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Aktuelles zur Deutschen Lufthansa AG


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Geschrieben

Endlich mal wieder eine Hubdiskussion. Nach CRJ hatten wir ja einen der beiden Evergreens schon zwei Tage nicht, wo kommen wir denn da hin. Übermorgen sind wir dann wieder bei Langstrecken ab BER, hinterher kommen wir hier noch auf neue Themen :D 

Geschrieben (bearbeitet)

Ist es eigentlich Zufall, oder LH-gewollt, dass in MUC die Töchter City und bis vor kurzem auch Cityline (mit ihren A319) gefühlt ausnahmslos immer auf dem Vorfeld stehen, bzw. standen? Bei sämtlichen Flügen dieses Jahr in MUC stand ich nicht einmal am Gebäude (CGN,DUS,SBZ,BER,WAW,etc) und das waren alles keine langen Standzeiten am Boden. Und von den 500er-Vorfeldpositionen bis zum Terminal bei 45 Minuten Umsteigezeit ist das ja schon gefühlt wie auf den V170er-Positionen in FRA, also dahingehend gleichen sich die beiden Hubs definitiv an. 

Bearbeitet von SE-REG
Geschrieben
vor 6 Minuten schrieb d@ni!3l:

Endlich mal wieder eine Hubdiskussion. Nach CRJ hatten wir ja einen der beiden Evergreens schon zwei Tage nicht, wo kommen wir denn da hin. Übermorgen sind wir dann wieder bei Langstrecken ab BER, hinterher kommen wir hier noch auf neue Themen :D 

Hängt auch an der deutschen Mentalität und Geschwindigkeit etwas zu ändern. Aktuell können wir dabei von ganz, ganz vielen anderen Ländern was lernen. Und die wiederkehrenden Themen werden auch hier nicht beseitigt, sondern vor sich hergeschoben.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 16 Minuten schrieb Fluginfo:

Hängt auch an der deutschen Mentalität und Geschwindigkeit etwas zu ändern

Gut, dass man Hubs außerhalb von Deutschland hat ;) .

 

PS: Die Diskussion begann doch damit, dass die Änderung (über verschiedene Hubs die Verkehre zu routen) "falsch" war. Ist jetzt die Mentalität etwas zu verändern gut oder schlecht? 

Bearbeitet von d@ni!3l
Geschrieben

Alle Hubs leben vom Transitverkehr.

 

Je mehr sich der Markt konsolidiert, desto weniger wird es "fremden" Transitverkehr geben und man wird nach rationelle Kriterien diesen über die Hubs leiten. Welche Faktoren intern eine Rolle spielen sollte nachvollziehbar sein - O&D Verkehr für Yield, "must have" Transit weil nicht alle Hubs alle Langstreckenverbindungen bedienen, zu füllende Röhrengrösse und eventuell Marginalgeschäft (Transit innerhalb Europas) - wobei dieses Modell eigentlich passe ist und man kann mit 2 Sektoren gegen LCC s kaum punkten.

 

Was man "braucht" hängt auch von der Geschäftsausrichtung aus: Cargo ist zB Bullish zu wachsen, ist aber am MXP nicht präsent, wo 1/3 des Warenumsatzes verglichen mit FRA stattfindet und man eigentlich nur "Fremdanbieter" wie Cargolux und co hat. 

 

Es ist völlig klar das MUC als "Europahub" und Betreiber des meisten Kleinstgerätes in der Gruppe bezgl. Zubringer eine Rationalisierungswelle erleben wird. Man kann auf der einen Seite auf bestimmte Routen Paxe dazugewinnen um zB A223 zu füllen.

VIE verliert die EMB, dafür wird evtl. mancher Passagier bewusst niccht durch zb MUC geroutet , um eine 320 zu füllen. Auf der anderen Seite, wenn die 351 dahin kommen, wird man diese auch füllen wollen. Daher ist immer alles auch als Wellenbewegung zu sehen.

Ziel des Ganzen ist es am Ende durch grösseres Gerät die CASM zu senken. Ob jetzt hier und da paar Frequenzen wegfallen oder die Hubs mal netto was gewinnen bezw verlieren ist nebesächlich.

