airbus24

Diskussion zum Flughafen Kassel

Empfohlene Beiträge

Was aber drin steht:

 

" Für das Land zahle sich der Flughafen ohnehin aus. Er schaffe und sichere Arbeitsplätze, bietet wichtige Infrastruktur und sorge für ein beträchtliches Steueraufkommen, so Schäfer weiter."

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 1 Stunde schrieb BAVARIA:

Was aber drin steht:

 

" Für das Land zahle sich der Flughafen ohnehin aus. Er schaffe und sichere Arbeitsplätze, bietet wichtige Infrastruktur und sorge für ein beträchtliches Steueraufkommen, so Schäfer weiter."

 

Wenn das so stimmt, was Herr Schäfer sagt, dann bietet sich der Bau weiterer solcher wichtigen und ertragreichen Flughäfen geradezu an. Je mehr desto besser.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 16 Stunden schrieb Spie10:

 

Wenn das so stimmt, was Herr Schäfer sagt, dann bietet sich der Bau weiterer solcher wichtigen und ertragreichen Flughäfen geradezu an. Je mehr desto besser.

Genau, verstehe gar nicht, daß andere Bundesländer Schwierigkeiten mit ihrem Haushalt haben, wo der hessische Finanzminister die Lösung dafür anbietet. Also her mit den Airports, die zahlen sich ja lt. Hr. Schäfer ohnehin aus. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Die Aussage Schäfers bezieht sich konkret auf den Flughafen Kassel mit den ortsansässigen 30 Betrieben und knapp 1000 Beschäftigten. Eure Verallgemeinerung ist einfach nur albern.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 7 Minuten schrieb MarioEDVK:

Die Aussage Schäfers bezieht sich konkret auf den Flughafen Kassel mit den ortsansässigen 30 Betrieben und knapp 1000 Beschäftigten. Eure Verallgemeinerung ist einfach nur albern.

 

Albern ist der Herr Schäfer, denn interessant wäre eher die Anzahl der Arbeitsplätze die ausschließlich durch den Ausbau bzw. die Investition von 270  Million + das jährliche operative Defifzit entstanden sind. Und interessant wäre wie viele Arbeitsplätze man mit der vergleichbaren Summe alternativ durch eine andere Verwendung hätte schaffen können. Alles andere ist die bekannte Schönfärberei.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Am 21.7.2018 um 09:45 schrieb MarioEDVK:

Die Aussage Schäfers bezieht sich konkret auf den Flughafen Kassel mit den ortsansässigen 30 Betrieben und knapp 1000 Beschäftigten. Eure Verallgemeinerung ist einfach nur albern.

Mario es ist eher sinnlos den lieben Nachbarn aus NRW die Bedeutung eines 90 Jahre alten Flughafenstandortes der auch ein Luftfahrt-, Rüstungs- und Industriestandort war/ist mit einen der ersten Lufthansa Flugplätze und Fiesler Werken zu erläuterten. Der von 45-89 unter der Bedeutungslosigkeit des Zonenrandgebiets gelitten hat und seit den 90er wieder als Industrie-, Technologie- und Infrastruktur-Standort ausgebaut wird. Das geht natürlich auch zu Lasten von westlichen Nachbarregionen deren Glanzzeiten von Siemens Nixdorf längst vorbei sind.  Also einfach unsere Politiker machen lassen und Kommentare aus NRW eher als wütende Hilflosigkeit verstehen die Konkurrenz fürchtet. Wobei ich hier Konkurrenz-/Arbeitsplatzeffekte im allgemeinen meine und nicht die der Flughäfen von denen jeder mehr oder weniger Steuermittel verbraucht. Die Summe der Arbeitsplatzeffekte in Nordhessen sind erheblich und jeden unserer Politiker mit Ausnahme einer bestimmten politisch-ideologischen Grundeinstellung ganz genau bewusst.

