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Gatwick

Zweibrücken vor Schließung?

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Flughäfen sind in den Augen von dren Geschäftsführern meist das Wichtigste auf der Welt.
3000 Arbeitsplätze....  Wie viele verkaufsoffene Sonntage gibt es denn da? Kommen die Leute dann morgens mit 10 Chartermaschinen an, kaufen die Outlets leer und fliegen dann abends heim????? Sorry, musste eben ein wenig ironisch werden.

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Dieser Flughafen hätte niemals eröffent werden dürfen. Die Schließung ist nur konsequent. Aber es stimmt tatsächlich, die Ausnahme für die verkaufsoffenen Sonntage des Outlets sind mit dem Flugbetrieb verknüpft, mit der Begründung, dass sich die Paxe noch vor ihrem Abflug neue Kleider in den Outlets kaufen können. Man kommt aus dem  Kopfschütteln nicht mehr herraus.

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Es sind 12 verkaufsoffene Sonntage, also 6 mehr als im normalen Einzelhandel.

 

Ende der 90 er hatten alle gegen den Outletcenter protestiert, jetzt wird da weiter ausgebaut.

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Wenn die Anbindung des Outletcenters aus der Luft so wichtig ist, kann der Herr dies ja sicher mit Zahlen belegen. Wenn er dann bereit ist die Defizite zu tragen werden auch alle glücklich, ausser in Saarbrücken.

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Dieser Flughafen hätte niemals eröffent werden dürfen. Die Schließung ist nur konsequent. Aber es stimmt tatsächlich, die Ausnahme für die verkaufsoffenen Sonntage des Outlets sind mit dem Flugbetrieb verknüpft, mit der Begründung, dass sich die Paxe noch vor ihrem Abflug neue Kleider in den Outlets kaufen können. Man kommt aus dem  Kopfschütteln nicht mehr herraus.

 

Volle Zustimmung. Es war schon lange überfällig, dass dieser Fehler korrigiert wurde. Die lokale Politik hat es nicht hingekriegt, der EU sei Dank.

 

Wenn die Anbindung des Outletcenters aus der Luft so wichtig ist, kann der Herr dies ja sicher mit Zahlen belegen. Wenn er dann bereit ist die Defizite zu tragen werden auch alle glücklich, ausser in Saarbrücken.

 

Wir wissen alle, dass kein einziger Passagier nach ZQW geflogen ist, um da shoppen zu gehen. Das Outlet läuft sehr gut und war sicherlich eine richtige Investition, hat aber mit dem Flugbetrieb (ausser den Sonntagsöffnungszeiten) überhaupt nichts zu tun.

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Hier in der Umgebung (Raum Köln, Bonn, Aachen) gibt es auch einige Outlets. Ohne diese wäre ein wirtschaftlicher Betrieb des CGN - einer der wenigen europäischen Airports mit schwarzen Zahlen - nahezu undenkbar (LOL).

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Bei allen Kommentaren sollte man nicht vergessen, daß es hier auch um viele, viele Arbeitsplätze und viele Familien jetzt hart betroffen sind. Da ich weder direkt noch indirekt betroffen bin, versuche ich eine neutrale Meinung zu geben.

 

Subventionen sollten eigentlich nur in absoluten Ausnahmefällen zugelassen sein. Insofern hat es in den letzten 50, 60 Jahren viele Fehlentscheidungen gegeben.

 

Aber zurück zu Zweibrücken. Hier haben Politiker den Menschen der Region, denen, die einen Arbeitsplatz am Flulghafen gefunden haben, eine 'subventionierte Zukunft' vorgegaukelt. Warum werden nicht diese Politiker zur Rechenschaft gezogen? Ich weiß, eine rhetorische Frage. Politiker werden nie zur Rechenschaft gezogen, sie bekommen anschließend einen hochdekorierten Posten und haben mit allen Dingen, die sie selbst vorher 'verbrochen haben', nichts mehr zu tun.

 

Ok, Zweibrücken ist nicht profitabel und ohne Subventionen nicht überlebensfähig.

 

Der eigentliche und sehr traurige Skandal für mich ist aber der, daß zweierlei Meßlatten seitens der EU angelegt werden. Dann müßten DTM, Weeze usw. auch alles zurück zahlen. Aber da kneifen diese 'Pfeifen' aus Brüssel.

 

Wer weiß, wie diese Entscheidungen beeinflußt wurden. Wer weiß, wie und mit was die Entscheider beeinflußt wurden. Für mich stinkt das Alles zum Himmel.

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Guest SA261

Ja nun, anscheinend dürfen in Deutschland keine Regionen mehr mit Millionen über Flughäfen subventioniert werden. Dagegen ist EINER mit Milliarden dauerhaft subventionierten Region offensichtlich weiter erlaubt, ihre Flughäfen mit Milliarden zu subventionieren. Muss man das verstehen?

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Nirgendwo steht dass Subventionen gänzlich verboten sind. Die Frage wurde hier schon x. Mal gestellt. Zum Verständnis warum die Subventionierung von Zweibrücken Blödsinn ist: Man hat in Saarbrücken einen Flughafen. Saarbrücken alleine hat es schwer.

