Zum Inhalt springen
airliners.de

Aktuelles zur Deutschen Lufthansa AG


Empfohlene Beiträge

Geschrieben
vor 1 Minute schrieb tom aus l:

Richtig, wenn schon  " soziale Marktwirtschaft " . Und damit beende ich für mich dieses Thema.

Wobei sich auch dabei "sozial" nicht darauf bezieht, dass es ein soziales Bedürfnis / Grundrecht gibt unwirtschaftliche Flugverbindungen anzubieten.

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb tom aus l:

Darum schrieb ich "  n o c h  " vakant. Es ging mir darum auch mal in die Provinz zu schauen, auch dort kann man etwas

entwickeln.Wer 5 Mio pro Vorstandsmitglied als Boni überweisen kann, oder will, sollte den eigenen Heimatmarkt auch im

Auge behalten.Das würde ich dann als Leistung ansehen,wöfür es angemessen wäre derartige Geschenke zu vertei-

len.

Der Lübecker Passagier ist hervorragend angebunden - über einen Flughafen, der grade 70km vor der Haustür liegt und neben zahlreichen Hub-/P2P-Verbindungen von Drittcarriern zufällig eine der größten Basen der Lufthansa-Tochter Eurowings beherbergt. Im Ernst, die überwiegende Mehrheit der Deutschen wohnt Pi mal Daumen weniger als zweieinhalb Autostunden von einem großen Standort der Lufthansa-Gruppe entfernt (Pommerner und Oberfranken etwas weiter); ich würde den Heimatmarkt daher zwar nicht als ausgezeichnet, aber immer noch als gut angebunden bezeichnen. 

Geschrieben

Der eigentliche Heimatmarkt Deutschland ist erst dann vernünftig angebunden,wenn jeder der fünf deutschen Ballungsräume über angemessene Nonstop-Flugverbindungen in die Wirtschaftszentren dieser Welt verfügt.Dazu ist die Lufthansa leider nicht fähig,da sie als "alter weisser Mann" der europäischen Luftfahrt nur an ihr im internationalen Vergleich ohnehin zurückfallendes Hub in Frankfurt denkt.Aufgabe klar verfehlt,Boni sollte es für diese "Performance" der Lufthansa selbstverständlich keine geben.

Geschrieben
vor 15 Minuten schrieb AB123:

wenn jeder der fünf deutschen Ballungsräume über angemessene Nonstop-Flugverbindungen in die Wirtschaftszentren dieser Welt verfügt

a) Zählen auch nicht LH Verbindungen? Weil es gibt ja Verbindungen mit UA, DL usw. Dazu immer wieder die Umsteigeverbindungen und 

b) gibt es auch Wirtschaftszentren in Europa. Bspw. ab DUS komm ich gut mit der LH-Gruppe (EW) nach BCN, LHR usw. 

 

vor 16 Minuten schrieb AB123:

.Dazu ist die Lufthansa leider nicht fähig,da sie als "alter weisser Mann" der europäischen Luftfahrt nur an ihr im internationalen Vergleich ohnehin zurückfallendes Hub in Frankfurt denkt.

Wenn das so offensichtlich ist, dass die LH diese Airports vergisst und dort die Low-Hangings-Fruits nicht abgreift, was hindert dann andere ab diesen Airports Langstrecke zu fliegen? Sind die auch unfähig? 

Geschrieben
vor 4 Minuten schrieb d@ni!3l:

Wenn das so offensichtlich ist, dass die LH diese Airports vergisst und dort die Low-Hangings-Fruits nicht abgreift, was hindert dann andere ab diesen Airports Langstrecke zu fliegen? Sind die auch unfähig? 

Bestehende Luftverkehrsabkommen in erster Linie, weil es von vielen Ländern unmöglich ist weitere Flughäfen in Deutschland  anzufliegen. Nicht mehr und nicht weniger wollte ich hier zur Diskussion beitragen.

