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touchdown99

BER-Chef Hartmut Mehdorn kündigt Rücktritt an

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mein Tipp ist Lufthansa, [...]

Mehdorn ist der überschätzteste Manager in Deutschland in den letzten 15 Jahren, in keinem Unternehmen, dem er vorstand hat er das erreicht, was er versprochen hat bzw. was er zu tun hat.

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mein Tipp ist Lufthansa, [...]

(...)

Lieber Ahoberg, auch bei aller berechtigter und/oder unberechtigter Kritik, finde ich diese Aussage völlig geschmacklos und daneben! Bitte lösch das wieder!

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Er selbst sagt ja"Die Baustelle, die er im März 2013 im Chaos übernommen habe, sei nun geordnet. " Ich finde, das paßt überhaupt nicht zum Rücktritt. Spannende Frage ist jetzt, wer wagt es, die Nachfolge anzutreten. Hätte Wowi nicht jetzt Zeit ;-)

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Wer will auf diesen undankbaren Posten? Sobald man was tut, macht man sich unbeliebt und wird wieder rausgeekelt. Die verbrennen ja sogar die möglichen Bewerber vorab.

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Im Gespräch ist ja immer wieder Michael Garvens, aber ich denke mal, dass Hr. Garvens diese Position ablehnen wird, gerade jetzt mit dem Erfolg von Wings ab CGN und dem wiederkehrendem Wachstum. Außerdem hat er seinen Vertrag erst bis 2017 verlängert. 

Bleibt echt spannend wer der Nachfolger wird. 

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Mir bleibt da nur der Kommentar: Ein riesengroßer Selbstüberschätzer oder Spinner

 

Sein Vertrag wird nicht verlängert - dann kündige ich eben.

 

Die Spekulationen um meine Person im Umfeld des Aufsichtsrats, haben das vertretbare Maß überstiegen - warum geht er dann nicht sofort. Aber die Million bis dahin, die nimmt er noch gern mit

 

Die Baustelle, die er im März 2013 im Chaos übernommen habe, sei nun geordnet - was ist denn da geordnet?

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Wer will auf diesen undankbaren Posten? (...)

 

Ja, das ist völlig richtig, der Job ist mehr als undankbar, man kann halt da nichts richtig machen, zu viele wollen beim BER mitreden und zu verschieden sind da so die Vorstellungen. Man sieht das ja auch schon bei den unterschiedlichen Statements hier im Forum.

Aber letztlich ist das dann alles wieder eine Frage des Preises, man wird sich einen solchen Mann/oder eine solche Frau teuer "einkaufen" müssen und sicherlich auch einige Zugeständnisse bei den Befugnissen machen müssen. Preistreibend ist der mehrfache Wechsel von Führungskräften ohnehin schon!

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Mir bleibt da nur der Kommentar: Ein riesengroßer Selbstüberschätzer oder Spinner

 

Sein Vertrag wird nicht verlängert - dann kündige ich eben.

 

Naja, der Mann wäre bei Auslaufen seines Vertrags 74 gewesen. Gab es Anzeichen dafür, dass er eigentlich bis 80 arbeiten wollte?

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Die Baustelle, die er im März 2013 im Chaos übernommen habe, sei nun geordnet - was ist denn da geordnet?

Alles. Eröffnung 2017, der Aufsichtsrat muss nur noch eine Terminalerweiterung für 177 Mio € absegnen und alles wird gut - so man Mehdorn machen ließe.

 

Wenn es jetzt dann doch nicht klappt dann nur, weil man Mehdorn sein Werk nicht vollenden ließ.

 

;)

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Ja, das ist völlig richtig, der Job ist mehr als undankbar, man kann halt da nichts richtig machen, zu viele wollen beim BER mitreden und zu verschieden sind da so die Vorstellungen. 

 

Mein Eindruck war eher, dass die Gesellschafter Mehdorn gerne in aller Ruhe hätten werkeln lassen wollen. Das verhinderte allerdings dessen Guerilla-Kommunikation: Tegel offen halten, Teileröffnung, Stänkern gegen Anwohner (Lärmschutz) und Genehmigungsbehörden, Amann feuern – der Mann hat nichts unversucht gelassen, Wirbel zu verbreiten.

