Es wird darüber nachgedacht, die gesetzliche Regelung bei der Erstattung von gestrichenen Flügen zu ändern.

 

Aus der dpa-Meldung:

 

Die gesamte Meldung findet man hier.

 

Grüße,

QFB

 

 

Grundsätzlich finde ich die Idee tatsächlich ganz gut. Aber man muss auch über die Bedingungen reden, bzw. die dann zur Anwendung kommenden Tarife:

Aktuell haben wir z.B. Flüge nach Gran Canaria gebucht, die nun nicht stattfinden. Grundsätzlich könnten wir die Flüge umbuchen auf die Weihnachtsferien. Allerding läuft für die Zeit der Verkauf schon und der tagesaktuelle Preis ist momentan fast 4 mal so hoch wie der Preis für unsere abgesagten Flüge. . So viel möchte ich eigentlich nicht für die Tickets bezahlen...

 

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vor 1 Stunde schrieb QFB:

Hallo!

 

Es wird darüber nachgedacht, die gesetzliche Regelung bei der Erstattung von gestrichenen Flügen zu ändern.

 

Aus der dpa-Meldung:

 

Die gesamte Meldung findet man hier.

 

Grüße,

QFB

 

Was ist mit Liquiditätsengpässen bei Kunden aufgrund fehlender Erstattungen für nicht erhaltene Leistungen?

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vor 17 Minuten schrieb D-ABUI:

Was ist mit Liquiditätsengpässen bei Kunden aufgrund fehlender Erstattungen für nicht erhaltene Leistungen?

 

Recht einfach, die gibt es nicht!

Denn der Kunde bekommt das Geld nicht zurück, dass er ausgegeben hat. Wenn es einen Liquiditätsengpass dort geben würde, dann im Moment der Buchung, weil er Geld für seine Reise ausgibt, dass er überhaupt nicht hat.

Die Airline schuldet ihrem Kunden selbstverständlich weiterhin eine Leistung. Nur vermindert sie definitiv nicht seine Liquidität.

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vor 30 Minuten schrieb jubo14:

 

Recht einfach, die gibt es nicht!

Denn der Kunde bekommt das Geld nicht zurück, dass er ausgegeben hat. Wenn es einen Liquiditätsengpass dort geben würde, dann im Moment der Buchung, weil er Geld für seine Reise ausgibt, dass er überhaupt nicht hat.

Die Airline schuldet ihrem Kunden selbstverständlich weiterhin eine Leistung. Nur vermindert sie definitiv nicht seine Liquidität.

Gutes Argument, aber das würde aber voraussetzen, dass der Kunde dann im Falle des Reiseausfalls einfach daheim bleibt und nicht etwas als Ersatz buchen möchte.

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vor 53 Minuten schrieb D-ABUI:

Was ist mit Liquiditätsengpässen bei Kunden aufgrund fehlender Erstattungen für nicht erhaltene Leistungen?

Was ist wenn, die Reiseunternehmen jetzt anfangen den Kunden das Geld zurück zu zahlen ?

1. Sie können nicht jeden Kunden gerade bedienen.

2. Eine Insolvenz wäre die Folge

3. Arbeitslosigkeit steigt

4. Weniger Unternehmen —> Weniger Wettbewerb —> höhere Preise zum Nachteil aller.

 

Vielleicht sollte man mal darüber nachdenken was gerade sinnvoll ist ?

 

Sportvereine, Fitnesstudios oder Restaurants leben gerade davon, dass sie Gutscheine verkaufen. Das ist die einzige Möglichkeit dich über Wasser zu halten.

 

Wenn es gelingt, durch das Ausgeben von Gutscheinen der Branche zu helfen, haben wir alle etwas davon.

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Alles nachvollziehbar und richtig.

 

Nach wie vor bin ich ja auch bereit, meine (bereits bezahlte) Leistung zu einem späteren Zeitpunkt in Anspruch zu nehmen. Ich bin nur nicht bereit, den momentan fast 4-fachen Preis zu bezahlen.

