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Aktuelles zum Flughafen Hamburg

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Hier der Inhalt der PM:

Zitat

Im Streit um die rechtmäßige Ausgestaltung der Entgelte am Flughafen Hamburg ist es am frühen Sonntagmorgen am Hamburg Airport zu einer beispiellosen Eskalation gekommen: Die Flughafen-Geschäftsleitung hat die Abfertigung regulärer Germania-Flüge nach Hurghada in Ägypten und Funchal auf dem portugiesischen Madeira mutwillig behindert bzw. verzögert. Obwohl Germania ein langjähriger Partner des Airports ist und stets allen Verbindlichkeiten sowohl vollständig als auch fristgemäß nachkommt, hat der Flughafen der Airline die Flughafeninfrastruktur nur eingeschränkt und mit größerer Verzögerung bereitgestellt. Infolge dieses Vorgehens konnten die beiden obengenannten Flüge erst durch eindringliche Intervention bei der Flughafen-Geschäftsleitung mit einer Verspätung von 78 bzw. 70 Minuten starten. Es wurde somit nicht nur der Flugbetrieb der Germania massiv gestört, sondern auch die betroffenen 272 Fluggäste am pünktlichen Start in den Urlaub gehindert. Hintergrund dieser unverantwortlichen Sabotagehandlungen des Flughafens ist das Vorgehen aller BDF-Airlines gegen die rechtswidrige und unwirksame Erhöhung der Flughafengebühren und die Weigerung von Germania, den unberechtigten und rechtlich unwirksamen Teil zu bezahlen, wozu die Germania gerade nicht verpflichtet ist. Der Airport hatte mit Wirkung zum 14.06.2017 ohne Zustimmung der Airlines seine Start- und Landeentgelte um 14%, die Lärmzuschläge um 100% und die Nachtzuschläge um 50% bis 400% erhöht, die letztendlich von den Passagieren zu tragen sind. Diese Entgelterhöhung ist unberechtigt, weil der Hamburger Flughafen trotz eines zweistelligen Millionengewinnes in 2016 unter Verstoß gegen das Transparenzgebot eine unangemessene, kurzfristige Erhöhung durchsetzen will, obwohl es dafür keine sachliche und juristische Rechtfertigung gibt. Der Streit beschäftigt neben den Luftverkehrsverbänden mittlerweile auch die Gerichte. In der Zwischenzeit versucht die Flughafengesellschaft ihren rechtswidrigen Standpunkt über die Behinderung bzw. Verzögerung unserer Flüge durchzusetzen. Trotz der zumutbaren Möglichkeit, die anstehende gerichtliche Entscheidung des Hanseatischen Oberlandesgerichts abzuwarten, wurden unsere Passagiere zur Durchsetzung des  vermeintlichen Anspruchs gewissermaßen in Geiselhaft genommen. Germania verwehrt sich mit Entschiedenheit gegen diese rechtwidrige Vorgehensweise des Flughafens Hamburg und wird versuchen, unter Ausschöpfung aller zur Verfügung stehenden Rechtsbehelfe die Interessen ihrer Passagiere, Mitarbeiter sowie sämtlichen Betroffenen zu schützen und die vom Flughafen verschuldete Belastung so gering wie möglich zu halten. Germania bedauert außerordentlich, dass der Flughafen Hamburg den Streit um die unrechtmäßige Entgelterhöhung mit solch unzulässigen Mitteln auf dem Rücken unserer Fluggäste austrägt und bittet diese, die ihnen entstandenen Unannehmlichkeiten zu entschuldigen. Germania kritisiert das Vorgehen des Hamburger Flughafens in aller Schärfe und fordert das Airport-Management zur Rückkehr zu einem rechtmäßigen Verhalten auf.

 

 

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Easyjet wird schon im Ferbruar eine Maschine von Hamburg nach Berlin verlegen und drei Strecken streichen.

Schade,ich hatte gute Erfahrungen mit der Airline gemacht.

