Gast Jörgi

Aktuelles zur Deutschen Lufthansa AG

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Bitte informiere Dich über die Luftverkehrssteuer und auf welchen Relationen sie in welcher Höhe anfällt, bevor Du hier Schlussfolgerungen daraus ableitest. Für aus dem Ausland kommende Passagiere, die auf einem deutschen Flughafen umsteigen beträgt sie genau 0,- Euro.

Das macht eigentlich GAR keinen Sinn. :blink:

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Das macht eigentlich GAR keinen Sinn. :blink:

Aber sehr wohl doch. Die Abgabe war von vorne herein so konzipiert worden, dass deutsche Fluggesellschaften in keiner Start-Ziel-Kombination gegenüber einem ausländischen Wettbewerber benachteiligt werden. Egal, ob es sich um Hamburg - München, Berlin - London oder San Franzisco - Bangalore handelt. Eine Benachteiligung besteht nur insoweit, dass Passagiere durch eine solche Steuer, als Abflughafen statt eines deutschen grenznahen Flughafens, einen Wettbewerber im Ausland wählen. Siginifikante Effekte dieser Art waren jedoch nicht zu beobachten. So hat z.B. FR nach Einführung dieser Steuer erst seine Basis in FKB errichtet, anstatt konsequenterweise ihr bereits dort bestehendes Flugangebot abzuziehen und eine neue Basis im nur 42 km entfernten SXB zu eröffnen.

Auch die 4U-Strecke MST-BER, die nach Einführung der Steuer eröffnet wurde, ist längst wieder eingestellt. NRN wird 2013 die Passagierzahlen des Jahres 2011 wieder erreichen, usw.

Dann kann die Bundesregierung ja eine Extra-Luftverkehrsteuer nur für Flüge nach DXB schaffen. Gilt ja für alle, benachteiligt ja keinen......

Sie könnte eine Luftverkehrsabgabe für Passagiere, deren Endziel in DXB oder sonstwo ist, einführen. Das wäre EK auch ziemlich wurscht.

Sie könnte aber nicht eine Abgabe erheben, die für Passagiere, die ihr Reiseziel via DXB erreichen, anders gestaltet ist, als für solche, die zum gleichen Endziel über eine andere Route reisen.

bearbeitet von L49

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Siginifikante Effekte dieser Art waren jedoch nicht zu beobachten.

Bei den Margen im Luftverkehrsgeschäft gibt es etwas das nicht signifikant wäre?

 

Gruß

Thomas

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@L49

Damit sagst Du eindeutig, dass es sich um eine rein wirtschaftliche Komponente, handelt.

 

Ausgangspunkt meiner Aussage bezog sich jedoch hierauf:

http://de.wikipedia.org/wiki/Luftverkehrabgabe

 

Und da geht es um Emissionshandel, also die ökologische Komponente. Genau deswegen schreib ich auch und bleube dabei: Es macht GAR keinen Sinn. Aber danke Dir für die ehrliche Einschätzung!

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@L49

Damit sagst Du eindeutig, dass es sich um eine rein wirtschaftliche Komponente, handelt.

 

Ausgangspunkt meiner Aussage bezog sich jedoch hierauf:

http://de.wikipedia.org/wiki/Luftverkehrabgabe

 

Und da geht es um Emissionshandel, also die ökologische Komponente. Genau deswegen schreib ich auch und bleube dabei: Es macht GAR keinen Sinn. Aber danke Dir für die ehrliche Einschätzung!

Ökoligische Effekte gibt es durchaus zu verzeichnen. Schließlich ist der innerdeutsche Verkehr, wie ich bereits kürzlich schrieb, spürbar zurückgegangen. Aber selbstredend spielt die angestrebte Milliarde an Einnahmen auch eine bedeutende Rolle; wer wollte das auch leugnen?

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Sie könnte aber nicht eine Abgabe erheben, die für Passagiere, die ihr Reiseziel via DXB erreichen, anders gestaltet ist, als für solche, die zum gleichen Endziel über eine andere Route reisen.

