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Geschrieben
vor 1 Minute schrieb Netzplaner:

Naja, es sind 7 Airlines mit 7 verschiedenen Sets an Einsatzbedingungen, Standards und Abläufen, die jeweils individuell vom Condor-OCC und der Station koordiniert werden müssen. Dazu fallen noch in der Admin Komplexitäten an, die allerdings vor der operativen Komplexität eher vernachlässigbar sein sollten.

 

Daraus kann man genau so gut machen:
Naja, es sind 5 Airlines mit 5 verschiedenen Sets an Einsatzbedingungen, Standards und Abläufen, die jeweils individuell vom Eurowings-OCC und der Station koordiniert werden müssen. Dazu fallen noch in der Admin Komplexitäten an, die allerdings vor der operativen Komplexität eher vernachlässigbar sein sollten.

 

Ob 5 oder 7 - macht die Kuh dann auch nicht fett, oder?

Gerade eben schrieb Besserwisser:


Was ist das denn für eine Rechnung? Eurowings Europe ist ja genau so EW wie Eurowings Deutschland, bis auf die Crews gibt es da ja keinen unterschied. Und Eurowings macht im Gegensatz zu Airberlin Gewinn. Wie es finanziell bei Condor aussieht ist wird man noch sehen. 

 

Dann sind Belair, Niki und LGW wie Air Berlin und Marabu wie Condor. 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 6 Minuten schrieb AeroSpott:

Ob 5 oder 7 - macht die Kuh dann auch nicht fett, oder?

Da EWG und EWL unter gemeinsamer Aufsicht durch die EASA stehen und z.B. Crews für beide AOCs interoperabel sind, kann man die fast schon als einzelnen AOC sehen. Aber dein Beißreflex amüsiert mich. Erstaunlich, man kann hier keine auch nur milde kritische Meinung zur Condor äußern ohne dass das "Aber die Lufthansa" oder "aber die EW"-Klagelied losgeht.

Bearbeitet von Netzplaner
Geschrieben
vor 1 Minute schrieb Netzplaner:

Da EWG und EWL unter gemeinsamer Aufsicht durch die EASA stehen und z.B. Crews für beide AOCs interoperabel sind, kann man die fast schon als einzelnen AOC sehen. Aber dein Beißreflex amüsiert mich. Erstaunlich, man kann hier keine auch nur milde kritische Meinung zur Condor äußern ohne dass das "Aber die Lufthansa" oder "aber die EW"-Klagelied losgeht.

 

Ist doch anders herum genau so... im LH oder EW Thread darf man ja auch nichts kritisches äußern, ohne direkt einen ab zu bekommen. 

 

Und wenn man sinnvolle Vergleiche ziehen würde, und nicht an jeder Ecke im Moment versuchen würde, unsinnige Parallelen zur Air Berlin zu ziehen, hätte ich ja auch nicht dagegen :)

Geschrieben
vor 4 Minuten schrieb AeroSpott:

 

Dann sind Belair, Niki und LGW wie Air Berlin und Marabu wie Condor. 


Naja Eurowings tritt überall als eine Marke auf, egal ob das Flugzeug und die Crew jetzt von Europe oder EWG sind. Condor und Marabu treten als zwei Marken auf und wie der Gast es findet wenn er Condor bucht und dann Marubu operated bei xy bekommt, weiß ich auch nicht wie der das findet. 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 30 Minuten schrieb Netzplaner:

Da EWG und EWL unter gemeinsamer Aufsicht durch die EASA stehen und z.B. Crews für beide AOCs interoperabel sind, kann man die fast schon als einzelnen AOC sehen. Aber dein Beißreflex amüsiert mich. Erstaunlich, man kann hier keine auch nur milde kritische Meinung zur Condor äußern ohne dass das "Aber die Lufthansa" oder "aber die EW"-Klagelied losgeht.

….du hast noch vergessen Discover zu erwähnen.