Aber das man nach der AB-Pleite nicht die Chance genutzt hat am HAM massiv aufzustocken und mit Abstand Nummer zwei zu werden ist aus meiner Sicht unverständlich. Gerade wenn man in den innerdeutschen Markt einsteigen will, wäre Hamburg ein optimaler Standort, MUC und STR hätten allein schon Potential 3-4 Maschinen zu beschäftigen.So erreicht die LH-Gruppe wieder einen Marktanteil von gut 50% und der einzige nennenswerte Konkurrent wird Ryanair sein, die aber auch gerade schwächelt.

Hat das Kartelamt da gepennt?

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Ich hätte mir den weiteren Betrieb der Basis in HAM auch gewünscht. Und ich kann auch überhaupt nicht nachvollziehen wie EasyJet die Möglichkeit liegen lässt, eine so gute (O&D) Rennstrecke wie HAM-MUC zu betreiben.

Aber das Kartellamt kann auch keine Gesellschaft dazu verdonnern einen Basis aufrecht zu erhalten oder gegen den willen eines Unternehmens Strecken aufzunehmen, die es nicht aufnehmen will.

Meiner Meinung nach gehören neben TXL und DUS aus PAX Sicht in D auch HAM indirekt zu den große Verlierern der AB Pleite. Und LH kann seinen sehr hohen Marktanteil in HAM weiter aufrecht erhalten.

...NCC1701

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Das gleiche wie in DUS und TXL. Die Auflage Slots von AB in HAM an Wettbewerber abgeben zu müssen. Jetzt übernimmt die Eurowings diese fast komplett und steigert seinen Marktanteil um über 10%. Wenn  da auch ein paar A330 bei wären ...

HAM hat die AB-Plaite eigentlich gut überstanden, was die PAX-Zahl angeht. Allerdings kann man schon an den ADV-Novemberzahlen sehen, wer profitiert. Nachdem über Jahre der innerdeutsche Verkehr in absoluten Zahlen rückläufig war ist er erstmals wieder gestiegen. MUC und FRA sind ebenfalls stark gestiegen.

 

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vor 21 Minuten schrieb nairobi:

Das gleiche wie in DUS und TXL. Die Auflage Slots von AB in HAM an Wettbewerber abgeben zu müssen. Jetzt übernimmt die Eurowings diese fast komplett und steigert seinen Marktanteil um über 10%. Wenn  da auch ein paar A330 bei wären ...

HAM hat die AB-Plaite eigentlich gut überstanden, was die PAX-Zahl angeht. Allerdings kann man schon an den ADV-Novemberzahlen sehen, wer profitiert. Nachdem über Jahre der innerdeutsche Verkehr in absoluten Zahlen rückläufig war ist er erstmals wieder gestiegen. MUC und FRA sind ebenfalls stark gestiegen.

 

Vergleiche bitte nicht Äpfel mit Birnen. In DUS und TXL sind Slots rar und in HAM gibt es keine Slotknappheit, von daher warum sollte die Kartellbehörde die LH dazu zwingen Slots in HAM abzugeben, wenn es dort jede menge Slots zur freien Verfügung gibt???

Sorry wir haben hier immer noch eine freie (soziale) Marktwirtschaft, wer von HAM fliegen möchte kann es ohne weitere Probleme auch tun!

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vor 38 Minuten schrieb nairobi:

Das gleiche wie in DUS und TXL. Die Auflage Slots von AB in HAM an Wettbewerber abgeben zu müssen. Jetzt übernimmt die Eurowings diese fast komplett und steigert seinen Marktanteil um über 10%. Wenn  da auch ein paar A330 bei wären ...

HAM hat die AB-Plaite eigentlich gut überstanden, was die PAX-Zahl angeht. Allerdings kann man schon an den ADV-Novemberzahlen sehen, wer profitiert. Nachdem über Jahre der innerdeutsche Verkehr in absoluten Zahlen rückläufig war ist er erstmals wieder gestiegen. MUC und FRA sind ebenfalls stark gestiegen.