Fällt von zwei Kranken einer weg hat man noch lange keinen Gesunden. Da reicht es doch vollkommen aus wenn ein kranker bezuschusst wird.

 

Überall in der Republik fehlt Geld für kleinstädtische Schwimmbäder und Theater, statt den Flughafen kann man diese subventionieren, damit ist der Gemeinheit mehr wohl getan als die jährliche Fahrt zum Flughafen um eine Stunde zu verkürzen.

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Dagegen ist EINER mit Milliarden dauerhaft subventionierten Region offensichtlich weiter erlaubt, ihre Flughäfen mit Milliarden zu subventionieren.

 

Kann es sein, dass die Platte einen Sprung hat?

 

 

 

Wobei ich mir nicht sicher bin, ob in BBI die Subventionen viel geringer sind, wenn alle direkten und indirekten Förderungen zusammen addiert werden.

 

 

 

 

 

wenn BER tatsächlich mal in Betrieb gehen sollte... und um das Subventions-Milliardengrab zumindest zum Teil zu schließen

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Ich teile deine Einstellung nicht 744pnf, sondern verstehe SA261 Sichtweise und Frage sehr gut.

Was Die EU da macht, versteht keiner rational so richtig und beim BER sind soviele Umgereimtheiten im Umlauf, da geht auch nicht. Von daher hat die Platte keinen Sprung, sondern die Verantwortlichen.

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Es macht doch wohl nicht ernsthaft Sinn, die Situation in und um BER auch nur im Ansatz mit der Frage der Sinnhaftigkeit von Subventionen für Kleinstflughäfen zu vergleichen!

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Ich teile deine Einstellung nicht 744pnf, sondern verstehe SA261 Sichtweise und Frage sehr gut.

Was Die EU da macht, versteht keiner rational so richtig und beim BER sind soviele Umgereimtheiten im Umlauf, da geht auch nicht. Von daher hat die Platte keinen Sprung, sondern die Verantwortlichen.

 

Darum ging es doch gar nicht, sondern BER wird wiederholt als generelles Totschlagargument gegen Subvention von Provinzflughäfen missbraucht, obwohl das eine mit dem anderen von der Ausprägung her überhaupt nichts zu tun hat.

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Über die Sinnhaftigkeit von Zweibrücken müssen wir glaube ich nicht diskutieren, völlig schwachsinnig zwei Flughäfen in solch kurzer Entfernung vorzuhalten.

 

Dennoch finde ich, sollte gleiches Recht für alle gelten....

 

Dann schließen allerdings etliche Flughäfen in diesem unseren Land

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Dann schließen allerdings etliche Flughäfen in diesem unseren Land

 

Wo muss ich unterschreiben?

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Guest SA261

Darum ging es doch gar nicht, sondern BER wird wiederholt als generelles Totschlagargument gegen Subvention von Provinzflughäfen missbraucht, obwohl das eine mit dem anderen von der Ausprägung her überhaupt nichts zu tun hat.

 

Was wäre Berlin denn ohne die Milliarden-(Dauer)Subventionierungen der Stadt/Region?... letztlich auch nichts anderes wie die Region Saarland und Pfalz, um die es in dem Thread hier stellvertretend für viele andere deutsche Regionen geht, die nach der Wiedervereinigung auf das sträflichste vernachlässigt wurden.

 

Ohne die Milliarden-Subventionierung der Berliner Region wären die Milliarden-Subventionierungen der Berliner Flughäfen noch sinnloser. 

 

Wenn man die Flughäfen-Subventionierungen allerdings (ungerechtfertigter Weise) von anderen regionalen Subventionierungen getrennt betrachtet, sollte auch festgehalten werden, dass die Subventionierung der Berliner Flughäfen wesentlich höher ist als bei allen restlichen dt. Flughäfen zusammen.

 

Die grundsätzliche Frage lautet daher, ob in Deutschland neuerdings nur noch die eine Provinz mit Sitz der Bundesregierung am östlichen Rand der Republik gefördert werden darf?

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Du schmeißt nun aber Investitionen und Subventionen munter in einen Topf!

 

Es ist richtig (oder falsch, je nach Betrachtungsweise), dass für den Bau von BER Milliarden Euro ausgegeben werden.

Nur sind das Investitionen. Denn nach meiner Kenntnis erwirtschaften sowohl TXL, als auch SXF derzeit operativ Gewinne.

 

Also genau das, was die Regionalflughäfen im Allgemeinen, und Zweibrücken im Speziellen, eben nicht schaffen.

Deswegen muss dort Subventioniert werden.

 

 

Natürlich fließen Abermilliarden als Transferleistungen in Richtung Berlin.

Nur ist es wieder ein deutsches Problem, dass das ein Problem ist.

Denn anderswo auf der Welt akzeptiert man, dass eine Hauptstadt eben kostet.

Man kann sich nun trefflich über die Höhe streiten. Aber um das geht es hier in diesem Thread eben nicht.

