medion

Diskussion zur EU (vor dem Hintergrund des Brexit)

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Wie wäre denn ein Luftfahrtforum ohne

 

anti Trump- (man muss ihn ja nicht mögen, aber der macht genau das, für das er gewählt wurde: das Establishment aufscheuchen, ob Knicks vor der Queen hin oder her, )

 

und anti UK- (noch sind sie drin und sind mit Thatcher-Rabatt sogar Nettozahler, dafür sind sie gut genug)

 

und anti privat- (zu Zeiten des Bremer Ryanair-Aktionärs konnte es nicht privat genug sein)

 

-Bashing?

 

Wenn Ryanair in UK streikt, dann wird es nicht so gemütlich für diese Gesellschaft. Und ob das in Zukunft dann EU261 heißt oder UK261Act ist völlig egal.

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vor 33 Minuten schrieb medion:

Wie wäre denn ein Luftfahrtforum ohne

 

anti Trump- (man muss ihn ja nicht mögen, aber der macht genau das, für das er gewählt wurde: das Establishment aufscheuchen, ob Knicks vor der Queen hin oder her, )

 

und anti UK- (noch sind sie drin und sind mit Thatcher-Rabatt sogar Nettozahler, dafür sind sie gut genug)

 

und anti privat- (zu Zeiten des Bremer Ryanair-Aktionärs konnte es nicht privat genug sein)

 

-Bashing?

 

Wenn Ryanair in UK streikt, dann wird es nicht so gemütlich für diese Gesellschaft. Und ob das in Zukunft dann EU261 heißt oder UK261Act ist völlig egal.

 

Falsch: Wer nicht Anti-Trump ist, ist ein Faschist und ein Steigbügelhalter für Faschisten. Das ist ein Fakt, so wie es ein Fakt ist, dass die Sonne im Osten aufgeht.

Nochmal falsch: Der Verbleib des Königreichs in der EU wäre das beste, was passieren kann. Wer Anti-EU ist, hat nichts aus der Zeit zwischen 1914 und 1945 gelernt, oder will es nicht lernen. Was schlimmer ist. Und wieder falsch: Dass das LBA zu den schwächsten Luftauftsichtsämtern in Europa gehört ist unbestritten.

 

Am Ende ist folgendes klar, wenn Ryanair wegen Streiks Flüge ausfallen lässt haben betroffene Passagiere ein Anrecht darauf, auf einen andere Fluggesellschaft umgebucht zu werden. Macht Ryanair das nicht, verstößt man gegen geltendes Recht. Was in den AGB steht interessiert nicht. Als Passagier kann man dann auf eigene Kosten umbuchen und den Schaden gegenüber Ryanair geltend machen. 

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vor 48 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr:

 

Falsch: Wer nicht Anti-Trump ist, ist ein Faschist und ein Steigbügelhalter für Faschisten. Das ist ein Fakt, so wie es ein Fakt ist, dass die Sonne im Osten aufgeht.

Nochmal falsch: Der Verbleib des Königreichs in der EU wäre das beste, was passieren kann. Wer Anti-EU ist, hat nichts aus der Zeit zwischen 1914 und 1945 gelernt, oder will es nicht lernen. Was schlimmer ist.

 

Kann man so einfach nicht stehen lassen.

Die Aussage zu Trump würde ich unterschreiben.

Die EU ist ein Selbstbedienungsladen voller Nationalisten. Noch schlimmer ist die sogenannte Eurozone: Pleitiers und ein paar Finanziers, die den Laden nicht untergehen lassen. Das Ende der Utopie wird spätestens durch die demografische Entwicklung eingeläutet. Mehr Empfänger als Zahler funktioniert dauerhaft nicht (siehe deutsches Rentensystem). 

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Jedes Unternehmen in der EU profitiert enorm vom Binnenmarkt und der Freizügugkeit. Ohne diese würden alle Unternehmen und alle Arbeitnehmer niemals so gut dastehen, wie sie es tun. Man wird sehen, wie schnell und tief GB absacken wird, sobald der Brexit durch ist. Aber sie wollten es so, weil mehr als die Hälfte ihrer Bürger solche Parolen glaubten. 