Geschrieben (bearbeitet)

Nun, fairerweise muss man zugeben, dass MUC über das JV-Konstrukt des gemeinsamen T2-Betriebes einen durchaus positiven Beitrag für die Bilanz beiträgt. Es war dies wohl auch der (erwartbar) maßgebliche Grund für die jüngste Entscheidung zugunsten des T2-Piers. FRAport sieht für ein solches Konstrukt schlichtweg keinen Mehrwert für den eigenen Standort. Geschenkt. Wer jetzt allerdings davon ausgeht, dass das jüngste commitment für den Ausbau in München dazu führen wird, dass die Karten in der Bedeutung der deutschen Drehkreuze grundsätzlich neu gemischt werden, erliegt einem großen Irrtum oder überbordenden Wunschvorstellungen. 

Ungeachtet dessen … Es verhält sich ja nicht so, als ob durch den „Cut“ bei CL nur MUC „bluten“ müsse. Auch am Main wurden auf einen Schlag mehrere Zielorte (u. a. BZG, RZE und SVG) aus dem Netzwerk gekappt. Und? Regt sich darüber Jemand auf? Wenn der Kranich meint, die Regionen ggf. konsolidiert über andere Hubs ertragreicher und kostengünstiger bedienen zu können, fair enough. 

Bearbeitet von jetstream
Geschrieben

Genau die Diskussion ist aber durch plötzliche Schließung CLH nicht von langer Hand geplant, sonst würde man nicht händeringend bei Air Baltic, Helvetic usw. betteln gehen um Kapazitäten. Zudem Leute von 1h Flügen ein 8h Anreise anmaßen. Wenn dies unter den Begriff AG alles so sein muss, ist für ein Luftfahrtunternehmen eine AG nicht zielführend oder die Fehlerhäufung bei Lufthansa ist so stark ausgeprägt, dass es kein zurück zum Alltag gibt. Dann sehe ich das System Lufthansa aber mehr gefährdet als Condor.

Kommt mir ja fast schon so vor aus Lufthansa eine Bad Lufthansa geworden ist. 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 6 Minuten schrieb Fluginfo:

Zudem Leute von 1h Flügen ein 8h Anreise anmaßen.

Niemand ist gezwungen das zu buchen. Es geht nicht um Daseinsvorsorge, dass man jeden Bürger von überall nach überall bringt. Es geht ums Geld verdienen, auch wenn man es dabei nicht JEDEM recht machen kann....

 

vor 6 Minuten schrieb Fluginfo:

Dann sehe ich das System Lufthansa aber mehr gefährdet

Man ist gefährdet, wenn man sich NICHT um Profitabilität kümmert.

 

Einfachstes Beispiel - Ryanair verbindet auch nicht jede Milchkanne mit jeder Milchkanne und läuft damit nicht jedem Pax hinterher - und man ist genau so hochprofitabel. Ziel erreicht - und das gleiche Ziel hat die LH auch. Für alles andere gibt es die Deutsche Bahn. 

Bearbeitet von d@ni!3l
Geschrieben
vor 5 Minuten schrieb d@ni!3l:

Niemand ist gezwungen das zu buchen. Es geht nicht um Daseinsvorsorge, dass man jeden Bürger von überall nach überall bringt. Es geht ums Geld verdienen, auch wenn man es dabei nicht JEDEM recht machen kann....

 

Man ist gefährdet, wenn man sich NICHT um Profitabilität kümmert.

 

Einfachstes Beispiel - Ryanair verbindet auch nicht jede Milchkanne mit jeder Milchkanne und läuft damit nicht jedem Pax hinterher - und man ist genau so hochprofitabel. Ziel erreicht - und das gleiche Ziel hat die LH auch. Für alles andere gibt es die Deutsche Bahn. 

So ein Schmarrn, wenn der Inlandverkehr ohnehin keine Rolle mehr spielt. Dann kommst du bei einer ICE-Reise nach Palma angetreten zu Ostern vielleicht Pfingsten an. Als Luftfahrtunternehmen bin ich nicht mit Allianz oder BMW vergleichbar.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 3 Minuten schrieb Fluginfo:

Als Luftfahrtunternehmen bin ich nicht mit Allianz oder BMW vergleichbar.

Warum nicht?

vor 3 Minuten schrieb Fluginfo:

Dann kommst du bei einer ICE-Reise nach Palma angetreten zu Ostern vielleicht Pfingsten an.

Und wo ist das das Problem der LH? 

