MatzeYYZ Geschrieben vor 4 Stunden Melden Geschrieben vor 4 Stunden vor 14 Minuten schrieb aib: Wenn es so einfach wäre. Die durch LH erzielten Yieds sind, trotz altem Produkt, marktüblich oder sogar höher. Es ist also schon ein Kostenproblem, dass sich da mit einfügt. Aber zerreißen werde ich Dich nicht. Das Streikrecht haben die MA und fertig. Richtig, wieviele Millionen sind den für das Aktuell vermasselte Produktrollover draufgegangen? Achja und der entgangene Yield für das was man nicht verkaufen kann. 1
Jochen Hansen Geschrieben vor 4 Stunden Melden Geschrieben vor 4 Stunden vor 54 Minuten schrieb BWE320: Lufthansa hat schon seit Jahren das Problem, dass keine vernünftige Beziehung zwischen Management und Arbeitnehmern besteht. Richtig, es kling auch wie Hohn, dass nun von Arbeitgeberseite kommt, dass man sich „konstruktiv zusammen setzen und verhandeln soll“ Also Liebe Lufthansa Geschäftsführung, man muss sich nur die Beiträge auf den UFO, VC Homepages anschauen, dort kann ausgiebig nachgelesen werden, wer nicht reden wollte etc. Da kann man nur alles Gute zum Geburtstag im Namen der Mitarbeiter wünschen. 2
Flugvorbereitung Geschrieben vor 3 Stunden Melden Geschrieben vor 3 Stunden vor 1 Stunde schrieb moddin: Und bei der zweiten Verhandlungsrunde für den Boden mit der Verdi ab morgen kommt die LH dann jetzt mit einem noch schlechteren Angebot um die Ecke, weil sie ja das Geld für den Streik brauchen? Bisher war der Vorschlag ja -3,6% Gehalt, und ne Dauer von 36 Monaten… immerhin haben sie drauf verzichtet, das Urlaubs- und Weihnachtsgeld streichen zu lassen, wie es ja vorab propagiert wurde. Ich hatte das nur im Buschfunk gehört. Aber im Prinzip kann man das Personal ja wirklich kaum mehr demotivieren - neben den ganzen internen Verfehlungen. 2
oldblueeyes Geschrieben vor 3 Stunden Melden Geschrieben vor 3 Stunden (bearbeitet) Es hilft nicht über Whataboutism zu versuchen sich die eigene Position zurechtbiegen zu können. Im Falle eines Arbeitskampfes reden wir von Interessen für alle Seiten, inkl. Beherrschung des Narrativs und der Deutungshochheit. Schauen wir aber die Gesamtlage an, wenn dies schon angesprochen wurde. Die Lufthansa hat kein Erlösproblem, sondern ein Kostenproblem wird immer im Raum gestellt. Die Zahlen könnten durchaus was anderes sagen. Bei den Kosten sind altbekannte Faktoren, dagegen wird aber auch gesteuert: - Flotte (wissen wir alle) Ownership+Op Cost+ Maintennace als Gesamtblock - Verwaltung - da wird aber bereits abgebaut Es gibt aber auch Kosten wir Irreg - zum einen nicht selbst verschuldet, zum anderen durch die Streikenden direkt verschuldet - je mehr das zunimmt, desto mehr Sicherheitspuffer wird man unternehmerisch auch einbauen müssen - sprich Kosten reduzieren. Kommen wir zu den Personalkosten: - bezogen auf alle Airlines und das Gesamtpersonal, hat man 2024 vs 23 einen Kostenanstieg von 11% , bei nur 5% mehr Erlöse - hier ist man auf Gesamtkonzernebene von den hohen Tarifabschlüsse der Vorjahre betroffen - bei der Lufthansa sind die Personalkosten nicht besonders aufgelistet, aber bei nur 2% mehr Ertrag wachsen die operativen Aufwendungen um 8%; mit