HapagHB Geschrieben 20. Dezember 2015 Melden Geschrieben 20. Dezember 2015 Bilder der Bombenattrappe: https://twitter.com/KEleaks/status/678531711865630720
Sinbad Geschrieben 20. Dezember 2015 Melden Geschrieben 20. Dezember 2015 Gibt es eigentlich an den Sicherheitskontrollen Scanner zum Aufspüren von Sprengstoff? In Gepäck und Handgepäck bzw Passagier? Ist es ein Teil das nur so aussieht wie eine Bombe , wäre das "an Board bringen" ja anscheinend überhaupt kein Problem. Was ist mit der Fracht?
Windyfan Geschrieben 20. Dezember 2015 Melden Geschrieben 20. Dezember 2015 Naja,,was so "typisch aussieht wie eine Bombe" sollte sich auch von den Umrissen her klar beim Durchleuchten des Handgepäcks zeigen. Denkbar ist auch, dass die Einzelteile an sich weniger aufgefallen sind, dann aber z. B. Auf der Toilette zusammengebaut wurden.
Waldo Pepper Geschrieben 21. Dezember 2015 Melden Geschrieben 21. Dezember 2015 @Sinbad: Ja, natürlich gibt es Geräte zum Aufspüren von Sprengstoff an den Sicherheitskontrollstellen. Viele Geschäftsreisende z.B. können ein Lied von den Sprengstoffstest an ihren Laptops singen. Seit November werden auch stichprobenartig Sprengstofftests an Passagieren durchgeführt. Was Attrappen betrifft: Wie "Windyfan" schon schrieb, fallen die kaum auf, wenn man sie in Einzelteilen durch die Kontrollen bringt und danach zusammenbaut.
Sinbad Geschrieben 21. Dezember 2015 Melden Geschrieben 21. Dezember 2015 @Waldo Pepper: Das kenne ich, wurde bei mir mal bei einem Musikinstrument gemacht. Aber eben nur Stichproben. Hab gedacht diese Röntgengeräte spüren das automatisch auf.
moddin Geschrieben 21. Dezember 2015 Melden Geschrieben 21. Dezember 2015 In den Nachrichten wurde gerade berichtet, dass in Paris nach der Ankunft ex Mombasa ein verdächtiger Passagier festgenommen wurde. Zum Thema Sprengstofftest: als Spotter auch Gang und Gebe. Zumindest an den deutschen Flughäfen. Im Ausland ist es den Sicherheitsbeamten egal, ob da eine Kamera und diverse Objektive im Rucksack sind. Da muss man die nicht mal auspacken zum Scannen. Selbst mit Laptop noch dazu im Rucksack - alles egal.
MD-80 Geschrieben 21. Dezember 2015 Melden Geschrieben 21. Dezember 2015 Als ich klein war drohte mir fast, dass in London-Heathrow mein geliebter E.T. bei der üblichen Kontrolle aufgeschnitten (Vivisektion! :unsure: ) werden sollte. Dann hätte ich nicht nur im Kino, sondern auch bei der Kontrolle geheult. ;)
ilam Geschrieben 21. Dezember 2015 Melden Geschrieben 21. Dezember 2015 Denkbar ist auch, dass die Einzelteile an sich weniger aufgefallen sind Wie sollten sie auch? Den Bildern nach zu urteilen eine Eieruhr, ein dünnes Kabel, ein paar Papierschnipsel, ein Karton und ein wenig Isolierband. Wenn man derartige Gegenstände an der Kontrolle stoppen will, hilft nichtmal eine Positiv-Liste oder ein komplettes Handgepäckverbot, eine überzeugende Atrappe bekommt man im Zweifelsfall auch aus an Bord befindlichen und für Passagiere erreichbaren Gegenständen zusammengebastelt.
