728JET

Neues aus Parchim

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Solange dort nur die Gelder des privaten Investors "verbrannt" werden , ist es ja egal. Ich hoffe nur es fließen keine bzw. sehr wenige Fördergelder. Und für Firmen in dieser sehr Strukturschwachen Region ist jeder noch so kleine Auftrag ein Gewinn.

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Trotz aller Spepsis: Was die Chinesen anpacken, ist häufig von Nachhaltigkeit geprägt. Viele afrikanische Staaten profitieren seit Jahren durch chinesische Investitionen hinsichtlich Verbesserung der Infrastruktur (Straßen, Flughäfen, Schulen). Das geschieht zwar nicht bedingungslos (beispielsweise Schürfrechte für seltene Erden) aber es funktioniert. Eine win-win Situation, welche die US-Amerikaner durch ihre Erdölausbeutung nie erreicht bzw. gewollt haben. Also: Daumen hoch Parchim, bisher alles richtig gemacht ! Fehlen nur noch die Flieger...

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Trotz aller Spepsis: Was die Chinesen anpacken, ist häufig von Nachhaltigkeit geprägt. Viele afrikanische Staaten profitieren seit Jahren durch chinesische Investitionen hinsichtlich Verbesserung der Infrastruktur (Straßen, Flughäfen, Schulen). .

Wann warst Du das letzte Mal in China ? Ich hatte im letzten Jahr gleich drei Mal das zweifelhafte Vergnügen. Die Chinesen reissen in Shanghai oder Guanzhou fünf Jahre alte Häuser ab, um neue drüber zu bauen. Das Ganze wird so errichtet, dass die Bausubstanz nach spätestens zwanzig Jahren wieder am Ende ist.

Die Umweltverschmutzung in den Millionenstädten hat solche Ausmasse angenommen, dass massive gesundheitliche Auswirkung auf die nächsten Generationen zu erwarten sind. Wenn die Chinesen Bodenschätze ausbeuten, ob im eigenen Land oder anderswo, gehen sie ohne Rücksicht auf Menschen und Natur vor. Nachhaltigkeit ist das allerletzte, was dieses Volk umtreibt, glaub mir.

 

Grosse Freude hat mir übrigens auch der Verweis auf Infrastrukturprojekte in Afrika gemacht. Wolltest Du damit irgendetwas über Meck-Pomm aussagen ;-) ??

 

Was die Chinesen wirklich mit Parchim vorhaben könnten, könnte ein Blick auf den Hafen von Piräus offenbaren: den haben sie nämlich auch gekauft und benutzen ihn als Einfallstor nach Europa für mehr oder minder hochwertige Produkte. Piräus gilt mittlerweile als europäischer Hauptumschlagplatz für Markenpiraterie.

Edited by ramsesp

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Bei allem "Wenn und Aber" sollten wir froh sein , wenn in Deutschland wieder Arbeit reinkommt.

Da werden in Parchim bestimmt einige Dutzend Arbeit finden. Ich denke schon , dass die Chinesen

hier einen florierenden Umschlagflughafen aufbauen (siehe Piräus beim Schiffsverkehr).

Was ich mir vorstellen kann , ist , dass da nicht alle deutschen Frachtflughäfen begeistert sind.

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Bei allem Frohmut - war schon mal jemand in SZW? Die Infrastruktur ist für einen etwaigen Linienbetrieb in keiner Weise geeignet. Sei es das "Terminal"-Gebäude mit den damit verbundenen Abfertigungsmöglichkeiten oder die Hotels im nahegelegenen halbverlassenen Städtchen Parchim, da muss noch einiges investiert und konzeptioniert werden, damit man Fluggäste anlocken kann. Bis dahin bleibt es unabhängig von den Eigentumsverhältnissen nur ein überproportional langer Runway im Niemandsland.

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Bei allem "Wenn und Aber" sollten wir froh sein , wenn in Deutschland wieder Arbeit reinkommt.

Da werden in Parchim bestimmt einige Dutzend Arbeit finden. Ich denke schon , dass die Chinesen

hier einen florierenden Umschlagflughafen aufbauen (siehe Piräus beim Schiffsverkehr).

Was ich mir vorstellen kann , ist , dass da nicht alle deutschen Frachtflughäfen begeistert sind.

