Zum Inhalt springen
airliners.de

Zwischenfälle 2015


Winglet3

Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Gibt es eigentlich an den Sicherheitskontrollen  Scanner zum Aufspüren von Sprengstoff? In Gepäck und Handgepäck bzw Passagier? 

Ist es ein Teil das nur so aussieht wie eine Bombe , wäre das "an Board bringen" ja anscheinend überhaupt kein Problem. Was ist mit der Fracht?

Geschrieben

Naja,,was so "typisch aussieht wie eine Bombe" sollte sich auch von den Umrissen her klar beim Durchleuchten des Handgepäcks zeigen.

 

Denkbar ist auch, dass die Einzelteile an sich weniger aufgefallen sind, dann aber z. B. Auf der Toilette zusammengebaut wurden.

Geschrieben

@Sinbad: Ja, natürlich gibt es Geräte zum Aufspüren von Sprengstoff an den Sicherheitskontrollstellen. Viele Geschäftsreisende z.B. können ein Lied von den Sprengstoffstest an ihren Laptops singen. Seit November werden auch stichprobenartig Sprengstofftests an Passagieren durchgeführt. Was Attrappen betrifft: Wie "Windyfan" schon schrieb, fallen die kaum auf, wenn man sie in Einzelteilen durch die Kontrollen bringt und danach zusammenbaut.

Geschrieben

@Waldo Pepper: Das kenne ich, wurde bei mir mal bei einem Musikinstrument gemacht.

Aber eben nur Stichproben. Hab gedacht diese Röntgengeräte spüren das automatisch auf.

Geschrieben

In den Nachrichten wurde gerade berichtet, dass in Paris nach der Ankunft ex Mombasa ein verdächtiger Passagier festgenommen wurde.

 

Zum Thema Sprengstofftest: als Spotter auch Gang und Gebe. Zumindest an den deutschen Flughäfen. Im Ausland ist es den Sicherheitsbeamten egal, ob da eine Kamera und diverse Objektive im Rucksack sind. Da muss man die nicht mal auspacken zum Scannen. Selbst mit Laptop noch dazu im Rucksack - alles egal.

Geschrieben

Als ich klein war drohte mir fast, dass in London-Heathrow mein geliebter E.T. bei der üblichen Kontrolle aufgeschnitten (Vivisektion! :unsure: ) werden sollte. Dann hätte ich nicht nur im Kino, sondern auch bei der Kontrolle geheult.  ;)

Geschrieben

Denkbar ist auch, dass die Einzelteile an sich weniger aufgefallen sind

 

Wie sollten sie auch? Den Bildern nach zu urteilen eine Eieruhr, ein dünnes Kabel, ein paar Papierschnipsel, ein Karton und ein wenig Isolierband.

 

Wenn man derartige Gegenstände an der Kontrolle stoppen will, hilft nichtmal eine Positiv-Liste oder ein komplettes Handgepäckverbot, eine überzeugende Atrappe bekommt man im Zweifelsfall auch aus an Bord befindlichen und für Passagiere erreichbaren Gegenständen zusammengebastelt.

Geschrieben

Im Sommer bin ich in FRA durch die genz frisch aufgestellten Ganzkörperscanner - meine Frau übrigens nicht, dann wurde mein Läppi noch per Wischtest untersucht - eigentlich harmlos, nur wenn ich ein Jäger wäre, der seine Patronen selbst befüllt? Dann wärde das bestimmt positiv!

Geschrieben

Tja, nur konnte hier ein Wischtest nicht anschlagen, da es keinen Sprengstoff gab..

 

Zudem ist auch ein Wischtest nicht 100%ig sicher. Einerseits muss auf den richtigen Sprengstoff getestet werden, andererseits ist es auch durchaus möglich Sprengstoff so verpacken, dass es keine äußerlichen Anhaftungen gibt.

Geschrieben

In den Nachrichten wurde gerade berichtet, dass in Paris nach der Ankunft ex Mombasa ein verdächtiger Passagier festgenommen wurde.

 

...

