Emanuel Franceso Geschrieben 16. Februar Melden Geschrieben 16. Februar vor 11 Minuten schrieb Avroliner100: Noch vor einem Jahr bediente man 9 Destinationen in den USA. Das waren 9 Strecken, nicht 9 Ziele. Und für USA Ziele kann man auf die Flüge von JV Partner Porter verweisen. 1
Aero88 Geschrieben 17. Februar Melden Geschrieben 17. Februar vor 13 Stunden schrieb Avroliner100: Mangels Nachfrage zieht sich Air Transat bis Juni 2026 vollständig aus dem US-Markt zurück. Noch vor einem Jahr bediente man 9 Destinationen in den USA. Heute sind es nur noch FLL und MCO ab YUL, YQB und YHZ. In den vergangenen 10 Monaten war die Nachfrage zwischen Kanada und den USA um rund 22% eingebrochen. Fairerweise muss man allerdings sagen: Rein von der Kapazität her ist das für Air Transat jetzt kein enorm großer Schritt - auch zuvor waren die USA für die Airline eher ein Randmarkt. Die größten Ströme der Airline gingen auch früher schon im Winter in den Karibikraum und im Sommer nach Europa. Die Realität wird vermutlich auch nicht sein, dass die Floridastrecken von Air Transat komplett leer sind … sondern eher, dass das Flugzeug durch die veränderte Nachfrage auf anderen Strecken z.B. in die Karibik profitabler eingesetzt werden kann. Quelle: https://www.aerotelegraph.com/airlines/air-transat-streicht-alle-usa-strecken/n9t73zt Na dann kitzelt der verrückte aus dem Weißen Haus ja bald wieder neue Zölle gegen Kanada auf seine Kreidetafel und rudert spätestens 14 Tage danach wieder zurück. Air Transat macht es genau richtig. Die Kanadier sind mir eh lieber wenn sie in Zukunft in Europa Urlaub machen. 40% der Kanadier sind übrigens stand jetzt dafür, dass Kanada der EU beitreten sollte. Air Transat ist für seine Flexibilität bekannt, erschließt Märkte für ihre Kunden da, wo die Kunden hin wollen. Sorgen mache ich mir mit dem Rückzug aus dem US-Markt nicht um Air Transat. Die finden sicher schnell neue Märkte. 1
Avroliner100 Geschrieben 18. Februar Melden Geschrieben 18. Februar (bearbeitet) Mal wieder ein Sinnbild für die (gefühlt nicht endende) P&W Misere: Spirit Airlines hat zwei wirklich extrem junge A320neo zum Ausschlachten an einen Teilehändler verkauft. Es handelt sich um die MSN 10769 mit Baujahr 2021 und die MSN 10921 mit Baujahr 2022. Beide mit P&W Motoren. Die Flugzeuge sollen in Goodyear zerlegt werden und sind die bislang mit Abstand jüngsten A320neo, die zum Teileverwerter gehen. Schade drum. Quelle: https://www.aero.de/news-51876/Fast-neue-Airbus-A320neo-werden-ausgeschlachtet.html Selbst wenn der Preis für diese (fast neuen) Frames durch das Spirit Chapter11 Verfahren vergleichsweise günstig gewesen sein sollte: Dass sich sowas für die Teileverwerter überhaupt rechnet demonstriert ganz gut, wie abstrus die Preise & Verfügbarkeit für Ersatzteile (grade im P&W Motorenbereich) durch die Decke gegangen sein müssen und wie wenig P&W die Lage nach wie vor im Griff hat. Nachdem sich das jetzt schon Jahre zieht und die Motoren nach wie vor nur eine verkürzte Lebensdauer haben kann ich mir ehrlich gesagt unter Einbezug aller Kompensationszahlungen und wirtschaftlichen Schäden kaum vorstellen, dass P&W mit dieser (Fehl-)Entwicklung noch irgendwie in die schwarzen Zahlen kommen wird. Bearbeitet 18. Februar von Avroliner100 3