 

Parchim, Herr Pang und Herr Iredi hatten bisher 6,5 Jahre Zeit etwas auf die Beine zu stellen.

 

6,5 Jahre !!! Zeit genug um Gewissheit zu haben, dass Parchim als Frachtflughafen eben NICHT funktioniert hat.

 

Wie viel Jahren will man dem Steuerzahler noch erklären, dass man für die Zukunft investiert.

Ein Arbeitsloser braucht heute nen Job nicht erst in 7 Jahren..

 

Abgesehen davon arbeiten 90% aller Frachtairlines defizitär. Mit dem Eiltransport von Gütern durch die Luft lässt sich kaum noch Geld verdienen, das Zeigen die vielen Pleiten am Frachthimmel.

 

Man zeige mir einen reinen Frachtflughafen auf der grünen Wiese, der Gewinne abwirft. Selbst breiter aufgestelle Airports, wie HHN wandeln seit Jahren am finanziellen Abgrund. Parchim ist einfach das fünfte Rad am Wagen gewesen..

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Das glaube ich auch. Die ewigen Pessimisten werden sicher nicht Recht haben. Auch wenn sie noch soviele

Argumente und Vergleiche darlegen.Egal , ob heute oder morgen , die Chinesen wissen was sie wollen.

Für uns Deutsche oftmals schwer zu verstehen.

Und, ein Flughafen mit Linienbetrieb für den normalen Passagierbetrieb soll Parchim ganz

bestimmt nicht werden.Da reicht eben die überproportionale Landebahn in der Pampa.

Manchmal denke ich so , dass es Leute gibt , denen die geografische Lage nicht so

recht gefällt.

Edited by Garten

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Ich finde, die geografische Lage hat durchaus ihre Vorzüge.
Wenn ich mich recht erinnere, landet einmal in der Woche dort eine 747. Was damit transportiert wird, kann man hier einsehen und bei Gefallen auch gleich bestellen:

www.bonded-parchim.com

EDIT: link

Edited by Vielfliegerin

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Ich finde, die geografische Lage hat durchaus ihre Vorzüge.

Wenn ich mich recht erinnere, landet einmal in der Woche dort eine 747. Was damit transportiert wird, kann man hier einsehen und bei Gefallen auch gleich bestellen:

 

www.bonded-parchim.com

 

EDIT: link

 

Der regelmäßige 747-Umlauf ist m.W. längst Geschichte; und die Vorteile der geographischen Lage müsstest Du mir mal genauer erklären....

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Der Pang verfolgt eine ganz andere Strategie auf dem Airport

 

Welche denn? Ich bin sehr neugierig. Es soll sicher kein 2. Hahn, Magdeburg oder Kassel werden, aber welche Rolle soll Parchim genau spielen?

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Parchim soll zu einem Kompetenzzentrum für die chinesische Luftfahrt ausgebaut werden. Die Volksrepublik erwirbt seit einigen Jahren über Mittelsmänner komplette Flugplätze an denen sie dann Narrenfreiheit hat. Am besten noch mit angegliederten Flugschulen um den angehenden Nachwuchs zu schulen. Am extremsten ist das aktuell in Kalifornien wo praktisch jede Woche eine Flugschule mitsamt Platz von chinesischen Investoren übernommen wird. Aber dort ist ein Ende abzusehen, deswegen ist man bereits seit einigen Jahren auf der Suche nach weiteren Standorten. Die Abgeschiedenheit in Parchim ist kein Standortnachteil sondern für die Chinesen ein riesiger Standortvorteil. Egal welche Brötchen sie dort zukünftig backen wollen, es werden nicht allzu viele Leute den Rauch sehen. Und die Piste vor Ort ist Ideal für Narrow und eben auch Widebody Trainingsflüge aller Art. Nicht umsonst ist Swiss & Co. beinahe monatlich dort. Aus wirtschaftlichen Gründen ist das alles vielleicht nicht ganz nachvollziehbar, aber man darf an dieser Stelle nicht vergessen, dass in der chinesischen Luftfahrt immer noch die Planwirtschaft den Takt vorgibt.