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vor 15 Minuten schrieb mautaler:

Jedes Unternehmen in der EU profitiert enorm vom Binnenmarkt und der Freizügugkeit. Ohne diese würden alle Unternehmen und alle Arbeitnehmer niemals so gut dastehen, wie sie es tun. Man wird sehen, wie schnell und tief GB absacken wird, sobald der Brexit durch ist. Aber sie wollten es so, weil mehr als die Hälfte ihrer Bürger solche Parolen glaubten. 

Wenn die Argumentation stimmen würde, dann wären nicht nur die Schweizer längst EU-Mitglied. Die EU hat in Zukunft massivste Finanzierungsprobleme. Die Engländer sind der Vorreiter, andere werden folgen. Für Nehmerländer ist kaum noch was zu holen.

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@Realo: Ich kann hier keinerlei Kausalität erkennen, die das als Gegenargument taugen lässt. 

 

@embedo: Ich schrieb "mehr als die Hälfte" 

 

@aaspere: Upps. Kam mir so vor, als wär er es. Hab ich nicht bemerkt. 

Edited by mautaler

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vor 14 Minuten schrieb Realo:

Wenn die Argumentation stimmen würde, dann wären nicht nur die Schweizer längst EU-Mitglied. Die EU hat in Zukunft massivste Finanzierungsprobleme. Die Engländer sind der Vorreiter, andere werden folgen. Für Nehmerländer ist kaum noch was zu holen.

 

Nicht dass es hier wieder in eine EU-Diskussion abschweift. Andererseits das Thema ist zu wichtig und die Meinungen ohne Faktengrundlage viel zu präsent.

 

Die Schweizer haben eine ganze Reihe von bilateralen Verträgen, die große Teil des EU-Rechts in Schweizer Recht übernehmen, unter anderem auch die vier Grundfreiheiten und im Luftverkehr. Als die Schweizer per Volksbegehren eine der Grundfreiheiten (Arbeitnehmerfreizügigkeit) abschaffen/beschränken wollte, hat die EU vollkommen zurecht gesagt, vier oder null. Die Schweizer haben das Mandat des Volksbegehrens auf Eis gelegt.

 

Das EU-Budget sind nur Peanuts im Vergleich zu den Ersparnissen, die der gemeinsame Markt jedem EU-Bürger bringt. Jeder, der schon mal Exporte in ein Nicht-EU-Ausland organisiert hat kann davon berichten. Klar, in einer bastardisierten Form des Merkantilismus kann man sich einreden, dass Deutschland von den übrigen EU-Ländern ausgenommen wird. Aber Homeopathie ist eben auch keine ernsthafte Krebsmedizin.

 

Seit dem Brexit ist EU-weit die Zustimmung zur EU gestiegen, selbst die Putin-Pudel der FN und die Lega Nord ist nur noch begrenzt für einen EURO/EU-Austritt.

 

Das Vereinigte Königreich besteht nicht nur aus Engländern. Schotten, Nordiren und Waliser haben auch eine Meinung. 

 

Und nun, zurück zu Ryanair.

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vor 42 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr:

 

 

Seit dem Brexit ist EU-weit die Zustimmung zur EU gestiegen, selbst die Putin-Pudel der FN und die Lega Nord ist nur noch begrenzt für einen EURO/EU-Austritt.

 

Die Pleitiers brauchen Finanzierer. Die sind außerhalb der EU nicht zu finden. Die EZB finanziert alles! Der EU-Austritt, bzw. Austritt aus der Eurozone, wäre gleichbedeutend mit dem Offenbarungseid. Die größten Schuldner stehen deshalb eisern zu EU.

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vor 23 Minuten schrieb Realo:

 

Die Pleitiers brauchen Finanzierer. Die sind außerhalb der EU nicht zu finden. Die EZB finanziert alles! Der EU-Austritt, bzw. Austritt aus der Eurozone, wäre gleichbedeutend mit dem Offenbarungseid. Die größten Schuldner stehen deshalb eisern zu EU.

 

Schwachsinn wird durch Wiederholung nicht weniger schwachsinnig.

 

 

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vor 11 Stunden schrieb OliverWendellHolmesJr:

 

Schwachsinn wird durch Wiederholung nicht weniger schwachsinnig.

 

 

Entschuldigung, aber andere Meinungen pauschal mit Schwachsinn zu betiteln, zeugt nicht von einem sehr hohen Intelligenzquotient

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Nun, Hubi, mit dem IQ hat das aber auch nichts zu tun. Ich hätte den Begriff auch nicht gewählt, aber gedacht habe ich ihn schon.