Mich interessiert nicht was aus NRW kommt und aus Steuermitteln "durch eine andere Verwendung hätte"  geschafft können, bei deren vielen hohen millionenschweren Beispielen wie Kölner Oper und U-Bahn, Gläserner Autobahntunnel in Leverkusen usw.. da braucht man braucht diese schlauen Sprüche nicht. In Norhessen wurde ein Flughafen gebaut, diese Baukosten waren aber fast Peanuts gegen die Summe von eigenen U -und S-Bahnhaltestellen irgendwo in einer deutschen Großstadt. Der Unterschied ist nur, über die Haltestellen gibt es höchstens 2-3 wütende Artikel.

Deshalb bitte den Spruch Steuermittel kann man viel sinnvoller verwenden einfach sparen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Der HR sieht die Lage etwas nüchterner als die Lokalzeitung und nennt Vergleiche. Der volatile Verlauf hängt natürlich mit dem geringen Aufkommen zusammen. Schon weinige Flugbewegungen mehr oder weniger haben da einen großen Hebel. https://www.hessenschau.de/wirtschaft/mehr-fluggaeste-in-kassel-frachtgeschaeft-eingebrochen,kassel-airport-passagiere-100.html

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Sind das Paranoia oder warum muss hier künstlich ein Bezug zu NRW hergestellt werden? Niemand stellt in Frage, dass es in NRW ähnliche Objekte der Geldverschwendung gibt, auch im Bereich der Luftfahrt. Das man 280 Million Euro auch anders verwenden könnte, darüber muss man wohl kaum diskutieren.

bearbeitet von Spie10

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Okay dann mal ohne NRW Kontext.

Was wäre passiert, wenn in Nordhessen kein Flughafen gebaut worden wäre, die größte Wahrscheinlichkeit wäre die übliche Verwendung dieser 270 Mio. Mittel aus den Verkehrshaushalten gewesen, d.h. ca. 5 Ortsumgehungen irgendwo in Hessen zu bauen.

Aus Lärm-, Umwelt- und Lebensqualitätgründen für ca. 5 Kleinstädte mit ca. 50.000 Einwohnern irgendwo in Hessen die bessere Mittelverwendung. Aus Arbeitsplatz- , Einkommens-, Infrastruktur- und Wirtschaftsförderungs- Gründen speziell für Nordhessen die schlechteste Mittelverwendung. Ortsumgehungen erhöhen die Lebensqualität, killen aber auch mit die Geschäftswelt der Innenstädte und verlagern sie die auf Einkaufzentren außerhalb der Städte.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Am 22.7.2018 um 12:50 schrieb bernd.e32:

Okay dann mal ohne NRW Kontext.

Was wäre passiert, wenn in Nordhessen kein Flughafen gebaut worden wäre, die größte Wahrscheinlichkeit wäre die übliche Verwendung dieser 270 Mio. Mittel aus den Verkehrshaushalten gewesen, d.h. ca. 5 Ortsumgehungen irgendwo in Hessen zu bauen.

Aus Lärm-, Umwelt- und Lebensqualitätgründen für ca. 5 Kleinstädte mit ca. 50.000 Einwohnern irgendwo in Hessen die bessere Mittelverwendung. Aus Arbeitsplatz- , Einkommens-, Infrastruktur- und Wirtschaftsförderungs- Gründen speziell für Nordhessen die schlechteste Mittelverwendung. Ortsumgehungen erhöhen die Lebensqualität, killen aber auch mit die Geschäftswelt der Innenstädte und verlagern sie die auf Einkaufzentren außerhalb der Städte.

Danke für deine fundierte und mit Zahlen sorgfältig belegte  Analyse. Umgehungsstraßen oder Flughafen lautete also damals die Frage. Gut zu wissen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Am 21.7.2018 um 12:48 schrieb bueno vista:

Der HR sieht die Lage etwas nüchterner als die Lokalzeitung und nennt Vergleiche. Der volatile Verlauf hängt natürlich mit dem geringen Aufkommen zusammen. Schon weinige Flugbewegungen mehr oder weniger haben da einen großen Hebel. https://www.hessenschau.de/wirtschaft/mehr-fluggaeste-in-kassel-frachtgeschaeft-eingebrochen,kassel-airport-passagiere-100.html

Der Absturz der Frachtzahlen ist schon heftig. Woran liegt das ? Nebenbei, hat der Flughafen eine Sicherheitskontrollstelle, wo Luftfracht nach §9 LuftSig kontrolliert werden kann ? War ja nicht immer der Fall, wenn ich mich recht entsinne. 

