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Aktuelles zur Deutschen Lufthansa AG


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Geschrieben

Auch interessant, es ist Montag bald 10:00 Uhr und von der Geschäftsleitung des MUC bislang keinerlei Reaktion auf die Vorfälle vom Freitagabend… Nach dem operativen Armutszeugnis jetzt also auch noch ein kommunikatives Abtauchen. Naja, der „Maggus“ wird’s scho richten.

Geschrieben (bearbeitet)

Also anscheinend gab es ja noch ein paar freie Gates am Satelliten des T2.

Besser im Terminal (auch wenn man da nicht wegkommt ) als im Flieger oder gab's es auch keinen einzigen der eine Brücke oder Treppe bedienen konnte? 

Oder wollte man die zu späterer Stunde dann etwa wegen den morgentlichen Langstrecken frei lassen (das glaube ich ja hoffentlich nicht).

Bearbeitet von sportybo
Geschrieben

Ich habe gerade den Flughafen angerufen und wollte mich über diese Angelegenheit beschweren. Dort hat man mir inoffiziell gesagt, dass es eine Entscheidung der Lufthansa war, die Personen nicht wieder aus dem Flieger rauszulassen. Der Flughafen hätte angeblich gewisse "Notdienste" zur Verfügung gehabt. Den Wahrheitsgehalt dieser Aussage kann ich nicht beurteilen. Ich bin echt darauf gespannt, was LH und Flughafen in ihren Pressemeldungen hier rausgeben...

 

Grundsätzlich klingt das aber plausibel, so spart man sich z.B. Hotel- und Verpflegungskosten. 

Geschrieben
vor 3 Minuten schrieb sportybo:

Also anscheinend gab es ja noch ein paar freie Gates am Satelliten des T2 - sollten die vielleicht frei bleiben für die morgendlichen Langstrecken?

Besser im Terminal (auch wenn man da nicht wegkommt ) als im Flieger! Brücke hätte ja nicht mal bedient werden müssen! 

Dann hätte man aber Fahrer für die Treppen und den Schlepper gebraucht. Und ggf. Hat man dann auch noch Probleme mit der Grenze, ich erinnere mich an eine Ankunft in Frankfurt, Condor 757 aus Gran Canaria. Wir wurden an B4X gestellt (Abflug am nächsten Morgen nach Antalya), Brücke ging ans Flugzeug, aber dann wurde festgestellt, dass das ja im nicht Schengen Bereich ist, also eine Treppe hinten dran und 272 Fluggäste mit Bussen zur "Ankunft Schengen West" gefahren. Das hat auch eine halbe Stunde gedauert, bis man um 23 Uhr genügend Busse gefunden hatte und die PAX dann zur richtigen Tür gebracht hat. 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 39 Minuten schrieb Guenni:

dass es eine Entscheidung der Lufthansa war, die Personen nicht wieder aus dem Flieger rauszulassen. Der Flughafen hätte angeblich gewisse "Notdienste" zur Verfügung gehabt.

🤣 Wie geil ist das denn? Jetzt schiebt‘s Einer wieder dem Anderen zu… 😂🤦🏻‍♂️🤦🏻‍♂️

vor 34 Minuten schrieb VonPelt:

Dann hätte man aber Fahrer für die Treppen und den Schlepper gebraucht. Und ggf. Hat man dann auch noch Probleme mit der Grenze,

Wenn der Flieger gleich zum T2 Satelliten gerollt wäre, brauchst Du auch nichts umzuziehen. Lieber lasse ich die Paxe im Satelliten raus, organisiere dort kurzfristig ein paar Feldbetten und Decken (idealerweise vielleicht noch ein paar Snacks), als dass ich die „Meute“ im engen Flieger ausharren lasse. Einreisen müssen sie ja nicht unbedingt, somit auch kein Problem mit BuPol. 

Bearbeitet von jetstream
Geschrieben
vor 50 Minuten schrieb sportybo:

Also anscheinend gab es ja noch ein paar freie Gates am Satelliten des T2.

Besser im Terminal (auch wenn man da nicht wegkommt ) als im Flieger oder gab's es auch keinen einzigen der eine Brücke oder Treppe bedienen konnte? 

Oder wollte man die zu späterer Stunde dann etwa wegen den morgentlichen Langstrecken frei lassen (das glaube ich ja hoffentlich nicht).


Der Satellit war wie erwähnt bereits geschlossen. Sprich keine Menschenseele mehr im Gebäude, somit hätte niemand die Türen am Ende des Fingers aufsperren können, und die Gäste hätten sich raussuchen können, ob im warmen Flieger sitzen oder im kalten Finger stehen. Die Busfahrer kommen eher, als dass der Satellit öffnet. Daher die Entscheidung, die Flieger auf Remote parken zu lassen.

