d@ni!3l Geschrieben 21. April Melden Geschrieben 21. April (bearbeitet) Wenn CLH streikt ist der Schaden jedoch noch überschaubar, LHA wird kritisch. Wenn die dafür auch nur einen Tag mehr streiken... Und: Was unterscheidet 6 Tage Streik von 6 Tage Betriebseinstellung? Ich weiß, ein Streik kommt plötzlich, aber ab letztem Donnerstag spontan gar nicht mehr fliegen ist ja im Ergebnis auch "spontan" ... Also ich sehe deinen Punkt "Planbarkeit", aber Crews für ca. 20-30 Flugzeuge bezahlt einige Monate zu Hause hinsetzen kann niemals günstiger sein als 1-2 Streiks zu vermeiden. Zumal so ja auch der Flugplan ausgedünnt werden muss mit entsprechend unzufriedenen Pax - oder eben teuren Wetleases ... Bearbeitet 21. April von d@ni!3l 3
oldblueeyes Geschrieben 21. April Melden Geschrieben 21. April Wir reden immer von Opportunitätskosten. Vom Streikgrund her gab es zB bestimmt eine Vorstellung /Forderung der UFO bezgl. Sozialplan/Abfindungen +Striekkosten. Jetzt hat man die Abfindungen durch eine sich bahnende Insolvenz der Cityline praktisch auf Null gedeckelt und das Risiko der Folgestreiks wegs. Machtpolitisch sind bei der VC ca 10% der Piloten und bei der UFO ca 4% Flugbegleiter für die sie bei der LH die Vertretung beansprucht haben weg. Die Cancellations sind kurzfristig sehr hoch, auf der anderen Seite kann man intern das LF sicherlich auf 100% auf den angebotenen Flüge bekommen. Fairerweise muss man sagen dass es uU auch Opportunitätskosten bezgl. Anschlüsse usw gibt. Vielleicht kann man das auch "Gesamtkosten" jetzt besser im nä. Jahresbericht reinpacken, weil die Streiks eh die Zahlen nach unten schieben werden. Und nicht zuletzt ist es auch eine OP ohne Narkose bei kleineren Verbindungen um zu testen ob evtl. weniger Frquenzen und demnächst vielleicht wesentlich grösseres Gerät akzeptiert werden. Nicht zuletzt muss man auch die Gewinne / Verluste die man durch einen gewöhnlichen Betrieb eingefahren hätte, dagegenrechnen. Es ist alles nicht so trivial. Kaufmännisch könnte die Rechnung vielleicht aufgehen, machtpolitisch kann es in beide Richtungen gehen. Unschön war es allemal, aber in beide Richtungen - sowohl das abrupte Ende, als auch der Streik an der Feier hätten bei einer weniger aufgeheizten Lage zwischen den Parteien vermieden werden können. 2
Corey Geschrieben 21. April Melden Geschrieben 21. April vor 1 Minute schrieb d@ni!3l: Und: Was unterscheidet 6 Tage Streik von 6 Tage Betriebseinstellung? Ich weiß, ein Streik kommt plötzlich, aber ab letztem Donnerstag spontan gar nicht mehr fliegen ist ja im Ergebnis das gleiche... Nein, ist es nicht ganz. Das eine ist planbar, das andere verursacht eher Chaos und Unsicherheit beim Passagier, Umbuchungen und Ersatzforderungen verbunden mit Imageverlust.
