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Aktuelles zu TUIfly.com


Sabo

Empfohlene Beiträge

Es war eine gebuchte Pauschalreise mit Hinflug TUIfly und Rückflug Eurowings.

Diese Reise ist für uns nur leider komplett ausgefallen. Veranstalter hat den Reisepreis schon erstattet.

Mussten aber eine komplett neue Reise buchen.

Eine Reaktion seitens TUIfly bzw. vom Reiseveranstalter hat es noch nicht gegeben (Vorgang liegt beim Anwalt).

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Erhält TUIfly bzw. die TUI Group aktuell noch 737NGs? Laut Boeing finde ich zurzeit keine direkt bestellten mehr, nur noch 737MAX, aber kommen noch welche über Leasinggeber? Hat da jemand Informationen? 

 

Danke + Gruß

 

Dreamliner

 

PS: 73Gs gingen schon die eine oder andere an TUI Belgium von X3. Dort ist die Kapazität wohl von einigen Airports aus gut dimensioniert. (Siehe auch die E190er, die TUI Belgium fliegt.) 

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Es war eine gebuchte Pauschalreise mit Hinflug TUIfly und Rückflug Eurowings.

Diese Reise ist für uns nur leider komplett ausgefallen. Veranstalter hat den Reisepreis schon erstattet.

Mussten aber eine komplett neue Reise buchen.

Eine Reaktion seitens TUIfly bzw. vom Reiseveranstalter hat es noch nicht gegeben (Vorgang liegt beim Anwalt).

 

Hallo zusammen,

 

hier mal eine kleine Zwischeninfo.

 

Der Reiseveranstallter hat letzte Woche mitgeteilt das es sich um "höhere Gewalt" handelt und von dem Ausgleich der Reisepreisdifferenz Abstand nimmt.

 

TUIfly hat heute per E-Mail mitgeteilt das diese gerne eine "Zahlungsempfangsvollmacht" hätten und die Bearbeitung bis zu 6 Wochen dauern kann.

 

Habe schon im Internet nach Erfahrungsberichten von anderen Betroffenen gesucht, leider ohne Erfolg.

 

Gruß

 

D-ALPA

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1x BSL (teilweise nur Fr-So)
1x CGN
3x DUS

1x FKB (teilweise nur Fr-So)
4x FRA
4x HAJ
2x MUC
3x STR
= 19 Maschinen total (glaube 20 sollen es insgesamt im Winter werden)

Aber selbst die stationierten Maschinen haben diesmal doch einen recht schwachen Flugplan im Vergleich zu den letzten Jahren.
Außerdem wird es dieses Jahr kein LPA-Drehkreuz geben mit möglichen Weiterflügen zu den Kapverden, Marokko und den anderen Kanareninseln.
Also ja - man hat deutliche Überkapazitäten (noch mehr wie die letzten Winter).

Bearbeitet von derflo95
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  • 2 Wochen später...

Hallo zusammen,

 

heute ist dann auch mal eine Antwort von TUIfly bzgl. meine Fluggastrechte gekommen.

 

Wie die tolle TUIfly bereits damals über die Medien hat verkünden lassen, wird sich auf "höhere Gewalt" berufen und man es bedauert das unser Urlaub "ausgefallen" ist. Es tut denen alles ganz schreklich leid usw. usw. .... Man will nichts zahlen - Bumm Ende Aus.

 

Finde es echt frech, nicht mal ein Angebot aus Kulanz oder ähnliches. Ein Konzern wie TUI mach jährlich Millionen an Gewinn, aber um ein hausgemachtes Problem aus der Welt zu schaffen, dafür will man seinen Mann nicht stehen.

 

Die Tage mal den weiteren Weg besprechen. Habe leider immer noch keine anderen Leidgenossen gefunden.

 

War ein echt schöner Familienurlaub, aber für einen Tripreport hat es nicht gereicht ;-)

 

 

Gruß

 

D-ALPA

 

 

 

Hallo zusammen,

 

hier mal eine kleine Zwischeninfo.

 

Der Reiseveranstallter hat letzte Woche mitgeteilt das es sich um "höhere Gewalt" handelt und von dem Ausgleich der Reisepreisdifferenz Abstand nimmt.

 

TUIfly hat heute per E-Mail mitgeteilt das diese gerne eine "Zahlungsempfangsvollmacht" hätten und die Bearbeitung bis zu 6 Wochen dauern kann.

 

Habe schon im Internet nach Erfahrungsberichten von anderen Betroffenen gesucht, leider ohne Erfolg.

 

Gruß

 

D-ALPA

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  • 2 Wochen später...
  • 1 Monat später...

Hier gibt es jetzt eine der ersten Klageeinreichungen gegen TUI Fly

vor dem Amtsgericht Hannover, eingereicht 17.11.16: 

 

https://www.anwalt.de/rechtstipps/fluggastrecht-klage-auf-entschaedigungszahlung-gegen-tuifly-eingereicht_093451.html

 

Und jetzt kommen die Klagen geballt

http://www.airliners.de/nach-flugausfaellen-hunderte-klagen-tuifly/40502

Wenn die Gerichte die BGH-Entscheidung, dass Streiks außergewöhnliche Umstände sind, und die Chose bei TUIFly zwar als wilden Streik aber eben als Streik betrachten, dann haben die Kläger schlechte Karten.