Geschrieben (bearbeitet)

Es steht fast jedem mehrheitlich europäischen Unternehmen zu ein AOC hier zu Gründen und/oder ab BER/STR/DUS/etc zu fliegen. Norse macht das bspw. in BER - läuft super was man so hört. X3 hat es geplant und das Projekt eingestellt. AzurAir hatte auch durchschlagenden Erfolg....

 

DE fliegt auch lieber ab FRA als ab der Fläche. Dabei wird denen doch - im Gegensatz zur LH - hier immer Verstand zugesprochen. LH hat dazu (unter eigener Marke) und unter der EW Marke Erfahrungen gesammelt. 

 

Was wisst ihr nur immer alle was alle anderen nicht wissen? Weil ein Wunschzettel ist dieser Thread ja nicht ;-) 

 

 

 

Bearbeitet von d@ni!3l
Streit entfernt
Geschrieben (bearbeitet)
vor 27 Minuten schrieb d@ni!3l:

Es steht jedem mehrheitlich europäischen Unternehmen zu ein AOC hier zu Gründen und/oder ab BER/STR/DUS/etc zu fliegen. Norse macht das bspw. in BER - läuft super was man so hört. X3 hat es geplant und das Projekt eingestellt. AzurAir hatte auch durchschlagenden Erfolg....

 

DE fliegt auch lieber ab FRA als ab der Fläche. Dabei wird denen doch - im Gegensatz zur LH - hier immer Verstand zugesprochen. LH hat dazu (unter eigener Marke) und unter der EW Marke Erfahrungen gesammelt. 

 

Was wisst ihr nur immer alle was alle anderen nicht wissen? 

Ich bezog mich aber nicht auf ein Unternehmen mit Sitz in Deutschland, sondern von Airlines aus vielen Ländern, die keine Verkehrsrechte nach Deutschland haben, weil die auf einen Standort begrenzt oder einfach bereits am Limit.

 

 

 

Bearbeitet von jubo14
Streit entfernt
Geschrieben (bearbeitet)

Gibt es EU Unternehmen für die das zutrifft und was man nicht (mit einem weiteren AOC, wie es Norwegian bspw. gemacht hat) umgehen kann?

Ansonsten ist auch diese Diskussion (die böse LH ist schuld, dass nicht jeder ab seinem Lieblingsairport nonstop überall hinfliegen kann) schon x-mal geführt. Leider sind diese troll-artigen, sich obsessiv wiederholenden Posts (und damit ist nicht Fluginfo gemeint), jedoch leider scheinbar kein Regelverstoß...

Bearbeitet von d@ni!3l
Geschrieben (bearbeitet)

Sorry, aber das was einige Armchair CEO's hier in diesem Forum so von sich geben, das geht teilweise ganz und gar nicht. 

Bei allem, was dieses LH Management - und das ist ja nicht nur Herr Spohr - in diesem Jahr richtig und falsch entschieden hat, standen 2 wesentliche Dinge: 1,5 Mrd. EUR Profit für das Unternehmen und die vollumfängliche Rückzahlung der Staatshilfen an die Bundesrepublik, die dabei ihrerseits noch knapp 725 Mio. EUR Gewinn an der Rettungs-Aktion gemacht hat. Es gab kein anderes Unternehmen, an dessen Corona-Rettung die Bundesrepublik so gut verdient hat wie an der Lufthansa. 

Mal zum Vergleich, die Regierung rettet gerade den Gasversorger Uniper mit 51 Mrd EUR. Dieses Geld ist quasi verheizt, niemand wird in Zukunft Uniper für 51 Mrd kaufen geschweige denn wird das Unternehmen jemals in der Lage sein, diese Staatshilfen aus Profits zurück zu zahlen.

Das heißt nicht, dass alles was bei der LH läuft perfekt ist. Aber vielleicht kann man mit diesen Argumenten die Diskussion mal auch mal ein wenig gerade rücken.

Bearbeitet von BU662
Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Fluginfo:

Bestehende Luftverkehrsabkommen in erster Linie, weil es von vielen Ländern unmöglich ist weitere Flughäfen in Deutschland  anzufliegen. Nicht mehr und nicht weniger wollte ich hier zur Diskussion beitragen.

