AirMichi

Aktuelles zum Flughafen München

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@ backtrack

Wie hatte ich noch in #691 geschrieben:

Und wenn ich einen Ausflug in meine Politik-Vergangenheit mache, dann erinnere ich mich, daß die Arbeitskreise der Partei manchmal ein eher müdes Lächeln erzeugten.

 

Das ist offensichtlich in Bremen nicht anders als im Freistaat.

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Leider nimmt der Merkur ganz schnell wieder Kommentare raus, speziell wenn sie von der Seite der Befürworter kommen.

Dies bezgl. ist die B....ja noch super neutral. Der MM mausert sich immer mehr zum Sprachrohr der Gegner. Man man sich die Leserbriefe anschaut, es steht jeden Tag was dagegen drinnen, nur ein dafür relativ selten. Und schreibt man mal was, wird es gar nicht abgedruckt, oder in den online Teil geschoben oder es heißt vom Redakteur andere wollen auch schreiben. Wenn ich auf einen Leserbrief in der Zeitung antworte, erwarte ich eigentlich schon, dass er da auch gebracht wird. Schaut man sich die Namen der Gegner an, es sind ja meistens die selben, jede Woche einmal au alle Fälle. Aber das ist der Merkur.

Edited by QR 380

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Vielleich erscheinen die Leserbriefe proportional zu ihrer Häufigkeit pro/contra. Sprich: Wenn Leserbriefe in zehnmal höherer Anzahl pro einem Thema kommen, wäre auch die Anzahl der abgedruckten zehnmal höher.

 

Muss nicht sein, würde aber Deine Beobachtungen erklären.

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Daß im dortigen Forum heftig, aber durchaus diszipliniert, über die 3. Bahn diskutiert wird ist nicht verwunderlich. Ich habe mal meinen Senf auch dazugegeben:

 

Dann mache ich mal einen Kompromißvorschlag. So haben wir das in Bremen gelöst. Um die RWY für die Flügeltransporte von Airbus fit zu machen, brauchten wir 2.600 mtr. Wir hatten aber nur 2.000 mtr. Großes Geschrei. Wir haben die 600 mtr. gebaut, sie dürfen aber nicht benutzt werden (ausgenommen Airbus).
Das ganze nennt sich "Stuhr-Vertrag" und wird in der Literatur als beispielhaft "gepriesen". Wer hier Ironie findet, darf sie behalten.
@Andreas
Du ahnst es, wie der Kompromiß ausschaut: MUC baut die 3. Bahn, nutzt sie aber nicht.
Das löst zwar nicht das Thema Flächenversiegelung, aber alle anderen Probleme.

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Daß im dortigen Forum heftig, aber durchaus diszipliniert, über die 3. Bahn diskutiert wird ist nicht verwunderlich. Ich habe mal meinen Senf auch dazugegeben:

 

Dann mache ich mal einen Kompromißvorschlag. So haben wir das in Bremen gelöst. Um die RWY für die Flügeltransporte von Airbus fit zu machen, brauchten wir 2.600 mtr. Wir hatten aber nur 2.000 mtr. Großes Geschrei. Wir haben die 600 mtr. gebaut, sie dürfen aber nicht benutzt werden (ausgenommen Airbus).

Das ganze nennt sich "Stuhr-Vertrag" und wird in der Literatur als beispielhaft "gepriesen". Wer hier Ironie findet, darf sie behalten.

@Andreas

Du ahnst es, wie der Kompromiß ausschaut: MUC baut die 3. Bahn, nutzt sie aber nicht.

Das löst zwar nicht das Thema Flächenversiegelung, aber alle anderen Probleme.

das ist eine Schnaps- für Nordlichter wie dich - eine Grogidee

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München hat 2015 erstmals bei den Originärpassagieren mehr Paxe als Frankfurt (26,2 Mio. zu 25,2 Mio.). 

Edited by Fluginfo

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München hat 2015 erstmals bei den Originärpassagieren mehr Paxe als Frankfurt (26,2 Mio. zu 25,2 Mio.).

 

So steht es im Statement vom Flughfafenchef

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So steht es im Statement vom Flughfafenchef

München hat 2015 erstmals bei den Originärpassagieren mehr Paxe als Frankfurt (26,2 Mio. zu 25,2 Mio.).

 

Da irrt der Flughafenchef, bei mehr als 55 % Umsteiger in Frankfurt und einer Gesamtzahl von ca. 61 Millionen Passagieren können es in Frankfurt nur kapp über 17 Millionen Originärpassagiere sein.

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Beispiel Berlin, für 2015 rund 30 Millionen Passagiere offiziell gemeldet, dort sollen die Umsteiger im niedrigen einstelligen Bereich liegen, nehmen wir als Rechenbeispiel 3 % Umsteiger und 97% originäre Passagiere, daraus ergeben sich folgende Zahlen,

für T , die tatsächch anwesenden Passagiere, sind das dann  ca. 29,12 Millionen und daraus folgt für die originären Passagiere die Zahl von ca. 28,25 Millionen.

