Guest Jörgi

Aktuelles zur Deutschen Lufthansa AG

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vor 18 Stunden schrieb bueno vista:

 

Nein darf man nicht, das finde ich arrogant und asozial. Nicht jeder hat den Mut, das Talent und die Erziehung genossen sich solchen Herausforderungen zu stellen. Manche sind auch einfach nicht intelligent genug. Sind diese Menschen dann 2.-klassig? Diese ewige "jeder kann es schaffen" Mentalität greift nicht. Es kann es eben nicht jeder schaffen, sonst könntest du dir das Brötchen beim Becker und den Pappfraß in der Eco nicht mehr leisten wenn alle Manager währen. Den "einfachen Arbeiter" wie er hier abfällig genannt wird brauchen wir alle.

 

Sorry, aber da verwechselst du etwas. 

Jeder von uns hat im Leben seine Karten bekommen, manche bessere, manche schlechtere. Aber es liegt an uns das Maximum aus unserer Konstellation herauszuholen - und das geht nur wenn man auch bereit ist die Extrameile zu gehen '(ich habe als Gymansiast in der Oberstufe morgen von 4 bis 7 in einer Bäckerei gearbeitet um etwas mehr Taschengeld zu verdienen, weiss ganz genau was physiche Arbeit bedeutet). Und aus meiner Erfahrung sind die einfachen Arbeiter die flexibelsten, weil sie die Jobs annehmen müssen die gerade da sind - und d sind auch die Leute die einen Zweitjob haben müssen um die eigene Familie zu ernähren usw

 

Was ich meinte ist die Kategorie darüber die aus Bequemlichkeit und einen Mindestmass an Wohlstand sich passiv verhält und Lebensentscheidungen eigentlich nicht treffen möchte - es ist die Kategorie die sich gut fühlt irgendwo dazugehörig zu sein (Hauptsache gross und Sicherheit a la "es ändert sich nichts" stiftend) und die dann Schuldige sucht wenn Veränderungen sie selbst betrifft.

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vor 1 Stunde schrieb oldblueeyes:

 

Sorry, aber da verwechselst du etwas. 

Jeder von uns hat im Leben seine Karten bekommen, manche bessere, manche schlechtere. Aber es liegt an uns das Maximum aus unserer Konstellation herauszuholen - und das geht nur wenn man auch bereit ist die Extrameile zu gehen '(ich habe als Gymansiast in der Oberstufe morgen von 4 bis 7 in einer Bäckerei gearbeitet um etwas mehr Taschengeld zu verdienen, weiss ganz genau was physiche Arbeit bedeutet).

 

Es wird nicht besser.

Mein Innendienst, ich bin im Außendienst, liefert im Rahmen der normalen Arbeitszeit Höchstleistungen ab. Die sitzen immer auf dem gleichen Stuhl, machen ihre Arbeit gerne und die körperlichen Aktivitäten sind eher gering. Jetzt kommt es für dich ganz dick, ich habe selbst vor unseren Putzkräften, Fahrern etc. den allerhöchsten Respekt. Manche von denen haben familiäre Konstellationen, die für mich der reine Alptraum sind. Die laufen ihre "Extrameile" an unsichtbarer Stelle...

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vor 7 Stunden schrieb oldblueeyes:

 

... es ist die Kategorie die sich gut fühlt irgendwo dazugehörig zu sein ...

 

Ist das schlimm? Wird nicht genau das gefordert? Sonst wären wir alle austauschbare Drohnen.

 

Ich arbeite in einem amerikanischen Konzern. Jährlich finden Umfragen zur Zufriedenheit statt und da gehört auch "proud to be in company" als hohes Gut dazu. Die Kopplung von Einsatz und Loyalität ist unbestritten. Wirbt die LH nicht genau mit diesem Gut? Mit dem hoch qualifizierten Lufthanseat der das Letzte für den Gast gibt?

 

Auch ich kann Marketing von Wirtschaftlichem trennen, man sollte es dem Enttäuschten Mitarbeiter aber nicht vorwerfen.