Beliebter Beitrag d@ni!3l Geschrieben 21. April Beliebter Beitrag Melden Geschrieben 21. April (bearbeitet) vor 11 Minuten schrieb oldblueeyes: Kaufmännisch könnte die Rechnung vielleicht aufgehen Kaufmännisch sagt man am Ende des Jahres wieder: "Oh, wir haben Verlust gemacht, wir müssen Gehälter senken" und löst den nächsten Streik / Unzufriedenheit aus. Ich weiß, ich bin da naiv, aber lieber Mio. Kosten versenken anstatt wie erwachsene Leute am Tisch sitzen und miteinander zu verhandeln und diese Kosten (welche nun entstehen) für Frieden statt Streit nutzen stelle ich mir einfach sinnvoller vor... Ich bin mir langsam nämlich nicht mehr sicher, ob wirklich eine langfristig optimale Lösung im Sinne beider Parteien angestrebt wird oder es nur noch ums sture Gewinnen / "Zeichensetzen" / Prinzip oder gar "Rache" geht, auch wenn es am Ende für beide Seiten teurer ist... Bearbeitet 21. April von d@ni!3l 12
MatzeYYZ Geschrieben 21. April Melden Geschrieben 21. April vor 31 Minuten schrieb d@ni!3l: Ich bin mir langsam nämlich nicht mehr sicher, ob wirklich eine langfristig optimale Lösung im Sinne beider Parteien angestrebt wird oder es nur noch ums sture Gewinnen / "Zeichensetzen" / Prinzip oder gar "Rache" geht, auch wenn es am Ende für beide Seiten teurer ist... Bearbeitet vor 13 Minuten von d@ni!3l Es geht dem CS doch seit langem nur noch um Macht und schon lange nicht mehr um die Sache. 7
oldblueeyes Geschrieben 21. April Melden Geschrieben 21. April vor 13 Minuten schrieb MatzeYYZ: Es geht dem CS doch seit langem nur noch um Macht und schon lange nicht mehr um die Sache. Zur Konfliktlösung gehören immer zwei. Die VC und UFO müssen sich auch hinterfragen: - war die Altersversorgung der Piloten die eh geregelt ist und es keinen Zeitfenster zur Diskussion gab ein richtiger Grund, oder eine Machtdemonstraktion und unnötige Eskalation in einer sich anbahnenden globalen Krise? - waren die offensichlich miteinander abgestimmten Streiks beider Gewerkschaften produktiv im Sinne von "Schulter an Schulter marschieren" klug oder hätte man auch eine potenzierte Gegenreaktion erwarten können? - war es nötig die Streiks beim geplanten Festakt durchzuziehen, wenn sowohl Aufsichtsrat als auch Vorstand versammelt waren und auch adhoc beschlussfähig waren eine durchdachte Idee bezgl. Konsequenzen oder nur eine Selbsbeweihräucherung aus der proletarischen Mottenkiste? Und nicht zuletzt, wie sieht zukünftig das Narrativ aus? Man hat der LH die beste Vorlage gemacht erst mal Tatsachen zu schaffen und danach zu handeln, weil sich das Management gegenüber dem Ankeraktionär evtl. sich so rechtfertigen kann. Ich sehe leider immer noch 40 A319/321 die demnächst ausgetauscht werden müssen und ich befürchte das hier noch weiter Richtung Cityline verschoben wird, bevor man miteinander vernünftig spricht. 6
Beliebter Beitrag d@ni!3l Geschrieben 21. April Beliebter Beitrag Melden Geschrieben 21. April (bearbeitet) vor 28 Minuten schrieb oldblueeyes: war die Altersversorgung der Piloten die eh geregelt ist Wobei sie das ja im Grunde anders geregelt war - und dann vom Management (!) rückgängig gemacht wurde. Also ich habe hier ja auch jahrelang die Management-Sicht vertreten und bin ich den Tarifthemen nur ein zusehender Dritter, aber war nicht folgendes der (historische) Hintergrund (gerne korrigieren) ? LH wollte vor einigen Jahren auf eine Kapitalmarkt-Lösung setzen statt fixe AV Beträge zuzusichern. Die VC wollte dafür aber eine Mindestflottengröße. Der PPV war