Wer genau würde das dem Deutschen Staat denn verbieten können? Wenn der Bundesregierung einfällt EK morgen gar nicht mehr in D landen oder über Deutschland fliegen zu lassen, dann sind nur Kündigungsfristen zu beachten. Wenn der Bundesregierung einfällt 50 EURO von jedem ME3 Passagier zu verlangen und das direkt an dortige Demokratiebewegungen überweisen möchte, dann können die VAE auch nur mit dem Fuß aufstampfen. Souveräne Staaten sind relativ frei darin was sie tun können wenn sie es denn wollen.

 

Gruß

Thomas

Ökoligische Effekte gibt es durchaus zu verzeichnen. Schließlich ist der innerdeutsche Verkehr, wie ich bereits kürzlich schrieb, spürbar zurückgegangen.

Sind die Leute alle einfach daheim geblieben oder haben sie die Reise statt dessen mit Bahn und Auto gemacht? Ob das für Lärm, Schadstoff und CO2 Bilanz tatsächlich eine Verbesserung ist sei dahin gestellt.

 

"Die Fluggastzahlen stiegen im Jahr 2011 um 4,8 % auf 199,6 Millionen. Laut einem Gutachten im Auftrag des Bundesfinanzministeriums wären ohne die Luftverkehrsabgabe 1,4 - 2 Millionen Passagiere mehr ab und nach Deutschland geflogen.[10] Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft geht nach Intraplan-Gutachten davon aus, dass fünf Millionen Passagiere im Jahr 2011 in Deutschland gefehlt hätten. Sie seien vor allen Dingen in Nachbarländer ausgewichen, wo keine Abgabe erhoben wurde. Einem Steueraufkommen von etwa einer Milliarde Euro seien entgangene Einnahmen von rund 600 Millionen Euro gegenübergestanden.[11] Der Vorstandsvorsitzende von Air Berlin, Hartmut Mehdorn, spricht von entgangenen Erlösen deutscher Fluggesellschaften von 740 Millionen Euro, 175 Millionen Euro Mindereinnahmen bei Flughäfen sowie 230 Millionen Euro in der Tourismusindustrie. 13.500 Arbeitsplätze seien verlorengegangen.[12]"

 

Und das Finanzministerium ist sicher kein Auftraggeber der die Abgabe in ein schlechtes Licht rücken möchte.

 

Gruß

Thomas

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War mir in der Tat entfallen, ...

Wegen so etwas Liebe ich dieses Forum und lache mich gerade Kaputt

Der absolute Fachmann hat sich ein wunderbares Eigentor geschossen und seine jünger sind plötzlich auch ganz ruhig.

Wo jetzt das Gelächter ist kannst du dir natürlich denken.

Es war eine dunkle, mondlose Nacht, es wehte nur ein leichter Wind. Ich hörte Stimmen, Gelächter, und das klingen von Champagner-gläsern, konnte aber nichts verstehen. Lufthansa Aufsichtsrat und Vorstand bei einem klandestinen Treffen. Ich schlich mich näher, sorgsam bedacht auf keinen Ast oder trockenes Laub zu treten. Der Wind trug einzelne Worte zu mir herüber... "Emirates"....."Luftverkehrssteuer".. und wieder Gelächter. Ich spähte um die Hausecke, die Pool-Beleuchtung warf diabolische Schatten lachender Fratzen an die Garage. Eine schwarze Limousine hält, ein untersetzter Mann steigt aus, nur ein Schatten gegen den hellen Hintergrund. "Guten Abend Genosse Fischer" schallte es herüber, als Antwort nur ein joviales, zufriedenes "Agenten". Er händigt Grünen-Parteibücher aus... nur fürs Wochenende. Sie hatten dem Luftverkehrsstandort Deutschland heimlich den Krieg erklärt, ihr erster Schachzug, die Luftverkehrssteuer, war geglückt..... aber unter ihnen war ein Verräter, der immer wieder verhindert das die gut vernetzten Lobbyisten die Verkehrsrechte der ME3 beschneiden.....