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Parchim soll zu einem Kompetenzzentrum für die chinesische Luftfahrt ausgebaut werden. Die Volksrepublik erwirbt seit einigen Jahren über Mittelsmänner komplette Flugplätze an denen sie dann Narrenfreiheit hat. Am besten noch mit angegliederten Flugschulen um den angehenden Nachwuchs zu schulen.

 

Hmm. Wie gewichtig ist dieser Sektor gegenüber Fracht-Hub und "Sonderwirtschaftszone"?

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Was den weltweiten Luftfrachttransport angeht, liegt Deutschland hinterm Mond !

Weltrotationen wie Sie die meisten carier betreiben haben in Deutschland nachts kaum cancen ungehindert zu operieren,

blöd ist, dass Parchim nicht unbedingt günstig liegt zu den Wirtschaftszentren in Deutschland die eher auf Luftfracht setzen.

 

Aber im Prinzip würde es keinen Unterschied machen trucking nach Belgien oder nach Parchim zu betreiben !

Abwarten wenn für den Vorlauf und die Verteilung ein guter Logistiker mitspielt .... könnte es ein Erfolg werden, der den

Steuerzahler ( hoffentlich ) nicht mehr belastet

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Wann warst Du das letzte Mal in China ? Ich hatte im letzten Jahr gleich drei Mal das zweifelhafte Vergnügen...

Wenn ich das lese, weiß man um deine Meinung über China. Da können sie machen was sie wollen und es ist immer Scheiße.

 

Es ist aber wie bei vielen anderen Themen. Durch schlechtmachen des anderen stärkt man seine Position überhaupt nicht. Man schließt nur die Augen vor der eigenen Unfähigkeit.

Edited by asahi

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Wenn ich das lese, weiß man um deine Meinung über China. Da können sie machen was sie wollen und es ist immer Scheiße.

 

Es ist aber wie bei vielen anderen Themen. Durch schlechtmachen des anderen stärkt man seine Position überhaupt nicht. Man schließt nur die Augen vor der eigenen Unfähigkeit.

Was soll das wirre Gefasel? Die Menschenrechtssituation, die Ausbeutung von Mensch und Natur ist in China defacto dermaßen katastrophal, dass es unter ethischen Gesichtspunkten eigentlich keine zweite Meinung geben kann. Was willst du mit dem Hinwies auf die eigene Unfähigkeit also verteidigen?

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Was soll das wirre Gefasel?

Sehe ich auch so. Hast du mal in den Spiegel geschaut.

 

Die Menschenrechtssituation, die Ausbeutung von Mensch und Natur ist in China defacto dermaßen katastrophal, dass es unter ethischen Gesichtspunkten eigentlich keine zweite Meinung geben kann. Was willst du mit dem Hinwies auf die eigene Unfähigkeit also verteidigen?

Die Welt dreht sich nicht nur um Deutschland oder Europa. Andere Länder andere Sitten.

Wo ist der CO2 Ausstoß pro Einwohner in Deutschland mit 9,06 und China 6,18 Tonnen pro Jahr (2012) schlimmer?

Und das die chinesische Bevölkerung katastrophal lebt ist auch nur ein Geheimnis von dir. Klar gibt es im Land noch Arme Menschen (bei uns sicherlich nicht, oder?). Aktuell sollen es noch über 150 Mio sein. Nur waren es vor 30 Jahren über 800 Mio. All denen geht es jetzt besser als früher. So sind auch über 90% der ländlichen Bevölkerung Krankenversichert. Wie war das mit der Versicherung nochmal beim großen Bruder in Amerika oder gar in der größten Demokratie der Welt wo heute noch 400 Mio Einwohner in Armut leben müßen...

 

PS: Auch in Deutschland darf ich nicht alles sagen und machen was ich will. Auch hier werde ich vom Staat bevormundet...

Edited by asahi

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Schon interessant, auf der einen Seite bewertest Du die Situation relativ zur Vergangenheit, und nicht im internationalen Vergleich, (Armut in China), auf der anderen ziehst du aber nicht diesen Vergleich (Co2), sondern nur im Vergleich zu anderen Ländern. Auf die Idee, dass diese beiden Punkte sehr eng zusammenhängen kommst Du nicht, dass bei steigendem Wohlstand die Umweltbelastung zunimmt.

 

Im allgemeinen kannst Du aber nicht ernsthaft behaupten, dass es dem Durschnittschinesen besser geht als uns in Deutschland, oder?