 

Aber mal Butter bei de Fische. Wenn man Condor bucht ist es letztlich ein kleines Überraschungsei. Man weiß nie in was für ein Flugzeug welcher Airline man steigt. 

„Im Namen von Condor begrüßen wir sie auf ihren Marabu-Flug operated by Heston Airlines“.

 

In diesem Sinne, guten Flug.

Bearbeitet von Aero88
Geschrieben
vor 24 Minuten schrieb Besserwisser:


Naja Eurowings tritt überall als eine Marke auf, egal ob das Flugzeug und die Crew jetzt von Europe oder EWG sind. Condor und Marabu treten als zwei Marken auf und wie der Gast es findet wenn er Condor bucht und dann Marubu operated bei xy bekommt, weiß ich auch nicht wie der das findet. 

Nein, bei Eurowings buche ich auch Eurowings und bekomme Eurowings Europe mit nicht deutschsprachigen Personal etc.

Ja, das Bordprodukt soll das selbe sein, das Borderlebnis ist es aber definitiv nicht. 

Geschrieben
vor 7 Minuten schrieb Aero88:

….du hast noch vergessen Discover zu erwähnen.

 

Aber mal Butter bei de Fische. Wenn man Condor bucht ist es letztlich ein kleines Überraschungsei. Man weiß nie in was für ein Flugzeug welcher Airline man steigt. 

„Im Namen von Condor begrüßen wir sie auf ihren Marabu-Flug operated by Heston Airlines“.

 

In diesem Sinne, guten Flug.

 

Bei EW spielt man genauso Lotto, habe jetzt auch den Fall in Kürze EW gebucht, bekommen werde ich wohl EW Europe + Avion Express laut aktuellem Stand in der Buchung.

Und insbesondere auf das Avion Express Erlebnis hätte ich nach letztem Jahr mit einem ähnlichen Fall gerne verzichtet, das war die engste Kabine die mir bislang untergekommen ist und in meinem Sitz-Umfeld hat sich wirklich jeder darüber ausgelassen.

Geschrieben
vor 59 Minuten schrieb Besserwisser:

Du findest es nicht fair weil es dir nicht gefällt dass jemand Condor kritisiert

My guy, ich hab hier vor zwei Seiten noch berechtigte Kritik eingesteckt, weil ich buchstäblich Condor die Insolvenz gewünscht habe wegen dem Auftreten mancher mutmaßlicher Mitarbeiter hier.

 

Der Beißreflex von einigen hier ist astronomisch. Komm klar bitte. Soll angeblich ein paar Leute geben, die mit keiner Airline assoziiert sind und/oder überparteilich aviatische Themen diskutieren können.

 

vor 59 Minuten schrieb Besserwisser:

Ich meine dieses ganz durcheinander kennt man sonst nur von Lufthansa, die für ihre ganzen AOCs ja auch genug Kritik einstecken musste. 

Es sind einfach zwei verschiedene Debatten.

 

Wir können gerne Ausflottung/Union Busting diskutieren, dann reden wir bei Hansa über 4Y, EN, VL und EWE und bei Condor über MBU.

 

Wir können auch gerne Wetlease-Gemischtware diskutieren, dann reden wir bei Hansa über BT, 2L, QS, GW und X9 und bei Condor über die obige Aufzählung.

 

Ich finde es bloß argumentativ unsauber, irgendwie mal alle AOCs, die grob kommerziell für eine Marke produzieren, in einen Topf zu werfen, um einen Gotcha-Moment zu erzeugen.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 28 Minuten schrieb cr94:

Nein, bei Eurowings buche ich auch Eurowings und bekomme Eurowings Europe mit nicht deutschsprachigen Personal etc.

Ja, das Bordprodukt soll das selbe sein, das Borderlebnis ist es aber definitiv nicht. 


Das Erlebnis an Bord wird bei jeder Airline variieren, es gibt immer bemühte Crews und welche die es weniger sind. In jeder Flotte gibt es Flugzeuge die einen besseren und manche die einen schlechteren Zustand haben. Das war aber auch überhaupt nicht worauf ich hinaus wollte, Condor/ Marabu treten als zwei Airlines auf, Eurowings tut dies nicht. Hier werden ganz oft Sachen vermischt oder einem die Worte im Mund umgedreht. Eigentlich ging es ja mal um die Komplexität die diese vielen AOCs mit sich bringen. Ob das ganze von Erfolg gekrönt ist wird man sehen, Eurowings hat es geschafft schwarze Zahlen zu schreiben, bei Condor wissen wir es noch nicht. 

vor 13 Minuten schrieb Lucky Luke:

My guy, ich hab hier vor zwei Seiten noch berechtigte Kritik eingesteckt, weil ich buchstäblich Condor die Insolvenz gewünscht habe wegen dem Auftreten mancher mutmaßlicher Mitarbeiter hier.

 

Der Beißreflex von einigen hier ist astronomisch. Komm klar bitte. Soll angeblich ein paar Leute geben, die mit keiner Airline assoziiert sind und/oder überparteilich aviatische Themen diskutieren können.


Wenn du mich zitierst dann bitte richtig! Und nicht nur den Teil der dir passt! 

„Du findest es nicht fair weil es dir nicht gefällt dass jemand Condor kritisiert oder weil du anderer Meinung bist?“

 

Das ist genau mein Punkt den ich gerade geschrieben haben, dass einem hier ständig die Worte im Mund umgedreht werden! 

Bearbeitet von Besserwisser
Geschrieben (bearbeitet)
vor 52 Minuten schrieb cr94:

Nein, bei Eurowings buche ich auch Eurowings und bekomme Eurowings Europe mit nicht deutschsprachigen Personal etc.

Ja, das Bordprodukt soll das selbe sein, das Borderlebnis ist es aber definitiv nicht. 

 

Sorry, aber Schulenglisch wurde 1964 auch an Hauptschulen eingeführt und die Kenntnisse sollten bei einfacher Kommunikation auch bei unterdurschnittlicher Begabung sowohl was den eigenen Schulfleiss als auch der eigenen IQ Ausstattung ausreichend sein.

 

Und ja, ich weiss das die Generation Ü60 im Osten eher Russisch lernte, sie ist aber an Flugreisen gewichtet unterräpresentiert.

Bearbeitet von oldblueeyes
Geschrieben
vor 44 Minuten schrieb oldblueeyes:

Sorry, aber Schulenglisch wurde 1964 auch an Hauptschulen eingeführt

Zum Teil wurde Englisch sogar schon früher an den Volksschulen unterrichtet. Meine Mutter, Jahrgang 1938, hatte in Niedersachsen schon Englisch an der Volksschule, während mein Vater, Jahrgang 1938, in Rheinland-Pfalz noch Französisch als Fremdsprache hatte.

Es ist natürlich korrekt, dass man sich 1964  dann geeinigt hat Englisch flächendeckend als Fremdsprache an Volksschulen einzuführen, aber es gibt auch viele heute alte Menschen, die schon viel früher in den Genuss von Englischunterricht gekommen sind. 

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb oldblueeyes:

 

Sorry, aber Schulenglisch wurde 1964 auch an Hauptschulen eingeführt und die Kenntnisse sollten bei einfacher Kommunikation auch bei unterdurschnittlicher Begabung sowohl was den eigenen Schulfleiss als auch der eigenen IQ Ausstattung ausreichend sein.

 

Und ja, ich weiss das die Generation Ü60 im Osten eher Russisch lernte, sie ist aber an Flugreisen gewichtet unterräpresentiert.

 

Ohne jetzt eine Debatte lostreten zu wollen... insbesondere der Englischunterricht in den Schulen, zumindest hier in Hessen, ist über alle Schulformen so katastrophal, dass ich genügend junge Menschen (Generation 18-35 Jahre), teilweise mit Abitur oder zumindest Fachhochschulreife, kenne, die es kaum schaffen, einen ordentlichen englischen Satz zu schreiben geschweige denn eine relativ einfache Konversation in Englisch zu führen. 

 

Bezüglich dem Borderlebnis muss ich @cr94 allerdings zustimmen, z.B. ein paar lockere Sprüche auf Deutsch verbessern schnell die Stimmung an Bord, das klappt halt bei Fremdsprachigen Personal aus anderen Ländern meistens nicht. Auch wenn das Englisch gut ist, wirkt es halt eher kalt und steril an Bord.

Geschrieben
vor 5 Stunden schrieb AeroSpott:

Bezüglich dem Borderlebnis muss ich @cr94 allerdings zustimmen, z.B. ein paar lockere Sprüche auf Deutsch verbessern schnell die Stimmung an Bord, das klappt halt bei Fremdsprachigen Personal aus anderen Ländern meistens nicht. Auch wenn das Englisch gut ist, wirkt es halt eher kalt und steril an Bord.

Und genau darum geht es mir. Marabu-Personal spricht Deutsch. Wie oft hatte ich bei EW schon ältere Leute an Bord, die ganz enttäuscht waren, weil das Reisebüro ihnen versprochen hat, bei EW würde an Bord Deutsch gesprochen werden. 

Ich bin Fan von EW und dem Bordprodukt, aber EWL ist alleine deshalb schon eine komplett andere Airline für mich. Bei Condor-Marabu vermutet man ja bereits, dass man etwas anderes als "Condor" bekommt. Bei EWL tun die Leute es nicht, bekommen es am Ende aber. Ich weiß nicht was ich da "schlimmer" finde?

Geschrieben (bearbeitet)
vor 9 Stunden schrieb Lucky Luke:

 

 

Wir können auch gerne Wetlease-Gemischtware diskutieren, dann reden wir bei Hansa über BT, 2L, QS, GW und X9 und bei Condor über die obige Aufzählung.

 

Ich finde es bloß argumentativ unsauber, irgendwie mal alle AOCs, die grob kommerziell für eine Marke produzieren, in einen Topf zu werfen, um einen Gotcha-Moment zu erzeugen.

Ich kritisiere unsauber? Du vergleichst hier ein Wetlease-Portfolio eines Konzerns mit 700 Flugzeugen, das die vergangenen Jahre immer wieder prominent in der Presse kritisiert wurde mit dem einer lokalen Mittelstands-Airline, die grade so auf ein Zehntel der Flottengrösse kommt. Mir ist grade zwar nicht die Dimension der Getjet-Produktion geläufig, aber bisher waren auch alle Wetlease-Einsätze des Konzerns mit mal mindestens einer Handvoll Flugzeuge pro Standort anständig skaliert (Ergänzung: mit Ausnahme der TF, die aber nu auch weg ist), statt überall Kleckse mit 1-2 Maschinen zu verteilen. Daran ist nichts „Gotcha“, sondern mit einem Minimaleinsatz kritischen Denkens zumindest mal wert, es zu hinterfragen. Also bitte…

Bearbeitet von Netzplaner
Geschrieben (bearbeitet)
vor 20 Stunden schrieb Condor767Winglet:

 Für DUS ist aktuell noch nichts hinterlegt. 

Es scheint, dass der Großteil der Flüge, welche mit Partner-Airlines geplant waren nun doch von Condor selbst übernommen werden. Ergänzt werden zumindest die Griechenland und PMI Flüge durch Marabu, aber teilweise nur auf einzelnen Rotationen.

Bearbeitet von cr94
Geschrieben
vor 7 Stunden schrieb AeroSpott:

 

Bezüglich dem Borderlebnis muss ich @cr94 allerdings zustimmen, z.B. ein paar lockere Sprüche auf Deutsch verbessern schnell die Stimmung an Bord, das klappt halt bei Fremdsprachigen Personal aus anderen Ländern meistens nicht. Auch wenn das Englisch gut ist, wirkt es halt eher kalt und steril an Bord.

 

Ich halte dagegen, wer sprachlich gänzlich unbegabt ist versteht auch keinen einfachen lockeren Spruch auf English.

vor 2 Stunden schrieb cr94:

Und genau darum geht es mir. Marabu-Personal spricht Deutsch. Wie oft hatte ich bei EW schon ältere Leute an Bord, die ganz enttäuscht waren, weil das Reisebüro ihnen versprochen hat, bei EW würde an Bord Deutsch gesprochen werden. 

 

 

Und genau hier sehe ich dein Argumentationsproblem.

 

Ein Massenanbieter richtet sich nach dem Markt, sprich Durchschnittskunden. Ein McDo Bürger wird auch nie "so gut" wie bei Sepps Imbissbude schmecken, dafür ist es gut genug für Millionen statt für ein paar Dutzende.

 

Bleiben wir bei den Fakten:

- der "Gesicht-zu-Gesicht" Vertrieb von Pauschalreisen hat einen Anteil von 35% - zwei Drittel des MArktes buchen Onlne, via Email usw. - die Anbieter richten sich an Kunden die selbständig das Geschriebene lesen und verstehen können

 

- was Walter und Gisela in Gittis Reiseparadis aus Arschhausen am Walde versprochen wurde, kann kein Anbieter kontrollieren; das Produktversprechen scheitert da nicht am Anbieter, sondern am Vermittler

 

- der Leisuremarkt an sich wird von nicht Deutschsprechenden Angebote dominiert - sei es die Pegasus, Corendons, Tunisairs oder Ryanairs und co die auch für Buchungen genutzt werden

 

-laut Statista sind ca 45% der Urlaubsreisen Flüge, je nach Region sind nur 6-15% der Bewohner Deutschlands noch nie geflogen

 

Und Last but not least : ein gewöhnlicher Flug befördert die Insassen aus Deutschland ins Ausland - sollgte man sich evtl. gegen einen Herzinfarkt wappnen das am Ankunftsort eine andere Sprache gesprochen wird?

Geschrieben
vor 20 Minuten schrieb oldblueeyes:

 

Ich halte dagegen, wer sprachlich gänzlich unbegabt ist versteht auch keinen einfachen lockeren Spruch auf English.

 

Und genau hier sehe ich dein Argumentationsproblem.

 

Ein Massenanbieter richtet sich nach dem Markt, sprich Durchschnittskunden. Ein McDo Bürger wird auch nie "so gut" wie bei Sepps Imbissbude schmecken, dafür ist es gut genug für Millionen statt für ein paar Dutzende.

 

Bleiben wir bei den Fakten:

- der "Gesicht-zu-Gesicht" Vertrieb von Pauschalreisen hat einen Anteil von 35% - zwei Drittel des MArktes buchen Onlne, via Email usw. - die Anbieter richten sich an Kunden die selbständig das Geschriebene lesen und verstehen können

 

- was Walter und Gisela in Gittis Reiseparadis aus Arschhausen am Walde versprochen wurde, kann kein Anbieter kontrollieren; das Produktversprechen scheitert da nicht am Anbieter, sondern am Vermittler

 

- der Leisuremarkt an sich wird von nicht Deutschsprechenden Angebote dominiert - sei es die Pegasus, Corendons, Tunisairs oder Ryanairs und co die auch für Buchungen genutzt werden

 

-laut Statista sind ca 45% der Urlaubsreisen Flüge, je nach Region sind nur 6-15% der Bewohner Deutschlands noch nie geflogen

 

Und Last but not least : ein gewöhnlicher Flug befördert die Insassen aus Deutschland ins Ausland - sollgte man sich evtl. gegen einen Herzinfarkt wappnen das am Ankunftsort eine andere Sprache gesprochen wird?

Ich spreche fließend und verhandlungssicher englisch, aber es ist weder die Muttersprache der Crew, was meist deutlich(!) zu hören ist und auch bei dieser teilweise für ziemliche Anspannung im Gespräch sorgt und sie häufig Recht "steif" wirken lässt, noch ist es die Muttersprache der meisten Passagiere. Mag auch ein kulturelles Thema sein.

Bei BA oder anderen englischsprachigen Airlines wirkt die Atmosphäre nämlich sehr locker, trotz englischer Sprache. Bei EWL leider überhaupt nicht. 

Und meines Wissens spricht auf jedem Marabu Flug und auch bei den meisten Wet-Lease Partnern der Condor ein Großteil der Crew deutsch. Bei EW ist das nicht der Fall.

 

Daher finde ich tatsächlich auch auf GA und Helvetic zu setzen nicht verkehrt, selbst wenn diese ggfs. (pro Sitzplatz) teurer sein mögen als Air Baltic o.ä.

 

Und natürlich wird der Leisure Markt, gerade innereuropäisch von anderen Airlines dominiert. Diese richten sich in meinen Augen aber auch an ein anderes Kundensegment als EW. EW ist preislich und auch vom Bordprodukt ein gehobener Low Coster. Und versucht dies zunehmend, wie im LH Konzern und auch der Branche allgemein üblich, zu maltesischen und osteuropäischen Kostenstrukturen aufzubauen. Der Preis bleibt aber leider Premium und man präsentiert sich immer wieder als "deutsche Airline für deutsche preisbewusste aber dennoch anspruchsvolle Fluggäste".

Und das passt nicht zusammen. Entweder bietet man eine Lufthansa mit Lufthansa drin an, oder man bietet Low Cost mit Low Cost drin an. Das fängt bei der Crew an und hört beim Bordprodukt auf.

 

Condor positioniert sich in meinen Augen gar nicht so deutlich als "deutsche Airline", ist es aber mittlerweile mehr als EW zu durchschnittlich günstigeren Preisen.

Es gibt nur leider auf dem europäischen Markt kein Condor-Produkt für den Fluggast mit gehobenen Ansprüchen. Eurowings ist hier vom Bordprodukt definitiv mehr "Premium". Allerdings ist der Grundpreis allerdings schon höher als der der Konkurrenz. Die Premium Optionen kosten dann nochmal "Premium Aufpreise".

Geschrieben

vor 10 Stunden schrieb Aero88:

Aber mal Butter bei de Fische. Wenn man Condor bucht ist es letztlich ein kleines Überraschungsei. Man weiß nie in was für ein Flugzeug welcher Airline man steigt. 

„Im Namen von Condor begrüßen wir sie auf ihren Marabu-Flug operated by Heston Airlines“.

 

In diesem Sinne, guten Flug.

Das würde ich so definitiv nicht unterschreiben, aber ich bin auch mit Condor fast nur 757 geflogen. Letztes Jahr mal ex DUS mit Fly41, aber das war schon bei der Buchung (Pauschalreise) klar. Einen Unterschied zur "Mainline" habe ich nicht gemerkt. 

 

 

Geschrieben
vor 12 Stunden schrieb Netzplaner:

Condor, Marabu, Helvetic, German Airways, FlyAir41, Heston, European Air Charter?

War früher nicht mal der Gedanke dahinter, dass Marabu den externen Wetlease konzernintern übernimmt und man dadurch die ganze Komplexität reduziert und das Geld im Haus bleibt? Was wurde daraus? Ist das aktuelle Chaos an Anbietern nur temporär oder here to stay?

 

vor 23 Minuten schrieb cr94:

Condor positioniert sich in meinen Augen gar nicht so deutlich als "deutsche Airline"

Also du erzählst uns, dass in deiner Wahrnehmung eine Condor (mit Jahrzehnten Erfahrung im deutschen Leisure Business) schön offen und europäisch wirkt aber eine Eurowings dann die urdeutsche Ferienairline ist (von der man dann durchaus die deutsche Sprache an Bord erwarten kann)? Also entweder trügt deine Wahrnehmung oder bei EW sollte man sich mal mehr mit dem Brand Management auseinandersetzen…

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb cr94:

Ich spreche fließend und verhandlungssicher englisch, aber es ist weder die Muttersprache der Crew, was meist deutlich(!) zu hören ist und auch bei dieser teilweise für ziemliche Anspannung im Gespräch sorgt und sie häufig Recht "steif" wirken lässt, noch ist es die Muttersprache der meisten Passagiere. Mag auch ein kulturelles Thema sein.

Bei BA oder anderen englischsprachigen Airlines wirkt die Atmosphäre nämlich sehr locker, trotz englischer Sprache. Bei EWL leider überhaupt nicht. 

Und meines Wissens spricht auf jedem Marabu Flug und auch bei den meisten Wet-Lease Partnern der Condor ein Großteil der Crew deutsch. Bei EW ist das nicht der Fall.

 

Daher finde ich tatsächlich auch auf GA und Helvetic zu setzen nicht verkehrt, selbst wenn diese ggfs. (pro Sitzplatz) teurer sein mögen als Air Baltic o.ä.

 

Und natürlich wird der Leisure Markt, gerade innereuropäisch von anderen Airlines dominiert. Diese richten sich in meinen Augen aber auch an ein anderes Kundensegment als EW. EW ist preislich und auch vom Bordprodukt ein gehobener Low Coster. Und versucht dies zunehmend, wie im LH Konzern und auch der Branche allgemein üblich, zu maltesischen und osteuropäischen Kostenstrukturen aufzubauen. Der Preis bleibt aber leider Premium und man präsentiert sich immer wieder als "deutsche Airline für deutsche preisbewusste aber dennoch anspruchsvolle Fluggäste".

Und das passt nicht zusammen. Entweder bietet man eine Lufthansa mit Lufthansa drin an, oder man bietet Low Cost mit Low Cost drin an. Das fängt bei der Crew an und hört beim Bordprodukt auf.

 

Condor positioniert sich in meinen Augen gar nicht so deutlich als "deutsche Airline", ist es aber mittlerweile mehr als EW zu durchschnittlich günstigeren Preisen.

Es gibt nur leider auf dem europäischen Markt kein Condor-Produkt für den Fluggast mit gehobenen Ansprüchen. Eurowings ist hier vom Bordprodukt definitiv mehr "Premium". Allerdings ist der Grundpreis allerdings schon höher als der der Konkurrenz. Die Premium Optionen kosten dann nochmal "Premium Aufpreise".

 

Eurowings beschreibt sich selbst als Tochter der Lufthansa Gruppe die Preis-Leistung P2P anbietet. Man beschreibt sich nicht als "Deutsch".

Die Positionierung war auch nie die eines Low Costers, man beschreibt sich selbst als Value Carrier ( das muss ja nicht billig heissen)  seit ca 2014 hat man JetBlue &Co und nicht Ryanair und Wizz als Wettbewerber gesehen. Es gibt dazu unzählige Investorenpresentationen.

Und die eigene Kundschaft ist historisch eine mischung aus City-to-City Business und Leisure. 

 

Condor beschreibt sich selbt als "Deutschlands beliebtester Ferienflieger".

 

Finde deinen Fehler : Eurowings beschreibt sich nicht als Deutsch, Condor tut es, du assozieerst alles umgekehrt.

 

Betriebsblindheit?

 

 

 

Geschrieben
vor 49 Minuten schrieb oldblueeyes:

 

Eurowings beschreibt sich selbst als Tochter der Lufthansa Gruppe die Preis-Leistung P2P anbietet. Man beschreibt sich nicht als "Deutsch".

Die Positionierung war auch nie die eines Low Costers, man beschreibt sich selbst als Value Carrier ( das muss ja nicht billig heissen)  seit ca 2014 hat man JetBlue &Co und nicht Ryanair und Wizz als Wettbewerber gesehen. Es gibt dazu unzählige Investorenpresentationen.

Und die eigene Kundschaft ist historisch eine mischung aus City-to-City Business und Leisure. 

 

Condor beschreibt sich selbt als "Deutschlands beliebtester Ferienflieger".

 

Finde deinen Fehler : Eurowings beschreibt sich nicht als Deutsch, Condor tut es, du assozieerst alles umgekehrt.

 

Betriebsblindheit?

 

Mit "Deutschlands beliebtester Ferienflieger" hast du definitiv einen Punkt.

 

 

 

Aber was auf Investorenfolien steht, ist schön und gut. Aber das Problem bei Marketing(agenturen) ist häufig, dass sie weit weg von der Realität sind und Analysen meistens so durchführen, dass sie mathematisch korrekt sind und Modelle werden so aufgesetzt, dass die Agenturen weiter gebucht werden.

 

Die Realität erlebe ich jedoch regelmäßig in der Kabine (ich fliege deutlich mehr EW als DE).

Viele Menschen nehmen die Eurowings als Lufthansa Tochter wahr und somit als deutsch. Und zumindest auf meinen Flügen ist der Altersschnitt der Passagiere recht hoch verglichen zu den Low-Costern. Und häufig höre ich Sätze wie "hätte ich das gewusst, hätte ich auch Ryanair fliegen können" o.ä.

 

Mag sein, dass Marketing diese Kunden nicht als ihr Hauptsegment identifiziert. Aber das sind in der Regel die Kunden, die bereit sind mehr Geld für mehr Platz zu bezahlen (sitzen i.d.R. vorne) und eben auch für eine deutschsprachige Crew. Ich behaupte ein Großteil der restlichen Passagiere würden genauso auch mit Low-Costern fliegen, wenn es die Möglichkeit gäbe.

 

DE und EW sehen sich beide als "Value Carrier". Der eine mehr, der andere etwas weniger. Und ich persönlich sehe da die Abgrenzung zum Low Coster auch bei der Sprache. Und da hat Condor mit seinen Wet Lease Partnern und auch mit der Marabu die Nase vorn.

Dennoch: Hätte ich zum gleichen Preis die Wahl, würde ich persönlich (innereuropäisch) das EW Bordprodukt(!) bevorzugen.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 2 Stunden schrieb oldblueeyes:

 

Eurowings beschreibt sich selbst als Tochter der Lufthansa Gruppe die Preis-Leistung P2P anbietet. Man beschreibt sich nicht als "Deutsch".

[...]

Finde deinen Fehler : Eurowings beschreibt sich nicht als Deutsch, Condor tut es, du assozieerst alles umgekehrt.

Betriebsblindheit?

 

Wie erheiternd, dass man solche blind aus der Luft gegriffenen Behauptungen so einfach widerlegen kann:

 

 

 https://www.eurowings.com/de/informieren/ueber-uns/unternehmen.html

 

 

Zitat

Mit ihrem Value-Konzept geht die deutsche Airline dabei auf die Kernwünsche der Flugreisenden von heute ein: Flexibilität, bezahlbarer Komfort und Nachhaltigkeit.

 

 

 

 

https://www.eurowings.com/de/informieren/ueber-uns.html

 

Zitat

Eurowings wird als „der Heimat-Carrier“ in Nordrhein-Westfalen ein deutlich größeres und attraktiveres Streckennetz anbieten können als bisher - insbesondere in Düsseldorf, wo Eurowings Marktführer ist.

 

 

 

 

Bearbeitet von klotzi

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