 

Wenn die ME3 nur Deutschland anfliegen würden, dann wäre die Luftverkehrssteuer natürlich kein Nachteil. Da dem nicht so ist, ist es natürlich ein Nachteil für die LH, da sie alle ihre Passagiere durch Deutschland schleust bzw. schleusen muss. Für jeden 6. Freiheit Passagier den die ME3 (oder sonst eine Airline) aus Deutschland abziehen, müssen Deutsche Fluggesellschaften einen 6. Freiheit Passagier wo anders finden, oder nur ein Teil des Wertschöpfunspotentiales des Deutschen Luftverkehrsmarktes kann in Deutschland gehoben werden. Die Luftverkehrssteuer macht das für die LH & AB 42,- EUR teurer als für die ME3 oder den großen Teil des restlichen Airlinewelt. Die Vorstellung das LH irgendeine Art von wirksamer Lobby in Deutschland hätte ist also absurd.

 

Gruß

Thomas

 

...ändert das Grundproblem jedoch auch nicht.

Das mußt du aber jetzt beweisen. Was sind die realen Mehrkosten der LH gegenüber der Konkurrenz. Jetzt zählen nur noch Fakten und nichts anderes.

 

 

möchtest Du damit implizieren das LH Steuerhinterziehung betreibt?

Es mag ja sein das EK & Co in ihren Bananenrepubliken ihre Steuersätze mit der Herrscherclique aushandeln können, ich gehe aber davon aus das Lufthansa hier die gleichen 19% für seine innerdeutschen Flüge abführen darf wie jedes andere Unternehmen auch.

Warum so gereizt? Du hast doch von Bananenrepubliken was geschrieben. Wenn du das aber aus meiner Antwort herauslesen kannst, ist doch vielleicht was dran. Nur getroffene Hunde Bellen.

Aber jetzt mal im ernst. Warum hat die LH in solchen Ländern oder Orten Niederlassungen. Aus reiner Nächstenliebe zu dortigen Bevölkerung oder hat man zuviel Geld um da was aufzumachen was man ja auch in Deutschland machen könnte oder warum.

 

 

Wer genau würde das dem Deutschen Staat denn verbieten können? Wenn der Bundesregierung einfällt EK morgen gar nicht mehr in D landen oder über Deutschland fliegen zu lassen, dann sind nur Kündigungsfristen zu beachten. Wenn der Bundesregierung einfällt 50 EURO von jedem ME3 Passagier zu verlangen und das direkt an dortige Demokratiebewegungen überweisen möchte, dann können die VAE auch nur mit dem Fuß aufstampfen.

Klar kann Deutschland die EK oder die anderen da unten knechten. Nur sollten sie bedenken das es immer 2 Seiten gibt. Wer aber so eine einseitige Haltung wie du hast, denkt halt nicht so weit. Oder hast du schon vergessen was die LH-Group schon für Ärger mit Russland hatte. Solche Länder können drohen, aber bestimmt nicht das kleine Deutschland, welches noch dazu auf einem immensen Außenhandel angewiesen ist.

 

Und schau mal was bei Austrian Wings steht

Was die Herren von Austrian und Lufthansa in der Hitze des Gefechts aber überlesen haben dürften: Die Vereinigten Arabischen Emirate könnten jederzeit die Flugrechte von Austrian aussetzen, da die Mehrheit an Austrian nicht nur nicht mehr von der Republik Österreich, sondern auch eindeutig nicht mehr mehrheitlich von Österreichern kontrolliert wird.

http://www.austrianwings.info/2012/05/eiertanz-um-emirates/

 

 

Souveräne Staaten sind relativ frei darin was sie tun können wenn sie es denn wollen.

Wie ich schon weiter oben geschrieben habe, ist gerade Deutschland als Rohstoffarmes aber Innovatives Land an einem reibungslosem Ablauf des Handels interessiert. Da ist es der Bundesregierung sicherlich egal was da die LH gern hätte. Die Bundesregierung kann oder besser gesagt will eben nicht alles was du gern hättest.

 

Zum Abschluss aber noch etwas was ich bei dir immer gern Lese: “Der Neid ist die aufrichtigste Form der Anerkennung“. Daher danke für deine Worte.

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Wie ich schon weiter oben geschrieben habe, ist gerade Deutschland als Rohstoffarmes aber Innovatives Land an einem reibungslosem Ablauf des Handels interessiert.

Ja, stimmt.. ein Land fast ohne Öl, ohne nennenswerten Markt und kaum vorhandenen Bevölkerung verärgern wird sicherlich richtig weg tun. Deswegen findet man ja auch keine einzige Airline aus einem rohstoffreichen Land auf der schwarzen Liste......

