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Aktuelles zur Deutschen Lufthansa AG


Empfohlene Beiträge

Geschrieben (bearbeitet)
vor 5 Stunden schrieb Fluginfo:

Selten so ein Schmarrn gelesen. Es gibt Arbeitsverträge und genug Vorschriften, die das Verhindern. Das Personal ist ohnehin schon über 1 Stunde länger geblieben und es gab 2x Verlängerungen. Wenn jetzt das Personal ein Fehler gemacht hätte, wäre der Aufschrei riesig gewesen. Hätte man bei der Wetterfront gleich das Nachtflugverbot aufgehoben, könnten die Verantwortlichen besser planen. Aber dies ist in Deutschland einfach nicht möglich und genau deshalb gibt es diese Situation.



Ist natürlich Schwachsinn.
Erstens aus rechtlicher Sicht gem. § 14 I, II ArbZG, und zweitens sollte ein Unternehmen mit mehreren Tausend Angestellten und einem Umsatz im Milliardenbereich durchaus fähig sein, ggf. auch anderweitig Ersatz(-busfahrer) zu organisieren.

Zumindest freut mich, dass es gerade überall durch die Medien geht.
Auf bild.de ist es sogar gerade der Aufmacher auf der Startseite.
Die Verantwortlichen am MUC werden sich nun sicher genau überlegen, wie sich eine solche Situation künftig vermeiden lässt (insbesondere wenn sie sich mit gewisser Wahrscheinlichkeit vorher ankündigt).
Wobei - anscheinend reagiert man ja nicht einmal jetzt im Nachgang professionell:
 

Zitat

"Für die Organisation der Busse sei der Flughafen zuständig.  Dieser war für weitere Nachfragen zu dem Vorfall zunächst am Sonntag nicht zu erreichen."


 

Bearbeitet von klotzi
Geschrieben

Eigentlich müssten bei so einem Vorfall ein paar Köpfe rollen.

Nicht von den kleinen Superviser, sondern von den Grosskopferten die Richtlinien usw genehmigen und mit ihren Unterschriften validieren.

 

Wird wohl aber nicht passieren. Es ist ein Staatsbetrieb, die Inkompetenz auf den oberen Etagen ist proportional zur Politiknähe, sonst wäre man nicht auf die Posten gelangt.

 

 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 8 Stunden schrieb Faktencheck:

Was aus welchen zusätzlichen Einnahmen bezahlt wird? Den Aufschrei von dir, wenn dein Flug von Köln nach Wien künftig teurer wird, weil eine Wetter-Risikopauschale aufgeschlagen wird, kann ich mir jetzt schon sehr gut vorstellen.

 

Oder mal anfängt, in der Vorstandsebene zu sparen. Muss der Herr Lammers siebenstellig verdienen, und die anderen höheren Manager weit über eine halbe Million? Wenn man da ansetzen würde, könnte man jeden Mitarbeiter der FMG mehrere Hundert Euro im Jahr schonmal mehr bezahlen. Es ist ja bekannt: Desto teurer der Manager, desto weniger taugt er in der Regel. 

Und ich bin mir sicher, wie in jedem Konzern könnte man auch viel Geld sparen, wenn man den Wasserkopf abbauen würde. Hat die Bahn nach 20 Jahren jetzt auch mal festgestellt und ist fleißig dabei :)

 

vor 12 Minuten schrieb Followthesun:

ich verlange von einem Airport wie MUC, dass es eine funktionierende Nachtschicht gibt, die so etwas abdeckt. Ich erwarte von den Verantwortlichen, dass sie im Blick haben, ob alle geplanten Abflüge in der Luft sind oder Passagiere stranden könnten, und dass diese im letzten Falle sicher ins Terminal zurückkommen.

 

Ich frage mich ja auch, was passiert, wenn in der Nacht mal ein Notfall reinkommt. Kann ja immer passieren. Wartet man dann auch, bis die Frühschicht da ist, bis man die möglicherweise unterkühlten Passagiere auf der Startbahn einsammelt? 