 

Ich schätze das ca. 4% der Steigerung in MUC wegen des letztjährigen 6 tägigen LH Streik begründet ist.

In FRA  werden es noch 2-3 Prozentpunkte mehr gewesen sein.

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vor 48 Minuten schrieb Selcuk:

...sollte die Kartellbehörde die LH dazu zwingen Slots in HAM abzugeben, wenn es dort jede menge Slots zur freien Verfügung gibt???

Sorry wir haben hier immer noch eine freie (soziale) Marktwirtschaft, wer von HAM fliegen möchte kann es ohne weitere Probleme auch tun!

Slots nicht, aber auf der Strecke HAM - MUC ist die LH nun der einzige Anbieter. Nur wie bereits vorher schon geschrieben, niemand kann einer Airline zwingen eine Strecke unbedingt zu bedienen. Wir werden sehen, ob eine andere Airline sich noch hier ran traut (wüsste aber nicht welche).

...NCC1701

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vor 2 Minuten schrieb NCC1701:

Slots nicht, aber auf der Strecke HAM - MUC ist die LH nun der einzige Anbieter. Nur wie bereits vorher schon geschrieben, niemand kann einer Airline zwingen eine Strecke unbedingt zu bedienen. Wir werden sehen, ob eine andere Airline sich noch hier ran traut (wüsste aber nicht welche).

...NCC1701

Wenn Easyjet sich durchringen könnte, ein Basis in München zu errichten, wäre MUC-HAM sicherlich auch ein Thema.

Zumal Easyjet jetzt von München mit Tegel, Genf, Mailand, Manchester, Luton, Edinburgh, Stansted und Gatwick bereits acht Ziele bedient.

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vor 1 Stunde schrieb nairobi:

Das gleiche wie in DUS und TXL. Die Auflage Slots von AB in HAM an Wettbewerber abgeben zu müssen. Jetzt übernimmt die Eurowings diese fast komplett und steigert seinen Marktanteil um über 10%. Wenn  da auch ein paar A330 bei wären ...

HAM hat die AB-Plaite eigentlich gut überstanden, was die PAX-Zahl angeht. Allerdings kann man schon an den ADV-Novemberzahlen sehen, wer profitiert. Nachdem über Jahre der innerdeutsche Verkehr in absoluten Zahlen rückläufig war ist er erstmals wieder gestiegen. MUC und FRA sind ebenfalls stark gestiegen.

 

Moment mal, in DUS und TXL ging es darum Teile der AB zu kaufen, die Slots an diesen beiden Flughäfen beinhalten. Die von EW in HAM übernommenen Slots sind/waren aber freie Slots, die beantragt wurden. Diese kann jede Airline beantragen und übernehmen, die sie haben will.

Aber wenn EW doch stark in HAM wächst, wo ist jetzt genau das Problem? Hatte AB überhaupt noch Strecken ab HAM?

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vor einer Stunde schrieb Selcuk:

Vergleiche bitte nicht Äpfel mit Birnen. In DUS und TXL sind Slots rar und in HAM gibt es keine Slotknappheit, von daher warum sollte die Kartellbehörde die LH dazu zwingen Slots in HAM abzugeben, wenn es dort jede menge Slots zur freien Verfügung gibt???

Sorry wir haben hier immer noch eine freie (soziale) Marktwirtschaft, wer von HAM fliegen möchte kann es ohne weitere Probleme auch tun!

Auf den Tag gesehen ja, in den Stoßzeiten ist es bei den Slots schon recht eng.

Und ja, jeder kann jetzt ab Hamburg den Monopolzuschlag zahlen.

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HAM ist doch kein koordinierter Flughafen, gibt es da überhaupt Slots im Sinne von etwas, was man abgeben kann?
Davon abgesehen hindert niemand easyJet, Ryanair usw. daran, zwischen Hamburg und München zu fliegen.

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vor 8 Minuten schrieb alxms:

HAM ist doch kein koordinierter Flughafen, gibt es da überhaupt Slots im Sinne von etwas, was man abgeben kann?
Davon abgesehen hindert niemand easyJet, Ryanair usw. daran, zwischen Hamburg und München zu fliegen.