 

Sorry, ich weis, das war jetzt Offtopic, aber musst mal raus

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Ich denke wir sollten uns hier auf Luftverkehrsfragen konzentrieren, bei dem Stammtischmief muss man mal durchlüften...

 

McPom und die Gemeinde sind einem Scharlatan auf den Leim gegangen, der sie - wie spielsüchtige Junkies - mit seinem Wolkenkuckucksheim geködert hat. So sehr, dass alle Bedenken seitens der Transportwirtschaft beiseite geschoben wurden.

 

Was hätte man mit 13 mio alles Sinnvolles für das Land anfangen können..will da gar nicht dran denken.

 

Seit über 1,5 Jahren ist in Parchim nicht ein einziger Frachtflug abgefertigt worden. Man korrigiere mich, falls es nicht stimmen sollte..

Was für ein Hohn, Swissair Technik nutzt das brach liegende Areal um eingemottete A330er abzustellen..wie vor 2 Jahren die Pronair 747..so schön ruhig ists halt nur in PCH.

 

Erst die Bahnbefeuerung, dass der Tower, dann sind es Hallen, dann die Vorfelderweiterung die noch kommen müsse, bevor man den Betrieb aufnehmen könne. Parchim & Pang musste immer weiter in Vorkasse gehen, damit man die Aussicht auf Flugbetrieb erhält...keine gesunde Rechnung.

 

Was sind denn die Erfolge bisher ? Wie viel Frachtrouten konnten denn bisher aquiriert werden ?
Etihad Crystal Cargo kam ein halbes Jahr lang 14tägig mit MD11 von World bis der Spediteur einsah, dass PCH nicht geeignet war für ihre Belange.

In einem MEMO von 2007 war ernsthaft von einem mittelfristigen Verkehrsvolumen von bis zu 30 Frachtflügen pro Tag gefaselt worden... 30 pro Jahr wären schon ein grosser Erfolg.

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Schon interessant, auf der einen Seite bewertest Du die Situation relativ zur Vergangenheit, und nicht im internationalen Vergleich, (Armut in China), auf der anderen ziehst du aber nicht diesen Vergleich (Co2), sondern nur im Vergleich zu anderen Ländern. Auf die Idee, dass diese beiden Punkte sehr eng zusammenhängen kommst Du nicht, dass bei steigendem Wohlstand die Umweltbelastung zunimmt.

Kein Thema, das der Wohlstand mit die Umweltbelastung zusammengehören. Ist ja hier nicht anders. Siehe Braunkohle. Nur wird halt immer mit dem Finger auf andere oder andersdenkende gezeigt und alles so interpretiert wie man es braucht. So wird immer der Gesamtausstoß an CO2 herangenommen um China schlecht zu machen und nicht der pro Kopf.

 

Im allgemeinen kannst Du aber nicht ernsthaft behaupten, dass es dem Durschnittschinesen besser geht als uns in Deutschland, oder?

Das hab ich doch gar nicht behauptet. Ich schrieb nur das sich in China viel für die Bevölkerung verbessert hat und auch wir davon in unheimlichen Maße Profitieren. Oder bist du so ein “Gutmensch“ der alles chinesische oder ausbeuterisch hergestellte meidet?

 

Wie aber @Cubana schon schrieb, blickt China viel weiter nach vorn wie wir hier. Da wird gekotzt und nicht gejammert. Bestes Beispiel ist der Atomausstieg, welchen ich erstmal für richtig halte. Nur müßten alle (Nachbar)Länder da mitmachen, da die Gefahren ja nicht an der Staatsgrenze halt machen.

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Wie aber @Cubana schon schrieb, blickt China viel weiter nach vorn wie wir hier.

 

Die sehen dann aber nix, weil der Smog in den Städten so undurchdringlich dick ist.

 

Da wird gekotzt und nicht gejammert.

 

Wahrlich.

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Die sehen dann aber nix, weil der Smog in den Städten so undurchdringlich dick ist.

Durch ungünstige geographische Lage und mereologischen Bedingungen tritt der Smog nicht nur in China auf. Aber das ist ja uninteressant.

Dennoch sind wir ein größerer Umweltverschmutzer als die Chinesen...

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