Ausnahme von Eurowings und Brussels ist das Bild auch bei Swiss und Austrian gleich; wir können da uU auch von einer Yieldschwäche reden und wieder laufen die Kosten davon - 2025 sieht das Bild ähnlich aus - 9 Monate, auf Konzernebene, 3% mehr Erlöse, 7% Wachstum der Personalkosten Rein kaufmännisch, es gibt nur das zu verteilen was erwirtschaftet wird; alles andere ist eine Erosion der Geschäftsgrundlage. Erinnern wir uns was vereinbarrt wurde : 2023 gab es je nach Tarifstufe mindesten 9% und 2024 wurden die 16% über 3 Jahre vereinbart, also um die 5% jährlich. 25% über 4 Jahre ist eine Grösse die auch genannt werden kann. Auf der anderen Seite, wenn es um die Kostenseite geht, wenn die Personalkosten Like-for-like bei der LH City 40% niedriger sind, dann spricht das auch eine eindeutige Sprache als Spiegelbild des Marktes. Man kann es nicht nur auf Einstiegstarifstuden schieben ( diese Mitnahmeeffkte gibt es ohne Zweifel auch), sondern ergibt sich aus allen Elemente die für den Arbeitgeber die Kosten darstellen. Das LH City das Europageschäft übernehmen sollte, ist angesichts des Kostendeltas und der Marktrealität auf der Kurzstrecke die von P2P Anbieter dominiert wird, eine Notwendigkeit. An sich ist man bei der LH in typisch Deutscher Manier immer scheu dabei diese Wahrheiten direkt zu kommunizieren und schnell umzusetzen und dementsprechend tauchen solche Themen endlos auf. Bearbeitet vor 3 Stunden von oldblueeyes 3
Corey Geschrieben vor 3 Stunden Melden Geschrieben vor 3 Stunden Ich würde da die Gewerkschaften aber auch nicht ganz aus der Verantwortung lassen. Ja, Mitbestimmung ist ein wichtiges Gut in Deutschland, aber ich habe meine Zweifel ob da wirklich immer die Mitarbeiterinteressen im Vordergrund stehen. Da wird im Falle des Cockpits durch die Vormachtstellung sehr viel Clientel-Politik betrieben. Aus meiner Sicht völlig unverhältnismäßig und ohne Rücksicht auf andere Beschäftigsgruppen. Im Fall der Kabine habe ich das Gefühl, das man die aktuelle Lage und Notwendigkeit zur Veränderung nicht sieht und auf Jahrzehntealten Privilegien besteht. Da keine echte Konsensfähigkeit erkennbar ist, abeitet das Management natürlich konsequent mit neuen AOC-Gründungen dagegen. Völlig nachvollziehbar und nein, ich finde das auch nicht gut Man schafft es seit Jahren nicht, gemeinsam eine einvernehmliche und dauerhafte Lösung zu finden. Das ist ein Problem unserer aktuellen Zeit. Es wird immer in Schwarz-Weiß gedacht, alles dazwischen ist undenkbar. Das fängt bei fleischfreien Essen an, geht bei sinnfreien MUC-FRA Standortdiskussionen hier im Forum weiter, und endet eben nicht zuletzt bei festgefahrenen Verhandlungen und dem Bestehen auf Maximalpositionen ohne erkennbaren beidseitigen Einigungswillen zum Wohle aller (!) Mitarbeiten des Konzerns. Das dann zusätzlich noch mehrer Kleingewerkschaften in den jeweiligen Beschäftigungsgruppen um die Vormachtstellung kämpfen macht die Sache noch zusätzlich unnötig komplex. Offizieller Streikgrund und eigentliche Ursache des Streiks sind übrigens auch noch mal 2 Paar Schuhe. Am Ende verlieren eben alle. Mitarbeitende und Kunden. Es ist zum kotzen.