Starliner Geschrieben 18. Februar Melden Geschrieben 18. Februar vor 38 Minuten schrieb Avroliner100: wie abstrus die Preise & Verfügbarkeit für Ersatzteile (grade im P&W Motorenbereich) durch die Decke gegangen sein müssen Frag dich mal, wieso die knapp 100 Flieger seit Monaten gestored rumstehen. Weil sie niemand mit PW Engines haben will. Hätten sie Leap wären sie längst weg. 1
Avroliner100 Geschrieben 19. Februar Melden Geschrieben 19. Februar (bearbeitet) vor 19 Stunden schrieb Starliner: Frag dich mal, wieso die knapp 100 Flieger seit Monaten gestored rumstehen. Weil sie niemand mit PW Engines haben will. Hätten sie Leap wären sie längst weg. Passend dazu geht auch Airbus mittlerweile hart mit P&W ins Gericht: Airbus ringt um Planungssicherheit und wird seine Lieferziele für die A320Neo Serie in 2026 und 2027 möglicherweise nicht erfüllen können, da P&W kaum mehr in der Lage ist, neue Motoren zu liefern. Zitat «Pratt & Whitney möchte einen Großteil seiner Mittel, seines Materials und seiner Triebwerke für die Unterstützung der Flotte bereitstellen», sagte Faury. Airbus sei mit dieser Priorisierung «sehr unzufrieden» und «nicht einverstanden». Der Triebwerksbauer müsse seine Verpflichtungen für aktive und für neu gebaute Flugzeuge erfüllen, so der Airbus-Chef. P&W möchte sich hingegen erst mal darauf fokussieren, „wenigstens“ die am Boden stehenden Flieger wieder in die Luft zu bekommen - und scheitert schon daran. Zitat Der Triebwerksbauer habe darauf verwiesen, dass die Zahl der aktiven Flugzeuge, die bei Fluggesellschaften am Boden bleiben müssten, nicht so stark gesunken sei wie geplant und erwartet. Damit wird es für P&W noch ungemütlicher, denn man kämpft zunehmend an zwei Fronten: Einerseits die unzufriedenen Airline Kunden mit ihren AOGs, Klagen und Kompensationen. Andererseits will auch Airbus nun den Rechtsweg gegen P&W gehen: Zitat Der Airbus-Chef sagte, dass der Triebwerkshersteller seine vertraglichen Verpflichtungen derzeit nicht erfülle. «Wir wollen unsere vertraglichen Rechte durchsetzen», so Faury. Daher habe man «einen Prozess gemäß den vertraglichen Anforderungen für Streitfälle eingeleitet». Quelle: https://www.aerotelegraph.com/flugzeuge/airbus-ist-nicht-einverstanden-mit-den-prioritaeten-von-pratt-und-whitney/khddphs Bearbeitet 19. Februar von Avroliner100 1
Emanuel Franceso Geschrieben 25. März Melden Geschrieben 25. März Gerüchteweise soll jetBlue einen Verkauf an einen Konkurrenten prüfen (konkret werden Alaska Airlines , Southwest Airlines und United Airlines genannt). https://www.semafor.com/article/03/25/2026/jetblue-explores-potential-merger-partners
MatzeYYZ Geschrieben 25. März Melden Geschrieben 25. März Im Falle von Southwest und Alaska würde Airbus einen wichtigen Kunden verlieren. Beide sind ja bekanntlich proudly Boeing.