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Guest SA261

Falsch... wie es falscher nicht sein kann:

Die Berliner Flughäfen erwirtschaften riesige Verluste und schon gar keine Gewinne, jetzt nicht und auch in 20 Jahren nicht... wenn die Entstehungskosten wie bei den Flughäfen um die es hier geht, mit eingerechnet würden. Und ohne die Milliarden-Subventionierungen der Berliner Region wären die Verluste der Berliner Flughäfen nochmals um vielfache Milliarden höher.

bye

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Die Berliner Flughäfen erwirtschaften riesige Verluste und schon gar keine Gewinne, jetzt nicht und auch in 20 Jahren nicht... wenn die Entstehungskosten wie bei den Flughäfen um die es hier geht, mit eingerechnet würden.

 

Und jetzt liegst Du meilenweit daneben!

 

Denn bei den Subventionen, die bei der EU auf dem Prüfstand standen, ging es ausschließlich um die, die Verluste des operativen Geschäfts ausgleichen sollen.

Wir brauchen uns hier nicht zu streiten, ob das eine betriebswirtschaftlich sinnvolle Betrachtung ist (sie ist es nicht), so ist nun einmal die Betrachtungsweise.

Auch wenn es weh tut, die Investitionen für den (Aus-)Bau der Flughäfen, in Berlin und in der Provinz darfst Du nicht mitrechnen.

 

Nebenbei sollten wir auch nicht so tun, als ob ins Saarland und in die Pfalz überhaupt keine Subventionen fließen würden.

Es ist sehr offensichtlich, dass Du einen "gewissen Groll" auf die Berliner Region hegst. 

Nur hilft es nicht wirklich weiter, wenn Du die Regionen "schönrechnest" und Berlin alles Schlechte anhängst.

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Berlin ist die Hauptstadt, Punkt. Es gibt Einmalkosten in Folge des Umzugs (ja, Bonn war nur ein Provisorium), der Deutschen Einheit usw. Dies ist eine historische Last des kalten Krieges und ein Glücksfall der Geschichte.

 

Und ja, Berlin ist eine Weltstadt, auch wenn sie aufgrund ihrer Geschichte wirtschaftlich ein Sonderfall ist weil sie seit den 40er vom Aufschwung Westdeutschlands abgekappt war.

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Die Berliner Flughäfen erwirtschaften riesige Verluste und schon gar keine Gewinne, jetzt nicht und auch in 20 Jahren nicht... wenn die Entstehungskosten wie bei den Flughäfen um die es hier geht, mit eingerechnet würden. Und ohne die Milliarden-Subventionierungen der Berliner Region wären die Verluste der Berliner Flughäfen nochmals um vielfache Milliarden höher.

 

Wo liegt jetzt hier ein konstruktiver Vorschlag? Schließung der Berliner Flughäfen zugunsten von Zweibrücken? Oder geht es nur ums Jammern? 

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Guest SA261

> oldblueeyes

 

Berlin war vielleicht kurzzeitig mal eine Weltstadt, als Berlin damals für paar Jahre mal zentral im "Großdeutschen Reich" lag. Auf alten tausendjährigen Karten ist Berlin dagegen im Unterschied zu vielen anderen dt. Städten (auch Kleinstädten), noch nicht mal erwähnt. Wie so oft scheint hier mal wieder der Wunsch Vater des Gedankens zu sein... auch bei dem Pfälzer der Berlin erneut zur Haupstadt krönte.

 

Letztlich geht es in dem Thread hier natürlich auch nicht um Berlin, sondern lediglich um die Frage, warum anderen Regionen die auch von den Besonderheiten des Kalten Krieges betroffen waren und noch immer sind, nicht mal ein Bruchteil der Berlin-Förderungen gegönnt wird...

 

warum Millionen-Subventionen mit Milliarden-Subventionen (Promille-Bereich) im gleichen Atemzug genannt werden?

 

Millionen und Milliarden sind viel Geld, wird sich eine Oma denken die morgens die Zeitung aufschlägt... achja, wie viele Schwimmbader man davon bauen könnte?

 

Ob die Oma allerdings weiß, dass man von 6 Milliarden tausendmal so viele Schwimmbäder bauen könnte wie mit 6 Millionen, bezweifele ich zumindest.

........

 

> wozzo, dir schint es so ähnlich wie der Oma zu gehen

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Gut.. Speyer, Worms und Frankenthal werden die Verkehrströme der Zukunft bestimmen. 

 

Mal sehen ob sie Richtung Berlin eine Do328 füllen können.

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Laut dem Aktuellen Bericht von eben im SR könnte in ZQW sogar schon Ende September 2014 Schluss sein. Denn nur so lange reicht das Insolvenzgeld für die Angestellten.

Tuifly müsste jetzt mal langsam sagen, ab wann sie ab Saarbrücken fliegen. Ab Anfang Oktober? Ab Winterflugplan? Erst ab Sommer?

Übernehmen andere Airlines wie ST, HHA und DE weitere Flüge ab Saarbrücken? Kehren auch TU und Air Via zurück nach SCN? Was macht Pegasus?

 

Reisende sind zur Zeit wirklich total verunsichert, beklagen Reisebüros in den regionalen Zeitungen.

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