So, wie ich OWH einschätze, gehört er in die Gruppe von Foristen, die noch einen persönlichen Bezug zu der Zeit nach dem Kriege hat, als Personen wie z.B. Schumann, Spaak, de Gasperi und Adenauer ein Europa zu formen begannen, das dem Nationalismus den Garaus machen sollte. Das hat auch jahrzehntelang hervorragend funktioniert. Dass sowas nie immer störungsfrei funktioniert, liegt in der Natur der Sache und ist kein Beweis, dass die europäische Idee gescheitert sein könnte, wie eine Minderheit uns einreden will.

Europa muß sich aber heute anderen Herausforderungen stellen, als sie in den 50/60er Jahren bestanden. Und dazu zählt auch der BREXIT und auch, dass wir autokratisch orientierte Mitgliedsstaaten (bei deren Beitritt waren sie es noch nicht) haben. Finanzielle Ungleichgewichte hat es immer schon gegeben, und dafür haben wir die Werkzeuge, einem Kollaps entgegen zu wirken.

 

Die europäische Idee ist alternativlos.

 

Ich weiß zwar immer noch nicht, warum wir das jetzt immer noch hier im Diskussionsthread von Ryanair behandeln, aber so sei es denn, da die Mods uns offensichtlich hier größeren Spielraum einräumen.

 

Edit

Nun haben die Mods ja doch einen separaten Thread eingerichtet, und damit sind wir wieder sortenrein. Danke.

Edited by aaspere
Einrichtung eines separaten Threads

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vor 2 Stunden schrieb aaspere:

Nun, Hubi, mit dem IQ hat das aber auch nichts zu tun. Ich hätte den Begriff auch nicht gewählt, aber gedacht habe ich ihn schon.

So, wie ich OWH einschätze, gehört er in die Gruppe von Foristen, die noch einen persönlichen Bezug zu der Zeit nach dem Kriege hat, als Personen wie z.B. Schumann, Spaak, de Gasperi und Adenauer ein Europa zu formen begannen, das dem Nationalismus den Garaus machen sollte. Das hat auch jahrzehntelang hervorragend funktioniert. Dass sowas nie immer störungsfrei funktioniert, liegt in der Natur der Sache und ist kein Beweis, dass die europäische Idee gescheitert sein könnte, wie eine Minderheit uns einreden will.

Europa muß sich aber heute anderen Herausforderungen stellen, als sie in den 50/60er Jahren bestanden. Und dazu zählt auch der BREXIT und auch, dass wir autokratisch orientierte Mitgliedsstaaten (bei deren Beitritt waren sie es noch nicht) haben. Finanzielle Ungleichgewichte hat es immer schon gegeben, und dafür haben wir die Werkzeuge, einem Kollaps entgegen zu wirken.

 

Die europäische Idee ist alternativlos.

 

Ich weiß zwar immer noch nicht, warum wir das jetzt immer noch hier im Diskussionsthread von Ryanair behandeln, aber so sei es denn, da die Mods uns offensichtlich hier größeren Spielraum einräumen.

Hallo Aaspere, zunächst denke ich, dass andere Meinungen, seien sie mit den eigenen gleichgestellt oder nicht, akzeptiert werden müssen. Ich finde es einen schlechten Stil, wenn man diese pauschal als Schwachsinn bezeichnet. So etwas gehört sich nicht und ich denke, dass jeder im Forum sich daran halten sollte.

Zur Sache selbst. Auch ich gehöre mittlerweile zu den EU-Kritikern. Genau die von Dir genannten Personen wie z.B. Schumann, Spaak, de Gasperi und Adenauer waren es doch, die eigentlich ein anderes Europa wollten und ich könnte mir vorstellen, dass sich unser Konrad Adenauer täglich Grab dreht, ob der unglaublichen Zustände in der EU.

Die von Dir genannten Werkzeuge, die einem Kollaps verhindern sollen, haben schon lange versagt. Wir leben seit nunmehr über 20 Jahren davon, dass Unmengen an ‚Scheingeld‘ produziert wird und damit eine ‚Scheinwirtschaft‘ am Leben gehalten wird. Mit freier Marktwirtschaft hat das alles nichts mehr zu tun. Die Geldmenge ist in den letzten Jahren verdreifacht worden. Zeig mir bitte vergleichbare Szenarien auf, in denen so etwas gut gegangen ist.

