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Aktuelles zu nordamerikanischen Airlines


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  • 3 Wochen später...
Geschrieben

United Airlines (oder zumindest CEO Scott Kirby) denkt offenbar an einen Zusammenschluss mit American Airlines.

Zitat

American Airlines und United Airlines mischten 2025 mit 181,0 Millionen und 223,5 Millionen Passagieren unter international tätigen Flugkonzernen ganze vorne mit - nun steht eine Fusion der Schwergewichte im Raum.
Zumindest habe United-Vorstandschef Scott Kirby diese Idee Ende Februar bei US-Präsident Donald Trump platziert, meldet "Bloomberg" unter Berufung auf Kreise.

https://www.aero.de/news-52339/United-Airlines-denkt-Fusion-mit-American-Airlines-an.html

 

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Wettbewerbsbehörden einen Zusammenschluss genehmigen würden.

Geschrieben
vor 28 Minuten schrieb Emanuel Franceso:

United Airlines (oder zumindest CEO Scott Kirby) denkt offenbar an einen Zusammenschluss mit American Airlines.

https://www.aero.de/news-52339/United-Airlines-denkt-Fusion-mit-American-Airlines-an.html

 

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Wettbewerbsbehörden einen Zusammenschluss genehmigen würden.

Und Chicago würde Dallas als größten Hub der beiden Airlines ablösen.

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Emanuel Franceso:

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Wettbewerbsbehörden einen Zusammenschluss genehmigen würden.

Vielleicht wäre aber eine gewisse Person stolz darauf den "greatest merger ever" organisiert zu haben.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 45 Minuten schrieb BWE320:

Vielleicht wäre aber eine gewisse Person stolz darauf den "greatest merger ever" organisiert zu haben.

Sobald er im November die Mehrheit im Senat und Kongress verliert, wird er nichts mehr durchbekommen. Ein Zusammenschluss bei der Größe dauert mindestens ein Jahrzehnt. Gut möglich, dass diese gewisse Person das gar nicht mehr miterlebt. 

Bearbeitet von speedman
Schreibfehler - Text besser lesbar gemacht
Geschrieben

kann mir auch nicht vorstellen, dass die Kartellbehörden außerhalb der USA zustimmen. Damit würden 2 der 3 größten Airlines der Welt fusionieren und es auf vielen Märkten ein Monopol bzw zumindest ein Oligopol geben

Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb JSQMYL3rV:

Damit würden 2 der 3 größten Airlines der Welt fusionieren und es auf vielen Märkten ein Monopol bzw zumindest ein Oligopol geben

Würde es wirklich einen Unterschied außerhalb Nordamerikas machen? Mal etwas vereinfacht betrachtet, sowohl United als auch American fliegen z.B. nach Frankfurt. Wenn beide unter einem Dach firmieren würden, aber die selbe Frequenz aufrecht halten, sind doch immer noch gleich viele Flieger im Einsatz.

Und höhere Preise wären auch kaum durchsetzbar, weil die durchaus vorhandene Konkurrenz doch sofort darauf anspringen würde.

Natürlich könnten sie die Frequenz erhöhen, aber da auch zwei so große Fluggesellschaften nicht einfach Flugzeuge aus dem Ärmel schütteln können, müsste irgendwo anders dafür reduziert werden.

 

Nischen mag es bestimmt geben, aber im großen Maßstab funktioniert der Wettbewerb doch recht gut. Aus europäischer oder indischer oder chinesischer Sicht, sollte es doch fast egal sein, ob man gegen United und American oder gegen United American anfliegt. Kleinstaaten hätten vermutlich verloren, aber deren Kartellbehörden sind auch nicht gerade weltweit mit Beachtung gesegnet.

Geschrieben
vor 6 Stunden schrieb abdul099:

Würde es wirklich einen Unterschied außerhalb Nordamerikas machen? Mal etwas vereinfacht betrachtet, sowohl United als auch American fliegen z.B. nach Frankfurt. Wenn beide unter einem Dach firmieren würden, aber die selbe Frequenz aufrecht halten, sind doch immer noch gleich viele Flieger im Einsatz.

Die Stärke von ausländischen Airlines wird ja sogar genau als ein Grund genannt, der für den Merger spricht. Auch wenn die EU das sicher anders sehen würde…
Bis auf Chicago und teilweise LAX sind die jeweiligen Hubs ja doch recht gut verteilt, die müsste man dann entsprechend runterfahren. Delta oder Alaska würden da bestimmt nicht Nein zu sagen, einen weiteren Hub von wahlweise AA oder UA zu übernehmen. Gerade Alaska könnte in der aktuellen Expansions-Phase durchaus davon profitieren, womöglich recht günstig an weitere Flieger + Crews + einen internationalen Hub zu kommen. Dadurch hätte man dann vielleicht sogar einen neuen „US3“, wenn AA rausfällt. 