Es sind doch aber die Slots in MUC, die knapp sind!

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Ich frage mich eh, warum gefühlt einige Airlines HAM meiden wie der Teufel das Weihwasser.

Die Zahlen sprechen doch für sich und Potenzial ist auch genug da. z.B. HAM-MUC fehlen, glaube ich

allein bis zu 8 - 10 Flüge pro Tag mit AB. Klar sind in den Stoßzeiten die Slots knapp. Tagsüber gibt es auch noch

genug Slots in MUC. Ist nur halt für die Geschäftsleute nicht vom Interesse.

Denke, diese Diskussion egal in welcher Richtung, gab es schon zu genüge. Sei es die Innerdeutschen Strecken, Langstrecke,

dass die LH die Finger im Spiel hat etc. etc. Ändern können wir das nicht, nur abwarten, was die Airlines bzw. der Airport

da "aushecken". 

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vor 4 Stunden schrieb Fluginfo:

Wenn Easyjet sich durchringen könnte, ein Basis in München zu errichten, wäre MUC-HAM sicherlich auch ein Thema.

Zumal Easyjet jetzt von München mit Tegel, Genf, Mailand, Manchester, Luton, Edinburgh, Stansted und Gatwick bereits acht Ziele bedient.

Ich würde eher sagen, das MUC von den anderen (Basen) bedient wird. Und so einfach ist das auch nicht mit einer Basis in MUC. (denke an Transavia). Keiner hat es da einfach mit einer Basis gegen den absoluten Platzhirsch anzutreten. Aber das ist nun zu OT.

...NCC1701

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vor 5 Minuten schrieb NCC1701:

Ich würde eher sagen, das MUC von den anderen (Basen) bedient wird. Und so einfach ist das auch nicht mit einer Basis in MUC. (denke an Transavia). Keiner hat es da einfach mit einer Basis gegen den absoluten Platzhirsch anzutreten. Aber das ist nun zu OT.

...NCC1701

Es gäbe genügend Ziele, die machbar wären. Transavia hatte auch eine gute Auslastung, aber die Gewerkschaften waren halt nicht für eine deutsche Basis. Ziele wie Athen, Rom, Madrid, Paris CDG, Amsterdam, Kopenhagen, Porto, Lyon, Basel, Neapel, Belfast, Newcastle, Paphos und ein paar andere Mittelmeerziele würde auf alle Fälle gehen. Schließlich fehlt nach Transavia auch Air Berlin in München.

Eventuell auch Flüge nach Minsk und Moldawien.

bearbeitet von Fluginfo

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On 21/12/2017 at 10:19 AM, nairobi said:

Aber das man nach der AB-Pleite nicht die Chance genutzt hat am HAM massiv aufzustocken und mit Abstand Nummer zwei zu werden ist aus meiner Sicht unverständlich.

AB hatte ja nur noch DUS und MUC im Angebot. Viel schlimmer ist der Ausfall der niki, die ja mehrmals täglich nach PMI geflogen ist und andere U2 Konkurrenz-Strecken (ALC, IBZ etc.) bedient hat. 

Bleibt nur zu hoffen, dass sich U2 besinnt und z.B. HAM über ihre PMI Base bedient, oder im W-Pattern fliegt! 

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vor 3 Minuten schrieb debonair:

AB hatte ja nur noch DUS und MUC im Angebot. Viel schlimmer ist der Ausfall der niki, die ja mehrmals täglich nach PMI geflogen ist und andere U2 Konkurrenz-Strecken (ALC, IBZ etc.) bedient hat. 

Bleibt nur zu hoffen, dass sich U2 besinnt und z.B. HAM über ihre PMI Base bedient, oder im W-Pattern fliegt! 

Gibt es nicht auch Überlegungen, bei Thomas Cook Belearen Großraumgerät ala A333 einzusetzen als viele Airports möglichst oft mit A320 anzufliegen.