Eigentlch ist gemessen an den originären Passgierzahlen FRA ein kleines Licht im Verhältnis zu Berlin.

Man muss dabei auch bedenken, dass die originären Passagiere für den Flughafenbetreiber den größeren Aufwand bei den Sicherheitskontrollen und beim Check-In bedeuten, als die Umsteiger, also von mir eine Verneigung für die  Berliner Servicegesellschaften.

 

Das Beispiel für Berlin in der Realität ist doch die wunderbare Erklärung für die Misere der Air Berlin. Der Hub der Air Berlin in Tegel mit nur 3 % Umsteiger, köstlich der Gedanke. ;)

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Danke @KranichLH, da lag also der Haken. Was so ein kleiner Haken für große Folgen haben kann. Dann ist jetzt die Frage, ob Herr Kerkloh dies bei seiner Rechnung für MUC auch berücksichtigt hat oder nicht. Weißt du oder jemand anderes die prozentuale Aufteilung von Umsteigern zu O&D Passagieren?

Edited by moddin

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Danke @Fluginfo, da lag also der Haken. Was so ein kleiner Haken für große Folgen haben kann. Dann ist jetzt die Frage, ob Herr Kerkloh dies bei seiner Rechnung für MUC auch berücksichtigt hat oder nicht. Weißt du oder jemand anderes die prozentuale Aufteilung von Umsteigern zu O&D Passagieren?

 

2015 war der Anteil der Umsteiger in MUC bei 36%.

 

Quelle http://www.munich-airport.de/media/download/bereiche/daten/jahresberichte/deutsch_2015.pdf Seite 16.

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Die Süddeutsche berichtet von einem Bericht des Bayerischen Rechnungshofs zum Terminal 2 und der Verlängerung der Eigentümer-Konstruktion im Zuge der Erweiterung. -> Rechnungshof prangert Milliardendeal am Münchner Flughafen an.

 

Angeblich soll Lufthansa übervorteilt worden sein. Der Betrag soll sich auf bis zu 1 Mrd. EUR belaufen. Ob das so stimmt sei mal dahingestellt, man kann genauso sehen, dass es eine sinnvolle Investition in die Infrastruktur des Standorts München ist.

Es ist sicher der beste Weg den Fortbestand des Lufthansa-Hubs in München zu sichern. Die FMG ist profitabel und kann die anstehenden Erweiterungen aus eigener Tasche finanzieren.

 

 

 

[...] Doch offenbar hat selbst das Ministerium den Deal nicht immer so positiv eingeschätzt. Die Gesellschafter betrachteten die Forderungen der Lufthansa nämlich ursprünglich als überzogen. Das geht aus einer Aktennotiz des Ministeriums hervor. "Es ist gemeinsame Auffassung, dass die von der Lufthansa verlangten vertraglichen Bindungen ab dem Jahr 2036 nicht zugestanden werden sollen, zumal keine Gegenleistungen in Sicht sind, die derartige Zugeständnisse rechtfertigen könnten", heißt es anlässlich der Gesellschafterversammlung vom 29. April 2010. Nur zwei Wochen später folgt ein weiterer Vermerk, ein Gesprächsprotokoll. Darin heißt es nun: Die "staatliche Seite" habe dem Vorstandsvorsitzenden der Lufthansa unentgeltlich die Verlängerung des gemeinsamen Betriebs des Terminal 2 inklusive Satelliten um 20 Jahre eingeräumt. [...] (Eigene Hervorhebungen)

 

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Angeblich soll Lufthansa übervorteilt worden sein.

 

Das liest sich aber im Text der SZ anders. Das Gegenteil soll der Fall sein.

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Das liest sich aber im Text der SZ anders. Das Gegenteil soll der Fall sein.

 

Stimmt natürlich, die FMG hat hier möglicherweise einen Nachteiligen Deal abbekommen. Andererseits ob Lufthansa wirklich von einer solangen Bindung an die FMG profitiert. Genug der Ausreden für den Wortsalat.

 

Die haltlosen und teilweise völlig absurden Bewertungen aus dem überholten Bericht machen deutlich, dass die Prüfer des ORH die strategische Bedeutung des Joint Ventures für den Flughafen München und den Standort Bayern fundamental verkannt haben.

 

Mit der Presseerklärung geht die FMG aufs ganze. Die Pressemitteilung hätte auch entspannter ausfallen können. Der klevere Schachzug wäre einer (Teil-) Veröffentlichung des Prüfberichts oder vergleichbarer Gutachten zuzustimmen.

