TobiBER

Aktuelles zu Easyjet

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Was soll easyJet mit ner 737-Airline anfangen, das sie nicht auch selber in Deutschland machen kann? Nur ein deutsches AOC würde man sich doch auch billiger kaufen oder aufbauen können?

 

Man hat jemanden der 50%+1 Aktie hält, damit sollte es keine Probleme geben, dass der AOC-Betreiber ein EU-Unternehmen ist. Der Aufhänger sind ja die Verkehrsrechte, weniger der operative Betrieb.

 

Bei einem harten Brexit - ohne direkte Anschluss-Regelung ist UK Luftverkehrs-rechtlich Drittland, wie sagen wir Zimbabwe. Dann würden wieder die alten Luftverkehrsverträge zwischen UK und den 27 einzelnen Mitgliedsländern gelten. Zwischen UK und den USA würde dann wieder Bermuda II gelten. 

Mögliche Anschluss-Regelungen wären, dass UK auf eine extreme Open-Skies Politik umsteigt und jedem Land freie Rechte gewährt, wenn dies im Gegenzug geschieht. Oder UK stellt Antrag auf Mitgliedschaft im gemeinsamen Luftverkehrsmarkt. Dem müssten die übrigen Mitglieder einstimmig zustimmen.

 

Der operative Betrieb kann ja bestehen bleiben, eine homogene Flotte mit 47 Maschinen funktioniert ja, viel interessanter sind die Detailkenntnisse im deutschen Tourismus-Markt.

 

Der TUI-Deal soll unabhängig vom Eurowings-Deal sein. Es hieß im dazugehörigen Thread, dass TUI die Maschinen zurücknimmt. Entweder außerplanmäßig oder man hat den Vertrag auslaufen lassen, der aus einer fixen Laufzeit und zwei Optionen zur Verlängerung bestand.

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naja... gerade auf das vollintegrierte war Tui stolz. und das wird sicherlich auch weiterhin so bleiben... und tui selbst hat sich trotz Krise super geschlagen

...ich glaube kurz bis mittelfristig wird sich nicht viel ändern. langfristig könnte dann schon alles auf easyjet umgestellt werden.

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Erinnert an Maersk und Sterling.

 

Das war aber eine richtige Fusion zwischen Maersk Air und Sterling. Hier geht es aber nur um eine Beteiligung an TUIfly.

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Wie alt ist die "One Aviation" Strategie der TUI? Der Markt hat sich seitdem stark verändert. Die Alternative zu One Aviation hieß seinerzeit schon Verkauf der Airline. 

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Wie alt ist die "One Aviation" Strategie der TUI? Der Markt hat sich seitdem stark verändert. Die Alternative zu One Aviation hieß seinerzeit schon Verkauf der Airline. 

 

Aber macht dann aus TUI Konzern Sicht der Verkauf nur der deutschen TUIfly Sinn? Ich würde verstehen, wenn alle TUI Airlines in UK, BE,NL, DE, SE und FR verkauft werden. Löse ich nur einen Teil isoliert aus dem OneAviation Geflecht wird doch für den Rest alles "teurer" da ein Synergie-partner ausgeschieden wäre.

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Priorität dürften die Interessen von easyjet haben. Was sollen sie mit einem größeren Engagement beispielsweise an Thomson Airways unter Berücksichtigung des Brexit? Die Hauptflotte der TUI Airlines steht in Großbritannien. Die haben das gleiche Problem. 

Edited by emdebo

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für tui selbst macht es in der Tat wenig Sinn.. abwarten wie der Deal genau aussieht... könnte auch was sehr loses sein nur als Absicherung für easyjet

 

Warum wenig Sinn?

 

Kann in Zeiten hohen Airline-Wettbewerbs und zunehmende dynamischer Erstellung von Pauschalreisen eine gute Gelegenheit sein, mit der Strategie des vertikal integrierten Veranstalters zu brechen und die im internationalen (LCC-)Vergleich vermutlich zu teuer produzierende TUIFly loszuwerden.