 

Der absolute Fachmann hat sich ein wunderbares Eigentor geschossen

Der Fachmann keine seine Fehler zugeben. Jünger.... wüsste nicht das ich welche hätte....

 

Du hast doch von Bananenrepubliken was geschrieben.

Bananenrepublik ist ein gängiger deutscher Begriff für eine Diktatur, und damit zweifellos vollkommen korrekt auf die Emirate anwendbar. Deine implizierte Steuerhinterziehung ist eine haltlose Unterstellung, es sei denn Du hast Beweise für das Gegenteil.

 

Da ist es der Bundesregierung sicherlich egal was da die LH gern hätte.

Damit können wir festhalten, Asahi gibt zu das es keine wirksame Einflussname der LH auf die Politik der Bundesregierung gibt. Jedwede Beschränkung der ME3 in Deutschland ist folgerichtig im besten Interesse der Bevölkerung und der BRD. Damit ist ebenfalls, da die LH ja keinen Einfluss nehmen kann, jede Verschärfung dieser Regeln ebenfalls allein im Interesse der BRD. Danke das wir das Thema abschließen konnten.

 

Die Bundesregierung kann oder besser gesagt will eben nicht alles was du gern hättest.

Ich habe nie behauptet das sie will, nur das sie kann.

 

zum Abschluss aber noch etwas was ich bei dir immer gern Lese: “Der Neid ist die aufrichtigste Form der Anerkennung“. Daher danke für deine Worte.

Worauf sollte ich neidisch sein? Ich hab seit über 4 Jahren keine LH Maschine mehr von innen gesehen, und das liegt nicht daran das ich wenig fliegen würde.

 

Gruß

Thomas

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Deswegen findet man ja auch keine einzige Airline aus einem rohstoffreichen Land auf der schwarzen Liste......

 

Genaugenommen findet sich auf der Liste fast kein Land, das nicht über erkleckliche Öllagerstätten auf seinem Territorium verfügen würde (Angola, Iran, Indonesien etc.).

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Genaugenommen findet sich auf der Liste fast kein Land, das nicht über erkleckliche Öllagerstätten auf seinem Territorium verfügen würde (Angola, Iran, Indonesien etc.).

Eben. Ein Effekt der Globalisierung ist schließlich das man recht schwer steuern kann wer von einem einkauft. Bei Rohstoffen, die ja weder Wartung, noch Hotlines, noch Ersatzteile brauchen, geht das praktisch gar nicht.

 

Gruß

Thomas

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Ja, stimmt.. ein Land fast ohne Öl, ohne nennenswerten Markt und kaum vorhandenen Bevölkerung verärgern wird sicherlich richtig weg tun. Deswegen findet man ja auch keine einzige Airline aus einem rohstoffreichen Land auf der schwarzen Liste......

Du trieftest vom Thema ab. Was hat denn nun die schwarze Liste hier zu suchen. Oder gehen die Argumente aus?

 

 

Bananenrepublik ist ein gängiger deutscher Begriff für eine Diktatur, und damit zweifellos vollkommen korrekt auf die Emirate anwendbar. Deine implizierte Steuerhinterziehung ist eine haltlose Unterstellung, es sei denn Du hast Beweise für das Gegenteil.

Du hast doch die Steuerhinterziehung ins Spiel gebracht. Da ich nicht weiß, ob die LH das macht hab ich keinen Aufsatz verfasst, sondern nur vielleicht geschrieben. Aber du kannst mich doch bitte mal aufklären warum die LH Tochterunternehmen an solchen Standorten hat?

 

 

Damit können wir festhalten, Asahi gibt zu das es keine wirksame Einflussname der LH auf die Politik der Bundesregierung gibt. Jedwede Beschränkung der ME3 in Deutschland ist folgerichtig im besten Interesse der Bevölkerung und der BRD. Damit ist ebenfalls, da die LH ja keinen Einfluss nehmen kann, jede Verschärfung dieser Regeln ebenfalls allein im Interesse der BRD. Danke das wir das Thema abschließen konnten.