Die Gründung der EWG 1957 hätte konsequenter durchgesetzt werden müssen. Zunächst einheitliche Kernsysteme wie z.B. die Steuer- und Währungssysteme. Erst nachdem das 100%ig installiert und umgesetzt worden wäre, hätte man neue Mitglieder aufnehmen dürfen. Das jedoch erst dann, wenn auch diese die 100%ig Umsetzung der EU-Systeme garantieren konnten.

Alles das ist nicht passiert. Die EU und das EU-Parlament sind zu einem grandiosen und nicht mehr bezahlbaren Papiertiger aufgestiegen und viele Menschen in der EU haben längst das Vertrauen darin verloren. Zu Recht wie ich meine.

Das eine europäische Gemeinschaft sinnvoll und für uns alle wertvoll sein kann, steht auch für mich außer Zweifel. Aber auch, dass wir kurz vor dem großen Kollaps stehen.

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vor 35 Minuten schrieb Hubi206:

Das eine europäische Gemeinschaft sinnvoll und für uns alle wertvoll sein kann, steht auch für mich außer Zweifel. Aber auch, dass wir kurz vor dem großen Kollaps stehen.

 

Der Moderator jubo14 hat ja nicht ohne Grund in diesem Thread-Titel den Bezug zum BREXIT gewählt. Deshalb nur eine ganz kurze Antwort.

Meine Generation, die jetzt langsam abtritt, hat die Verwüstungen und Schrecken des Weltkrieges, bzw. dessen Folgen noch erlebt und erlebte auch die Segnungen der europäischen Idee. 73 Jahre Frieden, das hat es in Europa vorher nie gegeben. Ich bin dankbar, dass ich diese Zeit erleben durfte und habe meinen kleinen Beitrag dazu geleistet, dass es friedlich bleibt. Kritik habe ich auch an einigen Punkten (das würde aber zu weit vom Thread-Titel abschweifen); ich vertraue aber darauf, dass der Laden nicht an die Wand gefahren wird. Und die Werkzeuge dafür haben wir sehr wohl. Der BREXIT ist ein Rückschlag, keine Frage. Aber UK gehörte ja auch nicht zu den Gründungsmitgliedern, als 1951 die Montanunion als erster Schritt der europäischen Idee gegründet wurde. Egal wie der BREXIT letztlich ausfällt: Wir werden weiter die Insel besuchen können und umgekehrt. Wir werden weiter Chivers-Marmelade kaufen können, und die Briten werden auch in Zukunft kontinentaleuropäische Autos mit Rechtssteuerung kaufen und fahren. Manches wird vielleicht etwas umständlicher sein, die europäische Welt incl. UK wird aber nicht im Chaos versinken. 

Edited by aaspere

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Das es viel, sogar sehr viel an der EU zu verbessern gibt, steht wohl außer Frage.

Und das viele Dinge, incl. der Erweiterung auf die 28 Mitglieder die nun (noch) in der EU sind, hätten viel besser laufen können, steht für mich auch außer Frage.

Nur wenn man sich die jeweilige Situation ansieht, unter der es die Erweiterungen gegeben hat, so gab es in der jeweiligen Zeit Gründe dafür zu erweitern, auch wenn man den zweiten vor dem ersten Schritt getan hat.

Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter. Je früher Montenegro, Bosnien-Herzegowina, (Nord-)Mazedonien, Kosovo und Albanien in die EU kommen, um so besser ist das. Nicht weil das so große Wirtschaftsmächte oder so stabile politische System sind, sondern weil sie es eben nicht sind! Das wird uns eine aberwitzige Summe Geldes kosten. Aber es wird die Region befrieden. Und das ist mit Geld eigentlich nicht zu bezahlen!

Über die Frage, ob man nun unbedingt marode Banken und bankrotte Staaten finanzieren muss, oder das Geld nicht doch lieber den Menschen direkt zukommen lässt, kann man trefflich streiten.

Worüber man aber nicht streiten braucht, ist die Tatsache, wo das Geld herkommt. Es wird von über einer halben Milliarde Menschen in der EU erwirtschaftet. Und übrigens auch von Banken und Großkonzernen!