 

Man muss sich mal vor Augen halten, dass Airlines wie Ryanair und easyJet (zusätzlich zu den klassischeren deutschen Urlaubsairlines) mittlerweile fast das gesamte Mittelmeer abdecken, und selbst beim Service sind kaum noch Lücken erkennbar. Will man da eine eigene TUIFly wirklich dauerhaft gegen antreten lassen, eine Airline, die (Spekulation!) wahrscheinlich Personalkosten hat, die noch auf alte Hapag Lloyd Tarifverträge aufbauen?

 

ist es nicht vielleicht in der Tat schlau, jetzt, wo es der Airline gerade vermutlich (noch) recht gut geht (auch wegen des billigen Sprits und des geringen Türkeianteils), diese "loszuwerden", wenn auch ggf nur zum Teil, und die Steuerung an Profis bei easyJet zu übertragen?

 

Und sollte am Tag X, irgendwann in der Zukunft, tatsächlich ein Engpass für TUI am Airline-Markt entstehen, kann man immer noch recht schnell und mit weniger Risiko wieder eigene Kapazitäten aufbauen, etwa in dem man durch eine Charterairline wie SunEXpress Germany (oder wen auch immer) Maschinen exklusiv betreiben lässt.

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Freunde, Freunde, es handelt sich bei diesem möglichen Deal nicht um den Verkauf von TUIfly an EasyJet, sondern nur um eine Beteiligung. Davon scheint sich Dame Carolyn ein  einfacheres Handling möglicher BREXIT-Folgen zu versprechen.

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Das ist durchaus möglich, sicher wäre ich mir aufgrund der Pressemeldung des managermagazins allerdings nicht. Bekanntlich macht easyjet keine halben Sachen und eine Minderheit an dem Unternehmen reicht ja nicht. Als gleichwertiger Partner ... Aber mal sehen, was passiert - und ob. 

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Immer diese Fixierung auf die Personalkosten. Ohne wirklich darüber nachzudenken, was dahinter steht.

Ob es Einstiegsgehälter von 10.000 EUR bei vueling sind, die in Spanien dank extremer Jugendarbeitslosigkeit hingenommen werden. Günstige Gehälter dank relativ niedriger Lebenskosten in Osteuropa. Brutto = Netto aufgrund von Lücken im internationalen Steuersystem bei Ryanair.

Ein (Easyjet) Pilot transportiert 26.384 Passagiere im Jahr und sichert der Airline einen Umsatz von 1,78m EUR. Das Haftungsrisiko aus seiner Arbeit liegt im dreistelligen Millionen-Bereich. Im Handel und der Industrie kriegt man niemanden zu den Konditionen, die sich manche Airlines vorstellen.

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Vielleicht habe ich mich missverständlich ausgedrückt. Es geht nicht nur um den Komplex Personal (auch wenn sicher auch). Die Hauptfrage, die sich eine TUI stellen muss, ist, warum man als Reiseveranstalter weiter eine Airline operieren sollte, wenn man sie nun ggf. loswerden kann (wenn auch nur zu 49,x%) an jemanden, der es besser kann. 

Edited by airevent

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One Aviation ist m.W. ca. 18 Monate alt. In der Presse wird gemutmaßt, dass die verleasten 14 Maschinen von AB an Easy weitergereicht werden könnten im Zuge einer Minderheitsbeteiligung.

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Und schon wieder steckt die VC dahinter und droht mit Arbeitskampfmaßnahmen. Haben die eigentlich nichts gelernt aus dem Desaster des 13. Streiks bei LH? Wenn EasyJet sich an der TUIflay beteiligen sollte, hat das überhaupt nichts mit Tarif-Themen zu tun, ist vielmehr eine unternehmerische Entscheidung, die nicht streikfähig ist.

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also praktisch anstatt air Berlin operated by tuifly dasselbe für easyjet... finde ich ganz gut, da easyjet sicherlich eine sicherere Option ist als AB. an die vertragsstruktuten wird man nicht rankommen. daher für alle eine win win situation .

Edited by kielerjung123

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Die TUI-Strategie besteht in der Investition in Steine: Hotels, Schiffe und eben auch Flugzeuge, weil genau damit, im Gegensatz zum Reisevermittlergeschäft, Geld verdient wird. Ein Anteilsverkauf würde die Strategie nach kürzester Zeit über den Haufen werfen.

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