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vor 7 Stunden schrieb oldblueeyes:

 

Sorry, aber da verwechselst du etwas. 

Jeder von uns hat im Leben seine Karten bekommen, manche bessere, manche schlechtere. Aber es liegt an uns das Maximum aus unserer Konstellation herauszuholen - und das geht nur wenn man auch bereit ist die Extrameile zu gehen ...

 

Was ich meinte ist die Kategorie darüber die aus Bequemlichkeit und einen Mindestmass an Wohlstand sich passiv verhält und Lebensentscheidungen eigentlich nicht treffen möchte - es ist die Kategorie die sich gut fühlt irgendwo dazugehörig zu sein (Hauptsache gross und Sicherheit a la "es ändert sich nichts" stiftend) und die dann Schuldige sucht wenn Veränderungen sie selbst betrifft.

 

Es soll auch Menschen geben, die mit dem Erreichten zufrieden sind. Die für sich die Lebensentscheidung getroffen haben, nicht ans berufliche Maximum zu gehen und ihren Fokus dafür auf andere Dinge legen. 

 

Firmen fahren gut damit ihre Mitarbeiter motiviert zu halten, Intrinsität und so ;)

 

"Den Wert eines Unternehmens machen nicht Gebäude und Maschinen und auch nicht seine Bankkonten aus. Wertvoll an einem Unternehmen sind nur die Menschen, die dafür arbeiten, und der Geist, in dem sie es tun."... 

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Auch wenn die Diskussion um die Menschen & Wirtschaft berechtigt und interessant ist, können wir jetzt bitte zum Kernthema zurückkehren. Ich kann auf Wunsch auch gerne das Diskussionsthema in einen seperaten Thread auslagern. Danke:)

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Am 6.6.2019 um 14:50 schrieb Patsche:

Vielleicht überlegt Ihr mal, ob es nicht doch eher, das ach so überholte Sozialdemokratzische Wirtschaftssystem der Bundesrepublik war...

 

Ach so war das. Und ich dachte immer, die soziale Marktwirtschaft sei die Idee von Ludwig Erhard gewesen. Daß der in der Zwölf-Prozent-Partei gewesen wäre, wäre mir neu.

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4 hours ago, speedman said:

Ich kann auf Wunsch auch gerne das Diskussionsthema in einen seperaten Thread auslagern. Danke:)

 

Denke, das wäre ein sehr sinnvolle Sache!

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Am 6.6.2019 um 18:42 schrieb Lucky Luke:

Und gerade WEIL wir uns in diesem System bewegen, ist die Idee, seine eigene Identität über eine Firmenzugehörigkeit zu definieren ("Ich bin Hanseat" - warum ist es besser, ein Koch bei der genauso kapitalistisch agierenden Hansa zu sein als ein Koch bei Cateringfirma XYZ?), absolut überholt.

 

Vielleicht weil es bei der Cateringfirma XYZ keine 10%-R2-Konzernangehörigenflüge gibt? Und möglicherweise auch so manch andere Sozialleistungen?

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Am ‎06‎.‎06‎.‎2019 um 22:22 schrieb globetrotter88:

 

Wobei man ehrlich sein muss, bei der aktuellen Situation (Pakistan) bekommt das auch LH nicht viel besser (wenn auch dennoch etwas besser) hin.

 

LH792 Abflugdelay | Ankunftsdelay

  • 03.06.  90min | 142min
  • 04.06.  64min | 114 min
  • 05.06.  13min | 66min

LH772 Abflugdelay | Ankunftsdelay

  • 03.06.  24min | 92min
  • 04.06.  30min | 104min
  • 05.06.   4min | 53min

Bei anderen Airlines siehts ähnlich aus.

 

Am ‎06‎.‎06‎.‎2019 um 23:54 schrieb globetrotter88:

Nein, offblock und onblock.

Z.B. LH772 am 05.06. STD 22:00, Offblock 22:04 (+4 Minuten), Takeoff 22:23, STA 14:10+1, Touchdown 14:57, Onblock 15:03 (+53 Minuten).

