oldblueeyes Geschrieben Gestern um 16:51 Melden Geschrieben Gestern um 16:51 (bearbeitet) Ohne die Schuld in die eine oder andere Richtung zu suchen, bleibt es festzustellen dass das Verhältnis Fraport-Lufthansa am Standort FRA unnatürlich ist. Benchmark: - Dubai - Emirates nutzt das neueste Terminal 3 - Madrid - Terminal 4 für Iberia - Paris - AIr France hauptsächlich im Terminal 2 -LHR - BA inn Terminal 5 ( Terminal 2 "new" wurde 6 Jahre später neu gebaut) Man kann die Liste weiter führen, aber im Regelfall ist es so dass an einem wichtigen Airport üblicherweise der Platzhirsch die neueste /State-of-the-art Infrastruktur bekommt. In Frankfurt ist es nicht der Fall. Solange dieses Thema nicht von beiden Seiten vorausschauend gelöst wird, wird es immer böses Blut geben. Fraport wird immer auch ohne es zu bennen frustriert sein dass der grösste Kunde anderswo Wachstum ansetzt und Lufthansa wird auch frustriert sein am wichtigsten Standort der Gruppe einen Kundenerlebnis 2ter Wahl anbieten zu müssen. Solange man nicht wider gemeinsam einen Ziel a la DDR Hymne "Auferstanden aus Ruinen" ausruft und eine Lösung für beiden Seiten findet, wird man sich immer im punktuellen Klein-Klein rumwühlen. Bearbeitet Gestern um 16:56 von oldblueeyes 3
SE-REG Geschrieben Gestern um 17:01 Melden Geschrieben Gestern um 17:01 vor 8 Minuten schrieb oldblueeyes: Ohne die Schuld in die eine oder andere Richtung zu suchen, bleibt es festzustellen dass das Verhältnis Fraport-Lufthansa am Standort FRA unnatürlich ist. Benchmark: - Dubai - Emirates nutzt das neueste Terminal 3 - Madrid - Terminal 4 für Iberia - Paris - AIr France hauptsächlich im Terminal 2 -LHR - BA inn Terminal 5 ( Terminal 2 "new" wurde 6 Jahre später neu gebaut) Man kann die Liste weiter führen, aber im Regelfall ist es so dass an einem wichtigen Airport üblicherweise der Platzhirsch die neueste /State-of-the-art Infrastruktur bekommt. In Frankfurt ist es nicht der Fall. Solange dieses Thema nicht von beiden Seiten vorausschauend gelöst wird, wird es immer böses Blut geben. Fraport wird immer auch ohne es zu bennen frustriert sein dass der grösste Kunde anderswo Wachstum ansetzt und Lufthansa wird auch frustriert sein am wichtigsten Standort der Gruppe einen Kundenerlebnis 2ter Wahl anbieten zu müssen. Solange man nicht wider gemeinsam einen Ziel a la DDR Hymne "Auferstanden aus Ruinen" ausruft und eine Lösung für beiden Seiten findet, wird man sich immer im punktuellen Klein-Klein rumwühlen. Soweit ich weiß, war das damals ein Wunsch von LH, im Norden zu bleiben. Nähe zur eigenen Infrastruktur, Cargo, Werften, etc 3
klotzi Geschrieben Gestern um 17:25 Melden Geschrieben Gestern um 17:25 (bearbeitet) vor 1 Stunde schrieb Followthesun: Swissport würde sich freuen, Lufthansa zu übernehmen, und LH könnte nach dem Erfolg des Münchner Modells womöglich doch wieder Blut geleckt haben, was Eigenabfertigung angeht. Fraport sollte ihr Blatt nicht überreizen. Naja, das Ganze ist auf mehreren Ebenen bemerkenswert. Es geht hier nicht einfach um das Nichtverlängern bzw. das (Nicht-)Neuaushandeln eines bestehenden Vertrags. Sowas wäre ja noch völlig alltäglich und verständlich. Aber Fraport will anscheinend nicht nur um alles in der Welt den Vertrag nicht weiterführen, sondern will zudem, dass dieses Ende mit großem Besteck in der Welt verkündet wird. Die Art und Weise, wie Fraport hier die LH öffentlich (!) "angreift", ist schon sehr befremdlich. So geht man in der Regel nicht mit Geschäftspartnern um, sie öffentlich derart zu diskreditieren. "Die Party ist vorbei" klingt eher nach einem hitzigen Debattenbeitrag einer Oppositionspartei in der Fragestunde im Bundestag. Man ist hier fast schon auf Ryanair-Niveau (oder sogar darunter?). Sowas lässt doch erhebliche Zweifel an der