 

vor 9 Stunden schrieb noATR:

Definiere "Versagen"! Wir hatten es ja schon zig mal durchdekliniert: wenn man so ein Ereignis besser handeln will und das mit dem von dir in Bereitschaft befindlichen Personal, dann muss man das auch einstellen und bezahlen. Und das jeden Tag (im Winter) , Jahr für Jahr. Gesetzt den fall, dass man das ganze Personal überhaupt bekommt - wer bezahlt es? Richtig, die Kunden! Und hören wir nicht ständig von FR et al wie teuer die deutschen Flughäfen sind? Da mag es betriebswirtschaftlich durchaus "besser" sein, man kalkuliert ein paar solcher Ausfalltage mit ein, auch wenn es aus Passagiersicht Schei...e ist. Ein Management-Versagen sehe ich darin erstmal nicht.

 

Das Versagen ist das, das man immer am untersten Minimum der Personaldecke (oder eigentlich gar darunter, da keine/zu wenige Reserven) agiert und bei den kleinsten Ungewöhnlichkeiten in Probleme gerät - sei es eine Krankheitswelle (Es wird ja keiner Krank im Winter) oder wettertechnische Zwischenfälle (es schneit ja nicht im Winter) in der Nebensaison (!!!!) in die Katastrophen steuert.

 

vor 10 Stunden schrieb moddin:

Und wie soll man die Flieger ohne Schlepperfahrer wegziehen? Nachts ist genau einer da, vielleicht auch mal zwei.

 

Sorry moddin, aber nach den Presseberichten muss ich nochmal nachlegen: Die schaffen es nicht, ein paar Parkpositionen freizuräumen und die fünf Maschinen von der Lufthansa und Air Dolomiti innerhalb einer oder zwei Stunden an ein Gate am Terminal zu ziehen? Wow.... 

Bearbeitet von AeroSpott
Geschrieben

Auch interessant, es ist Montag bald 10:00 Uhr und von der Geschäftsleitung des MUC bislang keinerlei Reaktion auf die Vorfälle vom Freitagabend… Nach dem operativen Armutszeugnis jetzt also auch noch ein kommunikatives Abtauchen. Naja, der „Maggus“ wird’s scho richten.

Geschrieben (bearbeitet)

Also anscheinend gab es ja noch ein paar freie Gates am Satelliten des T2.

Besser im Terminal (auch wenn man da nicht wegkommt ) als im Flieger oder gab's es auch keinen einzigen der eine Brücke oder Treppe bedienen konnte? 

Oder wollte man die zu späterer Stunde dann etwa wegen den morgentlichen Langstrecken frei lassen (das glaube ich ja hoffentlich nicht).

Bearbeitet von sportybo
Geschrieben

Ich habe gerade den Flughafen angerufen und wollte mich über diese Angelegenheit beschweren. Dort hat man mir inoffiziell gesagt, dass es eine Entscheidung der Lufthansa war, die Personen nicht wieder aus dem Flieger rauszulassen. Der Flughafen hätte angeblich gewisse "Notdienste" zur Verfügung gehabt. Den Wahrheitsgehalt dieser Aussage kann ich nicht beurteilen. Ich bin echt darauf gespannt, was LH und Flughafen in ihren Pressemeldungen hier rausgeben...

 

Grundsätzlich klingt das aber plausibel, so spart man sich z.B. Hotel- und Verpflegungskosten. 

Geschrieben
vor 3 Minuten schrieb sportybo:

Also anscheinend gab es ja noch ein paar freie Gates am Satelliten des T2 - sollten die vielleicht frei bleiben für die morgendlichen Langstrecken?

Besser im Terminal (auch wenn man da nicht wegkommt ) als im Flieger! Brücke hätte ja nicht mal bedient werden müssen! 

Dann hätte man aber Fahrer für die Treppen und den Schlepper gebraucht. Und ggf. Hat man dann auch noch Probleme mit der Grenze, ich erinnere mich an eine Ankunft in Frankfurt, Condor 757 aus Gran Canaria. Wir wurden an B4X gestellt (Abflug am nächsten Morgen nach Antalya), Brücke ging ans Flugzeug, aber dann wurde festgestellt, dass das ja im nicht Schengen Bereich ist, also eine Treppe hinten dran und 272 Fluggäste mit Bussen zur "Ankunft Schengen West" gefahren. Das hat auch eine halbe Stunde gedauert, bis man um 23 Uhr genügend Busse gefunden hatte und die PAX dann zur richtigen Tür gebracht hat. 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 39 Minuten schrieb Guenni:

dass es eine Entscheidung der Lufthansa war, die Personen nicht wieder aus dem Flieger rauszulassen. Der Flughafen hätte angeblich gewisse "Notdienste" zur Verfügung gehabt.