Windyfan Geschrieben 21. Dezember 2015 Melden Geschrieben 21. Dezember 2015 Im Sommer bin ich in FRA durch die genz frisch aufgestellten Ganzkörperscanner - meine Frau übrigens nicht, dann wurde mein Läppi noch per Wischtest untersucht - eigentlich harmlos, nur wenn ich ein Jäger wäre, der seine Patronen selbst befüllt? Dann wärde das bestimmt positiv!
ilam Geschrieben 21. Dezember 2015 Melden Geschrieben 21. Dezember 2015 Tja, nur konnte hier ein Wischtest nicht anschlagen, da es keinen Sprengstoff gab.. Zudem ist auch ein Wischtest nicht 100%ig sicher. Einerseits muss auf den richtigen Sprengstoff getestet werden, andererseits ist es auch durchaus möglich Sprengstoff so verpacken, dass es keine äußerlichen Anhaftungen gibt.
bueno vista Geschrieben 21. Dezember 2015 Melden Geschrieben 21. Dezember 2015 In den Nachrichten wurde gerade berichtet, dass in Paris nach der Ankunft ex Mombasa ein verdächtiger Passagier festgenommen wurde. ... Lt. SPON ein ehemaliger Polizist. Wie ist man wohl auf ihn gekommen? Angeblich hat ja einer der Piloten das Zauberkästchen im Papierspender hinter dem Spiegel entdeckt - wahrscheinlich beim Auffüllen der Tücher. Piloten gehen aber doch für gewöhnlich ganz vorn aufs Örtchen, dann flog der Bastler wohl Business o. Premium-Eco.
ilam Geschrieben 21. Dezember 2015 Melden Geschrieben 21. Dezember 2015 Piloten füllen die Tücher auf? Der Festgenommene (der ehemalige Polizist) war derjenige, der die Crew auf die vermeintliche Bombe aufmerksam machte. Jetzt ist er wieder auf freiem Fuß. http://www.tagesschau.de/ausland/air-france-bombenwarnung-107.html
blackbox Geschrieben 21. Dezember 2015 Melden Geschrieben 21. Dezember 2015 heute in Indonesien mal wieder ein Overrun, diesmal ein E190 Jacdec AviationSafetyNet A-Herald
bueno vista Geschrieben 21. Dezember 2015 Melden Geschrieben 21. Dezember 2015 Piloten füllen die Tücher auf? Ja das bekommen sie hin wenn der Spender leer ist.
Windyfan Geschrieben 22. Dezember 2015 Melden Geschrieben 22. Dezember 2015 Ilam Getestet wurde mit einem Gaschromatographen, so denn irgendwelche Sprengstoffspuren in der Wischprobe sind, sollte ein solches Gerät die passenden Kurven anzeigen. Ob das natürlich interpretiert werden kann, steht auf einem anderen Blatt. Soweit ich das interpretiere, sollte ein Gaschomatograph jeden Stoff identifizieren können. Jeder Stoff dieser Welt sollte charakteristische Kurven ergeben, dann muss man nur die Kurven interpretieren (muss eine Software leisten, ein Normalo ist dazu wahrscheinlich nicht in der Lage).
ilam Geschrieben 22. Dezember 2015 Melden Geschrieben 22. Dezember 2015 Tja, hier die Werbung des Herstellers: http://www.thermoramsey.de/EGIS_II_-_III_Deutsch.pdf 0,2%-False-Positive-Quote im Gegensatz zu anderen Geräten, die 2-3% haben. (Wobei 0,2% immernoch jeder 500. Passagier ist, bei dem grundlos der Sprengstoffalarm losgeht, also alle 2-3 Flugzeuge einer...). Und auch hier wird von "größere Erkennungswahrscheinlichkeit" geredet. Also nix mit 100%.
Windyfan Geschrieben 22. Dezember 2015 Melden Geschrieben 22. Dezember 2015 Klasse das Teil! Das geht sogar mit Umluftprobenaufnehmer! Tja, es gibt wohl nichts, was 100% ist. Aber 0,2% klingt schon mal super. Damit werden im Regelfall Stichprobenuntersuchungen durchgeführt, vielleicht bei einer aktuen Gefährdungssituation geht es auf 100%. Weißt Du wieviel Strahlung man beim Gang durch einen der Bodyscanner in FRA aufnimmt? Sicher weniger als beim Flug, aber interessant wäre es zu wissen.