Professionalität des Sprechers bzw. Vorstands aufkommen. Verwunderlich ist zudem: Niemand hatte die Frapot gezwungen, den (bisherigen) Vertrag zu diesen Konditionen abzuschließen. Es spricht ja sogar eher GEGEN die Fraport, wenn sie einen VErtrag eingeht, über den sie sich dann anschließend so öffentlichkeitswirksam beschwert und das Ganze implizit als übervorteilendes Gebahren der LH darstellt. Damit blamiert sie sich gewissermaßen ja selbst, wenn sie sich offenbar so verkalkuliert hatte. Vielleicht ist man frustriert, dass man der LH bzgl. der Bodenabfertigung entgegenkam, nun aber MUC den Ausbau-Vorzug bekommen hat? Bearbeitet Gestern um 17:29 von klotzi
AeroSpott Geschrieben Gestern um 17:52 Melden Geschrieben Gestern um 17:52 vor 2 Stunden schrieb klotzi: Frapot schießt ungewöhnlich offen und deutlich gegen die LH ("die Party ist vorbei"): https://www.aero.de/news-52552/Fraport-fuehlt-sich-von-Lufthansa-uebervorteilt.html Die Frage ist, um welchen Betrag es sich dreht? Sind es sechs-, sieben- oder gar achtstellige Summen im Jahr? Welchen Impact hat die Erhöhung auf das eh schon desolate Ergebnis der LHA?
oldblueeyes Geschrieben Gestern um 18:34 Melden Geschrieben Gestern um 18:34 vor 36 Minuten schrieb AeroSpott: Die Frage ist, um welchen Betrag es sich dreht? Sind es sechs-, sieben- oder gar achtstellige Summen im Jahr? Welchen Impact hat die Erhöhung auf das eh schon desolate Ergebnis der LHA? Du kannst im Fraportbericht nachlesen, dass Bodendienstleistungen im Q1 196 Mio Umsatz und 15 Mio Verlust gemacht haben. Allerdings bezieht sich dies auf die ganze Gruppe und alle gemanagten Airports. Wie der Vertrag genau aussieht und welche Pflichten beidseitig gelten, wissen wir nicht. Auf der Seite der Lufthansa gab es auch eine gewisse Unzufriedenheit seit der Pandemie, weil die Bodenaberftigung nicht wider vernünftig wieder hochgefahren wurde und man deswegen auch eigene Opportunitätskosten hatte. Ich sehe die Aussage eher als Ritual: es gibt einen Vertrag und dieser Endet. Man will sicherlich den Kunden nicht verlieren, aber wenn dieser evtl. zukünftig mit Penalties usw bei Nicht- oder verspäteter Leistung die zu Folgezahlungen an Kunden führt auch nicht mitmachen oder eine entsprechende Risikomarge im Preis einbauen. 1
klotzi Geschrieben Gestern um 19:39 Melden Geschrieben Gestern um 19:39 vor 2 Stunden schrieb SE-REG: Soweit ich weiß, war das damals ein Wunsch von LH, im Norden zu bleiben. Nähe zur eigenen Infrastruktur, Cargo, Werften, etc Wie hätte die Option denn dann ausgesehen? T3 reicht ja selbst im Vollausbau nicht aus, um den LH-Verkehr kapazitätsmäßig in FRA abzudecken. Wäre dann gleich ein neues Mega-Terminal (unter Einbezug des Geländes des Cargo-Bereichs im Süden) entstanden? Oder blieb es in den Planungsideen immer nur beim T3 in der nun verwirklichten (bzw. ausbaufähigen) Größe, und LH hätte sich dann auf mehrere Terminals aufgeteilt? 1
schneekiller Geschrieben vor 22 Stunden Melden Geschrieben vor 22 Stunden Was mich dabei ehr irritiert, warum hat immer die Lufthansa diese öffentlichen Konflikte? LH liegt mit den Mitarbeitern/ Gewerkschaften lautstark in der Öffentlichkeit über Kreuz, jetzt findet das Gleiche mit Fraport statt?! Warum gehen solche Dinge bei anderen bedeutend geräuschloser über die Bühne und bei der Lufthansa gibt es diese Auseinandersetzungen in der Öffentlichkeit? Mit einer Partei kann das sicher bei jeder Firma passieren, wenn das aber des öfteren passiert muss man auch mal hinterfragen ob das Problem nicht ein hausgemachtes ist! Wenn man selbst versucht Druck über die Öffentlichkeit auszuüben wie das dauernde öffentliche gegeneinander ausspielen von FRA und MUC, oder bei den Gewerkschaften von Cockpit/ UFO und VERDI, dann sollte man sich nicht wundern wenn die Gegenseite auch diesen Weg des "Gespräches" einschlägt. 6