Tja, du hast das ins Spiel gebracht. Ich muß nicht rumjammern das EK nicht nach BER oder STR darf. EK möchte zwar gerne und das wird so immer von Zeit zu Zeit von ihnen in den Medien platziert. EK wächst auch ohne BER und STR und da kann keine LH oder du was daran ändern. Was aber schön ist, das du 2 verschiedene Länder in einen Topf wirfst. Katar und die VAE sind so was wie Indien und China.

 

 

Ich habe nie behauptet das sie will, nur das sie kann.

Klar kann die Bundesregierung viel. Vielleicht bekommt die LH auch zu hören, warum man gewisse Tochterunternehmen im Ausland hat und kann wieder gehen. Zum Glück ist die Bundesregierung für alle da und nicht nur für die LH. China, Indien, Russland oder die USA können auch viel. Sogar die kleinen VEA können viel. Und wenn unsere Bundesregierung sich mit Ausgrenzungen der Bananenrepubliken oder Diktaturen auseinandersetzen sollte, sollten sie erstmal den Handel oder die Zusammenarbeit mit ihnen verbieten. Dann kann die LH erstmal ihren Flugplan überarbeiten und die deutsche Wirtschaft bricht ein, da man um den eigenen Nutzen sich auch mit solchen Ländern arrangiert und da überhaupt keine skrubel hat.

 

PS: Wusstest du das die LSG in Burma Geschäfte gemacht hat, obwohl es damals noch eine Militärdiktatur und diverse Embargos gab.

 

 

Worauf sollte ich neidisch sein? Ich hab seit über 4 Jahren keine LH Maschine mehr von innen gesehen, und das liegt nicht daran das ich wenig fliegen würde.

Siehst du. Ich flieger gern mit der LH und ihren Partnern. Aber du hast recht. Neidisch bist du überhaupt nicht auf andere. Sonst würdest du nicht nach der Bundesregierung rufen.

 

Aber jetzt noch mal zum eigentlichen Punkt den du wieder nicht beantwortest hast.

War mir in der Tat entfallen, ändert das Grundproblem jedoch auch nicht.

Was hat die LH für einen genauen Kostennachteil bei den Steuern und gebühren auf Flügen ins Ausland. Ich bitte um Zahlen...

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"Der Vorwurf der prominenten Kapitalvertreter ist, dass das Topmanagement des Kranich-Konzerns die Konkurrenz durch Golf-Carrier wie Emirates, Etihad, Qatar oder aber auch Turkish Airlines massiv unterschätzt hätten und es daraus resultierend unterlassen hätten Politik und Öffentlichkeit den Ernst der Lage näher zu bringen. "

 

Vielleicht wäre es hilfreicher nicht immer nur um Hilfe und Protektionismus zu rufen sondern sich ggf. auch mal mit sich selbst zu beschäftigen und da was ändern. Könnte vielleicht mehr helfen als wie ein kleines Kind zu quängeln und hilfslos und schwach-wirkend einen "Beschützer" zu suchen...

 

Ich finde solche, wie die zitierte Passage, wirken zumindest so.

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Geschwätz. Wenn Lufthansa 100 neue Flugzeuge bestellt, und die Konkurrenz Wochen später 215, dann ist das ein Hase-Igel-Spiel, dem mit Management-Methoden im europäisch-betriebswirtschaftlichen Sinne nicht beizukommen ist, nur mit politischen Methoden.

 

Wem als Europäer bei solcher Art Revers-Imperialismus ganz warm ums Herz wird, dem muß unser Gemeinwesen in beklagenswerter Weise Lebenschancen endgültig abgeschnitten haben.

 

Bedaure.

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Nach jahrelangen Fehlentscheidungen (an denen der heutige Aufsichtsratsvorsitzende Mayrhuber maßgeblich beteiligt war) nun nach Protektionismus zu rufen - das verdient respekt!

bearbeitet von tosc

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Vielleicht wäre es hilfreicher nicht immer nur um Hilfe und Protektionismus zu rufen sondern sich ggf. auch mal mit sich selbst zu beschäftigen und da was ändern.