Andersrum gesagt - was in der föderalen historisch einer kleinstaatlichen Tradition agierenden Bundesrepublik als " Zentrum" gilt ist für die Mehrheit der Länder Provinz.

 

 

Geschrieben

Kurzes Update:

Es werden mindestens 5 A380, die zurückkommen. Ob es ein Retrofit gibt, soll kommendes Jahr entschieden werden und soll maßgeblich von der Entwicklung bei den 77X abhängig sein. Spohr sagte aber, er sei sehr froh, dass sie zurückkommen.

ab Maschine 7 (meine ich), bekommen die 77X auch eine größere Businessclass.

 

Außerdem verhandelt man mit Boeing über Entschädigungen wegen der Verzögerungen. Hier scheint es auf weitere 787 (eventuell auch Whitetails) hinauszulaufen. Als nächstes mit neuen Fliegern sei dann OS dran. Ob die ex Hainan dahin gehen, ist unklar, wäre aber eine Option. Da fünf Maschinen aber zu wenig sind, ist das nicht das wahrscheinlichste Szenario. Eventuell werden dann auch diese 787 irgendwann mal umgebaut auf das Alegris Produkt. 

 

Man prüft ein bis zwei weitere A330 für SN. Denn man möchte (und muss wegen massiver operationelle Probleme), im kommenden Jahr vor allem außerhalb von FRA (und auch MUC) wachsen.

 

Die erste neue A359 kommt bestenfalls (!) im Dezember 2023.

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb BU662:

Sorry, aber das was einige Armchair CEO's hier in diesem Forum so von sich geben, das geht teilweise ganz und gar nicht. 

Bei allem, was dieses LH Management - und das ist ja nicht nur Herr Spohr - in diesem Jahr richtig und falsch entschieden hat, standen 2 wesentliche Dinge: 1,5 Mrd. EUR Profit für das Unternehmen und die vollumfängliche Rückzahlung der Staatshilfen an die Bundesrepublik, die dabei ihrerseits noch knapp 725 Mio. EUR Gewinn an der Rettungs-Aktion gemacht hat. Es gab kein anderes Unternehmen, an dessen Corona-Rettung die Bundesrepublik so gut verdient hat wie an der Lufthansa. 

Mal zum Vergleich, die Regierung rettet gerade den Gasversorger Uniper mit 51 Mrd EUR. Dieses Geld ist quasi verheizt, niemand wird in Zukunft Uniper für 51 Mrd kaufen geschweige denn wird das Unternehmen jemals in der Lage sein, diese Staatshilfen aus Profits zurück zu zahlen.

Das heißt nicht, dass alles was bei der LH läuft perfekt ist. Aber vielleicht kann man mit diesen Argumenten die Diskussion mal auch mal ein wenig gerade rücken.

 

Es wurden auch die Staatshilfen in der Schweiz und vor eine Woche in Belgien zurückgezahlt.

Geschrieben (bearbeitet)

Bei den Unmengen an 787, die noch immer in den USA herumstehen, dürfte sich schon was für die LHG finden lassen (sind schon die Westjet und LOT vergeben?), falls in FRA gewünscht.

Mit dem 777X "Desaster" wird man bei Boeing gar nicht anders können, als der LHG was zur Entschädigung hinzustellen und das nicht erst 2030.

 

Bearbeitet von muc-ro-szg
Geschrieben
vor 1 Minute schrieb oldblueeyes:

Vistara und Juneyao haben auf der Halde GE Engines. Norwegian sind RR.

Ah danke, falsch abgespeichert ;)


Wobei man die ja theoretisch sogar bei der 787 tauschen könnte... Wobei es ja auch kein Problem sein dürfte, die GEnx hat man auch an der 74H, die RR ja an den anderen 787... 

Geschrieben

Wenn die 380 einen Retrofit bekommen sollten, bleiben sie bis Ende des Jahrzehnts. Allerdings würden sie dann vermutlich eher die 744 in FRA ersetzen und dem 777x Programm ca 2 Jahre weitere Luft verschaffen.