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Naja, der Mann wäre bei Auslaufen seines Vertrags 74 gewesen. Gab es Anzeichen dafür, dass er eigentlich bis 80 arbeiten wollte?

 

Gerade noch rechtzeitig für's Kompetenzteam Merkel-17.

 

Wenn Mehdorn seinen Rücktritt bereits heute bedauert, wird es bei uns nicht bis 2015 dauern...

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Mein Eindruck war eher, dass die Gesellschafter Mehdorn gerne in aller Ruhe hätten werkeln lassen wollen.

So naiv können die Gesellschafter nicht sein. Mehdorn war nie jemand, der "in Ruhe werkelt" sondern ein lauter Polterer, der gerne provoziert und den öffentlichen Blitzableiter spielt.

 

Mehdorn war der Versuch von Wowereit und Platzeck, sich selbst aus der Schusslinie zu bringen. Den Job hat er auch erfüllt.

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Naja, der Mann wäre bei Auslaufen seines Vertrags 74 gewesen. Gab es Anzeichen dafür, dass er eigentlich bis 80 arbeiten wollte?

 

Nein, diese Anzeichen gab es nicht. Ich werde mich jetzt mal wieder etwas unbeliebt machen mit einer differenzierteren Meinung als hier inzwischen üblich geworden.

Wenn es stimmt, was ich wohl glaube, daß es im Aufsichtsrat eine Clique gibt, die Mehdorn rausmobben wollte, dann kann ich schon verstehen, daß er den Krempel hinwirft. Vergnügungsteuerpflichtig war der Job von Anfang an nicht. Aber dieses Mobbing mußte er sich nicht antun.

Zweiter Punkt: Ich habe meine Zweifel, daß kritische Anmerkungen, wie z.B. "Ein riesengroßer Selbstüberschätzer oder Spinner" von Hubi206 angesichts der eigenen Lebensleistung der Kritiker angemessen sind. Ich jedenfalls würde mir das nie im Leben erlauben. Aber in der Anonymität dieses Forums läßt sich leicht sowas von sich geben.

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Wenn es stimmt, was ich wohl glaube, daß es im Aufsichtsrat eine Clique gibt, die Mehdorn rausmobben wollte,

Man könnte es auch genau andersrum sehen:

 

Es gab eine Clique, die Mehdorn haben bzw. behalten wollte. Diese Clique hat im zu großen Teilen neu besetzten Aufsichtsrat nicht mehr die Macht.

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Kann man, muß man aber nicht.

Ist denn der AR zu großen Teilen bereits neu besetzt? Ich habe nur gelesen, daß z.B. Brandenburg das möchte und Berlin deswegen verschnupft ist.

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So naiv können die Gesellschafter nicht sein. Mehdorn war nie jemand, der "in Ruhe werkelt" sondern ein lauter Polterer, der gerne provoziert und den öffentlichen Blitzableiter spielt.

 

Mehdorn war der Versuch von Wowereit und Platzeck, sich selbst aus der Schusslinie zu bringen. Den Job hat er auch erfüllt.

 

Es ist richtig, dass Mehdorn als Bahnchef ein guter Blitzableiter war und dabei brav die Vorgaben der Politik gegen breiten Widerstand erfüllt hat. Man denke nur an den Berliner Hauptbahnhof, das Krankschrumpfen der Bahn usw. Deshalb hat man ihn geholt. Aber nicht dafür, ständig Nebenkriegsschauplätze mit der Politik selber aufzumachen, siehe Tegel, siehe Amann, usw.

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Er hatte eben seine fachlichen (richtigen) Einwände. Soll er da kuschen und sehenden Auges so eine Schwachsinnsplanung durchpeitschen, die zu einem zu kleinen Flughafen führt und alle anderen sind schon rettungslos dicht? DAS wäre doof für Berlin.

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