 

Lt. SPON ein ehemaliger Polizist. Wie ist man wohl auf ihn gekommen? Angeblich hat ja einer der Piloten das Zauberkästchen im Papierspender hinter dem Spiegel entdeckt - wahrscheinlich beim Auffüllen der Tücher. Piloten gehen aber doch für gewöhnlich ganz vorn aufs Örtchen, dann flog der Bastler wohl Business o. Premium-Eco.

Geschrieben

Ilam

 

Getestet wurde mit einem Gaschromatographen, so denn irgendwelche Sprengstoffspuren in der Wischprobe sind, sollte ein solches Gerät die passenden Kurven anzeigen. Ob das natürlich interpretiert werden kann, steht auf einem anderen Blatt.

 

Soweit ich das interpretiere, sollte ein Gaschomatograph jeden Stoff identifizieren können. Jeder Stoff dieser Welt sollte charakteristische Kurven ergeben, dann muss man nur die Kurven interpretieren (muss eine Software leisten, ein Normalo ist dazu wahrscheinlich nicht in der Lage).

Geschrieben

Klasse das Teil! Das geht sogar mit Umluftprobenaufnehmer!

 

Tja, es gibt wohl nichts, was 100% ist. Aber 0,2% klingt schon mal super. Damit werden im Regelfall Stichprobenuntersuchungen durchgeführt, vielleicht bei einer aktuen Gefährdungssituation geht es auf 100%.

 

Weißt Du wieviel Strahlung man beim Gang durch einen der Bodyscanner in FRA aufnimmt? Sicher weniger als beim Flug, aber interessant wäre es zu wissen.

Geschrieben

Jungs, wie wäre es mit einem Thread "Geräteauswahl an der Sicherheitskontrolle"? Will euch ja nicht die Diskussion vermiesen, aber jeder neue Beitrag schreckt die sensationsgeilen Aasgeier wie mich auf, nur um dann was über Sprengstoffscanner zu lesen  :D Und dann gehen so Geschichten wie der neueste Overrun nahezu unter...

 

Grüßle

Geschrieben

Warum ist denn die D-AIGW nach CUN LH517 über London wieder umgedreht? Scheint ein Technical gewesen zu sein, denn aktuell ist Ersatzgerät mit 4h Delay unterwegs.

Ntv weiß zu berichten:

"Wegen Problemen mit der Klimaanlage hat eine Lufthansa-Maschine ihren Flug nach Mexiko abgebrochen und ist zu ihrem Startflughafen in Frankfurt am Main zurückgekehrt.

Die Maschine vom Typ Airbus A340-300 mit der Flugnummer LH514 startete gegen 14.25 Uhr mit Ziel Cancun. Nach dem Auftreten der Probleme habe sich die Crew entschieden, nicht über den Atlantik zu fliegen.

Über Großbritannien drehte die Maschine, nahm Kurs auf Frankfurt, wo sie am frühen Abend sicher landete.

Die 251 Passagiere seien wohlauf, von den Problemen mit der Klimaanlage hätten sie nichts gespürt, sagte eine Sprecherin des Unternehmens."

Geschrieben

Ntv weiß zu berichten:

"Wegen Problemen mit der Klimaanlage hat eine Lufthansa-Maschine ihren Flug nach Mexiko abgebrochen und ist zu ihrem Startflughafen in Frankfurt am Main zurückgekehrt.

Die Maschine vom Typ Airbus A340-300 mit der Flugnummer LH514 startete gegen 14.25 Uhr mit Ziel Cancun. Nach dem Auftreten der Probleme habe sich die Crew entschieden, nicht über den Atlantik zu fliegen.

Über Großbritannien drehte die Maschine, nahm Kurs auf Frankfurt, wo sie am frühen Abend sicher landete.

Die 251 Passagiere seien wohlauf, von den Problemen mit der Klimaanlage hätten sie nichts gespürt, sagte eine Sprecherin des Unternehmens."

 

Vielleicht ist den ein Pack zu viel flöten gegangen (Reine Vermutung). Vielleicht lesen wir ja dazu bei avherald noch was.

Archiviert

Dieses Thema ist jetzt archiviert und für weitere Antworten gesperrt.

×
×
  • Neu erstellen...