Objektiv ging es den Menschen in Europa, und damit auch in Deutschland, noch nie so gut, wie es uns jetzt gerade geht. Ich ignoriere hierbei nicht, dass es in unserer Welt auch die Verlierer, die ungerecht behandelten gibt. Nur ist an denen nicht die EU schuld,  nicht einmal die Regierung unseres Landes, sondern schlicht das Leben. Denn Verlierer gibt es immer, überall und in jedem System. Es mögen nur halt immer andere sein, was aber für die Betroffenen nun nichts ändert.

 

Und was Größe und Bezahlbarkeit der Europäischen Institutionen angeht, so muss ich da immer ein wenig schmunzeln.

Das EU-Parlament vertritt mit seinen 751 Abgeordneten die 511 Mio Menschen in Europa. Im Vergleich, unser Bundestag vetritt 82 Mio Menschen und zählt 709 Abgeordnete. Welche Verwaltung ist da wohl ehr als "aufgeblasen" zu bezeichen? Und das was Kommission, Rat und sonstige EU-Einrichtungen kosten, verblässt die Bundesregierung mit ihren Ministerien in einem halben Jahr!

Ja man könnte das erheblich verkleinern und efektiver machen. Aber da sollten wir uns vielleicht doch erst einmal an die eigene Nase fassen.

 

Bleibt die letzte Frage, die nach dem "Kollaps" den die EU erleiden könnte.

Wie soll der aussehen?

Polen und Ungarn sind so beleidigt, dass sie auf Milliarden Euro im Jahr verzichten?

Die Niederlande schwören ewige Armut, verzichten auf ihre kompletten Absatzmärkte und erfreuen sich an den Tulpen in Amsterdam?

Oder Italen kehrt der EU den Rücken und behält zukünftig alle Flüchtlinge aus Afrika für sich?

Das die EU akut in ihrem Bestand gefährdet wäre, sind die Hirngespinnste der Populisten, die gerade so erfolgreich sind. Aber nur weil die Populisten lauter schreien als andere, sind sie eben immer noch nicht die Mehrheit. Sie sind nur laut!

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vor 1 Minute schrieb aaspere:

Schade, dass man nicht 10 Likes auf einmal vergeben kann.

 

Schade, dass man nicht 10 Likes einem einzigen Beitrag auf einmal vergeben kann.

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vor 5 Stunden schrieb Hubi206:

Entschuldigung, aber andere Meinungen pauschal mit Schwachsinn zu betiteln, zeugt nicht von einem sehr hohen Intelligenzquotient

Auf den Intelligenzquotienten zu verweisen zeugt nicht von hoher Intelligenz oder Wissen zu dem Thema. Ansonsten hätte man ja versuchen können die "Meinung" zu verteidigen. Schwachsinn ist eine harmlose Bezeichnung für die vorsätzliche Wiederholung von falschen Tatsachen. Und falsche Tatsachen sind keine Meinung.

 

Man muss gar nicht alt sein, um von der europäischen Einigung überzeugt zu sein. Aber das nur am Rande.

 

Vom Grundsatz her ist jede Form von Papiergeld "Scheingeld". Die Geldmenge ist nur ein Faktor. Der wichtigste Faktor ist vertrauen in die Währung. Und da zeugt die Inflationsrate der vergangenen Jahre davon, dass das Vertrauen noch vorhanden ist. Als Gegenbeispiel taugt Venezuela. Ungesunde Inflationsraten gab es auch zur Zeiten der "konservativen" Bundesbank. Willi Brandt kann konnte lange Vorträge über die Philippskurve halten.

 

Warum die stark steigende Geldmenge entgegen der klassischen Annahmen keine Inflation auslöst ist ein spannendes Thema. Andererseits muss man bedenken, dass in den letzten Jahren mehrere Ereignisse parallel stattgefunden haben, die jeder für sich massive Auswirkung auf die Gesamtwirtschaft haben. Die Öffnung Osteuropas und Chinas als Produzenten und Konsumenten sind zwei Themen. Ein anderes ist die Informationstechnologie, immerhin der größte Technologiesprung seit Gutenberg.

Die Welthandelsorganisation ist nicht alt. Der Seecontainer ist nicht alt. 

 

Man muss in größeren Zeitspannen denken. Zehn oder zwanzig Jahre, selbst vierzig Jahre sind noch kurze Zeiträume. Nur weil etwas nicht perfekt ist, bedeutet es nicht, dass es versagt hat. Die USA sind 76 Jahre nach ihrer Gründung fast zerfallen. Es hat dann nochmal 100 Jahre gedauert bis die Segregation aufgehoben wurde. Und jetzt sitzt ein Faschist mit ungesundem Taint im White House und überlegt, wie er diesen Fortschritt zurückdrehen kann. Weil einige glauben, ihnen geht es besser, wenn es allen schlechter geht.