Mir drängt sich gar auf, dass mit dem "Angebót" umzubuchen, die Ticketpreise angehoben worden sind...

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vor 16 Stunden schrieb Fluginfo:

Vermutlich wird Köln/Bonn bald mehr Bewegungen als Düsseldorf haben. Wohl ab KW 14 meine Schätzung.

 

Ist das nicht jetzt schon so? UPS alleine dürfte mehr Flieger raushauen, als der gesamte Verkehr am DUS Im Moment.

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vor 31 Minuten schrieb D-ABUI:

Gutes Argument, aber das würde aber voraussetzen, dass der Kunde dann im Falle des Reiseausfalls einfach daheim bleibt und nicht etwas als Ersatz buchen möchte.

 

Wenn jetzt Reisen/Flüge abgesagt werden, ist es ja nicht gerade so, dass das "Ersatzangebot" so riesig wäre.

Im Moment kannst du Dir aussuchen ob du NICHT auf die Balearen oder NICHT auf die Kanaren fliegst!

Du kannst ersatzweise natürlich auch NICHT auf die friesischen Inseln fahren.

 

Es gibt im Moment keinen Ersatz.

Und auch nur vor diesem Hintergrund ist die Regelung einigermassen akzeptabel.

Wenn es Ersatz gäbe, müsste/könnte auch das Geld zurück fließen.

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Gerade eben schrieb walter585:

Alles nachvollziehbar und richtig.

 

Nach wie vor bin ich ja auch bereit, meine (bereits bezahlte) Leistung zu einem späteren Zeitpunkt in Anspruch zu nehmen. Ich bin nur nicht bereit, den momentan fast 4-fachen Preis zu bezahlen.

Mir drängt sich gar auf, dass mit dem "Angebót" umzubuchen, die Ticketpreise angehoben worden sind...

Sehe ich ähnlich: hab einen Tagestrip NUE-DUS-NUE bei EW gebucht. Wenn ich den auf Nov oder Dezember umbuche, dann hab ich bei den selben Flügen immer eine „Differenz zum tagesaktuellen Preis“ von mindestens 40-50€ pro Strecke. Nur auf Mittagsflügen ginge es mit 0€. Das macht mir doch keiner weiß, dass diese Flüge schon so stark nachgefragt werden, dass die selben Buchungsklasse wie bei meinem Flug schon voll sind....

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vor 5 Minuten schrieb walter585:

Mir drängt sich gar auf, dass mit dem "Angebót" umzubuchen, die Ticketpreise angehoben worden sind...

 

Im Moment und bis auf weiteres können sehr viele Menschen nicht in den Urlaub fahren. Man kann aber die Annahme treffen, dass die nicht grundsätzlich auf ihren Urlaub verzichten wollen und sich daher im letzten Jahresdrittel nach Aufhebung der Reisebeschränkungen die Nachfrage ballt. Das führt halt zu hohen Preisen, finde ich jetzt erstmal nicht verwerflich.

 

Fair wäre es dann, die Buchung jetzt in einen Gutschein umzuwandeln, den man sich zu einem späteren Zeitpunkt aber auch auszahlen lassen kann.

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Bei uns sind es momentan knapp 1500 Euro mehr, die wir für die Tickets "tagesaktuell" in den Weihnachtsferien bezahlen müsten.Ich kann dummerweise halt nur in den Ferien.

Dazu kommt dann der "tagesaktuelle" Preis für das Hotel und schon wird die ganze Kiste erst recht uninteressant...

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@walter585 Nun auch bei dieser Regelung darfst Du natürlich nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.

Die Preise zu Weihnachten waren auch schon vor Corona erheblich höher.

 

Du müsstest aus dem Osterurlaub 2020 halt einen Osterurlaub 2021 machen. Da Ostern im kommenden Jahr eine Woche früher ist, müsste das eigentlich problemlos möglich sein. Wenn nicht, wäre die Gutschein-Regelung allerdings sehr, sehr zweifelhaft.