jetstream Geschrieben vor 21 Stunden Melden Geschrieben vor 21 Stunden (bearbeitet) vor 5 Stunden schrieb klotzi: Aber Fraport will anscheinend nicht nur um alles in der Welt den Vertrag nicht weiterführen Woher nimmst Du diese Einschätzung? vor 5 Stunden schrieb klotzi: Die Art und Weise, wie Fraport hier die LH öffentlich (!) "angreift", ist schon sehr befremdlich. So geht man in der Regel nicht mit Geschäftspartnern um, sie öffentlich derart zu diskreditieren. Befremdlich? Eine solch deutliche Reaktion kommt allenfalls unerwartet. Lufthansa hat - ebenfalls öffentlich - bereits ziemlich häufig und wenig zimperlich in Richtung Fraport ausgekeilt. Partnerschaften sollten klare Worte dennoch aushalten können. Da ist aktuell auch viel „Säbelrasseln“ dabei… vor 5 Stunden schrieb klotzi: Sowas lässt doch erhebliche Zweifel an der Professionalität des Sprechers bzw. Vorstands aufkommen. Mit der klaren Äußerung macht der (Finanz-)Vorstand lediglich seine Position in den laufenden Verhandlungen mit seinem größten Kunden deutlich. Kein Minusgeschäft mehr, Punkt. vor 5 Stunden schrieb klotzi: Niemand hatte die Frapot gezwungen, den (bisherigen) Vertrag zu diesen Konditionen abzuschließen. Soweit korrekt. Die Umstände (und verhandelten Absprachen) dies seinerzeit dennoch zu tun, sind allerdings weder Dir noch mir bekannt. Üblicherweise schreiten beide Partner in solch toughen Gesprächen irgendwann auf eine Kompromisslinie zu. Auch ist unbekannt, wie eng der Kunde bspw. in der Vergangenheit möglicherweise vereinbarte Malus-Bonus Regelungen ausgelegt und in Übermaß zu seinen Gunsten durchzusetzen versucht hat… vor 3 Stunden schrieb oldblueeyes: Auf der Seite der Lufthansa gab es auch eine gewisse Unzufriedenheit seit der Pandemie, weil die Bodenaberftigung nicht wider vernünftig wieder hochgefahren Unmittelbar nach dem Hochfahren im Nachgang der Pandemie war die Performance ne ganze Weile echt grottig, ja. War im Süden der Republik jedoch auch nicht viel besser, weil beide Drehkreuze unter dem/den gleichen (Personal-)Problemen litten. Im Sommer 2024 - oh Wunder - war auf einmal FRA die stabilere und pünktlicher operierende Station, während MUC zum „schlechtesten europäischen Drehkreuz“ mutierte: "Wir werden unser geplantes Wachstum in München reduzieren müssen", kündigte der CEO damals im "Handelsblatt" an. Nun, wir alle kennen die wiederkehrende „Gegeneinander Ausspielen-Politik“ des Herrn S. zur Genüge. Dem sollte man nicht allzu viel Bedeutung beimessen… vor 3 Stunden schrieb oldblueeyes: Ich sehe die Aussage eher als Ritual: es gibt einen Vertrag und dieser Endet. Genauso isses. Bearbeitet vor 21 Stunden von jetstream
jetstream Geschrieben vor 21 Stunden Melden Geschrieben vor 21 Stunden vor 5 Stunden schrieb klotzi: Vielleicht ist man frustriert, dass man der LH bzgl. der Bodenabfertigung entgegenkam, nun aber MUC den Ausbau-Vorzug bekommen hat? Retourkutsche für die Hinwendung zu MUC? Halte ich für extrem unwahrscheinlich. Dem Fraport-Chef war schon vor dem offiziellen Votum klar, dass das Pendel beim Kranich in Richtung MUC tendierte. Dieses Konstrukt kam für Fraport in der vom Kunden gewünschten Ausprägung - aus bekannten Gründen - nie wirklich in Betracht. Darüberhinaus erwartet man auch ohne dieses commitment in die Infrastruktur weiteres Wachstum der Lufthansa (und ihrer STAR Partner) am Main. Erst vor einigen Wochen wurde mit der Lufthansa diesbezüglich ein neues Projekt gestartet, bei dem es darum geht, den nördlichen Bereich des Flughafens so weiterzuentwickeln, dass sich die betrieblichen Abläufe für die Lufthansa Group und ihre Partner-Airlines spürbar verbessern und im T1 und perspektivisch auch im T2 klare Perspektiven für ein weiter steigendes Passagieraufkommen ergeben.