geboren und man war sich einig. Nun hat die LH ihren Teil "Flottenzusage" aufgelöst und damit ihren Teil nicht gehalten, die 325 Flugzeuge Zusage ist passé. Dass jetzt die Gegenseite sagt "ok, dann wollen wir auch unsere Zugeständnisse wieder zurück haben" (weil die eine Seite der Waage fehlt) verstehe ich vor dem Hintergrund, dass es einen Deal gab. Dass diese AV Forderung finanziell an Wahnsinn grenzt ist klar, geschenkt. Aber quid pro quo einzufordern verstehe ich (auch wenn man nicht unbedingt die ganze Firma dafür "in Geiselhaft nehmen muss"). Da man für diese strategischen Themen jedoch (afaik) nicht streiken darf (und man sich damit mal die Pfoten verbrannt hat) fordert man nun öffentlich eine hohe AV während LH selbst mal gesagt hat, dass die PPV zu kündigen ein Fehler war. Eigentlich wirkt eine Einigung doch gar nicht sooo weit entfernt, man hat es ja schon mal geschafft - ich verstehe nicht, warum man da jetzt jeweils so stur ist... Ich bin nicht beteiligt und weiß nicht, was genau die einzelnen Seiten wollen, aber eine Lösung à la man gibt der DLH die 319 der CLH und hat damit wieder eine Flottengröße, mit der beide Seiten leben können, man stellt die CLH Crews bei DLH ein und schafft dort wieder Stellen und Aufstiegsmöglichkeiten (durch die größere Flotte) und hat gleichzeitig die "Perspektivlosigkeit" der CLH Crews umschifft (alles potentielle VC/UFO Wünsche) und gewinnt dafür idealerweise x Jahre Frieden (LH Wunsch) und schafft es irgendwie leicht produktiver zu werden (was mit einem AOC weniger ja einfach sein sollte) sollte doch irgendwie möglich sein, oder? PS: Kurz: Es scheint auf beiden Seiten jedes Vertrauen in die Gegenseite verloren gegangen zu sein. Ich hoffe man kompensiert das indem man eine sehr langfristige, vertragliche Lösung findet, die mal etwas Ruhe rein bringt und man so kommunizieren kann. Gefühlt ist die LH ja mittlerweile weniger zuverlässig als es AZ/ AF jemals war und alleine wenn die Pax wieder daran glauben, dass die LH den Flug, den man in einem Jahr buchen will auch wirklich durchführt, wird ja Mio. bringen. Bearbeitet 21. April von d@ni!3l 12
oldblueeyes Geschrieben 21. April Melden Geschrieben 21. April vor 13 Minuten schrieb d@ni!3l: Eigentlich wirkt eine Einigung doch gar nicht sooo weit entfernt, man hat es ja schon mal geschafft - ich verstehe nicht, warum man da jetzt jeweils so stur ist... Weil es auch Richtung persönlicher Ebene ging, vor allem mit dem Streik während der Feier. Alleine deshlab glaube ich das die Vermittlung von Dritte die jeweils beide Seiten representieren gut wäre - genauso wie man im Falle einer Kündigung vor dem Arbeitsgericht am besten beide Seiten einen Anwalt haben der emotionslos nach einem Kopromiss suchen und nicht jede Position der Gegenseite durch ein persönliches Filter interpretiert. Sonst lässt man gleich Chance liegen, weil man gegenüber der eigenen Stakeholder Stärke zeigen "muss" und das Gesicht nicht verlieren will.
d@ni!3l Geschrieben 21. April Melden Geschrieben 21. April (bearbeitet) vor 13 Minuten schrieb oldblueeyes: Weil es auch Richtung persönlicher Ebene ging Ja, das glaube ich auch. Deshalb auch mein Ausgangspost auf die Ankündigung, dass 2L fliegen soll: Ich halte das für persönlich motiviert (Stichwort "Rache" - "dann entlasse ich euch eben alle, wenn ihr mir blöd kommt, auch wenn es am Ende teurer ist"). Dieser Kindergarten muss aufhören, an der Firma hängen mehr Stakeholder als Flight Crews und Management. Die Welt spielt mal wieder verrückt und man kümmert sich mal wieder nur um "du hast mir meine Schüppe geklaut und dafür tu ich dir jetzt weh (und allen anderen involvierten auch)". Bearbeitet 21. April von d@ni!3l 7