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Ich frage mich eh, warum gefühlt einige Airlines HAM meiden wie der Teufel das Weihwasser.

Ich nehme an, dass es neben diversen anderen Faktoren u.a. die Ertragserwartung ist. Um Hamburg reißen sich Fluglinien nicht, viel kann durch Anbindung an andere Drehkreuze abgedeckt werden. Fluglinien generieren insgesamt höhere Erträge in anderen Märkten.

Nennenswertes Wachstum findet aktuell eher um LCC-Bereich statt und hier wird Ryanair sicherlich ihre Präsenz ausbauen und Ryanair befriedigt die Erwartungen (manchmal sogar raustrompetete Forderungen) eines nicht unerheblichen Anteiles der potentiellen Kunden der "Metropolregion" Hamburg: So günstig - na ja, eigentlich schon so billig - wie möglich von A nach B. 

Kurzum wird es seine sehr berechtigten Gründe haben, warum Airline X,Y oder Z Hamburg "meidet". Es sind ja nicht mehr IATA-Beschränkungen mit fehlender Zusatzfrequenz, falscher Sitzplatzkapazität, falschem Sitzplatzabstand oder ein kostenloser Rotwein zu viel in der Economy.

Jede kommerziell erfolgreich agierende Airline würde ansonsten Hamburg etabliert einbinden. Wo Geld zu machen ist, ist man präsent. Gerade im Zeitalter des Kommerzes, würde Airlines Schlange stehen, wäre Hamburg ein heiß umkämpfter Markt mit einem zahlungskräftigem Potential an zahlreichen Kunden. Schon in HAM aktive Airlines - ausgenommen jetzt Ryanair, da dieses Unternehmen durch ganz andere Mittel und Wege eine Ertragsoptimierung erfolgreich umsetzen kann - würden logischerweise ihre Präsenz nach Möglichkeit ausbauen und von den Erträgen pro Flug einfach nur finanziell entzückt sein. Offiziell hindert keine Macht irgendwelche Pläne von Airlines zum Abgreifen eines vermeintlichen Potentials.

Es wäre ja zum Beispiel schön, wenn Tokyo wieder nonstop ab Hamburg erreichbar wäre. Der vorhandene (gesunde*) Bedarf kann aber weiterhin über Umsteigeflüge befriedigt werden. Daran ändern auch aus Japan spendierte Kirschbäumchen an der Außenalster nichts, die von Joggern beim Einatmen von Abgasen bestaunt werden können. Darum flog meine Mutter auch über MUC nach HND in die Heimat (und war nebenbei erfreut, wie schnell das Gepäck in HND am Kofferkarussell auftauchte) und MUC fand sie sehr professionell.

Gruss

* also nicht das generierte Volumen durch Tickets für 249 Euro und alles was über 400 Euro ist, ist eine Frechheit etc.

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ich habe mir mal den Spaß gemacht, die ethnischen Gruppen in Hamburg darzustellen (siehe screenshot unten): Bemerkenswert ist, daß Hamburg auch im Vergleich mit allen anderen deutschen Städten mit Ghana und den Philipinnen jeweils mit weitem Abstand die größten ethnischen Gruppen von Ländern außerhalb Europas und dem mittleren Osten hat (augenommen die USA, China und Indien, aber lasse ich mal außen vor, da das einfach auch andere Gründe hat). Hamburg ist also sehr wohl international und hat daher entsprechend auch einen entsprechenden Bedarf, von Flugverbindungen auch in weiter entfernte Länder. (die aber über Umsteigen gut bewältigt werden können.)

Aber...wie viele hier Nairobi und CO schon unzählige Male versucht haben, zu erklären: All das reicht eben nicht, um einen Langstreckenverbindung selbst in die USA ganzjährig aufrecht zu erhalten, jedenfalls nicht bei dem bisherigen Geschäftsmodel, das die meisten Airlines verfolgen (Hub usw.).