klotzi Geschrieben vor 15 Stunden Melden Geschrieben vor 15 Stunden (bearbeitet) vor 6 Stunden schrieb jetstream: Befremdlich? Eine solch deutliche Reaktion kommt allenfalls unerwartet. Lufthansa hat - ebenfalls öffentlich - bereits ziemlich häufig und wenig zimperlich in Richtung Fraport ausgekeilt. Partnerschaften sollten klare Worte dennoch aushalten können. Da ist aktuell auch viel „Säbelrasseln“ dabei… Mit der klaren Äußerung macht der (Finanz-)Vorstand lediglich seine Position in den laufenden Verhandlungen mit seinem größten Kunden deutlich. Kein Minusgeschäft mehr, Punkt. Genauso isses. Mir scheint, als hättest du nicht viel Erfahrung in Umgang und Kommunikation mit Partnern im Geschäftsleben, sonst empfändest du Sätze wie "die Party ist vorbei" als öffentlichkeitswirksam kommunizierte Formulierung (es geht hier nicht um Verhandlungen hinter verschlossenen Türen; und selbst da wären solche Formulierungen eher unüblich) nicht als völlig normale Kommunikation hinsichtlich eines auslaufenden Vertrags. Bearbeitet vor 15 Stunden von klotzi 1
jetstream Geschrieben vor 12 Stunden Melden Geschrieben vor 12 Stunden Im Gegensatz zu Dir kenne ich Dr. Zieschang aus vielen Gesprächen und Veranstaltungen persönlich. Er ist - auch im internen Kreis des Unternehmens - mitnichten dafür bekannt, dass er leichtfertig oder gar unbedacht „einfach mal so‘n deftigen Spruch raushaut“. Ich könnte mir deshalb sehr gut vorstellen, dass es zu seiner zugegebenermaßen „markigen Wortwahl“ möglicherweise einen ganz konkreten Anlass gab/gibt, den wir alle nicht kennen. Man sollte nicht zwanghaft versuchen in eine Äußerung etwas hinein zu interpretieren, ohne zu wissen was die genauen Umstände/Hintergründe und Zusammenhänge hierfür waren. Und nochmals, auch Lufthansa hält nicht hinter dem Berg, wenn ihnen bei Fraport „etwas gewaltig stinkt“. Zuweilen wird auch dies in die Öffentlichkeit getragen. Bislang war man vom Flughafenbetreiber ggü. seinem Kunden halt eher nur die überwiegend „diplomatische Sprechweise“ gewohnt. vor 2 Stunden schrieb klotzi: Mir scheint, als hättest du nicht viel Erfahrung in Umgang und Kommunikation mit Partnern im Geschäftsleben Übrigens, Du liegst in dieser Einschätzung komplett falsch.