NG1 Geschrieben 21. April Melden Geschrieben 21. April Tatsächlich gibt es ja die Umbuchungsmöglichkeiten für alle betroffenen Strecken über andere Hubs, wenn ich das jetzt richtig gelesen habe. D.h. betroffen sind MUC und FRA, die sowohl Nonstop-Anbindungen verlieren als auch Transfergäste. BRU/VIE/ZRH und eventuell FCO profitieren. Wird jetzt auch nicht so gut ankommen bei den beiden Partnerairports. Generell gesehen (und ich weiß, mit der Aussage bin ich nicht der erste oder einzige) ist Lufthansa die europäische Airline mit der - zu mindest subjektiv empfundenen) größten Streikrate. Wär hätte das vor 20 Jahren gedacht, wo noch Air France, Alitalia und so manch andere die klassichen Kandidaten dafür waren. Diese Entwicklung (die bei den anderen großen europäischen Airlines in deutlich geringeren Ausmaß zu sehen ist) ist eine, die während Carsten Spohrs Führungsrolle entstanden ist. Dafür wird er wohl (auch) in Erinnerung bleiben. 2
Emanuel Franceso Geschrieben 21. April Melden Geschrieben 21. April (bearbeitet) PM zu den Flugplan Anpassungen im Sommer 2026. Zitat Kapazität der Gruppe sinkt in angebotenen Sitzkilometern (ASK) um weniger als ein Prozent durch Streichung unwirtschaftlicher Strecken in Frankfurt und München und gleichzeitiger Ausweitung bestehender Strecken in Zürich, Wien und Brüssel Reduzierung bis Oktober betrifft 20.000 Flüge und resultiert in Kerosineinsparung von über 40.000 Tonnen Zitat Die Flugplananpassungen senken die Anzahl unwirtschaftlicher Kurzstreckenflüge im Streckennetz der Lufthansa Group. Die geplante Konsolidierung des Europanetzes erfolgt dabei über die sechs Drehkreuze der Lufthansa Group in Frankfurt, München, Zürich, Wien, Brüssel und Rom. Passagiere haben dadurch weiterhin Zugang zum weltweiten Streckennetz, insbesondere den Langstreckenverbindungen. Aufgrund des gestiegenen Kerosinpreises erfolgt dies jedoch deutlich effizienter als bisher. Lufthansa Group beschleunigt auch dadurch einen weiteren wichtigen strategischen Schritt der Konsolidierung der Europanetze innerhalb der Hub Airlines Lufthansa Airlines, SWISS, Austrian Airlines, Brussels Airlines und ITA Airways. Nach diesem Prinzip wurden gestern die ersten 120 täglichen Flugstreichungen mit Wirkung bis Ende Mai umgesetzt und die betroffenen Fluggäste informiert. Mit der Streichung von Strecken aus Frankfurt nach Bydgoszcz und Rzeszow (Polen) sowie nach Stavanger (Norwegen) entfallen zumindest vorübergehend drei Ziele aus dem aktuellen Flugplan. Zehn Verbindungen werden innerhalb der Gruppe über andere Hubs konsolidiert: Dies betrifft HDF, ORK, GDN, LJU, RJK, SBZ, STR, TRD, TIV, WRO. Anpassungen über Mai hinaus werden Ende April/Anfang Mai veröffentlicht. https://newsroom.lufthansagroup.com/lufthansa-group-optimiert--flugangebot-im-sommer-ueber-alle-sechs-drehkreuze/ Bearbeitet 21. April von Emanuel Franceso