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Starliner:

Bis auf Chicago und teilweise LAX sind die jeweiligen Hubs ja doch recht gut verteilt, die müsste man dann entsprechend runterfahren.

Washington nicht zu vergessen: American Airlines ist Marktführer am Reagan Airport und United Airlines ist Marktführer am Dulles Airport.

Und dann: Braucht es wirklich 2 Hubs in Texas (Dallas/Fort Worth und Houston) oder reicht vllt. doch einer der beiden? Und was ist mit der Ostküste: Braucht es Hubs in New York (Newark, La Guardia und JFK), Philadelphia und Washington? Oder ist vllt. doch einer davon abkömmlich.

Was passiert mit der Allianz Zugehörigkeit: One World oder Star Alliance oder gar keine? Das Gleiche bei den Joint Ventures: American Airlines in die Joint Ventures von United Airlines oder umgekehrt? Oder steigen beide aus ihren Joint Ventures aus? 

 

Man muss auch bedenken: Scott Kirby (CEO von United Airlines) hat eine Vergangenheit bei American Airlines. Er war dort Präsident und ging 2016 zu United Airlines u.a. auch deshalb, weil er bei American Airlines nicht CEO wurde. 

Geschrieben

La Guardia ist aber aus meiner Sicht kein Hub, weil der Umsteigeranteil zu vernachlässigen ist. 

Überall wo die Einwohnerzahl sehr hoch ist, wird es mehr als einen Hub brauchen, z. B. LAX und SFO.

Im Osten könnte man wohl am einfachsten auf PHL verzichten. Washington als Hauptstadt wird sicherlich nicht aufgegeben werden. Im Vergleich zu Europa sind es in Amerika ja sowieso nicht so viele Hubs, oder spielen wie ATL, DTW und MSP als DL-Drehkreuze in dieser Betrachtung keine Rolle. Spannend würde es nur in New York werden, könnte aber ähnlich wie in London aufgeteilt werden nach Zielgebieten.

Geschrieben
vor 19 Stunden schrieb abdul099:

Mal etwas vereinfacht betrachtet, sowohl United als auch American fliegen z.B. nach Frankfurt. Wenn beide unter einem Dach firmieren würden, aber die selbe Frequenz aufrecht halten, sind doch immer noch gleich viele Flieger im Einsatz.

Und höhere Preise wären auch kaum durchsetzbar, weil die durchaus vorhandene Konkurrenz doch sofort darauf anspringen würde.

wie viel Konkurrenz hat es dann noch? Durch das JV wäre dann sicher ein sehr hoher Anteil (ich sage einfach mal ohne Beweise >80%) der Nordamerika Direktflüge in einer Hand. Der Anteil ist jetzt schon sehr hoch und künftig hätte man nur noch Condor und Delta als Konkurrenz. Die werden preislich aber nicht dagenhalten können (Condor)/wollen (Delta)

Geschrieben
vor 11 Stunden schrieb JSQMYL3rV:

wie viel Konkurrenz hat es dann noch? Durch das JV wäre dann sicher ein sehr hoher Anteil (ich sage einfach mal ohne Beweise >80%) der Nordamerika Direktflüge in einer Hand.

Das ist durchaus ein Argument. Anderseits dürfte der Großteil der Passagiere Frankfurt nur als Wegpunkt nutzen und nicht originär aus der Region kommen. Und mit steigenden Preisen für Direktflüge wären Umsteigeverbindungen dann attraktiver, womit wir zu IAG und AF/KLM als großen Konkurrenten kommen. Plus diverse Kleinere (Finnair oder Icelandair z.B.).

Aber klar, dass jemand ins Gras beißen müsste und eben Direktflüge teurer werden dürfte sehr wahrscheinlich sein, solange nicht die Kartellbehörden passende Auflagen machen.

Geschrieben
vor 17 Stunden schrieb JSQMYL3rV:

Durch das JV wäre dann sicher ein sehr hoher Anteil (ich sage einfach mal ohne Beweise >80%) der Nordamerika Direktflüge in einer Hand.

Naja, die IAG existiert auch noch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass nach einem potenziellen Merger LH einen Feed ins BA- und Iberia-Netz respektieren würde und vice versa.

Geschrieben (bearbeitet)

Sollte es dazukommen, was ich nicht hoffe, wird es die Allianzen sprengen.

 

Eine Alaska würde mindestens 10 Jahre brauchen um eine AA in der OneWorld zu ersetzen.