 

Bei SXD hat man reagiert. Gab eine Crewinfo zur neuen OPS in MUC.

Wie immer wenn etwas neu ist muss es sich noch einspielen! Die o.g. Delays haben unterschiedlichste Ursachen von denen eigentlich nur die Rotation-Delays auf SXD gehen. Der Rest sind Wetter/Slots und Probleme beim Handling z.B. muss der Crewbus die SXD-Crews an einem anderen Treffpunkt abholen als die LH-Crews. Hat bisher an keinem Tag pünktlich geklappt! 

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Mal ne blöde Frage, aber mussten für die MünchenerEW A330 ops nicht schon „früher“ Crews mit nem Bus abgeholt werden? 

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vor 3 Stunden schrieb elmofo:

Mal ne blöde Frage, aber mussten für die MünchenerEW A330 ops nicht schon „früher“ Crews mit nem Bus abgeholt werden? 

Doch natürlich. Aber das Groundhandling für Flüge unter EW Flugnummer macht Swissport und das für Flüge unter LH Flugnummer macht Aeroground. 

 

Also neue Situation für alle Beteiligten 

Edited by 757

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vor 18 Minuten schrieb 757:

Doch natürlich. Aber das Groundhandling für Flüge unter EW Flugnummer macht Swissport und das für Flüge unter LH Flugnummer macht Aeroground. 

 

Also neue Situation für alle Beteiligten 

 

Wobei ich behaupten würde, dass weder Swissport noch Aeroground in München eigene Crewbusse betreiben. Die Telefonnummer der Busleitstelle, wird wohl entsprechend die selbe geblieben sein?! 

 

Wie dem auch sei, diese Kleinigkeiten lassen sich sicher schnell abstellen und dann werden wir eine zuverlässige LH/EW/SXD (ich hoffe ich habe niemanden vergessen) OPS bestaunen können!

Edited by elmofo

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vor einer Stunde schrieb elmofo:

 

Wobei ich behaupten würde, dass weder Swissport noch Aeroground in München eigene Crewbusse betreiben. Die Telefonnummer der Busleitstelle, wird wohl entsprechend die selbe geblieben sein?! 

 

Da liegst du falsch. Sowohl Swissport als auch Aeroground haben eigene Busse mit denen die Crews gefahren werden, und jeweils dazu eine komplett eigenständige Busdispo. 

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vor 14 Stunden schrieb elmofo:

Wobei ich behaupten würde, dass weder Swissport noch Aeroground in München eigene Crewbusse betreiben. Die Telefonnummer der Busleitstelle, wird wohl entsprechend die selbe geblieben sein?! 

 

Falsch. Einziger Unterschied dürfte sein, dass man bei Losch per Telefon den Bus bestellen muss, während man bei AeroGround das ganze über ein Touch-Display als auch übers Telefon bestellen kann.

 

Trotzdem schwache Leistung mit der Busdispo, Das konnte ja keiner absehen, dass die SXD-Crews sich im SXD-Crewraum briefen.

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Zitat

Die Erträge im Europaverkehr, insbesondere in den Heimmärkten Deutschland und Österreich, sind durch anhaltende Überkapazitäten unter Druck. Aggressiv in den Markt drängende Wettbewerber sind bereit, erhebliche Verluste hinzunehmen, um ihre Marktanteile auszubauen. Dies übt Druck auf die Durchschnittserlöse sowohl bei den Netzwerk-Airlines als auch bei Eurowings aus. Beide werden ihre führenden Marktpositionen im harten Wettbewerb weiterhin konsequent verteidigen und ihre Profitabilität sichern. Für die Netzwerk-Airlines erwartet der Konzern 2019 nun eine bereinigte EBIT-Marge zwischen 7 und 9 Prozent (vorher: 7,5 bis 9,5 Prozent), für Eurowings zwischen minus 4 und minus 6 Prozent (vorher: rund 0 Prozent). Die Lufthansa Group geht davon aus, dass der europäische Markt mindestens bis Ende 2019 so herausfordernd bleibt.

https://newsroom.lufthansagroup.com/german/newsroom/lufthansa-group-passt-ausblick-f-r-das-gesamtjahr-an/s/5ae1b6d8-2b41-4e0a-b4ad-9f98cbd1e726

 

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vor 6 Stunden schrieb OliverWendellHolmesJr:

Aggressiv in den Markt drängende Wettbewerber sind bereit, erhebliche Verluste hinzunehmen, um ihre Marktanteile auszubauen.