Auch ist der Airport Hamburg nun in jeder Hinsicht auch nicht für Nichtschengenflüge ausgerichtet und will es wohl auch nicht, anders sind die morgendlichen Schlangen vor demNichtschengenbereich B30-B47 nicht zu erklären. Und wenn dann, obwohl ein Mitbewerber vom Markt verschwunden ist, EasyJet trotzdem  schreiend davonläuft, dann sind die 17.,5 Paxe dieses Jahr eben kein nachhaltiges Wachstum, sondern eine LCC Blase.

Und zur Servicewüste HAM Airport: Der Irsinn geht für ankommende Paxe weiter: Wenn man denn mit der S-Bahn fahren will, da kann es schon mal aufgrund von Warteschlangen bis eine halbe Stunde dauern, bis man eine Fahrkarte hat (4 Automaten, dazu uralte Modelle, die viel zu langsam sind - solche Teile kenne ich in der miesen Qualität nur aus San Francisco) und nicht jeder nutzt die HVV Apps. 

Und Emirates : Die schweigen mittlerweile auch nur noch, was den A380 angeht. (warum wohl, weil die yields wohl nicht stimmen und man daher lieber über Cargo die Verluste versucht, gering zu halten.)

21122017.JPG

bearbeitet von flieg wech

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Die Gründe warum Airlines Hamburg trotz ausreichend Potential nicht anfliegen sind vielfälltig und lieber flieg wech, nicht so einseitig wie Du sie siehst (ich verstehe was Du meist, teile aber Deine Meinung nicht). Aber das haben wir ausdiskutiert und Du wirst mich von mit Deiner Meinung genausowenig überzeugen wie ich umgekehrt. Lassen wir es dabei.

Konkret ging es um Easyjet. Diese hat entschieden ihre Minibasis in Hamburg zu schliesen, weil sie am Airport nur die Nummer 4 war. Zwischenzeitlich hat aber AB-Gruppe, die alte Nummer 2 ihren Flugbetrieb eingestellt. Easyjet hätte jetz die Möglichkeit gehabt, die Basis massiv auszubauen, 10 statt 3 Maschienen und als Marke Nummer 1 zu werden, noch vor Eurowings.  Stattdessen wird man Ende 2018 mit über 40 Maschinen auf 2 berliner Flughäfen vertreten sein. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die Maschinen in Berlin mehr Erträge bringen als in Hamburg.

Am HAM werden die Lücken von EZ und Nicki jetzt wohl von Schritt für Schritt von mehrern anderen Airlines geschlossen. Manchmal ist es auch von Vorteil nicht zu abhängig von bestimmten Airlines zu sein. Wobei HAM jetzt erstmal wieder sehr abhängig von der LH-Gruppe ist.

bearbeitet von nairobi

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Vor Eurowings? Bei allem Resepekt, aber EW ist immer noch die mit Abstand stärkste Airline in HAM und daran wird sich trotz FR auch erstmal nicht viel ändern.

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Nach meiner Erinnerung hat die DBA muc-ham als erster Wettbewerber der LH erst relativ spät aufgenommen, was nicht unbedingt dafür spricht, dass es ertragsmässig die zentrale innerdeutsche Strecke ist.

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vor 20 Stunden schrieb touchdown99:

Nach meiner Erinnerung hat die DBA muc-ham als erster Wettbewerber der LH erst relativ spät aufgenommen, was nicht unbedingt dafür spricht, dass es ertragsmässig die zentrale innerdeutsche Strecke ist.

Quatsch... Alles nur eine Verschwörung gegen HAM, initiiert von LH.

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21 hours ago, touchdown99 said:

Nach meiner Erinnerung hat die DBA muc-ham als erster Wettbewerber der LH erst relativ spät aufgenommen, was nicht unbedingt dafür spricht, dass es ertragsmässig die zentrale innerdeutsche Strecke ist.

nun gab es aber auch vor Air Berlin (bzw. Deutsche BA) innerdeutsch eigentlich bis kurz vor der Jahrtausendwende auch keine andere innerdeutsche Airline.

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