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Geschrieben

Über "Erdung" spricht man eher bei ortsfesten Installationen, die tatsächlich geerdet sind, also über einen wie auch immer gearteten Erder verfügen.

Bei Fahrzeugen, deren elektrisches System "schwebt", spricht man im Deutschen eher von "Masse". Vermutlich dürfte das bei Flugzeugen ähnlich sein.

Geschrieben
vor 20 Stunden schrieb abdul099:

Über "Erdung" spricht man eher bei ortsfesten Installationen, die tatsächlich geerdet sind, also über einen wie auch immer gearteten Erder verfügen.

Bei Fahrzeugen, deren elektrisches System "schwebt", spricht man im Deutschen eher von "Masse". Vermutlich dürfte das bei Flugzeugen ähnlich sein.

Im deutschen ja, im englischen wäre mir hingegen kein separater Begriff bekannt. Da ist es einfach "grounding". Was im vorliegenden Fall doppelt verwirrend war, weil eben einerseits eine "Erdung", andererseits aber auch am Boden stehende Flugzeuge involviert waren. Da zudem zu bezweifeln ist, dass Zeitungsredakteure, die von der Luftfahrt keine Ahnung haben, in Elektrotechnik besser bescheid wissen...

Geschrieben
Am 10.4.2021 um 09:03 schrieb Windyfan:

Man hat ja leider schon öfter von Schlampigkeit bei Boeing gehört, offenbar kloppen die die Maschinen zu schnell zusammen

 

Auch wenn der Lack bei Boeing ab ist, muss man nicht pauschalisieren. Es geht wohl um ein geändertes Bauteil. Man kann ja gern eine Meinung haben, aber ohne Hintergründe und Fakten driftet es schnell ins Reflexhafte ab.

Geschrieben

Ich würde eigentlich davon ausgehen, dass jede Masseverbindung noch dazu von sicherheitsrelevanten Bauteilen, bei der Installation überprüft wird.

 

Technisch ist das eigentlich einfach zu machen, man mißt den Widerstand zwischen Massepol des Anschlußpunktes und Masse Flugzeug. Ist der nicht quasi Null, gibt es ein Problem.

Man könnte es noch besser prüfen, indem man die Verbindung mit dem passenden Nennstrom belastet und den Widerstand oder den Spannungsabfall der Verbindung mißt. Mit dem passenden Meßgerät ist das keine Mehrarbeit.

 

So etwas erwarte ich in der Flugzeugindustrie für jede sicherheitsrelevante Verbindung eigentlich.

Geschrieben
Am 17.4.2021 um 08:53 schrieb bueno vista:

Jaja...

 

Zitat

Die Finanznachrichtenagentur Bloomberg berichtete unter Berufung auf eingeweihte Kreise, dass die Lösung des Problems weder zeitaufwendig noch kompliziert sein dürfte. Sobald die FAA Boeings Pläne genehmigt habe, sollten die Arbeiten nicht mehr als einige Tage pro Flugzeug dauern

 

Nur ein paar Klemmen nieten...

 

Boeing still working on fix for 106 grounded 737 Max planes, FAA says

Geschrieben

"Jaja" aber es müssen Pläne erstellt werden, die dann erst der FAA zur Genehmigung vorgestellt werden müssen? Und dann ist es so einfach, dasss man pro fertig produziertem Flugzeug nur einige Tage weiterarbeiten muss. Wahrscheinlich nietet der nächste Hausmeister mal kurz durch?

 

Nur zur Erinnerung, man hat ja immer noch den Eindruck, es handele sich um ein neues Flugzeug: Der Erstflug war am 29. Januar 2016...

Geschrieben (bearbeitet)

Nun müssen die Triebwerke der 737MAX inspiziert werden, wegen Korrosionsgefahr. 
Ich frage mich, wie man ein solches Flugzeug nur freigeben kann… nach dem Grounding versicherte man uns, es sei das „sicherste“ Flugzeug der Welt… 

Die Aussage scheint nicht plausibel zu sein. 


https://www.aero.de/news-39568/FAA-ordnet-Inspektion-von-737-MAX-Triebwerken-an.html

 

Bearbeitet von Wizzair A320
Geschrieben

Das sind Schäden die aufgrund des Groundings überhaupt erst entstanden sind. Was soll man denn dagegen machen? Man kann Boeing ja viel gepfusche Vorwerfen aber hier geht es um ganz "normale" Probleme der zu langen Standzeit. Niemand bei Boeing oder CFM International wird die Komponenten so ausgelegt haben, dass die 18 Monte parken problemlos überstehen. Um da schwerwiegende Fehler auszuschließen wird halt nach 5 Flügen jetzt nochmal nachgesehen.

 

Würde ein A320, eine E190 oder eine TU-154 18 Monate am Boden stehen würden vermutlich ähnliche Probleme auftauchen. Das hat jetzt weniger mit der MAX als solches als vielmehr mit ihren vorherigen Schwierigkeiten zu tun.

 

  • 6 Monate später...

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