JSQMYL3rV Geschrieben 26. März Melden Geschrieben 26. März United würde mich wundern, wenn die Kartellbehörden zustimmen würden
Emanuel Franceso Geschrieben vor 17 Stunden Melden Geschrieben vor 17 Stunden United Airlines (oder zumindest CEO Scott Kirby) denkt offenbar an einen Zusammenschluss mit American Airlines. Zitat American Airlines und United Airlines mischten 2025 mit 181,0 Millionen und 223,5 Millionen Passagieren unter international tätigen Flugkonzernen ganze vorne mit - nun steht eine Fusion der Schwergewichte im Raum. Zumindest habe United-Vorstandschef Scott Kirby diese Idee Ende Februar bei US-Präsident Donald Trump platziert, meldet "Bloomberg" unter Berufung auf Kreise. https://www.aero.de/news-52339/United-Airlines-denkt-Fusion-mit-American-Airlines-an.html Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Wettbewerbsbehörden einen Zusammenschluss genehmigen würden. 2
Fluginfo Geschrieben vor 16 Stunden Melden Geschrieben vor 16 Stunden vor 28 Minuten schrieb Emanuel Franceso: United Airlines (oder zumindest CEO Scott Kirby) denkt offenbar an einen Zusammenschluss mit American Airlines. https://www.aero.de/news-52339/United-Airlines-denkt-Fusion-mit-American-Airlines-an.html Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Wettbewerbsbehörden einen Zusammenschluss genehmigen würden. Und Chicago würde Dallas als größten Hub der beiden Airlines ablösen.
8stein Geschrieben vor 16 Stunden Melden Geschrieben vor 16 Stunden Vielleicht stellt man den Mega-Zusammenschluss nur mal in den Raum, damit die Übernahme der deutlich kleineren JetBlue (die der Idee eines Mergers wohl nicht abgeneigt wäre) auf einmal wie ein bescheidener Kompromiss aussieht. 3
BWE320 Geschrieben vor 14 Stunden Melden Geschrieben vor 14 Stunden vor 2 Stunden schrieb Emanuel Franceso: Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Wettbewerbsbehörden einen Zusammenschluss genehmigen würden. Vielleicht wäre aber eine gewisse Person stolz darauf den "greatest merger ever" organisiert zu haben. 1
PG1 Geschrieben vor 14 Stunden Melden Geschrieben vor 14 Stunden (bearbeitet) vor 45 Minuten schrieb BWE320: Vielleicht wäre aber eine gewisse Person stolz darauf den "greatest merger ever" organisiert zu haben. Sobald er im November die Mehrheit im Senat und Kongress verliert, wird er nichts mehr durchbekommen. Ein Zusammenschluss bei der Größe dauert mindestens ein Jahrzehnt. Gut möglich, dass diese gewisse Person das gar nicht mehr miterlebt. Bearbeitet vor 13 Stunden von speedman Schreibfehler - Text besser lesbar gemacht
JSQMYL3rV Geschrieben vor 6 Stunden Melden Geschrieben vor 6 Stunden kann mir auch nicht vorstellen, dass die Kartellbehörden außerhalb der USA zustimmen. Damit würden 2 der 3 größten Airlines der Welt fusionieren und es auf vielen Märkten ein Monopol bzw zumindest ein Oligopol geben
abdul099 Geschrieben vor 2 Stunden Melden Geschrieben vor 2 Stunden vor 4 Stunden schrieb JSQMYL3rV: Damit würden 2 der 3 größten Airlines der Welt fusionieren und es auf vielen Märkten ein Monopol bzw zumindest ein Oligopol geben Würde es wirklich einen Unterschied außerhalb Nordamerikas machen? Mal etwas vereinfacht betrachtet, sowohl United als auch American fliegen z.B. nach Frankfurt. Wenn beide unter einem Dach firmieren würden, aber die selbe Frequenz aufrecht halten, sind doch immer noch gleich viele Flieger im Einsatz. Und höhere Preise wären auch kaum durchsetzbar, weil die durchaus vorhandene Konkurrenz doch sofort darauf anspringen würde. Natürlich könnten sie die Frequenz erhöhen, aber da auch zwei so große Fluggesellschaften nicht einfach Flugzeuge aus dem Ärmel schütteln können, müsste irgendwo anders dafür reduziert werden. Nischen mag es bestimmt geben, aber im großen Maßstab funktioniert der Wettbewerb doch recht gut. Aus europäischer oder indischer oder chinesischer Sicht, sollte es doch fast egal sein, ob man gegen United und American oder gegen United American anfliegt. Kleinstaaten hätten vermutlich verloren, aber deren Kartellbehörden sind auch nicht gerade weltweit mit Beachtung gesegnet.
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