Flugvorbereitung Geschrieben vor 3 Stunden Melden Geschrieben vor 3 Stunden Gerade eben schrieb oldblueeyes: Es hilft nicht über Whataboutism zu versuchen sich die eigene Position zurechtbiegen zu können. Im Falle eines Arbeitskampes reden wir von Interessen für alle Seiten, inkl. Beherrschung des Narrativs und der Deutungshochheit. Schauen wir aber die Gesamtlage an, wenn dies schon angesprochen wurde. Die Lufthansa hat kein Erlösproblem, sondern ein Kostenproblem wird immer im Raum gestellt. Schauen wir uns alles näher an. Bei den Kosten sind altbekannte Faktoren, dagegen wird aber auch gesteuert: - Flotte (wissen wir alle) Ownership+Op Cost+ Maintennace als Gesamtblock - Verwaltung - da wird aber bereits abgebaut Es gibt aber auch Kosten wir Irreg - zum einen nicht selbst verschuldet, zum anderen durch die Streikenden direkt verschuldet - je mehr das zunimmt, desto mehr Sicherheitspuffer wird man unternehmerisch auch einbauen müssen - sprich Kosten reduzieren. Kommen wir zu den Personalkosten: - bezogen auf alle Airlines und das Gesamtpersonal, hat man 2024 vs 23 einen Kostenanstieg von 11% , bei nur 5% mehr Erlöse - hier ist man auf Gesamtkonzernebene von den hohen Tarifabschlüsse der Vorjahre betroffen - bei der Lufthansa sind die Personalkosten nicht besonders aufgelistet, aber bei nur 2% mehr Ertrag wachsen die operativen Aufwendungen um 8%; mit Ausnahme von Eurowings und Brussels ist das Bild auch bei Swiss und Austrian gleich; wir können da uU auch von einer Yieldschwäche reden und wieder laufen die Kosten davon Rein kaufmännisch, es gibt nur das zu verteilen was erwirtschaftet wird; alles andere ist eine Erosion der Geschäftsgrundlage. Erinnern wir uns was vereinbarrt wurde : 2023 gab es je nach Tarifstufe mindesten 9% und 2024 wurden die 16% über 3 Jahre vereinbart, also um die 5% jährlich. 25% über 4 Jahre ist eine Grösse die auch genannt werden kann. Auf der anderen Seite, wenn es um die Kostenseite geht, wenn die Personalkosten Like-for-like bei der LH City 40% niedriger sind, dann spricht das auch eine eindeutige Sprache als Spiegelbild des Marktes. Man kann es nicht nur auf Einstiegstarifstuden schieben ( diese Mitnahmeeffkte gibt es ohne Zweifel auch), sondern ergibt sich aus allen Elemente die für den Arbeitgeber die Kosten darstellen. Das LH City das Europageschäft übernehmen sollte, ist angesichts des Kostendeltas und der Marktrealität auf der Kurzstrecke die von P2P Anbieter dominiert wird, eine Notwendigkeit. An sich ist man bei der LH in typisch Deutscher Manier immer scheu dabei diese Wahrheiten direkt zu kommunizieren und schnell umzusetzen und dementsprechend tauchen solche Themen endlos auf. Schöner ChatGPT-Beitrag. Aus der Realität - und den Aussagen des ehemaligen COO der Lufthansa ("wir verdienen auf den Asien-Strecken kein Geld") - kann man in Anbetracht der Rekordgewinne von Emirates, Cathay Pacific, All Nippon Airways und Japan Airlines (die im übrigen alle auch nicht durch Russland, aber auch nicht mit Jumbo-Jets fliegen) ableiten, dass sich Geld verdienen lässt. Und das mit besserem Service, modernen Flugzeugen und modernen Kabinen. Da wird die biedere, unbeliebte und unübersichtliche Melk-Kuh Allegris auch nichts dran ändern. Das Geld wird im mittleren Management und aufwärts verbrannt. Schlechte Abläufe, schlechte Prozesse, schlechte Beschaffung, veraltete Flotte, ... Alleine die Tatsache dass das (noch) Marktführer-Flugplansystem in der neuen Version abgeschaltet werden musste, weil es derart schlecht ist, spricht Bände. Und das man dafür Millionen versenkt hat. LIDO IFS kauft nur noch, wer