Geschrieben
vor 44 Minuten schrieb VonPelt:

Wir wurden an B4X gestellt (Abflug am nächsten Morgen nach Antalya), Brücke ging ans Flugzeug, aber dann wurde festgestellt, dass das ja im nicht Schengen Bereich ist, also eine Treppe hinten dran und 272 Fluggäste mit Bussen zur "Ankunft Schengen West" gefahren. Das hat auch eine halbe Stunde gedauert, bis man um 23 Uhr genügend Busse gefunden hatte und die PAX dann zur richtigen Tür gebracht hat. 

 

Das es etwas länger dauert bis man Busse für 272 PAX organisiert, die eigentlich nicht eingeplant waren ist dann doch etwas anderes als die Aktion in München.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 31 Minuten schrieb moddin:

Der Satellit war wie erwähnt bereits geschlossen.

Laut dem MUC-Forum wird der Satellit nicht „geschlossen“, sondern lediglich der Pendelzug zum Hauptgebäude verkehrt nicht mehr. Ein Problem, was auch kurzfristig lösbar sein sollte (trotz üblicherweise stattfindenden Wartungsarbeiten). Im Zweifelsfall shuttle ich einen Brückenfahrer schnell rüber. Mit ein paar Feldbetten und Decken wäre es im Gebäude sicherlich angenehmer als im engen Flieger …

Bearbeitet von jetstream
Geschrieben (bearbeitet)
vor 1 Minute schrieb jetstream:

Laut dem MUC-Forum wird der Satellit nicht „geschlossen“, sondern lediglich der Pendelzug zum Hauptgebäude verkehrt nicht mehr. Ein Problem, was auch kurzfristig lösbar sein sollte (trotz üblicherweise stattfindenden Wartungsarbeiten). Im Zweifelsfall shuttle ich einen Brückenfahrer schnell rüber. 


Wie kommen denn die Mitarbeiter in den Satelliten? Richtig, mit dem PTS. Die haben alle nur einen gelben FMG-Ausweis da oben, sprich Sicherheitsbereich, aber keine Vorfeldberechtigung. Für zusätzlich Vorfeld brauchst du den roten FMG-Ausweis.

Bearbeitet von moddin
Geschrieben (bearbeitet)
vor 35 Minuten schrieb moddin:


Der Satellit war wie erwähnt bereits geschlossen. Sprich keine Menschenseele mehr im Gebäude, somit hätte niemand die Türen am Ende des Fingers aufsperren können, und die Gäste hätten sich raussuchen können,...

Habe ich verstanden, aber das man da nix organisieren konnte ist armselig wie hier ja mehrfach bereits erwähnt.

Es handelt sich ja um MUC und nicht Lübeck.

Bearbeitet von sportybo
Geschrieben (bearbeitet)
vor 1 Minute schrieb moddin:

Wie kommen denn die Mitarbeiter in den Satelliten? Richtig, mit dem PTS. Die haben alle nur einen gelben FMG-Ausweis da oben, sprich Sicherheitsbereich, aber keine Vorfeldberechtigung. Dafür brauchst du den roten FMG-Ausweis.

Dann (re)aktiviere ich den PTS halt. Das kann doch wohl kein Hexenwerk sein. 
Das mit den Zugangsberechtigungen scheint ebenfalls ein MUC-internes Problem zu sein. In FRA haben die Brückenfahrer einen gelben Fraport-Ausweis, der ihnen den Zugang sowohl in den Sicherheitsbereich als auch auf das Vorfeld erlaubt. 

Bearbeitet von jetstream
Geschrieben (bearbeitet)
vor 46 Minuten schrieb moddin:


Wie kommen denn die Mitarbeiter in den Satelliten? Richtig, mit dem PTS. Die haben alle nur einen gelben FMG-Ausweis da oben, sprich Sicherheitsbereich, aber keine Vorfeldberechtigung. Für zusätzlich Vorfeld brauchst du den roten FMG-Ausweis.

Ich glaube Du brauchst hier keinen FMG-Mitarbeiter - die Betonung liegt auf "Arbeiter" schützen oder argumentativ verteidigen, in dem Du uns erklärst, warum und was an dem besagten Abend/Nacht nicht funktionieren konnte.

Die hier geäußerte Kritik richtet sich doch an das augenscheinlich inkompetente Management des Flughafen München (und möglicherweise der Lufthansa) und nicht an die Busfahrer, Türaufsperrer, Aufpasser, Schlepperfahrer bzw. deren direkte Vorgesetzte. Diese können in meinen Augen gar nichts für die Situation in besagter Nacht. 

Bearbeitet von Guenni
Geschrieben

Der Flughafen München hat sich geäußert.