 

 

Die Lufthansa erstellt einen Flugplan und macht dann Angebote. Wer will, bucht, wer nicht, nicht. Wer von A nach B will und das Angebot der LH nicht mag findet ggf. eins der Konkurrenz. Ist er immer noch nicht zufrieden gibt es noch Privatjets oder Auto, Bahn, Bus ... - aber dich von überall nach überall zu bringen ist nicht der Auftrag der LH.

Bearbeitet von d@ni!3l
Geschrieben

Ja, weil die Bahn den Auftrag der Daseinsfürsorge hat und eine Basis-Konnektivität herzustellen im Inland. Die Lufthansa hat diesen Auftrag nicht, deshalb passt dein Anspruch an die LH nicht. 

Geschrieben
vor 19 Minuten schrieb Fluginfo:

Zudem Leute von 1h Flügen ein 8h Anreise anmaßen. Wenn dies unter den Begriff AG alles so sein muss, ist für ein Luftfahrtunternehmen eine AG nicht zielführend

Jawoll Genosse. Du bist so kurz davor, zu verstehen, dass im Kapitalismus Daseinsfürsorge und Unternehmertum zwei verschiedene Paar Schuhe sind.

 

Noch bisschen weiter radikalisieren, dann träumst auch du schon bald von einem Gespenst, das in Europa umgeht.

Geschrieben

Konkret zum Thema: Nicht mehr jeden Flughafen mit jedem Hub verbinden.

 

Es gibt doch Langstreckenziele die nur von einem Drehkreuz angeflogen werden. Beispiele seien Raleigh Durham aus Fra oder Osaka aus Muc.

 

Wenn der Flottenplaner nun entscheiden muss, die Zubringer eines kleinen Flughafens, z.B. Tromso, Danzig oder Turin an EIN Drehkreuz zu bündeln, dann führt das doch immer dazu, dass manche Langstrecke nicht mehr mit einem Umstieg anfliegbar ist. (Im Beispiel entweder Osaka oder Raleigh Durham)

 

Wie will man denn dieses Problem bei kleinen Flughäfen angehen und führt das nicht zwangsläufig zum Ausbau des "Orchideen-Flughafens Frankfurt" der erstmal alle Ziele miteinander verbindet? 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 13 Minuten schrieb mak:

Konkret zum Thema: Nicht mehr jeden Flughafen mit jedem Hub verbinden.

 

Es gibt doch Langstreckenziele die nur von einem Drehkreuz angeflogen werden. Beispiele seien Raleigh Durham aus Fra oder Osaka aus Muc.

 

Wenn der Flottenplaner nun entscheiden muss, die Zubringer eines kleinen Flughafens, z.B. Tromso, Danzig oder Turin an EIN Drehkreuz zu bündeln, dann führt das doch immer dazu, dass manche Langstrecke nicht mehr mit einem Umstieg anfliegbar ist. (Im Beispiel entweder Osaka oder Raleigh Durham)

 

Wie will man denn dieses Problem bei kleinen Flughäfen angehen und führt das nicht zwangsläufig zum Ausbau des "Orchideen-Flughafens Frankfurt" der erstmal alle Ziele miteinander verbindet? 

Ist doch schon heute der Fall. Es gibt einige Europa Ziele, die ab Frankfurt aber nicht ab München angeflogen werden und umgekehrt (bspw. gibt es Toulouse, Cluj und Timisoara nicht mehr ab FRA und Asturien und Posen nicht mehr ab MUC). 

Generell sollte man im Hinterkopf behalten, dass die Netzwerkanpassungen in den kommenden Monaten ohnehin gekommen wären (die CRJ900 sollten zum Jahresende aus der Flotte ausscheiden).

Bearbeitet von Emanuel Franceso
Geschrieben
vor 18 Minuten schrieb mak:

Konkret zum Thema: Nicht mehr jeden Flughafen mit jedem Hub verbinden.

 

Es gibt doch Langstreckenziele die nur von einem Drehkreuz angeflogen werden. Beispiele seien Raleigh Durham aus Fra oder Osaka aus Muc.

 

Wenn der Flottenplaner nun entscheiden muss, die Zubringer eines kleinen Flughafens, z.B. Tromso, Danzig oder Turin an EIN Drehkreuz zu bündeln, dann führt das doch immer dazu, dass manche Langstrecke nicht mehr mit einem Umstieg anfliegbar ist. (Im Beispiel entweder Osaka oder Raleigh Durham)

 

Wie will man denn dieses Problem bei kleinen Flughäfen angehen und führt das nicht zwangsläufig zum Ausbau des "Orchideen-Flughafens Frankfurt" der erstmal alle Ziele miteinander verbindet? 