ganz tief im Lobby-Sumpf steckt und keinen Slot bei FlightKeys bekommen hat. Die Verfehlungen, egal ob bei Personal oder Material sind endlos lang und die gesamte Führungsebene versucht sich kramphaft den Arsch zu retten. Man kann nur hoffen, dass es bald endlich richtig knallt. Spätestens wenn die Amerikaner auf dem P2P-Segment richtig Druck mit ihren ganzen A321XLR, A330neo und Co. in Direktverbindungen machen läuft der Laden sowieso an die Wand. Dennn wie der der damalige COO so schön gesagt: Der Nordatlanik ist das "Klumpenrisiko". Wenn der abbaut, dann geht's im freien Fall bergab. vor 7 Minuten schrieb Corey: Ich würde da die Gewerkschaften aber auch nicht ganz aus der Verantwortung lassen. Ja, Mitbestimmung ist ein wichtiges Gut in Deutschland, aber ich habe meine Zweifel ob da wirklich immer die Mitarbeiterinteressen im Vordergrund stehen. Da wird im Falle des Cockpits durch die Vormachtstellung sehr viel Clientel-Politik betrieben. Aus meiner Sicht völlig unverhältnismäßig und ohne Rücksicht auf andere Beschäftigsgruppen. Im Fall der Kabine habe ich das Gefühl, das man die aktuelle Lage und Notwendigkeit zur Veränderung nicht sieht und auf Jahrzehntealten Privilegien besteht. Da keine echte Konsensfähigkeit erkennbar ist, abeitet das Management natürlich konsequent mit neuen AOC-Gründungen dagegen. Völlig nachvollziehbar und nein, ich finde das auch nicht gut Man schafft es seit Jahren nicht, gemeinsam eine einvernehmliche und dauerhafte Lösung zu finden. Das ist ein Problem unserer aktuellen Zeit. Es wird immer in Schwarz-Weiß gedacht, alles dazwischen ist undenkbar. Das fängt bei fleischfreien Essen an, geht bei sinnfreien MUC-FRA Standortdiskussionen hier im Forum weiter, und endet eben nicht zuletzt bei festgefahrenen Verhandlungen und dem Bestehen auf Maximalpositionen ohne erkennbaren beidseitigen Einigungswillen zum Wohle aller (!) Mitarbeiten des Konzerns. Das dann zusätzlich noch mehrer Kleingewerkschaften in den jeweiligen Beschäftigungsgruppen um die Vormachtstellung kämpfen macht die Sache noch zusätzlich unnötig komplex. Offizieller Streikgrund und eigentliche Ursache des Streiks sind übrigens auch noch mal 2 Paar Schuhe. Am Ende verlieren eben alle. Mitarbeitende und Kunden. Es ist zum kotzen. Ich wüsste gar nicht, wo man als Mitarbeiter denn noch etwas zu gewinnen hat. Die Kernmarke wird ausgehöhlt und die Zukunftsperspektive ist doch der tarifliche Abstieg. In Zukunft wird man sich - sobald die Kernmarke runtergewirtschaftet ist - in kleineren Randmarken wiederfinden. Für jeden Zweck ein AOC. Divide et impera. Und jede Gesellschaft spielt man gegeneinander aus. Verwaltung bis zum Abwinken. Und alle anderen lachen uns dafür aus. 4
oldblueeyes Geschrieben vor 3 Stunden Melden Geschrieben vor 3 Stunden Ich muss dich enttäuschen , ich hatte es selbst geschrieben. Du musst mir nicht zustimmen, ein Forum ist dafür da unterschiedliche Meinungen und Sichtweisen einzubinden, ohne Anspruch das die eigene Position die richtige ist. 1
Flugvorbereitung Geschrieben vor 3 Stunden Melden Geschrieben vor 3 Stunden Gerade eben schrieb oldblueeyes: Ich muss dich enttäuschen , ich hatte es selbst geschrieben. Du musst mir nicht zustimmen, ein Forum ist dafür da unterschiedliche Meinungen und Sichtweisen einzubinden, ohne Anspruch das die eigene Position die richtige ist. Ich weiß, ich weiß. ChatGPT schreibt anders. Ansonsten alles schön aus dem Handelsblatt ohne jegliche Perspektive aus der Arbeitnehmerseite. Wir kommen hier sowieso nicht zusammen, aber passt schon!
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