oldblueeyes Geschrieben 21. April Melden Geschrieben 21. April Die Frage ist ob wir nach Gefühl oder nach Faktenlage bewerten Viele Themen mit denen Lufthansa noch zu kämpfen hat wurden arbeitsrechtlich von anderen Legacies schon vor Jahre gelöst, wobei hier und da Pleiten und Insolvenzen teilweise einen Neustart ohne (auch tarifliche) Altlasten ermöglichten. BA: 2009-2011 hatten die Cabin crews insgesamt 22 Tage gestreikt, die Piloten erstmals 2019 für 2 Tage Iberia : 2014 bei der grossen Sanierungswelle von Willie Walsh wurde 3mal 5 Tage am Stück gestreikt, nachdem 2013 auch mal 5 Tage am Stück gestreikt wurde; im übrigen sind diese Gepflogenheiten in Spanien immer noch da, in Januar 2024 wurde auch wieder 4 Tage am Stück gestreikt AF hatte auch in den 10er Jahre wenig Ruhe, die Bilder des Managers am Zaun sind von ca 2012-2013, 2015 wurde weder mehrfach gestreikt , glaube so um die gleiche Zeit gab es einen Riesenkoflikt bezgl. der Flugstunden der Piloten pro Jahr (also auch historische Betriebsvereinbarungen) usw. Bei AF wurde im übrigen erst in Februar gestreikt, die Piloten wehren sich da auch gegen ähnliche Themen, nämlich eine Erhöhung der Flugstundenzahl pro Monat um 10 ohne 1:1 Einkommensausgleich. Es ist nicht so dass anderswo nicht zu den gleichen Themen gestreikt wurde, sondern diese Themen wurden angepackt und gelöst. Bei KLM wurde auch 2025 kurz gestreikt, diesmal vom Bodenpersonal. In Deutschland hat man die unangenehmen Themen erst mal durch "Perspektivvereinbarungen" kalt gestellt, Zeit gewonnen und daher poppen sie in regelmässigen Abstände wieder auf. 7
GRZ Geschrieben 21. April Melden Geschrieben 21. April (bearbeitet) vor einer Stunde schrieb Emanuel Franceso: PM zu den Flugplan Anpassungen im Sommer 2026. Anpassungen über Mai hinaus werden Ende April/Anfang Mai veröffentlicht. https://newsroom.lufthansagroup.com/lufthansa-group-optimiert--flugangebot-im-sommer-ueber-alle-sechs-drehkreuze/ Alles optimiert, konsoldiert - klingt super. Meinen Flug von Graz nach Cork im Mai kann ich mir allerdings aufzeichnen. Danke LH. Bearbeitet 21. April von GRZ 3
Palawi Geschrieben 21. April Melden Geschrieben 21. April vor 2 Stunden schrieb GRZ: Alles optimiert, konsoldiert - klingt super. Meinen Flug von Graz nach Cork im Mai kann ich mir allerdings aufzeichnen. Danke LH. Wird man dann nicht auf eine andere Airline umgebucht?
martin.stahl Geschrieben 21. April Melden Geschrieben 21. April vor 13 Minuten schrieb Palawi: Wird man dann nicht auf eine andere Airline umgebucht? Es gibt keine andere Verbindung, wo man die Strecke mit einmal Umsteigen - wie über Frankfurt - buchen kann. Alles andere geht nur mit zweimal Umsteigen und Reisezeiten ab 8 Stunden aufwärts. Habe eben mal bei Swoodoo die Flugsuche gestartet. 2
TobiBER Geschrieben 21. April Melden Geschrieben 21. April vor 32 Minuten schrieb Palawi: Wird man dann nicht auf eine andere Airline umgebucht? Cork ist innerhalb der SA bescheiden angebunden. Hier wird’s wohl nur DUB mit Landtransport werden. Den Waiver für KLM oder die IAG gibts sicher mit nur Nachbohren.
JSQMYL3rV Geschrieben 21. April Melden Geschrieben 21. April Am 19.4.2026 um 21:24 schrieb Micha: Es war definitiv kein Horrortrip, ist aber auch etwas subjektiv empfundenes. Den Umstieg in Frankfurt empfand ich eher als Zumutung als das Flugzeug. die Zumutung war der Weiterflug mit United und der Umstieg in EWR. Der Lufthansa Flug war sehr angenehm
Koelli Geschrieben 22. April Melden Geschrieben 22. April vor 7 Stunden schrieb JSQMYL3rV: die Zumutung war der Weiterflug mit United und der Umstieg in EWR. Der Lufthansa Flug war sehr angenehm Ich fand United top 1
Fluginfo Geschrieben 22. April Melden Geschrieben 22. April Auf ein paar Strecken ist innerhalb des Konzerns aber zumindest bis Ende April keine Umbuchung möglich, weil die Flüge restlos ausgebucht sind wie z. B. VIE-SBZ. Wäre doch eine gute Gelegenheit für die rumänischen Airlines neue Flüge aufzunehmen.