Zitat

Aufgrund der außergewöhnlichen Wetterlage mussten diese Flugzeuge jedoch unvorhergesehen umkehren. Hintergrund war, dass starker, nasser Schneefall zu überdurchschnittlich langen Enteisungszeiten sowie kurzfristig notwendige Schließungen der Start- und Landebahnen zur Schneeräumung führte. Deshalb konnte bei den betroffenen Maschinen das Zeitlimit bis 1 Uhr nicht eingehalten werden.

Die verfügbare Terminalkapazität war aufgrund der im Tagesverlauf erfolgten Annullierungen mit abgestellten Flugzeugen bereits belegt, weshalb die spät zurückkehrenden Flugzeuge auf Außenpositionen abgestellt werden mussten.

Aufgrund der nächtlichen Uhrzeit und Defiziten bei der Kommunikation war der Busverkehr stark eingeschränkt. Es bestand zu keiner Zeit Gefahr für die Fluggäste. Die Passagiere wurden in den Flugzeugen von den Airlines bestmöglich versorgt.

https://www.munich-airport.de/presse-statement-zum-vorfall-in-der-nacht-von-19-auf-20-februar-2026-38695320

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb jetstream:

Dann (re)aktiviere ich den PTS halt. Das kann doch wohl kein Hexenwerk sein. 
Das mit den Zugangsberechtigungen scheint ebenfalls ein MUC-internes Problem zu sein. In FRA haben die Brückenfahrer einen gelben Fraport-Ausweis, der ihnen den Zugang sowohl in den Sicherheitsbereich als auch auf das Vorfeld erlaubt. 


Es geht nicht um die Brückenfahrer. Das sind alles Leute, die Apron arbeiten, und neben Treppenfahren, Loading auch die Brücken fahren. Aber die Tür am Ende der Brücke ins Gebäude, die wird vom Gate Agent bedient. Und der kommt eben nicht auf‘s Vorfeld, der benötigt den PTS.

 

vor 1 Stunde schrieb sportybo:

Habe ich verstanden, aber das man da nix organisieren konnte ist armselig wie hier ja mehrfach bereits erwähnt.

Es handelt sich ja um MUC und nicht Lübeck.

 

Ich weiß nicht, was im Hintergrund gelaufen ist. Ich weiß nur von Bekannten sowohl bei Verkehrsleitung als auch Apron Control, dass die alles andere als Happy mit den Entscheidungen von Oben waren.

Geschrieben

Die Lufthansa hat ihr Wording dann auch mal angepasst… da wurde der Druck doch etwas groß. 

 

Wir bitten all unsere Gäste für diese unzumutbare Situation ausdrücklich um Entschuldigung. (...) Lufthansa hat noch am Freitag mit den betroffenen Passagieren Kontakt aufgenommen. Die Gäste erhalten entsprechende Entschädigungszahlungen.

 

https://m.bild.de/regional/muenchen/600-passagiere-gefangen-flughafen-muenchen-gibt-fehler-zu-699c495abf293b0308820f7b

Geschrieben
vor 34 Minuten schrieb XWB:

Die Lufthansa hat ihr Wording dann auch mal angepasst… da wurde der Druck doch etwas groß. 

 

Wir bitten all unsere Gäste für diese unzumutbare Situation ausdrücklich um Entschuldigung. (...) Lufthansa hat noch am Freitag mit den betroffenen Passagieren Kontakt aufgenommen. Die Gäste erhalten entsprechende Entschädigungszahlungen.

 

https://m.bild.de/regional/muenchen/600-passagiere-gefangen-flughafen-muenchen-gibt-fehler-zu-699c495abf293b0308820f7b


Verwandte von mir waren vor einigen Jahren mal mit kleinem Kind für 6h in einer Small Planet Maschine in Frankfurt gefangen. Die haben sich für die „Unannehmlichkeiten“ mit Rechtsschutz und gutem Anwalt die 2,5-fache EU261 Entschädigung erstritten. Sollten die betroffenen Passagiere hier ebenfalls anstreben.

Geschrieben (bearbeitet)
Zitat

Nun wollen die Behörden prüfen, ob sich aus dem Vorfall strafrechtliche Konsequenzen ergeben. Ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord bestätigte auf SPIEGEL-Anfrage, dass derzeit ein Bericht mit einer Zusammenfassung der Ereignisse für die Staatsanwaltschaft erstellt werde.

 

 

https://www.spiegel.de/panorama/muenchen-zwangsuebernachtung-von-flugzeugpassagieren-wird-fall-fuer-staatsanwaltschaft-a-3930da67-b7d6-4e50-80da-bf10a55997b5

Bearbeitet von klotzi

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