oldblueeyes Geschrieben vor 11 Stunden Melden Geschrieben vor 11 Stunden Zu viel Spekulatius macht keinen Sinn. Beide Seiten haben gute Gründe unzufrieden zu sein - nach der Pandemie hatte Fraport Schwierigkeiten Mitarbeiter zu finden, Lohnkosten sind auch nicht nur inflationsbedingt stark gestiegen. Ob, was und wie man diese Kostensteigerungen weitergeben konnte, liegt in dem was der auslaufende Vertrag vorgab. Die Lufthansa wiederum hatte auch einen berechtigten Grund mit der Leistungsfähigkeit unzufrieden zu sein, schliesslich trägt man dadurch auch nicht unerhebliche Kostenrisiken wegen irreg, abgesehen davon dass man den gefühlten Schaden dafür trägt, was andere verbockt haben. Wenn nicht alles rosig ist, kann man stur auf die eigene Position beharren ( sehen wir täglich in der Politik), oder man kann über seinen Schatten springen und nach Lösungen abseits kurzfristiger "Siege" suchen. Und am Ende des Tages sind auch die Verantwrotlichen nur Menchen die mal besser oder schlechter rhetorisch unterwegs sind, persönliche Symapthien und Antipathien pflegen usw. 2
Emanuel Franceso Geschrieben vor 6 Stunden Melden Geschrieben vor 6 Stunden Gut möglich, dass die nächste innerdeutsche Strecke wegfällt: Frankfurt - Bremen ist ab Juli nicht mehr buchbar.
aaspere Geschrieben vor 3 Stunden Melden Geschrieben vor 3 Stunden vor 2 Stunden schrieb Emanuel Franceso: Gut möglich, dass die nächste innerdeutsche Strecke wegfällt: Frankfurt - Bremen ist ab Juli nicht mehr buchbar. und Werder Bremen steigt in 2. BL ab.
leipziger17 Geschrieben vor 2 Stunden Melden Geschrieben vor 2 Stunden 4 hours ago, Emanuel Franceso said: Gut möglich, dass die nächste innerdeutsche Strecke wegfällt: Frankfurt - Bremen ist ab Juli nicht mehr buchbar. Sicherlich nur temporär. MUC hat für Bremen als Umsteigepunkt keine gute Lage. Und im Gegensatz zu STR-FRA ist die ICE-Verbindung eher unbrauchbar bei einer Fahrzeit von 4 Stunden. 1
jet Geschrieben vor 1 Stunde Melden Geschrieben vor 1 Stunde vor 8 Minuten schrieb leipziger17: Sicherlich nur temporär. MUC hat für Bremen als Umsteigepunkt keine gute Lage. Und im Gegensatz zu STR-FRA ist die ICE-Verbindung eher unbrauchbar bei einer Fahrzeit von 4 Stunden. Unbrauchbar? Sag das mal der LH, denn mit dem Argument hätte sie diverse andere Strecken (FDH-FRA, FMO-FRA, PAD-MUC, LEJ-MUC ...) mit gleichen oder höheren ICE-Fahrzeiten nicht streichen sollen. Ich glaube aber nicht, dass die Frage, wie lange man dann im Zug sitzt, Kern der Betrachtungen bei Lufthansa war. 1
schneekiller Geschrieben vor 1 Stunde Melden Geschrieben vor 1 Stunde (bearbeitet) vor 16 Minuten schrieb leipziger17: Sicherlich nur temporär. MUC hat für Bremen als Umsteigepunkt keine gute Lage. Und im Gegensatz zu STR-FRA ist die ICE-Verbindung eher unbrauchbar bei einer Fahrzeit von 4 Stunden. Die Strecke wird der LH-Strategie zum Opfer fallen. Die Flüge sind defizitär und die Konkurenz am Flughafen in Bremen überschaubar. Der Kunde kann ja von Hamburg fliegen, ist ja nur 90 Minuten entfernt und das steigert dann auch dort die Auslastung und minimiert die Verluste. Diese Strategie wird noch einige "kleinere" Flughäfen treffen, es sei denn es findet sich dort jemand, der die Strecke im Code-Share auf eigene Rechnung fliegt siehe Paderborn. LH muss spätestens im übernächsten Geschäftsbericht erklären was die Schließung von CityLine gebracht hat und da muß man dann positive Geschäftszahlen präsentieren. Bearbeitet vor 1 Stunde von schneekiller
leipziger17 Geschrieben vor 1 Stunde Melden Geschrieben vor 1 Stunde (bearbeitet) 12 minutes ago, jet said: Unbrauchbar? Sag das mal der LH, denn mit dem Argument hätte sie diverse andere Strecken (FDH-FRA, FMO-FRA, PAD-MUC, LEJ-MUC ...) mit gleichen oder höheren ICE-Fahrzeiten nicht streichen sollen. Ich glaube aber nicht, dass die Frage, wie lange man dann im Zug sitzt, Kern der Betrachtungen bei Lufthansa war. Natürlich spielt die Fahrzeit mit der Bahn eine Rolle. Bei kurzer Fahrzeit nutzen viele Fluggäste auch den ICE zur Anreise nach Frankfurt, das wird auch die Lufthansa wissen. FMO-FRA ist nur 2h45m mit dem ICE. LEJ-MUC wird nicht benötigt, weil Frankfurt der bessere Umsteigepunkt ist. Und FDH hat eine viel geringere Nachfrage als BRE. Bearbeitet vor 1 Stunde von leipziger17
Wiese Geschrieben vor 1 Stunde Melden Geschrieben vor 1 Stunde Ja da muss auch Leipzig auf ihre Frankfurt Verbindung achten das die nicht auch noch wegfällt.Mit dem ICE auch schnell zu erreichen.