 

Diese neue Airline würde einen Status erhalten, wie so manche Banken, too Big to fail. Ist es das was man möchte?!

Bearbeitet von MatzeYYZ
Geschrieben

Ggf müsste die neue "United American" auch aus dem Nordatlantik JV (Was dann das Ende des JVs wäre?) raus... Das wiederum würde ja eher - zumindest hier - für mehr Konkurrenz sorgen... 

Geschrieben

Hätte das was geändert? Würde es Jetblue jetzt besser gehen?

 

Die Argumente sind die selben in jeder Konsolidierungswelle und vielleicht ist die Antwort, wenn der Markt angeblich nicht groß genug für acht, dann fünf und jetzt drei, dann irgendwann zwei Legacy-, bzw. Low-Frill- Fluggesellschaften ist, das der Markt kaputt ist und nicht die Geschäftsmodelle der Fluggesellschaften. Dann müsste man überlegen, wie man den Markt neu gestalten kann. 

 

Wo wir wieder bei meinen Lieblingsthemen sind: die Interkontinental-JV und die Vergabe von Slots an den wirtschaftstarken Standorten sind. 

Geschrieben
vor 18 Stunden schrieb 0815:

Und gleichzeitig steht Spirit vor dem Ende. Wenn man doch nur mit JetBlue hätte fusionieren dürfen...

https://www.airliners.de/spirit-airlines-droht-zweiter-insolvenz-endgueltige/87174

David Neeleman (einer der Gründer von jetBlue) hält eine Insolvenz von jetBlue in diesem Jahr für möglich. Als Gründe nennt er die hohen Kerosinpreise und die hohen Schulden von jetBlue. Er bezweifelt zudem, dass United Airlines ernsthaftes Interesse an jetBlue hat (aufgrund der Schulden).

Zitat

Laut Neeleman hätte seine einst von ihm gegründete Airline bessere Überlebenschancen gehabt, wären die Kerosinkosten stabil geblieben und die ebenfalls angeschlagene Spirit Airlines aus dem Markt ausgeschieden. Dennoch äußert er die Hoffnung, dass sich die Lage für Jeblue noch stabilisieren könnte.

 https://www.aerotelegraph.com/airlines/gruender-david-neeleman-warnt-vor-dem-ende-von-jetblue/e6t529j

Geschrieben
Am 14.4.2026 um 09:37 schrieb Emanuel Franceso:

United Airlines (oder zumindest CEO Scott Kirby) denkt offenbar an einen Zusammenschluss mit American Airlines.

https://www.aero.de/news-52339/United-Airlines-denkt-Fusion-mit-American-Airlines-an.html

 

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Wettbewerbsbehörden einen Zusammenschluss genehmigen würden.

American Airlines hat sich gestern dazu geäußert und mittgeteilt, dass man sich nicht mit einem Zusammenschluss mit United Airlines befasst und auch kein Interesse daran hat.

Zitat

American Airlines is not engaged with or interested in any discussions regarding a merger with United Airlines. While changes in the broader airline marketplace may be necessary, a combination with United would be negative for competition and for consumers, and therefore inconsistent with our understanding of the Administration’s philosophy toward the industry and principles of antitrust law. Our focus will remain on executing on our strategic objectives and positioning American to win for the long term.

https://news.aa.com/news/news-details/2026/Statement-from-American-Airlines-CORP-OTH-04/default.aspx

Geschrieben (bearbeitet)
Am 17.4.2026 um 09:39 schrieb Emanuel Franceso:

David Neeleman (einer der Gründer von jetBlue) hält eine Insolvenz von jetBlue in diesem Jahr für möglich. Als Gründe nennt er die hohen Kerosinpreise und die hohen Schulden von jetBlue. Er bezweifelt zudem, dass United Airlines ernsthaftes Interesse an jetBlue hat (aufgrund der Schulden).

 https://www.aerotelegraph.com/airlines/gruender-david-neeleman-warnt-vor-dem-ende-von-jetblue/e6t529j

 

jetBlue beschafft sich eine halbe Milliarde US-Dollar an frischem Kapital über Kredite und sichert diese mit 22 Airbus A220 und A320 ab. Der Zinskorridor liegt zwischen 6 und 6,75%. Zuletzt war die angeschlagene Airline durch hohe Fuelpreise zusätzlich belastet. Ähnlich wie die anderen großen US-Airlines hat auch B6 kein Hedging betrieben. Der neue Kredit verschafft erstmal deutlich Luft zum Atmen, löst aber an sich noch keine strukturellen Probleme. 

 

Quelle: 

https://www.aero.de/news-52400/JetBlue-Airways-beschafft-sich-eine-halbe-Milliarde-US-Dollar.html

Bearbeitet von Avroliner100

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