 

@noATR während des Christkindlmarkt verdoppeln sich die Hotelpreise in Nürnberg und steigen die Flugpreise auch nicht ganz unerheblich. Wenn es bie dir "nur" 40-50,-€ pro Strecke sind, ist das (leider) fast schon ein Schnäppchen!

(Wir haben in Nürnberg sogar schon einmal ein Projekt für 6 Wochen unterbrochen, weil die Nebenkosten sonst "weggelaufen" wären.)

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ja und nein.

Vor Corona waren die Weihnachtsflüge nicht buchbar, die sind jetzt erst freigeschaltet worden und natürlich sofort gut gebucht worden.

Wenn dann möchte ich zumindest die Gelegenheit haben, den nennen wir es mal "Einstiegspreis" zu bekommen.

 

Ich bin ja auch bei Dir wenn die Preise in den Weihnachtsferien höher sind als zu Ostern, und auch bereit, diese höheren Preise in gewissen Rahmen mit zu tragen.

Ein verschieben auf Ostern 2021 wird leider nicht möglich sein, da meine Frau schon in diesem Jahr frei gehabt hätte (jetzt darf sie als Krankenschwester gerne arbeiten...) und nächstes Jahr andere Eltern "dran" sind.

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Aus Kulanz würde es den Airlines gut zu Gesicht stehen, wenn sie dem Kunde bei " Nur" einer Gutschrift den selben Flug zum selben

Preis für einen späteren Zeitpunkt zusichern.

In anderen Branchen bekommt der Kunde wenn er sich für einen Gutschein statt Bargeld entscheidet zwischen 10-25% zusätzlich

gutgeschrieben.

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vor 54 Minuten schrieb walter585:

Wenn dann möchte ich zumindest die Gelegenheit haben, den nennen wir es mal "Einstiegspreis" zu bekommen.

 

Das kann doch nicht funktionieren, denn das würde bedeuten, dass alle Passagiere, die in der sauren Gurken-Zeit günstige Tickets erwerben später in dem Zeitraum, in dem die Airlines auch in normalen Zeiten ihr Geld verdienen (müssen) dann zu Preisen durch die Gegend fliegen, an denen die Airlines im besseren Fall nichts verdienen. Dann gehen die Airlines nicht jetzt, sondern erst im Herbst an Corona pleite. Gewonnen hat dann niemand, auch nicht der Passagier mit seinem dann komplett wertlosen Gutschein. 

 

Also: Entweder den Gutschein anrechnen und die Differenz drauflegen, oder später den relativ geringen Betrag auszahlen lassen, wenn die Airlines wieder liquide Mittel aus dem regulären Geschäft zur Verfügung haben.

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@schwarzerAbt ja, das sehe ich ähnlich.

 

Bei KLM "liegen" zur zeit knapp 4.000,-€ von meiner Familie. Ich sehe ein, dass die aktuelle Liquiditätslage eine (vorgeschriebene) Erstattung nicht ermöglicht. Aber ich sehe nicht ein, dass ich, wenn ich auf die vorgeschriebene Erstattung verzichte in einem Jahr möglicherweise noch 1.000,-€ drauf legen müsste für den identischen Flug aber selber komplett alleine das (nicht nur theoretische) Risiko deren Insolvenz tragen muss.

 

Eine Vorgehensweise wie beispielsweise die von Wizz Air, also entweder vollständige Erstattung (mit dem Hinweis, dass das sicher länger dauern würde) oder ein Gutschein in Höhe von 120% des bezahlten Flugpreises finde ich fair.

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vor 4 Minuten schrieb LarsK:

 

 

vor 1 Minute schrieb V3:

 

Eine Vorgehensweise wie beispielsweise die von Wizz Air, also entweder vollständige Erstattung (mit dem Hinweis, dass das sicher länger dauern würde) oder ein Gutschein in Höhe von 120% des bezahlten Flugpreises finde ich fair.

Das nennt man Kundenbindung.