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Dies bezgl. ist die B....ja noch super neutral. Der MM mausert sich immer mehr zum Sprachrohr der Gegner. Man man sich die Leserbriefe anschaut, es steht jeden Tag was dagegen drinnen, nur ein dafür relativ selten. Und schreibt man mal was, wird es gar nicht abgedruckt, oder in den online Teil geschoben oder es heißt vom Redakteur andere wollen auch schreiben. Wenn ich auf einen Leserbrief in der Zeitung antworte, erwarte ich eigentlich schon, dass er da auch gebracht wird. Schaut man sich die Namen der Gegner an, es sind ja meistens die selben, jede Woche einmal au alle Fälle. Aber das ist der Merkur.

 

Es gibt auch andere Kommentare sogar von Hans Moritz, Redaktionsleiter des Erdinger/Dorfener Anzeiger:

 

Startbahn-Streit: Ist es jetzt schon anstößig, erfolgreich zu wirtschaften?

 

http://www.merkur.de/lokales/erding/flughafen/flughafen-muenchen-ort60188/fmg-chef-kerkloh-jetzt-schon-anstoessig-erfolgreich-wirtschaften-6296148.html

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Es gibt auch andere Kommentare sogar von Hans Moritz, Redaktionsleiter des Erdinger/Dorfener Anzeiger:

 

Startbahn-Streit: Ist es jetzt schon anstößig, erfolgreich zu wirtschaften?

 

http://www.merkur.de/lokales/erding/flughafen/flughafen-muenchen-ort60188/fmg-chef-kerkloh-jetzt-schon-anstoessig-erfolgreich-wirtschaften-6296148.html

 

 

Inhaltlich stellt sich IMHO noch eine ganz andere Frage (konkret bezogen auf MUC & die 3. Bahn):

 

Ab wann darf denn eigentlich von "Verwendung" öffentlicher Geldern gesprochen werden? 

Ist eine GmbH, welche sich in öffentlicher Hand befindet, per se anderen Kategorien unterworfen? 

 

Ok - die Ausschüttung der GmbH-Gewinne gehen in öffentliche Haushalte ... 

Ist eine Minderung der Ausschüttung der GmbH-Gewinne ein Invest "auf kosten des Steuer"-Zahlers?

Werden "durch verminderte Beiträge zum (xy-) Haushalt" [Eintrag] wirklich die Steuerzahler belastet?

 

Unser (deutsche) Staat hat unlängst recht bedröppelt drein geschaut, als die Bundesbank ihren (eingeplanten) Gewinn nicht in voller Höhe ausschütten konnte. Tja, zu blöd auch ... das warum .. ;)

 

Bundesbank ist aber das eine ... 

... Infrastruktur-Betriebe können aber das andere sein ... 

... was nun?

 

MUC arbeitet rentabel, finanziert sich inzwischen selber und die neue Bahn geht lediglich zu Lasten der zukünftigen Ausschüttung an die Anteilseigner ...

... welche direkt durch deren mittelbaren wie unmittelbaren Auswirkung wieder profitieren werden. 

 

Schon merkwürdig das "südlich" des "Hafens" eine primär positive Sicht auf die Sachverhalte herrscht und etwas weiter "nördlich" eine Art Fundamental-Oppistion.

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Heute war Eröffnungsfeier für den Terminal 2 Satelliten.

 

Dabei gab es zwei bemerkenswerte Statements.

 

Der Münchner OB Reiter zur Frage der dritten Runway. Sollten in den beiden Jahren 2016 und 2017 die Flugbewegungen stark ansteigen, wird die Position der Stadt München Anfang 2018 neu bewertet.

 

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/eroeffnung-am-flughafen-muenchen-fliegt-man-vor-allem-auf-sich-selbst-1.2962427

 

Lufthansachef C. Spohr hat heute von der Stationierung der kompletten A350-Flotte in München gesprochen.

 

Zudem könnte Transavia im SFP 17 die Flotte auf 8 Maschinen in MUC verdoppeln. so ein Gerücht dieser Woche am Flughafen.

Edited by Fluginfo

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2017 dürfte ähnlich wie 2016 ein gutes Jahr für den Flughafen München werden.

Durch OB Reiter seine Wore scheint ein Baubeginn 2018 der 3.Startbahn als realistischen Szenario.

Hier kann ich mir einen Einstieg der Eurowings in München vorstellen, wie vor kurzem von Herrn Spohr als mögliches Thema erläutert wurde, sodass die Flugbewegungen wieder deutlich ansteigen und somit die 3.Startbahn realisiert werden kann.

Star Allianze Partner wie Ethopian Airlines haben schon länger ein Auge auf München.

BMI Regional scheint auch noch einiges mit München vor zu haben. Hier kann man noch was erwarten (was neue Strecken angeht).

 

Fluginfo wie wahrscheinlich hälst du das Szenario der Transavia mit 8 Maschinen? Klar ich würde es begrüßen, jedoch hatten diese ja schon Probleme Slots für die 5te Maschine zu bekommen, wie wollen die dann 8Maschinen sinnvoll mit Slots hier ausstatten?

 

Bin gespannt, scheint die nächsten 2 Jahre einges hier los zu sein;-)

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