abdul099 Geschrieben 22. Dezember 2015 Melden Geschrieben 22. Dezember 2015 Jungs, wie wäre es mit einem Thread "Geräteauswahl an der Sicherheitskontrolle"? Will euch ja nicht die Diskussion vermiesen, aber jeder neue Beitrag schreckt die sensationsgeilen Aasgeier wie mich auf, nur um dann was über Sprengstoffscanner zu lesen :D Und dann gehen so Geschichten wie der neueste Overrun nahezu unter... Grüßle
bueno vista Geschrieben 22. Dezember 2015 Melden Geschrieben 22. Dezember 2015 Warum ist denn die D-AIGW nach CUN LH517 über London wieder umgedreht? Scheint ein Technical gewesen zu sein, denn aktuell ist Ersatzgerät mit 4h Delay unterwegs.
XWB Geschrieben 22. Dezember 2015 Melden Geschrieben 22. Dezember 2015 Warum ist denn die D-AIGW nach CUN LH517 über London wieder umgedreht? Scheint ein Technical gewesen zu sein, denn aktuell ist Ersatzgerät mit 4h Delay unterwegs. Ntv weiß zu berichten: "Wegen Problemen mit der Klimaanlage hat eine Lufthansa-Maschine ihren Flug nach Mexiko abgebrochen und ist zu ihrem Startflughafen in Frankfurt am Main zurückgekehrt. Die Maschine vom Typ Airbus A340-300 mit der Flugnummer LH514 startete gegen 14.25 Uhr mit Ziel Cancun. Nach dem Auftreten der Probleme habe sich die Crew entschieden, nicht über den Atlantik zu fliegen. Über Großbritannien drehte die Maschine, nahm Kurs auf Frankfurt, wo sie am frühen Abend sicher landete. Die 251 Passagiere seien wohlauf, von den Problemen mit der Klimaanlage hätten sie nichts gespürt, sagte eine Sprecherin des Unternehmens."
ABFlyer98 Geschrieben 22. Dezember 2015 Melden Geschrieben 22. Dezember 2015 Ntv weiß zu berichten: "Wegen Problemen mit der Klimaanlage hat eine Lufthansa-Maschine ihren Flug nach Mexiko abgebrochen und ist zu ihrem Startflughafen in Frankfurt am Main zurückgekehrt. Die Maschine vom Typ Airbus A340-300 mit der Flugnummer LH514 startete gegen 14.25 Uhr mit Ziel Cancun. Nach dem Auftreten der Probleme habe sich die Crew entschieden, nicht über den Atlantik zu fliegen. Über Großbritannien drehte die Maschine, nahm Kurs auf Frankfurt, wo sie am frühen Abend sicher landete. Die 251 Passagiere seien wohlauf, von den Problemen mit der Klimaanlage hätten sie nichts gespürt, sagte eine Sprecherin des Unternehmens." Vielleicht ist den ein Pack zu viel flöten gegangen (Reine Vermutung). Vielleicht lesen wir ja dazu bei avherald noch was.
HapagHB Geschrieben 22. Dezember 2015 Melden Geschrieben 22. Dezember 2015 Deboarding in Nigeria, weil die einzige Gangway des Airports defekt war.
aaspere Geschrieben 22. Dezember 2015 Melden Geschrieben 22. Dezember 2015 Das haben wir doch bei Ryanair immer. Gut, da ist links und rechts der Treppe noch'n Geländer dran. Und festhalten braucht man seitens des Bodenpersonals die Leiter auch nicht. Aber sonst? :)
HapagHB Geschrieben 22. Dezember 2015 Melden Geschrieben 22. Dezember 2015 Man verlässt also rückwärts die Ryanair Flugzeuge. Warum? Um möglicherweise noch einen Blick unter die blauen Röcke zu erhaschen? Ich hab leider keine Ryanair Erfahrung ;)
Landsberger Geschrieben 23. Dezember 2015 Melden Geschrieben 23. Dezember 2015 Explosion in Istanbul Sabiha Gökcen Angeblich zwei Reinigungskräfte in Pegasus Maschine verletzt. http://www.spiegel.de/panorama/tuerkei-explosion-an-flughafen-in-istanbul-a-1069250.html
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