 

Einer ist Eurowings. Ein Aggressor mit zu hohen Kosten und damit im falschen Markt-Segment.

 

vor 6 Stunden schrieb OliverWendellHolmesJr:

Beide werden ihre führenden Marktpositionen im harten Wettbewerb weiterhin konsequent verteidigen und ihre Profitabilität sichern.

 

Wird man nicht, die Reduzierungen bei Eurowings sind eindeutig.

 

vor 7 Stunden schrieb OliverWendellHolmesJr:

Die Lufthansa Group geht davon aus, dass der europäische Markt mindestens bis Ende 2019 so herausfordernd bleibt.

 

Mindestens 2025 dürfte realistischer sein.

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vor 1 Stunde schrieb Realo:

Einer ist Eurowings

Blödsinn, die drängen nicht in den Markt - die sind in dem Markt. Ein Indiz dafür, dass diese nicht "in den Markt drängen" ist das fehlende Wachstum 2019.

 

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vor 2 Stunden schrieb d@ni!3l:

Blödsinn, die drängen nicht in den Markt - die sind in dem Markt. Ein Indiz dafür, dass diese nicht "in den Markt drängen" ist das fehlende Wachstum 2019.

 

 

Nach der Pleite von AB wollte man den Markt erobern. 2018 hatte man ein Wachstum von 18%. Nur Wizz Air lag mit 19,6% höher. 

Bei den Kosten kann Eurowings den Netzwerkern Konkurrenz machen, aber nicht Wizz Air & Co. D. h., für eine gewisse Zeit konnte Eurowings als Platzhalter im LCC-Markt fungieren, ein echter Wettbewerber sind die nicht.

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Aber 2018 waren die Preise noch ok. Bis eben LDM und co so gewachsen sind... (nebenbei ist das legitim). Gehört zwar eher zur EW, aber wegen des Ergebnisses mal hier:

EW muss sich mal fragen, ob sie ihren Flugplan effektiv (im Sinne von keine Verspätungen) abfliegen wollen (was zZt innerhalb Europas echt gut klappt), oder ob sie das effizient machen wollen. ZZt gibt es immer sehr viele Reserven und die sind eben teuer - dafür ist man halt eben pünktlich. Die Konkurrenz braucht wegen jüngerer Flugzeuge weniger Reserven - da sollte die Gruppe mal umplanen: Die LH kann es sich leisten mit jeweils viiielen A320 in FRA/MUC dort alte Flugzeuge zu haben, da steht immer irgendwie n Backup rum. EW kann es bei ihren vielen Stationen eher nicht vertragen so Kisten wie die -Q*, -P* und auch -K* Flotten zu haben... Dazu die bekannte AOC Problematik .... Und - auch wenn es im Konzern wohl unangenehm wird - aber die Dopplung von CGN und BRU innerhalb der EW Gruppe bieten auch ein "gewisses Sparpotential", welches aber politisch halt unangenehm ist, da schluckt man wohl lieber die vielen Verluste... Noch...

Edited by d@ni!3l

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Jetzt beruhigt mal Euch.

Wir sind im Schweinezyklus in der Kriegsphase angekommen - und wie Piech seinerzeit bei VW schon sagte, am Ende werden weniger da sein und alle werden Verluste erfahren.

Ryanair hat letztes Jahr schon Gewinnwarnungen ausgegeben, mal so zum Vergleich.

Sollte es ein schlechtes Jahr sein, dann wird die Lufthansa immer noch 2 Mrd Gewinn einfahren.