Beliebter Beitrag Jochen Hansen Geschrieben 22. April Beliebter Beitrag Melden Geschrieben 22. April vor 17 Stunden schrieb d@ni!3l: Wobei sie das ja im Grunde anders geregelt war - und dann vom Management (!) rückgängig gemacht wurde. Also ich habe hier ja auch jahrelang die Management-Sicht vertreten und bin ich den Tarifthemen nur ein zusehender Dritter, aber war nicht folgendes der (historische) Hintergrund (gerne korrigieren) ? LH wollte vor einigen Jahren auf eine Kapitalmarkt-Lösung setzen statt fixe AV Beträge zuzusichern. Die VC wollte dafür aber eine Mindestflottengröße. Der PPV war geboren und man war sich einig. Nun hat die LH ihren Teil "Flottenzusage" aufgelöst und damit ihren Teil nicht gehalten, die 325 Flugzeuge Zusage ist passé. Dass jetzt die Gegenseite sagt "ok, dann wollen wir auch unsere Zugeständnisse wieder zurück haben" (weil die eine Seite der Waage fehlt) verstehe ich vor dem Hintergrund, dass es einen Deal gab. Dass diese AV Forderung finanziell an Wahnsinn grenzt ist klar, geschenkt. Aber quid pro quo einzufordern verstehe ich (auch wenn man nicht unbedingt die ganze Firma dafür "in Geiselhaft nehmen muss"). Da man für diese strategischen Themen jedoch (afaik) nicht streiken darf (und man sich damit mal die Pfoten verbrannt hat) fordert man nun öffentlich eine hohe AV während LH selbst mal gesagt hat, dass die PPV zu kündigen ein Fehler war. Eigentlich wirkt eine Einigung doch gar nicht sooo weit entfernt, man hat es ja schon mal geschafft - ich verstehe nicht, warum man da jetzt jeweils so stur ist... Ich bin nicht beteiligt und weiß nicht, was genau die einzelnen Seiten wollen, aber eine Lösung à la man gibt der DLH die 319 der CLH und hat damit wieder eine Flottengröße, mit der beide Seiten leben können, man stellt die CLH Crews bei DLH ein und schafft dort wieder Stellen und Aufstiegsmöglichkeiten (durch die größere Flotte) und hat gleichzeitig die "Perspektivlosigkeit" der CLH Crews umschifft (alles potentielle VC/UFO Wünsche) und gewinnt dafür idealerweise x Jahre Frieden (LH Wunsch) und schafft es irgendwie leicht produktiver zu werden (was mit einem AOC weniger ja einfach sein sollte) sollte doch irgendwie möglich sein, oder? PS: Kurz: Es scheint auf beiden Seiten jedes Vertrauen in die Gegenseite verloren gegangen zu sein. Ich hoffe man kompensiert das indem man eine sehr langfristige, vertragliche Lösung findet, die mal etwas Ruhe rein bringt und man so kommunizieren kann. Gefühlt ist die LH ja mittlerweile weniger zuverlässig als es AZ/ AF jemals war und alleine wenn die Pax wieder daran glauben, dass die LH den Flug, den man in einem Jahr buchen will auch wirklich durchführt, wird ja Mio. bringen. Moin, absolut richtig. Ich finde es vor allem fragwürdig, dass man nun erst den Flugplan vom Ballast "befreit". https://www.aero.de/news-52418/Lufthansa-streicht-im-Sommer-20000-Kurzstreckenfluege.html Hätte man damit nicht schon eher anfangen müssen? Ich würde meinen, dass ich bevor ich das Tischtuch mit dem Fliegenden Personal entgültig zerschneide, mir Gedanken machen, welche Flüge ich überhaupt zukünftig fliegen möchte. So kommt es einem vor wie: Das undankbare fliegende Personal hat soweit eskaliert, dass ich nur noch streichen kann, die Strecken sind eigentlich nicht wichtig und nun haben alle Hubs einen Vorteil - alles gut. Eins kann man in diesen Tagen sahen, über folgende Themen spricht keiner mehr: - Geldverschwendung der Event-Halle am LAC - schlechte Flottenstrategie - Allegris-Desaster So kann, es ist ja auch bequem, alles auf das Fliegende abgeladen werden und wir feiern schon weiter unseren 100-Geburtstag, obwohl man ja keine Hundert ist. Gruß, Jochen 13