🤣 Wie geil ist das denn? Jetzt schiebt‘s Einer wieder dem Anderen zu… 😂🤦🏻‍♂️🤦🏻‍♂️

vor 34 Minuten schrieb VonPelt:

Dann hätte man aber Fahrer für die Treppen und den Schlepper gebraucht. Und ggf. Hat man dann auch noch Probleme mit der Grenze,

Wenn der Flieger gleich zum T2 Satelliten gerollt wäre, brauchst Du auch nichts umzuziehen. Lieber lasse ich die Paxe im Satelliten raus, organisiere dort kurzfristig ein paar Feldbetten und Decken (idealerweise vielleicht noch ein paar Snacks), als dass ich die „Meute“ im engen Flieger ausharren lasse. Einreisen müssen sie ja nicht unbedingt, somit auch kein Problem mit BuPol. 

Bearbeitet von jetstream
Geschrieben
vor 50 Minuten schrieb sportybo:

Also anscheinend gab es ja noch ein paar freie Gates am Satelliten des T2.

Besser im Terminal (auch wenn man da nicht wegkommt ) als im Flieger oder gab's es auch keinen einzigen der eine Brücke oder Treppe bedienen konnte? 

Oder wollte man die zu späterer Stunde dann etwa wegen den morgentlichen Langstrecken frei lassen (das glaube ich ja hoffentlich nicht).


Der Satellit war wie erwähnt bereits geschlossen. Sprich keine Menschenseele mehr im Gebäude, somit hätte niemand die Türen am Ende des Fingers aufsperren können, und die Gäste hätten sich raussuchen können, ob im warmen Flieger sitzen oder im kalten Finger stehen. Die Busfahrer kommen eher, als dass der Satellit öffnet. Daher die Entscheidung, die Flieger auf Remote parken zu lassen.

Geschrieben
vor 44 Minuten schrieb VonPelt:

Wir wurden an B4X gestellt (Abflug am nächsten Morgen nach Antalya), Brücke ging ans Flugzeug, aber dann wurde festgestellt, dass das ja im nicht Schengen Bereich ist, also eine Treppe hinten dran und 272 Fluggäste mit Bussen zur "Ankunft Schengen West" gefahren. Das hat auch eine halbe Stunde gedauert, bis man um 23 Uhr genügend Busse gefunden hatte und die PAX dann zur richtigen Tür gebracht hat. 

 

Das es etwas länger dauert bis man Busse für 272 PAX organisiert, die eigentlich nicht eingeplant waren ist dann doch etwas anderes als die Aktion in München.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 31 Minuten schrieb moddin:

Der Satellit war wie erwähnt bereits geschlossen.

Laut dem MUC-Forum wird der Satellit nicht „geschlossen“, sondern lediglich der Pendelzug zum Hauptgebäude verkehrt nicht mehr. Ein Problem, was auch kurzfristig lösbar sein sollte (trotz üblicherweise stattfindenden Wartungsarbeiten). Im Zweifelsfall shuttle ich einen Brückenfahrer schnell rüber. Mit ein paar Feldbetten und Decken wäre es im Gebäude sicherlich angenehmer als im engen Flieger …

Bearbeitet von jetstream
Geschrieben (bearbeitet)
vor 1 Minute schrieb jetstream:

Laut dem MUC-Forum wird der Satellit nicht „geschlossen“, sondern lediglich der Pendelzug zum Hauptgebäude verkehrt nicht mehr. Ein Problem, was auch kurzfristig lösbar sein sollte (trotz üblicherweise stattfindenden Wartungsarbeiten). Im Zweifelsfall shuttle ich einen Brückenfahrer schnell rüber. 


Wie kommen denn die Mitarbeiter in den Satelliten? Richtig, mit dem PTS. Die haben alle nur einen gelben FMG-Ausweis da oben, sprich Sicherheitsbereich, aber keine Vorfeldberechtigung. Für zusätzlich Vorfeld brauchst du den roten FMG-Ausweis.

Bearbeitet von moddin
Geschrieben (bearbeitet)
vor 35 Minuten schrieb moddin:


Der Satellit war wie erwähnt bereits geschlossen. Sprich keine Menschenseele mehr im Gebäude, somit hätte niemand die Türen am Ende des Fingers aufsperren können, und die Gäste hätten sich raussuchen können,...

Habe ich verstanden, aber das man da nix organisieren konnte ist armselig wie hier ja mehrfach bereits erwähnt.

Es handelt sich ja um MUC und nicht Lübeck.