Da auch die 359 Verspätungen haben - wir reden ja von ca 1 Jahr Netto in der Planung 10x350 in MUC zu stationieren wird man auch die 346 noch einige Zeit betreiben.

 

Bin gespannt ob die von ITA gesicherten 339 White Tails doch nicht hier und da eine Teilflottenlösung mit sich bringen.

Geschrieben
vor 16 Stunden schrieb XWB:

Es werden mindestens 5 A380, die zurückkommen.

Das sollte keine Überraschung sein. Und die Aktualisierung der Kabine auch nicht. 

 

Wenn die 380 einen Retrofit bekommen sollten, bleiben sie bis Ende des Jahrzehnts

Der Verbleib der A380 deckt sich mit der Laufzeit der Finanzierungsverträge , ist die Annahme, die ich treffen würde.

Geschrieben
vor 18 Stunden schrieb BU662:

Sorry, aber das was einige Armchair CEO's hier in diesem Forum so von sich geben, das geht teilweise ganz und gar nicht. 

Bei allem, was dieses LH Management - und das ist ja nicht nur Herr Spohr - in diesem Jahr richtig und falsch entschieden hat, standen 2 wesentliche Dinge: 1,5 Mrd. EUR Profit für das Unternehmen und die vollumfängliche Rückzahlung der Staatshilfen an die Bundesrepublik, die dabei ihrerseits noch knapp 725 Mio. EUR Gewinn an der Rettungs-Aktion gemacht hat. Es gab kein anderes Unternehmen, an dessen Corona-Rettung die Bundesrepublik so gut verdient hat wie an der Lufthansa. 

Mal zum Vergleich, die Regierung rettet gerade den Gasversorger Uniper mit 51 Mrd EUR. Dieses Geld ist quasi verheizt, niemand wird in Zukunft Uniper für 51 Mrd kaufen geschweige denn wird das Unternehmen jemals in der Lage sein, diese Staatshilfen aus Profits zurück zu zahlen.

Das heißt nicht, dass alles was bei der LH läuft perfekt ist. Aber vielleicht kann man mit diesen Argumenten die Diskussion mal auch mal ein wenig gerade rücken.

 

Die Annahme man hätte Geld verdient, also alles richtig gemacht und dürfe nicht kritisiert werden ist einfach falsch. 

Leider läuft bei der LH nur sehr sehr wenig perfekt. 

1,5 Mrd. EUR Ebit sind sicher eine gute Nachricht. Allerdings muss man auch betrachten, wieviel Geld aufgrund von falschen Entscheidungen nicht verdient wurde. 

Seien es die 600 Mio. Euro irregularity Kosten (verfehltes EBIT von dann geschätzten 2 Mrd. Euro), falsche Prognosen (Geschäftskunden kommen nie wieder, Premium wird nicht mehr gebraucht, A380 kommt nie wieder etc.), Aufbau einer defizitären Airline in Mitten einer Krise, Abbau von Kapazität (der sich auch ins nächste Jahr zieht, die Flotte unproduktiver macht und deutlich Marktanteile kosten wird), eine katastrophale Kundenbewertung, schlechte Mitarbeiterbewertung und vieles mehr….

Nicht nur wir Couch-CEOs haben Spohrs „schwächen“ erkannt, sondern eben auch Aufsichtsrat-Gremien, mit der Konsequenz, dass es zu einer Reorganisation des Aufgabenbereichs des Vorstandes und einer Stärkung der Eigenständigkeit des LHA Management kam. Übersetzt heißt das: Herr Spohr, seien sie bitte Konzernvorstand und unterlassen sie es die Airlines zu micromanagen.

 P.S. Die zeitnahe Rückzahlung der Staatshilfen, unter den Konditionen steigenden Zinses über Zeit, war kein cleverer Managerschachzug, sondern common sense.

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde Dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde Dich hier an.

Jetzt anmelden
×
×
  • Neu erstellen...