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Interessant ist ja, dass die Europäische Union immer auch mit dem Euro gleich gesetzt wird. Dabei haben sie zwei eigentlich nichts so recht gemein. Die EU könnte (!könnte!) mit und ohne den Euro bestehen. Der Euro theoretisch auch ohne die EU. Ich bin sehr dafür das politische und wirtschaftliche Europa strickt mit dem Währungssystem getrennt zu beurteilen.

Das eine war, ist und bleibt ein großer Erfolg für uns Bürger, das andere könnte man derzeit als historisch fragwürdig,  aktuell kritisch und wenig zukunftsorientiert betiteln.

 

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Am 2.8.2018 um 21:31 schrieb emdebo:

Nicht die Hälfte der Bürger, sondern etwas mehr als die Hälfte derer, die zur Abstimmung gegangen waren.

... was im Übrigen eine Lektion für die in Demokratie so "erfahrenen" Briten ist.

Der Brexit ist genau das, was passiert wenn zu viele Wahlberechtigte denken: "Wozu wählen gehen - so viele "Bekloppte", die für "Leave" stimmen gibt´s gar nicht ..."

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Nun ist dieser Strang zwar ausgegliedert, aber BREXIT und EU sind doch (momentan) irgendwie zusammengehörig?

 

Kurz vorab, wie schon häufig von mir geschrieben, den BREXIT bitte sofort aufhören/absagen.... Wobei ich auch der Meinung bin, dass es an der EU durchaus viel zu reformieren und damit zu verbessern gilt!

 

Allerdings finde ich dieses "Feuerwerk" an Aussagen und Behauptungen der (bedingungslosen) Pro-Seite zu anderen Meinungen oder kritischen Anmerkungen, mögen auch nicht alle stimmen, auch krass:

 

Faschist

 

hat nichts gelernt

 

unbestritten

 

GB absacken

 

Parolen (was war denn dann: "allen wird es besser gehen, keinem wird es schlechter gehen"?) Da war es wahrscheinlich Wahlkampf, hier sind es dann Parolen...

 

Putin-Pudel

 

Schwachsinn

 

alternativlos (überhaupt mein Lieblingswort in einer Demokratie, LOL)

 

Lektion gelernt

 

Populisten (kommt der Begriff nicht irgenwie von "Volk"?)

 

 

 

Schönes Wochenende!

 

 

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vor 1 Stunde schrieb medion:

Nun ist dieser Strang zwar ausgegliedert, aber BREXIT und EU sind doch (momentan) irgendwie zusammengehörig?

 

Kurz vorab, wie schon häufig von mir geschrieben, den BREXIT bitte sofort aufhören/absagen.... Wobei ich auch der Meinung bin, dass es an der EU durchaus viel zu reformieren und damit zu verbessern gilt!

 

Allerdings finde ich dieses "Feuerwerk" an Aussagen und Behauptungen der (bedingungslosen) Pro-Seite zu anderen Meinungen oder kritischen Anmerkungen, mögen auch nicht alle stimmen, auch krass:

 

Faschist

 

hat nichts gelernt

 

unbestritten

 

GB absacken

 

Parolen (was war denn dann: "allen wird es besser gehen, keinem wird es schlechter gehen"?) Da war es wahrscheinlich Wahlkampf, hier sind es dann Parolen...

 

Putin-Pudel

 

Schwachsinn

 

alternativlos (überhaupt mein Lieblingswort in einer Demokratie, LOL)

 

Lektion gelernt

 

Populisten (kommt der Begriff nicht irgenwie von "Volk"?)

 

 

 

Schönes Wochenende!

 

 

Ist doch schön, dass das Geseiere der EU-Claqueure und Trump-Hasser hierhin ausgelagert wurde.

Da können sie sich jetzt in gutmenschelnder Manier gegenseitig auf die Schulter klopfen, nach Lust und Laune rumpöbeln oder erregt ein feuchtes Höschen kriegen, wenn es jemand wagen sollte, Widerworte von sich zu geben. Ich fülle mir derweil meinen Kaffeepot auf.

 

mug15oz-whi-z1-t-leftist-hippie-tears.jpg

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