Absolut richtig. Es zieht sich nach m.M. durch den gesamten Konzern, vom Aufsichtsrat bis hin zum letzten Mitarbeiter, ein riesiges Problem. Wir, die LH, sind der Nabel der Welt. Arroganz spiegelt sich in so vielen verschiedenen Ebenen wieder, man kann es oft wirklich nicht verstehen. Ich könnte zig Beispiele dafür benennen.

 

Aber bekanntlich stinkt der Fisch vom Kopf zuerst. Und da würde ich, hätte ich die Möglichkeit, ansetzen. Ein Herr Mayrhuber wie auch ein Herr Franz sind nach m.M. um Lichtjahre weg vom Markt, aber auch von den Aufgaben der Firma. Es gab mal ein Programm bei LH, das nannte sich 'Management on duty'. Leitende Mitarbeiter mussten (oder durften freiwillig) Dienst in niedrigeren Stellen machen. So z.B. ein Abteilungsleiter, der im Flug Gäste bewirtet hat. Ich fand das ein tolles Programm. Es wurde aber nicht lange durchgeführt. So etwas ist z.B. eine Super Gelegenheit, mal wieder die Firma aus einem anderen Blickwinkel zu sehen und die Kundenbedürfnisse direkt zu erfahren.

 

Für mich gibt es ein Facit: Wenn man jahrzentelang auf der goldenen Wolke gesessen hat und so ziemlich alles hat schleifen lassen, dann wird das ein sehr langer Weg der Umkehr.

 

Nach der Hilfe aus der Politik zu rufen, ist für mich nur ein Akt der Hilflosigkeit.

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Geschwätz. Wenn Lufthansa 100 neue Flugzeuge bestellt, und die Konkurrenz Wochen später 215, dann ist das ein Hase-Igel-Spiel, dem mit Management-Methoden im europäisch-betriebswirtschaftlichen Sinne nicht beizukommen ist, nur mit politischen Methoden.

[...]

Bedaure.

Ebenfallls: "Bedaure". Mit der Einstellung macht man es sich im Hause Lufthansa zu einfach. Wer hat denn die durchaus existierende Langstreckennachfrage Richtung Asien ab den Flughäfen der zweiten Reihe in .de jahr(zehnt)elang ignoriert? Wer hat diverse Stopover-Ziele in Asien eingestellt, anstatt sie zu Nonstop-Strecken ab FRA aufzuwerten? Wer bedient etliche Europa-Ziele nur ab seinem zweiten Hub, anstatt sie (auch) in FRA mit vielen Anschlussmöglichkeiten Richtung Asien anzubieten?

 

Und noch einen: Wer geht in der Turkei nicht in die Fläche, obwohl der deutsch-türkische VFR-Verkehr eine gute Basis-Auslastung für solche Strecken bieten würde, um mit ihnen Fluggäste aus Anatolien in die ganze Welt via FRA/MUC befördern zu können?

bearbeitet von L49

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Eigentlich sind Deine Mitteilungen ja zumeist ganz vernünftig - wie aber zig gewähnte interkontinentale, sauteure, halbleere Transversalverbindungen mit lückigen Frequenzen und entsprechend hohem Personalfaktor die Mutter aller Hubbing-Carrier obsolet machen können sollten (Das nairobi-"Argument"), das wird wohl Dein Geheimnis bleiben.

 

Die Europaziel-Verteilung FRA/MUC, wie sie bis vor kurzem bestand, hatte zuvörderst ihren Ursache in Slotknappheit in FRA, und das ist bekannt.

 

Rausfliegen von Zielen wie VLC, NAP, GOA, ESB aus dem Knoten FRA schon Ende der 1990er hatte exakt diesen Grund, daß wichtigere Ziele weiterwachsen können sollten. Es grenzt mE schon an Böswillen, solche Maßnahmen aus heutiger Sicht als Fehler zu brandmarken und die realen Umweltbedingungen zu verschweigen.

 

Das alles ist kaum mehr ernst zu nehmen.

 

Betrieb einer Airline wie der Golf-3 in der EU wäre rundheraus illegal.

 

Mayrhuber hat ja auch die Fehlentwicklungen bei SQ und TG zu verantworten, die nicht erst seit Monaten straucheln. Und zwar wegen Produktmängeln und Realitätsverweigerung im Management, das zu lange faulen Befehlen aus Frankfurt gehorchte. Hier muß LH ebenfalls dringend endlich wieder siegen, CGK, MNL, DPS, RGN.