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Ich war mit meiner Lebensgefährtin auf Hin- und Rückflug (Frankfurt <--> Corfu) vom wilden Streik der Tuifly Crews betroffen. Beide Mal wurden wir mit einer Ersatzmachine befördert, wobei die zeitliche Verzögerung mit 2,5 Stunden auf dem Hinflug in Ordnung war und auch das eingesetzte Fluggerät (767) und die Airline (Tintan Airways) keinen Anlass zur Klage gaben. Der Rückflug hatte dann ca. 9 Stunden Verspätung. Von einer gleichwertigen Airline (Olympus Airways) und gleichwertigen Fluggerät ( A321 SX-ABC) konnte auch keine Rede sein. Wir gehören normalerweise nicht zu den Leuten, die gleich nach Entschädigung rufen, aber nach dem Erlebnis wollten wir Tuifly bluten sehen. Abgesehen von den 9 Stunden ohne oder mit falscher Information, war das Fluggerät das schäbigste Stück Altmetal, in dass ich jemals steigen durfte. Wir haben den Fall an ein Portal aus Potsdam übergeben, da wir uns nicht auch noch mit der Tuifly auseinandersetzen wollten. Nach erster Ablehnung der Ansprüche durch Tuifly haben die Anwälte nach positiver Klageprüfung diese dann durchgesetzt. Wenn es einem um einen Denkzettel und nicht um die Höhe der Entschädingung (Abzug Anwaltskosten) geht, kann ich diesen Weg empfehlen.

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Typisch menschliches Verhalten. Man fühlt sich verletzt und nun muss jemand dafür bluten :D

Aber wer ist hier überhaupt der Schuldige?

Ausgelöst wurde der Streik wohl vom Cockpit- und Kabinenpersonal. Eigentlich müssten die den Schaden bezahlen. Aber die sind ja nicht haftbar zu machen. Also wird eben das Unternehmen verklagt. Anwälte beauftragen und fertig.

Das Ganze wird dann am Ende dazu führen, dass die Liebe zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer noch wesentlich harmonischer ablaufen wird.

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Ausgelöst wurde der Streik wohl vom Cockpit- und Kabinenpersonal.

Sicher? Meines Wissens nach wurde kurz zuvor in Rekordzeit einen neuen Tarifvertrag verhandelt und unterschrieben. Wenige Tage danach kamen dann die Fusionspläne ans Licht. Ein Schelm wer böses dabei denkt - gibt es doch ohne offene Tarifkonflikte eine Friedenspflicht. Über die Reaktion der Mitarbeiter lässt sich sicherlich streiten, dass wurde hier auch reichlich getan - aber Auslöser (nicht zu verwechseln mit der Ursache) war hier m.E. eher das desaströse Timing und eine hundsmiserabele Kommunikation von der Arbeitgeberseite.

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Typisch menschliches Verhalten. Man fühlt sich verletzt und nun muss jemand dafür bluten :D

Aber wer ist hier überhaupt der Schuldige?

Ausgelöst wurde der Streik wohl vom Cockpit- und Kabinenpersonal. Eigentlich müssten die den Schaden bezahlen. Aber die sind ja nicht haftbar zu machen. Also wird eben das Unternehmen verklagt. Anwälte beauftragen und fertig.

Das Ganze wird dann am Ende dazu führen, dass die Liebe zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer noch wesentlich harmonischer ablaufen wird.

 

Für mich war es eindeutig ein wilder Streik.

Eine unternehmerische Entscheidung, die zwischen den Anteilseignern noch in der Entscheidungsfindung war, wurde, so habe ich es noch in Erinnerung, durch die Presse in den Umlauf gebracht. Daraufhin hat der Betriebsrat zum Streik aufgerufen, der aber letztendlich auf eine ungewöhnlich hohe Anzahl von Krankmeldungen des fliegenden Personals hinauslief.

Leider habe ich durch einen längeren Auslandsaufenthalt die Fortsetzung des weiteren Ablaufs aus den Augen verloren, das war aber zum damaligen Zeitpunkt mein aktueller Stand, der sich nach meinen Recherchen bislang nicht wesentlich geändert hat.

So wie ich einige user verstanden habe, scheinen sich derzeit Gerichte damit zu beschäftigen; oder beziehen die sich ausschliesslich auf Entschädigungszahlungen?

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Sicher? Meines Wissens nach wurde kurz zuvor in Rekordzeit einen neuen Tarifvertrag verhandelt und unterschrieben. Wenige Tage danach kamen dann die Fusionspläne ans Licht. Ein Schelm wer böses dabei denkt - gibt es doch ohne offene Tarifkonflikte eine Friedenspflicht. Über die Reaktion der Mitarbeiter lässt sich sicherlich streiten, dass wurde hier auch reichlich getan - aber Auslöser (nicht zu verwechseln mit der Ursache) war hier m.E. eher das desaströse Timing und eine hundsmiserabele Kommunikation von der Arbeitgeberseite.

Da stimme ich dir leider vollkommen zu. Das wird leider hier außen vor gelassen. Bin mir aber sicher, dass man eventuell ein wenig anderst denken würde, wäre mal selber in der Situation....eklatante Managementfehler seitens des TUI Aufsichtsrates.

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  • 2 Wochen später...

Hallo zusammen,

 

mein Rechtsanwalt hat nun heute auch Klage beim Amsgericht btgl. der Fluggastrechte eingericht.

 

3x 400€ zzgl. Taxirechnung  vom Flughafen nach Hause.

 

Bin echt mal gespannt, wie lange unser Rechtssystem für die ersten Fälle braucht und etwas öffentlich gemacht wird.

 

Gruß

 

D-ALPA

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