Corey Geschrieben vor 1 Stunde Melden Geschrieben vor 1 Stunde vor 7 Minuten schrieb leipziger17: LEJ-MUC wird nicht benötigt, weil Frankfurt der bessere Umsteigepunkt ist. Das ist Unsinn. Es gibt viele nette Verbindungen ausschließlich ab MUC, bei denen man im Moment erst noch im Dreieck LEJ-FRA-MUC-... fliegen darf, oder kompliziert mit der Bahn nach MUC fahren muss.
schneekiller Geschrieben vor 1 Stunde Melden Geschrieben vor 1 Stunde Wann merkt denn auch der letzte hier, dass es bei LH jetzt um Kostenoptimierung nicht um Kundenzufriedenheit geht. In maximal 10 Jahren fliegt LH in Deutschland noch von max. 10 Flughäfen, der Rest wird mit dem ICE abgedeckt, ob der Kunde das mag oder nicht, ihm bleiben durch die in den letzten Jahren aufgebaute Marktmacht der LH und dem damit verbundenen Verdrängungswettbewerb ja auch nicht viele Alternativen von den betroffenen "kleineren" Flughäfen. 1
AeroSpott Geschrieben vor 1 Stunde Melden Geschrieben vor 1 Stunde vor 19 Minuten schrieb Wiese: Ja da muss auch Leipzig auf ihre Frankfurt Verbindung achten das die nicht auch noch wegfällt.Mit dem ICE auch schnell zu erreichen. Ich glaube die wird allein durch die Crewshuttles von AeroLogic und DHL getragen.
oldblueeyes Geschrieben vor 1 Stunde Melden Geschrieben vor 1 Stunde Kundenzufridenheit hat aber auch ihre Kosten. Wenn ein Teil der Kunden wegfällt, warum auch immer - Boomerverrentung, Teamskonferenzen, Flixbusangebote usw - dann müssen die Fixkosten pro Flug auf die verbliebenen umgelegt werden, oder Flüge zusammengepoolt werden oder das Ganze kaufännisch richtig gestoppt werden. Wir vergessen oft dass die LH Gruppe und teilweise auch die LH Marke die Mehrheit ihres Angebotes nicht in Deutschland verkauft. 1
leipziger17 Geschrieben vor 30 Minuten Melden Geschrieben vor 30 Minuten 1 hour ago, Corey said: Das ist Unsinn. Es gibt viele nette Verbindungen ausschließlich ab MUC, bei denen man im Moment erst noch im Dreieck LEJ-FRA-MUC-... fliegen darf, oder kompliziert mit der Bahn nach MUC fahren muss. Also ich weiß, dass LH einzelne Ziele nur ab MUC und nicht ab FRA anfliegt. Aber "viele" ist doch arg übertrieben. Ich behaupte, dass über 90% aller relevanten Umsteiger ab LEJ auch über FRA ihr Ziel erreichen.
Emanuel Franceso Geschrieben vor 30 Minuten Melden Geschrieben vor 30 Minuten Neben Frankfurt - Bremen, dass auch im Winter 2026/27 und im Sommer 2027 (momentan) nicht mehr buchbar ist, hat Lufthansa im Zeitraum "Juli bis Oktober 2026" weitere Flüge aus dem Verkauf genommen (wohl ein Vorbote der weiteren Anpassungen aufgrund des CityLine Aus). Wie schon im Juni entfällt der Großteil der Kürzungen auf Strecken von/nach Frankfurt. 2
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