 

Und auch Eurowings sehe ich weniger kritisch - es ist völlig normal das zuerst der -Markt gesichert wurde und jetzt die Operations optimiert werden - Justierungen gehören logischerweise dazu.

Und Eurowings ist nicht im Wizzairmarkt - das wurde schon immer klar so kommuniziert.

 

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vor 29 Minuten schrieb Realo:

Bei den Kosten kann Eurowings den Netzwerkern Konkurrenz machen, aber nicht Wizz Air & Co. D. h., für eine gewisse Zeit konnte Eurowings als Platzhalter im LCC-Markt fungieren, ein echter Wettbewerber sind die nicht.

 

Das sehe ich etwas anders.

Denn wenn man sich die Entwicklung der LCC-Airlines ansieht, dann sind die doch massiv dabei ihr Angebot von den kleinen auf die mittleren und gtroßen Airports zu verlagern. Damit einher gehen die dort höheren Kosten am Airport und der Verlust einer optimalen Operation, weil man auf Slots angewiesen ist. Also steigen bei den Airlines gerade deutlich die Kosten.

Und wenn es LH schaft bei EW die Operations noch etwas stabiler hin zu berkommen, die Abläufe noch etwas kostenoptimiert, dann wird man Ende 2020 wohl keinen großen Kostenunterschied mehr feststellen können. Und alles was die LCC sich nun mit ihren Versuchen von Umsteigeverbindungen noch neu aufbauen müssen, kann EW schlicht von LH übernehmen.

Gegen den P2P-Verkehr von Dorf zu Dorf von FR oder U2 hat EW keine Chance. Bei Frankfurt - London oder Düsseldorf- Barcelona sieht das schon anders aus.

Derzeit ist es doch so, dass für jeden zusätzlichen Wizz-Flieger in Dortmund, Bremen oder Friedrichshafen einer von Ryanair in Weeze oder Hahn wegfällt. In Summe wächst die gesamte Konkurenz zu EW im deutschsprachigen Raum nämlich nicht wirklich.

Und EW ist nicht der "Platzhalter", EW ist das "Werkzeug", damit sich an dieser Situation auf absehbare Zeit auch nichts ändert.

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vor 34 Minuten schrieb d@ni!3l:

Aber 2018 waren die Preise noch ok. Bis eben LDM und co so gewachsen sind... (nebenbei ist das legitim). Gehört zwar eher zur EW, aber wegen des Ergebnisses mal hier:

EW muss sich mal fragen, ob sie ihren Flugplan effektiv (im Sinne von keine Verspätungen) abfliegen wollen (was zZt innerhalb Europas echt gut klappt), oder ob sie das effizient machen wollen. ZZt gibt es immer sehr viele Reserven und die sind eben teuer - dafür ist man halt eben pünktlich. Die Konkurrenz braucht wegen jüngerer Flugzeuge weniger Reserven - da sollte die Gruppe mal umplanen: Die LH kann es sich leisten mit jeweils viiielen A320 in FRA/MUC dort alte Flugzeuge zu haben, da steht immer irgendwie n Backup rum. EW kann es bei ihren vielen Stationen eher nicht vertragen so Kisten wie die -Q*, -P* und auch -K* Flotten zu haben... Dazu die bekannte AOC Problematik .... Und - auch wenn es im Konzern wohl unangenehm wird - aber die Dopplung von CGN und BRU innerhalb der EW Gruppe bieten auch ein "gewisses Sparpotential", welches aber politisch halt unangenehm ist, da schluckt man wohl lieber die vielen Verluste... Noch...

 

100% Zustimmung.