 

Ich würde sagen ganz einfach und knallhart: Lohnt es sich von bspw. TOS aus sowohl nach KIX als auch nach RDU (jeweils vereinfacht als Menge der Umsteigeverbindungen ab FRA/MUC) die Verbindungen nach FRA und MUC aufrecht zu halten, bleibt beides verbunden. Ist der Verlust des Zubringers größer, als die Gewinne die die Umsteigeverbindungen ab MUC bzw. FRA versprechen, so lässt man es jeweils bleiben. Lohnt sich nur eins fliegt man nur eins. 

Geschrieben
vor 24 Minuten schrieb Emanuel Franceso:

Ist doch schon heute der Fall. Es gibt einige Europa Ziele, die ab Frankfurt aber nicht ab München angeflogen werden und umgekehrt (bspw. gibt es Toulouse, Cluj und Timisoara nicht mehr ab FRA und Asturien und Posen nicht mehr ab MUC). 

Generell sollte man im Hinterkopf behalten, dass die Netzwerkanpassungen in den kommenden Monaten ohnehin gekommen wären (die CRJ900 sollten zum Jahresende aus der Flotte ausscheiden).

Für welche Strecken sind dann die A220 vorgesehen, wenn sie nicht als Ersatz für die CR9 sind?

Geschrieben

Die harte Wahrheit ist, dass man sich um Kunden mit denen man mittelfristig nichts verdient oder wenigstens kostendeckend arbeiten kann, wenig bemüht, egal in welchem Wirtschaftszweig.

In Zeiten wo die Ertragssituation kritisch ist, kann man es sich auch nicht leisten.

Gegenüber zahlungskräftigen Kunden im bleibenden Netz ist es sogar notwendig, wenn man nicht weiter am Produkt oder Frequenzen kürzen will.

Geschrieben
vor 52 Minuten schrieb Emanuel Franceso:

Ist doch schon heute der Fall. Es gibt einige Europa Ziele, die ab Frankfurt aber nicht ab München angeflogen werden und umgekehrt (bspw. gibt es Toulouse, Cluj und Timisoara nicht mehr ab FRA und Asturien und Posen nicht mehr ab MUC). 

Generell sollte man im Hinterkopf behalten, dass die Netzwerkanpassungen in den kommenden Monaten ohnehin gekommen wären (die CRJ900 sollten zum Jahresende aus der Flotte ausscheiden).

Kann mir doch niemand erklären, dass es sinnvoll ist POZ-FRA-MUC-KIX zu fliegen. Ist aber der einzige Weg mit LHG.

 

Wann immer es möglich ist, versuche ich als PAX die Anzahl an Umstiegen auf max 1 zu halten, ergo in diesem Beispiel hier klare Präferenz für POZ-AMS-KIX

 

 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 4 Minuten schrieb mak:

Kann mir doch niemand erklären, dass es sinnvoll ist POZ-FRA-MUC-KIX zu fliegen. Ist aber der einzige Weg mit LHG.

 

Wann immer es möglich ist, versuche ich als PAX die Anzahl an Umstiegen auf max 1 zu halten, ergo in diesem Beispiel hier klare Präferenz für POZ-AMS-KIX

Dann ist das eben so. LH ist nicht dazu da, es allen Recht zu machen und niemand ist gezwungen, bei LH zu buchen, wenn das Angebot nicht passt.

Bearbeitet von Emanuel Franceso
Geschrieben
vor 9 Minuten schrieb mak:

Kann mir doch niemand erklären, dass es sinnvoll ist POZ-FRA-MUC-KIX zu fliegen. Ist aber der einzige Weg mit LHG.

 

Wann immer es möglich ist, versuche ich als PAX die Anzahl an Umstiegen auf max 1 zu halten, ergo in diesem Beispiel hier klare Präferenz für POZ-AMS-KIX

 

 

Der größte Vorteil ist, du sparst auch noch Geld wenn du nicht via FRA/MUC fliegst. KLM denkt halt ein bisserl anders und fliegt weiterhin die Milchkannen an, damit ist eine bessere Auslastung der Langstreckenflotte garantiert. ;)

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