 

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vor 15 Minuten schrieb LarsK:

 

Das kann doch nicht funktionieren, denn das würde bedeuten, dass alle Passagiere, die in der sauren Gurken-Zeit günstige Tickets erwerben später in dem Zeitraum, in dem die Airlines auch in normalen Zeiten ihr Geld verdienen (müssen) dann zu Preisen durch die Gegend fliegen, an denen die Airlines im besseren Fall nichts verdienen. Dann gehen die Airlines nicht jetzt, sondern erst im Herbst an Corona pleite. Gewonnen hat dann niemand, auch nicht der Passagier mit seinem dann komplett wertlosen Gutschein. 

 

Also: Entweder den Gutschein anrechnen und die Differenz drauflegen, oder später den relativ geringen Betrag auszahlen lassen, wenn die Airlines wieder liquide Mittel aus dem regulären Geschäft zur Verfügung haben.

 

Moment, es geht nicht darum, dass ich meine Tickets storniert habe, sondern darum, wie damit umgegangen wird, wenn eine Fluggesellschaft einen Flug cancelt.

Ich bin mir sicher, dass im Falle der Stornierung durch den Kunden weiterhin die Regeleung bestehen bleibt, dass der Ticketpreis "futsch" ist.

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vor 19 Minuten schrieb LarsK:

 

Das kann doch nicht funktionieren, denn das würde bedeuten, dass alle Passagiere, die in der sauren Gurken-Zeit günstige Tickets erwerben später in dem Zeitraum, in dem die Airlines auch in normalen Zeiten ihr Geld verdienen (müssen) dann zu Preisen durch die Gegend fliegen, an denen die Airlines im besseren Fall nichts verdienen. Dann gehen die Airlines nicht jetzt, sondern erst im Herbst an Corona pleite. Gewonnen hat dann niemand, auch nicht der Passagier mit seinem dann komplett wertlosen Gutschein. 

 

Also: Entweder den Gutschein anrechnen und die Differenz drauflegen, oder später den relativ geringen Betrag auszahlen lassen, wenn die Airlines wieder liquide Mittel aus dem regulären Geschäft zur Verfügung haben.

Vom 13 . 3  zum Beispiel

 

Viking Cruises hat alle See und Flußkreuzfahrten ausgesetzt.

https://www.reisereporter.de/artikel/11374-coronavirus-viking-cruises-sagt-kreuzfahrten-bis-mai-ab-berichten-passagiere

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vor 6 Stunden schrieb QFB:

Hallo!

 

Es wird darüber nachgedacht, die gesetzliche Regelung bei der Erstattung von gestrichenen Flügen zu ändern.

 

Aus der dpa-Meldung:

 

Die gesamte Meldung findet man hier.

 

Grüße,

QFB

 

Na toll. Wenn man wenigstens 1:1 sein Ticket einfach auf ein späteres Datum umbuchen könnte. Aber statt dessen muss man auch noch die Preisdifferenz auf den höheren Ticket Preis zahlen, die dann anfallen kann

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vor 1 Minute schrieb Koelli:

Na toll. Wenn man wenigstens 1:1 sein Ticket einfach auf ein späteres Datum umbuchen könnte. Aber statt dessen muss man auch noch die Preisdifferenz auf den höheren Ticket Preis zahlen, die dann anfallen kann

 

Ja. Das musst du dann wohl tun. Wir sollten nämlich auch vielleicht ein klein wenig mal über den eigenen Tellerrand herausschauen, dass den Airlines mittelfristig die Möglichkeit gegeben wird, auch wieder ein wenig Profit zu erwirtschaften.

Natürlich können wir jetzt alle nölen, dass wir dann 59,99 € nach Malle anstelle 39,99 € zahlen, weil die entsprechende Buchungsklasse dann einmal nicht vorhanden ist (wann auch immer wir überhaupt wieder fliegen können), aber es ist aufgrund der völlig einzigartigen Umstände völlig legitim, dass keine Airline hier dem Kunden versprechen kann, den superduper-Discount künftig auch auf exakt jener Strecke wieder zu bekommen, wo er einst gebucht wurde.

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