Bearbeitet von sportybo
Geschrieben (bearbeitet)
vor 1 Minute schrieb moddin:

Wie kommen denn die Mitarbeiter in den Satelliten? Richtig, mit dem PTS. Die haben alle nur einen gelben FMG-Ausweis da oben, sprich Sicherheitsbereich, aber keine Vorfeldberechtigung. Dafür brauchst du den roten FMG-Ausweis.

Dann (re)aktiviere ich den PTS halt. Das kann doch wohl kein Hexenwerk sein. 
Das mit den Zugangsberechtigungen scheint ebenfalls ein MUC-internes Problem zu sein. In FRA haben die Brückenfahrer einen gelben Fraport-Ausweis, der ihnen den Zugang sowohl in den Sicherheitsbereich als auch auf das Vorfeld erlaubt. 

Bearbeitet von jetstream
Geschrieben (bearbeitet)
vor 46 Minuten schrieb moddin:


Wie kommen denn die Mitarbeiter in den Satelliten? Richtig, mit dem PTS. Die haben alle nur einen gelben FMG-Ausweis da oben, sprich Sicherheitsbereich, aber keine Vorfeldberechtigung. Für zusätzlich Vorfeld brauchst du den roten FMG-Ausweis.

Ich glaube Du brauchst hier keinen FMG-Mitarbeiter - die Betonung liegt auf "Arbeiter" schützen oder argumentativ verteidigen, in dem Du uns erklärst, warum und was an dem besagten Abend/Nacht nicht funktionieren konnte.

Die hier geäußerte Kritik richtet sich doch an das augenscheinlich inkompetente Management des Flughafen München (und möglicherweise der Lufthansa) und nicht an die Busfahrer, Türaufsperrer, Aufpasser, Schlepperfahrer bzw. deren direkte Vorgesetzte. Diese können in meinen Augen gar nichts für die Situation in besagter Nacht. 

Bearbeitet von Guenni
Geschrieben

Der Flughafen München hat sich geäußert.

Zitat

Aufgrund der außergewöhnlichen Wetterlage mussten diese Flugzeuge jedoch unvorhergesehen umkehren. Hintergrund war, dass starker, nasser Schneefall zu überdurchschnittlich langen Enteisungszeiten sowie kurzfristig notwendige Schließungen der Start- und Landebahnen zur Schneeräumung führte. Deshalb konnte bei den betroffenen Maschinen das Zeitlimit bis 1 Uhr nicht eingehalten werden.

Die verfügbare Terminalkapazität war aufgrund der im Tagesverlauf erfolgten Annullierungen mit abgestellten Flugzeugen bereits belegt, weshalb die spät zurückkehrenden Flugzeuge auf Außenpositionen abgestellt werden mussten.

Aufgrund der nächtlichen Uhrzeit und Defiziten bei der Kommunikation war der Busverkehr stark eingeschränkt. Es bestand zu keiner Zeit Gefahr für die Fluggäste. Die Passagiere wurden in den Flugzeugen von den Airlines bestmöglich versorgt.

https://www.munich-airport.de/presse-statement-zum-vorfall-in-der-nacht-von-19-auf-20-februar-2026-38695320

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb jetstream:

Dann (re)aktiviere ich den PTS halt. Das kann doch wohl kein Hexenwerk sein. 
Das mit den Zugangsberechtigungen scheint ebenfalls ein MUC-internes Problem zu sein. In FRA haben die Brückenfahrer einen gelben Fraport-Ausweis, der ihnen den Zugang sowohl in den Sicherheitsbereich als auch auf das Vorfeld erlaubt. 


Es geht nicht um die Brückenfahrer. Das sind alles Leute, die Apron arbeiten, und neben Treppenfahren, Loading auch die Brücken fahren. Aber die Tür am Ende der Brücke ins Gebäude, die wird vom Gate Agent bedient. Und der kommt eben nicht auf‘s Vorfeld, der benötigt den PTS.

 

vor 1 Stunde schrieb sportybo:

Habe ich verstanden, aber das man da nix organisieren konnte ist armselig wie hier ja mehrfach bereits erwähnt.

Es handelt sich ja um MUC und nicht Lübeck.

 

Ich weiß nicht, was im Hintergrund gelaufen ist. Ich weiß nur von Bekannten sowohl bei Verkehrsleitung als auch Apron Control, dass die alles andere als Happy mit den Entscheidungen von Oben waren.

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