Fluginfo Geschrieben 22. April Melden Geschrieben 22. April (bearbeitet) Die Routenplaner der Lufthansa machen derzeit auch nicht gerade den Eindruck, die Tarifauseinandersetzungen hinterlassen dort keine Spuren. Irgendwie schon über Jahre sehr unglücklich, was geplant, geflogen und was erfolgreich geflogen wird und deren Darstellung in den Flugplänen. Fakt ist, es wandert von der DLH immer mehr Kapazität ins Ausland, währenddessen die Konkurrenz an den Hubs wächst und die Profitabilität zunehmend nachlässt. Daher ist man auch streng gegen Lockerung von Verkehrsrechten, obwohl eigentlich für die Airports in Gesamtsumme genau der andere Weg eingeschlagen werden muss, damit die Wirtschaftlichkeit aufrecht erhalten bleibt auf Dauer. vor 1 Stunde schrieb Jochen Hansen: Moin, absolut richtig. Ich finde es vor allem fragwürdig, dass man nun erst den Flugplan vom Ballast "befreit". https://www.aero.de/news-52418/Lufthansa-streicht-im-Sommer-20000-Kurzstreckenfluege.html Hätte man damit nicht schon eher anfangen müssen? Ich würde meinen, dass ich bevor ich das Tischtuch mit dem Fliegenden Personal entgültig zerschneide, mir Gedanken machen, welche Flüge ich überhaupt zukünftig fliegen möchte. So kommt es einem vor wie: Das undankbare fliegende Personal hat soweit eskaliert, dass ich nur noch streichen kann, die Strecken sind eigentlich nicht wichtig und nun haben alle Hubs einen Vorteil - alles gut. Eins kann man in diesen Tagen sahen, über folgende Themen spricht keiner mehr: - Geldverschwendung der Event-Halle am LAC - schlechte Flottenstrategie - Allegris-Desaster So kann, es ist ja auch bequem, alles auf das Fliegende abgeladen werden und wir feiern schon weiter unseren 100-Geburtstag, obwohl man ja keine Hundert ist. Gruß, Jochen Jetzt befreit man sich ja nicht an die wirtschaftlich schlechtesten Routen, sondern die mit Wegfall der CLH nicht mehr dargestellt werden kann. Ein Aufsetzen eines neuen Flugplanes für den Sommer war in der Kürze natürlich nicht möglich. Die Befürchtungen sind, dass in der Folge die dann tatsächlich unwirtschaftlichsten Strecken zur aktuellen Reduzierung hinzukommen und auch über 2026 die DLH Kapazität an Konkurrenz und ausländischen Hubs abgibt. Problem dabei ist, dass an den ausländischen Hubs die Lufthansa bei den Verkehrsrechten keinen Zugriff hat, z. B. Verkehr nach China, wo die Konkurrenz in Rom, Wien und Brüssel deutlich größer ist und weiterhin dort stark wachsen wird. Aber auch im LCC Segment sind bis auf Wien aktuell Rom, Zürich und Brüssel Wachstumsmärkte. Bearbeitet 22. April von Fluginfo 2
d@ni!3l Geschrieben 22. April Melden Geschrieben 22. April vor 30 Minuten schrieb Fluginfo: Die Befürchtungen sind, dass in der Folge die dann tatsächlich unwirtschaftlichsten Strecken zur aktuellen Reduzierung hinzukommen Andersrum formuliert: Du hoffst die LH fliegt weiter unwirtschaftliche Strecken? 1
Fluginfo Geschrieben 22. April Melden Geschrieben 22. April vor 4 Minuten schrieb d@ni!3l: Andersrum formuliert: Du hoffst die LH fliegt weiter unwirtschaftliche Strecken? Im Zubringersystem gab es ehrlich gesagt immer schon Routen die unwirtschaftlich waren, aber für den Hub unverzichtbar. Wenn man jetzt alles genau auf wirtschaftliche Erfolgsaussichten trimmen will, ist das ein Schritt zurück vom Hubsystem und kann das Ganze in Frage stellen. Ich wollte damit in erster Linie nur feststellen, nicht alles was jetzt bei CLH eingestellt wurde, ist wirtschaftlich am unteren Ende der Streckenprofitalität. Sogar im Gegenteil, einige Routen liefen prima bei CLH und in Doppelfunktion DLH und CLH. 2
d@ni!3l Geschrieben 22. April Melden Geschrieben 22. April (bearbeitet) vor 5 Minuten schrieb Fluginfo: Im Zubringersystem gab es ehrlich gesagt immer schon Routen die unwirtschaftlich waren, aber für den Hub unverzichtbar. Dann ist sie der Definition nach wirtschaftlich - also wenn sie wirklich unverzichtbar ist (das ist sie ja nur, wenn sie Geld verdient). Ist sie es in Summe (also inkl. Weiterflug) nicht kann sie weg, weil dann hat sie ja offenbar keinen Nutzen. vor 5 Minuten schrieb Fluginfo: Sogar im Gegenteil, einige Routen liefen prima bei CLH und in Doppelfunktion DLH und CLH. Aber wenn du das weißt weiß die LH das doch auch und kann entsprechend reagieren Bearbeitet 22. April von d@ni!3l
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