 

Muß einfach, auch ohne passendes Gerät.

 

Das war und ist aber nicht die Idee einer Allianz. Die Idee einer Allianz ist nicht, Aerolineas Argentinas als Neumitglied aufzunehmen und im gleichen Moment als Air France ein Tag EZE-MVD mit 777 einzurichten.


Und noch einen: Wer geht in der Turkei nicht in die Fläche, obwohl der deutsch-türkische VFR-Verkehr eine gute Basis-Auslastung für solche Strecken bieten würde, um mit ihnen Fluggäste aus Anatolien in die ganze Welt via FRA/MUC befördern zu können?

 

"Die türkische Fläche" ist bis dato Versorgungsgebiet von Sun Express.

 

Zugleich ist die türkische Fläche weit weniger vermögend als die deutsche Fläche, weswegen ein klar asymmetrischer Anreiz zur jeweiligen Anbindung an das komplementäre Drehkreuz besteht, bis sich die Lebens-/Vermögensverhältnisse weiter angeglichen haben werden.

 

Insofern ist die Bedienung des Ethno-/Feriensegments per Joint Venture und Mischkosten sicher die sinnvollere Alternative als das Entsenden der Hauptmarke des erfolgreichsten und reichsten europäischen Vollsortimenters.

 

Ist doch eigentlich ganz einleuchtend...

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Ich frage mich beim Lesen wie sich der Hobbystratege mit Meckerabo das Streckenmanagement des Kranichs vorstellt. Denkt ihr da sitzen hundert Volldeppen, seit Jahren abgeschnitten von der Außenwelt, mit Würfeln und Eimern voller Kaffeesatz rätselnd im Kreis? Man weiß sehr genau auf welchen Strecken die Maschinen den meisten Profit abwerfen und welche Destinationen strategisch bedient werden sollten.

 

Wenn aber die Mittel fehlen und die Geld geilen Großaktionäre mit Quartals-Zeithorizont im Nacken sitzen, dann kann man ähnlich sportlich agieren wie ein Angolanischer 100m Sprinter mit Eisenkugel am Fuß. Über solche Nichtigkeiten lacht der Hr. Scheich und bestellt sich per Fingerschnipp einfach ein paar Dutzend Toulouser Megaliner dazu.

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Eigentlich sind Deine Mitteilungen ja zumeist ganz vernünftig - wie aber zig gewähnte interkontinentale, sauteure, halbleere Transversalverbindungen mit lückigen Frequenzen [unsachlichen Rest gestrichen]

Ich weiß nicht, wie du auf "zig" interkontinentale Transversalverbindungen kommst - ich hab das nicht geschrieben. Die zweite Reihe deutscher Flughäfen nicht an ein asiatisches Drehkreuz von STAR angebunden zu haben, hat EK nur dazu eingeladen, dort mindestens im double daily einzufallen und die Paxe gen Osten zu schaufeln. Dazu muss man noch nicht mal in HAM, TXL oder DUS einen widebody stationieren; ein W-Pattern mit Münchner Gerät oder das Flugangebot eines Allianzpartners hätte es ebenso getan.

Und wer meint, kein passendes Gerät zu haben (obwohl eine A330-300 durchaus bis nach BKK fliegen kann), least sich eben was passendes oder kauft es gebraucht.

In einer gemeinsamen Allianz zu sein, bedeutet übrigens nicht, mit dem jeweiligen Partner nur noch hälftig ausschließlich Flüge zwischen den beiden Drehkreuzen anbieten zu müssen und alle anderen Kunden mindestens ein-, am besten jedoch zweimal umsteigen zu lassen: UA fliegt z.B. ab EWR nach HAM, TXL und STR.

 

Die Slotknappheit in FRA ist schein seit einiger Zeit Geschichte. Aber das einzige, was dem Kranich dazu einfällt, ist beim Koordinator zu schleimen, damit der den Eckwert auch ja nur in homöopatischen Dosen erhöht, bloß um der bösen Konkurrenz nicht allzuviele Slots in FRA anbieten zu müssen. Nach wie vor gibt es etliche Europadestinationen nur in MUC, jedoch nicht in FRA. Und den double daily auf FRA-NAP (mit A321!) hat der Kranich übrigens erst (saisonal) eingestellt, als die neue Bahn schon in Betrieb gegangen war.