PS: KSF hat ja meines Wissens eigenes Luftsicherheitspersonal ausgebildet. Muss man trotzdem noch, zumindest ab und zu, auf Personal von anderen Flughäfen zurückgreifen (§5 bzw. 8), oder hat sich das Thema erledigt ?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 13 Stunden schrieb Waldo Pepper:

Der Absturz der Frachtzahlen ist schon heftig. Woran liegt das ?

Wenn Du Dir die Frachtentwicklung aus dem Hessenschau-Artikel anschaust und dann

https://de.wikipedia.org/wiki/Flughafen_Kassel-Calden#Luftfracht

liest, stösst Du auf diesen Satz:"Im Mai 2017 verlor der Flughafen nach anderthalbjähriger Zusammenarbeit (November 2015) den bis dato größten Frachtkunden, den Versandhändler Amazon, der wöchentlich fünf Frachtflüge mit einer Boeing 737 am Kassel-Airport abfertigte."

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 23 Stunden schrieb L49:

Wenn Du Dir die Frachtentwicklung aus dem Hessenschau-Artikel anschaust und dann

https://de.wikipedia.org/wiki/Flughafen_Kassel-Calden#Luftfracht

liest, stösst Du auf diesen Satz:"Im Mai 2017 verlor der Flughafen nach anderthalbjähriger Zusammenarbeit (November 2015) den bis dato größten Frachtkunden, den Versandhändler Amazon, der wöchentlich fünf Frachtflüge mit einer Boeing 737 am Kassel-Airport abfertigte."

Danke für die Info. Hatte ich nicht mehr auf dem Radar !

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Am 26.7.2018 um 18:45 schrieb Waldo Pepper:

Der Absturz der Frachtzahlen ist schon heftig. Woran liegt das ? Nebenbei, hat der Flughafen eine Sicherheitskontrollstelle, wo Luftfracht nach §9 LuftSig kontrolliert werden kann ? War ja nicht immer der Fall, wenn ich mich recht entsinne. 

PS: KSF hat ja meines Wissens eigenes Luftsicherheitspersonal ausgebildet. Muss man trotzdem noch, zumindest ab und zu, auf Personal von anderen Flughäfen zurückgreifen (§5 bzw. 8), oder hat sich das Thema erledigt ?

Hat mit dem Weggang von Amazon zu tun. Paragraph 9 Personal gibt es nicht . Das Thema 5 und 8 von anderen Flughäfen hat sich erledigt , dies wird vom Flughafen selbst gestellt . 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 6 Stunden schrieb lz-ltb:

Hat mit dem Weggang von Amazon zu tun. Paragraph 9 Personal gibt es nicht . Das Thema 5 und 8 von anderen Flughäfen hat sich erledigt , dies wird vom Flughafen selbst gestellt . 

Danke für die Info !

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Am 22.7.2018 um 13:08 schrieb Spie10:

Danke für deine fundierte und mit Zahlen sorgfältig belegte  Analyse. Umgehungsstraßen oder Flughafen lautete also damals die Frage. Gut zu wissen.

Diese schlimme Steuerverwendung wird hier schöngeredet mit Relativierungen. Jeder Eurocent muss vom Steuerzahler verdient werden. Jede Ausgabe benötigt eine Einnahme, sonst Verschuldung, kein Gestaltungsfreiraum und am Ende auch persönliche Unfreiheit und das Scheitern von Staat und Demokratie.Griechenland war klein. Ein Versagen eines grösseren europäischen Staates darf es nicht geben
Diese Folgen müssen wir uns bewusst machen. Alle Relativierer sind unserer Demokratie abträglich! 300 Mio. € versenktes Geld sind eine politische Todsünde, die nicht verniedlicht werden kann, weil es vielleicht noch grössere Sünden gibt. Die planerische, eigentlich absichtlich herbeigeführte  Fahrlässigkeit mit der Kassel vorgegangen wurde, ist übrigens vielleicht nur mit dem Bau am Nürburgring vergleichbar!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden