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Das Thema, dass die Zahlungseingänge der Kunden angeblich auf einem Treuhand-Konto geparkt werden dürfen hatten wird doch schon mal, da sind wir auch nicht zu einem endgültigen Ergebnis gekommen. 
Die britische CAA bezieht Zahlungen der Kunden ausdrücklich in die Finanzplanung mit ein, also dürfen britische Airlines Kundengelder für ihr operatives Geschäft benutzen. Ist ja bei Banken nicht anderes: Wenn ich 100 EUR in Bar auf mein Konto zahle, habe ich einen Auszahlungsanspruch über 100 EUR gegen die Bank, aber die Bank legt die 100 nicht in den Tresor sondern zahlt sie dem nächsten Kunden aus. [Die Bank ist gesetzlich zur Bildung von Rücklagen verpflichtet.] So funktioniert das bei einem Flugticket auch. Ich erwerbe einen Transportanspruch gegen die Bank. Entsprechend ist der Betrag, den ich an die Airline zahle auf der Passivseite ausgewiesen. Solange das Geld bei der Airline ist, wird es auf der Aktiv-Seite ausgewiesen. Sobald die Airline damit irgendeine Rechnung bezahlt oder Kredite tilgt, reduziert sich der Posten. Bei Rechnungen entsteht entwender ein Aufwandsposten oder ein neuer Aktivposten. Bei Krediten sinkt ein Passivposten. Der Posten auf der Passivseite sinkt erst am Tag, an dem der Flug durchgeführt wird. Daraus entsteht ein Ertragsposten. Daher nennt man die Bilanz auch den Kräftespeicher des Unternehmens,

 

Das Risiko kann man schon aus der Bilanz lesen. Die Zahlungen der Kunden für noch nicht geleistete Flüge werden separat ausgewiesen. Genauso wie die Fälligkeiten der Finanzschulden und die liquiden Mittel.

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Im Prinzip so wie jowawe schreibt. In dem Moment, in dem das Geld bei der Airline eingeht, entsteht bei ihr eine Steuerschuld, die sie mit dem aktuellen Anmeldezeitraum zu begleichen hat. 

Im Prinzip wird das Leistungsversprechen der Airline als steuerbarer Vorfall eingestuft. In dem Moment, in dem die Airline die Leistung tatsächlich erbringt, erfolgt nur noch eine Airline-interne Transaktion. 

Kündigt der Kunde den Flug, liegt eine Änderung der Bemessungsgrundlage vor. Sprich die Airline holt sich die zuviel gezahlten Steuern zurück.

 

§13 Abs. 1 UStG

(1) Die Steuer entsteht

1. für Lieferungen und sonstige Leistungen
a) bei der Berechnung der Steuer nach vereinbarten Entgelten (§ 16 Abs. 1 Satz 1) mit Ablauf des Voranmeldungszeitraums, in dem die Leistungen ausgeführt worden sind. Das gilt auch für Teilleistungen. Sie liegen vor, wenn für bestimmte Teile einer wirtschaftlich teilbaren Leistung das Entgelt gesondert vereinbart wird. Wird das Entgelt oder ein Teil des Entgelts vereinnahmt, bevor die Leistung oder die Teilleistung ausgeführt worden ist, so entsteht insoweit die Steuer mit Ablauf des Voranmeldungszeitraums, in dem das Entgelt oder das Teilentgelt vereinnahmt worden ist,

 

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Das Thema, dass die Zahlungseingänge der Kunden angeblich auf einem Treuhand-Konto geparkt werden dürfen hatten wird doch schon mal, da sind wir auch nicht zu einem endgültigen Ergebnis gekommen. 

Die britische CAA bezieht Zahlungen der Kunden ausdrücklich in die Finanzplanung mit ein, also dürfen britische Airlines Kundengelder für ihr operatives Geschäft benutzen. Ist ja bei Banken nicht anderes: Wenn ich 100 EUR in Bar auf mein Konto zahle, habe ich einen Auszahlungsanspruch über 100 EUR gegen die Bank, aber die Bank legt die 100 nicht in den Tresor sondern zahlt sie dem nächsten Kunden aus. [Die Bank ist gesetzlich zur Bildung von Rücklagen verpflichtet.] So funktioniert das bei einem Flugticket auch. Ich erwerbe einen Transportanspruch gegen die Bank. Entsprechend ist der Betrag, den ich an die Airline zahle auf der Passivseite ausgewiesen. Solange das Geld bei der Airline ist, wird es auf der Aktiv-Seite ausgewiesen. Sobald die Airline damit irgendeine Rechnung bezahlt oder Kredite tilgt, reduziert sich der Posten. Bei Rechnungen entsteht entwender ein Aufwandsposten oder ein neuer Aktivposten. Bei Krediten sinkt ein Passivposten. Der Posten auf der Passivseite sinkt erst am Tag, an dem der Flug durchgeführt wird. Daraus entsteht ein Ertragsposten. Daher nennt man die Bilanz auch den Kräftespeicher des Unternehmens,

 

Das Risiko kann man schon aus der Bilanz lesen. Die Zahlungen der Kunden für noch nicht geleistete Flüge werden separat ausgewiesen. Genauso wie die Fälligkeiten der Finanzschulden und die liquiden Mittel.

Zeig mir doch bitte in der AB Bilanz in welcher Zeile ich die Kundenvorauszahlungen ersehen kann

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Mal kurzes Themawechsel , wenn ihr verzeiht:

Hab grad mal nach aktuellen Flugzeiten diesen Winter Ende Nov-Ende Dez auf TXL-SZG und zurück geschaut, und finde diese grad sehr suboptimal (samstags) .

Ex SZG gibt es samstags 2x TXL,06:20+15:00 ,aber ex TXL nur 1x am Nachmittag.

Zum einen ist es für WE-Besucher in SZG ex TXL zu spät,erst um 14:10 mit dem einzigen Tagesflug zu landen,zum anderen würden mich mal die Auslastungen/Buchungszahlen für die 2xA320 Flüge Sa. SZG-TXL interessieren. Lohnt sich dafür 2x samstags ein A320 ? Wäre nicht (im Interesse der Gäste ex TXL) EIN Flug Sa.morgens TXL-SZG-TXL besser,und mit dem A320 ,der in SZG von Fr.auf Sa. übernachtet,stellt man Sa.früh im Winter was besseres an (beispielsweise PMI1/7 aufrechterhalten,oder damit die 2 Flüge Q400 ersetzen DUS ) ?

Ich zumindest finde keine Flugzeit ,die zu mir passen würde (samstags früh TXL) Also bleibt nur Abflug am Freitag Nachmittag,und da kann man dann gleich zu EZY (SXF) wechseln,weil billiger...Vergleichen Flugplaner bei AB keine Flugzeiten mit anderen Airlines,um dann genau in die "Lücke" zu springen?

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In diesem Fall wohl ja.

 

Zielgruppe von AB ist hier nicht der Verkehr aus Berlin nach Salzburg (bzw. spielt nur eine untergeordnete Rolle), sondern umgekehrt den Verkehr aus Salzburg & Region incl. dem südöstlichen Bayern in das Drehkreuz und darüber hinaus zu bringen. Daher auch die passenden Flugzeiten in die Morgen- und die Nachmittagswelle.

 

Im Übrigen sind die Zeiten Samstags (Bettwechsel) für TXL-SZG - also Skitouristen - gar nicht so schlecht.

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@Luna, es wird Gründe haben. Wende Dich mit deinem Vorschlag doch direkt an AB - hier im Forum wird niemand die aflugzeiten ändern.

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D-ABXD steht defekt in JFK, dafür ist jetzt die Omni B777-200ER N846AX eingesprungen und fliegt die Paxe nach TXL. Ex TXL fliegt am Mittag dann der HiFly Malta A340-300 9H-TQM nach JFK zurück, nachdem er für Condor aktuell von SEZ nach FRA fliegt.

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D-ABXD steht defekt in JFK, dafür ist jetzt die Omni B777-200ER N846AX eingesprungen und fliegt die Paxe nach TXL. Ex TXL fliegt am Mittag dann der HiFly Malta A340-300 9H-TQM nach JFK zurück, nachdem er für Condor aktuell von SEZ nach FRA fliegt.

Und man muss anerkennen, dass AB sehr schnell eine Ersatzmaschine organisiert hat.

 

Der Flug JFK-TXL kam mit nur knapp 50 Minuten Verspätung heute morgen.

 

 

*** Pressemitteilung vom 10.11.2016 ***

 

Stefan Pichler weiter: „Das Langstreckengeschäft ist einer der zentralen Bausteine der ‚neuen airberlin‘, was sich durch die fortlaufende Erweiterung unseres Streckennetzes in die USA zeigt. Damit einhergehend werden sich dank der Fokussierung auf die Langstrecke und den Premium-Verkehr die Umsatzerlöse verbessern.

 

Zum Frühjahr 2017 erweitern wir deshalb unsere Langstreckenflotte um drei zusätzliche Flugzeuge des Typs A330-200. Dieser Ausbau sowie die Harmonisierung auf eine einheitliche Airbus-Flotte sind wichtige Schritte innerhalb unserer Neuausrichtung.“

http://www.airberlingroup.com/de/presse/pressemitteilungen/2016/11/10_Drittes-Quartal-im-Zeichen-der-Zukunftssicherung---Tiefgreifende-Umstrukturierung-von-airberlin-angesto-en------------

 

Bisher waren doch nur 2 zusätzliche A 332, nämlich D-ABXE und D-ABXF, bekannt.

 

Gibt es schon Hinweise, welche Maschine dann die potenzielle D-ABXG werden wird ?

 

Weitere bis zu 8 Maschinen sollten gemäß der Präsentation der 'neuen AB' bis 2019 kommen.

bearbeitet von cityshuttle

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D-ABXD steht defekt in JFK, dafür ist jetzt die Omni B777-200ER N846AX eingesprungen und fliegt die Paxe nach TXL. 

Grund, warum war die Maschine AOG?!

Die Maschine muss ja voll gebucht gewesen sein, um gleich eine B777-200ER zu mieten... Wundert mich, warum als OW-Partner nicht auf AA, AY, BA & Co. umgebucht hat...

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Vielleicht waren die auch voll?

 

Außerdem muss man hier etwas aufpassen. Für mich sieht es wie folgt aus: Die XD ging am Freitag AOG, da gab es m.W. keinen Subcharter. Evtl. wurde da auf OW umgebucht.

 

Am Samstag fiel DUS-JFK aus. Die Maschine aus TXL ging dann zurück nach DUS, die Omni dann nach TXL.

 

Insgesamt hat man da aus meiner Sicht ganz gut reagiert.

 

 

Weiß eigentlich jemand etwas zu D-ABXE und D-ABXF?

bearbeitet von crazzo

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Die Maschine muss ja voll gebucht gewesen sein, um gleich eine B777-200ER zu mieten...

 

Vielleicht gab es auf die Schnelle kein anderes von der Kapazität her passendes Fluggerät. Und da nimmt man dann halt das was alle Passagiere transportieren kann. So kam dann auch nen A340-300 zum Einsatz als Ersatz für AB.

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Grund soll eine defekte Tür sein. Was genau gemeint ist, weiß ich nicht, sprich ob der Türmechanismus defekt war oder ein Schaden von der Gangway oder einem Cateringfahrzeug der Verursacher war.

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Grund soll eine defekte Tür sein. Was genau gemeint ist, weiß ich nicht, sprich ob der Türmechanismus defekt war oder ein Schaden von der Gangway oder einem Cateringfahrzeug der Verursacher war.

Die Gangways soll sich wohl im Rückwärtsgang befunden haben, Ursache unbekannt.

 

Dabei soll es angeblich auch zu Verletzungen bei Passagieren gekommen sein, die einsteigen wollten.

 

***

 

Aktuell fliegt die D-ALPB als Ferry (BER120P) von DUS nach TXL, übernimmt AB 7248.

 

Neue Abflugzeit ist 15:15 statt 13:00.

bearbeitet von cityshuttle

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OT: Und die 9H-TQM ist heute Mittag ferry nach Amsterdam übergesetzt, um für TUI Nederlands zu fliegen, da dort eine B787 AOG ist. Aber der A340-300 ist mit der Gangway kollidiert und jetzt selber AOG... Austrian B767 springt ein.

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Ich bin heute morgen mit der 9H-TQM als AB7249 aus JFK nach TXL geflogen. Die Maschine kam gestern sogar pünktlich gegen 16:00 in JFK an, ist aber trotzdem mit nem Delay von 2 Stunden von 18:00 auf 20:00 angezeigt worden. Nach dem Boarding standen wir noch etwa 1 Stunde am Gate, weil ein Verladefahrzeug defekt war und erst vom Flugzeug weggeschleppt werden musste. Der eigentliche Start war dann um 21:18. Ankuft in TXL dann heute morgen mit etwa 3 Stunden Verspätung.

Insgesamt eine relativ unschöne Erfahrung mit AB während der gesamten Reise.

 

Beim Hinflug (am 16.11) von CGN über TXL nach JFK wurden wir schon in Köln aufgerufen und uns wurde mitgeteilt, dass wir auf LH umgebucht worden wären. Sind dann mit Lufthansa über MUC nach JFK. Leider hatte ich aber aufgegebenes Gepäck, welches laut der AB-Dame am Gate automatisch umgetaggt und in die LH-Maschine nach München geladen würde. Bei LH wussten die davon aber nichts, und so ist mein Gepäck in KÖln geblieben, wo es jetzt wohl noch immer liegt. Aufgrund der verspäteten Ankunft heute in TXL hab ich den Flug nach CGN von AB nicht mehr in Anspruch genommen sondern mir einen Bahnvoucher für die direkte Fahrt nach Hause von Berlin aus ausstellen lassen.

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Ich bin heute morgen mit der 9H-TQM als AB7249 aus JFK nach TXL geflogen. ...

 

Beim Hinflug (am 16.11) von CGN über TXL nach JFK wurden wir schon in Köln aufgerufen und uns wurde mitgeteilt, dass wir auf LH umgebucht worden wären. 

Sag mal, hatte der A340 IFE im Sitz?! Und was war der grund, dass man euch in CGN auf LH umgebucht hat?!

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Weiß jemand zufällig, wann die D-ALPC mal wieder aus der Wartung kommt um solche AOGs ggf. zu kompensieren? Scheint ja was größeres zu sein..

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Sag mal, hatte der A340 IFE im Sitz?! Und was war der grund, dass man euch in CGN auf LH umgebucht hat?!

Es gab weder IFE im Sitz, noch Bildschirme von der Decke. Darüber hinaus hatte ich mit Sitzreihe 28 noch das Pech, dass hinter mir eine Wand war und der Sitz sich nicht zurücklehnen lassen konnte. War also ein sehr entspannter Flug (wobei es mit eigenem Smartphone und NoiseCancellation Headphones eigentlich immer erträglich ist).

 

Warum wir (eine Gruppe von 5 plus noch ein paar andere mit Weiterflug nach JFK) auf LH umgebucht worden sind, habe ich auch nicht ganz verstanden. Der Flug (AB6498) wurde mit Verspätung angezeigt, und die Umsteigezeit hätte nicht gereicht. Im Endeffekt (laut FR24) war die Verspätung aber doch nicht so groß und wir hätten den Umstieg in Berlin auf AB7248 noch locker schaffen können. So hat es AB auf jeden Fall wohl ziemlich viel Geld gekostet, vor allem, da wir im SuperSundaySale gebucht hatten und nur ca. 300€ für HIn- und Rückflug zusammen bezahlt haben.

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