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vor 40 Minuten schrieb d@ni!3l:

Aber 2018 waren die Preise noch ok. Bis eben LDM und co so gewachsen sind... (nebenbei ist das legitim). Gehört zwar eher zur EW, aber wegen des Ergebnisses mal hier:

EW muss sich mal fragen, ob sie ihren Flugplan effektiv (im Sinne von keine Verspätungen) abfliegen wollen (was zZt innerhalb Europas echt gut klappt), oder ob sie das effizient machen wollen. ZZt gibt es immer sehr viele Reserven und die sind eben teuer - dafür ist man halt eben pünktlich. Die Konkurrenz braucht wegen jüngerer Flugzeuge weniger Reserven - da sollte die Gruppe mal umplanen: Die LH kann es sich leisten mit jeweils viiielen A320 in FRA/MUC dort alte Flugzeuge zu haben, da steht immer irgendwie n Backup rum. EW kann es bei ihren vielen Stationen eher nicht vertragen so Kisten wie die -Q*, -P* und auch -K* Flotten zu haben... Dazu die bekannte AOC Problematik .... Und - auch wenn es im Konzern wohl unangenehm wird - aber die Dopplung von CGN und BRU innerhalb der EW Gruppe bieten auch ein "gewisses Sparpotential", welches aber politisch halt unangenehm ist, da schluckt man wohl lieber die vielen Verluste... Noch...

 

Jein. 

 

Eurowings ist nun mal kein Clean Sheet Design a la Wizz. Sie sind die Resterampe der Gruppe - alles was Hansa und co nicht profitable fliegen können und alles was sie nicht im hellen Licht erscheinen lässt landet dort. 

Und sie ist auch Konsolidierungsplatform - dH per Design wird sie bei den nächsten Konsolidierungsschritte wieder am Anfang suboptimal aufgestellt sein.

Selbst die Mutter wird am Ende des Tages ca 12-15 Jahre brauchen also ein 1/2 Zyklus wenn man Bestellungen dazu berücksichtigt, um die Flotte langfristig zu bereinigen.

 

Ist halt wie bei ein bereits gebautes und gewohntes Haus das man kauft - ein neues Bad ist schicker, aber das vorhandene noch gut genug, also wird es erst mal ein Jahrzehnt benutzt.

 

Und die Flotten von  Ryanair und co altern auch - durch die Expansionen merkt man es aber vom Durschnittsalter weniger.

 

Die Hansa hat schon das Richtige getan als sie neue 320er zu Eurowings Europe verschob  - allerdings sieht die Reaität erst mal so aus das die Hälfte der Flotte aus 319 besteht und nicht jede Route die von BAE auf 319 hochgezogen wurde kann schnell auf 320 umgestellt werden.

 

Lass uns aber die nächste A320 Bestellwelle abwarten  (ich denke die Hansa plant eh mit der 321XLR) - da könnte man auch andere Baustellen mit bedienen.

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vor 3 Stunden schrieb d@ni!3l:

EW muss sich mal fragen, ob sie ihren Flugplan effektiv (im Sinne von keine Verspätungen) abfliegen wollen (was zZt innerhalb Europas echt gut klappt), oder ob sie das effizient machen wollen. ZZt gibt es immer sehr viele Reserven und die sind eben teuer - dafür ist man halt eben pünktlich. Die Konkurrenz braucht wegen jüngerer Flugzeuge weniger Reserven

 

Wenn man dem Eurowings-Management glaubt, hat der instabile Betrieb 2018 knapp 300 Mio. EUR gekostet. Jetzt gibt man einen Betrag in der Größenordnung aus, damit man einen stabilen Betrieb hat. Es ist also zum Teil linke Tasche - rechte Tasche.

 

Ich bezweifle, dass es an den jüngeren Flugzeugen liegt, dass die Konkurrenz weniger Reserven braucht, vielmehr an der vielzahl der nicht kompatiblen Teilflotten. 

 

 

Der Schweinezyklus passt nicht. Es gibt zwar ein Angebotsüberhang, aber der resultiert nicht aus exzessviven Gewinnen der Vorperiode, die auf einenen Nachfrageüberhang zurückzuführen sind. Und der aktuelle Angebotsüberhang wird auch nicht unmittelbar zu massiven Kapazitätsreduzierungen führen, die dann wieder zu exzessiven Gewinnen führen. ...

 

Ich denke, man muss sich ernsthafter mit dem Gedanken befasst machen, dass das Modell Eurowings gescheitert ist. 

 

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