 

Und während der Kranich sich aus CGK verabschiedet hat, fliegt KLM und seit kurzem auch AF nonstop dorthin. Statt das durch die EU verhängte Einflugverbot für Philippine Airlines zu nutzen und sich dort breit zu machen, hat man den dünn bedienten, unattraktiven Stopover dorthin gestrichen. Jetzt kommt PR zurück nach Europa, LHR wird bereits angeflogen und FRA ist eingetütet.

 

Und wem zur türkischen Fläche außer Sun Express nichts einfällt, der sollte sich vielleicht mal ein bisschen mit den sozioökonomischen Kennzahlen der türkischen Provinzen beschäftigen. Es geht dabei nicht um Dienste wie FDH-AYT: Sechs der 81 Regionen der Türkei haben mehr als 2 Mio. Einwohner und sind auch bzgl. Bruttowertschöpfung durchaus vorzeigbar. Von diesen ist gerade mal eine durch den Kranich mit FRA verbunden (IST), zwei weitere (ESB, ADB) nur mit MUC, die übrigen drei (KYA, YEI und ADA) noch nicht mal das.

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Guter Beitrag bzw. gute Idee von "Flughäfen der 2. Reihe" andere Drehkreuze zu "füttern" - ich glaube dies würde gut ankommen und wäre im Falle von SQ oder TG weniger Umweg richtung Ostasien. Jedoch habe ich Zweifel, dass die LH dies tut, da sie sonst ggf auf diesen ( oder ähnlichen ) Strecken ihre 74H und A380 nicht mehr vollbekommt...

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Das ist aber von vorne bis hinten schräg und an den Erlös-Realitäten, den tatsächlichen gegenwärtigen und früheren Angeboten, allianzpolitischen Zielen und technischen Gegebenheiten vorbei.

 

Wer auch immer gerade den Vorstand gescholten haben mag und warum - mit vorstehendem "Maßnahmenpaket" müßte man sich wohl Sorgen machen. Hätte man sich wohl wirklich Sorgen machen müssen.

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Guter Beitrag bzw. gute Idee von "Flughäfen der 2. Reihe" andere Drehkreuze zu "füttern" - ich glaube dies würde gut ankommen und wäre im Falle von SQ oder TG weniger Umweg richtung Ostasien. Jedoch habe ich Zweifel, dass die LH dies tut, da sie sonst ggf auf diesen ( oder ähnlichen ) Strecken ihre 74H und A380 nicht mehr vollbekommt...

 

Womit ein weiteres der Hansaprobleme angesprochen worden wäre - A380 ist zu groß und vielfach nicht mit passendem Yield zu füllen. Auf der Gegenseite steht eine 787, die mit deutschen Lohnkosten auf "dünnen" Nebenstrecken abseits der Hubs nun auch nicht der Weisheit letzter Schluß ist.

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@L49, um Zweifeln vorzubeugen.


 

Womit ein weiteres der Hansaprobleme angesprochen worden wäre - A380 ist zu groß und vielfach nicht mit passendem Yield zu füllen.

 

Worauf stützt du diese Behauptung?

 

Man kann schlechterdings nicht "beklagen", eine Airline verpasse den Anschluß an die Industrie und ihr zugleich von Produktion nach Industriestandard abraten.

 

Keine Strecke wächst spontan um 40% an dem Tag, an dem man einen A380 erhält.

 

Wie konnte LH jemals 747 beschaffen, 1970?

 

Von wo aus sollte man A380 lukrativ füllen, wenn nicht aus dem industriestarken und lärmempfindlichen Deutschland?

 

Auf einer Strecke wie LHR-HKG läßt sich vielleicht der Yield halten, wenn man bei gleicher Frequenz einen A380 in den Markt bringt...

 

Wie naiv, eigentlich wie unverfroren zu glauben, der LH wäre bei Bestellung der A380 irgendwie entgangen, daß ein billiger produzierendes Flugzeug die Tarife unter Druck setzt...

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